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@NODE "MAIN" "Das 2. Buch der Könige des alten Testaments"
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Die Texte der Bibelbücher im durchsuchbaren @{AMIGAGUIDE}-Format.@{line}Gewandelt von Ronald Schmiers und @{line}optimiert für @{b}HTDS@{ub} V40.22 (von Stefan Ruppert).@{line}

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@Node "Kön2Inhalt" "Inhaltsverzeichnis des zweiten Buches der Könige"
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@{"Kö 2.1 - Ahasja von Israel - Sein Götzendienst, Elias Gerichtsandrohung," link "Kön_2.1"}  Ahasjas Tod
@{"Kö 2.2 - Elia und Elisa - Elias Himmelfahrt" link "Kön_2.2"}
@{"Kö 2.3 - Joram von Israel - Krieg gegen die Moabiter" link "Kön_2.3"} - Hilfe durch Elisa
@{"Kö 2.4 - Elisa und der Ölkrug der der Witwe" link "Kön_2.4"}
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@{"Kö 2.6 - Elisa und das schwimmende Eisen" link "Kön_2.6"}
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@{"Kö 2.10 - Ausrottung des Hauses Ahabs durch Jehu" link "Kön_2.10"}
@{"Kö 2.11 - Herrschaft der Atalja" link "Kön_2.11"}
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@{"Kö 2.18,13 - Belagerung Jerusalems durch Assur " link "Kön_2.18.13"} - Die Hohnreden des Rabschake
@{"Kö 2.19 - Die Weissagung des Jesaja - Brief des Königs von Assur" link "Kön_2.19"} - Hiskias Gebet
@{"Kö 2.20 - Hiskias Krankheit und Genesung" link "Kön_2.20"}
@{"Kö 2.21 - Manasse von Juda - Sein Götzendienst" link "Kön_2.21"}
@{"Kö 2.22 - Josia von Juda" link "Kön_2.22"}
@{"Kö 2.23 - Josias Reformen" link "Kön_2.23"}
@{"Kö 2.24 - In Jojakims Tagen zog" link "Kön_2.24"}
@{"Kö 2.25 - Und Zedekia empörte" link "Kön_2.25"}


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@NODE "Kön_2.1" "Kö 2.1 - Ahasja von Israel - Sein Götzendienst, Elias Gerichtsandrohung, Ahasjas Tod"
@NEXT "Kön_2.2"
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@TOC "Kön2Inhalt"

Ahasja von Israel - Sein Götzendienst, Elias Gerichtsandrohung, Ahasjas Tod

1.
	1 Und Moab brach mit Israel, nachdem Ahab tot war. - 2 Und Ahasja fiel in seinem Obergemach in 
Samaria durch das Gitter und wurde krank. Und er sandte Boten und sagte zu ihnen: Geht hin, befragt Baal-
Sebub, den Gott von Ekron, ob ich von dieser Krankheit genesen werde! 3 Da redete der Engel des HERRN zu 
Elia, dem Tischbiter: Mache dich auf, geh hinauf den Boten des Königs von Samaria entgegen und sage zu ihnen: 
Gibt es denn keinen Gott in Israel, daß ihr hingeht, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? 4 Darum, 
so spricht der HERR: Von dem Bett, das du bestiegen hast, wirst du nicht herunterkommen, sondern du mußt 
sterben! Und Elia ging hin.

	5 Als nun die Boten zum König zurückkamen, sagte er zu ihnen: Warum seid ihr denn [schon] 
zurückgekehrt? 6 Sie sagten zu ihm: Ein Mann kam herauf, uns entgegen, und sagte zu uns: Geht, kehrt zum 
König zurück, der euch gesandt hat, und redet zu ihm: So spricht der HERR: Gibt es denn keinen Gott in Israel, 
daß du hinsendest, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? Darum wirst du von dem Bett, das du 
bestiegen hast, nicht herunterkommen, sondern du mußt sterben. 7 Da sagte er zu ihnen: Wie war das Aussehen 
des Mannes, der euch entgegenkam und diese Worte zu euch redete? 8 Sie sagten zu ihm: Es war ein Mann, mit 
einem haarigen Mantel bekleidet und an seinen Hüften gegürtet mit einem ledernen Schurz. Da sagte er: Das ist 
Elia, der Tischbiter!

	9 Und er sandte zu ihm einen Obersten über fünfzig [Mann] und seine fünfzig [Leute]. Der ging zu ihm 
hinauf, und siehe, er saß auf dem Gipfel des Berges. Und er sagte zu ihm: Mann Gottes, der König sagt: Komm 
herab! 10 Elia aber antwortete und redete zu dem Obersten über fünfzig [Mann]: Wenn ich ein Mann Gottes bin, 
so fahre Feuer vom Himmel herab und fresse dich und deine fünfzig [Mann]! Da fuhr Feuer vom Himmel herab 
und fraß ihn und seine fünfzig [Mann]. 11 Und er sandte nochmals zu ihm, einen anderen Obersten über fünfzig 
[Mann] mit seinen fünfzig [Leuten]. Der stieg hinauf und sagte zu ihm: Mann Gottes, so spricht der König: 
Schnell, komm herunter! 12 Aber Elia antwortete und redete zu ihnen: Wenn ich ein Mann Gottes bin, so fahre 
Feuer vom Himmel herab und fresse dich und deine fünfzig [Mann]! Da fuhr Feuer Gottes vom Himmel herab 
und fraß ihn und seine fünfzig [Mann]. 13 Und er sandte nochmals hin, einen dritten Obersten über fünfzig 
[Mann] und seine fünfzig [Leute]. Und der dritte Oberste über fünfzig [Mann] ging hinauf und kam und beugte 
seine Knie vor Elia, flehte ihn an und redete zu ihm: Mann Gottes! Laß doch mein Leben und das Leben deiner 
Knechte, dieser fünfzig [Mann], teuer sein in deinen Augen! 14 Siehe, Feuer ist vom Himmel herabgefahren und 
hat die beiden vorigen Obersten über fünfzig [Mann] und ihre fünfzig [Leute] gefressen. Nun aber laß mein 
Leben teuer sein in deinen Augen! 15 Da redete der Engel des HERRN zu Elia: Geh mit ihm hinab, fürchte dich 
nicht vor ihm! Und er stand auf und ging mit ihm zum König hinab.

	16 Und er redete zu ihm: So spricht der HERR: Weil du Boten gesandt hast, um Baal-Sebub, den Gott 
von Ekron, zu befragen - gibt es denn keinen Gott in Israel, um sein Wort zu befragen? -, darum wirst du von 
dem Bett, das du bestiegen hast, nicht herunterkommen; sondern du mußt sterben! 17 Und er starb nach dem 
Wort des HERRN, das Elia geredet hatte. Und Joram wurde an seiner Stelle König im zweiten Jahr Jorams, des 
Sohnes Joschafats, des Königs von Juda; denn er hatte keinen Sohn.

	18 Und die übrige Geschichte Ahasjas, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der 
Geschichte der Könige von Israel?
@ENDNODE

@NODE "Kön_2.2" "Kö 2.2 - Elia und Elisa - Elias Himmelfahrt"
@NEXT "Kön_2.3"
@PREV "Kön_2.1"
@TOC "Kön2Inhalt"

Elia und Elisa - Elias Himmelfahrt

2
	1 Und es geschah, als der HERR den Elia im Sturmwind zum Himmel auffahren lassen wollte, da gingen 
Elia und Elisa von Gilgal fort. 2 Und Elia sagte zu Elisa: Bleib doch hier! Denn der HERR hat mich nach Bethel 
gesandt. Elisa aber sagte: So wahr der HERR lebt und deine Seele lebt, wenn ich dich verlasse! Und sie gingen 
nach Bethel hinab. 3 Da kamen die Söhne der Propheten, die in Bethel waren, zu Elisa heraus und sagten zu ihm: 
Hast du erkannt, daß der HERR heute deinen Herrn über deinen Kopf hin wegnehmen wird? Er sagte: Auch ich 
habe es erkannt. Seid still! 4 Und Elia sagte zu ihm: Elisa, bleib doch hier! Denn der HERR hat mich nach Jericho 
gesandt. Er aber sagte: So wahr der HERR lebt und deine Seele lebt, wenn ich dich verlasse! Und sie kamen nach 
Jericho. 5 Da traten die Söhne der Propheten, die in Jericho waren, zu Elisa und sagten zu ihm: Hast du erkannt, 
daß der HERR heute deinen Herrn über deinen Kopf hin wegnehmen wird? Er sagte: Auch ich habe es erkannt. 
Seid still! 6 Und Elia sagte zu ihm: Bleib doch hier! Denn der HERR hat mich an den Jordan gesandt. Er aber 
sagte: So wahr der HERR lebt und deine Seele lebt, wenn ich dich verlasse! Und so gingen sie beide miteinander. 
7 Und fünfzig Mann von den Söhnen der Propheten gingen mit und blieben abseits stehen, als die beiden an den 
Jordan traten. 8 Da nahm Elia seinen Mantel und wickelte [ihn] zusammen und schlug auf das Wasser. Und es 
teilte sich hierhin und dorthin, und die beiden gingen hinüber auf dem Trockenen.

	9 Und es geschah, als sie hinübergegangen waren, da sagte Elia zu Elisa: Bitte, was ich für dich tun soll, 
bevor ich von dir weggenommen werde! Elisa sagte: Daß mir doch ein zweifacher Anteil von deinem Geist 
[gegeben] werde! 10 Da sagte er: Du hast Schweres erbeten! Wenn du mich sehen wirst, wie ich von dir 
weggenommen werde, dann wird dir das [gegeben] werden; wenn aber nicht, dann wird es [dir] nicht [gegeben] 
werden. 11 Und es geschah, während sie gingen, gingen und redeten, siehe da: ein feuriger Wagen und feurige 
Pferde, die sie beide voneinander trennten! Und Elia fuhr im Sturmwind auf zum Himmel. 12 Und Elisa sah es 
und schrie: Mein Vater, mein Vater! Wagen Israels und sein Gespann! Dann sah er ihn nicht mehr. Da faßte er 
seine Kleider und zerriß sie in zwei Stücke. 13 Und er hob den Mantel des Elia auf, der diesem entfallen war, 
kehrte um und trat an das Ufer des Jordan. 14 Und er nahm den Mantel des Elia, der diesem entfallen war, und 
schlug auf das Wasser und sagte: Wo ist der HERR, der Gott des Elia? Auch er schlug also auf das Wasser, und 
es teilte sich hierhin und dorthin, und Elisa ging hinüber.

	15 Als nun die Söhne der Propheten, die gegenüber in Jericho waren, ihn sahen, sagten sie: Der Geist 
des Elia ruht auf Elisa! Und sie kamen ihm entgegen und warfen sich vor ihm zur Erde nieder. 16 Und sie sagten 
zu ihm: Sieh doch, es sind bei deinen Knechten fünfzig tüchtige Männer. Laß sie doch gehen und deinen Herrn 
suchen, ob nicht etwa der Geist des HERRN ihn weggetragen und ihn auf einen der Berge oder in eines der Täler 
geworfen hat! Er aber sagte: Sendet nicht! 17 Doch sie drangen in ihn, bis er nachgab und sagte: Sendet! So 
sandten sie denn fünfzig Mann hin; die suchten drei Tage lang, aber sie fanden ihn nicht. 18 Und sie kehrten zu 
ihm zurück, als er sich [noch] in Jericho aufhielt. Da sagte er zu ihnen: Hatte ich euch nicht gesagt: Geht nicht 
hin?


Wundertaten des Elisa: Hilfe in Jericho, Gericht in Bethel

	19 Und die Männer der Stadt sagten zu Elisa: Sieh doch, die Lage der Stadt ist gut, wie mein Herr sieht. 
Aber das Wasser ist schlecht, darum kommt es im Land zu Fehlgeburten. 20 Da sagte er: Bringt mir eine neue 
Schale und tut Salz hinein! Und sie brachten sie ihm. 21 Und er ging hinaus zu der Quelle des Wassers, warf das 
Salz hinein und sagte: So spricht der HERR: Ich habe dieses Wasser gesund gemacht. Nicht mehr soll Tod und 
Fehlgeburt daraus entstehen. 22 Und das Wasser wurde gesund bis auf diesen Tag nach dem Wort, das Elisa 
geredet hatte.

	23 Und er ging von dort hinauf nach Bethel. Wie er nun den Weg hinaufging, kamen kleine Jungen aus 
der Stadt heraus und verspotteten ihn und sagten zu ihm: Komm herauf, Kahlkopf! Komm herauf, Kahlkopf! 24 
Er aber wandte sich um, sah sie an und verfluchte sie im Namen des HERRN. Da kamen zwei Bärinnen aus dem 
Wald und zerrissen von ihnen 42 Kinder.
	25 Und er ging von dort [weg] zum Berg Karmel; und von da kehrte er nach Samaria zurück.
@ENDNODE

@NODE "Kön_2.3" "Kö 2.3 - Joram von Israel - Krieg gegen die Moabiter - Hilfe durch Elisa"
@NEXT "Kön_2.4"
@PREV "Kön_2.2"
@TOC "Kön2Inhalt"

Joram von Israel - Krieg gegen die Moabiter - Hilfe durch Elisa


3
	1 Und Joram, der Sohn Ahabs, wurde König über Israel in Samaria, im achtzehnten Jahr Joschafats, des 
Königs von Juda; und er regierte zwölf Jahre. 2 Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, doch nicht 
wie sein Vater und seine Mutter, weil er den Gedenkstein des Baal beseitigte, den sein Vater gemacht hatte. 3 
Doch hielt er fest an den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur Sünde verführt hatte; er wich von 
ihr nicht ab.
	4 Und Mescha, der König von Moab, war Schafzüchter und lieferte dem König von Israel 100 000 
Lämmer und 100 000 ungeschorene Widder [als Tribut]. 5 Und es geschah, als Ahab gestorben war, da brach der 
König von Moab mit dem König von Israel. 6 Nun zog der König Joram in jener Zeit von Samaria aus und 
musterte ganz Israel. 7 Und er ging hin und sandte zu Joschafat, dem König von Juda, und ließ [ihm] sagen: Der 
König von Moab hat mit mir gebrochen. Willst du mit mir gegen Moab in den Kampf ziehen? Er sagte: Ich will 
hinaufziehen; ich bin wie du, mein Volk wie dein Volk, meine Pferde wie deine Pferde. 8 Und er sagte: Welchen 
Weg wollen wir hinaufziehen? Er sagte: Den Weg [durch die] Wüste Edom. 9 So zogen der König von Israel und 
der König von Juda und der König von Edom aus. Als sie nun einen Umweg von sieben Tagereisen gemacht 
hatten, gab es kein Wasser [mehr] für das Heer und für das Vieh, das in ihrem Gefolge war. 10 Da sagte der 
König von Israel: Wehe! Der HERR hat diese drei Könige gerufen, um sie in die Hand Moabs zu geben! 11 
Joschafat aber sagte: Ist hier kein Prophet des HERRN, daß wir den HERRN durch ihn befragen können? Da 
antwortete einer von den Dienern des Königs von Israel und sagte: Elisa ist hier, der Sohn des Schafat, der 
Wasser über Elias Hände goß. 12 Und Joschafat sagte: Das Wort des HERRN ist bei ihm. Da gingen der König 
von Israel und Joschafat und der König von Edom zu ihm hinab.

	13 Und Elisa sagte zum König von Israel: Was habe ich mit dir [zu tun]? Geh zu den Propheten deines 
Vaters und zu den Propheten deiner Mutter! Der König von Israel aber sagte zu ihm: Nein! Hat doch der HERR 
diese drei Könige gerufen, um sie in die Hand Moabs zu geben! 14 Da sagte Elisa: So wahr der HERR der 
Heerscharen lebt, vor dem ich stehe, fürwahr, wenn ich nicht auf Joschafat, den König von Juda, Rücksicht 
nähme, so würde ich dich weder anblicken noch beachten! 15 Und nun holt mir einen Saitenspieler. Und es 
geschah, als der Saitenspieler spielte, da kam die Hand des HERRN über ihn. 16 Und er sagte: So spricht der 
HERR: Macht in diesem Tal Grube an Grube! 17 Denn so spricht der HERR: Ihr werdet keinen Wind sehen und 
keinen Regen sehen, und doch wird sich dieses Tal mit Wasser füllen, so daß ihr trinken könnt, ihr und eure 
Herden und euer Vieh. 18 Und das ist [noch] zu gering in den Augen des HERRN, er wird auch Moab in eure 
Hand geben. 19 Und ihr werdet jede befestigte Stadt und jede auserlesene Stadt schlagen und werdet alle guten 
Bäume fällen und alle Wasserquellen verstopfen und jedes gute Feld mit Steinen verderben. 20 Und es geschah 
am Morgen, [zur Zeit,] da man das Speisopfer opfert, siehe, da kam Wasser aus der Richtung von Edom her, und 
das Land füllte sich mit Wasser.

	21 Und als alle Moabiter hörten, daß die Könige heraufgezogen waren, um gegen sie zu kämpfen, da 
wurden sie zusammengerufen, von jedem an, der das Schwert umgürten konnte, und darüber; und sie stellten 
sich an der Grenze auf. 22 Und als sie sich früh am Morgen aufmachten und die Sonne über dem Wasser aufging, 
da sahen die Moabiter das Wasser gegenüber rot wie Blut. 23 Und sie sagten: Das ist Blut! Ganz sicher haben 
sich die Könige bekämpft und sich gegenseitig erschlagen. Nun auf zur Beute, Moab! 24 Als sie aber zum Lager 
Israels kamen, da erhob sich Israel, und sie schlugen die Moabiter, daß sie vor ihnen flohen. Israel aber drang ins 
Land ein und schlug Moab [vernichtend]. 25 Und sie rissen die Städte nieder, und auf alle guten Felder warfen sie 
jeder seinen Stein und füllten sie damit an, und sie verstopften alle Wasserquellen und fällten alle guten Bäume, 
bis nur noch die Steinmauer von Kir-Heres standhielt. Und die Schleuderer umzingelten [die Stadt] und 
beschossen sie. 26 Als aber der König von Moab sah, daß ihm der Kampf zu heftig war, nahm er 700 Mann mit 
sich, die das Schwert zogen, um gegen den König von Edom durchzubrechen; aber es gelang ihnen nicht. 27 Da 
nahm er seinen erstgeborenen Sohn, der an seiner Stelle König werden sollte, und opferte ihn als Brandopfer auf 
der Mauer. Da kam ein großer Zorn über Israel; und sie zogen von ihm ab und kehrten in [ihr] Land zurück.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.4" "Kö 2.4 - Elisa und der Ölkrug der der Witwe"
@NEXT "Kön_2.5"
@PREV "Kön_2.3"
@TOC "Kön2Inhalt"

Elisa und der Ölkrug der Witwe

4.
	1 Und eine Frau von den Frauen der Prophetensöhne schrie zu Elisa: Dein Knecht, mein Mann, ist 
gestorben, und du hast [doch] selbst erkannt, daß dein Knecht den HERRN fürchtete. Nun aber ist der Gläubiger 
gekommen, um meine beiden Söhne für sich als Sklaven zu nehmen. 2 Da sagte Elisa zu ihr: Was soll ich für dich 
tun? Sag mir, was du im Haus hast! Sie sagte: Deine Magd hat gar nichts im Haus als nur einen Krug Öl. 3 Da 
sagte er: Geh hin, erbitte dir Gefäße von draußen, von all deinen Nachbarinnen, leere Gefäße, [aber] nicht zu 
wenige! 4 Dann geh hinein und schließ die Tür hinter dir und hinter deinen Söhnen zu und gieß in all diese 
Gefäße; und was voll ist, stelle beiseite! 5 Und sie ging von ihm weg und schloß die Tür hinter sich und hinter 
ihren Söhnen zu. Während sie ihr [die Gefäße] reichten, goß sie ein. 6 Und es geschah, als die Gefäße voll waren, 
da sagte sie zu ihrem Sohn: Reiche mir noch ein Gefäß! Er aber sagte zu ihr: Es ist kein Gefäß mehr da. Da kam 
das Öl zum Stillstand. 7 Und sie kam und berichtete es dem Mann Gottes, und der sagte: Geh hin, verkaufe das 
Öl und bezahle deine Schulden! Du aber und deine Söhne [,ihr] könnt von dem restlichen [Öl] leben.


Elisa und der Sohn der Schunemiterin

	8 Und es geschah eines Tages, da ging Elisa nach Schunem hinüber. Dort war eine wohlhabende Frau, 
die nötigte ihn, [bei ihr] zu essen. Und es geschah, sooft er durchzog, kehrte er dort ein, um zu essen. 9 Und sie 
sagte zu ihrem Mann: Sieh doch, ich habe erkannt, daß es ein heiliger Mann Gottes ist, der regelmäßig [hier] bei 
uns hindurchzieht. 10 Laß uns doch ein kleines gemauertes Obergemach machen! Dort wollen wir ihm dann Bett 
und Tisch und Stuhl und Leuchter hinstellen. Und es soll geschehen, wenn er zu uns kommt, kann er dort 
einkehren. 11 Und es geschah eines Tages, als er [wieder] dahin kam, kehrte er in das Obergemach ein und schlief 
dort. 12 Und er sagte zu seinem Diener Gehasi: Ruf diese Schunemiterin! Und er rief sie, und sie trat vor ihn hin. 
13 Und er sagte zu ihm: Sage doch zu ihr: Siehe, du hast dir unsertwegen alle diese Mühe gemacht. Was kann 
man für dich tun? Ist für dich mit dem König zu reden oder mit dem Heerobersten? Sie aber sagte: Ich wohne 
mitten in meinem Volk. 14 Und er sagte: Was kann man denn [dann] für sie tun? Da sagte Gehasi: Ach, sie hat 
keinen Sohn, und ihr Mann ist alt. 15 Und er sagte: Ruf sie! Und er rief sie, und sie trat in die Tür. 16 Und er 
sprach: Um diese Zeit übers Jahr wirst du einen Sohn umarmen. Da sagte sie: Nicht doch, mein Herr, du Mann 
Gottes, belüge deine Magd nicht! 17 Aber die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn zu eben dieser Zeit 
übers Jahr, wie Elisa zu ihr geredet hatte.

	18 Und das Kind wuchs heran. Und es geschah eines Tages, da ging es zu seinem Vater hinaus, zu den 
Schnittern. 19 Und es sagte zu seinem Vater: Mein Kopf, mein Kopf! Er sagte zu dem Knecht: Trag ihn zu seiner 
Mutter! 20 Der hob ihn auf und brachte ihn zu seiner Mutter. Und er saß auf ihren Knien bis zum Mittag, dann 
starb er. 21 Da ging sie hinauf und legte ihn auf das Bett des Mannes Gottes, schloß hinter ihm zu und ging 
hinaus. 22 Und sie rief ihren Mann und sagte: Schicke mir doch einen von den Knechten und eine von den 
Eselinnen! Und ich will zu dem Mann Gottes eilen und [bald] zurückkommen. 23 Er sagte: Warum willst du 
[gerade] heute zu ihm gehen? Es ist weder Neumond noch Sabbat. Sie sagte: Friede [mit dir]! 24 Und sie sattelte 
die Eselin und sagte zu ihrem Diener: Treib [nur] immerfort an! Halte mich nicht beim Reiten auf, es sei denn, 
daß ich es dir sage! 25 So zog sie hin und kam zu dem Mann Gottes auf den Berg Karmel. Und es geschah, als 
der Mann Gottes sie von ferne sah, sagte er zu seinem Diener Gehasi: Siehe da, die Schunemiterin! 26 Nun lauf 
ihr doch entgegen und sage zu ihr: Geht es dir gut? Geht es deinem Mann gut? Geht es dem Kind gut? Sie sagte: 
Gut! 27 Und sie kam zu dem Mann Gottes auf den Berg und umfaßte seine Füße. Da trat Gehasi herzu, um sie 
wegzustoßen. Aber der Mann Gottes sagte: Laß sie! Denn ihre Seele ist betrübt; und der HERR hat es mir 
verborgen und es mir nicht kundgetan. 28 Und sie sagte: Habe ich einen Sohn von meinem Herrn erbeten? Habe 
ich nicht gesagt: Täusche mich nicht? 29 Da sagte er zu Gehasi: Gürte deine Hüften und nimm meinen Stab in 
deine Hand und geh hin! Wenn du jemandem begegnest, grüße ihn nicht, und wenn jemand dich grüßt, antworte 
ihm nicht! Und lege meinen Stab auf das Gesicht des Jungen! 30 Die Mutter des Jungen aber sagte: So wahr der 
HERR lebt und deine Seele lebt, wenn ich von dir lasse! Da machte er sich auf und ging ihr nach. 31 Gehasi aber 
war ihnen vorausgegangen und hatte den Stab auf das Gesicht des Jungen gelegt; aber da war kein Laut und kein 
Aufhorchen. Und er kehrte um, ihm entgegen, und berichtete ihm und sagte: Der Junge ist nicht aufgewacht. 32 
Und als Elisa in das Haus kam, siehe, da war der Junge tot, auf sein Bett hingelegt.

	33 Und er ging hinein und schloß die Tür hinter ihnen beiden zu und betete zu dem HERRN. 34 Und er 
stieg auf [das Bett] und legte sich auf das Kind und legte seinen Mund auf dessen Mund und seine Augen auf 
dessen Augen und seine Hände auf dessen Hände und beugte sich [so] über ihn. Da wurde der Leib des Kindes 
warm. 35 Dann ging er wieder im Haus einmal hierhin, einmal dorthin und stieg [wieder] hinauf und beugte sich 
über ihn. Da nieste der Junge siebenmal, und der Junge schlug seine Augen auf. 36 Und er rief Gehasi und sagte: 
Ruf diese Schunemiterin! Er rief sie, und sie kam zu ihm herein. Und er sagte: Nimm deinen Sohn! 37 Da kam sie 
und fiel ihm zu Füßen und warf sich zur Erde nieder. Und sie nahm ihren Sohn und ging hinaus.


Elisa und die vergiftete Speise - Elisa und die Hungernden

	38 Elisa aber kehrte nach Gilgal zurück. Es war aber Hungersnot im Land. Als nun die Söhne der 
Propheten vor ihm saßen, sagte er zu seinem Diener: Setze den großen Topf auf und koche ein Gericht für die 
Söhne der Propheten! 39 Da ging einer auf das Feld hinaus, um Kräuter zu sammeln; und er fand ein wildes 
Rankengewächs und las davon wilde Koloquinten, sein Gewand voll. Und er kam und zerschnitt sie in den 
Kochtopf. Sie kannten sie nämlich nicht. 40 Und sie schütteten es aus zum Essen für die Männer. Aber es 
geschah, als sie von dem Gericht aßen, da schrieen sie auf und sagten: Der Tod ist im Topf, Mann Gottes! Und 
sie konnten nichts essen. 41 Da sagte er: Holt Mehl! Das warf er in den Topf und sagte: Schütte es aus für die 
Leute, daß sie essen! Und es war nichts Schädliches [mehr] im Topf.

	42 Und ein Mann kam von Baal-Schalischa und brachte dem Mann Gottes Erstlingsbrot, zwanzig 
Gerstenbrote, und Jungkorn in seinem Beutel. Und er sagte: Gib es den Leuten, daß sie essen! 43 Sein Diener 
aber sagte: Wie soll ich das hundert Mann vorsetzen? Er sagte: Gib es den Leuten, daß sie essen! Denn so spricht 
der HERR: Man wird essen und übriglassen. 44 Und er setzte es ihnen vor; und sie aßen und ließen übrig nach 
dem Wort des HERRN.
@ENDNODE

@NODE "Kön_2.5" "Kö 2.5 - Elisa und die Heilung des Naaman - Gericht über Gehasi"
@NEXT "Kön_2.6"
@PREV "Kön_2.4"
@TOC "Kön2Inhalt"

Elisa und die Heilung des Naaman - Gericht über Gehasi


5

	1 Und Naaman, der Heeroberste des Königs von Aram, war ein bedeutender Mann vor seinem Herrn 
und angesehen; denn durch ihn hatte der HERR Sieg für Aram gegeben. Der Mann war ein Kriegsheld, [aber] 
aussätzig. 2 Und die Aramäer waren auf Raub ausgezogen und hatten aus dem Land Israel ein junges Mädchen 
gefangen weggeführt, das kam in den Dienst der Frau des Naaman. 3 Und sie sagte zu ihrer Herrin: Ach, wäre 
mein Herr doch vor dem Propheten, der in Samaria [wohnt]! Dann würde er ihn von seinem Aussatz befreien. 4 
Und Naaman ging und berichtete es seinem Herrn und sagte: So und so hat das Mädchen geredet, das aus dem 
Land Israel ist. 5 Da sagte der König von Aram: Geh, zieh hin! Und ich will [dazu] an den König von Israel einen 
Brief senden. Da ging er hin und nahm zehn Talente Silber mit sich und sechstausend [Schekel] Gold und zehn 
Wechselkleider. 6 Und er brachte den Brief zum König von Israel; und er lautete so: Und nun, wenn dieser Brief 
zu dir kommt, [so wisse,] siehe, ich habe meinen Knecht Naaman zu dir gesandt, damit du ihn von seinem 
Aussatz befreist. 7 Und es geschah, als der König von Israel den Brief gelesen hatte, da zerriß er seine Kleider und 
sagte: Bin ich Gott, [der die Macht hat,] zu töten und lebendig zu machen, daß dieser zu mir sendet, einen 
Menschen von seinem Aussatz zu befreien? Ja, wahrlich, erkennt doch und seht, daß er einen Anlaß [zum Streit 
mit] mir sucht!

	8 Und es geschah, als Elisa, der Mann Gottes, hörte, daß der König von Israel seine Kleider zerrissen 
hatte, da sandte er zu dem König und ließ [ihm] sagen: Warum hast du deine Kleider zerrissen? Laß ihn doch zu 
mir kommen! Und er soll erkennen, daß ein Prophet in Israel ist. 9 Da kam Naaman mit seinen Pferden und mit 
seinem Wagen und hielt am Eingang zu Elisas Haus. 10 Und Elisa schickte einen Boten zu ihm und ließ [ihm] 
sagen: Geh hin und bade dich siebenmal im Jordan! So wird dir dein Fleisch wiederhergestellt werden und rein 
sein. 11 Da wurde Naaman zornig und ging [weg]. Und er sagte: Siehe, ich hatte mir gesagt: Er wird nach draußen 
zu mir herauskommen und hintreten und den Namen des HERRN, seines Gottes, anrufen und wird seine Hand 
über die Stelle schwingen und so den Aussätzigen [vom Aussatz] befreien. 12 Sind nicht Abana und Parpar, die 
Flüsse von Damaskus, besser als alle Wasser von Israel? Kann ich mich nicht darin baden und rein werden? Und 
er wandte sich um und ging im Zorn [davon]. 13 Da traten seine Diener herzu und redeten zu ihm und sagten: 
Mein Vater, hätte der Prophet eine große Sache zu dir geredet, hättest du es nicht getan? Wieviel mehr, da er 
[nur] zu dir gesagt hat: Bade, und du wirst rein sein! 14 Da stieg er hinab und tauchte im Jordan siebenmal unter 
nach dem Wort des Mannes Gottes. Da wurde sein Fleisch wieder wie das Fleisch eines jungen Knaben, und er 
wurde rein.

	15 Und er kehrte zu dem Mann Gottes zurück, er und sein ganzes Gefolge, und er kam und trat vor ihn 
und sagte: Siehe doch, ich habe erkannt, daß es keinen Gott auf der ganzen Erde gibt als nur in Israel. Und nun 
nimm doch ein Segensgeschenk von deinem Knecht! 16 Er aber sagte: So wahr der HERR lebt, vor dem ich 
stehe, wenn ich es nehmen werde! Und er drang in ihn, es zu nehmen, doch er weigerte sich. 17 Da sagte 
Naaman: Wenn [also] nicht, dann möge man deinem Knecht doch die Traglast eines Maultiergespannes Erde 
geben! Denn dein Knecht wird nicht mehr anderen Göttern Brandopfer und Schlachtopfer zubereiten, sondern 
nur [noch] dem HERRN. 18 In dieser [einen] Sache wolle der HERR deinem Knecht [jedoch] vergeben: Wenn 
mein Herr in das Haus Rimmons geht, um sich dort niederzubeugen, dann stützt er sich auf meinen Arm, und 
[auch] ich beuge mich nieder im Haus Rimmons. Wenn ich mich [nun dabei] niederbeuge im Haus Rimmons, 
dann möge doch der HERR deinem Knecht in dieser Sache vergeben! 19 Und er sagte zu ihm: Gehe hin in 
Frieden!

	Als er nun von ihm weg eine Strecke Weges gegangen war, 20 da sagte [sich] Gehasi, der Diener Elisas, 
des Mannes Gottes: Siehe, mein Herr hat diesen Aramäer Naaman geschont, daß er nicht aus seiner Hand 
genommen hat, was er [ihm] gebracht hatte. So wahr der HERR lebt, wenn ich nicht hinter ihm herlaufe und 
etwas von ihm nehme! 21 So jagte Gehasi Naaman nach. Als nun Naaman sah, daß jemand hinter ihm herlief, 
sprang er vom Wagen herab, [kam] ihm entgegen und sagte: Friede? 22 Er sagte: Friede! Mein Herr sendet mich 
und läßt sagen: Siehe, eben jetzt sind vom Gebirge Ephraim zwei junge Männer von den Söhnen der Propheten 
zu mir gekommen. Gib [mir] doch ein Talent Silber und zwei Wechselkleider für sie! 23 Da sagte Naaman: Tu mir 
den Gefallen, nimm zwei Talente! Und er drängte ihn und band zwei Talente Silber in zwei Beutel und [nahm] 
zwei Wechselkleider und gab es zwei von seinen Dienern; und sie trugen es vor ihm her. 24 Als er aber an den 
Hügel kam, nahm er es aus ihrer Hand und brachte es im Haus unter. Dann entließ er die Männer, und sie gingen 
[fort]. 25 Er aber ging hinein und trat vor seinen Herrn. Da sagte Elisa zu ihm: Woher [kommst du], Gehasi? Er 
sagte: Dein Knecht ist weder hierhin noch dorthin gegangen. 26 Da sagte er zu ihm: Ging mein Herz nicht mit, als 
ein Mann sich von seinem Wagen herab dir entgegenwandte? Ist es [denn] Zeit, Silber zu nehmen und Kleider zu 
nehmen und Olivenbäume und Weinberge und Schafe und Rinder und Knechte und Mägde? 27 So wird der 
Aussatz Naamans an dir haften und an deinen Nachkommen für ewig! Da ging er von ihm hinaus, aussätzig wie 
Schnee.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.6" "Kö 2.6 - Elisa und das schwimmende Eisen"
@NEXT "Kön_2.7"
@PREV "Kön_2.5"
@TOC "Kön2Inhalt"

Elisa und das schwimmende Eisen

6
	1 Und die Söhne der Propheten sagten zu Elisa: Sieh doch, der Raum, wo wir vor dir wohnen, ist zu eng 
für uns. 2 Laß uns doch an den Jordan gehen und von dort jeder einen Balken holen und uns hier einen Ort 
herrichten, um dort zu wohnen! Und er sagte: Geht hin! 3 Und einer sagte: Tu uns den Gefallen und geh mit 
deinen Knechten! Und er sagte: Ich will mitgehen. 4 So ging er mit ihnen. Und sie kamen an den Jordan und 
hieben die Bäume um. 5 Es geschah aber, als einer einen Balken fällte, da fiel das Eisen ins Wasser. Und er schrie 
auf und sagte: Ach, mein Herr! Und [dabei] ist es doch geliehen! 6 Der Mann Gottes aber sagte: Wohin ist es 
gefallen? Und er zeigte ihm die Stelle. Da schnitt er ein [Stück] Holz ab und warf es hinein und brachte das Eisen 
zum Schwimmen. 7 Und er sagte: Hole es dir heraus! Da streckte er seine Hand aus und nahm es.


Elisa vereitelt die Kriegsabsichten der Aramäer

	8 Und der König von Aram führte Krieg gegen Israel; und er beriet sich mit seinen Knechten und sagte: 
An dem und dem Ort soll mein Lager sein. 9 Da sandte der Mann Gottes zum König von Israel und ließ [ihm] 
sagen: Hüte dich, an diesem Ort vorbeizuziehen! Denn dort kommen die Aramäer herab. 10 Und der König von 
Israel sandte hin an den Ort, den der Mann Gottes ihm gesagt und [vor dem] er ihn gewarnt hatte, und war dort 
auf der Hut. [Das geschah] nicht [nur] einmal und nicht [nur] zweimal. 11 Da wurde das Herz des Königs von 
Aram über diese Sache [sehr] beunruhigt, und er rief seine Knechte und sagte zu ihnen: Könnt ihr mir nicht 
mitteilen, wer von den Unseren zum König von Israel [hält]? 12 Da sagte einer von seinen Knechten: Nein, mein 
Herr [und] König, aber der Prophet Elisa, der in Israel ist, teilt dem König von Israel die Worte mit, die du in 
deinem Schlafzimmer redest. 13 Da sagte er: Geht hin und seht, wo er ist! Ich werde hinsenden und ihn holen. 
Und es wurde ihm berichtet: Siehe, er ist in Dotan.

	14 Da sandte er Pferde und Kriegswagen dorthin und ein starkes Heer. Und sie kamen bei Nacht und 
umringten die Stadt. 15 Und als der Diener des Mannes Gottes früh aufstand und hinausging, siehe, da umringte 
ein Heer die Stadt, und Pferde und Kriegswagen. Und sein Diener sagte zu ihm: Ach, mein Herr! Was sollen wir 
tun? 16 Er aber sagte: Fürchte dich nicht! Denn zahlreicher sind die, die bei uns sind, als die, die bei ihnen sind. 
17 Und Elisa betete und sagte: HERR, öffne doch seine Augen, daß er sieht! Da öffnete der HERR die Augen des 
Dieners, und er sah. Und siehe, der Berg war voll von feurigen Pferden und Kriegswagen um Elisa herum.

	18 Und sie kamen zu ihm herab. Und Elisa betete zu dem HERRN und sagte: Schlag doch diese 
Kriegsschar mit Blindheit! Da schlug er sie mit Blindheit nach dem Wort des Elisa. 19 Und Elisa sagte zu ihnen: 
Dies ist nicht der Weg und dies nicht die Stadt. Folgt mir! Ich will euch zu dem Mann führen, den ihr sucht. Und 
er führte sie nach Samaria. 20 Und es geschah, als sie nach Samaria gekommen waren, da sagte Elisa: HERR, 
öffne die Augen dieser [Männer], daß sie sehen! Da öffnete der HERR ihre Augen, und sie sahen. Und siehe, [sie 
waren] mitten in Samaria. 21 Und der König von Israel sagte zu Elisa, als er sie sah: Soll ich losschlagen, soll ich 
losschlagen, mein Vater? 22 Er aber sagte: Du sollst nicht schlagen! Würdest du [etwa] die erschlagen, die du mit 
deinem Schwert und mit deinem Bogen gefangen genommen hast? Setze ihnen Brot und Wasser vor, daß sie 
essen und trinken und [dann] zu ihrem Herrn ziehen! 23 Und er richtete ein großes Festmahl für sie aus, und sie 
aßen und tranken. Dann entließ er sie, und sie zogen zu ihrem Herrn. Und die Streifscharen Arams kamen fortan 
nicht mehr in das Land Israel.


Hungersnot im belagerten Samaria - Weissagung Elisas - Samarias Rettung

	24 Und es geschah danach, da versammelte Ben-Hadad, der König von Aram, sein ganzes Heer und zog 
herauf und belagerte Samaria. 25 Und es entstand eine große Hungersnot in Samaria; und siehe, sie belagerten es, 
bis ein Eselskopf für achtzig [Schekel] Silber und ein viertel Kab Taubenmist für fünf [Schekel] Silber [gehandelt] 
wurden. 26 Und es geschah, als der König von Israel auf der Mauer einherging, da schrie eine Frau ihm zu: Hilf, 
mein Herr und König! 27 Er aber sagte: Hilft dir der HERR nicht, woher sollte ich dir helfen? [Etwa] von der 
Tenne oder von der Kelterkufe? 28 Und der König sagte zu ihr: Was hast du? Sie sagte: Diese Frau da hat zu mir 
gesagt: Gib deinen Sohn her, daß wir ihn heute essen! Meinen Sohn wollen wir dann morgen essen. 29 So 
kochten wir meinen Sohn und aßen ihn. Als ich aber am anderen Tag zu ihr sagte: Gib deinen Sohn her, daß wir 
ihn essen! - da hatte sie ihren Sohn versteckt. 30 Und es geschah, als der König die Worte der Frau hörte, da 
zerriß er seine Kleider, und zwar als er [noch] auf der Mauer einherging; und das Volk sah, und siehe, [er trug] 
Sacktuch darunter auf seinem Leib. 31 Und er sagte: So soll mir Gott tun und so hinzufügen, wenn der Kopf 
Elisas, des Sohnes Schafats, heute auf ihm bleibt!

	32 Elisa aber saß in seinem Haus, und die Ältesten saßen bei ihm. Und der König sandte einen Mann vor 
sich her. Bevor nun der Bote zu ihm kam, sagte er zu den Ältesten: Habt ihr gesehen, daß dieser Mördersohn 
hergesandt hat, um mir den Kopf abzuschlagen? Seht zu, sobald der Bote kommt, verschließt die Tür und drängt 
ihn mit der Tür zurück! Ist nicht der Schall der Tritte seines Herrn hinter ihm [zu hören]? 33 Noch redete er mit 
ihnen, siehe, da kam der Bote zu ihm herab; und er sagte: Siehe, dieses Unglück [kommt] von dem HERRN. Was 
soll ich noch [länger] auf den HERRN warten? 

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.7" "Kö 2.7 - Samarias Rettung"
@NEXT "Kön_2.8"
@PREV "Kön_2.6"
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@{lindent 2}
@TOC "Kön2Inhalt"

7
	1 Da sagte Elisa: Hört das Wort des HERRN! So spricht der HERR: Morgen um diese Zeit wird ein Maß 
Weizengrieß für einen Schekel [verkauft werden] und zwei Maß Gerste für einen Schekel im Tor von Samaria. 2 
Da antwortete der Anführer, auf dessen Arm sich der König stützte, dem Mann Gottes und sagte: Siehe, wenn 
der HERR Fenster am Himmel machte, könnte wohl so etwas geschehen? Er aber sagte: Siehe, du wirst es mit 
deinen [eigenen] Augen sehen, doch du wirst nichts davon essen!

	3 Nun waren da vier aussätzige Männer am Eingang des Tores, die sagten einer zum anderen: Was 
sollen wir hierbleiben, bis wir sterben? 4 Wenn wir sagen: Laßt uns in die Stadt gehen - in der Stadt [herrscht] ja 
die Hungersnot -, dann werden wir dort sterben. Wenn wir aber hier bleiben, werden wir auch sterben. So kommt 
nun und laßt uns ins Heerlager Arams überlaufen! Wenn sie uns am Leben lassen, dann leben wir, und wenn sie 
uns töten, dann sterben wir. 5 So machten sie sich in der Abenddämmerung auf, um ins Heerlager Arams zu 
kommen. Und sie kamen an den Rand des Heerlagers von Aram, und siehe, da war kein Mensch. 6 Denn der 
Herr hatte das Heerlager Arams ein Getöse von Wagen und ein Getöse von Pferden hören lassen, das Getöse 
einer großen Heeresmacht. Da hatten sie einer zum andern gesagt: Siehe, der König von Israel hat die Könige der 
Hetiter und die Könige von Ägypten gegen uns angeworben, daß sie über uns kommen sollen. 7 So hatten sie 
sich aufgemacht und waren in der Abenddämmerung geflohen. Sie hatten ihre Zelte und ihre Pferde und ihre Esel 
zurückgelassen, das [ganze] Heerlager, so wie es war, und waren um ihr Leben geflohen. 8 Als nun jene 
Aussätzigen an den Rand des Heerlagers kamen, gingen sie in eines der Zelte und aßen und tranken. Und sie 
nahmen Silber und Gold und Kleider von dort mit und gingen hin und versteckten es. Dann kehrten sie zurück 
und gingen in ein anderes Zelt; und sie nahmen [auch] von dort [etwas mit], gingen hin und versteckten es.

	9 Dann sagten sie einer zum andern: Wir tun nicht recht. Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft. 
Schweigen wir aber und warten, bis der Morgen hell wird, so wird uns Schuld treffen. Und nun kommt und laßt 
uns hineingehen und es im Haus des Königs berichten! 10 So kamen sie und riefen die Torwache der Stadt und 
berichteten ihnen: Wir sind in das Heerlager Arams gekommen, und siehe, da war kein Mensch und keine 
Menschenstimme, sondern nur die Pferde angebunden und die Esel angebunden und die Zelte, so wie sie waren. 
11 Da riefen [es] die Torwächter aus, und man berichtete es drinnen im Haus des Königs.

	12 Da stand der König in der Nacht auf und sagte zu seinen Knechten: Ich will euch sagen, was die 
Aramäer mit uns gemacht haben: Sie haben erkannt, daß wir Hunger leiden; da sind sie aus dem Lager 
abgezogen, um sich im Feld zu verstecken, indem sie sich sagen: Wenn sie aus der Stadt herauskommen, dann 
wollen wir sie lebendig greifen und in die Stadt eindringen! 13 Da antwortete einer von seinen Knechten und 
sagte: Man nehme doch fünf von den übriggebliebenen Pferden, die hier [noch] übriggeblieben sind! Siehe, ihnen 
[wird es ja doch ergehen] wie der ganzen Menge Israels, die hier übriggeblieben ist; siehe, ihnen [wird es ergehen] 
wie der ganzen Menge Israels, die am Ende ist. Schicken wir [doch] hin, und laßt uns sehen! 14 So nahmen sie 
zwei Wagen mit Pferden, und der König schickte hinter dem Heerlager Arams [Männer] her und sagte: Geht hin 
und seht! 15 Und sie zogen hinter ihnen her bis an den Jordan; und siehe, der ganze Weg war voll von Kleidern 
und Geräten, die die Aramäer auf ihrer hastigen Flucht weggeworfen hatten. Und die Boten kehrten zurück und 
berichteten es dem König. 16 Da ging das Volk hinaus und plünderte das Heerlager Arams. Da wurde ein Maß 
Weizengrieß für einen Schekel und zwei Maß Gerste für einen Schekel [verkauft] nach dem Wort des HERRN.

	17 Der König hatte aber den Offizier, auf dessen Arm er sich stützte, [zur Aufsicht] über das Tor bestellt. 
Und das Volk trat ihn im Tor nieder, so daß er starb, geradeso wie der Mann Gottes geredet hatte, der, als der 
König zu ihm herabkam, es [voraus]gesagt hatte. 18 Es war ja geschehen, als der Mann Gottes zum König 
geredet hatte: Zwei Maß Gerste werden morgen um diese Zeit für einen Schekel [verkauft] werden und ein Maß 
Weizengrieß [ebenso] für einen Schekel im Tor von Samaria, 19 da hatte der Offizier dem Mann Gottes 
geantwortet und gesagt: Siehe, wenn der HERR auch Fenster am Himmel machte, könnte wohl so etwas 
geschehen? Er aber hatte gesagt: Siehe, du wirst es mit deinen [eigenen] Augen sehen, doch du wirst nichts 
davon essen. 20 So geschah es ihm nun: das Volk trat ihn im Tor nieder, so daß er starb.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.8" "Kö 2.8 Elisa und die Schunemiterin"
@NEXT "Kön_2.9"
@PREV "Kön_2.7"
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@TOC "Kön2Inhalt"

Elisa und die Schunemiterin

8
	1 Und Elisa hatte zu der Frau, deren Sohn er lebendig gemacht hatte, gesagt: Mache dich auf und geh 
[fort], du und dein Haus, und bleibe als Fremde, wo du bleiben kannst! Denn der HERR hat eine Hungersnot 
herbeigerufen; die wird auch ins Land kommen sieben Jahre lang. 2 Da machte sich die Frau auf und tat nach 
dem Wort des Mannes Gottes: Sie ging [fort], sie und ihr Haus, und blieb als Fremde in dem Land der Philister 
sieben Jahre lang. 3 Und es geschah am Ende von sieben Jahren, da kehrte die Frau aus dem Land der Philister 
zurück. Und sie ging aus, um zum König wegen ihres Hauses und wegen ihres Feldes zu schreien. 4 Der König 
aber redete gerade zu Gehasi, dem Diener des Mannes Gottes, und sagte: Erzähle mir doch all die großen Taten, 
die Elisa getan hat! 5 Und es geschah, während er dem König erzählte, daß Elisa den Toten lebendig gemacht 
hatte, siehe, da schrie die Frau, deren Sohn er lebendig gemacht hatte, zum König wegen ihres Hauses und wegen 
ihres Feldes. Da sagte Gehasi: Mein Herr und König! Das ist die Frau, und das ist ihr Sohn, den Elisa lebendig 
gemacht hat. 6 Und der König fragte die Frau, und sie erzählte es ihm. Da gab der König ihr einen Hofbeamten 
mit und sagte: Erstatte alles zurück, was ihr gehört, sowie den ganzen Ertrag des Feldes, von dem Tag ab, an dem 
sie das Land verlassen hat, bis jetzt!


Elisa und Hasael von Damaskus

	7 Und Elisa kam nach Damaskus. Ben-Hadad aber, der König von Aram, war krank. Und es wurde ihm 
berichtet: Der Mann Gottes ist hierhergekommen. 8 Da sagte der König zu Hasael: Nimm ein Geschenk mit dir 
und geh dem Mann Gottes entgegen und befrage den HERRN durch ihn und sage: Werde ich von dieser 
Krankheit genesen? 9 Und Hasael ging ihm entgegen und nahm ein Geschenk mit sich und allerlei Kostbares von 
Damaskus, eine Traglast für vierzig Kamele. Und er kam und trat vor ihn hin und sagte: Dein Sohn Ben-Hadad, 
der König von Aram, hat mich zu dir gesandt und läßt sagen: Werde ich von dieser Krankheit genesen? 10 Elisa 
sagte zu ihm: Geh hin, sage ihm: Du wirst bestimmt genesen! Aber der HERR hat mich sehen lassen, daß er 
stirbt, [ja daß] er stirbt. 11 Dabei starrte er unbeweglich vor sich hin und war über die Maßen entsetzt. Dann 
weinte der Mann Gottes. 12 Da sagte Hasael: Warum weint mein Herr? Er sagte: Weil ich erkannt habe, was du 
den Söhnen Israel Böses antun wirst: Ihre festen Städte wirst du in Brand stecken und ihre jungen [wehrfähigen] 
Männer mit dem Schwert erschlagen und ihre Kinder wirst du zerschmettern und ihre Schwangeren aufschlitzen. 
13 Da sagte Hasael: Was ist dein Knecht, der Hund, daß er eine so große Sache tun könnte? Elisa aber sagte: Der 
HERR hat mich dich sehen lassen als König über Aram. 14 Dann ging er von Elisa weg und kam zu seinem 
Herrn. Der sagte zu ihm: Was hat Elisa dir gesagt? Er sprach: Er hat mir gesagt: Du wirst bestimmt genesen. 151 
Und es geschah am folgenden Tag, da nahm er die Decke und tauchte sie ins Wasser und breitete sie über sein 
Gesicht, so daß er starb. Und Hasael wurde an seiner Stelle König.


Joram von Juda 
@{"2Chr 21" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.21"}; @{"2Chr 22,1" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.22"}

	16 Im fünften Jahr des Joram, des Sohnes Ahabs, des Königs von Israel,  als Joschafat [noch] König 
von Juda war, wurde Joram König, der Sohn Joschafats, des Königs von Juda. 17 32 Jahre war er alt, als er König 
wurde, und er regierte acht Jahre in Jerusalem. 18 Und er ging auf dem Weg der Könige von Israel, wie es das 
Haus Ahabs tat, denn er hatte eine Tochter Ahabs zur Frau. Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN. 
19 Aber der HERR wollte Juda nicht vernichten um seines Knechtes David willen, wie er ihm zugesagt hatte, daß 
er ihm eine Leuchte geben wolle [und] seinen Söhnen alle Tage.

	20 In seinen Tagen fiel Edom von [der Herrschaft] unter der Hand Judas ab und setzte einen [eigenen] 
König über sich. 21 Da zog Joram hinüber nach Zair und alle Kriegswagen mit ihm. Und es geschah, als er sich 
des Nachts aufmachte, da schlug er Edom, das ihn eingekreist hatte, und zwar die Obersten der Wagen. Da floh 
das Volk zu seinen Zelten. 22 Doch fiel Edom von [der Herrschaft] unter der Hand Judas ab bis auf den heutigen 
Tag. Damals, in jener Zeit, fiel [auch] Libna ab.
	23 Und die übrige Geschichte Jorams und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der 
Geschichte der Könige von Juda? 24 Und Joram legte sich zu seinen Vätern und wurde bei seinen Vätern 
begraben in der Stadt Davids. Und sein Sohn Ahasja wurde an seiner Stelle König.


Ahasja von Juda 
@{"2Chr 22,1-6" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.22"}

	25 Im zwölften Jahr Jorams, des Sohnes Ahabs, des Königs von Israel, wurde Ahasja König, der Sohn 
Jorams, des Königs von Juda. 26 Ahasja war 22 Jahre alt, als er König wurde, und er regierte ein Jahr in 
Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Atalja, die Tochter Omris, des Königs von Israel. 27 Und er ging auf 
dem Weg des Hauses Ahabs und tat, was böse war in den Augen des HERRN, wie das Haus Ahabs; denn er war 
mit dem Haus Ahabs verschwägert. 28 Und er zog mit Joram, dem Sohn Ahabs, in den Kampf gegen Hasael, den 
König von Aram, bei Ramot [in] Gilead. Und die Aramäer verwundeten Joram. 29 Da kehrte der König Joram 
zurück, um sich in Jesreel von den Wunden heilen zu lassen, die ihm die Aramäer bei Rama geschlagen hatten, 
als er gegen Hasael, den König von Aram, kämpfte. Und Ahasja, der Sohn Jorams, der König von Juda, zog 
hinab, um Joram, den Sohn Ahabs, in Jesreel zu besuchen, weil er krank war.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.9" "Kö 2.9 - Jehu von Israel: Salbung zum König"
@NEXT "Kön_2.10"
@PREV "Kön_2.8"
@TOC "Kön2Inhalt"

Jehu von Israel: Salbung zum König
V. 1-29: @{"2Chr 22,5-9" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.22" 9}

9
	1 Und der Prophet Elisa rief einen von den Söhnen der Propheten und sagte zu ihm: Gürte deine Hüften 
und nimm diesen Ölkrug in deine Hand und geh nach Ramot [in] Gilead! 2 Und wenn du dahin gekommen bist, 
dann sieh dich dort nach Jehu um, dem Sohn des Joschafat, des Sohnes Nimschis; [zu dem] geh hinein und laß 
ihn aus der Mitte seiner Brüder aufstehen und in die innerste Kammer gehen! 3 Und nimm den Krug mit Öl und 
gieß es auf sein Haupt aus und sage: So spricht der HERR: Ich habe dich [hiermit] zum König über Israel gesalbt! 
Dann öffne die Tür und flieh und warte nicht! 4 Da ging der Diener, der Diener des Propheten, nach Ramot [in] 
Gilead. 5 Als er hineinkam, siehe, da saßen die Obersten des Heeres [beisammen]. Und er sagte: Ich habe ein 
Wort an dich, Oberster. Da sagte Jehu: An wen von uns allen? Er sagte: An dich, Oberster. 6 Da stand Jehu auf 
und ging ins Haus hinein; und der Prophetenschüler goß das Öl auf sein Haupt und sagte zu ihm: So spricht der 
HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum König über das Volk des HERRN gesalbt, über Israel. 7 Du sollst das 
Haus Ahabs, deines Herrn, erschlagen! Und ich räche das Blut meiner Knechte, der Propheten, und das Blut aller 
Knechte des HERRN [fordere ich] von der Hand Isebels. 8 Ja, das ganze Haus Ahabs soll umkommen. Und ich 
werde von Ahab [alles] ausrotten, was männlich ist, den Unmündigen und Mündigen in Israel. 9 Und ich werde 
das Haus Ahabs machen wie das Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats, und wie das Haus Baschas, des Sohnes 
Ahijas. 10 Isebel aber sollen die Hunde fressen auf dem Feld von Jesreel, und da wird niemand sein, der begräbt. 
Und er öffnete die Tür und floh.

	11 Und Jehu kam heraus zu den Knechten seines Herrn. Und man sagte zu ihm: Ist es Friede? Warum 
ist dieser Rasende zu dir gekommen? Er sagte zu ihnen: Ihr kennt ja den Mann und sein Geschwätz. 12 Sie aber 
sagten: Ausflüchte! Berichte uns doch! Da sagte er: So und so hat er zu mir geredet und hat gesagt: So spricht der 
HERR: Ich habe dich zum König über Israel gesalbt! 13 Da nahmen sie schnell jeder sein Kleid und legten es 
unter ihn auf die nackten Stufen; und sie stießen ins Horn und riefen: Jehu ist König!


Jehus Aufstand: Tod Jorams von Israel, Ahasjas von Juda und Isebels

	14 So stiftete Jehu, der Sohn Joschafats, des Sohnes Nimschis, eine Verschwörung gegen Joram an. 
Joram aber hatte Wache gehalten bei Ramot [in] Gilead, er und ganz Israel, wegen Hasaels, des Königs von 
Aram. 15 Und der König Joram war zurückgekehrt, um sich in Jesreel von den Wunden heilen zu lassen, die ihm 
die Aramäer geschlagen hatten, als er gegen Hasael, den König von Aram, kämpfte. Und Jehu sagte: Wenn es 
euer Wille ist, soll niemand aus der Stadt entkommen, um hinzugehen, es in Jesreel zu berichten. 16 Und Jehu 
bestieg den Wagen und fuhr nach Jesreel, denn dort lag Joram [krank]. Und Ahasja, der König von Juda, war 
hinabgezogen, um Joram zu besuchen.

	17 Und der Wächter stand auf dem Turm in Jesreel und sah die Schar Jehus, wie er herankam, und 
sagte: Ich sehe eine Schar! Da sagte Joram: Nimm einen Reiter und sende [ihn] ihnen entgegen, und er soll sagen: 
Ist Friede? 18 Da zog der Berittene ihm entgegen und sagte: So spricht der König: Ist Friede? Jehu sagte: Was 
kümmert es dich, ob Friede ist? Wende um, mir nach! Und der Wächter berichtete: Der Bote ist bis zu ihnen 
gekommen, kehrt aber nicht zurück. 19 Da sandte er einen zweiten Berittenen. Der kam zu ihnen und sagte: So 
spricht der König: Ist es Friede? Jehu sagte: Was kümmert es dich, ob Friede ist? Wende um, mir nach! 20 Und 
der Wächter berichtete: Er ist bis zu ihnen gekommen, kehrt aber nicht zurück. Und das Fahren gleicht dem 
Fahren Jehus, des Sohnes Nimschis; denn er fährt [wie] in Raserei.

	21 Da sagte Joram: Spannt an! Und man spannte seinen Wagen an. Und Joram, der König von Israel, 
und Ahasja, der König von Juda, zogen aus, jeder auf seinem Wagen; sie zogen aus, Jehu entgegen, und trafen 
ihn auf dem Feld Nabots, des Jesreeliters. 22 Und es geschah, als Joram den Jehu sah, sagte er: Ist es Friede, 
Jehu? Er aber sagte: Was, Friede? Bei den vielen Hurereien deiner Mutter Isebel und ihren vielen Zaubereien! 23 
Da machte Joram kehrt und floh und sagte zu Ahasja: Verrat, Ahasja! 24 Jehu aber nahm seinen Bogen zur Hand 
und traf Joram zwischen die Schulterblätter, so daß der Pfeil ihm durchs Herz fuhr; und er brach in seinem 
Wagen zusammen. 25 Und Jehu sagte zu seinem Offizier Bidkar: Nimm ihn [und] wirf ihn auf das Feldstück des 
Jesreeliters Nabot! Denn denk daran, wie ich und du zweispännig hinter seinem Vater herfuhren und der HERR 
diesen Ausspruch über ihn tat: 26 `Wenn ich das Blut Nabots und das Blut seiner Söhne gestern nicht gesehen 
habe! spricht der HERR. Ich werde es dir vergelten auf diesem Feld, spricht der HERR. Und nun nimm [ihn auf], 
wirf ihn auf das Feld nach dem Wort des HERRN!

	27 Als Ahasja, der König von Juda, das sah, floh er in Richtung Bet-Gan. Jehu aber jagte ihm nach und 
sagte: Auch ihn! Und man verwundete ihn auf dem Wagen beim Anstieg von Gur, das bei Jibleam [liegt]. Und er 
floh nach Megiddo und starb dort. 28 Und seine Knechte führten ihn auf einem Wagen nach Jerusalem, und sie 
begruben ihn in seinem Grab bei seinen Vätern in der Stadt Davids. 29 Und im elften Jahr Jorams, des Sohnes 
Ahabs, war Ahasja König geworden über Juda.
	30 Und Jehu kam nach Jesreel. Und als Isebel es hörte, belegte sie ihre Augen mit Schminke und 
schmückte ihr Haupt und schaute zum Fenster hinaus. 31 Und als Jehu ins Tor kam, sagte sie: Geht es dir gut, du 
Simri, der seinen Herrn erschlug? 32 Er erhob sein Gesicht zum Fenster und sagte: Wer ist mit mir, wer? Da 
blickten zwei, drei Hofbeamte zu ihm hinunter. 33 Und er sagte: Stürzt sie herunter! Und sie stürzten sie hinunter. 
Und es spritzte von ihrem Blut an die Wand und an die Pferde, und er zertrat sie. 34 Darauf ging er hinein, aß und 
trank. Dann sagte er: Seht doch nach dieser Verfluchten und begrabt sie! Denn sie ist eine Königstochter. 35 Da 
gingen sie hin, um sie zu begraben. Aber sie fanden nichts von ihr als nur den Schädel und die Füße und die 
Handteller. 36 Und sie kamen zurück und berichteten es ihm. Da sagte er: Das ist das Wort des HERRN, das er 
durch seinen Knecht Elia, den Tischbiter, geredet hat: Auf dem Feld von Jesreel sollen die Hunde das Fleisch 
Isebels fressen; 37 und die Leiche Isebels soll auf dem Feld von Jesreel wie der Mist auf dem Acker werden, so 
daß man nicht [mehr] sagen kann: Das ist Isebel.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.10" "Kö 2.10 - Ausrottung des Hauses Ahabs durch Jehu"
@NEXT "Kön_2.11"
@PREV "Kön_2.9"
@TOC "Kön2Inhalt"

Ausrottung des Hauses Ahabs durch Jehu

10.
	1 Und Ahab hatte siebzig Söhne in Samaria. Und Jehu schrieb Briefe und sandte sie nach Samaria an die 
Obersten von Jesreel, an die Ältesten und an die Erzieher [der Söhne] Ahabs, die lauteten: 2 Und nun, wenn 
dieser Brief zu euch kommt - bei euch sind ja die Söhne eures Herrn und bei euch die Kriegswagen und die 
Pferde und eine befestigte Stadt und Waffen -, 3 so seht [euch um nach dem] besten und tüchtigsten von den 
Söhnen eures Herrn und setzt ihn auf den Thron seines Vaters und kämpft für das Haus eures Herrn! 4 Aber sie 
fürchteten sich über alle Maßen und sagten [sich]: Siehe, die beiden Könige konnten nicht vor ihm bestehen, wie 
sollten wir da bestehen können? 5 Und der, der über das Haus, und der, der über die Stadt [gesetzt] war, und die 
Ältesten und die Erzieher sandten hin zu Jehu und ließen [ihm] sagen: Deine Knechte sind wir; alles, was du zu 
uns sagst, wollen wir tun; wir wollen niemanden zum König machen. Tu, was gut ist in deinen Augen! 6 Da 
schrieb er zum zweiten Mal einen Brief an sie, der lautete: Wenn ihr mir [folgt] und auf meine Stimme hört, dann 
nehmt die Häupter der Männer, der Söhne eures Herrn, und kommt morgen um diese Zeit zu mir nach Jesreel! 
Und die Königssöhne, siebzig Mann, [waren gerade] bei den Großen der Stadt, die sie aufzogen. 7 Und es 
geschah, als der Brief zu ihnen kam, nahmen sie die Söhne des Königs und schlachteten sie, siebzig Mann, und 
legten ihre Köpfe in Körbe und sandten sie zu ihm nach Jesreel. 8 Und der Bote kam und berichtete ihm und 
sagte: Man hat die Köpfe der Königssöhne gebracht. Da sagte er: Legt sie in zwei Haufen an den Eingang des 
Tores bis zum Morgen! 9 Und es geschah am Morgen, da ging er hinaus, trat hin und sagte zum ganzen Volk: Ihr 
seid gerecht! Siehe, ich habe mich gegen meinen Herrn verschworen und habe ihn umgebracht. Wer aber hat alle 
diese erschlagen? 10 Erkennt also, daß nichts zur Erde fällt von dem Wort des HERRN, das der HERR gegen das 
Haus Ahabs geredet hat! Der HERR hat getan, was er durch seinen Knecht Elia geredet hat. 11 Und Jehu 
erschlug alle, die vom Haus Ahabs in Jesreel übriggeblieben waren, alle seine Großen und seine Vertrauten und 
seine Priester, bis er ihm nicht einen Entkommenen übriggelassen hatte.

	12 Und er machte sich auf, ging hin und zog nach Samaria. Er war bei Bet-Eked-Haroim auf dem Weg, 
13 da traf Jehu die Brüder Ahasjas, des Königs von Juda. Und er sagte: Wer seid ihr? Sie sagten: Wir sind die 
Brüder Ahasjas und ziehen hinab zur Begrüßung der Söhne des Königs und der Söhne der Herrin. 14 Da sagte 
Jehu: Packt sie lebendig! Und sie packten sie lebendig und schlachteten sie bei der Zisterne von Bet-Eked, 42 
Mann, und er ließ keinen von ihnen übrig.
	15 Dann ging er von dort [weiter] und traf Jonadab, den Sohn Rechabs, der ihm entgegenkam. Und er 
grüßte ihn und sagte zu ihm: Ist dein Herz aufrichtig wie mein Herz gegen dein Herz? Jonadab sagte: Es ist so. - 
Wenn es so ist, dann gib mir deine Hand - und er gab ihm seine Hand. Da ließ er ihn zu sich auf den Wagen 
steigen 16 und sagte: Komm mit mir und sieh mein Eifern für den HERRN an! Und man ließ ihn auf seinem 
Wagen mitfahren. 17 Und als er nach Samaria kam, erschlug er alle, die von Ahab in Samaria übriggeblieben 
waren, bis er ihn ganz ausgetilgt hatte nach dem Wort des HERRN, das er zu Elia geredet hatte.


Ausrottung des Baalsdienstes durch Jehu

	18 Und Jehu versammelte das ganze Volk und sagte zu ihnen: Ahab hat dem Baal ein wenig gedient, 
Jehu will ihm viel dienen. 19 Und nun, ruft alle Propheten des Baal, alle seine Diener und alle seine Priester zu 
mir! Kein Mann soll vermißt werden! Denn ich habe ein großes Schlachtopfer für den Baal [vorbereitet]. Keiner, 
der vermißt wird, soll am Leben bleiben! Jehu handelte aber mit Hinterlist, um die Diener des Baal umzubringen. 
20 Und Jehu sagte: Heiligt dem Baal eine Festversammlung! Und man rief sie aus. 21 Und Jehu sandte [Boten] in 
ganz Israel umher. Da kamen alle Diener des Baal; keiner blieb übrig, der nicht gekommen wäre. Und sie kamen 
in das Haus des Baal, und das Haus des Baal wurde voll von einem Ende bis zum andern. 22 Und er sagte zu 
dem, der über die Kleiderkammer [gesetzt] war: Bring [Fest]kleidung heraus für alle Diener des Baal! Und er 
brachte ihnen die Gewänder heraus. 23 Und Jehu und Jonadab, der Sohn Rechabs, gingen ins Haus des Baal 
hinein, und er sagte zu den Dienern des Baal: Sucht gründlich nach und seht zu, daß nicht etwa einer von den 
Dienern des HERRN hier bei euch sei, sondern nur Diener des Baal allein! 24 Und sie gingen hinein, um 
Schlachtopfer und Brandopfer zuzubereiten. Jehu hatte sich aber draußen achtzig Mann aufgestellt und gesagt: 
Der Mann, der einen von den Männern entkommen läßt, die ich in eure Hände kommen lasse, sein Leben soll für 
dessen Leben [einstehen]. 25 Und es geschah, sobald man mit der Zubereitung des Brandopfers fertig war, sagte 
Jehu zu den Leibwächtern und zu den Offizieren: Geht hinein, erschlagt sie! Keiner darf herauskommen! Und sie 
schlugen sie mit der Schärfe des Schwertes. Und die Leibwächter und die Offiziere warfen sie [hinaus]. Dann 
gingen sie zum Stadt[teil] des Hauses des Baal 26 und holten die Gedenksteine des Hauses des Baal heraus und 
verbrannten sie; 27 und sie rissen den Gedenkstein des Baal nieder; und sie rissen das Haus des Baal nieder und 
machten Aborte daraus; [die sind dort] bis auf den heutigen Tag.

	28 So tilgte Jehu den Baal aus Israel aus. 29 Nur von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der 
Israel zur Sünde verführt hatte, von denen wich Jehu nicht ab, von den goldenen Kälbern, die in Bethel und in 
Dan waren. 30 Und der HERR sprach zu Jehu: Weil du gut ausgeführt hast, was recht ist in meinen Augen, [und] 
am Haus Ahabs nach allem getan hast, was in meinem Herzen war, darum sollen dir Söhne der vierten 
[Generation] auf dem Thron Israels sitzen. 31 Aber Jehu achtete nicht darauf, mit seinem ganzen Herzen im 
Gesetz des HERRN, des Gottes Israels, zu leben. Er wich nicht von den Sünden Jerobeams, der Israel zur Sünde 
verführt hatte.

	32 In jenen Tagen begann der HERR, [Teile] in Israel abzuschlagen. Und Hasael schlug sie im ganzen 
Gebiet Israels, 33 vom Jordan an nach Sonnenaufgang zu das ganze Land Gilead, die Gaditer und die Rubeniter 
und die Manassiter, von Aroer an, das am Fluß Arnon [liegt], sowohl Gilead als auch Basan.
	34 Und die übrige Geschichte Jehus und alles, was er getan hat, und alle seine Machttaten, ist das nicht 
geschrieben im Buch der Geschichte der Könige von Israel? 35 Und Jehu legte sich zu seinen Vätern, und man 
begrub ihn in Samaria. Und sein Sohn Joahas wurde an seiner Stelle König. 36 Die Tage aber, die Jehu über Israel 
in Samaria regierte, [betrugen] 28 Jahre.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.11" "Kö 2.11 - Herrschaft der Atalja"
@NEXT "Kön_2.12"
@PREV "Kön_2.10"
@TOC "Kön2Inhalt"

Herrschaft der Atalja in Jerusalem - Verschwörung des Priesters Jojada gegen sie - Einsetzung des Joasch zum 
König
V. 1-3: @{"2Chr 22,10-12" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.22" 12}

11
	1 Als aber Atalja, die Mutter Ahasjas, sah, daß ihr Sohn tot war, machte sie sich auf und brachte die 
ganze königliche Nachkommenschaft um. 2 Doch Joscheba, die Tochter des Königs Joram und Schwester des 
Ahasja, nahm Joasch, den Sohn Ahasjas, und stahl ihn aus der Mitte der Königssöhne, die getötet werden 
sollten, [und brachte] ihn und seine Amme in die Bettenkammer. So verbargen sie ihn vor Atalja, und er wurde 
nicht getötet. 3 Und er hielt sich sechs Jahre [lang] bei ihr im Haus des HERRN versteckt. Atalja aber herrschte 
als Königin über das Land.


V. 4-20: @{"2Chr 23" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.23"}

	4 Und im siebten Jahr sandte Jojada hin und ließ die Obersten über Hundert von den Karern und den 
Leibwächtern holen und zu sich ins Haus des HERRN kommen. Und er schloß einen Bund mit ihnen und ließ sie 
im Haus des HERRN schwören und zeigte ihnen den Sohn des Königs. 5 Und er befahl ihnen: Das ist es, was ihr 
tun sollt: Ein Drittel von euch, die ihr am Sabbat antretet, soll Wache halten im Haus des Königs, 6 und ein Drittel 
soll am Tor Sur [Wache halten] und ein Drittel am Tor hinter den Leibwächtern sein. Und ihr sollt abwechselnd 
Wache beim Haus halten. 7 Die zwei Abteilungen von euch aber, alle die am Sabbat abtreten, die sollen im Haus 
des HERRN Wache halten beim König. 8 Und ihr sollt den König von allen Seiten umgeben, jeder mit seinen 
Waffen in seiner Hand; und wer in die Reihen eindringen will, soll getötet werden; und ihr sollt bei dem König 
sein, wenn er herauskommt und wenn er hineingeht.

	9 Und die Obersten über Hundert taten nach allem, was der Priester Jojada befohlen hatte. Sie nahmen 
jeder seine Männer, die am Sabbat antraten, [zusammen] mit denen, die am Sabbat abtraten, und kamen zum 
Priester Jojada. 10 Und der Priester gab den Obersten über Hundert die Speere und die Schilde, die dem König 
David gehört hatten [und] die im Haus des HERRN waren. 11 Und die Leibwächter stellten sich auf, jeder mit 
seinen Waffen in seiner Hand, von der rechten Seite des Hauses bis zur linken Seite des Hauses, zum Altar und 
zum Haus hin, rings um den König herum. 12 Und er führte den Sohn des Königs heraus und setzte ihm die 
Krone auf und gab ihm die Ordnung, und sie machten ihn zum König und salbten ihn. Und sie klatschten in die 
Hände und riefen: Es lebe der König!

	13 Als aber Atalja das Geschrei der Leibwächter und des Volkes hörte, kam sie zum Volk ins Haus des 
HERRN. 14 Und sie sah: Siehe, da stand der König auf dem [erhöhten] Standort, wie [es] Brauch [war], und die 
Obersten und die Trompeter [standen] beim König; und alles Volk des Landes war fröhlich und stieß in die 
Trompeten. Da zerriß Atalja ihre Kleider und rief: Verschwörung, Verschwörung! 15 Der Priester Jojada aber 
befahl den Obersten über Hundert, den Vorgesetzten des Heeres, und sagte zu ihnen: Führt sie durch die Reihen 
hinaus, und wer ihr folgt, den tötet mit dem Schwert! Denn der Priester hatte gesagt: Sie soll nicht im Haus des 
HERRN getötet werden. 16 Und sie legten Hand an sie, und sie ging ins Haus des Königs auf dem Weg, den die 
Pferde zum Haus des Königs nehmen. Dort wurde sie getötet.

	17 Und Jojada schloß den Bund zwischen dem HERRN und dem König und dem Volk, daß sie das 
Volk des HERRN sein sollten, und [auch] zwischen dem König und dem Volk. 18 Da ging das ganze Volk des 
Landes in das Haus des Baal und riß es nieder; seine Altäre und seine Götzenbilder zerschlugen sie gründlich; 
und Mattan, den Priester des Baal, erschlugen sie vor den Altären. Und der Priester stellte Wachen am Haus des 
HERRN auf. 19 Und er nahm die Obersten über Hundert und die Karer und die Leibwächter und das ganze Volk 
des Landes, und sie führten den König aus dem Haus des HERRN hinab und kamen auf dem Weg durch das Tor 
der Leibwächter ins Haus des Königs. Und er setzte sich auf den Thron der Könige. 20 Und das ganze Volk des 
Landes freute sich, und die Stadt hatte Ruhe. Atalja aber hatten sie im Haus des Königs mit dem Schwert getötet.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.12" "Kö 2.12 - Joasch von Juda"
@NEXT "Kön_2.13"
@PREV "Kön_2.11"
@TOC "Kön2Inhalt"

Joasch von Juda - Ausbesserung des Tempels
V. 1-17: @{"2Chr 24,1-16" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.24" 16}

12.
	1 Sieben Jahre war Joasch alt, als er König wurde. 2 Im siebten Jahr Jehus wurde Joasch König, und er 
regierte vierzig Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Zibja, von Beerscheba. 3 Und Joasch tat alle 
seine Tage, was recht war in den Augen des HERRN, weil der Priester Jojada ihn unterwies. 4 Doch die Höhen 
wichen nicht; das Volk brachte auf den Höhen noch Schlachtopfer und Rauchopfer dar.


V. 5-16: vgl. @{"Kap. 22,4-7" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.22" 7}

	5 Und Joasch sagte zu den Priestern: Alles Geld der heiligen Gaben, das ins Haus des HERRN gebracht 
wird - [sowohl] das Geld derer, die [zu den Gemusterten] hinübergehen, [als auch] das Geld der Personen [,die 
vom Priester geschätzt wurden], jeder seiner Schätzung gemäß, [als auch] alles Geld, das jemand freiwillig dem 
Haus des HERRN zukommen läßt -, 6 sollen die Priester an sich nehmen, jeder von seinem Bekannten. Und sie 
selbst sollen die Risse des Hauses ausbessern, überall, wo ein Riß gefunden wird. 7 Und es geschah im 23. Jahr 
des Königs Joasch, da hatten die Priester die Risse des Hauses [noch] nicht ausgebessert. 8 Da rief der König 
Joasch den Priester Jojada und die Priester und sagte zu ihnen: Warum bessert ihr die Risse des Hauses nicht 
aus? Jetzt aber sollt ihr kein Geld von euren Bekannten [mehr für euch selbst] nehmen, sondern ihr sollt es für die 
Risse des Hauses abgeben! 9 Und die Priester willigten ein, kein Geld [mehr] vom Volk anzunehmen und 
[deshalb] auch die Risse des Hauses nicht [mehr] ausbessern zu müssen.

	10 Und der Priester Jojada nahm einen Kasten und bohrte ein Loch in seinen Deckel und stellte ihn 
neben den Altar, zur Rechten, wenn man in das Haus des HERRN hineingeht. Dahinein legten die Priester, die an 
der Schwelle wachten, alles Geld, das ins Haus des HERRN gebracht wurde. 11 Und es geschah, wenn sie sahen, 
daß viel Geld in dem Kasten war, dann kamen der Schreiber des Königs und der Hohepriester herauf, und sie 
banden es zusammen und zählten das Geld, das sich im Haus des HERRN vorfand. 12 Und sie gaben das 
abgezählte Geld in die Hand der Werkführer, die über das Haus des HERRN eingesetzt waren; und die gaben es 
weiter an die Zimmerleute und an die Bauleute, die am Haus des HERRN arbeiteten, 13 und an die Maurer und 
an die Steinhauer, und um Holz und gehauene Steine zu kaufen, um die Risse des Hauses des HERRN 
auszubessern, und für alles, was zur Ausbesserung des Hauses ausgegeben werden mußte. 14 Doch wurden für 
das Haus des HERRN keine silbernen Becken, Messer, Sprengschalen, Trompeten, keinerlei goldenes Gerät oder 
silbernes Gerät von dem Geld gemacht, das in das Haus des HERRN gebracht wurde; 15 sondern man gab es 
den Werkführern, und sie besserten damit das Haus des HERRN aus. 16 Und man rechnete nicht ab mit den 
Männern, in deren Hand man das Geld gab, damit sie es denen gaben, die die Arbeit taten; denn sie handelten 
gewissenhaft. 17 Das Geld von Schuldopfern und das Geld von Sündopfern wurde nicht in das Haus des 
HERRN gebracht; es war für die Priester.


Auslieferung der Tempelschätze an die Aramäer durch Joasch - Seine Ermordung
@{"2Chr 24,17-27" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.24" 27}

	18 Damals zog Hasael, der König von Aram, herauf und kämpfte gegen Gat und nahm es ein. Und 
Hasael richtete sein Angesicht darauf, gegen Jerusalem hinaufzuziehen. 19 Da nahm Joasch, der König von Juda, 
alle heiligen Gaben, die seine Väter Joschafat und Joram und Ahasja, die Könige von Juda, geheiligt hatten, und 
seine [eigenen] heiligen Gaben und alles Gold, das sich in den Schatzkammern des Hauses des HERRN und des 
Hauses des Königs vorfand, und sandte es Hasael, dem König von Aram. Da zog der von Jerusalem ab.

	20 Und die übrige Geschichte des Joasch und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch 
der Geschichte der Könige von Juda? 21 Und seine Knechte erhoben sich [gegen ihn], machten eine 
Verschwörung und erschlugen Joasch im Haus des Millo, wo man nach Silla hinabgeht. 22 Und Josachar, der 
Sohn Schimats, und Josabad, der Sohn Schomers, seine Knechte, erschlugen ihn, und er starb. Und man begrub 
ihn bei seinen Vätern in der Stadt Davids. Und sein Sohn Amazja wurde an seiner Stelle König.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.13" "Kö 2.13 - Joahas von Israel"
@NEXT "Kön_2.14"
@PREV "Kön_2.12"
@TOC "Kön2Inhalt"

Joahas von Israel

13.
	1 Im 23. Jahr des Joasch, des Sohnes Ahasjas, des Königs von Juda, wurde Joahas, der Sohn Jehus, 
König über Israel in Samaria [und regierte] siebzehn Jahre. 2 Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN; 
und er folgte den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur Sünde verführt hatte: er wich nicht davon 
ab. 3 Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Israel, und er gab sie in die Hand Hasaels, des Königs von 
Aram, und in die Hand Ben-Hadads, des Sohnes Hasaels, alle Tage. 4 Und Joahas besänftigte das Angesicht des 
HERRN, und der HERR hörte auf ihn, denn er sah die Bedrängnis Israels, daß der König von Aram sie [hart] 
bedrängte. - 5 Und der HERR gab Israel einen Retter, so daß sie von der Hand Arams loskamen. Und die Söhne 
Israel wohnten in ihren Zelten wie früher. 6 Dennoch wichen sie nicht ab von den Sünden des Hauses Jerobeams, 
der Israel zur Sünde verführt hatte: Sie lebten darin, und auch die Aschera blieb in Samaria stehen. - 7 Denn er 
hatte dem Joahas kein Kriegsvolk übriggelassen als nur fünfzig Pferde und zehn Kriegswagen und zehntausend 
Mann zu Fuß; denn der König von Aram hatte sie vernichtet und sie gemacht wie Staub beim Dreschen.

	8 Und die übrige Geschichte des Joahas und alles, was er getan hat, und seine Machttaten, sind die nicht 
geschrieben im Buch der Geschichte der Könige von Israel? 9 Und Joahas legte sich zu seinen Vätern, und man 
begrub ihn in Samaria. Und sein Sohn Joasch wurde an seiner Stelle König.

Joasch von Israel - Elisas letzte Weissagung und Tod

	10 Im 37. Jahr des Joasch, des Königs von Juda, wurde Joasch, der Sohn des Joahas, König über Israel 
in Samaria [und regierte] sechzehn Jahre. 11 Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN; er wich nicht 
ab von allen Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur Sünde verführt hatte: Er lebte darin. 12 Und 
die übrige Geschichte des Joasch und alles, was er getan hat, und seine Machttaten, wie er mit Amazja, dem 
König von Juda, Krieg geführt hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Geschichte der Könige von Israel? 13 
Und Joasch legte sich zu seinen Vätern, und Jerobeam setzte sich auf seinen Thron. Joasch aber wurde in 
Samaria begraben bei den Königen von Israel.

	14 Und Elisa erkrankte an seiner Krankheit, an der er [später] starb. Und Joasch, der König von Israel, 
kam zu ihm herab und weinte über seinem Gesicht und sagte: Mein Vater, mein Vater! Wagen Israels und seine 
Pferde! 15 Da sagte Elisa zu ihm: Hole einen Bogen und Pfeile! Und er holte ihm Bogen und Pfeile. 16 Und er 
sagte zum König von Israel: Spanne den Bogen! Da spannte er [ihn]; und Elisa legte seine Hände auf die Hände 
des Königs. 17 Und er sagte: Öffne das Fenster nach Osten! Und er öffnete es! Und Elisa sagte: Schieß! Und er 
schoß. Da sagte er: Pfeil der Rettung von dem HERRN und Pfeil der Rettung gegen Aram! So wirst du bei Afek 
Aram schlagen bis zur Vernichtung. 18 Dann sagte er: Nimm die Pfeile! Und er nahm sie. Und er sagte zum 
König von Israel: Schlag auf die Erde! Und er schlug dreimal und hielt inne. 19 Da wurde der Mann Gottes zornig 
über ihn und sagte: Zu schlagen war fünf- oder sechsmal, dann hättest du Aram bis zur Vernichtung geschlagen. 
Jetzt aber wirst du Aram [nur] dreimal schlagen.

	20 Und Elisa starb, und man begrub ihn. Und es kamen moabitische Räuberscharen ins Land, als das 
Jahr anfing. 21 Und es geschah, als sie einen Mann begruben, siehe, da sahen sie die Räuberschar, und sie warfen 
den Mann in das Grab Elisas. Als aber der Mann [da hinein]kam und die Gebeine Elisas berührte, da wurde er 
lebendig und stellte sich auf seine Füße.
	22 Und Hasael, der König von Aram, bedrängte Israel alle Tage des Joahas. 23 Aber der HERR war 
ihnen gnädig, erbarmte sich über sie und wandte sich ihnen zu wegen seines Bundes mit Abraham, Isaak und 
Jakob. Er wollte sie nicht vernichten und verstieß sie nicht von seinem Angesicht bis dahin. 24 Und Hasael, der 
König von Aram, starb. Und sein Sohn Ben-Hadad wurde an seiner Stelle König. 25 Da entriß Joasch, der Sohn 
des Joahas, der Hand Ben-Hadads, des Sohnes Hasaels, die Städte wieder, die dieser aus der Hand seines Vaters 
Joahas im Krieg genommen hatte. Dreimal schlug ihn Joasch und brachte die Städte Israels wieder zurück.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.14" "Kö 2.14 - Amazja von Juda"
@NEXT "Kön_2.15"
@PREV "Kön_2.13"
@TOC "Kön2Inhalt"

Amazja von Juda - Sein Krieg mit Joasch von Israel - Ende des Joasch und des Amazja
 @{"2Chr 25" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.25"}; @{"26,1.2" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.26"}

14.
	1 Im zweiten Jahr des Joasch, des Sohnes des Joahas, des Königs von Israel, wurde Amazja König, der 
Sohn des Joasch, des Königs von Juda. 2 Er war 25 Jahre alt, als er König wurde, und er regierte 29 Jahre in 
Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Joaddan, von Jerusalem. 3 Und er tat, was recht war in den Augen 
des HERRN, nur nicht wie sein Vater David; [aber] nach allem, was sein Vater Joasch getan hatte, tat [auch] er. 4 
Nur die Höhen wichen nicht; das Volk brachte auf den Höhen noch Schlachtopfer und Rauchopfer dar. 5 Und es 
geschah, als das Königtum in seiner Hand gefestigt war, erschlug er seine Knechte, die den König, seinen Vater, 
erschlagen hatten. 6 Aber die Söhne der Totschläger tötete er nicht, wie es im Buch des Gesetzes des Mose 
geschrieben steht, wo der HERR geboten hat: Nicht sollen Väter um der Söhne willen getötet werden, und Söhne 
sollen nicht um der Väter willen getötet werden, sondern jeder soll für seine [eigene] Sünde getötet werden. - 7 Er 
schlug die Edomiter im Salztal, zehntausend [Mann]; und er nahm [die Stadt] im Kampf ein und gab ihr den 
Namen Jokteel bis auf diesen Tag.

	8 Damals sandte Amazja Boten zu Joasch, dem Sohn des Joahas, des Sohnes Jehus, dem König von 
Israel, und ließ [ihm] sagen: Auf, laß uns einander ins Angesicht sehen! 9 Da sandte Joasch, der König von Israel, 
zu Amazja, dem König von Juda, und ließ [ihm] sagen: Der Dornstrauch auf dem Libanon sandte zu der Zeder 
auf dem Libanon und sprach: Gib meinem Sohn deine Tochter zur Frau! Da liefen die Tiere des Feldes, die auf 
dem Libanon [lebten], darüber und zertraten den Dornstrauch. 10 Gewiß, du hast Edom geschlagen, und [darum] 
erhebt sich dein Herz. Genieße [deinen] Ruhm und bleib in deinem Haus! Wozu willst du dich denn mit dem 
Unglück einlassen? Daß du fällst, du und Juda mit dir? 11 Aber Amazja hörte nicht. Da zog Joasch, der König 
von Israel, herauf; und sie sahen einander ins Angesicht, er und Amazja, der König von Juda, bei Bet-
Schemesch, das zu Juda gehört. 12 Und Juda wurde vor Israel geschlagen; und sie flohen, jeder in sein Zelt. 13 
Und Joasch, der König von Israel, nahm Amazja, den König von Juda, den Sohn des Joasch, des Sohnes 
Ahasjas, bei Bet-Schemesch gefangen. Und er kam nach Jerusalem und riß [eine Bresche] in die Mauer 
Jerusalems, am Tor Ephraim [anfangend,] bis an das Ecktor, vierhundert Ellen. 14 Und er nahm alles Gold und 
Silber und alle Geräte, die sich im Haus des HERRN und in den Schatzkammern des Hauses des Königs 
vorfanden, und Geiseln und kehrte nach Samaria zurück.

	15 Und die übrige Geschichte des Joasch, was er getan hat und seine Machttaten und wie er mit Amazja, 
dem König von Juda, gekämpft hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Geschichte der Könige von Israel? 16 
Und Joasch legte sich zu seinen Vätern und wurde in Samaria begraben bei den Königen von Israel. Und sein 
Sohn Jerobeam wurde an seiner Stelle König.
	17 Und Amazja, der Sohn des Joasch, der König von Juda, lebte nach dem Tod des Joasch, des Sohnes 
des Joahas, des Königs von Israel, [noch] fünfzehn Jahre. 18 Und die übrige Geschichte Amazjas, ist sie nicht 
geschrieben im Buch der Geschichte der Könige von Juda? 19 Und man machte in Jerusalem eine Verschwörung 
gegen ihn, er aber floh nach Lachisch; da sandten sie [Männer] hinter ihm her bis Lachisch und töteten ihn dort. 
20 Und sie hoben ihn auf die Pferde, und er wurde in Jerusalem bei seinen Vätern begraben, in der Stadt Davids.

	21 Und das ganze Volk von Juda nahm Asarja - der war sechzehn Jahre alt -, und sie machten ihn zum 
König an Stelle seines Vaters Amazja. 22 Er baute Elat [wieder auf] und brachte es an Juda zurück, nachdem der 
König sich zu seinen Vätern gelegt hatte.

Jerobeam II. von Israel

	23 Im fünfzehnten Jahr Amazjas, des Sohnes des Joasch, des Königs von Juda, wurde Jerobeam, der 
Sohn des Joasch, des Königs von Israel, König in Samaria und [regierte] 41 Jahre. 24 Und er tat, was böse war in 
den Augen des HERRN; er wich nicht ab von allen Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur Sünde 
verführt hatte. 25 Er stellte das Gebiet Israels wieder her, vom Zugang nach Hamat bis an das Meer der Ebene, 
nach dem Wort des HERRN, des Gottes Israels, das er geredet hatte durch seinen Knecht Jona, den Sohn des 
Amittai, den Propheten, der von Gat-Hefer war. 26 Denn der HERR sah das überaus bittere Elend Israels, und 
daß dahin war der Unmündige und dahin der Mündige und daß kein Helfer da war für Israel. 27 Der HERR hatte 
nicht gesagt, daß er den Namen Israels unter dem Himmel auslöschen wolle. So rettete er sie durch die Hand 
Jerobeams, des Sohnes des Joasch.

	28 Und die übrige Geschichte Jerobeams und alles, was er getan hat, und seine Machttaten, wie er Krieg 
geführt hat und wie er Damaskus und Hamat, die Juda gehört hatten, an Israel zurückgebracht hat, ist das nicht 
geschrieben im Buch der Geschichte der Könige von Israel? 29 Und Jerobeam legte sich zu seinen Vätern, zu den 
Königen von Israel. Und sein Sohn Secharja wurde an seiner Stelle König.
@ENDNODE

@NODE "Kön_2.15" "Kö 2.15 - Asarja von Juda"
@NEXT "Kön_2.15.8"
@PREV "Kön_2.14"
@TOC "Kön2Inhalt"

Asarja @{b}@{u}von Juda  @{ub}@{UU}
@{"2Chr 26" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.26"}

@{font times.font 24}@{b}@{fg fill}15 @{ub}@{fg text}@{deffont}
     1 Im 27. Jahr Jerobeams, des Königs von Israel, wurde Asarja König, der
 Sohn Amazjas, des Königs von Juda. 2 Sechzehn Jahre war er alt, als er König
 wurde, und er regierte 52 Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war
 Jecholja, von Jerusalem. 3 Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN,
 nach  allem,  was  sein  Vater  Amazja  getan hatte. 4 Doch die Höhen wichen
 nicht; das Volk brachte noch auf den Höhen Schlachtopfer und Rauchopfer dar.
 5  Und  der  HERR  schlug den König, und er war aussätzig bis zum Tag seines
 Todes;  und  er wohnte in einem abgesonderten Haus. Jotam aber, der Sohn des
 Königs,  war über das Haus [des Königs gesetzt worden] und richtete das Volk
 des Landes.

     6 Und die übrige Geschichte Asarjas und alles, was er getan hat, ist das
 nicht  geschrieben  im Buch der Geschichte der Könige von Juda? 7 Und Asarja
 legte  sich  zu  seinen  Vätern, und man begrub ihn bei seinen Vätern in der
 Stadt Davids. Und sein Sohn Jotam wurde an seiner Stelle König.

@{"Secharja, Schallum, Menahem, Pekachja und Pekach von Israel" link "Kön_2.15.8"}
@ENDNODE

@NODE "Kön_2.15.8" "Kö 2.15.8 - Secharja, Schallum, Menahem, Pekachja und Pekach von Israel"
@NEXT "Kön_2.16"
@PREV "Kön_2.14"
@TOC "Kön2Inhalt"

	@{b}@{u}Secharja, Schallum, Menahem, Pekachja und Pekach von Israel @{ub}@{UU}

     8 Im 38. Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Secharja, der Sohn
 Jerobeams,  König  über Israel in Samaria [und regierte] sechs Monate. 9 Und
 er  tat,  was  böse  war  in  den  Augen des HERRN, so wie seine Väter getan
 hatten;  er  wich  nicht ab von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der
 Israel  zur  Sünde  verführt  hatte.  10 Und Schallum, der Sohn des Jabesch,
 verschwor  sich  gegen ihn und erschlug ihn vor dem Volk und tötete ihn. Und
 er wurde an seiner Stelle König.

     11 Und die übrige Geschichte Secharjas, siehe, sie ist geschrieben im
 Buch  der  Geschichte  der Könige von Israel. 12 Das ist das Wort des HERRN,
 das  er zu Jehu geredet hatte: Söhne der vierten [Generation] sollen dir auf
 dem Thron Israels sitzen. 13 So ist es auch geschehen.
     Schallum, der Sohn des Jabesch, wurde König im 39. Jahr Usijas, des
 Königs  von  Juda;  und er regierte einen vollen Monat in Samaria. 14 Da zog
 Menahem,  der  Sohn  Gadis,  von  Tirza  herauf und kam nach Samaria; und er
 erschlug  Schallum,  den Sohn des Jabesch, in Samaria und tötete ihn. Und er
 wurde an seiner Stelle König.

     15 Und die übrige Geschichte Schallums und seine Verschwörung, die er
 gemacht  hat,  siehe,  das ist geschrieben im Buch der Geschichte der Könige
 von  Israel.  16  Damals  schlug  Menahem [die Stadt] Tifsach und alles, was
 darin  war,  und  ihr  Gebiet,  von Tirza aus. Weil man ihm [die Tore] nicht
 geöffnet  hatte,  schlug  er [die Stadt]; alle ihre Schwangeren schlitzte er
 auf.
     17 Im 39. Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Menahem, der Sohn
 Gadis,  König  über  Israel  [und regierte] zehn Jahre in Samaria. 18 Und er
 tat,  was  böse  war in den Augen des HERRN; er wich nicht ab von den Sünden
 Jerobeams,  des  Sohnes  Nebats,  der  Israel zur Sünde verführt hatte, alle
 seine  Tage.  19  [Und] es kam Pul, der König von Assur, gegen das Land. Und
 Menahem  gab  Pul  tausend  Talente  Silber, damit dessen Hände mit ihm sein
 sollten, das Königtum in seiner Hand zu befestigen. 20 Und Menahem legte das
 Geld  [als  Steuer]  auf Israel, auf alle vermögenden Leute, um es dem König
 von  Assur  zu  geben:  fünfzig Schekel Silber auf jeden Mann. Da kehrte der
 König von Assur um und blieb nicht dort im Land.

     21 Und die übrige Geschichte Menahems und alles, was er getan hat, ist
 das nicht geschrieben im Buch der Geschichte der Könige von Israel? 22 Und
 Menahem legte sich zu seinen Vätern. Und sein Sohn Pekachja wurde an seiner
 Stelle König.

     23 Im 50. Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Pekachja, der Sohn
  Menahems, König über Israel in Samaria [und regierte] zwei Jahre. 24 Und er
    tat, was böse war in den Augen des HERRN; er wich nicht ab von den Sünden
  Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur Sünde verführt hatte. 25 Gegen
    ihn verschwor sich Pekach, der Sohn Remaljas, einer seiner Offiziere, und
 erschlug ihn in Samaria in dem Palast des Königshauses, [außerdem] den Argob
  und den Arje; mit ihm waren fünfzig Mann von den Söhnen der Gileaditer. Und
 er tötete ihn und wurde an seiner Stelle König.

     26 Und die übrige Geschichte Pekachjas und alles, was er getan hat,
 siehe, das ist geschrieben im Buch der Geschichte der Könige von Israel.

     27 Im 52. Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Pekach, der Sohn
 Remaljas,  König über Israel in Samaria [und regierte] zwanzig Jahre. 28 Und
 er tat, was böse war in den Augen des HERRN; er wich nicht ab von den Sünden
 Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur Sünde verführt hatte. 29 In den
 Tagen  Pekachs,  des  Königs  von  Israel, kam Tiglat-Pileser, der König von
 Assur,  und  nahm  Ijon  ein und Abel-Bet-Maacha und Janoach und Kedesch und
 Hazor  und  Gilead  und  Galiläa,  das  ganze  Land  Naftali, und führte die
 Bewohner  gefangen  fort  nach  Assur. 30 Und Hoschea, der Sohn Elas, machte
 eine  Verschwörung  gegen  Pekach,  den  Sohn Remaljas, und erschlug ihn und
 tötete  ihn. Und er wurde an seiner Stelle König im zwanzigsten Jahr Jotams,
 des Sohnes Usijas.

     31 Und die übrige Geschichte Pekachs und alles, was er getan hat, siehe,
 das ist geschrieben im Buch der Geschichte der Könige von Israel.

@{b}@{u}Jotam von Juda @{ub}@{UU}
@{"2Chr 27" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.27"}

     32 Im zweiten Jahr Pekachs, des Sohnes Remaljas, des Königs von Israel,
 wurde  Jotam König, der Sohn Usijas, des Königs von Juda. 33 Er war 25 Jahre
 alt,  als  er  König wurde, und er regierte sechzehn Jahre in Jerusalem; und
 der  Name seiner Mutter war Jeruscha, die Tochter Zadoks. 34 Und er tat, was
 recht  war  in  den Augen des HERRN; er tat nach allem, was sein Vater Usija
 getan  hatte. 35 Doch die Höhen wichen nicht: das Volk brachte auf den Höhen
 noch Schlachtopfer und Rauchopfer dar. Er baute das obere Tor des Hauses des
 HERRN.

     36 Und die übrige Geschichte Jotams und alles, was er getan hat, ist das
 nicht  geschrieben  im  Buch der Geschichte der Könige von Juda? 37 In jenen
 Tagen  begann  der  HERR,  Rezin,  den  König von Aram, und Pekach, den Sohn
 Remaljas, gegen Juda zu senden. 38 Und Jotam legte sich zu seinen Vätern und
 wurde  bei  seinen  Vätern begraben in der Stadt seines Vaters David. 39 Und
 sein Sohn Ahas wurde an seiner Stelle König.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.16" "Kö 2.16 - Ahas von Juda"
@NEXT "Kön_2.17"
@PREV "Kön_2.15"
@TOC "Kön2Inhalt"

Ahas @{b}@{u}von Juda - Seine Unterwerfung unter Assur und sein Götzendienst @{ub}@{UU}

@{"2Chr 28" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.28"}

@{font times.font 24}@{b}@{fg fill}16 @{ub}@{fg text}@{deffont}.
     1 Im 17. Jahr Pekachs, des Sohnes Remaljas, wurde Ahas König, der Sohn
 Jotams,  des  Königs  von  Juda.  2 Zwanzig Jahre war Ahas alt, als er König
 wurde,  und  er  regierte sechzehn Jahre in Jerusalem. Und er tat nicht, was
 recht  war  in  den  Augen des HERRN, seines Gottes, wie sein Vater David; 3
 sondern er ging auf dem Weg der Könige von Israel. Er ließ sogar seinen Sohn
 durchs  Feuer  gehen  nach  den  Greueln  der Nationen, die der HERR vor den
 Söhnen   Israel  vertrieben  hatte.  4  Und  er  brachte  Schlachtopfer  und
 Rauchopfer dar auf den Höhen und auf den Hügeln und unter jedem grünen Baum.

     5 Damals zogen Rezin, der König von Aram, und Pekach, der Sohn Remaljas,
 der  König  von  Israel, nach Jerusalem hinauf zum Kampf; und sie belagerten
 Ahas,  konnten  aber  nicht  [gegen  ihn]  kämpfen. 6 In dieser Zeit brachte
 Rezin,  der König von Aram, Elat wieder an Aram und trieb die Juden aus Elat
 hinaus;  und  es  kamen  Edomiter  nach  Elat  und  [sie]  haben  sich  dort
 niedergelassen bis auf diesen Tag. 7 Da sandte Ahas Boten an Tiglat-Pileser,
 den  König  von  Assur,  und ließ [ihm] sagen: Dein Knecht und dein Sohn bin
 ich. Komm herauf und rette mich aus der Hand des Königs von Aram und aus der
 Hand  des  Königs  von Israel, die sich gegen mich erhoben haben! 8 Und Ahas
 nahm  das  Silber  und  das  Gold, das sich in dem Haus des HERRN und in den
 Schatzkammern des Königshauses vorfand, und sandte es als Geschenk dem König
 von  Assur.  9 Da hörte der König von Assur auf ihn. Und der König von Assur
 zog  hinauf  gegen  Damaskus  und  nahm  es  ein  und führte seine Einwohner
 gefangen fort nach Kir; Rezin aber tötete er.

     10 Und der König Ahas zog Tiglat-Pileser, dem König von Assur, entgegen,
 nach  Damaskus.  Und  als er den Altar sah, der in Damaskus war, da schickte
 der  König Ahas dem Priester Uria eine Nachbildung des Altars und seine Maße
 seiner  ganzen  Ausführung  entsprechend. 11 Und der Priester Uria baute den
 Altar  ganz  nach  dem,  was der König Ahas aus Damaskus geschickt hatte. So
 machte  ihn  der  Priester Uria, bis der König Ahas aus Damaskus kam. 12 Und
 als  der  König  aus Damaskus kam, da sah der König den Altar; und der König
 trat  an den Altar und stieg auf ihn hinauf. 13 Dann ließ er sein Brandopfer
 und  sein  Speisopfer  als  Rauch aufsteigen und goß sein Trankopfer aus und
 sprengte  das  Blut  seiner  Heilsopfer an den Altar. 14 Den bronzenen Altar
 aber,  der  vor  dem  HERRN  [stand],  den rückte er von der Vorderseite des
 Hauses  weg,  von  [der  Stelle] zwischen dem [neuen] Altar und dem Haus des
 HERRN,  und setzte ihn an die Nordseite des [neuen] Altars. 15 Und der König
 Ahas   befahl   dem   Priester   Uria:  Auf  dem  großen  Altar  bringe  das
 Morgen-Brandopfer  und  das  Abend-Speisopfer  dar  sowie das Brandopfer des
 Königs  samt  seinem  Speisopfer  und  das  Brandopfer des ganzen Volkes des
 Landes  samt  ihren  Speisopfern  und  ihren Trankopfern; und alles Blut der
 Brandopfer  und  alles  Blut der Schlachtopfer sollst du daran sprengen! Der
 bronzene  Altar  aber  soll  für  mich  sein,  daß  ich [auf ihm] Opferschau
 vornehme.  16 Und der Priester Uria tat nach allem, was der König Ahas [ihm]
 befohlen hatte.

     17 Und der König Ahas brach die [Schluß]leisten an den Gestellen ab und
 entfernte  die  Kessel,  die  darauf  waren.  Und  er  ließ das Meer von den
 bronzenen  Rindern,  die  darunter waren, herunternehmen und setzte [es] auf
 ein Steinpflaster. 18 Und die überdachte Sabbathalle, die man am Haus gebaut
 hatte,  und  den  äußeren Eingang des Königs veränderte er am Haus des HERRN
 wegen des Königs von Assur.

     19 Und die übrige Geschichte des Ahas, was er getan hat, ist das nicht
 geschrieben  im  Buch  der Geschichte der Könige von Juda? 20 Und Ahas legte
 sich  zu  seinen  Vätern  und  wurde bei seinen Vätern begraben in der Stadt
 Davids. Und sein Sohn Hiskia wurde an seiner Stelle König.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.17" "Kö 2.17 - Hoschea, letzter König von Israel - Wegführung nach Assur"
@NEXT "Kön_2.17.7"
@PREV "Kön_2.16"
@TOC "Kön2Inhalt"

 @{b}@{u}Hoschea, letzter König von Israel - Wegführung nach Assur @{ub}@{UU}

@{font times.font 24}@{b}@{fg fill}17 @{ub}@{fg text}@{deffont}
     1 Im zwölften Jahr des Ahas, des Königs von Juda, wurde Hoschea, der
 Sohn  Elas, in Samaria König über Israel [und regierte] neun Jahre. 2 Und er
 tat,  was  böse  war  in  den Augen des HERRN, doch nicht wie die Könige von
 Israel, die vor ihm gewesen waren.

V. 3-23: @{"Kap. 18,9-12" LINK "Kön_2.18"}

     3 Gegen ihn zog Salmanassar, der König von Assur, herauf; und Hoschea
 wurde  sein  Knecht  und  entrichtete ihm Tribut. 4 Aber der König von Assur
 entdeckte  eine  Verschwörung  bei  Hoschea; denn der hatte Boten an So, den
 König  von  Ägypten,  gesandt  und  hatte  dem König von Assur keinen Tribut
 [mehr]  hinaufgebracht  wie  [bisher]  Jahr  für Jahr. Da verhaftete ihn der
 König  von  Assur und warf ihn gefesselt ins Gefängnis. 5 Dann zog der König
 von  Assur durch das ganze Land und zog herauf nach Samaria und belagerte es
 drei Jahre lang. 6 Im neunten Jahr Hoscheas nahm der König von Assur Samaria
 ein  und  führte  Israel gefangen fort nach Assur. Und er ließ sie wohnen in
 Halach und am Habor, dem Strom von Gosan, und in den Städten Mediens.
 
@"Die Schuld Israels" link "Kön_2.17.7" 0}

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.17.7" "Kö 2.17,7 - Die Schuld Israels"
@NEXT "Kön_2.17.24"
@PREV "Kön_2.17"
@TOC "Kön2Inhalt"

 @{b}@{u}Die Schuld Israels @{ub}@{UU}

     7 Und das geschah,  weil  die Söhne Israel  gesündigt hatten  gegen den
 HERRN,  ihren  Gott,  der sie aus dem Land Ägypten hatte heraufkommen lassen
 aus  der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten, und weil sie andere Götter
 fürchteten  8 und in den Ordnungen der Nationen lebten, die der HERR vor den
 Söhnen  Israel  vertrieben  hatte,  und  [in  den  Ordnungen] der Könige von
 Israel, die [diese] eingeführt hatten. 9 Und die Söhne Israel ersannen gegen
 den  HERRN,  ihren  Gott,  Dinge, die nicht recht waren; und sie bauten sich
 Höhen  in all ihren Städten, vom Wachtturm bis zur befestigten Stadt. 10 Und
 sie  errichteten  sich  Gedenksteine  und Ascherim auf jedem hohen Hügel und
 unter jedem grünen Baum, 11 und sie brachten dort auf allen Höhen Rauchopfer
 dar  wie die Nationen, die der HERR vor ihnen gefangen weggeführt hatte. Und
 sie  taten  böse  Dinge, um den HERRN zum Zorn zu reizen. 12 Und sie dienten
 den  Götzen, von denen der HERR ihnen gesagt hatte: So etwas sollt ihr nicht
 tun!  13 Und der HERR hatte Israel und Juda durch alle Propheten [und] jeden
 Seher  gewarnt  und hatte gesagt: Kehrt um von euren bösen Wegen und bewahrt
 meine Gebote, meine Ordnungen, dem ganzen Gesetz gemäß, das ich euren Vätern
 geboten  und  das ich euch durch meine Knechte, die Propheten, gesandt habe!
 14 Aber sie hörten nicht, sondern verhärteten ihren Nacken gleich dem Nacken
 ihrer  Väter,  die  dem HERRN, ihrem Gott, nicht geglaubt hatten. 15 Und sie
 verwarfen  seine  Ordnungen  und  seinen  Bund,  den  er  mit  ihren  Vätern
 geschlossen, und seine Warnungen, mit denen er sie gewarnt hatte, und liefen
 der  Nichtigkeit  hinterher - und wurden [selber] nichtig - und [liefen] den
 Nationen  nach, die rings um sie her waren, von denen der HERR ihnen geboten
 hatte,  nicht  wie  sie  zu tun. 16 Und sie verließen alle Gebote des HERRN,
 ihres  Gottes,  und  machten sich ein Gußbild, zwei Kälber, und machten eine
 Aschera  und  warfen sich vor dem ganzen Heer des Himmels nieder und dienten
 dem  Baal.  17 Sie ließen ihre Söhne und ihre Töchter durchs Feuer gehen und
 trieben  Wahrsagerei  und Zauberei und verkauften sich, zu tun, was böse war
 in den Augen des HERRN, um ihn zum Zorn zu reizen. 18 Da wurde der HERR sehr
 zornig  über Israel und schaffte sie fort von seinem Angesicht. Nichts blieb
 übrig  als  allein  der  Stamm Juda. 19 [Aber] auch Juda beachtete nicht die
 Gebote  des  HERRN,  seines  Gottes,  sondern  sie  lebten  in den Ordnungen
 Israels,  die  sie  [selber]  eingeführt  hatten. 20 Da verwarf der HERR die
 ganze Nachkommenschaft Israels, und er demütigte sie und gab sie in die Hand
 von  Plünderern, bis er sie von seinem Angesicht verstoßen hatte. 21 Denn er
 hatte  Israel vom Haus Davids losgerissen, und sie hatten Jerobeam, den Sohn
 Nebats,  zum König gemacht. Jerobeam aber hatte Israel davon abgebracht, dem
 HERRN nachzufolgen, und hatte sie zu einer großen Sünde verführt. 22 Und die
 Söhne  Israel  lebten  in  allen  Sünden  Jerobeams, die er getan hatte. Sie
 wichen  nicht  davon  ab,  23  bis  daß der HERR Israel von seinem Angesicht
 fortgeschafft  hatte,  so  wie  er  durch alle seine Knechte, die Propheten,
 geredet  hatte.  So  wurde  Israel  aus  seinem  Land  gefangen  nach  Assur
 weggeführt [;und das ist so] bis auf den heutigen Tag.

	@{"Entstehung des Volkes der Samariter" link "Kön_2.17.24"}
@ENDNODE

@NODE "Kön_2.17.24" "Kö 2.17,24 - Entstehung des Volkes der Samariter"
@NEXT "Kön_2.18"
@PREV "Kön_2.17.7"
@TOC "Kön2Inhalt"

Entstehung des Volkes der Samariter

	24 Und der König von Assur brachte [Leute] aus Babel und aus Kuta und aus Awa und aus Hamat und 
aus Sefarwajim und ließ sie an Stelle der Söhne Israel in den Städten Samarias wohnen. Und sie nahmen Samaria 
in Besitz und wohnten in seinen Städten. 25 Und es geschah, als sie anfingen, dort zu wohnen, fürchteten sie den 
HERRN nicht. Da sandte der HERR Löwen unter sie, die unter ihnen mordeten. 26 Und man sagte zum König 
von Assur: Die Nationen, die du weggeführt und in den Städten Samarias hast wohnen lassen, kennen nicht die 
Verehrung [,die] dem Gott des Landes [gebührt]. So hat er Löwen unter sie gesandt, und siehe, die töten sie, weil 
sie die Verehrung des Gottes des Landes nicht kennen. 27 Da befahl der König von Assur: Laßt einen der 
Priester, die ihr von dort gefangen weggeführt habt, dorthin [zurück]gehen, daß er hingeht und dort wohnt! Und 
er lehre sie die Verehrung des Gottes des Landes! 28 Da kam einer der Priester, die man aus Samaria gefangen 
weggeführt hatte, und wohnte in Bethel und lehrte sie, wie sie den HERRN fürchten sollten. 29 Doch machten sie 
sich - Nation für Nation - ihre [eigenen] Götter und stellten sie in die Höhenhäuser, die die Samaritaner - Nation 
für Nation - in ihren Städten gemacht hatten, in denen sie wohnten. 30 Und die Leute von Babel machten Sukkot-
Benot, die Leute von Kuta machten Nergal, die Leute von Hamat machten Aschima, 31 die Awiter machten 
Nibhas und Tartak, die Sefarwiter verbrannten ihre Söhne im Feuer dem Adrammelech und dem Anammelech, 
den Göttern von Sefarwajim. 32 Doch fürchteten sie [auch] den HERRN und machten sich aus ihrer Gesamtheit 
Höhenpriester, die für sie in den Höhenhäusern opferten. 33 So fürchteten sie den HERRN und dienten 
[zugleich] ihren Göttern entsprechend dem Brauch der Nationen, aus denen man sie gefangen weggeführt hatte.

	34 Bis auf den heutigen Tag tun sie nach den früheren Bräuchen: Sie fürchten den HERRN nicht, und 
sie tun nicht nach ihren Ordnungen und nach ihren Bräuchen, [auch nicht] nach dem Gesetz und nach dem 
Gebot, die der HERR den Söhnen Jakobs geboten hatte, dem er den Namen Israel gab. 35 Und [doch] hatte der 
HERR mit ihnen einen Bund geschlossen und hatte ihnen geboten: Ihr sollt nicht andere Götter fürchten und 
euch nicht vor ihnen niederwerfen und sollt ihnen nicht dienen und ihnen nicht opfern, 36 sondern den HERRN, 
der euch mit großer Kraft und mit ausgestrecktem Arm aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, ihn sollt ihr 
fürchten, und vor ihm sollt ihr euch niederwerfen und ihm opfern! 37 Und die Ordnungen und die Bräuche und 
das Gesetz und das Gebot, die er für euch aufgeschrieben hat, sollt ihr bewahren, [sie] alle Tage zu tun, und ihr 
sollt nicht andere Götter fürchten! 38 Und den Bund, den ich mit euch geschlossen habe, sollt ihr nicht vergessen 
und sollt nicht andere Götter fürchten, 39 sondern den HERRN, euren Gott, sollt ihr fürchten! Er wird euch 
erretten aus der Hand aller eurer Feinde. 40 Aber sie hörten nicht, sondern taten nach ihren früheren Bräuchen.

	41 So fürchteten diese Nationen den HERRN und dienten [zugleich] ihren Götterbildern, auch ihre 
Kinder und ihre Kindeskinder. Wie ihre Väter getan haben, so tun [auch] sie bis auf den heutigen Tag.
@ENDNODE

@NODE "Kön_2.18" "Kö 2.18 - Hiskia von Juda -- Hoschea von Israel"
@NEXT "Kön_2.18.13"
@PREV "Kön_2.17"
@TOC "Kön2Inhalt"

Hiskia von Juda 
@{"2Chr 29" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.29"}-@{"31" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.31" 0}
 T

18.
     1 Und es geschah im dritten Jahr Hoscheas, des Sohnes Elas, des Königs
   von Israel, da wurde Hiskia König, der Sohn des Ahas, des Königs von Juda.
   2 25 Jahre war er alt, als er König wurde, und er regierte 29 Jahre in
   Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Abi, die Tochter Secharjas. 3
   Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, nach allem, was sein
   Vater David getan hatte. 4 Er beseitigte die Höhen und zertrümmerte die
   Gedenksteine und rottete die Aschera aus und schlug die eherne Schlange,
   die Mose gemacht hatte, in Stücke. Denn bis zu jenen Tagen hatten die
   Söhne Israel ihr Rauchopfer dargebracht, und man nannte sie Nehuschtan. 5
   Er vertraute auf den HERRN, den Gott Israels. Und nach ihm hat es
   seinesgleichen nicht gegeben unter allen Königen von Juda noch unter
   denen, die vor ihm waren. 6 Er hing dem HERRN an, er wich nicht davon ab,
   ihm nachzufolgen. Und er bewahrte seine Gebote, die der HERR dem Mose
   geboten hatte. 7 Und der HERR war mit ihm; in allem, wozu er auszog, hatte
   er Erfolg. Und er empörte sich gegen den König von Assur und diente ihm
   nicht [mehr]. 8 Er schlug die Philister bis nach Gaza und dessen Gebiet,
   vom Wachtturm bis zur befestigten Stadt.


Hoschea von Israel - Wegführung nach Assur 
@{"Kap. 17,3-23" LINK "Kön_2.17" 23}

     9 Und es geschah im vierten Jahr des Königs Hiskia, das war das siebte
   Jahr Hoscheas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel, da zog Salmanassar,
   der König von Assur, gegen Samaria herauf und belagerte es. 10 Und am Ende
   von drei Jahren nahm er es ein. Im sechsten Jahr Hiskias, das war das
   neunte Jahr Hoscheas, des Königs von Israel, wurde Samaria eingenommen. 11
   Und der König von Assur führte Israel gefangen nach Assur fort und ließ
   sie in Halach bleiben, am Habor, dem Strom Gosans, und in den Städten
   Mediens, 12 weil sie auf die Stimme des HERRN, ihres Gottes, nicht gehört
   und seinen Bund übertreten hatten, [nämlich] alles, was Mose, der Knecht
   des HERRN, geboten hatte. Sie haben nicht gehört und nicht [danach] getan.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.18.13" "Kö 2.18,13 - Belagerung Jerusalems durch Assur - Die Hohnreden des Rabschake"
@NEXT "Kön_2.19"
@PREV "Kön_2.18"
@TOC "Kön2Inhalt"

Belagerung Jerusalems durch Assur - Die Hohnreden des Rabschake
V. 13-16: @{"2Chr 32,1-8" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.32"}; @{"Jes 36,1" LINK "DieBibel:AT/Jesaia.guide/Jes_36"}

     13 Im vierzehnten Jahr des Königs Hiskia zog Sanherib, der König von
   Assur, herauf gegen alle befestigten Städte Judas und nahm sie ein. 14 Da
   sandte Hiskia, der König von Juda, zum König von Assur nach Lachisch und
   ließ [ihm] sagen: Ich habe unrecht getan, kehre um von mir! Was du mir
   auferlegst, will ich tragen. Da legte der König von Assur Hiskia, dem
   König von Juda, dreihundert Talente Silber und dreißig Talente Gold auf.
   15 Und Hiskia gab alles Silber, das sich im Haus des HERRN und in den
   Schatzkammern des Königshauses vorfand. 16 In dieser Zeit brach Hiskia von
   den Türflügeln des Tempelraums des HERRN und von den Pfosten, die Hiskia,
   der König von Juda, überzogen hatte, [das Gold] ab und gab es dem König
   von Assur.


V. 17-37: @{"2Chr 32,9-19" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.32" 19}; @{"Jes 36,2-22" LINK "DieBibel:AT/Jesaia.guide/Jes_36"}

     17 Aber der König von Assur sandte von Lachisch aus den Tartan und den
   Rabsaris und den Rabschake mit einem gewaltigen Heer gegen den König
   Hiskia nach Jerusalem. Und sie zogen herauf und kamen nach Jerusalem: sie
   zogen herauf und kamen und stellten sich an der Wasserleitung des oberen
   Teiches auf, der an der Straße des Walkerfeldes [liegt]. 18 Und sie riefen
   nach dem König. Da gingen zu ihnen hinaus der Palastvorsteher Eljakim, der
   Sohn des Hilkija, und der Schreiber Schebna und der Berater Joach, der
   Sohn Asafs.

     19 Und der Rabschake sagte zu ihnen: Sagt doch zu Hiskia: So spricht der
   große König, der König von Assur: Was ist das für ein Vertrauen, mit dem
   du vertraust? 20 Du sagst: Fürwahr, ein bloßes Wort ist [schon] Rat und
   Macht zum Krieg. Nun, auf wen vertraust du, daß du dich gegen mich empört
   hast? 21 Nun, siehe, du vertraust auf diesen geknickten Rohrstab, auf
   Ägypten, der jedem, der sich auf ihn stützt, in seine Hand dringt und sie
   durchbohrt. So ist der Pharao, der König von Ägypten, für alle, die auf
   ihn vertrauen. 22 Wenn ihr aber zu mir sagt: Auf den HERRN, unseren Gott,
   vertrauen wir! - ist er es nicht, dessen Höhen und Altäre Hiskia beseitigt
   hat, als er zu Juda und zu Jerusalem sagte: Vor diesem Altar in Jerusalem
   sollt ihr euch niederwerfen? - 23 Und nun, geh doch mit meinem Herrn, dem
   König von Assur, eine Wette ein: Ich will dir zweitausend Pferde stellen,
   wenn du dir [die nötigen] Reiter dafür aufstellen kannst! 24 Doch wie
   willst du [auch nur] einen einzigen [Provinz]statthalter zurücktreiben,
   einen von den geringsten Knechten meines Herrn? Aber du vertraust auf
   Ägypten wegen der Wagen und Pferde! 25 Nun, bin ich etwa ohne den HERRN
   gegen diesen Ort heraufgezogen, um ihn zu verheeren? Der HERR hat zu mir
   gesagt: Zieh hinauf gegen dieses Land und verheere es!

     26 Da sagten Eljakim, der Sohn Hilkijas, und Schebna und Joach zum
   Rabschake: Rede doch zu deinen Knechten aramäisch! Denn wir verstehen es.
   Und rede nicht judäisch mit uns vor den Ohren des Volkes, das auf der
   Mauer ist! 27 Doch der Rabschake sagte zu ihnen: Hat mich mein Herr [etwa
   nur] zu deinem Herrn und zu dir gesandt, um diese Worte zu reden, [und]
   nicht zu den Männern, die auf der Mauer sitzen, um mit euch ihren Kot zu
   essen und ihren Harn zu trinken?

     28 Und der Rabschake trat hin und rief mit lauter Stimme auf judäisch
   und redete und sprach: Hört das Wort des großen Königs, des Königs von
   Assur! 29 So spricht der König: Hiskia täusche euch nicht! Denn er kann
   euch nicht aus meiner Hand retten. 30 Und Hiskia vertröste euch nicht auf
   den HERRN, indem er sagt: Der HERR wird uns gewiß retten; diese Stadt wird
   nicht in die Hand des Königs von Assur gegeben werden. 31 Hört nicht auf
   Hiskia! Denn so spricht der König von Assur: Macht Frieden mit mir und
   kommt zu mir heraus! Dann soll jeder von seinem Weinstock und jeder von
   seinem Feigenbaum essen und jeder das Wasser seiner Zisterne trinken, 32
   bis ich komme und euch in ein Land hole wie euer Land, ein Land von Korn
   und Most, ein Land von Brot und Weinbergen, ein Land von Olivenöl und
   Honig. Dann werdet ihr am Leben bleiben und nicht sterben. Aber hört nicht
   auf Hiskia, wenn er euch verführt, indem er sagt: Der HERR wird uns
   retten! 33 Haben etwa die Götter der Nationen jeder sein Land aus der Hand
   des Königs von Assur gerettet? 34 Wo sind die Götter von Hamat und Arpad?
   Wo die Götter von Sefarwajim, von Hena und Awa? Haben sie etwa Samaria aus
   meiner Hand gerettet? 35 Welche sind es unter allen Göttern der Länder,
   die ihr Land aus meiner Hand gerettet haben, daß der HERR Jerusalem aus
   meiner Hand retten sollte? 36 Da schwieg das Volk still und antwortete ihm
   kein Wort; denn das war der Befehl des Königs: Ihr sollt ihm nicht
   antworten! 37 Und Eljakim, der Sohn des Hilkija, der Palastvorsteher, und
   der Schreiber Schebna und der Berater Joach, der Sohn Asafs, kamen mit
   zerrissenen Kleidern zu Hiskia und berichteten ihm die Worte des
   Rabschake.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.19" "Kö 2.19 - Die Weissagung des Jesaja - Brief des Königs von Assur - Hiskias Gebet"
@NEXT "Kön_2.20"
@PREV "Kön_2.18"
@TOC "Kön2Inhalt"

Die Weissagung des Jesaja - Brief des Königs von Assur - Hiskias Gebet und Gottes Antwort durch Jesaja - 
Abzug des Königs von Assur 
@{"2Chr 32,20-23" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.32" 23}; @{"Jes 37" LINK "DieBibel:AT/Jesaia.guide/Jes_37"}

19.
	1 Und es geschah, als der König Hiskia es hörte, zerriß er seine Kleider, hüllte sich in Sacktuch und ging 
in das Haus des HERRN. 2 Dann sandte er Eljakim, den Palastvorsteher, und den Schreiber Schebna und die 
Ältesten der Priester, in Sacktuch gehüllt, zum Propheten Jesaja, dem Sohn des Amoz. 3 Und sie sagten zu ihm: 
So spricht Hiskia: Ein Tag der Bedrängnis und der Züchtigung und der Schmähung ist dieser Tag! Denn die 
Kinder sind bis an den Muttermund gekommen, aber da ist keine Kraft zu gebären. 4 Vielleicht hört der HERR, 
dein Gott, alle Worte des Rabschake, den sein Herr, der König von Assur, gesandt hat, um den lebendigen Gott 
zu verhöhnen, und bestraft [ihn] wegen der Worte, die der HERR, dein Gott, gehört hat. Erhebe doch ein Gebet 
für den Überrest, der sich [noch] findet!

	5 So kamen die Knechte des Königs Hiskia zu Jesaja. 6 Und Jesaja sagte zu ihnen: So sollt ihr zu eurem 
Herrn sagen: So spricht der HERR: Fürchte dich nicht vor den Worten, die du gehört hast, mit denen die Diener 
des Königs von Assur mich gelästert haben! 7 Siehe, ich will ihm einen Geist eingeben, daß er ein Gerücht hören 
und in sein Land zurückkehren wird; dann will ich ihn in seinem Land durchs Schwert fällen.

	8 Und der Rabschake kehrte zurück und fand den König von Assur im Kampf gegen Libna; denn er 
hatte gehört, daß er von Lachisch aufgebrochen war. 9 Der [König] hatte nämlich über Tirhaka, den König von 
Kusch, sagen hören: Siehe, er ist ausgezogen, um gegen dich zu kämpfen. Da sandte er wieder Boten zu Hiskia 
und ließ [ihm] sagen: 10 So sollt ihr zu Hiskia, dem König von Juda, sagen: Dein Gott täusche dich nicht, auf den 
du vertraust, indem du sagst: Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assur gegeben werden! 11 Siehe, 
du hast gehört, was die Könige von Assur allen Ländern getan haben, indem sie an ihnen den Bann vollstreckten. 
Und du solltest gerettet werden? 12 Haben die Götter der Nationen, die meine Väter vernichtet haben, sie gerettet: 
Gosan, Haran und Rezef und die Söhne Edens, die in Telassar waren? 13 Wo ist der König von Hamat und der 
König von Arpad und der König der Stadt Sefarwajim, [von] Hena und Awa?

	14 Da nahm Hiskia den Brief aus der Hand der Boten und las ihn. Dann ging er ins Haus des HERRN 
hinauf, und Hiskia breitete ihn vor dem HERRN aus. 15 Und Hiskia betete vor dem HERRN: HERR, Gott Israels, 
der du über den Cherubim thronst, du bist es, der da Gott ist, du allein für alle Königreiche der Erde. Du hast den 
Himmel und die Erde gemacht. 16 Neige, HERR, dein Ohr und höre! Tu, HERR, deine Augen auf und sieh! Ja, 
höre die Worte Sanheribs, die er gesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen. 17 Es ist wahr, HERR, die 
Könige von Assur haben die Nationen und ihr Land in Trümmer gelegt, 18 und ihre Götter haben sie ins Feuer 
geworfen; denn sie waren nicht Götter, sondern ein Werk von Menschenhänden, Holz und Stein, und sie haben 
sie verloren gegeben. 19 Und nun, HERR, unser Gott, rette uns doch aus seiner Hand, damit alle Königreiche der 
Erde erkennen, daß du, HERR, allein Gott bist!

	20 Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz zu Hiskia und ließ [ihm] sagen: So spricht der HERR, der Gott 
Israels: Was du wegen Sanheribs, des Königs von Assur, zu mir gebetet hast, habe ich gehört. 21 Dies ist das 
Wort, das der HERR über ihn geredet hat:
	Es verachtet dich, es verspottet dich die Jungfrau, die Tochter Zion; die Tochter Jerusalem schüttelt das 
Haupt hinter dir her.
	22 Wen hast du gehöhnt und gelästert und gegen wen die Stimme erhoben? Gegen den Heiligen Israels 
hast du deine Augen emporgerichtet!

	23 Durch deine Boten hast du den Herrn verhöhnt und hast gesagt: Mit der Menge meiner Wagen habe 
ich die Höhe der Berge erstiegen, das äußerste Ende des Libanon; und ich haue den Hochwald seiner Zedern um, 
die Auslese seiner Wacholderbäume, und ich komme in seine fernste Herberge, in das Dickicht seines 
Baumbestandes.
	24 Ich habe gegraben und fremde Wasser getrunken; und mit der Sohle meiner Füße trockne ich alle 
Ströme Mazors aus.
	25 Hast du nicht gehört, daß ich lange vorher es gewirkt und von den Tagen der Vorzeit her es gebildet 
habe? Nun habe ich es kommen lassen, daß du befestigte Städte verwüstest zu öden Steinhaufen.

	26 Und ihre Bewohner waren machtlos, sie wurden mit Schrecken erfüllt und zuschanden; sie waren 
[wie] Kraut des Feldes und grünes Gras, [wie] Gras auf den Dächern, das vor dem Ostwind verdorrt.
	27 Dein Sitzen und dein Aus- und Eingehen kenne ich, ja, dein Toben gegen mich.
	28 Wegen deines Tobens gegen mich und weil dein Übermut in meine Ohren heraufgekommen ist, 
werde ich meinen Ring in deine Nase legen und meinen Zaum an deine Lippen und werde dich zurückführen auf 
dem Weg, auf dem du gekommen bist. -

	29 Und dies soll dir das Zeichen sein: Man wird in diesem Jahr den Nachwuchs [der Ernte] essen und im 
zweiten Jahr den Wildwuchs. Im dritten Jahr aber sollt ihr säen und ernten und Weinberge pflanzen und ihre 
Frucht essen. 30 Und das, was vom Haus Juda entkommen, was übriggeblieben ist, wird wieder wurzeln nach 
unten und Frucht tragen nach oben. 31 Denn von Jerusalem wird ein Überrest ausgehen und das Entkommene 
vom Berg Zion. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird das tun.

	32 Darum, so spricht der HERR über den König von Assur: Er wird nicht in diese Stadt kommen, und er 
wird keinen Pfeil hineinschießen und ihr nicht mit dem Schild entgegentreten und wird keinen Wall gegen sie 
aufschütten. 33 Auf dem Weg, den er gekommen ist, auf ihm wird er zurückkehren und wird nicht in diese Stadt 
kommen, spricht der HERR. 34 Denn ich will diese Stadt beschirmen, um sie zu retten, um meinetwillen und um 
meines Knechtes David willen.
	35 Und es geschah in dieser Nacht, da zog ein Engel des HERRN aus und schlug im Lager von Assur 
185.000 Mann. Und als man früh am Morgen aufstand, siehe, da [fand man] sie alle, lauter Leichen. 36 Und 
Sanherib, der König von Assur, brach auf, zog fort und kehrte zurück; und er blieb in Ninive. 37 Und es geschah, 
als er sich im Haus seines Gottes Nisroch niederwarf, da erschlugen ihn seine Söhne Adrammelech und Sarezer 
mit dem Schwert; und sie entkamen in das Land Ararat. Und sein Sohn Asarhaddon wurde an seiner Stelle 
König.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.20" "Kö 2.20 - Hiskias Krankheit und Genesung"
@NEXT "Kön_2.21"
@PREV "Kön_2.19"
@TOC "Kön2Inhalt"

Hiskias Krankheit und Genesung 
@{"2Chr 32,24" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.32" 24}; @{"Jes 38,1-8" LINK "DieBibel:AT/Jesaia.guide/Jes_38"}

20.

	1 In jenen Tagen wurde Hiskia todkrank. Und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam zu ihm und 
sagte zu ihm: So spricht der HERR: Bestelle dein Haus! Denn du wirst sterben und nicht am Leben bleiben. 2 Da 
wandte er sein Gesicht zur Wand und betete zu dem HERRN. Und er sprach: 3 Ach, HERR! Denke doch daran, 
daß ich vor deinem Angesicht in Treue und mit ungeteiltem Herzen gelebt und daß ich getan habe, was gut ist in 
deinen Augen! Und Hiskia weinte sehr. 4 Und es geschah - Jesaja war [noch] nicht aus der inneren Stadt 
hinausgegangen -, da geschah das Wort des HERRN zu ihm: 5 Kehre um und sage zu Hiskia, dem Fürsten 
meines Volkes: So spricht der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört, ich habe deine 
Tränen gesehen. Siehe, ich will dich heilen; am dritten Tag wirst du ins Haus des HERRN hinaufgehen. 6 Und ich 
will zu deinen Tagen fünfzehn Jahre hinzufügen. Und aus der Hand des Königs von Assur will ich dich und diese 
Stadt retten; und ich will diese Stadt beschirmen um meinetwillen und um meines Knechtes David willen. 7 Und 
Jesaja sagte: Bringt einen Feigenkuchen! Und sie brachten ihn und legten ihn auf das Geschwür. Da genas er.

	8 Und Hiskia sagte zu Jesaja: Was ist das Zeichen, daß der HERR mich heilen wird und daß ich am 
dritten Tag in das Haus des HERRN hinaufgehen werde? 9 Jesaja sagte: Dies wird dir das Zeichen vom HERRN 
sein, daß der HERR das Wort, das er geredet hat, tun wird: Soll der Schatten [an der Sonnenuhr] zehn Stufen 
vorwärtsgehen, oder soll er zehn Stufen zurückgehen? 10 Da sagte Hiskia: Es ist dem Schatten ein leichtes, sich 
[an der Sonnenuhr] um zehn Stufen zu neigen; nein, sondern der Schatten soll zehn Stufen rückwärtsgehen. 11 
Da rief der Prophet Jesaja zu dem HERRN. Und er ließ den Schatten um [so viele] Stufen [der Sonnenuhr] 
zurückgehen, wie die Sonne an den Stufen [der Sonnenuhr] des Ahas hinabgegangen war, zehn Stufen zurück.


Gesandtschaft aus Babel bei Hiskia - Sein Tod 
@{"2Chr 32,25-33" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.32" 33}; @{"Jes 39" LINK "DieBibel:AT/Jesaia.guide/Jes_39"}

	12 In jener Zeit sandte Merodach-Baladan, der Sohn Baladans, der König von Babel, Brief und 
Geschenk an Hiskia; denn er hatte gehört, daß Hiskia krank gewesen war. 13 Und Hiskia freute sich über sie und 
zeigte ihnen sein ganzes Schatzhaus: das Silber und Gold, die Balsamöle und das köstliche Öl und sein ganzes 
Vorratshaus und alles, was sich in seinen Schatzkammern vorfand. Es gab nichts in seinem Haus und in seiner 
ganzen Herrschaft, das Hiskia ihnen nicht gezeigt hätte. 14 Da kam der Prophet Jesaja zum König Hiskia und 
sprach zu ihm: Was haben diese Männer gesagt, und woher sind sie zu dir gekommen? Da sagte Hiskia: Aus 
einem fernen Land sind sie gekommen, aus Babel. 15 Er sprach: Was haben sie in deinem Haus gesehen? Und 
Hiskia sagte: Sie haben alles gesehen, was in meinem Haus ist. Es gibt nichts in meinen Schatzkammern, das ich 
ihnen nicht gezeigt hätte. 16 Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre das Wort des HERRN! 17 Siehe, Tage kommen, da 
wird alles, was in deinem Haus ist und was deine Väter bis zum heutigen Tag angehäuft haben, nach Babel 
weggebracht werden. Nichts wird übrigbleiben, spricht der HERR. 18 Und von deinen Söhnen, die von dir 
abstammen, die du zeugen wirst, wird man [einige] nehmen; und sie werden im Palast des Königs von Babel 
Hofbeamte sein. 19 Da sagte Hiskia zu Jesaja: Das Wort des HERRN ist gut, das du geredet hast. Aber er sagte 
[sich]: Wenn doch nur Friede und Sicherheit in meinen Tagen bleiben!

	20 Und die übrige Geschichte Hiskias und all seine Machttaten und wie er den Teich und die 
Wasserleitung gemacht und das Wasser in die Stadt geleitet hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Geschichte 
der Könige von Juda? 21 Und Hiskia legte sich zu seinen Vätern. Und sein Sohn Manasse wurde an seiner Stelle 
König.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.21" "Kö 2.21 - Manasse von Juda - Sein Götzendienst"
@NEXT "Kön_2.22"
@PREV "Kön_2.20"
@TOC "Kön2Inhalt"

Manasse von Juda - Sein Götzendienst 
@{"2Chr 33,1-20" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.33" 20}

21.
	1 Zwölf Jahre war Manasse alt, als er König wurde, und er regierte 55 Jahre in Jerusalem; und der Name 
seiner Mutter war Hefzi-Bah. 2 Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, nach den Greueln der 
Nationen, die der HERR vor den Söhnen Israel vertrieben hatte. 3 Und er baute die Höhen wieder auf, die sein 
Vater Hiskia vernichtet hatte, und errichtete Altäre für den Baal und machte eine Aschera, wie [sie] Ahab, der 
König von Israel, gemacht hatte, und er warf sich nieder vor dem ganzen Heer des Himmels und diente ihnen. 4 
Und er baute Altäre im Haus des HERRN, von dem der HERR gesagt hatte: In Jerusalem will ich meinen Namen 
niederlegen. 5 Und er baute für das ganze Heer des Himmels Altäre in den beiden Vorhöfen des Hauses des 
HERRN. 6 Und er ließ seinen Sohn durchs Feuer gehen, und er trieb Zauberei und Beschwörung und ließ sich 
mit Totengeistern und Wahrsagegeistern ein. Er tat vieles, was böse war in den Augen des HERRN, um ihn zu 
reizen. 7 Und er stellte das Götterbild der Aschera, das er gemacht hatte, in das Haus, von dem der HERR zu 
David und zu seinem Sohn Salomo gesagt hatte: In diesem Haus und in Jerusalem, das ich aus allen Stämmen 
Israels erwählt habe, will ich meinen Namen für ewig niederlegen! 8 Und ich will den Fuß Israels nicht mehr aus 
dem Land vertreiben, das ich ihren Vätern gegeben habe, wenn sie nur darauf achten, nach allem zu tun, was ich 
ihnen geboten habe, und nach dem ganzen Gesetz, das mein Knecht Mose ihnen geboten hat. 9 Aber sie hörten 
nicht, und Manasse verführte sie, mehr Böses zu tun als die Nationen, die der HERR vor den Söhnen Israel 
ausgerottet hatte.

	10 Da redete der HERR durch seine Knechte, die Propheten, und sprach: 11 Weil Manasse, der König 
von Juda, diese Greuel verübt [und] Schlimmes getan hat - mehr als alles, was die Amoriter getan haben, die vor 
ihm gewesen sind - und auch Juda durch seine Götzen zur Sünde verführt hat, 12 darum, so spricht der HERR, 
der Gott Israels, siehe, will ich Unheil über Jerusalem und Juda bringen, daß jedem, der es hört, die beiden Ohren 
gellen sollen. 13 Und ich werde über Jerusalem die Meßschnur Samarias spannen und die Waage des Hauses 
Ahabs, und ich werde Jerusalem auswischen, wie man eine Schüssel auswischt: man wischt [sie] aus und dreht 
[sie] um auf ihre Oberseite. 14 Und ich werde den Überrest meines Erbteils verstoßen und werde sie in die Hand 
ihrer Feinde geben, und sie werden allen ihren Feinden zum Raub und zur Plünderung werden, 15 weil sie getan 
haben, was böse ist in meinen Augen, und mich zum Zorn gereizt haben, von dem Tag an, als ihre Väter aus 
Ägypten gezogen sind, bis auf den heutigen Tag.

	16 Manasse vergoß auch sehr viel unschuldiges Blut, bis er Jerusalem damit anfüllte von einem Ende bis 
zum andern; abgesehen von seiner Sünde, mit der er Juda zur Sünde verführte, zu tun, was böse war in den 
Augen des HERRN.
	17 Und die übrige Geschichte Manasses und alles, was er getan, und seine Sünde, die er begangen hat, 
ist das nicht geschrieben im Buch der Geschichte der Könige von Juda? 18 Und Manasse legte sich zu seinen 
Vätern und wurde begraben im Garten seines Hauses, im Garten des Usa. Und sein Sohn Amon wurde an seiner 
Stelle König.


Amon von Juda 
@{"2Chr 33,21-25" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.33" 25}

	19 Zweiundzwanzig Jahre war Amon alt, als er König wurde, und er regierte zwei Jahre in Jerusalem; 
und der Name seiner Mutter war Meschullemet, die Tochter des Haruz aus Jotba. 20 Und er tat, was böse war in 
den Augen des HERRN, wie sein Vater Manasse getan hatte. 21 Und er ging ganz den Weg, den sein Vater 
gegangen war, und diente den Götzen, denen sein Vater gedient hatte, und warf sich vor ihnen nieder. 22 Und er 
verließ den HERRN, den Gott seiner Väter, und ging nicht auf dem Weg des HERRN. 23 Und die Knechte 
Amons verschworen sich gegen ihn und töteten den König in seinem Haus. 24 Das Volk des Landes aber 
erschlug alle, die sich gegen den König Amon verschworen hatten; und das Volk des Landes machte seinen Sohn 
Josia an seiner Stelle zum König.

	25 Und die übrige Geschichte Amons, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der 
Geschichte der Könige von Juda? 26 Und man begrub ihn in seinem Begräbnis im Garten Usas. Und sein Sohn 
Josia wurde an seiner Stelle König.
@ENDNODE

@NODE "Kön_2.22" "Kö 2.22 - Josia von Juda"
@NEXT "Kön_2.23"
@PREV "Kön_2.21"
@TOC "Kön2Inhalt"

Josia von Juda: Fund des Gesetzbuches
V. 1-7: @{"2Chr 34,1-13" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.34" 13}

22.
	1 Acht Jahre war Josia alt, als er König wurde, und er regierte 31 Jahre in Jerusalem; und der Name 
seiner Mutter war Jedida, die Tochter Adajas aus Bozkat. 2 Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN. 
Er ging ganz den Weg seines Vaters David und wich nicht zur Rechten noch zur Linken ab.

	3 Und es geschah im 18. Jahr des Königs Josia, da sandte der König den Schreiber Schafan, den Sohn 
Azaljas, des Sohnes Meschullams, ins Haus des HERRN und sagte:

V. 4-7: vgl. @{"Kap. 12,5-16" LINK "Kön_2.12"}

	4 Geh hinauf zum Hohenpriester Hilkija, daß er das Geld ausschütte, das in das Haus des HERRN 
gebracht worden ist, das die [Priester, die] an der Schwelle wachen, vom Volk eingesammelt haben, 5 damit man 
es in die Hand der Werkführer gebe, die am Haus des HERRN eingesetzt sind. Die sollen es den Werkmeistern 
geben, die im Haus des HERRN sind, um die Risse des Hauses auszubessern, 6 den Handwerkern und den 
Bauleuten und den Maurern, und zum Ankauf von Holz und behauenen Steinen, das Haus auszubessern. 7 Doch 
soll das Geld, das in ihre Hand gegeben wird, nicht mit ihnen abgerechnet werden, denn sie handeln 
gewissenhaft.


V. 8-20: @{"2Chr 34,14-28" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.34" 28}

	8 Und der Hohepriester Hilkija sagte zu Schafan, dem Schreiber: Ich habe im Haus des HERRN das 
Buch des Gesetzes gefunden. Und Hilkija gab das Buch dem Schafan, und der las es. 9 Und der Schreiber 
Schafan kam zum König und brachte dem König Nachricht und sagte: Deine Knechte haben das Geld, das ich im 
Haus vorfand, ausgeschüttet und es in die Hand der Werkführer gegeben, die am Haus des HERRN eingesetzt 
sind. 10 Und der Schreiber Schafan berichtete dem König weiter: Der Priester Hilkija hat mir ein Buch gegeben. 
Und Schafan las es dem König vor. 11 Und es geschah, als der König die Worte des Buches des Gesetzes hörte, 
da zerriß er seine Kleider. 12 Und der König befahl dem Priester Hilkija und Ahikam, dem Sohn Schafans, und 
Achbor, dem Sohn Michajas, und Schafan, dem Schreiber, und Asaja, dem Knecht des Königs, und sagte: 13 
Geht hin, befragt den HERRN für mich und für das Volk und für ganz Juda wegen der Worte dieses 
aufgefundenen Buches! Denn groß ist der Zorn des HERRN, der sich gegen uns entzündet hat, dafür, daß unsere 
Väter auf die Worte dieses Buches nicht gehört haben, nach allem zu tun, was unsertwegen aufgeschrieben ist. 14 
Da gingen der Priester Hilkija und Ahikam und Achbor und Schafan und Asaja zu der Prophetin Hulda, der Frau 
des Schallum, des Sohnes Tikwas, des Sohnes des Harhas, des Hüters der Kleider; sie wohnte aber in Jerusalem 
im zweiten Stadtteil; und sie redeten mit ihr.

	15 Und sie sagte zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Sagt dem Mann, der euch zu mir 
gesandt hat: 16 So spricht der HERR: Siehe, ich will Unheil über diesen Ort bringen und über seine Bewohner: 
alle Worte des Buches, das der König von Juda gelesen hat. 17 Weil sie mich verlassen und anderen Göttern 
Rauchopfer dargebracht haben, um mich zum Zorn zu reizen mit all dem Machwerk ihrer Hände, so wird mein 
Zorn sich gegen diesen Ort entzünden und wird nicht erlöschen. 18 Zu dem König von Juda aber, der euch 
gesandt hat, um den HERRN zu befragen, zu ihm sollt ihr so sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: [Was] 
die Worte, die du gehört hast, [betrifft] - 19 weil dein Herz weich geworden ist und du dich vor dem HERRN 
gedemütigt hast, als du hörtest, was ich über diesen Ort und über seine Bewohner geredet habe, daß sie zum 
Entsetzen und zum Fluch werden sollen, und du deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, darum habe 
auch ich gehört, spricht der HERR. 20 Darum, siehe, ich werde dich zu deinen Vätern versammeln; und du wirst 
zu deinen Gräbern versammelt werden in Frieden, und deine Augen sollen all das Unheil nicht ansehen, das ich 
über diesen Ort kommen lasse. Und sie brachten dem König die Antwort.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.23" "Kö 2.23 - Josias Reformen"
@NEXT "Kön_2.24"
@PREV "Kön_2.22"
@TOC "Kön2Inhalt"

Josias Reformen: Bundeserneuerung, Abschaffung des Götzendienstes, Passahfeier - Sein Tod im Krieg gegen 
die Ägypter 
@{"2Chr 34,29-33" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.34" 33}

23.
	1 Und der König sandte hin, und man versammelte zu ihm alle Ältesten von Juda und von Jerusalem. 2 
Und der König ging ins Haus des HERRN hinauf und alle Männer von Juda und alle Einwohner von Jerusalem 
mit ihm und die Priester und die Propheten und alles Volk, vom Kleinsten bis zum Größten. Und man las vor 
ihren Ohren alle Worte des Bundesbuches, das im Haus des HERRN gefunden worden war. 3 Und der König 
stand auf dem [erhöhten] Standort und schloß den Bund vor dem HERRN, dem HERRN nachzufolgen und 
seine Gebote und seine Zeugnisse und seine Ordnungen zu bewahren mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele, 
um die Worte dieses Bundes zu erfüllen, die in diesem Buch aufgeschrieben sind. Und das ganze Volk trat in den 
Bund ein.

	4 Und der König befahl dem Hohenpriester Hilkija und den Priestern zweiten Ranges und den Hütern 
der Schwelle, aus dem Tempelraum des HERRN alle Geräte hinauszubringen, die für den Baal und die Aschera 
und das ganze Heer des Himmels gemacht worden waren. Dann verbrannte er sie außerhalb Jerusalems in den 
Terrassen[gärten] am Kidron und ließ ihren Staub nach Bethel bringen. 5 Und er machte den Götzenpriestern ein 
Ende, die die Könige von Juda eingesetzt hatten und die auf den Höhen, in den Städten von Juda und in der 
Umgebung von Jerusalem Rauchopfer darbrachten und die, die dem Baal, der Sonne und dem Mond und dem 
Tierkreisbild und dem ganzen Heer des Himmels Rauchopfer darbrachten. 6 Und er brachte die Aschera aus dem 
Haus des HERRN hinaus nach draußen vor Jerusalem in das Bachtal des Kidron; und er verbrannte sie im 
Bachtal des Kidron und zermalmte sie zu Staub und warf ihren Staub auf die Gräber der Söhne des Volkes. 

7 Und er riß die Häuser der Tempelhurer nieder, die [sich] im Haus des HERRN [befanden], in denen die Frauen 
Gewänder für die Aschera webten. 8 Und er ließ alle Priester aus den Städten Judas kommen und machte die 
Höhen unrein, wo die Priester Rauchopfer dargebracht hatten, von Geba bis Beerscheba. Und er riß die Höhen 
der Dämonen nieder, die am Eingang des Tores Joschuas, des Obersten der Stadt, waren, auf der linken Seite, 
wenn man zum Stadttor hineinkommt. 9 Doch durften die Priester der Höhen nicht auf dem Altar des HERRN in 
Jerusalem opfern, sondern [nur] noch vom ungesäuerten Brot inmitten ihrer Brüder essen. 10 Und er machte das 
Tofet unrein, das im Tal Ben-Hinnoms [lag], damit niemand mehr seinen Sohn oder seine Tochter dem Moloch 
durchs Feuer gehen ließ. 11 Und er schaffte die Pferde ab, die die Könige von Juda der Sonne [zu Ehren] 
aufgestellt hatten am Eingang des Hauses des HERRN, bei der Zelle Netan-Melechs, des Hofbeamten, die im 
Parwarim war, und die Sonnenwagen verbrannte er mit Feuer. 12 Und die Altäre, die auf dem Dach des 
Obergemachs des Ahas waren, die die Könige von Juda gemacht hatten, und die Altäre, die Manasse in den 
beiden Vorhöfen des Hauses des HERRN gemacht hatte, riß der König nieder und zertrümmerte [sie], und er 
warf ihren Staub ins Bachtal des Kidron. 13 Und der König machte die Höhen unrein, die vor Jerusalem zur 
Rechten des Berges des Verderbens waren, die Salomo, der König von Israel, für Astarte, das Scheusal der 
Sidonier, und Kemosch, das Scheusal Moabs, und Milkom, den Greuel der Söhne Ammon, gebaut hatte. 14 Und 
er zertrümmerte die Gedenksteine und hieb die Ascherim um und füllte ihre Stätte mit Menschenknochen.

	15 Auch den Altar, der in Bethel war, die Höhe, die Jerobeam, der Sohn des Nebat, gemacht hatte, der 
Israel zur Sünde verführt hatte, auch diesen Altar und die Höhe riß er nieder; und er verbrannte die Höhe, [und] 
die Aschera zermalmte er zu Staub und verbrannte [sie]. 16 Und als Josia sich umwandte und die Gräber sah, die 
dort in dem Berg waren, da sandte er hin und ließ die Gebeine aus den Gräbern holen, verbrannte sie auf dem 
Altar und machte ihn [auf diese Weise] unrein nach dem Wort des HERRN, das der Mann Gottes ausgerufen 
hatte, der diese Dinge [damals] ausrief. 17 Und er sagte: Was ist das da für ein Steinmal, das ich sehe? Und die 
Männer der Stadt sagten zu ihm: [Es ist] das Grab des Mannes Gottes, der von Juda gekommen ist und diese 
Dinge, die du getan hast, über den Altar von Bethel ausgerufen hat. 18 Da sagte er: Laßt ihn liegen, niemand soll 
seine Gebeine bewegen! Und so retteten sie seine Gebeine zusammen mit den Gebeinen des Propheten, der aus 
Samaria gekommen war. 19 Auch alle Häuser der Höhen, die in den Städten Samarias waren, die die Könige von 
Israel gemacht hatten, um [den HERRN] zum Zorn zu reizen, beseitigte Josia. Er verfuhr mit ihnen genauso, wie 
er [es] in Bethel vollzogen hatte. 20 Und alle Priester der Höhen, die dort waren, schlachtete er auf den Altären 
und verbrannte Menschenknochen darauf. Dann kehrte er nach Jerusalem zurück.


V. 21-30: @{"2Chr 35" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.35"}

	21 Und der König befahl dem ganzen Volk: Feiert dem HERRN, eurem Gott, ein Passah, wie in diesem 
Buch des Bundes geschrieben steht! 22 Denn es war kein Passah gefeiert worden wie dieses von den Tagen der 
Richter an, die Israel gerichtet hatten, und alle Tage der Könige von Israel und der Könige von Juda, 23 sondern 
[erst] im achtzehnten Jahr des Königs Josia wurde dieses Passah dem HERRN in Jerusalem gefeiert. 24 Und 
auch die Totenbeschwörer und die Wahrsager und die Teraphim und die Götzen und alle Scheusale, die im Land 
Juda und in Jerusalem zu sehen waren, schaffte Josia ab, um die Wortes des Gesetzes auszuführen, die in dem 
Buch geschrieben standen, das der Priester Hilkija im Haus des HERRN gefunden hatte.

	25 Vor Josia gab es keinen König wie ihn, der zu dem HERRN umgekehrt wäre mit seinem ganzen 
Herzen und mit seiner ganzen Seele und mit seiner ganzen Kraft nach dem ganzen Gesetz des Mose. Und [auch] 
nach ihm ist seinesgleichen nicht aufgestanden. 26 Doch kehrte sich der HERR nicht ab von der großen Glut 
seines Zornes, mit der sein Zorn gegen Juda entbrannt war, wegen all der Kränkungen, mit denen Manasse ihn 
gekränkt hatte. 27 So hatte der HERR gesagt: Auch Juda will ich von meinem Angesicht entfernen, wie ich Israel 
entfernt habe; und ich will diese Stadt verwerfen, die ich erwählt habe, Jerusalem, und das Haus, von dem ich 
gesagt habe: Mein Name soll dort sein!


	28 Und die übrige Geschichte Josias und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der 
Geschichte der Könige von Juda?
	29 In seinen Tagen zog der Pharao Necho, der König von Ägypten, gegen den König von Assur hinauf 
an den Strom Euphrat. Und der König Josia zog ihm entgegen; aber Necho tötete ihn bei Megiddo, als er ihn sah. 
30 Und seine Knechte führten ihn auf einem Wagen tot von Megiddo fort und brachten ihn nach Jerusalem und 
begruben ihn in seinem Begräbnis. Und das Volk des Landes nahm Joahas, den Sohn Josias, und sie salbten ihn 
und machten ihn zum König anstelle seines Vaters.


Joahas von Juda 
@{"2Chr 36,1-4" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.36" 4}

	31 Dreiundzwanzig Jahre war Joahas alt, als er König wurde, und er regierte drei Monate in Jerusalem; 
und der Name seiner Mutter war Hamutal, die Tochter Jirmejas aus Libna. 32 Und er tat, was böse war in den 
Augen des HERRN, nach allem, was seine Väter getan hatten. 33 Und der Pharao Necho setzte ihn in Ribla im 
Land Hamat gefangen, so daß er nicht mehr in Jerusalem König war. Und er legte dem Land eine Geldbuße von 
hundert Talenten Silber und einem Talent Gold auf. 34 Und der Pharao Necho machte Eljakim, den Sohn Josias, 
zum König anstelle seines Vaters Josia und änderte seinen Namen in Jojakim. Joahas aber nahm er [mit sich], 
und er kam nach Ägypten und starb dort. 35 Und das Silber und das Gold aber gab Jojakim dem Pharao. Doch 
mußte er das Land schätzen, um das Geld nach dem Befehl des Pharao abzuliefern; vom Volk des Landes, von 
jedem nach seiner Schätzung, trieb er das Silber und das Gold ein, um es dem Pharao Necho abzuliefern.


Jojakim von Juda 
@{"2Chr 36,5-8" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.36" 8}

	36 Fünfundzwanzig Jahre war Jojakim alt, als er König wurde, und er regierte elf Jahre in Jerusalem, und 
der Name seiner Mutter war Sebuda, die Tochter Pedajas aus Ruma. 37 Und er tat, was böse war in den Augen 
des HERRN, nach allem, was seine Väter getan hatten.
@ENDNODE

@NODE "Kön_2.24" "Kö 2.24 - In Jojakims Tagen zog"
@NEXT "Kön_2.25"
@PREV "Kön_2.23"
@TOC "Kön2Inhalt"

24.
     1 In seinen Tagen zog Nebukadnezar, der König von Babel, herauf, und
   Jojakim war drei Jahre sein Knecht, dann wandte er sich [wieder ab] und
   empörte sich gegen ihn. 2 Und der HERR sandte gegen ihn Streifscharen der
   Chaldäer und Streifscharen Arams und Streifscharen Moabs und Streifscharen
   der Söhne Ammon. Er sandte sie gegen Juda, um es zugrunde zu richten nach
   dem Wort des HERRN, das er durch seine Knechte, die Propheten, geredet
   hatte. 3 Ja, nach dem Befehl des HERRN geschah das gegen Juda, um es von
   seinem Angesicht zu entfernen wegen der Sünden Manasses, nach allem, was
   er getan hatte; 4 auch wegen des unschuldigen Blutes, das er vergossen
   hatte, so daß er Jerusalem mit unschuldigem Blut angefüllt hatte. Das
   wollte der HERR nicht vergeben.

     5 Und die übrige Geschichte Jojakims und alles, was er getan hat, ist
   das nicht geschrieben im Buch der Geschichte der Könige von Juda? 6 Und
   Jojakim legte sich zu seinen Vätern. Und sein Sohn Jojachin wurde an
   seiner Stelle König. 7 Doch der König von Ägypten zog fortan nicht mehr
   aus seinem Land. Denn der König von Babel hatte von dem Bach Ägyptens an
   bis zum Strom Euphrat alles genommen, was dem König von Ägypten gehört
   hatte.

Jojachin von Juda - Erste Eroberung Jerusalems und erste Wegführung nach Babel

@{"2Chr 36,9.10" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.36"}; @{"Jer 22,24-30" LINK "DieBibel:AT/Jeremia.guide/Jer_22" 30}

     8 Achtzehn Jahre war Jojachin alt, als er König wurde, und er regierte
   drei Monate in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Nehuschta, die
   Tochter Elnatans aus Jerusalem. 9 Und er tat, was böse war in den Augen
   des HERRN, nach allem, was sein Vater getan hatte. 10 In jener Zeit zogen
   die Knechte Nebukadnezars, des Königs von Babel, nach Jerusalem herauf,
   und die Stadt kam in Belagerung. 11 Und Nebukadnezar, der König von Babel,
   ging [selbst] gegen die Stadt vor, während seine Knechte sie belagerten.
   12 Und Jojachin, der König von Juda, ging zum König von Babel hinaus, er
   und seine Mutter und seine Knechte und seine Obersten und seine
   Hofbeamten. Und der König von Babel nahm ihn gefangen im achten Jahr
   seiner Königsherrschaft. 13 Und er brachte von dort heraus alle Schätze
   des Hauses des HERRN und die Schätze des Königshauses und brach [das Gold
   von] allen goldenen Geräten ab, die Salomo, der König von Israel, im
   Tempel des HERRN gemacht hatte, ganz wie der HERR geredet hatte. 14 Und er
   führte ganz Jerusalem gefangen fort und alle Obersten und alle
   kriegstüchtigen [Männer], zehntausend Gefangene, und alle Schmiede und
   Schlosser. Niemand blieb übrig als nur das geringe Volk des Landes. 15 Und
   er führte Jojachin gefangen fort nach Babel. Und die Mutter des Königs und
   die Frauen des Königs und seine Hofbeamten und die Bürgerschaft des Landes
   führte er als Gefangene aus Jerusalem nach Babel. 16 Und alle
   Kriegsmänner, 7.000, und die Schmiede und die Schlosser, 1.000, alles
   tüchtige, kampferprobte Männer, die brachte der König von Babel als
   Gefangene nach Babel. 17 Und der König von Babel machte Mattanja,
   Jojachins Onkel an seiner Stelle zum König und änderte seinen Namen in
   Zedekia.


Zedekia, letzter König von Juda - Belagerung Jerusalems - Flucht und Gefangennahme des Königs 
@{"2Chr 36,11-16" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.36" 16}; @{"Jer 52,1-11" LINK "DieBibel:AT/Jeremia.guide/Jer_52"}

     18 Einundzwanzig Jahre war Zedekia alt, als er König wurde, und er
   regierte elf Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Hamutal,
   die Tochter Jirmejas aus Libna. 19 Und er tat, was böse war in den Augen
   des HERRN, nach allem, was Jojakim getan hatte. 20 Denn wegen des Zornes
   des HERRN kam es in Jerusalem und in Juda dahin, daß er sie von seinem
   Angesicht verwarf.

@ENDNODE

@NODE "Kön_2.25" "Kö 2.25 - Und Zedekia empörte"
@NEXT "DieBibel:AT/Chronik1.guide/MAIN"
@PREV "Kön_2.24"
@TOC "Kön2Inhalt"

Und Zedekia empörte sich gegen den König von Babel.
V. 1-7: @{"Jer 39,1-7" LINK "DieBibel:AT/Jeremia.guide/Jer_39" 7}

25.
     1 Und es geschah im neunten Jahr seiner Regierung, im zehnten Monat, am
   Zehnten des Monats, da kam Nebukadnezar, der König von Babel, er und sein
   ganzes Heer, gegen Jerusalem und belagerte es; und sie bauten
   Belagerungstürme gegen es ringsumher. 2 So kam die Stadt in Belagerung bis
   ins elfte Jahr des Königs Zedekia. 3 Am Neunten des [vierten] Monats, als
   der Hunger in der Stadt überhand genommen hatte und kein Brot [mehr] da
   war für das Volk des Landes, 4 da wurde die Stadt[mauer] aufgebrochen, und
   alle Kriegsleute [flohen] nachts auf dem Weg durch das Tor, das zwischen
   den beiden Mauern beim Garten des Königs [lag] - die Chaldäer aber waren
   rings um die Stadt her - und der König zog den Weg zur Steppe. 5 Aber das
   Heer der Chaldäer jagte dem König nach, und sie holten ihn ein in den
   Steppen von Jericho; und sein ganzes Heer zerstreute sich von ihm weg. 6
   Und sie ergriffen den König und führten ihn hinauf zum König von Babel
   nach Ribla; und man sprach das Urteil über ihn. 7 Und man schlachtete die
   Söhne Zedekias vor seinen Augen ab; und man blendete die Augen Zedekias
   und band ihn mit ehernen Fesseln und brachte ihn nach Babel.


Zerstörung Jerusalems und des Tempels - Zweite Wegführung nach Babel
@{"2Chr 36,17-21" LINK "DieBibel:AT/Chronik2.guide/Chr_2.36" 21}; @{"Jer 52,12-27" LINK "DieBibel:AT/Jeremia.guide/Jer_52"}; V. 8-12: @{"Jer 39,8-10" LINK "DieBibel:AT/Jeremia.guide/Jer_39" 10}

     8 Und im fünften Monat, am Siebten des Monats, das war das neunzehnte
   Jahr des Königs Nebukadnezar, des Königs von Babel, kam Nebusaradan, der
   Oberste der Leibwache, der Knecht des Königs von Babel, nach Jerusalem. 9
   Und er verbrannte das Haus des HERRN und das Haus des Königs; und alle
   Häuser Jerusalems und jedes große Haus verbrannte er mit Feuer. 10 Und das
   ganze Heer der Chaldäer, das bei dem Obersten der Leibwache war, riß die
   Mauern von Jerusalem ringsum nieder. 11 Und den Rest des Volkes, die in
   der Stadt Übriggebliebenen und die Überläufer, die zum König von Babel
   übergelaufen waren, und den Rest der Menge führte Nebusaradan, der Oberste
   der Leibwache, gefangen fort. 12 Aber von den Geringen des Landes ließ der
   Oberste der Leibwache [einige] zurück als Weingärtner und als Ackerleute.
   13 Und die bronzenen Säulen, die am Haus des HERRN waren, und die Gestelle
   und das bronzene Meer, die im Haus des HERRN waren, zerschlugen die
   Chaldäer und nahmen die Bronze davon mit nach Babel. 14 Und die Töpfe und
   die Schaufeln und die Messer und die Schalen und alle bronzenen Geräte,
   mit denen man den Dienst verrichtete, nahmen sie mit. 15 Auch die
   Feuerbecken und die Sprengschalen, was aus reinem Gold und was aus reinem
   Silber war, nahm der Oberste der Leibwache mit, 16 [ferner] die beiden
   Säulen, das eine Meer und die Gestelle, die Salomo für das Haus des HERRN
   gemacht hatte. Die Bronze aller dieser Geräte war nicht zu wiegen. 17
   Achtzehn Ellen war die Höhe der einen Säule, und ein Kapitell aus Bronze
   war darauf, und die Höhe des Kapitells [betrug] drei Ellen, und Flechtwerk
   und Granatäpfel waren an dem Kapitell ringsum, alles aus Bronze; und
   genauso war es an der anderen Säule mit dem Flechtwerk.

     18 Und der Oberste der Leibwache nahm den Oberpriester Seraja und
   Zephanja, den zweiten Priester, und die drei, die an der Schwelle Wache
   hielten; 19 und aus der Stadt nahm er einen Hofbeamten, der über die
   Kriegsleute eingesetzt war, und fünf Männer von denen, die ständig um den
   König waren, die sich in der Stadt fanden, und den Schreiber des
   Heerobersten, der das Volk des Landes zum Heeresdienst aushob, und sechzig
   Mann vom Volk des Landes, die sich in der Stadt fanden. 20 Und
   Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, nahm sie und brachte sie zum König
   von Babel nach Ribla.


V. 21-26: @{"Jer 40" LINK "DieBibel:AT/Jeremia.guide/Jer_40"}-@{"43" LINK "DieBibel:AT/Jeremia.guide/Jer_43"}

     21 Und der König von Babel erschlug sie und tötete sie in Ribla im Land
   Hamat. - So wurde Juda aus seinem Land gefangen weggeführt.

Statthalter Gedalja
V. 22-24: @{"Jer 40,7-9" LINK "DieBibel:AT/Jeremia.guide/Jer_40" 9}; @{"41,1-7" LINK "DieBibel:AT/Jeremia.guide/Jer_41" 7}; @{"43,5-7" LINK "DieBibel:AT/Jeremia.guide/Jer_43"}

     22 Und [was] das Volk [betrifft], das im Land Juda übriggeblieben war,
   das Nebukadnezar, der König von Babel, übriggelassen hatte, über sie
   setzte er Gedalja, den Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans [als Statthalter]
   ein. 23 Und als alle Heerobersten, sie und ihre Männer, hörten, daß der
   König von Babel Gedalja [als Statthalter] eingesetzt habe, da kamen sie zu
   Gedalja nach Mizpa; nämlich Ismael, der Sohn des Netanja, und Johanan, der
   Sohn des Kareach, und Seraja, der Sohn des Tanhumet, der Netofatiter, und
   Jaasanja, der Sohn des Maachatiters, sie und ihre Männer. 24 Und Gedalja
   schwor ihnen und ihren Männern und sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht vor
   den Knechten der Chaldäer! Bleibt im Land und dient dem König von Babel!
   Dann wird es euch gutgehen. 25 Es geschah aber im siebten Monat, da kam
   Ismael, der Sohn Netanjas, des Sohnes Elischamas, [einer] von den
   königlichen Nachkommen, und zehn Männer mit ihm; und sie erschlugen
   Gedalja, so daß er starb, sowie die Juden und die Chaldäer, die bei ihm in
   Mizpa waren. 26 Da machte sich alles Volk, vom Kleinsten bis zum Größten,
   mit den Heerobersten auf, und sie kamen nach Ägypten; denn sie fürchteten
   sich vor den Chaldäern.


Jojachins Begnadigung 
@{"Jer 52,31-34" LINK "DieBibel:AT/Jeremia.guide/Jer_52" 34}

     27 Und es geschah im 37. Jahr der Wegführung Jojachins, des Königs von
   Juda, im zwölften Monat, am 27. des Monats, da erhob Ewil-Merodach, der
   König von Babel, in dem Jahr, als er König wurde, das Haupt Jojachins, des
   Königs von Juda, [und führte ihn] aus dem Gefängnis. 28 Und er redete
   gütig mit ihm und setzte seinen Thron über den Thron der Könige, die bei
   ihm in Babel waren. 29 Und Jojachin durfte seine Gefängniskleidung
   ablegen. Und er aß beständig vor ihm alle Tage seines Lebens. 30 Und sein
   Unterhalt, ein beständiger Unterhalt, wurde ihm, soviel er täglich nötig
   hatte, vom König gegeben alle Tage seines Lebens.




@ENDNODE

