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AbschließendGespannt konnten wir sein - auf die erste Ausgabe des AMIGA Magazins (der Name wurde nun doch beibehalten) im Rahmen der PCgo! Und die geringen Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Der WEKA Computerzeitschriften-Verlag hat es fertiggebracht, ein Heft herauszugeben, das einen redaktionellen Inhalt von weniger als 20 Seiten hat. Darunter befinden sich überwiegend Artikel zu Tintenstrahldruckern, StormC und Daten-Verschlüsselung. Wie zu erwarten war, fiel kein Wort einer Entschuldigung für das völlig verfehlte Editorial der vorigen Ausgabe.Gerade einmal acht Anzeigekunden haben im Heft inseriert, darunter auch Pernat Hard- & Software, die sich offiziell vom AMIGA Magazin verabschiedeten - und dabei Klartext schrieben: "[...] Wir können dem Editorial der Ausgabe 1/98 nur teilweise zustimmen [...]".
Zum Schluß ein gutgemeinter Vorschlag von mir an die Verantwortlichen beim
WEKA Computerzeitschriften-Verlag und AMIGA Magazin: Wäre es nicht
(auf)richtiger, einen Schlußstrich zu ziehen und das Magazin gänzlich
einzustellen, um damit dem Leiden endlich ein Ende zu machen? Der AMIGA und
die AMIGA-Anwender im deutschsprachigen Raum haben es nicht verdient, den
schleichenden Tod einer einst großen Zeitschrift miterleben zu müssen. Daß
wir ganz gut ohne das AMIGA Magazin im derzeitigen Zustand auskommen, haben
Sie ja in den letzten Wochen und Monaten an den sinkenden Leserzahlen ohne
Zweifel gemerkt. Nicht umsonst gibt es mehrere Alternativen auf dem
deutschen Zeitschriftenmarkt. Damit bis nächsten Monat,
Carsten Schröder |
Ausgabe 02/98 |