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SWORD von Titan Computer

 
"Es war einmal in einem mystischen Land namens Tamilar, welches von Boran V regiert wurde. Der König war weise und gerecht, er wachte über sein Königreich und seine Gefolgsleute. Das Land befand sich in einer unermeßlichen Blütezeit, unzählige Händlerkaravanen kamen aus allen Himmelsrichtungen um Getreide, Lebensmittel und Werkzeuge auf dem großen Markt zu verkaufen. Der König war bei seinen Untertanen sehr beliebt denn sie wußten, was sie ihm zu verdanken hatten."

So beginnt wieder einmal die Story eines Spiels. In der Rolle des Schmiedes Marec werdet ihr ausgesandt das heilige Schwert, welches von den Schergen des bösen, bösen Bruders des getöteten Königs gestohlen wurde, zurückzuholen, um das Königreich vor dem Chaos zu bewahren.

Also dann nix wie los! Erste Disk ins Laufwerk meines A1200 - Doppelklick - und - Fehlermeldung! Aha! Handbuch gelesen - nochmal Aha! Erst Disk 4 einlegen und Spielchen installieren. OKAY! Geht eigentlich problemlos sobald manīs richtig macht.

Ein klassischer Ansatz eines "jumpīn run" Spiels. Mit sieben Leben und einer "Wunderwaffe" lauft, springt und schießt ihr euch durch die acht, relativ großen Levels. Sammelt alle möglichen und unmöglichen Arten von Edelsteinen sowie Obst und Gemüse ein und dürft natürlich die gut versteckten Schlüssel nicht herumliegen lassen. Wohlwissend das am Ende immernoch ein Continue zum erneuten Versuch bleibt. Aber es sind die Kleinigkeiten die uns das Leben eines Schmiedīs schwer machen. So sieht man zum Beispiel nicht den Schuß seiner eigenen Waffe. Das soll heißen, ihr habt keine Ahnung wo euer Schuß gerade umherfliegt. Einige der Gegner sind so klein, daß sie unseren wackeren Helden unverschämt lange aufhalten. Mitunter kann man in manchen Situationen nicht erkennen, ob es sich um ein Objekt im Hintergrund oder im Vordergrund handelt. Das macht einem mutigen Helden das weiterkommen natürlich schwer. Das altbewährte Passwortsystem ermöglicht es uns, unser Schmiedchen von Level zu Level weiterzubringen. Nunja nicht gerade etwas besonders Neues aber immerhin brauchbar für die Wald-, Burg-, Wasser-, Höhlen-, und so weiter Level von SWORD.

Die Grafik der einzelnen Level finde ich recht gelungen, obwohl mitunter etwas eintönig und farblos. Sehr gut gefallen hat mir die überaus gelungene Musik. Stimmungsvoll und abwechslungreich, so sollte es sein.

Die AGA-Version von SWORD werde ich in einer der nächsten Ausgaben ausführlich testen. Diese CD-ROM-Version verspricht uns nicht nur einige extra Features, sondern auch gerenderte Animationen und hochwertigen Stereosound.

Fazit: Sword ist meiner Meinung nach ein recht nett gemachtes "jump and run" Spiel. Nichts desto trotz gibt es ein paar Kleinigkeiten, die die Langzeitmotivation aber entscheidend dämpfen.

Bewertung:

- - - - - - Grafik
- - - - - - - - Sound
- - - - - Motivation
- - - - - - - Gesamt

Hardwarevoraussetzungen: AMIGA mit 1MB ChipRAM und OS 1.3
Optional: 2. Floppy, Festplatte, FastRAM, Joypad oder Joystick
Inhalt: 4 Disks, Registrierkarte und ein 12seitiges deutsch/englisches Handbuch.

Peter Wolf ...........


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