Tips & Tricks

Debugger für scripts

Wer viel mit Scriptdateien arbeitet oder ständig Script Dateien schreibt wie ich es tue, wird sich sicherlich schon darüber geärgert haben, daß es für die Shell keinen Debugger gibt wie er komerziellen Programiersprachen beiliegt. Also eine Fehlersuche in Scriptdateien in der Shell gibt es nicht. Falsch gedacht. Zumindest etwas ähnliches gibt es. Undokumentiert, und sicherlich nur Spezialisten und Programierern bekannt. Den Trace-Modus. Er bewirkt das ein aufgerufener Script in der Shell, Zeile für Zeile gezeigt wird. Was wiederum heißt das man sofort erkennen kann an welcher Stelle ein Script abbricht, oder wo Fehler in der Ausführung des Scriptes auftreten. Aufgerufen wird der Trace-Modus in der Shell mit dem Befehl

Set Echo "on"

Und schon werden alle in der Shell aufgerufenen Batchdateien "Durchsichtig". Man kann also genau sehen welcher Befehl mit welchen Argumenten gerade aufgerufen bzw. ausgeführt wird. Mit

Set Echo "Off"

wird der Trace-Modus wieder ausgeschaltet. Womit ein normales bisher gewohntes arbeiten in der Shell wieder möglich ist.

IconEdit

Hier einige Undokumentierte Tips zu IconEdit.

Will man gerasterte Flächen erhalten, muß man dieses nicht Pixel für Pixel tun. Die erste Farbe anklicken, Shift Taste gedrückt halten und gewünschte Fläche ausfüllen, fertig.

Sollen die Flächen dagegen senkrecht gestreift sein, muß diese Aktion mit gedrückter "Alt" Taste durchgeführt werden.

Mit der Taste "P" lassen sich die Farben durchschalten. Dabei kann man mehr Farben wählen als ursprünglich zur Verfügung stehen wenn man nicht gerade auf vier Farben beschränkt ist.

HD-RAD

Wer genügend Speicher hat eine "RAD:" zu nutzen, kann glücklich sein. Zum ausprobieren ist dieser Datenträger genau das Richtige ( reicht der Platz auf der Diskette ?, Habe ich alles für den selbstständigen aufruf von Disk ?, Wieviel Bilder incl. Anzeiger haben auf der Disk Platz ? ). Interresant wird es natürlich wenn Ihr ein HD Laufwerk simulieren wollt. Das allerdings ist unter den bisherigen Workbenchversionen nicht vorgesehen. Bleibt also nur ein Trick. Zuerst einmal muß die Datei RAD aus dem Verzeichnis Storage/DosDrivers geklont werden ( in die RAM: kopieren, Umbenennen, zurückkopieren fertig ). Danach mit einem beliebigen ASCII Editor ( z.B. ED ) einiges Verändert werden. Also die neue Datei laden ( z.B. ED Workbench:Storage/DosDrivers/HDRAD ) und dann folgende Zeilen Ändern:

Orginal Ändern in
Unit = 0 Unit = 1
BlocksPerTrack = 11 BlocksPerTrack = 22

Wenn dann noch am Dateiende die Zeile

Dostype = 0x444F5301

eingefügt. Dort verwendet das neue Laufwerk Standartmäßig das FastFileSystem.

Bitte bedenkt das auf gar keinen Fall die Orginal Workbenchdisketten verwendet werden dürfen, da ihr eventuell nicht wieder gut zu machende Schäden anrichten könnt.

-rs-

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