Utopia 1: Die Revolution
Ich habe einen Traum:
Ich befinde mich in einer großen Stadt und sehe viele große, moderne
Wolkenkratzer. Diese bestehen zum größten Teil aus puren Glas und auf ihnen
spiegeln sich große, ja man kann sagen rießige Balls, alle in rot-weißen Farben.
Sie kommen von oben, prallen unten auf und schießen wieder in die Luft. Dabei
wenden sich die Balls zu allen Seiten. Zwischen den Balls sieht man überall
Amiga-Flaggen und Aufrufe. Gigantische Menschenmengen ziehen jubelnd und feiernd
durch die Straßen. Sie singen Lieder und tanzen dazu. "Back for good" schallt es
von dem einem Platz, "Revolution" steigt aus einer Nebenstaße zu mir empor.
Vereinzelt gibt es auch Gesänge wie "B.G. has gotta die" und andere
Kampfaufrufe. Die überwiegende Masse feiert jedoch friedlich. Die Menschen sind
einfach glücklich, und schreien ihr Glück zum Himmel herauf. Es sind große
Bühnen aufgebaut. Auf diesen treten nacheinander bekannte Bands und Stars auf.
Alle wollen sie bei diesn historischen Augenblick dabei sein: Die Revolution.
Jetzt schaue ich weiter. Ich suche ein wenig und entdecke ein sehr großes Anwesen. Es ist stark bewacht - überall kann man Security-Einheiten registrieren. In der Mitte des großen Grundstücks befindet sich ein Haus, besser gesagt ein richtiges Schloß. Ich erhasche einen Blick in dieses Schloß. Dort kann ich einen Mann auf einem Stuhl sitzen sehen. Er sitzt vor einem Computer. Auf dem großen Monitor kann man ein großes "Error inside" erkennen. Die Augen geöffnet, doch kein Lebenszeichen ist zu erkennen. Er sitzt einfach reglos da und starrt auf den Bildschirm. Er ist tot. In seiner Hand hält er einen Revolver, mit dem er sich eben anscheinen in den Kopf geschossen hat. Oh Gott, er hat sich selber getötet. Gerade kommt ein Wagen zu dem Anwesen. Es steigen viele Menschen aus und diese beginnen nun mit dem Abtransport jeglicher Wertsachen aus dem ehemals so blühenden Haus. Die Leute nehmen mit, was sie finden können, um den Mann kümmert sich niemand...
-Jack Miller-