Das Intro
Eingeleitet wird onescappe mit einem 5 1/2 minütigen Intro. Anfangs wird
(leider nur in englisch) mit Sprachausgabe ein kurzer Text erzählt, der
ungefähr das Flair einer X-Akte hat. Danach bekommt man die Story des Spieles
als Animation geboten, gezeigt wird hier die Entführung von Daniel White.
Dieser währt sich aber, tötet die Geiselnehmer und rettet sich in letzter
Sekunde vor dem Tod, da der Entführerwagen eine Brücke hinabstürzt und Daniel
gerade noch so den Transoramtionsvorgang einschalten kann und das Auto sich
ich ein Raumschiff verwandelt. Unterlegt wird das alles durch einen Song, der
sogar richtig gesungen wird - hört sich nichtmal schlecht an.
Die Geschichte ansich
Du sitzt gerade vor dem Fernseher, als jemand Deine Tür einschlägt und Dich
entführt. Wir waren schon lange nicht mehr allein im Universum, und Du weißt
das sie Dich irgendwann holen würden, wie sie es schon mit vielen anderen
gemacht hatten. Obwohl Du die gewährt hast, Du hattest keine Chance und so schleppten
sie Dich in ihr Auto. Im Auto tötest Du dann deine Entführer, der
Fahrer verliert die Kontrolle über das Auto und es stürzt ein Brücke hinunter.
Du kannst das Auto gerade noch Transformieren und mit ihm - als Raumschiff -
Dein Leben retten. Das Schiff mußte notlanden und Du verkrochst Dich in einem
Mülleimer. Wahrscheinlich dachten sie, Du bist tot, da das Raumschiff einfach
irgendwo abgeworfen wurde. Doch jetzt bist Du auf der Flucht!
Das Menü
Nach dem intro kommt das Menü. Dort kann man entweder ein Spiel starten, ein
altes laden, die Hilfeoption nutzen (dort zeigt man dir via Animation, wie
man springt, rennt, rollt usw. - als eine animierte Tastenbelegungs Beschreibung
(wieder ein neues Wort entworfen - wow!)), daß Intro erneut ansehen oder
onEscapee wieder verlassen.
Das Spiel:
Grafik & Sound
Die Grafik ist nicht schlecht geraten, es sieht sehr echt aus, wenn Daniel
läuft, oder rennt oder einfach nur mal in die luft guckt. Die Backgroundgrafik
ist im Grunde düster, ab und zu gelangt durch einen Spalt etwas Licht
oder eine Deckenbeleuchtung sorgt für (einigermaßen) klare Sicht. Die Animationen
sich fließend und da es knapp 1000 Möglichkeiten (leicht übertrieben)
gibt, zu sterben... hat sich Invictus Team (Programmierer) auch allerlei
einfallen lassen. Tritt man zum Bsp. in eine Ranke, so saugt diese einem
das Blut aus, oder stürzt man eine Schlucht hinunter, klatscht man immer etwas
unsanft auf einen Stein. Oder wie wäre es mit einem Angriff von einer Riesenspinne
- nix problem... hier gibt es alles. Das ist Invictus Team gut gelungen,
aber wenn man 4-5 mal an der gleichen Stelle "hops" geht und immer die gleiche
Todessequenz sieht, drückt man schnell genervt die ESC Taste um weiterzuspielen
- oder es wenigstens zu versuchen. Wie ihr jetzt sicher zwischen den
Zeilen erfahren habt, onEscappe ist recht schwer, der Schwierigkeitsgrad ist
etwas hoch gegriffen und das ist oft ein Grund einfach den Rechner neu zu
starten und was anderes zu zocken.
Der Sound ist wunderbar. Tolle Stücke kann man hier vernehmen, die gut zum
Spiel passen und von einer exelennten Geräuschkulisse unterstüzt werden.
Also hier kann man nicht meckern.
Sicher macht onEscapee eine Menge Spaß, aber manchmal bin ich mit meinen Nerven echt am Ende, da die Puzzles teilweise sehr knifflig ist, da tröstet die Möglichkeit des ladens & Speicherns wenig hinweg. Das hilft zwar, aber gerade wenn man ein Hürde endlich einmal überwunden hat und sich denkt, dort muß ich nicht nochmal hin, wird man oft enttäuscht. onEscapee könnte man auch in einem Hochaus handeln lassen, wo man von einem Stock in den anderen muß und wieder zurück, denn sehr oft muß man mehr als nur zweimal in der gleichen Situation bestehen. Also Tip meinerseits... immer hübsch abspeichern.
Und hier jetzt ein paar Bilder:
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onEscapee benötigt einen AGA Amiga mit 4 MB Fast Ram und 1 MB Chip Ram, sowie natürlich ein CD Laufwerk und mindestens ein 020 Prozessor. Es ist für knapp 70,- DM im handel erhältlich.
Fazit:
onEscapee ist im Genre Action Adventure das beste seid Another World
oder Flashback. Grafik und Animationen sind sehr gelungen und musikalisch
bekommt man auch einiges geboten. Jedoch ist der sehr hohe
Schwierigkeitsgrad und die gewöhnungsbedürftige Steuerung nicht gerade
Motivationsfördernd. Wenn man erstmal bei der gleichen Stelle 4 - 5
mal umgekommen ist, wird man das Spiel schnell wieder bei seite legen,
denn da helfen auch die beigelegten Tips wenig, es ist nämlich eine
Frage des Timings und das stimmt eben nicht immer. Wem das Demo gefallen
hat, der wird mit dem Original zufrieden sein, wer sich aber
über die genannten Mängel ebenfalls aufregen könnte, sollte die Finger
davon lassen. Also Demo antesten und dann entscheiden. - Gut -
| Wertung: |
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-mn-
Quelle:
Thomas Ferst Amiga Hard & Software
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