63. Das wirkliche Leben (Real Life)
 
 
Regie: Anson Williams
Buch:  Jeri Taylor
Darsteller:  Wendy Schaal (Charlene)
Glenn Walker Harris, Jr. (Jeffrey)
Lindsey Haun (Belle)
Stephen Ralston (Larg)
 


Über Funk hat die Crew eine freundschaftliche Beziehung zum Volk der Vostiguy aufgebaut. Um so mehr freut man sich, als sich das Schiff endlich deren Forschungsstation nähert. Doch ein Schock erwartet die Voyager Mannschaft: Im All treiben nur noch Trümmer herum! Offenbar ist es erst eine Stunde her, daß die Raumstation von einem unbekannten Feind in Stücke geschossen wurde. Die Voyager folgt einer "Spur", die die geheimen Angreifer zurückgelassen haben. Unterdessen versucht der Doktor zu erkunden, wie ein Familienleben abläuft und programmiert sich die hübsche Ehefrau Charlene sowie die netten Kinder Jeffrey und Belle. Als er Kes und Torres zum Dinner bei sich "zu Hause" einlädt, ist die familiär nichtb gerade verwöhnte Torres mit seiner Vorstellung von Familienleben alles andere als einverstanden. Es sei zu idyllisch, erklärt sie und manipuliert die Holo-Programme so, daß sie dem wirklichen Leben entsprechen. Am nächsten Tag rauscht Charlene früh zu einer Verabredung, Tochter Belle schreit herum, und Sohn Jeffrey hört laut vulkanische Musik ...

Bei dieser Folge ist der Titel wirklich Programm. Was ist eigentlich das wirkliche Leben? Wohl selten die Idylle, die sich der Holodoc zusammenstellte, aber mit Sicherheit auch selten das Fiasko, in das ihn Torres hineinprogrammiert. Man erfährt bei ihrem Szenario mehr über sie selbst als über das wirkliche Leben. Jede familiäre Idylle erfüllt sie mit Zorn, weil sie sich insgeheim zu lange nach einer gesehnt hat ...



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