Vision AmigaOS

So könnte es sein

INFO


Wie das neue OS 5.0 aussehen wird und ob es überhaupt kommen wird kann keiner so genau 100% sagen. Ob das OS3.5 kommt weiß auch noch keiner, trotzdem möchte ich einiges ansprechen was man vielleicht in der nächsten OS Version und schon dem OS3.1 anders machen könnte. Viele sagen das Windows nichts anderes als eine der größten Treibersammlungen ist. Doch was ist aus dem AmigaOS geworden? Hunderte Librarys, Devices und Datatypes befinden sich in den Verzeichnissen von denen oft nur die Hälfte benutzt wird. Besonders ärgerlich ist es das man die Librarys kaum los wird.

Viele Programme möchte man gar nicht für immer auf der Festplatte behalten sondern nur ausprobieren. Das ist dann natürlich auch möglich, aber wie so oft wird bei der Installation vieles mit installiert was man später nur mit Mühe von der Festplatte entfernen kann. Nicht selten installiert der Installer alles sofort auf die Festplatte ohne zu fragen wo man das alles installiert haben möchte. In dem Libs Verzeichnis sollten sich deshalb wirklich immer nur die Librarays befinden die für das Betriebsystem wichtig sind. Nach Möglichkeit sollten die Programmierer selbst dafür sorgen das spezielle Librarys immer in dem Programm-Ordner bleiben. Nur so wird auch später das Entfernen viel einfacher. In Zukunft sollte man für spezielle Librarys über ein eigenes Verzeichnis nachdenken. Das ist besser für die Übersicht und sorgt auch dafür das man nicht aus versehen irgendeine wichtige Systembibliothek löscht.

Die Datatypes sollten in Zukunft um vieles erweitert werden. Das könnte eine große Hilfe für uns Anwender wie auch für die Programmierer sein. Es ist leider so das viele Formate nicht immer richtig gelesen werden. Das sieht man auch oft auf anderen Betriebsystemen. Ich habe mal ein Test mit einer RTF Datei gemacht. Fast keine Software konnte diese richtig lesen. Es waren immer irgendwelche Fehler zu finden, manche Programme weigerten sich diese sogar zu laden. In Zukunft könnte man das Problem dank der Datatypes aus der Welt schaffen. Natürlich müßte man die Datatypes so erweitern das man dank dieser auch die entsprechenden Formate speichern könnte.  Das OS würde mit sich die wichtigsten DataTypes mitbringen und diese wären sozusagen Standard. Der Programmierer einer Textverarbeitung müßte nur eine spezielle Schnittstelle programmieren die es erlauben würde diese Datatypes fürs Speichern und Laden zu benutzen. Der Programmierer sollte später dann völlig darauf verzichten Interne Lade und Speichermodule zu schreiben. Natürlich sollten alle Firmen auch die Möglichkeit haben weitere Datatypes zu schreiben, eine spezielle Organisation oder die Firma verantwortlich für das OS würde dann dafür sorgen das diese Datatypes dem Standard entsprechen. Die Datatypes müßten in solch einem Fall das Format richtig Schreiben und Lesen können. Desweiteren sollte für das entsprechende Format immer nur ein Datatypes existieren, dadurch könnte man garantieren das bei jedem alles richtig gelesen und geschrieben wird. Die Programmierer könnten dann mehr Zeit in die Programme investieren und müßten sich nicht mehr um spezielle Formate kümmern, für die man womöglich noch eine Lizenz zahlen muß.

Mit den Datatypes die wir Heute schon haben können wir zwar alles gut lesen, aber nicht speichern. Außerdem existieren für alle Formate immer mehr als 3 verschiedene die das Format dann noch nicht richtig lesen können. Die Schnittstelle zu den Datatypes müßte auch schneller und besser sein. Das Speichern könnte folgendermaßen funktionieren. Jedes Programm speichert/wandelt die Datei in nur ein spezielles Format. Die Datatypes Schnittstelle würde dann das Format in das entsprechend gewählte Speicherformat konvertieren.

Das wäre die Erfindung! Jede Software egal wie teuer oder billig könnte alle Formate lesen und schreiben. Man müßte sich nicht unbedingt Word kaufen um Word Dateien auch schreiben zu können. Desweiteren könnte man die Datatypes Schnittstelle um weitere Besonderheiten erweitern. Man denke nur an das Internet. Browser die alle PlugIns dank Datatypes benutzen können oder auch Filter für Grafikprogramme. Eine standardisierte Filterschnittstelle. Natürlich heißt das jetzt nicht das die OS Firma die Aufgabe hätte Filter für Grafikprogramme zu schreiben. Das würden weiterhin die Softwarefirmen selbst machen, mit dem Unterschied das man diese Filter später auch in anderen Programmen benutzen könnte. Natürlich wäre man immer gezwungen auch das andere Programm zu kaufen wenn man dort Filter und Effekte finden würde die unbedingt benötigt werden. Doch dank der Schnittstelle hätte man die Möglichkeit diese mit seiner Lieblingssoftware zu benutzen und müßte sich nicht erst tagelang in die andere Software einarbeiten.

Über solche Funktionen sollte man langsam in den neuen Betriebsystemen nachdenken. Sowas könnte vielen das Leben erleichtern. Noch besser wäre es wenn solche Schnittstellen Systemübergreifend wären.


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