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»Zum Beitrag "AMIGA der Zukunft" von Alexx Riedel möchte ich folgendes anmerken:
Die Customchips sind ein Vorteil, ob du das als deprimierend empfindest oder nicht. Eine Leistung wie die des AMIGAs wäre damals ohne die Customchips überhaupt nicht möglich gewesen, und der PC hat immerhin diese Leistung nur mit brachialer Power nach 5 Jahren eingeholt!
Es muß nicht alles in Customchips ausgeführt werden, dennoch hat das eben einige klare Vorteile: Es gibt einen Standard, wie bei den heutigen AMIGAs. Sprich: Durch die Grafikmodi, die auf jedem Rechner laufen, und die Customchips, die gewisse Funktionen auf JEDEM AMIGA ermöglichen, ist es für die Programmierer einfach, ein Programm zu erstellen, welches garantiert auf jedem AMIGA läuft. Ganz im Gegensatz dazu der PC, der, von Treibern nur so überschüttet, nur Probleme bereitet. Daß die Customchips heutzutage überholt sind, steht wohl außer Frage, sind aber kein Argument gegen neue.
UMA (Unified Memory Architecture) ist eines der größten Vorteile des AMIGA, welches ihm seine Vielseitigkeit, Problemlosigkeit und Geschwindigkeit garantiert, im Gegensatz dazu die Bus-Architektur, die jede Menge Prozessorkapazität frißt, da die einzelnen Karten mit Daten durch die CPU versorgt werden müssen.
Das RAD soll auch nicht zweimal erfunden werden, sondern ein Rechner, der einem PC überlegen ist, und das kann man mit abgekupferten Standard-PCs nicht erreichen! Welches Argument hat man, einen Quasi-PC mit AOS zu kaufen, auf dem man zwar schon Performance-mäßig nicht mehr schafft als auf einem normalen PC, dafür aber dann auch nur einen Bruchteil der Software als auf einem Intel-PC zur Verfügung hat? Damit kann man keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken! Was gebraucht wird, ist ein Rechner, der "Vorteile" gegenüber dem PC bietet, und diese sind nicht mit einem Standard-Design zu erreichen. Davon mal abgesehen: Welche Firma von den größeren PC-Zubehörherstellern würde denn schon für den AMIGA Treiber für ihre Karten schreiben? Das kann man vollends vergessen!
MfG
Jörg Handwerg«