Sword

Jump&Run Spaß für die ganze Familie

8 riesige Level, dutzende von Verstecken, gigantische Endlevel-Gegner, hunderte von animierten Gegnern, dutzende von Schätzen und Fallen und purer Spielspaß für Wochen. Damit wirbt Titan Computer für das neue Jump,n Run Spiel. Welche Story hinter dem Spiel steckt läßt sich leider anhand der Demoversion nicht feststellen, aber bei solchen Spielen ist das auch nicht besonders interessant. Gleich beim Laden werden alle Logos von den Entwicklern und der Vertriebsfirma Titan angezeigt. Das Logo von Titan sieht leider sehr schlecht aus, könnte man besser machen und sich endlich mal für eins entscheiden und nicht ständig beim jedem Spiel ein anderes wählen. Die Demoversion erlaubt nur ein Level zu spielen, was aber völlig reicht, um sich einen Eindruck von dem Spiel zu verschaffen. Dem Spielspaß auf der Spur Wenn man sich so manche Spiele, die jetzt für den Amiga erscheinen, anschaut, muß man sich oft fragen, ob diese überhaupt noch einem Beta-Test unterzogen werden. Bei Sword ist der Schwierigkeitsgrad fast schon so hoch, daß man nach wenigen Minuten keine Lust mehr hat, das Spiel noch weiterzuspielen. Ständig erscheinen auf einmal irgendwelche Pfeile oder auch Bäume, die dann auf einen schießen, wo man diese gar nicht erwartet hätte. Natürlich sollte ein Spiel nicht allzu leicht sein, aber bei einem Spiel wie Sword ist die Zielgruppe viel jünger und nicht so erfahren. Verliert man ein Leben, muß man wieder von Anfang an beginnen. Zwar sind die Gegner, wenn man diese vernichtet hat, schon nicht mehr da, doch das gilt nicht für alle, weil man ja nicht alles, was sich bewegt, vernichten kann. An manchen Stellen kann man nur schwer weiterkommen, sodaß man wieder und wieder von Anfang an beginnen muß, bis man endlich so perfekt geworden ist, daß es dann doch klappt. Der Spielspaß leidet sehr unter dem hohen Schwierigkeitsgrad, ein Spiel sollte Spaß machen und nicht die Nerven strapazieren. Von Bildern und Farben Grafisch sieht das Spiel nichtmal so schlecht aus. Leider kann es sich noch nicht einmal mit Klassikern wie Fire&Ice messen, aber es sieht auf den ersten Blick nicht schlecht aus. Mehr Abwechslung wäre hier aber angebracht. Das Level-Design ist auch nicht schlecht, auch wenn man manchmal Fallen oder irgendwelche Durchgänge sichtbarer machen könnte. Die Figur selbst ist nicht so gut, ihr fehlt irgendwie das Leben und die Perfektion. Vom Sound und Effekten Der Sound in dem Spiel ist recht gut gelungen und klingt wirklich angenehm. Bei den Soundeffekten sieht das alles schon etwas anders aus. Hier beschränkt man sich nur auf das allernötigste. Beim Schießen hört man natürlich ein Schußgeräusch und beim Sammeln von Objekten ein Glöckchen klingeln. Schlußfolgerung Am Anfang präsentierte sich Sword wirklich gut, zumindest was die Grafik und den Sound angeht. Natürlich hätte es nie eine Chance, wenn man Sword mit Spielen wie Mr.Nutz, Fire&Ice oder auch Superfrog vergleichen würde. Sword verliert alle seine guten Seiten durch den enorm hohen Schwierigkeitsgrad, sodaß man sich erstmal die Demoversion holen sollte, um zu vermeiden, daß man sich ein Spiel kauft, bei dem man nicht über das erste Level hinauskommt. Wer jedoch starke Nerven hat und keine Angst vor schwierigen Stellen hat, der sollte hier einfach zugreifen. Die Werte beziehen sich natürlich nur auf die Demoversion!
Die Box
Spass: 35%Disks: -----
Grafik: 75%Prozessor: ab 000er
Sound: 70%Ram: min. 1 Mbyte Chip Ram
Gesamt: 60%HD: Installation möglich
Hersteller: Titan Computer
Preis: ca.50 DM
Erhältlich bei:
Titan Computer
Mahndorfer Heerstr.80 A
D-28307 Bremen

Tel./Fax.: +49/(0)421 48 16 20
E-Mail: TitanHB@vossnet.de
WWW: http://www.vossnet.de/titanhb

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