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Leserbrief zu den Änderungen beim AMIGA Magazin (von Dirk Neubauer)»Also, wie soll ich anfangen?Es geht um die derzeitige Situation beim Amiga Magazin. Also die Ausgabe 1/98 war ja 'ne Frechheit in bezug auf die Ankündigung, zukünftig als Beilage zu erscheinen (den Umstieg auf PC leicht machen und so). Nun halte ich die "Ausgabe" 2/98 in den Händen. Na ja, zwar nicht viel Werbung, aber kaum neue Information. Und es ist noch nicht einmal fester Bestandteil der PCgo!. Also wird kein PCgo!-Leser jemals mitbekommen, daß diese Beilage auch Bestandteil seines Magazins ist, wenn auch nur bei wenigen Exemplaren, dies wird mit keiner Silbe erwähnt. Die CD muß ich mir noch anschauen. Aber eins ist klar, das war meine letzte Amiga-Magazin-Ausgabe. Ich bestelle ab. Hätte ich mal letztes Mal schon machen sollen. Ich kann ja verstehen, wenn ein Verlag auf Verkaufszahlen achten muß, aber muß man denn auf diese Weise Kunden für dumm verkaufen? Wir Amiga- Leute sind doch nicht doof, oder denken das einige? Ich hätte es ja gern gesehen, wenn man uns ein Abonnement der Amiga-Plus zwecks Auflösung des Amiga Magazins angeboten hätte, aber das ist ja wieder ein anderer Verlag. Aber denken die denn tatsächlich, ich wäre so lange bei 'ner Amiga-Zeitschrift geblieben, um jetzt mit x Seiten Microsoft-Office-Fragen "vollgemüllt" zu werden. Oder warum wurde das Amiga-Magazin keine Beilage einer Mac-Zeitung, das wäre sicher interessant geworden, zwecks Shapeshifter und so. Und das hätte die Auflage einer solchen Zeitung sicherlich erhöht. Also, wenn jetzt noch jemand weiterhin das Amiga Magazin bezieht, na dann weiß ich nicht. Ich werde jetzt diesem und anderen Online-Magazinen treu bleiben, und erstmal keine "alten" Zeitschriften mehr kaufen. Denn wenn man sie bekommt, sind die Themen ja meist schon kalter Kaffee, zumindest, wenn man über einen Netzanschluß verfügt. Vielleicht kauf' ich mir ab und zu die Amiga-Plus, wenn mal 'ne tolle Coverdisk drauf ist. Ich erwarte jetzt auf jeden Fall keine Schlammschlacht als Entgegnung auf diesen Brief. Ich wollte nur meinen Frust loswerden und weise hier nochmal auf die sehr guten, wenn manchmal auch halt nicht professionellen Online-Magazine. Dort sitzen Leute, wie du und ich hinter den Artikeln, und nicht irgendwelche verlagstreuen Ja-Sager.« |
Ausgabe 02/98 |