Testberichte
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4. Nachtrag zum xpdf-Test in AMIGA aktuell 8/98 (von Uwe Pannecke)
Eine E-Mail-Korrespondenz zwischen einigen Lesern der AMIGA aktuell und mir
nach der Veröffentlichung meines xpdf-Testberichtes zeigte einige
Knackpunkte bei der Installation und Nutzung von xpdf.
Nachfolgende Hinweise könnten auch für weitere User von Interesse sein:
1)
xpdf benötigt für seine Funktion das Programm gzip.
Kopiere einfach das Programm "gzip" in der Version 1.2.4
(zu finden im Aminet oder auf der Aminet-CD 14: util/pack/gzip124x2.lha)
in das C-Verzeichnis Deiner Boot-Partition, und dann sollte die
entsprechende Fehlermeldung nicht mehr auftauchen.
2)
Die "Cinema4D-XL"-Anleitung auf der AmigaPlus-CD des Heftes 08/98 lässt
sich nicht mit der aktuellen xpdf-Version anzeigen.
Das "XL"-PDF-File ist wohl verschlüsselt.
xpdf beherrscht die Entschlüsselung in der aktuellen Version nicht. Deshalb
auch die gzip-Fehlermeldung "corrupt data".
Ein Grund, weshalb xpdf die Entschlüsselung nicht beherrscht, könnte am
verwendeten Verschlüsselungsalgorithmus liegen, denn dieser fällt unter die
US-Exportbeschränkungen.
Willst du das XL-Handbuch dennoch lesen, installiere die aktuelle
Ghostscript-Version. Zwar kann auch sie in der Aminet-Version (US-
Exportbeschränkungen) die Datei nicht entschlüsseln, aber auf der Homepage
http://www.ozemail.com.au/~geoffk/pdfencrypt/ findest du die Datei
"pdf_sec.ps".
Nachdem diese Datei im "data"-Verzeichnis des Ghostscript-Paketes ihren
Platz gefunden hat, steht dem XL-Handbuchstudium nichts mehr im Wege (ein
Passwort ist nicht notwendig). :-))
Die "Cinema4D-SE"-Anleitungen sind nicht davon betroffen und ohne Weiteres
mit xpdf darstellbar (siehe Screenshot im xpdf-Testbericht der AMIGA
aktuell 8/98.
3)
xpdf kann nicht über die Workbench gestartet werden.
Es hilft nichts, dem Programm ein passendes Programmicon zu verpassen und
den Stack im Icon auf 20000 zu setzen.
Die einzige Ausgabe wird die Befehlsübersicht zu xpdf in einem Shell-
Fenster sein.
xpdf muss per CLI in einem Shell-Fenster bedient oder über Programme wie
DOpus eingebunden werden. Wobei DOpus die deutlich flexiblere Möglichkeit
bietet...
Uwe Pannecke
Uwe.Pannecke@t-online.de«
[Anm. d. Red. zu 3): Eine weitere Möglichkeit, xpdf zu starten, ist, sich
ein Skript in der folgenden Form zu schreiben:
assign libx11: libx11
cd ""
stack 20000
xpdf
Diese Datei kann man dann zum Beispiel mit IconEdit mit einem Icon
versehen, in welchem man nach Aufruf des Workbench-Menüpunkts
"Piktogramm/Informationen" c:iconx als Standardprogramm einträgt und rechts
das Häkchen bei "Skript" aktiviert. Die Datei muss dann nur noch ins xpdf-
Verzeichnis kopiert werden.]