Uropa²
The Ulterior Colony


     Wie  gut  das  es  noch Firmen wie Vulcan gibt die mit Ihren
     Spielen den anderen Zeigen wie ein Spiel eigentlich aussehen
     soll.   Vorbei sind langsam die Zeiten wo sich der User mehr
     als oft mit mengen an Diskettenbergen schlagen mußte.

     Uropa²  ist bestimmt kein Spiel das an die Grenzen des Amiga
     stößt,  denn  auch  ein  normaler 68000 und schlappe 2 Mbyte
     (1Mbyte Chip und 1Mbyte Ram) reichen für das Spiel völlig.

Uropa ScreenShot

Das besondere an dem Spiel ist die Aufmachung denn sowas hatte man schon lange nicht mehr gesehen. Digitale Sprachausgabe und ein minutenlanges Intro. Zwar fehlt dem Vorspann noch an der Qualität, aber man sieht daran in welche Richtung die Entwicklung auch auf dem Amiga geht. Das Spiel wird auf CD-Rom ausgeliefert. Irgendwo habe ich da die Kritik gehört das Amiga Spiele nie eine Chance haben werden wenn die doch nur in einer mageren CD Verpackung, und nicht wie die PC Spiele in einem überdimensionalen Karton verkauft werden. Dies ist aber ein völliger Blödsinn, wer braucht schon so eine Verpackung in der sowieso meistens ein dünnes Heftchen und neben der CD-Rom + Luft nichts mehr anderes steckt. Kehren wir jetzt aber zu unserem eigentlichem Test. Uropa² basiert auf einer isometrischen 3D und Lightsource Vektorgrafik. Sie befinden sich auf dem Mond von Uropa und bekämpfen die bösen Kapones bis Sie an den führenden Kopf kommen der das ganze steuert. Die ganze Story klingt einfach phantastisch. Es passierte alles zur Zeit des interstellaren Krieges gegen die außerirdischen Invasionsflotten. Die Verteidigungsanlagen der Erdkolonien wurden stark beschädigt und konnten nur unter großem Verlust an Menschenleben abgewehrt werden. Die Erdkolonie konnte sich nur langsam von der Katastrophe erholen und gründete deshalb um in Zukunft sowas zu vermeiden eine Allianz mit Mutter Erde. Gemeinsam wurde eine Friedenstruppe auf die Beine gestellt welche unter dem Namen Intercorp allen bekannt war.

Uropa ScreenShot

Sie befinden sich auf der Kolonie genannt Uropa². Es ist ein kleiner Mond der während der Kriege fast vollständig zerstört wurde. In der Vergangenheit hieß er auch Europa, zu dem anderem Namen kam er als auf Uropa² die großen Bodenschatzvorkommen gefunden wurden. Die Bewohner kamen wieder zurück und benannten den Mond Uropa². Auf Uropa² existieren 12 Stationen zur Raum- und Sub-Raumüberwachung mit unterschiedlichen Überwachungsstufen. Die Überwachungssysteme wurden in die Hände menschlicher Kolonisten gelegt. Diese besitzen weder ein Waffen noch ein Abwehrtrainning. Aus dem Grund wurde Intercorps Schlüssel Spezialeinheit mit dem Schutz der Kolonie betraut. Ihre Aufgabe ist es die Kontrolle über den Mond wiederzuerlangen und rebellierenden Kapones zu zerstören. Das alles klingt ziemlich einfach ist es leider überhaupt nicht. Denn Deine Aufgabe ist es nicht nur alles zu zerstören sondern auch mit den Leute zu kommunizieren. Die Zivilisten müssen auch an sichere Orte gebracht werden. Besonders interessant sind die Fahrten zu den anderen Stationen. Man fährt in einer 3D Landschaft, diese ist leider wegen dem 68000 Prozessor sehr schwach und auch nicht so gut wie man die gerne hätte. Zwar fehlt nicht an Bäumen und auch einigen Häusern, aber besser könnte es schon sein. Besonders gut in dem Spiel ist die Sprachausgabe geworden, zwar nur in englischer Sprache, aber das ist nicht weiter tragisch den alle sonstigen Texte sind natürlich in Deutsch und in 9 weiteren Sprachen. Das ist schon ein Vorteil, denn so produziert man ein Spiel das fast überall auf der Welt ohne zusätzlicher Veränderungen verkauft werden kann. Das einzige was man im allgemeinen kritisieren kann ist die Grafik, denn diese könnte für die heutige Zeit schon etwas besser sein. Das Intro selbst ist zwar sehr gut, aber es geht auch bestimmt auf einem Amiga besser, zumindest haben wir schon etwas besseres bei Microcosm von Psygnosis gesehen. Empfehlen kann ich das Spiel eigentlich jedem der auch Spa an etwas anderem als nur am ballern hat. Neue Software braucht der Amiga und Vulcan ist da schon auf dem richtigem Weg.
Die Box
Spass: 90%Disks: 1xCD-Rom
Grafik: 85%Prozessor: 000er besser 030er
Sound: 70%Ram: 1 Chip 1 Fast besser mehr
Gesamt: 81%HD: ja und CD-Rom Laufwerk
Hersteller/Vertrieb: Austex/Vulcan Software
Preis: ca.89 DM
Weitere Informationen: Vulcan Software Limited. Vulcan House 72 Queens Road Buckland, Portsmouth, Hants PO27 NA England Tel.: +44 (0) 1705 670269 E-Mail.: Paul@vul-soft.demon.co.uk WWW: www.vulcan.co.uk

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