Hangar 18

Wieder mal ein nettes, wenn auch schon etwas älteres PD-Spiel. In diesem Spiel von Alaistair Murray spielst du einen ehemals in einer Militärbasis angestellten Mann namens Rorian Hill, der beschuldigt wird seine Familie kaltblütig umgebracht zu haben.

Du kannst dich an nichts mehr erinnern, und so nimmst du an, daß man dich einer Gehirnwäsche unterzogen hat. Du warst früher mal ein Arbeiter auf einer Basis in New Mexico, dem Delta Hanger Codename Hanger 18, wo du sehr viele seltsame Dinge beobachtest hast.

Durch diese Beobachtungen vorangetrieben stelltest du einige Nachforschungen an, und so wurdest du natürlich zu einem Dorn in den Augen der Leute die die Existenz von UFOs ab- streiten wollen.

Heutzutage, im 22. Jahrhundert, ist es sowieso schon schwer genug die zahlreichen UFO Sichtungen zu vertuschen, da der gesamte Planet von Kameras überwacht wird. Dennoch schafften es diese Leute die Existenz von Außerirdischen seit dem Roswelt Vorfall geheim zu halten. Dein einziges Indiz dafür, daß du nicht verrückt bist, ist daß deine gesamten Forschungsergebnisse vernichtet sind.

Du bist nun also zu lebenslanger Haft verurteilt, doch schon am Tag deiner Ankunft auf dem JupiterMond wirst du von einem geheimnisvollen Fremden angesprochen, der dir zur Flucht verhelfen will. Er hat eine Waffe und eine Bombe in deine Zelle geschmuggelt, und es liegt nun an dir auszubrechen.

Soviel zur Vorgeschichte die in einem stimmungsvollen Intro erzählt wird. Das Spiel selbst ist eine Mischung aus Syndicate und Walker. Du siehst das Geschehen von der Seite, kannst deine Spielfigur mit dem Joystick steuern, mit den F-Tasten die Waffe wechseln und mit der Maus zielen. Neue Waffen oder Munition sammelst du mit Return ein, und einen Neubeginn ereichst du über die Esc Taste.

Das Spiel ist relativ leicht, ich habe es nach ca. einer Woche durchgespielt; dennoch macht es Spaß, und einige Passagen sind auch relativ kniffelig. Im Spiel erscheinen von Zeit zu Zeit kleine Zwischensequenzen in Viertel-Bild Größe die die weitere Story erzählen. Die Grafik im Spiel ist kein Hammer, aber auch nicht übel.

Alles in allem ein sehr solides Spiel für Zwischendurch!

Das Spiel befindet sich im Aminet unter game/shoot/hangerX.lha, wobei X für die Archivnummern (1-7) steht, oder auf der Homepage des Autors unter "http://www.freespace.virgin.net/~malcom.murrai/" oder auf der ersten AmigaFuture CD.

Markus Castro Y Castro