Workshops / Hintergrundberichte

3. Erfahrungsbericht: PC-Tower für A4000 (von Holger Hesselbarth)

»A4000 in einen PC-Tower einbauen.

Ich besaß einen Desktop-A4000 und eines Tages reifte in mir der Entschluß, das ganze "Gebimsel" in einen Tower einzubauen, damit die Maschine mehr Platz hatte.

Also zum lokalen PC-Dealer gefahren und nach Towern gefragt. Ein großer sollte es sein und mit einem Netzteil und billig. Da kam ein Allkauf-Tower gerade recht. Ein ausgemusterter 486-Tower, den keiner mehr wollte. Also 50 DM auf den Tresen gelegt und fertig! Ab nach Hause und den Amiga zerlegt.

Hauptplatine in den Tower gehalten... Löcher in die PC-Board-Halterung gebohrt und schon saß die Platine. Das war ja einfach... Jetzt ging es los. Die Ports mußten ja nach draußen. Mist. Also Portverlängerungen mit Flachbandkabeln gebaut. Am Monitoranschluß gleich einen Amiga->VGA-Anschluß eingebaut, und paßt. Nach 3 Stunden löten waren alle Kabel fertig. Jetzt ging es an die Karten. Das Daughterboard ist so eingebaut, daß die Karten KOPFÜBER im Tower hängen.

Egal, Hauptsache alles läuft. Karten rein und TOWERPOWER! Ach.. ich habe ja noch keinen Power-Stecker auf die Platine gesteckt. Und der paßt auch prompt nicht. Also. Powerstecker umlöten. Nach 15 min. ist der Power-Stecker, wie er sein sollte. Power also!!!!!!!!!! Und alles funktioniert gleich beim ersten Mal. Schön sieht es im Inneren nicht gerade aus, dafür erfüllt alles seinen Zweck, und das Platzangebot ist reichlich!

Vor kurzem habe ich noch ein RBM-Daughterboard eingebaut. Keine Probleme beim Einbau, keine Probleme mit den Karten, und jetzt liegen sie sogar RICHTIG im Tower, und ich kann sie endlich festschrauben.

Letztendlich gesehen bin ich doch stolz, daß ich den Umbau gemacht habe, denn so schlimm war es nicht, und das Platzangebot entschädigt für alle verbrannten Finger beim Löten. Billig war es auch...

Für Fragen... intolerance@betaweb.net«