G-Police von Psygonis 
 
 
GPOLICE  ist  eines der wenigen Spiele das schon vor  seinem  eigentlichen
Erscheinen  für Aufsehen gesorgt hatte. Kann es aber auch über ein  halbes
Jahr nach erscheinen immernoch begeistern?
 
Wie bei fast allen neueren Spielen gibt es auch bei G-Police zu Anfang ein
kleines   Intro.  Wobei  aber  "klein"  gleichbedeutend  mit  15   Minuten
Super-Animationen am Stück ist. Ist schon sehr beeindruckend! Hier erfährt
man  auch was alles bis zum Jahr 2097 passierte und wer man ist sowie  die
zuerfüllende  "Haupt"-Aufgabe,  die  da  heißt: finde  den  Mörder  deiner
Schwester!
 
Um  diesen  zufinden, tritt Slater bzw. der Spieler, in die  G-Police  ein
(u.z.  in  genau  die selbe Einheit, in der auch seine  Schwester  gedient
hatte).
 
Während  des  Spiels  wird  diese  Story  in  kleinen  Animationssequencen
weitergeführt,  so dass man auch weiß, wofür man wie wild durch die Gegend
ballert. Womit wir auch beim eigentlichen Spiel wären:
 
Die Graphik...
...ist  einfach brilliant! Es macht riesigen Spaß einen feindlichen  Jäger
durch  ruckelfrei  und fein Texturierte Canons  oder  Häuserschluchten  zu
jagen.  Auch die Animationssequencen machen mächtig was her, auch wenn sie
teilweise nicht sehr realistisch wirken (die Leute sehen z.B. alle so aus,
als würden sie Rasierklingen schmuggeln...).
 
Musik&Sfx...
...ist  auch nicht schlecht. Die Musik beispielsweise ändert sich je  nach
Situation  von  schnellen,  rockigen Klängen (z.B. bei Angriffen)  in  das
schon  fast übliche gedudel (wenn man halt so  nichts tuend um die  Häuser
fliegt  (ist  eher  selten :-)). Die Synchronisation  läßt  allerdings  an
manchen  Stellen  zuwünschen übrigig. Es kommt nicht selten vor, das  sich
der Mund einer Person noch ein paar Sekunden lang bewegt, aber nix aus dem
selbigen herrauskommt...
 
Spielspaß&Schwirikeitsgrad...
...für   absolute  "Handelssimulationsfreaks"  oder  andere  eher  ruhigen
Zeitgenossen  (wie   z.B.  Schachspieler :-)  ist  das  bestimmt  nichts!!
Selbst für mich war die eine oder andere Mission "zu aufregend"! Wenn z.B.
an  die  20 Bomber + 2 Gunships (letztere sind so groß wie´n Haus und auch
dementsprechend   (Sau)schwer  bewaffnet)  auf  einen  zukommen  und  ohne
weiteres das Feuer eröffnen. Um der Sache etwas Herr zu werden bekommt man
allerdings  in  den  späteren Levels (sind übrigens 35 an  der  Zahl)  den
"Venom"  zur Verfügung  gestellt, der einige Verbesserungen gegenüber  dem
alten fliegenden Untersatz bereit hält. Die Steuerung der beiden Maschinen
sollte übrigens nach ein paar Runden im Trainingsmodus leicht von der Hand
gehen.  Das  Leveldesign an sich finde ich etwas merkwürdig. Zum  Beispiel
spinnt manchmal das Navigationssystem oder Polizeieinheiten die eskortiert
werden  müssen,  lösen sich auf und verfahren sich anschließend.  Das  ist
echt  kein  Witz  und es sieht so aus als wäre das nicht die  Absicht  der
Programmierer   gewesen...  Da  diese  Probleme  nur  3-4  mal  im   Spiel
aufgetreten  sind  und  nur einmal zum neubeginn einer  Mission  gezwungen
haben, fallen sie meiner Meinung nach nicht weiter ins Gewicht.
 
Fazit...
Hmm,  fällt nicht weiter schwer... Geniale Grafik, guter Sound und - nicht
zu  vergessen  -  ein spitzen Gameplay. Macht das nicht  ein  super  Spiel
heutzutage  aus?  Und  ob...  
Der Schwirigkeitsgrad ist,  wie  oben  schon angedeutet hoch - aber immer-
noch akzeptabel.
 
 
Wertung:
  
Graphik            :  sehr gut
 
Sound              :  gut                     (DOLBY SORROUND)
 
Spielbarkeit/
Spielspaß          :  sehr gut
 
Schwirigkeitsgrad  :  schwer - sehr schwer
 
Gesamt             :  sehr gut
 
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Unterstützt wird   : Analog Controler
 
Anzahl der Spieler : 1
 
Memory Card        : 1 Block
 
CDs                : 2
 
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Author: Christian Schmidt - Indy