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Das Aminet ist eines der größten Public Domain Archive überhaupt und die daily-uploads beweisen, daß unser Computer keineswegs eine tote Plattform ist. Wir wollen etwas Licht in dieses unüberblickbar große Archiv bringen und einige Neuigkeiten genauer unter die Lupe nehmen. An dieser Stelle wird die AmigaScene deshalb monatlich die A-Files öffnen. pc2amiga - Die unkomplizierte Verbindung
Täter : Michal Kara, lemming@k332.feld.cvut.cz
Aktennummer : 3.08
Quellen : Aminet:/comm/misc/pc2am308.lha ; 109kb
Prämie : Freeware
Anforderungen : Amiga oder 100% kompatibler Rechner :-)
mit OS2.0+
Terminalprogramme sind spätestens seit Wargames zum Klassiker ernannt wurde endgültig out. Netzwerkkarten sind zumindest fuer den Amiga noch relativ teuer und TCP/IP aufsetzen ist auch nicht jedermanns Sache. Eine zeitgemäße Lösung um Daten zwischen Amiga und PC auszutauschen bietet hier pc2amiga von Michael Kara, welcher damit auf eindrucksvolle Weise demonstriert, wie komfortabel und zugleich preisgünstig das Leben eines Amigausers sein kann. Die Installation läuft über den Installer und erzeugt ein Device-File in Storage/DosDrivers welches später mit demselben Installerscript konfiguriert werden kann. Verbunden werden die beiden Rechner wahlweise über ein serielles Nullmodem Kabel, ein paralleles Lap-Link Kabel oder ein eigens anzufertigendes paralleles Kabel. Im Test erwies sich die LapLink Verbindung als schneller und vor allem stabiler als die Nullmodem Variante. Die Beschreibung der einzelnen Verbindungen kann man der ausführlichen AmigaGuide Anleitung entnehmen. Auch die Konfiguration der PC-seite fuktioniert schnell und unkompliziert. Allen Zweiflern sei hier mitgeteilt: Es werden KEINE ini-files erzeugt oder modifiziert, keine mysteriösen Einträge in die Registry getätigt, auch werden autoexec.bat und config.sys in Ruhe gelassen und nicht einmal ein Neustart ist notwendig, so unglaublich es auch klingen mag. Nachdem alles konfiguriert und angeschlossen ist kann man den PC vom Amiga aus mounten. Als Dank erhält man ein Icon (def_disk) auf der Workbench, welches nach dem Öffnen Zugriff auf die Laufwerke des PC's bietet. Unter Win95 werden sogar die langen Dateinamen korrekt übersetzt. Wer also gelegentlich auf seinen PC zugreifen möchte ohne sich dafür gleich ein ganzes Netzwerk aufbauen zu wollen ist mit pc2amiga sicherlich sehr gut beraten. VisualPrefs - Workbench in bunt
Täter : Massimo Tantigone, tanti@intercom.it
Aktennummer : 1.3b
Quellen : Aminet:/util/wb/VisualPrefs.lha ; 261382 kb
Prämie : e-mail Registrierung : 70 ATS,6 USD,10 DEM
snail-mail : 98 ATS, 8 USD, 14 DEM
Anforderungen : OS3.0+
Der Amiga bietet derart viele Möglichkeiten, die Oberfläche dem persönlichen Empfinden des Benutzers anzupassen, wie es kaum ein anders System tut. Workbench-Tuning gilt längst als Kunstform und Mangel an passenden Hilfsmitteln besteht keinesfalls: NewIcons, MagicWB, MagicMenu, Toolmanager, MUI, ..... zeig mir Deine Workbench und ich sage Dir wer Du bist! In genau diese Kerbe schlägt auch VisualPrefs mit einer Fülle an Möglichkeiten zur Konfiguration der Fenster wobei man auch einem inaktiven Fenster eigene Farben zuweisen kann. Bis hin zu den hellen und dunklen Rändern lässt sich an einem Fenster alles ändern und als Draufgabe besteht noch die Möglichkeit für jeden Screen eigene Einstellungen festzulegen. Das Ganze ist ein wunderbares Stück Amiga-Software mit Installer, AmigaGuide Dokumentation, Prefs Icon im Prefs Verzeichnis, verschiedene Icon-Sets und einer hübschen GUI. Einzig das Installer-Script bricht mit einer Fehlermeldung ab wenn man den italienischen Katalog nicht deaktiviert. Bei soviel Komfort, wie sieht es da mit dem Verbrauch aus? 7 kB Chip und rund 15 kB Fast im Drittelmix treffen wohl niemanden besonders hart. AMIDOOM - Gar nicht dumm
Täter : portiert von Marcus Geelnard
Aktennummer : 0.2
Quellen : http://www.etek.chalmers.se/
~e4geeln/amidoom/index.html
Prämie : Freeware
Anforderungen : Amiga mit OS2.0+
A 68020 CPU (68030-50MHz
oder besser empfohlen)
OCS/ECS, AGA oder
gfx-board (256 Farben Lores)
4MB FAST RAM (6 bis 8MB empfohlen)
ixemul.library v45+
Ein DOOM WAD-file
Der ehemalige PC-Benchmark hat endlich den Sprung auf die Amiga Platform geschafft. Dabei handelt es sich nicht um einen nachprogrammierten Clone sondern um das "Original". Nachdem ID-Software die DOOM-Sourcen für Linux freigegeben hatte ließ auch eine Amiga-Version nicht lange auf sich warten. Auf obengenannter Homepage bekommt man das Programm selbst, die passenden ixemul-libraries und ein WAD-file. Die libraries kommen nach LIBS: , der Rest in irgendein Verzeichnis und los geht's. Das Programm läuft erfreulich stabil und funktioniert sogar auf der PicassoII einwandfrei in 256 Farben. War weder AGA noch eine Grafikkarte in seinem Amiga hat, bekommt eine Schwarz-Weiß Darstellung. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit DOOM im guten alten HAM-Modus zu spielen, was zwar nicht unbedingt wunderschön aussieht, zum Spielen aber völlig ausreicht. AmiDoom läuft auch voll im Multitasking, ein Wechsel zur Workbench und wieder zurück ist jederzeit möglich. Im Ganzen ist AmiDoom ein Stück Software wie wir es uns nur wünschen können. Die kommerziellen Spielehersteller sollten sich daran ein ein Beispiel nehmen. |
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Stephan Bischoff ...........
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