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Softwaretest: Erdkundeprogramm "Geoworld"Überblick:
Geoworld ist ein neues Erdkundeprogramm von André und Ronny Beer. Es
benötigt einen AMIGA bzw. -kompatiblen Rechner mit OS 2.0 oder höher,
Grafikkarte oder AGA-Chipsatz, 3 MB RAM (davon 1,5 MB Chip-RAM) sowie
Festplatte.
André und Ronny Beer Eine Demoversion des Programms läßt sich von der Homepage http://www.freiepresse.de/home/jubee/geoworld.html downloaden.
Nach der problemlosen Installation und dem Programmstart präsentiert sich Geoworld mit einer Weltkarte, auf der die einzelnen Länder durch unterschiedliche Färbung voneinander getrennt sind. Die Genauigkeit der Grenzen ist recht hoch. Geoworld bietet die Möglichkeit, Kontinente und sogar einzelne Länder bildschirmfüllend darzustellen (sogar die wichtigsten Flüsse und die Bundesstaaten der USA sind im detailliertesten Format eingezeichnet) und Informationen zu dem betreffenden Staat abzurufen. Diese sind in mehrere Bereiche (Allgemeines, Internationale Vereinigungen, Staatsform - Politik, Naturraum - Klima, Bevölkerung, Wirtschaft, Geschichte, Sonstiges) untergliedert. Auch abhängige Gebiete lassen sich anzeigen. Einige der Daten fehlen in der verwendeten Testversion jedoch noch. Während die meisten Angaben keinen Anlaß zur Kritik geben, sollte der Bereich "Geschichte" doch noch einmal gründlich überarbeitet - und vor allem ergänzt - werden. Wichtige Daten fehlen teilweise, während weniger bedeutsame enthalten sind. Zwei Beispiele nur: 1. Deutschland: Hier sind zwar mehrere Bundeskanzler aufgeführt, und auch die Einführung der Wehrpflicht (1956), die gewaltlose Revolution in der damaligen DDR (1989) fehlt dagegen völlig. 2. Beispiel: Türkei. Auch der berühmte Staatsmann und Gründer der unabhängigen Türkei Atatürk ist nicht aufgeführt.
Zurück zum Positiven: Das Programm kennt über 2000 deutsche und viele
ausländische Städte. Deren geographische Lage läßt sich ebenso anzeigen wie
wichtige Informationen (Allgemeines, Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus,
Geschichte, Sonstiges), wobei auch diese Daten in der vorliegenden Version
noch nicht vollständig implementiert sind. Bislang Fehlendes soll jedoch in
der Vollversion weitgehend enthalten sein bzw. den Usern als kostenloses
Update u.a. über das Aminet und die WWW-Site zugänglich gemacht werden.
Den Ausdruck der Daten ermöglicht ein eigenes Druckmenü, das auch die
Umleitung in eine Datei beherrscht.
Geoworld ist bereits jetzt ein empfehlenswertes Programm. Sobald die
angesprochenen Kritikpunkte beseitigt und der Datenbestand ergänzt werden,
gibt es für interessierte Anwender kaum einen Grund, sich das Programm
nicht zuzulegen. |
Ausgabe 02/98 |