Seit 1997 erholt sich der Amiga Markt eigentlich wieder. Neue
Produkte sollen und werden erscheinen, die Lizenzvergabe an
Firmen brachte "neue alte" Amiga`s auf den Markt, um
diesen abzudecken. Doch leider läuft es noch nicht so, wie es
sein soll, denn alle User warten auf einen neuen Rechner von
Amiga International, Inc., eine langerwartete Werbung kommt nicht
und die Messen verlaufen nicht so, wie es viele sich erhofft
hatten. Zwar kann man die Computer`97 als Erfolg verbuchen, aber
dies ist ja nicht die einzigste Messe! 
Tja, und für das alles wird ein Schuldiger gesucht und den haben einige User bereits gefunden... Petro Tyschtschenko! Er ist Präsident von Amiga International und sein Aufgabenbereiche wären: weltweite Zuständigkeit für den Vertrieb von AMIGA-Produkten, Sprecher der AMIGA Firmen Gruppe ( AMIGA INTERNATIONAL / AMIGA INC.), zuständig für Lizenzvergaben und Lizenzverträge, zuständig für Einkauf / Produktion und Logistik zuständig für Marketingaktivitäten und neue Distributionskanäle, d.h. das er nichts mit der Produktion zu tun hat!!!
Leider denken viele, daß er selbst entwickelt, das Postauto zum Händler fährt und AI eher für ein Hobby, als ein Unternehmen hält. Nun... so könnte man einige Reaktionen von Usern interpretieren! Hier möchten wir von der Amiga Times jetzt endlich mal Klarheit schaffen!
Herr Tyschtschenko ist der Präsident von Amiga International, hat aber mit der Entwicklung sehr wenig zu tuen! Für die Entwicklung ist Amiga Inc. in den USA verantwortlich und der dort zuständige ist Jeff Schindler (schinjef@gateway.com)!
Somit hat Herr Tyschtschenko kaum Einfluß auf die Entwicklung, ich meine wenn es um die Entwicklungszeit und die Herstellung geht. Diese hängt immer noch von Gateway 2000 und deren Geld ab. AI muß sich nämlich teilweise selbst die Entwicklung finanzieren, und daß das nicht so schnell geht, kann man sich ja denken.
Werbung kann es keine geben, denn für was soll geworben werden? Für den A1200/A4000, der sowieso veraltet ist? Macht das einen Sinn? Okay, ich habe zwar einige Ideen für eine Werbung, die zwar keine neuen Modelle zeigt, aber für Aufsehen sorgen könnte, aber das ist hier nicht wichtig!
Wie wäre das, wenn ein A1200 mit HD auf der Mattscheibe erscheint, der 1993 zwar viel teurer war, aber nach 4 Jahren außer einer Preissenkung nichts neues zubieten hat!? Ich glaube auf so eine Werbung sollten wir erstmal verzichten! Ich wünsche mir auch eine Werbung, wirklich, wenn ich die DOSen Werbungen so sehe, habe ich zwar keine Lust mir einen PC zukaufen, vermisse aber unsere Freundin, welche dort konkurrieren müßte!
Noch eine Sache! Viele warten immer auf die Pressemitteilungen von Herrn Tyschtschenko und gehen danach meißt mit miesem Gefühl wieder nach hause. Dann wird gesagt, daß er nichts erreicht hätte, aber wenn Amiga Inc., keine Durchbrüche bringt und Fortschritte schafft, über was soll Herr Tyschtschenko dann berichten?
Falls Ihr jetzt denkt, wir würden "Partei" für Herrn Tyschtschenko ergreifen, muß ich dies verneinen. Zwar streite ich es nicht ab, daß wir guten Kontakt zu ihm haben, aber das ist ja wohl naheliegend, wenn man eine Zeitung macht, denn ohne die Hilfe von oben geht es nun mal nicht!
Insbesondere stört es uns persönlich, daß Herr Tyschtschenko für alles ver- antwortlich gemacht wird, wenn man bedenkt, daß er trotz des Niederganges von ESCOM beim Amiga geblieben ist und nach neuen Sponsoren gesucht hat! Er hätte ja auch gehen können!
Leider gehen die guten Sachen bei den vielen Gerüchten unter, was ich echt mist finde. Wenn wir uns nichtmal untereinander einig sind, wie sollen wir dann gegen Microsoft gerüstet sein?
Die Redaktion und ich hoffen, daß dieser Artikel Klarheit geschaffen hat und Ihr zuerst überlegt wer für was verantwortlich ist und nicht die falschen Leute beschuldigt!
Wenn Ihr Fragen bzw. Kritik wegen der Entwicklung habt, so äußert diese bitte Amiga Inc. in den USA und nicht Amiga International!
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-die redaktion-