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                         "JPC_kat"  Version 1.62
        Recherche-Programm zum JPC Musik-/Video-Katalog auf CD-ROM
                            Stand: 22.05.98


1. Voraussetzungen
==================

Zunächst einmal brauchen Sie natürlich ein CD-ROM Laufwerk, außerdem ein
High-Sierra-taugliches CD-Filesystem. Letzteres ist leider eine ziemlich
ernste Einschränkung, die meines Wissens nur CDx und AsimCDFS übrig läßt.
AmiCDROM, CacheCDFS und das Commodore-Filesystem in OS 3.1 und im A570 tun
es alle nicht, da sie "nur" ISO 9660-CDs unterstützen.

Die Katalog-CD selbst kostet DM 29,95. Sie können sie entweder in einer
der JPC-Filialen käuflich erwerben:

    Bielefeld:  Forum Jahnplatz
    Bremen:     Papenstr. 2 - 4
    Göttingen:  Barfüßerstr. 1
    Hamburg:    Spitaler Str. 22
                Gerhard-Hauptmann-Platz 52
    Hannover:   Kurt-Schumacher-Str. 23
    Minden:     Markt 7
    Münster:    Alter Fischmarkt 2
    Oldenburg:  Kurwickstr. 1
    Osnabrück:  Hakenstr. 20
                Neumarkt-Passage

oder im Versand bestellen bei:

    JPC, Lübecker Str. 9        Tel.: 0180/525 17 17
    49124 Georgsmarienhütte     Fax:  05401/851 233
    http://www.jpc.de           Btx: *JPC# / *69432#

Die Lieferung erfolgt gegen Rechnung, zzgl. Versandkosten von DM 5,90.
Achten Sie aber bitte darauf, daß Sie wirklich das CD-ROM bestellen,
den Katalog gibt es nämlich auch in gedruckter Form.



2. Konfiguration
================

Die Fensterabmessungen der Datensatzanzeige und die Namen von zwei
Ausgabedateien lassen sich über eine Konfigurationsdatei "s:JPC.cfg"
einstellen. Geänderte Fensterabmessungen werden auch automatisch bei
Programmende hierhin zurückgeschrieben.

Mit den voreingestellten Dateinamen (also z. B. nachdem Sie das
Programm erstmals gestartet und wieder mit q verlassen haben) sieht
die Konfigurationsdatei ungefähr so aus:

---8<-----------------------------Dateianfang
RAM:JPC-Kurzinfo
RAM:JPC-Volltext
CON:200/20/440/70/JPC-Debug-Info/INACTIVE
RAW:0/11/580/245/aktuelle Auswahl
RAW:200/0/430/256/Volltext
RAW:50/100/540/80/JPC-Statusmeldung
--->8-------------------------------Dateiende

Der Inhalt sind also zwei Ausgabedateien zum Speichern von Datensätzen,
dann eine Datei für Debug-Ausgaben (wird nur bei Programmstart mit -d
auch wirklich geöffnet) und zuletzt drei RAW:-Fenster für die
"Benutzeroberfläche".

Puristen, die finden, daß "S:" wirklich nur Skripts enthalten sollte,
werden sich übrigens freuen, daß das Programm seine Konfig-Datei auch
in "ENV:" finden kann und in dem Fall Änderungen auch dorthin und nach
"ENVARC:" zurückschreibt.
Empfohlene Vorgehensweise, um dieses Verhalten zu erzwingen:

  Copy s:JPC.cfg ENV:
  Rename s:JPC.cfg ENVARC:



3. Bedienung
============

Geben Sie nach Programmstart die Nummer des Katalogs ein, den Sie benutzen
wollen (0: Pop/Jazz, 1: Klassik, 2: Video). Sie bekommen jetzt eine kurze
Zusammenfassung der Kommandos und eine Beispieleingabe. Angenommen, Sie
hätten Katalog 0 gewählt, sähe das so aus:

 Datenbank: JPCPOP (79025 Datensätze). Indexnamen:
  K=Interpret    W=Titel        T=Tracks       B=Bestell-Nr.  L=Label
  P=Preis        M=Trägermedium A=Musik-Art    V=Volltext     U=Neuheit
 Kommandos: Zeigen, s/Speichern, q/Quit, Neustart, oder Suchanfrage, z. B.:
  t=berg?aga* |t=schneewa* &~v=heino &p<20 &l=88-99
 weitere Einschränkung möglich durch: f/Finde <Wortfolge>

 0.Kommando: _

Vor der Eingabeaufforderung steht die Anzahl ausgewählter Datensätze, zu
Anfang sind das natürlich Null.


3.1. Einfache Befehle
---------------------

 z: Die ausgewählten Datensätze anzeigen und durchblättern lassen.
    Wenn keine ausgewählt sind, passiert nichts.

 s: Speichert die Kurzinformationen der ausgewählten Datensätze in
    die dafür festgelegte Ausgabedatei, eine Zeile pro Datensatz.
    Kann im Notfall mit Ctrl-C abgebrochen werden.

 S: Speichert die volle Produktbeschreibung zu allen ausgewählten
    Datensätzen, diesmal in die andere Ausgabedatei, und Sie müssen
    mit ca. 0.5 KByte pro Datensatz rechnen. Das kann bei vielen
    Datensätzen schnell eine ziemlich riesige Datei werden.

 q (oder x): Beendet das Programm, und aktualisert die Konfigurations-
    datei mit den Fensterpositionen.

 Q (oder X): Programmende, ohne die Konfiguration zu sichern.
    Das gleiche erreichen Sie übrigens auch mit dem "Notausstieg" über
    das Schließfeld des Shell-Fensters bzw. die entsprechende
    Tastenkombination Ctrl-'\\'.

 n: Neustart, nochmals auswählen, in welchem der drei Kataloge Sie
    recherchieren wollen.


3.2. Index-Suchanfragen
-----------------------

Allgemeines Format einer Suchanfrage, optionale Elemente in []:

    [Verknüpfung] [Negation] Indexname Vergleich Muster1 [-Muster2]

DER SUCHAUSDRUCK DARF KEINE LEERZEICHEN ENTHALTEN!
Leerzeichen dienen dazu, mehrere Suchanfragen innerhalb ein- und
derselben Eingabezeile zu trennen, ungefähr wie bei CLI-Parametern.

Eine Suchanfrage enthält also mindestens

 - einen Indexbezeichner, das ist einer der Buchstaben KWTBLPMAVUR, deren
   Bedeutung Sie dem kurzen Hilfstext entnehmen können. Die meisten
   Indexe entsprechen direkt einem Datenfeld, z. B. sind K, W, B, M, P
   die fünf Felder Interpret, Titel, Best.-Nr., Trägermedium, Preis
   aus der einzeiligen Kurzinformation. Der Index V (Volltext) sucht im
   Text aus allen Datenfelder zusammen.

 - einen Vergleichsoperator: "=", "<" oder ">".
   Ein Ungleichheitszeichen (wie # oder <>) wird *nicht* unterstützt, das
   geht nur über negiertes "=" (s. u.).

 - ein Suchmuster, das ist eine Zeichenkette, die außer Buchstaben und
   Ziffern noch "?" als Platzhalter enthalten und auf "*" enden darf, also
   z. B. "1999", "eli?abeth", oder "schneewa*". Ein Muster wie d*tag
   funktioniert nicht (genauer gesagt: wird wie d* behandelt).
   Apostroph und andere Sonderzeichen spalten Wörter auf: it's finden Sie
   nicht unter "its", erst recht nicht unter "it's", dafür unter "it"
   und "s".
   Deutsche Umlaute und ß sind kein Problem, dabei ist es z. B. auch egal,
   ob man nach "ö" oder direkt nach "oe" suchen läßt. Ebenso egal ist
   Groß-/Kleinschreibung.

Beispiele (bezogen auf Katalog 0):
    w=rubber        findet "Rubber Soul" und noch ein paar andere CD's
    k=beatles       Alle Beatles-CD's
    t=carrick*      das beliebte irische Folkslied "Carrickfergus"
    p<10            soll weniger als 10 DM kosten
    l=3?            Produktionen aus den 30er Jahren

3.2.1. Verknüpfungen
--------------------

Verknüpfungssymbole sind "&", "|" (UND, ODER). Wird keins der beiden
angegeben, überschreibt jede Suchanfrage die Ergebnisse der vorangehenden.
"&" schränkt dagegen die bestehende Auswahl ein, "|" erweitert sie.

Ihnen fällt vielleicht auf, daß Sie auf diese Weise keine allgemeinen
logischen Ausdrücke auswerten können, da die Verknüpfungen einfach
fortlaufend erfolgen, ungefähr wie ein billigst-Taschenrechner rechnet.
Normalerweise reicht das aber, da sowieso fast nur UND- Verknüpfungen
benötigt werden.

Beispiel (bezogen auf Katalog 2): Sie suchen alle Filme mit Geena Davis und
müssen dabei noch beachten, daß die Vornamen der Schauspieler mal
ausgeschrieben und mal abgekürzt werden:
    t=g |t=geena
    &t=davis
Das ist eins der wenigen Beispiele mit einer ODER-Verknüpfung, das mir
einfällt. Leider haben Sie Pech, auf diese Weise entgeht Ihnen immer noch
der Datensatz mit dem Tippfehler "Geen Davis". Mit t=davis &t=g* würden
Sie andererseits ein wenig über das Ziel hinausschießen. Die Lösung für
dieses Problem (und auch für einige andere) finden Sie in Abschnitt 3.3.

Sie können mehrere verknüpfte Suchausdrücke in eine Zeile packen, müssen
es aber nicht. Von der Wirkung ist beides letztlich gleich. Für "alles in
eine Zeile" spricht, daß Sie dann erst einmal weggehen und Kaffee trinken
können. "Mehrzeilig" ist dagegen dann angebracht, wenn Sie vermuten, daß
gar nicht alle verfügbaren Suchinformationen benötigt werden, und Sie sich
Schritt für Schritt ans Ergebnis herantasten wollen.

3.2.2. Negation
---------------

Negationsoperator ist "~", die Tilde, manchen vielleicht schon vertraut
als der Einserkomplement-Operator aus C. Ist vor allem in Verbindung mit
"&" für Einschränkungen nützlich.

Beispiel (Katalog 0): Sie fragen sich, ob es von "Blau blüht der Enzian"
auch noch andere Versionen außer der von Heino gibt:
    t=enzian
Ergebnis: 22 Datensätze,
    &~v=heino
Ergebnis: 9 Datensätze, immerhin. Aber Heino hält die absolute Mehrheit!

3.2.3. Suchmusterbereich
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Dem Suchbegriff kann nach einem "-" ein zweiter folgen, womit ein
Suchbereich angegeben wird. Ist, wie auch ">" und "<" vor allem für
Preise sinnvoll.

Beispiel:

    &p=20-40

läßt nur CD's mit "normalem" Preis übrig.


3.3. Suche nach Wortfolgen
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Die eben beschriebenen indexbezogenen Suchausdrücke wie k=beatles sind
relativ schnell, da sie die Stichworttabellen der Datenbank benutzen. Für
manche Zwecke reicht die Tatsache, daß ein Datensatz bestimmte Wörter nur
enthält, aber nicht aus. Ohne zusätzliche Information über ihre Anordnung
zueinander bleiben noch zu viele unerwünschte Datensätze übrig.

Eine Abhilfe bietet die Suche nach Wortfolgen. Das Programm kennt dazu
zwei Varianten: Wörter in der vorgegebenen Reihenfolge (f) oder, noch
strenger, in direkter Abfolge hintereinander (F) im Text der Datensätze
finden. In beiden Fällen zählen nur Wortfolgen, die nicht ein Semikolon ";"
überschreiten (";" trennt die einzelnen Titel einer CD). Da bei dieser
Suche jeder Datensatz für eine Entscheidung erst komplett gelesen werden
muß, sollten aus Zeitgründen höchstens 100 - 200 Datensätze untersucht
werden. Eine Vorauswahl mit Index-Suchanfrage ist also notwendig.

Beispiel (zu Katalog 0): Von wem war noch gleich der Titelsong aus Black
Rain, "City on the edge of the night" - oder so ähnlich? Nun, fangen wir
mit den Stichwörtern an, von denen wir uns sicher sind:
    t=edge &t=night
Ergebnis: 44 Datensätze. Ein bißchen viel, um alle einzeln anzuschauen,
aber gerade richtig, um eine Wortfolge suchen zu lassen:
    F edge of the night
Ergebnis: 2 Datensätze, prima, gleich anschauen (z). Ein Stück heißt
einfach "Edge of the night" (von Sister Whiskey) und eins "Livin' on the
edge of the night" (von Iggy Pop), das dürfte das richtige sein.

Angenommen, wir hätten uns etwas besser an den Titel erinnert, hätte es
eine weitere elegante Lösung gegeben:
    t=edge &t=night
    f liv* edge night
Ergebnis: 1 Datensatz. Das klein geschriebene "f" bedeutet, daß diesmal
zwischen den Stichwörtern noch alle möglichen anderen Wörter stehen dürfen.

Noch ein Beispiel zu Katalog 1, die versprochene Lösung zum Problem der
abgekürzten Schauspielernamen. Wir fangen wieder mit einer Index-
Suchanfrage an:
    t=davis
Ergebnis: 44 Datensätze, und ein kurzer Blick auf die Datensätze zeigt
("z", Volltextanzeige mit <Return> öffnen, Ende mit <Esc>), daß Geena
Davis wirklich einen recht weitverbreiteten Nachnamen trägt. Also ist eine
weitere Einschränkung nötig:
    F g* davis
Ergebnis: 12 Datensätze, schön. Daß in den Volltexten nun alle Wörter
mit "G" farbig markiert sind, bitte ich zu entschuldigen. Sicher ist das
irreführend (da z. B. der Name "Goldblum" das Ergebnis der Suche überhaupt
nicht beeinflußt hat), es ist für mich aus programmtechnischen Gründen
aber nur schwer vermeidbar.


3.4. Betrachten der Auswahl
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Wie erwähnt, lassen sich mit 'z' die ausgewählten Datensätze anzeigen.
Es öffnet sich ein Fenster mit den einzeiligen Kurzbeschreibungen:

 Baez,Joan           |No Woman No Cry          |6379054 |CD  |12,95
>Baez,Joan           |Speaking Of Dreams       |5367636 |CD  |23,95
 Ball,Patrick        |Celtic Harp - Secret Isle|5577367 |CD  |35,95
 Bell,Derek          |Musical Ireland          |6242954 |CD  |33,95
 Briar,Celia         |The Dark Rose            |7092046 |CD  |35,95
 ...

Der aktuell ausgewählte Datensatz wird normalerweise farbig hinterlegt
dargestellt. Nur wenn wegen Speichermangels kein Datensatzcache angelegt
werden konnte, muß man sich stattdessen, wie hier angedeutet, mit einem
'>' als Auswahlmarkierung begnügen.
Tastaturkommandos:

    Crsr ^/v: Ein Datensatz vor/zurück

    Shift-Crsr ^/v: In 5er-Schritten vor/zurück

    Crsr <->: Eine Bildschirmhöhe vor/zurück

    F1..F10: Absoluter Sprung zu einem Datensatz bei ca. 0%, 11%, 22% ...
        100% der gesamten Liste. Nützlich bei riesigen Listen ab etwa 100
        Datensätzen.

    1..5: Datensätze nach dem Inhalt der Spalten 1 bis 5 sortieren.
        Bei Speichermangel (wenn kein Datensatzcache angelegt werden
        konnte) steht diese Option nicht zur Verfügung.

    Return: Öffnet ein Fenster mit der vollen Produktbeschreibung. Wird
        mit Return oder Esc wieder geschlossen.

    s/p: Speichert/druckt die Kurzinformation des gerade ausgewählten
        Datensatzes.

    S/P: Speichert/druckt den Volltext, ebenfalls nur zum ausgewählten
        Datensatz.

    Help: Zeigt einen kurzen Hilfstext an.

    Esc: Schließt die Liste und kehrt zur Kommandoeingabe zurück.

3.4.1. Sortieren nach Spalten
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Sie können interessante Effekte erzielen, indem Sie die Sortierung
verschiedener Spalten miteinander kombinieren.

Angenommen, Sie wollten mit

    k=bowie
    z

sich alle CD's von David Bowie anzeigen lassen. Hoppla: Es gibt auch
noch einen Jazz-Musiker namens Lester Bowie, und außerdem hat David
Bowie nicht nur CD's aufgenommen, sondern auch Videos. Was nun, eine
genauere Suchanfrage? Nicht nötig, geht auch einfacher:

Sortieren Sie nach den Spalten 2, 4 und 1 (in dieser Reihenfolge), und
das Ergebnis sind die Werke von David Bowie, alphabetisch sortiert,
gruppiert nach CD's und Videos, und säuberlich von Lester Bowie
getrennt. Ein ähnliches Ergebnis, nur nach Preisen sortiert statt nach
Titeln, ergibt die Sortierreihenfolge 5, 4 und 1.

3.4.2. Noch ein paar Ratschläge
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Lassen Sie beim Durchblättern der Datensätze bloß die Maus in Ruhe! Es
gibt nichts, was Sie anklicken könnten, und Sie stiften Verwirrung,
wenn Sie ein anderes als das zuletzt geöffnete Fenster aktiv klicken:
Das Programm erwartet seine Eingaben immer aus dem Fenster, das es
zuletzt geöffnet hatte und das darum normalerweise aktiv sein müßte.

(Nunja, etwas können Sie mit der Maus schon machen: Sie können die
Fenstergrößen verändern und das Programm erkennt und merkt sich das.
Aber auch hier ist es wichtig, daß zum Schluß wieder das zuletzt
geöffnete Fenster das aktive ist.)

Die Datei zum Drucker, PRT:, bleibt nach dem ersten Druckbefehl
zunächst weiter geöffnet und wird erst wieder geschlossen, wenn auch
das Auswahlfenster geschlossen wird. Erst dann also kann garantiert
werden, daß der Ausdruck auf dem Papier komplett ist. (Übrigens nehmen
viele Druckertreiber das Schließen von PRT: auch gleich zum Anlaß,
einen Seitenvorschub auszuführen. Falls Sie sich schon mal gefragt
haben, ob meine Software das absichtlich macht...)



4. Was bietet der Katalog?
==========================

Der JPC-Katalog nennt sich auch "Lexilog", weil die lieferbaren Titel
alle mit ausführlicher Beschreibung aufgeführt sind, z. T. auch mit
Pressestimmen, das Ganze ergibt halt ein großartiges Nachschlagewerk.

Einschränkungen gibt es schon. Die Titel auf Samplern sind sehr oft
unvollständig aufgelistet ("... u.v.a.", haha), und bei Soundtracks wird
i. a. nur der Komponist genannt, keine Einzeltitel, selbst wenn bekannte
Pop-Stücke darunter sein sollten. Auch die Anzahl von Tippfehlern ist
bedenklich hoch, was das Auffinden einzelner Titel u. U. erheblich
erschweren kann. Trotzdem scheint mir, daß JPC mit diesem Katalog etwas
einzigartiges geschaffen hat.


4.1. Pop/Jazz
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Katalogname:    JPCPOP
Datensätze:      85902
Umfang:         167 MB
davon Klartext:  39 MB
Gliederung:     47 Musikarten (Auflistung mit Kommando a=*)

Beispiel-Datensatz:

    ROCK,POP,LIEDERMACHER,CHANSON,...
    Interpret: Ferry,Brian
    Titel: The Bride Stripped Bare
    Sign of the times;Can't let go;Hold on I'm
    coming;Same old blues;When she walks in the
    room;Take me to the river;What goes on;This
    island earth;That's how strong my love is;
    Carrick Fergus
    Bestell-Nr.: 5444485
    Label: EG,AAD,78
    Preis: 23,95
    Neuheit: 0
    P
    Trägermedium: CD
    Musik-Art: P


4.2. Klassik
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Katalogname:    JPCKLA
Datensätze:      40362
Umfang:          30 MB
davon Klartext:  15 MB
Gliederung:     75 Musikarten (Auflistung mit Kommando a=*)

Beispiel-Datensatz:

    Klassik nach Komponisten
    Komponist: Mozart,Wolfgang Amadeus   (1756-1791)
    Werk: Die Zauberflöte
    (Gesamtaufnahme ohne Dialoge)
    Lemnitz,Berger,Rosvaenge,Strienz,Hüsch,
    Beilke,Berlin PO,Beecham
    Bestell-Nr.: 6104937
    Label: Nim,AAD,m,37
    Preis: 59,95
    Neuheit: 0
    C
    Trägermedium: CD
    Inhalt: 2CD
    Kategorie: C
    C.H. in FonoForum 12/85:"Diese allererste
    Gesamtaufnahme der 'Zauberflöte' stellt
    heute bereits ein Kapitel Schallplattenge-
    schichte dar.Daß sich die Mozart-Auffas-
    sung seither um einiges gewandelt hat ..än-
    dert nichts an der Gültigkeit des Tondoku-
    ment."


4.3. Video
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Katalogname:    JPCVID
Datensätze:       7373
Umfang:           7 MB
davon Klartext:   3 MB
Gliederung:     9 Filmarten (Auflistung mit Kommando a=*)

Den größten Anteil (3839 Datensätze) macht die Kategorie "Spielfilme A-Z"
aus. Musikvideos stehen übrigens mit im Pop/Jazz-Katalog.

Beispiel-Datensatz:

    SPIELFILME VON A-Z
    A-Z: S
    Titel: Der Sunset Killer
    Thriller, ca.90 Min.
    R:William Lustig; D:Judd Nelson, Leo Rossi,
    Robert Loggia, Meg Forster, Patrick O'Brian
    Bestell-Nr.: 7058909
    Label: War,FSK16,1988
    Preis: 29,95
    Neuheit: 0
    V
    Trägermedium: VID
    Film-Art: SPIELFILME VON A-Z
    RoRoFilmlexikon:"Spannend erzählter Polizei-
    Film. ..Unterhaltung für ein abgehärtetes
    Publikum."
    U



5. Bekannte Probleme
====================

 - Es ist nicht garantiert, daß die Software auch zukünftige Katalog-
   CD's lesen können wird. Ich mußte schon mehrmals Korrekturen 
   vornehmen, weil JPC das Datenbankformat (nicht einmal böswillig)
   geringfügig geändert hatte.
   Die aktuelle Version 1.62 funktioniert mit den Katalog-CD's
   95, 96, 97, 98 und Sommer 98.

 - Seit dem 96er Katalog gibt es Suchindizes nicht nur für einzelne
   Wörter, sondern auch für Wortfolgen. Die zu benutzen würde vermutlich
   meine f/F-Kommandos überflüssig machen und die entsprechende Arbeit
   sogar effizienter erledigen. Ich benutze sie aber leider nicht und habe
   das in näherer Zukunft auch nicht vor, da ich dafür zu viel ändern
   müßte.

 - Wörter im Katalog mit Silbentrennung werden bei der Indexsuche nicht
   immer als zusammengehörig erkannt. Bei JPC hat man sich über diese
   Problematik bis zum 95er Katalog anscheinend überhaupt keine Gedanken
   gemacht. Beim 96er Pop-Katalog sind die Probleme behoben (z. B. t=lorena
   findet auch die CD "Kings of Country" mit "Lo-rena"), im Video-Katalog
   besteht das Problem dagegen weiter: z. B. gibt es für "Judd Nel-son"
   keinen Indexeintrag "NELSON", sondern stattdessen "NEL" und "SON".
   Die Suche nach zusammenhängenden Wortfolgen funktioniert trotzdem,
   dank zusätzlicher Programmieranstrengungen meinerseits:
        t=judd F judd nelson
   findet darum einen Datensatz mehr als die scheinbar äquivalente
   Suchanfrage
        t=judd &t=nelson

 - Als ich noch mein Mitsumi FX-001D mit Tandem-Controller hatte, trat
   gelegentlich ein seltsamer Bug auf: Das Programm blieb beim Versuch,
   einen Volltext anzuzeigen, abzuspeichern oder für ein f/F-Kommando zu
   lesen, gelegentlich hängen. Symptome: flackernde Busy-LED am CD-
   Laufwerk, Systemleistung ging in die Knie, und es dauerte immer extrem
   lange (bis zu einer Minute!), bis DOS das Problem bemerkte und einen
   "Read Error"-Requester hochbrachte.
   Nach einem Software-Update auf tandemcd.device 41.6 (erhältlich u. a.
   auf der MPearls II CD) war dieser Bug amüsanterweise verschwunden.



6. Versionen
============

V1.0: Es funktioniert! Ich kann die Stichworttabellen auslesen! (11/94)

V1.1: Verbesserter Kommandozeilen-Interpreter (01/95)

V1.2: Markieren der Treffer im Volltext (04/95)

V1.3: Suche nach Wortfolgen (06/95)

V1.4: Für den JPC-Katalog 96 gepatcht (10/95)

V1.5: Von Pascal nach C portiert, einige Kleinigkeiten verbessert (03/97)

V1.6: Merkt sich Fensterpositionen, Datensatzanzeige sortierbar (01/98)



7. Credits
==========

Compiler:
    GNU C, mit libnix

Der beste aller Editoren ist zurück:
    CygnusEd professional V4.2

Die Anleitung im AmigaGuide-Format gibt es dank:
    Text2Guide 3.10 von Stephan Sürken



8. FREEWARE
===========

Die Nutzung dieser Software ist kostenlos, und sie darf beliebig kopiert
und weitergegeben werden.

Ansonsten freue ich mich über Fan-Post, Grüße und realistische
Verbesserungsvorschläge (bitte nichts in die Richtung "ARexx-Port" oder
"Intuition-Oberfläche" :-). Meine Adresse:

    Wilhelm Nöker  <wnoeker@t-online.de>
    Hertastr. 8
  D-44388 Dortmund

