Final Odyssey
Theseus Verses the Minotaur


     Du  reist  zu einem Ort totaler Dunkelheit.  Von Athen segelst Du
     nach  Kreta.   Auf  Deinem  Schiff befindet sich der alljährliche
     Tribut  sechs  Mädchen,  die dem Minothaurus zum Fraß vorgeworfen
     werden sollen.  Du begibst dich zusammen mit den Opfern auf diese
     Reise,  um  das  Monster  zu töten und das unnötige Schlachten zu
     beenden.   Als  Du  in  Kreta ankommst siehst Du in der Ferne das
     dunkle  Labyrinth,  das  der  Minotaurus  benutzt  um seine Opfer
     gefangen  zu  halten.  Noch hat niemand den Fluch des Labyrinthes
     überlebt.  Nun liegt es an Dir....

Final ScreenShot

So bereitet Dich das Intro auf das Abenteuer das Dir bevorsteht. Deine Aufgabe ist es den Minotaurus zu töten, eine schreckliche Gestalt. Deine Reise geht durch das Große Labyrinth in dem Du auch die gefangenen Mädchen finden wirst. Ersten Bilder von Final Odyssey wurden schon Ende 96 veröffentlicht, und schon damals sah man dem Spiel die gute Qualität an, mit dem Unterschied das es damals noch Enigma heißen sollte. Dies wurde allerdings wegen dem anderem Spiel mit dem gleichem Namen geändert um Verwechslungen zu vermeiden. Das Spiel kommt natürlich nur auf CD-Rom und setzt die Reihe "The Mega Series" fort. Hierbei soll sich laut Vulcan um sehr aufwendig gemachte Spiele handeln welche durch den Label von den anderen hervorgehoben werden sollen.

Final ScreenShot

Wie jedes Spiel aus der Serie wird dem Spieler erstmal ein mehr oder weniger aufendiges Intro präsentiert. Natürlich wurde die Grafik dafür in der Raytracing Technik erstellt. Es handelt sich dabei um kleine Animationen welche mit dem obenstehenden Text unterbrochen werden. Der Sound paßt sich dem ganzem an. Die Grafik selbst ist in dem Intro zwar nicht schlecht gemacht, aber wirkt sehr künstlich. Wie jedes Spiel von Vulcan so auch dieses bietet zur Auswahl sieben verschiedene Sprachen. Die Anleitung zu dem Spiel wird nicht mehr mit Hilfe von AmigaGuide so wie in Europa angezeigt, sondern mit einem speziell Programmiertem Programm das an DiskMagazine aus der Szene erinnert. Die englische Anleitung darf man sich sogar vorsprechen lassen, bei den anderen Sprachen existiert lediglich der Text. Ein Nachteil soll das nicht sein denn ehrlich gesagt lese ich mir die Anleitung lieber durch, so bin ich schneller fertig und kann mir manches vielleicht besser merken. Es ist schon bemerkenswert wenn man sich anschaut wozu ein einziger Mensch nämlich Peter Spinaze fähig ist. Daran sieht man wieder wie gut Amiga Programmierer und Grafiker sind. Wo anders Teams bestehend aus 10 Personen an so einem Spiel arbeiten, reicht hier gerade nur einer. Final Odyssey zeichnet sich hier gerade durch die echt gut gemachte Grafik. Die Perspektive ist hier nicht anders als in Chaos Engine 2 mit dem Unterschied das die Grafik besonders gut geworden ist. Alles Glänzt und überall funkelt irgendetwas. Wunderschönen Farben lassen das Spiel sogar ein wenig kitschig erscheinen. Erwähnen sollte man es das sich die Grafik von Level zu Level ständig ändert. Die wird einfach nicht langweilig weil man ständig neue versteckte Geheimnisse findet wie brüchige Wände, oder irgendwo versteckte Monster. Das Gameplay stimmt hier natürlich auch. Ihre Aufgabe ist es nicht nur durch das große Labyrinth zu wandern und alles zu zerstören was kommt, sondern auch das Lösen von Rätseln gehört dazu. Manche von diesen werden erfordern von den Gehirnzellen harte Arbeit. Das Spiel hat außerdem mehrere Enden, so ist es mir passiert das ich schon nach kurzer Zeit das Ende erreicht habe, allerdings konnte ich in der Zeit keinen der Mädchen retten, oder sogar das Monster besiegen. Die Motivation steigt aber schon dadurch weil man ja zusätzlich noch ein Bonusspiel auf die CD-Rom gebrannt hat. Das besondere dabei ist es aber das man ohne den Code welches man erst nach dem man Final Odysse durchgespielt hat erhält nicht starten können wird. Dadurch wird man immer wieder versuchen das Spiel zu lösen. Dies kann aber mehrere Tage wenn nicht sogar Wochen dauern. Reden Sie ab und zu mit den Charaktern die Sie in dem Spiel treffen auch die können Ihnen weiter helfen! Auf der Reise finden Sie immer wieder Hinweise welche zum Lösen der Rätsel enorm wichtig sind. Dort steht es welchen Schalter Sie schalten bzw. nicht schalten sollen. Eine falsche Bewegung kann schon mal das Leben kosten. Fallen werden deaktiviert, Maschinen zerstört, Wände gesprengt und noch viel mehr. Insgesamt sind es 5 große Welten mit mehr als 500 Screens voller Puzzles und Überraschungen. Die Gegner sind hier im vergleich zu anderen Spielen sehr intelligent, was heißt das jedes Monster auf seine eigene Weise denkt. Wenn er die Lust dazu hat Sie zu verfolgen dann macht er das, hat er Angst so versucht es zu fliehen. Ihre Gegner sehr unterschiedlich. Die Wächter leben unter dem Labyrinth, die Orcs versuchen Sie immer zu jagen und verstecken sich meistens in den Wänden. Gollyns sind Wasserähnliche Lebewesen. Wenn Sie also etwas wabbeliges sehen dann sollten Sie sich schnellstens entfernen, denn diese besitzen eine Waffe die Sie erfrieren läßt. Sie besitzen mehrere Waffen mit denen die Monster bekämpft werden können. Die Armbrust hat unendlich viel Ammunition, so das man sich hierbei keine sorgen machen muß. Ganz anders sieht es schon mit dem Plasma Gewehr mit der Sie die Plasmakugel abfeuern können. Dann gibt es da noch das Maschinengewehr, das Fireblade - eine klinge aus purer Hitze die alles durchschneidet. Wichtig fürs weiterkommen sind die Nukes, es handelt sich dabei um Zeitbomben welche in der Lage sind alles was Lebendiges zu sehen ist auf einmal zu zerstören, gut geeignet auch fürs sprengen von Wänden. Bei der tollen Grafik und dem tollem Gameplay hätte ich fast schon den Sound vergessen. Im Spiel hat man verschiedene Geräusche wie Vogelzwitschern oder das zerbrechen von Wänden. Diese sollen laut Vulcan in 3D Stereo sein. Wenn jetzt damit so etwas wie Surround Sound gemeint ist, dann könnte das auch stimmen. Zumindest konnte ich das an meiner Surround Anlage feststellen. Der Sound in dem Spiel dient eigentlich nur dem Zweck, dieser untermalt die einzelnen Levels, so etwas wie Musik existiert im Spiel selbst nicht. Auf der CD-Rom befindet sich allerdings ein Icon mit dem Namen ThemeTune welche ein Gesungenes Lied von der CD abspielt. Die Qualität ist recht gut, allerdings ist das mehr do eine kostenlose Beigabe, als etwas was man besonders hervorheben sollte. Finale Odyssey ist auf der CD-Rom in zwei Versionen vorhanden, in einer AGA und OCS Version. Das Programm erkennt automatisch welchen Amiga man besitzt. Man kann also durchaus behaupten das es sich hierbei um ein sehr Komplexes Spiel handeln, welches immer eine Überraschung parat hat. Es sieht so aus als ob sich der Amiga Spiele Markt langsam erholen würde. !! In letzter Minute, ich es ist mir gelungen an das Passwort für das Bonusspiel zu kommen, dieses wird aber nicht hier verraten, sondern irgendwo in einem Artikel der Aktuellen Ausgabe. Das Bonusspiel ist für zwei Spieler gedacht, zwar können Sie auch alleine durch den per Zufall generierten Labyrinth wandern, aber es macht nicht soviel Spaß und es sieht doof wenn der Zweite Gegenspieler alleine in der Ecke trampelt. Ihre Aufgabe ist es in der vorgegebenen Zeit aus dem Labyrinth zu entfliehen, die Zeit können Sie allerdings erhöhen in dem Sie die Uhren aufsammeln.
Die Box
Spass: 97%Disks: 1xCD-Rom
Grafik: 95%Prozessor: 000er besser 030er
Sound: 80%Ram: 1Chip 1 Fast
Gesamt: 91%HD: sinnvoll
Hersteller: Vulcan Software
Preis: ca.70 DM
Weitere Informationen: Vulcan Software Limited. Vulcan House 72 Queens Road Buckland, Portsmouth, Hants PO27 NA England Tel.: +44 (0) 1705 670269 E-Mail.: Paul@vul-soft.demon.co.uk WWW: www.vulcan.co.uk

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