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»Falls jemand Probleme mit Iomegas ZIP-Laufwerk am Amiga hat, hier ein paar Tips: Einfach eine Mountdatei nach folgendem Schema erstellen und in das Verzeichnis Devs:Dosdrivers kopieren, damit das Laufwerk bei jedem Systemstart automatisch eingebunden wird:
Amiga FFS (wird als Wechselplatte gemountet, das heißt, man kann die Medien wie große Disketten behandeln):
Device = gvpscsi.device Unit = 5 Flags = 1 Surfaces = 2 BlocksPerTrack = 32 Reserved = 2 Interleave = 0 LowCyl = 2 HighCyl = 3071 Buffers = 32 GlobVec = -1 BufMemType = 1 Mask = 0xFFFFFFFE MaxTransfer = 0x7FFFFFFF Mount = 1 DosType = 0x444F5300 StackSize = 4000 # |
Zum Datenaustausch mit MS-DOS-Systemen hat sich bei mir folgende Mountdatei bewährt:
Device = gvpscsi.device Unit = 5 Priority = 10 Flags = 0 Surfaces = 1 BlocksPerTrack = 68 Reserved = 0 PreAlloc = 0 Interleave = 0 LowCyl = 0 HighCyl = 2890 Stacksize = 4096 Buffers = 30 BufMemType = 0 MaxTransfer = 0xFFFFFF Mask = 0xFFFFFE GlobVec = -1 BootPri = 0 FileSystem = L:CrossDOSFileSystem DosType = 0x4D534800 # |
Das gleiche für den Macintosh:
Device = gvpscsi.device Unit = 5 FileSystem = L:CrossMacFileSystem Flags = 0 Surfaces = 2 BlocksPerTrack = 64 SectorsPerBlock = 1 SectorSize = 512 Mask = 0x7ffffffe MaxTransfer = 0x100000 Reserved = 0 Interleave = 0 LowCyl = 0 HighCyl = 1535 Buffers = 50 BufMemType = 0 StackSize = 2000 Priority = 10 GlobVec = -1 DosType = 0x4d414300 # |
Bei Device und Unit sind natürlich die eigenen Werte einzutragen, alternativ kann man das auch per ToolType (Icon der MountDatei anklicken und Menüpunkt "Piktogramm/Informationen" aufrufen) erledigen.
Alternativ kann man ein Medium auch mit HDToolBox oder der Partitionierungs-Software seines Hostadapters wie eine Festplatte behandeln. Dann lassen sich mehrere Partitionen einrichten und sogar mittels RDB bootfähig machen. Nur muß man dann beim Wechseln der Medien vorsichtig sein, denn das AmigaOS rechnet nicht damit, daß während des Betriebs eine Platte entfernt wird oder durch Einlegen einer neuen ZIP100- Diskette eine andere Größe/Partitionierung etc. aufweist.
Ich benutze mein MS-DOS-formatiertes Medium zum Beispiel, wenn ich mir am PC größere Dateien (>720 kB, wegen DD formatierten Disketten, die ich sonst zum Transfer benutze) aus dem AmiNet herunterlade. In diesem Zusammenhang würde ich gerne wissen, ob ein Leser schon Erfahrungen mit dem neuen ZIP+- Laufwerk gemacht hat, welches ja bekanntlich sowohl einen SCSI- als auch einen Parallelport-Anschluß besitzt und selbständig erkennt, an welchem es angeschlossen ist. Bisher brauche ich nämlich immer einen PC mit SCSI- Hostadapter, wenn ich auf die Datenautobahn will, und die sind fast seltener als ein Amiga mit demselben.
Als Hilfsmittel zur Verwaltung und Sicherung der ZIP-Medien empfiehlt sich das Programm ZJTool von Oliver Hitz aus dem AmiNet. Damit lassen sich alle Operationen wie mit der Original-Iomega-Software ausführen, also z.B. Lese- oder Schreibschutz einrichten (mit oder ohne Paßwort), Schreibschutz ganz oder temporär aufheben, LowLevel-Formatieren, etc. Übrigens: Das Paßwort des mitgelieferten Mediums lautet: APlaceForMyStuff oder APlaceForYourStuff.«
=> Übrigens: Mit Hilfe einer einfachen Schaltung können am AMIGA auch ZIP- Laufwerke mit paralleler Schnittstelle angeschlossen werden. Eine Anleitung gibt es im Aminet (hard/hack/ppazip.lha).