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»Hier eine Reaktion von mir auf den Leserbrief von Marc Jochimsen in Ausgabe 4/98:> Unverständlich ist mir jedoch, warum dem Autor Erik Möller als
> herausragendste Amiga-Spiele gerade "die fulminante 2D-Ballerei
> Turrican, das Fantasy-Echtzeit-Strategie Mega-Lo- Mania und das
> Freibeuter-Epos Pirates" im Sinn geblieben sind. Gab es nicht
> noch bessere Spiele als die genannten, die ja auch zu Zeiten des
> Commodore-Crashs längst nicht mehr die aktuellsten waren? Und daß
Warum denn nicht? Ich kenne von den dreien zwar nur Turrican, aber das spiele ich auch heute noch sehr gerne. Ich muss immer wieder feststellen, dass der Mehrheit der Amiga-User immer noch der Blick auf die Realitaet verstellt zu sein scheint: Der Amiga ist nunmal auf dem Computermarkt zur nahezu voelligen Bedeutungslosigkeit verkommen. Warum wohl wird er nur noch unter der Rubrik "Emulatoren" genannt? Wie kann man da erwarten, dass der betreffende Redakteur eines allgemeinen Computermagazins ein Amiga-Kenner mit topaktuellem Wissensstand ist? Wir sollten froh sein, dass man sich des Amigas ueberhaupt noch erinnert.
> erreichen", finde ich schon etwas dreist. Da stimmt es mich auch
> nicht versöhnlich, wenn er bekennt, daß der UnixAmigaEmulator UAE
> selbst auf einem Pentium II mit 333 MHz keinen Amiga 1200 oder
> gar 4000 emulieren kann. Zumindest offenbarte der Artikel mir
Wenn sich das vorwiegend auf die Geschwindigkeit bezieht, dann ist das in der Natur der Sache begruendet und hat nichts mit der "Unfaehigkeit" des PC zu tun. Jede Emulation eines komplexen Computersystems auf einem aehnlich komplexen anderen System leidet an gewaltigen Geschwindigkeitseinbruechen. Siehe z.B. PCTask. Nur wenn das emulierende System leistungsmaessig weit ueber dem emulierten steht, kann man Originalgeschwindigkeit erwarten (z.B. ZX Spectrum-Emulator auf Amiga).
> eine äußerst interessante Internetadresse, nämlich die des
> "größten Archivs für Amiga-Software und ROMs". Unter
> http://prim1.aqcom.com/Lazarus findet man .adf-Files
IBrowse meldet "Dokument nicht gefunden" (10.04.98).
> Tabellen verschweigen gänzlich, daß es auch für das Amiga OS
> Emulatoren für C64, die verschiedenen Ataris, NES und Lynx gibt,
> lediglich beim Virtual Gameboy steht in der Spalte
> Betriebssysteme neben einem halben Dutzend anderen "Amiga".So ist das eben. Es schmerzt einen Amiga-Fan zwar, aber der Amiga ist nicht mehr in aller Munde und deshalb weiss man ausserhalb der Amiga-Fangemeinde eben nicht mehr alles ueber ihn. Es macht fuer eine Zeitschrift wie die c't auch keinen Sinn, noch viel Recherchearbeit dafuer zu investieren. Deshalb kommt es immer wieder zu solchen Informationsluecken, was unter den gegebenen Umstaenden voellig normal und keine boese Absicht ist.«