Flugsimulatoren für den Commodore Amiga Den Amiga gibt es nun schon seit einigen Jahren. In dieser Zeit sind eine große Anzahl von Flugsimulationen für diesen Computer erschienen. Es gibt wohl nur wenige Leute, die alle davon kennen. Welche der Proramme sind nun ihr Geld wert? Welche jedoch nicht ein mal die Leerdisketten? Sind neue Programme automatisch besser als Oldies? Welche Hardwareanforderungen stellt welches Spiel? Einige dieser Fragen kann der folgende Artikel vielleicht beantworten. Es soll nun eine Übersicht aller (?) Amiga-Flugsimulationen dargebracht werden. Viele der genannten Spiele sind am Markt kaum mehr zu bekommen. Bei einem Versuch, die Menge der Simulationen irgendwie zu gliedern, habe ich die Simulationen einfach in verschiedene Zeitabschnitte (1.Weltkrieg, 2.Weltkrieg, ...) aufgeteilt, auch wenn dies nicht immer so ganz einfach möglich war. Anfang 1995 brachte Rowan Software schon kurz nach der Veröffentli- chung der Amiga-Version von Overlord schon ihr nächstes und wohl auch letztes Werk für den Amiga heraus: die hervorragende Flugsimulation DAWN PATROL. Der Spieler fliegt dabei eine Maschine des ersten Welt- krieges entweder auf deutscher oder auf allierter Seite. Die Bodendarstel- lung ist simpel, die anderen Flugzeuge sind jedoch sehr detailliert und die Grafik läuft recht flott ab. Viele Optionen sorgen für langanhaltenden Spielspaß. Das Spiel beinhaltet auch ein kleines Lexikon zum Luftkrieg im 1.Weltkrieg. Das Handbuch ist informativ, übersichtlich und umfangreich. Festplatteninstallation ist vorgesehen. Fazit: Gut gemacht, Rowan. Die komplexeste, für den Amiga erhältliche Flugsimulation des Luftkrieges an der Westfront im 1.Weltkrieg ist ganz sicher RED BARON von Dynamix, allerdings stellt das Spiel auch gewaltige Hardware-Anforderungen. Selbst eine 68020/68882 Turbokarte mit 14Mhz, wie ich sie verwende, verhindert auch auf niedrigerer Detailstufe nicht ein mehr oder weniger starkes Ruckeln. Red Baron ist mit einem 68000-Prozessor schlichtweg unspielbar. Ohne Festplatte sind die Ladezeiten beträchtlich. Wer aber die entsprechende Hardware (68030 + HD) besitzt, dem ist diese hervor- ragende Simulation mit unzähligen Details und Feinheiten uneinge- schränkt zu empfehlen - Wer aber hat die schon??? Das Programm läuft unter Kickstart 1.3 angeblich schneller als unter 2.04. Die Mission-Builder Zusatzdisk ist nur für den PC erschienen. Ab Kick 3.0 funktioniert die Tastaturabfrage nur mehr fehlerhaft! Für den `durchschnittlichen` Amiga-User war sicherlich KNIGHTS OF THE SKY vom Simulationsexperten Microprose die beste erhältliche Flug- simulation aus der Zeit des ersten Weltkriges, bis schließlich Dawn Patrol von Rowan erschien. Die beiden Programme sind ungefähr gleichwertig. Ein Standardgerät (1MB) genügt für KOTS, mit Turbokarte wird es noch schöner. Auch wenn bei weitem nicht die Optionsvielfalt/Detailgenauigkeit von Red Baron erreicht wird, wird bei diesem Flugi trotzdem Einiges ge- boten, fad wird Einem damit sicher nicht so schnell. Zu erwähnen ist z.B. die Null-Modem-Option zum Zusammenschließen zweier Amigas. Festplatteninstallation ist möglich, Sicherheitsabfrage aus dem Handbuch. Fazit: Für Doppeldecker-Fans sicher zu empfehlen! Ebenfalls im 1.Weltkrieg spielt WINGS vom inzwischen Pleite gegangenen Edel- Softwareproduzenten Cinemaware, das jedoch mehr auf ein Actionspiel mit Simulationselementen hinausläuft als auf eine halbwegs realitätsgetreue Simulation. Viel mehr als die Bordkanone muß man dabei meist nicht bedienen. Das Spiel versucht das (meist sehr kurze) Leben eines alliierten Jagdpiloten an der Westfront, Einsatz für Einsatz, nachzu- spielen, wobei es verschiedene Spielteile gibt, wie die (pseudo)- Flugsi- mulation (man sieht nur den Hinterkopf des Piloten und keine Fluginstru- mente), die von-oben Ansicht beim Bombenwerfen oder eine von-der-Seite Ansicht beim Tiefflug-Angriff auf gegnerische Nachschub- straßen (wobei man auch einzelne gegnerische Soldaten sehr gut erkennen kann, was sicher auch sehr zu der Indizierung des Programmes beigetragen hat). Gewinnen kann man das Spiel, indem man den gesamten Krieg überlebt, aber der hat lange gedauert... Es genügt ein normaler Amiga vollkommen (1MB), wobei durch eine Harddisk natürlich die Lade- zeiten erheblich verkürzt werden und durch eine Turbokarte die Vektor- grafik deutlich an Geschwindigkeit gewinnt. Fazit: Empfehlenswert ist das Spiel nur, wenn man eine Mischung aus Action-Spiel, Flugsimulation und gut erzählter (engl.) Hintergrundstory sucht. Eine weitere Flugsimulation vom 1.Weltkrieg ist BLUE MAX - Aces of the Great War von Three-Sixty, das jedoch in so ziemlich allen Punkten den zuvor genannten Programmen unterlegen ist... DAWN PATROL Rowan/Virgin 3 1MB (HD mögl.) RED BARON Dynamix 3 1MB (68030 empf.) KNIGHTS OF THE SKY Microprose 2 1MB (1.5MB f.HD WINGS Cinemaware 2 1MB (HD mögl.) BLUE MAX Three-Sixty 3 1MB (HD mögl.) Den Luftkrieg im Pazifik im 2.Weltkrieg hat Lucasfilms erste Flugsimulation BATTLEHAWKS 1942 zum Thema. Programmiert wurde sie von Lawrence (X-Wing) Holland. Das Spiel ist auch ohne Turbokarte sehr gut zu spielen, es bietet zwar nicht so viele Optionen wie sein Nachfoger, jedoch eines ganz bestimmt: viel Spaß! Es stehen trägergestützte amerikanische oder japanische Jäger, Sturzkampf-und Torpedobomber zur Verfügung, wobei der Spieler auch den Bordschützen übernehmen muß (keine Auto- fire-Option). Landungen auf einem Flugzeuträger sind nicht vorgesehen, Inseln oder Festland gibt es nicht, das Spiel ist einfach allgemein noch nicht so komplex wie sein Nachfolger, dafür läuft es aber recht flott. Das 130-Seiten Handbuch ist sehr gut geschrieben, aber es ist keineswegs notwendig, es vollständig zu lesen. Das Programm beinhaltet auch erst- mals einen einfachen Mission-Recorder, um sich seinen Flug später nocheinmal ansehen zukönnen, was später fast Standard wurde. Battle hawks 1942 ist durch eine Handbuchabfrage geschützt. Vor einiger Zeit ist eine Budget-Version von Kixx erschienen. (Achtung: Das Spiel läuft nicht ab Kick 2.04) Fazit: Empfehlenswert! Nach BH 1942 brachte Lucasfilm THEIR FINEST HOUR von Lawrence Holland heraus, das die Luftschlacht um England im Jahre 1940 simuliert. Man kann entweder für die Royal Air Force mit Jägern die Heimat verteidi- gen, oder für die Luftwaffe mit Jägern und Bombern versuchen, die engli- sche RAF und Industrie zu zerstören, wobei man bei dt. Bombern (He 111, Ju 88, Do 17,...) alle (bis zu 5) BordMGs, das Bombenwerfen sowie selbstverständlich das Fliegen übernehmen muß. (man kann einzelne Aufgaben auch dem Computer übergeben, der aber nicht sehr fähig ist...) Alles in allem eine hervorragende, komplexe Simulation, jedoch ohne Turbo nicht sonderlich schnell (aber durchaus spielbar). Das Programm beinhaltet auch einen Mission-Builder für eigene Missionen, einen Cam- paign-Modus für die gesamte Luftschlacht, eine lästige Codewheel- Abfrage sowie einen Mission-Recorder, mit dem man sich seine Ein- sätze nachher in Ruhe Anschauen kann. Läuft bei nur 512KB mit weniger Grafik und Sound! Fazit: Ein würdiger Nachfolger für BH 1942! Unter dem Titel THEIR FINEST MISSIONS ist eine zusätzliche Missions- diskette erschienen. Der Nachfolger `Secret Weapons of the Luftwaffe` mit seinen Zusatzdisks ist leider nur mehr für den PC herausgekommen. Von Rowan erschien nach langer Programmierzeit 1993 unter dem Virgin-Label REACH FOR THE SKIES, das die gleiche Schlacht wie Their Finest Hour zum Hintergrund hat. Jedoch wird meiner Meinung nach die Qualität des selben bei weitem nicht erreicht, daher kann ich das Spiel nur bedingt empfehlen. Läuft ohne Turbo auch nicht sonderlich schnell... vor einem eventuellen Kauf unbedingt anschauen! Anfang 1995 erschien am Amiga der Nachfolger zu Reach for the Skies von Rowan: OVERLORD. Der Spieler fliegt auf britischer Seite eine Spit- fire IX, Mustang oder Typhoon gegen die Nazis. Das Spiel beginnt kurz vor der allierten Invasion in der Normandie, es müssen deutsche Boden ziele und Flugzeuge ausgeschaltet werden, um die Invasion vorzuberei ten. Festplatteninstallation ist problemlos möglich, Turbokarte ist zu emp- fehlen. Das eigentliche Spiel ist nicht sonderlich gut, das Handbuch (230 Seiten) ist allerdings hervorragend. Bedingt empfehlenswert. Von Microprose stammt B-17 FLYING FORTRESS, eine Simulation des 4-motorigen amerikanischen Bombers, bei seinem Einsatz über Europa im 2.Weltkrieg. Man übernimmt dabei bei Bedarf die Steuerung aller 10 Besatzungsmitglieder, die übrige Zeit steuert der Computer die Crew. Das Spiel ist bei entsprechender Hardware recht interessant, wird jedoch oft von deutschen Jägern sehr rasch beendet. Ohne HD sind beträchtliche Ladezeiten in Kauf zu nehmen,eine Turbokarte ist zu empfehlen. Fazit: Wer immer schon einmal seine eigene Heimatstadt bombardieren wollte, kann sich das Spiel ja einmal näher ansehen...Das Spiel hat sich angeb- lich nicht schlecht verkauft, das Handbuch ist umfangreich und gut, wie von Microprose gewöhnt. Als Kopierschutz gibt es eine Handbuchabfrage. Es gab auch noch einmal eine Pseudo-Simulation der 4-mot. britischen LANCESTER, falls irgendjemand das Programm einmal sieht, so kann ich ihm nur raten: Finger weg!!! Da war Ace of Aces am C-64 noch weitaus besser... AIR WARRIOR (On-Line) glänzt vor allem durch seine Modem-Option. Überaus öde aber auch flotte Grafik sowie eine wirre Steuerung machen das Programm nicht zu einem Pflichtprogramm für Simulati- onsfanatiker. Nur für Leute, die die Modemfunktion ausnutzen wollen einen zweiten Blick wert. BATTLEHAWKS 1942 Lucasfilm 2 512KB THEIR FINEST HOUR Lucasfilm 2 512KB THEIR FINEST MISSIONS Lucasfilm 1 Data Disk REACH FOR THE SKIES Rowan/Virgin 3 1MB OVERLORD Rowan/Virgin 3 1MB B-17 FLYING FORTRESS Microprose 3 1MB LANCESTER Actual Screenshots 1 512KB AIR WARRIOR On-Line 3 512KB Ein absolutes Highlight der Amiga-Flugsimulationen ist ganz sicher FLIGHT OF THE INTRUDER von Spectrum Holobyte, das während des (2.) Vietnam Krieges handelt. Der Spieler fliegt dabei Jagdeinsätze mit einer amerikanischen F-4 Phantom oder Bombenangriffe in einer A-6 In- truder, wobei die Simulation mit zahlreichen Optionen vor und während des Fluges aufwarten kann. (z.B kann man während des Fluges zwischen den verschiedenen eigenen Maschinen wechseln, es gibt Flugzeugtträ- ger- landungen, Missionsplanung der gesamten Staffel sogar mit Spionage- fotos der Ziele, eine Null-Modem-Option,...) Damit man jedoch mit den Maschinen zurecht kommt, ist ein Studium des über 200-Seiten Handbuches ganz sicher notwendig, die Simulation ist eine der realistischsten am Amiga und so ein Jet fliegt sich nun einmal nicht von alleine. In der Reali- tät dauert die Ausbildung zu einem Militärpiloten ja auch mehrere Jahre... Das Spiel spielt sich auch ohne Turbokarte hervorragend, bei 512KB gibt es jedoch keinerlei Sound. Harddisk-Installation ist möglich, obwohl im Handbuch nichts davon steht. Meinem Spiel lag der Roman `Flight of the Intruder` bei, der auch verfilmt wurde (dt. Titel: Flug durch die Hölle). Mein Urteil zum Spiel: Wenn man nicht gerade vor einem dicken Handbuch zu- rückschreckt: Kaufen!!! Der Vorgänger von Flight of the Intruder war F-16 FIGHTING FALCON, das ebenfalls zu den absoluten Highlights zählt, auch wenn der Zahn der Zeit inzwischen etwas daran genagt hat. Man fliegt eine F-16 gegen einen mit Mig-21 ausgerüsteten Feind in einem imaginären Konflikt. Es gibt 12 Missionen, 5 Realitätsstufen und eine Null-Modem- Option. Allzuviele zu sätzliche Optionen beinhaltet das Programm nicht, das Fliegen selbst ist jedoch überaus realistisch (Handbuch lesen notwendig ), die Grafik ist schnell. Man kann das Programm nicht auf HD installieren (Kopierschutz), es läuft auch nicht mit 68020-Prozessor oder unter Kick 2.0. Es genügen 512KB, bei 1MB gibt es jedoch zusätzliche Grafik- und Soundeffekte so wie eine Art Mission-Recorder. Version 2.0: Läuft mit Turbokarte, Harddisk und benötigt mindestens ein MB! Die Missionen beinhalten Luftkämpfe sowie das Zerstören bestimmter feindlicher Bodenziele wie beispielsweise Brücken, Gebäude und Landepisten. Zu dem Spiel sind auch 2 Mission-Disks erschienen, wobei Mission-Disk 1 (Operation Counterstrike) eine neue Landkarte, 12 neue Missionen und einen neuen Gegner (Mig-29) bringt. Außerdem bleibt nun ein Gebäude, das in einer Mission zerstört wird, auch noch bei der nächsten Mission zerstört. Das Spielziel ist die totale Zerstörung der feindlichen Industrie, um den Feind zu Friedensverhandlungen zu zwingen. Bei der Mission-Disk 2 (Operation Firefight) kämpft man mit seiner F-16C gegen Mig-27 sowie Mi-24 Hubschrauber in einem durchgehenden Krieg, bei dem sich schon zu Beginn feindliche Landungsboote mit Panzern an Bord der eigenen Küste nähern. Falls man die Boote nicht versenkt, kann man wenige Missionen später nur mehr auf einem vom Feind besetzten Flugplatz landen... Das sichere Landen auf dem eigenen Flugplatz nach abgeschlossener Mission gehört sicher nicht zu den einfachsten Dingen, aber mit etwas Übung ist auch dies zu schaffen. Die Mission-Disks lassen sich auch auf HD installieren. Fazit: Sehr zu empfehlen, wenn man nichts gegen längere Handbücher hat, vor allem im Pack mit den Mission-Disks oder in der Billig-Version fast ein Muß-Kauf! Der direkte Konkurrent von Fighting Falcon in den Händlerregalen war Digital Integration´s F-16 COMBAT PILOT. Eineweitere hervorragende, realistische Simulation, allerdings wegen völlig fehlender Schummelmöglichkeiten (Unverwundbarkeit, Außenansichten, usw.) so- gar noch schwieriger als Fighting Falcon. Dafür werden z.B. Nachteinsätze, eine Null-Modem-Option, Flakfeuer und das Kommando über eine ganze Staffel nach einigen erfolgreichen Missionen geboten. Die Null- Modem-Option ist besser als bei Fighting Falcon, das Einsatzgebiet we- sentlich größer. Das Programm hat eine Handbuchabfrage und einen Ko- pierschutz auf der Disk, läuft nicht mit Kick 2.0 sowie 68020. 512KB genü- gen völlig! Auch von diesem Programm ist eine Budget-Version erschie- nen, mein Rat lautet: Kaufen! Einige Jahre nach Combat Pilot brachte Digital Integration TORNADO heraus, eine ganz hervorragende Simulation die jedoch ähnliche Hardwareanforderungen wie Red Baron stellt. Selbst mit 68020 Prozessor bewegt man sich noch wie eine Schlaftablette durch den Himmel. Für Be- sitzer einer 68030-Karte eine überaus lohnenswerte Anschaffung, sonst gilt leider: Finger weg! Nur für den PC erschien zu Tornado eine Mission-Disk (Operation Desert Storm). Die allererste wirklich schnelle Flugsimulation für Heimcomputer, noch vor Fighting Falcon, war das im Jahre 1988 für den Amiga erschienene F/A-18 INTERCEPTOR von Electronic Arts, programmiert von Bob Din- nerman. Das Programm bietet im direkten Vergleich zu den beiden F-16 Programmen zwar noch relativ wenig Realitätsnähe (ist aber durchaus noch als Simulation zu bezeichnen) und nur 6 Missionen, die nur nachein- ander gespielt werden können (wobei Mission 4 fast unmöglich ist), macht jedoch trotzdem auch heute noch viel Spaß. Um mit der 1.Mission begin- nen zu dürfen, muß man eine erfolgreiche Flugzeugträgerlandung absol- viert haben. Absolut nervend ist die Codewheel-Abfrage vor jedem Start. Das Spiel handelt in der Gegend von San Francisco, die Missionen wer- den von einem vor der Küste liegenden Flugzeugträger gestartet. Es ge- nügen 512KB, bei 1MB gibts etwas mehr Sound sowie einen Demoflug. Dünnes Handbuch. Ein absoluter Meilenstein der Amiga-Softwareentwicklung! Ein extrem dickes Handbuch zeichnet die Simulation des amerikanischen Tarnkappenbombers, F-19 STEALTH FIGHTER, aus. Es spielt in 4 ver- schiedene Szenarien (Lybien, Golf, Nordkap sowie Mitteleuropa), wobei immer wieder neue (wie bei Microprose üblich) Missionen errechnet wer- den. Das Programm ist überaus komplex und anspruchsvoll, obwohl ich es manchmal nicht sehr reallistisch empfinde, wenn mehrere feindliche Abfangjäger um mich kreisen und mich schon lange entdeckt haben, jedoch unfähig sind, mich abzuschießen, obwohl sich meine Maschine (realistischerweise) wie ein Ziegelstein fliegt. Das Spiel kann nicht auf HD installiert werden (Kopierschutz), was wegen des mehr- maligen Diskwechselns recht lästig ist, ein 2.Laufwerk wird nicht aner- kannt, das Programm hat auch eine Handbuch-Abfrage, die selbst mit Handbuch oft nicht so einfach zu beantworten ist. Es genügt ein normaler Amiga mit 512KB. Bei F-117A STEALTH FIGHTER handelt es sich im Grunde nur um eine massiv verbesserte Version von F-19. Die HD-Installation ist nun möglich, ebenso hat das Programm ein sehenswertes Intro und die Simulation als solches ist auch in vielen Punkten verbessert worden, nur die Geschwin- digkeit ist zurückgegangen, eine Turbokarte kann nicht schaden, es fliegt sich aber auch ohne. Ein durchaus empfehlenswertes Programm, mit der entsprechenden Hardware sicher eine der besten Amiga-Flugsimulationen! Ein absolutes Pflicht-Programm für Flugsimulations-Freaks am Amiga ist jedoch ganz sicher GUNSHIP 2000, auch am PC die beste verfügbare Hubschrauber- simulation. Man kann zwischen mehreren Hubschraubertypen wählen, um eine Unzahl von verschiedenen Missionen in mehreren Teilen der Welt zu erfüllen. Zum Spielen benötigt man nur einen normalen Amiga (1MB), eine Turbokarte ist nicht erforderlich, eine HD ist wegen der 4 Disks jedoch zu empfehlen - sonst macht man zwischen den Flugmissionen eben etwas längere Pausen. Dickes Handbuch und eine Vielzahl von verschiede nen Optionen zusammen mit der für Amiga- Verhältnisse sehr guten Grafik machen dieses Spiel zu einem Top-Hit! Die Amiga-Version hat sich sogar besser verkauft als die PC-Variante, was aber wohl auch an der schwachen Konkurrenz am Amiga in der letz ten Zeit lag, den welche Flugsimulation sollte man sich am Amiga auch schon kaufen, wenn nicht Gunship 2000? Falls man es nicht schon hat: Kaufen! Die Ur-Version von Gunship 2000 war das legendäre GUNSHIP, die erste brauchbare Hubschraubersimulation am Amiga (und überhaupt). Spielbar mit 512KB und ohne Turbo, obwohl trotz nur einer Disk schon eine HD-Installation vorgesehen war, kommt man auch gut ohne aus. (Wer hat ohnehin damals schon eine Festplatte besessen?) Ich persönlich finde das Spiel allerdings trotz vieler positiver Kritiken von damals nicht so sonderlich gut, es erinnert zeitweise doch mehr an ein Shoot-em-up als an eine Simulation, deshalb bin ich auch nicht so todunglücklich, daß mein Hund vor einiger Zeit die Original-Disk zu Tode gebissen hat (kein Scherz) - hat vielleicht noch jemand eine Kopie des Programmes, das übrigens eine doppelte Handbuchabfrage hat? Bei einer Neuanschaffung ist eindeutig Gunship 2000 vorzuziehen, wobei aber das indizierte Gunship sowieso nur mehr schwer zu bekommen sein dürfte. Aus den Anfangstagen des Amigas stammt SUPERHUEJ von Cosmi, und das sieht man ihm auch an. Nur für überzeugte und praktizierende Maso- chisten zu empfehlen! Da hilft es auch nichts, daß man für diese Hubschraubersimulation nur 512KB benötigt. Von Psygnosis stammt COMBAT AIR PATROL, eine durchaus brauchbare Simulation einer F-18 sowie F-14. Man braucht 1MB, Turbokarte und HD sind zu empfehlen. Das Spiel selbst scheint recht umfangreich und auch reallistisch zu sein, allerdings habe ich mich bisher noch nicht zu intensiv damit beschäftigt. Null-Modem-Option ist vorhanden, Flugzeugträgerlandungen sind möglich. Kann man wohl guten Gewissens empfehlen. Um den Vorgänger von Red Baron und der ersten Flugsimulation von Dynamix handelt es sich bei A-10 TANK KILLER. Das Spiel ist relativ actionlastig, das Fliegen sehr einfach. Es gibt nur eine vergleichsweise geringe Tastaturbelegung, 7 Missionen, die man auch zusammenhängend hintereinander spielen kann und die hauptsächlich aus Tiefflugangriffen bestehen. Überaus spannend ist die Einbindung des Spielers in eine am Boden laufende Schlacht, wobei der Spieler über Funk von den Boden truppen andauernd über den Verlauf der Schlacht unterrrichtet wird, um gegebenenfalls seine Ziele zu ändern (`Schaff´ mir den feindlichen Pan- zer vom Hals...`) Das Spiel lädt ohne HD recht lange, das Fliegen wird auch erst mit Turbo zum Genuß, ohne fliegt es sich gerade noch erträglich... tastaturabfrage streikt unter Kick 3.0.! Die PC-Version war eine der ersten VGA-Flugsimulationen. Zu dem Spiel sind zwei Campaign-Disks mit je 7 neuen Missionen erschienen. In der Version 1.5 (3 Disks) wurden einige Details verbessert und die beiden Mission Disks gleich ins Spiel integriert. Ein von Dale Brown in seinem Roman ´Flight of the Old Dog´ erfundenes Fantasie-Flugzeug auf Basis der noch heute im Einsatz befindlichen B-52 übernimmt der Spieler in MEGAFORTRESS. Das riesige Flugzeug ist vollgestopft mit modernster Elektronik und fliegt Einsätze in verschiede- nen Teilen der Welt (man kann in einer eigenen Mission auch den Roman nachspielen!) Man übernimmt die Funktionen aller 5 Besatzungsmitglieder, von der Bedienung des großen Waffenarsenals bis zu den hochmodernen Radargeräten, und darf auch auf das Fliegen nicht vergessen, allerdings fliegt sich das Ungeheuer wie ein riesiger Mehlsack, noch um einiges unbeholfener als die F-117. Bei der Größe ja auch kein Wunder. Eine HD ist zu empfehlen, auf jedenfall sollte man aber eine Turbokarte haben, sonst wird es einfach zu langsam. Das Programm beinhaltet viele Funktionen, z.B. einen Scheibenwischer für die Frontscheibe. Für High-Tech Freaks ganz sicher empfehlenswert, das Programm kann echt Spaß machen! Unter dem Namen OPERATION SLEDGEHAMMER ist auch eine Data- Disk mit neuen Einsatzgebieten (Iran, Libyen) erschienen. Die Data Disk 2 spielt im fernen Osten. Für Pazifisten ist A-320 AIRBUS von Thalion, wobei der Spieler ein Pas- sagierflugzeug von Flugplatz zu Flugplatz steuert. In der Packung findet man außer dem dicken Manual noch einige Karten, die einem bei der Ori- entierung doch sehr helfen. Davon abgesehen ist mir nicht allzuviel Ab- wechslung aufgefallen, es gibt nicht einmal Luftterroristen. Zu empfehlen nur für zukünftige Lufthansa Piloten mit 1MB. Nach der Europa-Edition ist die Amerika-Edition mit einem neuen Einsatz- gebiet erschienen. FLIGHT OF THE INTRUDER Spectrum Holobyte 2 512KB F-16 FIGHTING FALCON Spectrum Holobyte 2 512KB (1MB) MISSION DISK 1 Spectrum Holobyte 1 Data Disk MISSION DISK 2 Spectrum Holobyte 1 Data Disk F-16 COMBAT PILOT Digital Integration 1 512KB TORNADO Digital Integration 4 1MB F/A-18 INTERCEPTOR Electronic Arts 1 512KB F-19 STEALTH FIGHTER Microprose 2 512KB F-117A STEALTH FIGHTER Microprose 3 1MB GUNSHIP 2000 Microprose 4 1MB GUNSHIP Microprose 1 512KB SUPERHUEJ Cosmi 1 512KB COMBAT AIR PATROL Psygnosis 3 1MB A-10 TANK KILLER Dynamix 2 1MB Mission-Disks 1+2 Dynamix 1 Data Disks MEGAFORTRESS Three-Sixty 2 1MB Mission-Disks 1+2 Three-Sixty 2 Data Disks A-320 AIRBUS Thalion 2 1MB Mit sehr viel Werbung angekündigt wurde die erste Simulation eines so wjetischen Kampfjets von Domark, leider war das Ergebnis recht enttäu- schend. Bei MIG-29 FULCRUM fliegt man 6 Missionen lang auf sowjeti- scher Seite in vollkommen verschiedenen Missionen, um z.B. ein im Eis eingefrorenes U-Boot aufzufinden usw... Allerdings ist die technische Sei- te des Programmes nicht besonders gut gelungen, so kann ich vom Kauf nur abraten. Nicht wesentlich besser ist MIG-29M SUPER FULCRUM, das eigentlich nur eine verbesserte Version seines Vorgängers darstellt. Neu ist nun z.B. eine Null-Modem-Option und wesentlich mehr Missionen in einem durchgehenden Konflikt. Nur bedingt empfehlenswert. Nach Mig-29 brachte Domark AV-8B HARRIER ASSAULT heraus, das jedoch ebenso wie seine Vorgänger technisch nicht besonders aufregend ist. Ohne Turbokarte läuft es quälend langsam ab, ohne HD (1,5 MB ben.) lädt es lange. Es gibt Besseres! Sehr gute Kritiken erhielt einst F-29 RETALIATOR von Ocean, das in der Zukunft spielt und einen ultramodernen Kampfjet der amerikanischen Luftwaffe in mehreren Konflikten simuliert. Es gibt sehr viele verschiedene Missionen und das Spiel schaut wirklich nicht so schlecht aus, zumindest so lange es zu keinen Luftkämpfen kommt, denn die sind eine absolute Katastrophe. Die Wahrscheinlichkeit, daß man von seinem Gegner ge- rammt wird, ist wesentlich höher als daß man von ihm abgeschossen wird, und das im Zeitalter der modernsten Lenkwaffen und mehrfacher Schallgeschwindigkeit! Auch rammt man oft Berge an denen man rein visuell schon lange vorbeigeflogen ist urplötzlich, außerdem hatte meine Version noch eine Reihe anderer Bugs (z.B hörte das Turbinengeräusch auch nach Abschalten derselben nicht auf...). Es läuft mit einem normalem Amiga durchaus flott, allerdings ist ein 2.LW zu empfehlen, will man nicht zum Diskjockey werden. HD-Installation ist wegen Kopierschutz nicht möglich. Das Handbuch ist nicht sonderlich umfangreich, das Nachfolgewerk der Programmierer heißt Epic. Fazit: Ich würde es mir nicht nocheinmal kaufen! Die sicherlich größte Anzahl an verschiedenen Flugzeugen wird in BIRDS OF PREY angeboten, allerdings sind die Unterschiede zwischen den Maschinen nicht so extrem markant. Auch sonst konnte mich das Programm nicht sonderlich begeistern, es läuft auf einem normalen Amiga recht langsam ab. Argonaut Software hat mit Starglider II schon besseres geschaffen. Ein totaler Flop ist eindeutig CHUCK YEAGER´s ADVANCED FLIGHT TRAINER 2.0. Die C-64 Ur-Version macht mehr Spaß! Sehr bekannt ist der FLIGHT SIMULATOR 2 von Sublogic, wobei eine zivile Cessna oder ein Learjet simuliert wird, der allerdings im Schnecken tempo über den Bildschirm gleitet und auch sonst grafisch nicht viel bietet. Das größte Plus des alten Programmes ist sicher sein hoher Realismus, aber bei der technischen Ausführung hilft das heute auch nichts mehr. Leider wurden spätere Versionen nicht mehr vom PC konvertiert. Es sind dazu auch einige Szenery-Disks erhältlich gewesen. Nach dem FS 2 bracht Sublogic eine krigerische Simulation heraus, THE JET. Allerdings ist auch dieses Spiel technisch unter jeder Kritik und nur für ZX-81-Aufsteiger interessant. FIGHTER BOMBER verspricht den spannenden Wettkampf verschiede ner moderner Kampfjets bei einem Turnier in den Vereinigten Staaten, kann mich jedoch aufgrund vieler Mängel ebenfalls nicht sonderlich begei- stern. Allein die Geschwindigkeit ist lächerlich, da falle ich ja noch eher in meinem VW Käfer in einen Geschwindigkeits- rausch als wenn ich bei Fighter Bomber mit Überschall durch irgendwelche Hindernisse hindurch (!) fliege. Und das trotz recht magerer Landschaftsgrafik, die dazu noch ganz plötzlich auftaucht - Schwupp, jetzt ist ein Berg da! Nein, so nicht, das Spiel ist kein Hit, wer will kann es sich ja einmal anschauen. HD-Installation ist wegen Kopierschutz nicht möglich, ob es mit Turbo läuft, weiß ich nicht. Der größte Unterschied zwischen den einzelnen Ma- schinen ist, daß die Instrumente etwas anders liegen. Bei DOGFIGHT von Microprose handlelt es sich laut Hersteller um die Si- mulation von 80 Jahren Luftfahrtsgeschichte. Es wird von einer Fokker von 1916 bis zu einer Mig-23 jeweils ein gegnerisches Flugzeugpaar aus dem 1.Weltkrieg, dem 2.Weltkrieg, dem Korea-Krieg, Vietnam, dem Falkland-Konflikt und dem Krieg zwischen Israel und Syrien simuliert. Es ist auch möglich, mit Ma- schinen aus verschiedenen Zeitepochen gegeneinander zu kämpfen. Es besteht die Möglichkeit des Luftkampfes oder eines Szenarios mit mehre ren Einsätzen, der interessanteste Punkt der PC-Version ist jedoch ohne Zweifel die Null-Modem-Option und die wurde beim Amiga klammheimlich weggelassen! Wenn man bedenkt, daß die ganze Konzeption des Pro- grammes aber genau darauf ausgelegt ist, so ist dies sicher ein ganz we- sentliches Manko! Übrig bleibt ein unterdurchschnittlicher, unkomplizierter Simulator (die wenigen Instrumente werden nur in einem eigenen Bild schirm angezeigt...) der relativ wenig bietet. Festplatten werden unter stützt, Turbo ist zu empfehlen. Von Microprose gibt es besseres!!! Ebenfalls von Microprose stammt F-15 STRIKE EAGLE II. Dabei handelt es sich jedoch um eine sehr actionlastige Simulation, der Realismus steht eindeutig im Hintergrund. Es fasziniert mich nicht sonderlich, wenn ich nach einem Dutzend Treffern durch feindliche Raketen immer noch ir- gendwie dahinfliege... Von Core Design erschien die stark actionlastige Hubschraubersimulation AH-73 THUNDERHAWK. Auch hier kommt es vor allem auf das Abschießen möglichst vieler Gegner an, um eine Mission zu schaffen. Außer dem guten Intro und der recht flotten Grafik kann ich nicht allzuviel positives über das Programm sagen. Mein Geschmack sind solche Shoot-em-up´s sicher nicht... Von Accolade stammt BLUE ANGELS, die Simulation einer amerikanischen Kunstflugstaffel, die allerdings technisch eine Katastrophe ist. Miesere Grafik ist wohl nur sehr schwer möglich. Fazit: Auch für Pazifisten nicht zu empfehlen. PRO FLIGHT nennt sich die Simulation eines Tornados von Hi-Soft, die recht realistisch aber grafisch und spielerisch eher öde ist und daher nur für Realitätsfanatiker bedingt zu empfehlen ist. HARRIER JUMP JET (Anco) - no comment! Läuft zum Glück nur unter 1.3 STRIKE FORCE HARRIER (Mirrorsoft) von Rod Hyde aus dem Jahre 1988 war einer der ersten Flugsimulatoren für den Amiga. Es gilt, 512 Zo- nen von feindlichen Einheiten (Panzer und Flugzeuge) zu säubern, um schließlich das Hauptquartier zu vernichten. Eine sehr einfach gemachte Mischung aus Action-Spiel und Flugsimulator - forget it! Von SSI gibt es den im AD&D-Szenario spielenden Drachenflugsimulator DRAGON STRIKE, bei dem der Spieler auf einem Drachen sitzend mit einer Lanze bewaffnet durch die Gegend und von Mission zu Mission fliegt, was, 68020 vorrausgesetzt, durchaus Spaß machen kann. Es gibt eine in- teressante Hintergrundstory mit netten Zwischengrafiken, Verbesserung des Reiters/Drachen von Mission zu Mission und überhaupt recht ab wechslungsreiche Misionen. Eine HD wird unterstützt. Fazit: Nicht nur für AD&D-Freaks intetressant. Anschauen! MIG-29 FULCRUM Domark 1 1MB MIG-29M SUPER FULCRUM Domark 2 1MB AV-8B HARRIER ASSAULT Domark 2 1MB F-29 RETALIATOR Ocean 2 512KB BIRDS OF PREY Argonaut Softw. 2 C.YEAGER´S ADV.FLIGHT TR. Electr.Arts 1 FLIGHT SIM. II Sublogic 1 512KB THE JET Sublogic 1 512KB FIGHTER BOMBER Vector Grafix 2 DOGFIGHT Microprose 3 1MB F-15 STRIKE EAGLE II Microprose 2 1MB AH-73 THUNDERHAWK Core Design 3 1MB BLUE ANGELS Accolade 1 512 KB PRO FLIGHT Hi-Soft 1 HARRIER JUMP JET Anco 1 512KB STRIKE FORCE HARRIER Mirrorsoft 1 512KB DRAGON STRIKE SSI 2 1MB (68020 empf.) Es gibt für den Amiga eine beträchtliche Anzahl guter Flugsimulationen. Jedoch konvertiert inzwischen kaum noch eine Firma die PC-Version ihrer erfolgreichen Flugsimulation auf den Amiga. Beispiele hervorragender neuerer Flugsimulationen für den PC sind z.B. Falcon 3.0 von Spectrum Holobyte, Aces of the Pacific und Aces over Europe von Dynamix, Strike Commander von Origin oder Secret Weapons of the Luftwaffe von Lucas film. Kein Computer kann sich ewig am Markt halten, und so nähert sich auch die Stunde des Todes für meinen geliebten Amiga (snief...) Kommentare (Berichtigungen) oder Kritik zu dem Artikel können gerne an den Autor gesandt werden: Wolfgang Unger Günserstraße 3b A-2700 Wr.Neustadt Österreich angekündigt: T.F.X. (Amiga 1200) - aber nie erschienen (Oktober 1996) Dieser Text wurde ursprünglich 1993 verfasst. Damals war noch der A500 (1MB, 2LW) sehr weit verbreitet...