AMIGA
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AMIGA International, Inc. / AMIGA, Inc.
1. »Merced-AMIGA« und andere Gerüchte sorg(t)en für Unruhe
Für viel Verwirrung in der AMIGA-Gemeinde hat für kurze Zeit ein Bericht in
der Septemberausgabe einer deutschen AMIGA-Zeitschrift gesorgt, wonach es
sich bei dem für das AMIGA OS 5.0 angekündigten Rechner um einen Standard-
PC mit dem »Merced«-Prozessor von Intel handeln werde. Der Artikel, der in
mehreren Punkten wesentlich den Aussagen von AMIGA, Inc. bzw. seinen
Mitarbeitern widerspricht (vgl. die letzten Ausgaben von AMIGA aktuell),
wurde von einem Sprecher des Industry Council Open AMIGA (ICOA) kurz nach
Bekanntwerden als falsch zurückgewiesen. Ende August kam die hochoffizielle
Bestätigung dieses Dementis, und zwar von AMIGA, Inc.-Marketingchef Bill
McEwen.
In derselben Erklärung nahm er auch Stellung zu anderen Gerüchten, die bis
dahin die Runde machten:
- Be, Inc. sei _nicht_ der OS-Partner von AMIGA, Inc. Allerdings sei Be
eine von mindestens sieben Firmen, die für eine solche Zusammenarbeit in
Frage kämen.
- Die '99er-Generation soll auch HighEnd-Rechner, inklusive Newtek-
Unterstützung (Toaster und Flyer), beinhalten.
- AMIGA, Inc. sei die derzeitige A4000-Knappheit, ausgelöst durch
rechtliche Diffenzen zwischen Hersteller Quikpak und Escom-
Konkursverwalter Hembach, nicht egal.
- Derzeit werde überlegt, ob doch Bedarf für ein AMIGA OS 3.5 besteht. Eine
Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.
- Die '99er-Generation soll nun doch AMIGA-OS 3.1-kompatibel sein, und zwar
per Software-Emulation. (Nichts gesagt hat McEwen jedoch zur Art der
Emulation: direkt im OS 5.0 integriert, oder aber als Zusatzprogramm à la
UAE).