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PEA ist ein vollelektronischer Postbote für das AmigaOS. Mit PEA ist es möglich, mittels Miami und YAM seine Post nach Ablauf einer bestimmten Zeit vollautomaitsch abholen und verschicken zu lassen. Dabei muß man nichteinmal anwesend sein.
AmigaOS
MUI
MUIRexx 3.0a
RexxMast
PGP 2.6.3i (Optional)
Die Installation ist etwas anders als gewohnt. Zum installieren verwende ich nicht den Installer sondern ein eigenes kleines Tool. Das tue ich jedoch nicht aus Trotz, sondern einfach nur weil das Install-Skript letzten Endes größer wäre als PEA selbst.
Die Installation ansich ist sehr einfach. Entpacken Sie das PEA Archiv am besten in den RAM, oder auf ein Laufwerk Ihrer Wahl. Aus diesem Archiv ergeben sich ein Verzeichnis und das Install Tool. Sie brauchen nun nichts anderes zu tun, als das Install-Tool zu starten, einen Programmpfad für PEA anzugeben und auf Installieren zu drücken.
Daraufhin wird das PEA Verzeichnis in den angegebenen Pfad kopiert und in der WBStartup ein Assign und Aktivierungstool platziert. Dieses Tool ist zur korrekten Funktion von PEA unbedingt Erforderlich.
Das war auch schon alles.
Dieses Bild zeigt das Einstellungs-Fenster von PEA. Ich erkläre es von Oben nach Unten.
Pfade:
Hier werden die Pfade für Miami und YAM angegeben. Dabei ist es erforderlich den kompletten Pfad mit dem Programm anzugeben. Dazu kann man ein Requester verwenden.
Sound Ausgabe:
Hier sollte man ersteinmal einstellen, ob man überhaupt eine Soundausgabe wünscht. Sollte dies der Fall sein, so müssen Sie im Eingabefeld einen MAUD fähigen Player angeben, welche ich nicht beilegen kann. Ein solcher Player wäre beispielsweise der ToccataPlayer. Leider habe ich noch keine Möglichkeit das Requester hier einzusetzen, da ich ansonsten das Feld nicht deaktivieren kann. Maßnahmen dagegen sind aber bereits in Arbeit.
Zeit:
Einer der Dreh- und Angelpunkte bei PEA ist seine Eigenschaften die Post nach Ablauf einer bestimmten Zeit automatisch zu holen und zu verschicken. Diese Zeit kann man hier in Stunden und Minuten angeben. Stellen Sie einfach die von Ihnen gewünschte Stunden und Minuten Zahl ein und PEA holt nach jedem Verstreichen dieser Zeit die Post. Einzigste Ausnahme ist, wenn Sie Ihren Computer nicht eingeschaltet haben.
Post:
Die letzten beiden Einstellmöglichkeiten sind nur für Benutzer interessant, welche PEA nicht automatisch Aktivieren wollen. PEA kann auch als eigenständiger Postbote verwendet werden, welcher nur auf Kommando die Post holt und verschickt. Hierzu ist der Option "Soll PEA automatisch Aktiviert werden?" zu deaktivieren. Soll PEA direkt beim Start die Post holen, so kann die untere Option aktiviert bleiben. Wenn nicht, sollte diese deaktiviert werden und PEA startet durch einen Klick auf "Start", oder durch Drücken von 's', im PEA Fenster.
Dieses Bild zeigt PEA. Von oben nach untern sieht man folgende Komponenten:
Post Status:
Die ersten drei Textfelder geben an, wieviele Briefe eingegangen sind, wieviele verschickt wurden und wieviele sich im Postfach von YAM befinden. Aktualisiert werden die Felder bei jedem Start.
Kontrolle:
In diesem Feld kann man kontrollieren, wann PEA sich eingeloggt und wann es sich ausgeloggt hat. Darüberhinaus wird auch die Geschwindigkeit angezeigt, mit welcher Miami online war (erst ab Miami Version 3.0). Außerdem findet sich hier noch das PEA Logo und ein Icon welches anzeigt ob Post eingegangen ist, oder nicht. Betätigt man nun das Postfach Icon (oben), so kann man PEA aktivieren. Sollten Sie Directory Opus ab Version 5 benutzten kommt hierzu auch noch ein Requester. Drücken Sie auf das PEA Logo (unten), so erscheint eine kleine Information über PEA.
Botenkontrolle
Im dritten Bereich des Fensters befinden sich zwei Textfelder und eine Füllstandsanzeige. Hier kann man PEA bei einem Botengang kontrollieren. Man bekommt in dem oberen Textfeld immer genau angezeigt, was PEA gerade macht. Die Füllstandsanzeige gibt Informationen darüber, welcher Schritt nun durchgeführt wird und wieviele noch vor einem liegen. Das letzte Textfeld sagt einem lediglich, ob Post eingegangen ist, oder nicht. Es ist dazu gedacht den Benutzer darauf aufmerksam zu machen, daß er neue Post bekommen hat, auch wenn der Eingang dieser Post ein paar Logins zurückligt. Zurückgesetzt wird dieses Feld lediglich durch drücken auf "YAM", bzw der Taste 'y', da PEA dann davon ausgeht das die Post bearbeitet wird.
Funktionstasten
Von PEA aus kann zwei verschiedene "Aufträge" erteilen. Durch drücken des Start-Knopfes (nicht zu verwechseln mit dem Start-Knopf von Windows95) wird PEA auf einen Botengang geschickt. Hierzu reicht auch die Taste 's', wenn das PEA-Fenster aktiv ist. Drückt man auf YAM, so wird YAM gestartet. Auch hier reicht die Taste 'y', wenn das PEA-Fenster aktiv ist.
PEA hat eine Schnittstelle für Module. Da man per E-Mail so ziemlich alles verschicken kann, von einem Liebesbrief bis zu einer Registrierung, kann man mit einem solchen Modul einen Effekt hervorrufen. Ein solches Modul könnte beispielsweise eine Registrierung bearbeiten und dem Benutzer dann bescheid geben, daß eine solche Registrierung eingegangen ist. PEA aktiviert seine Module nach jedem kompletten Arbeitsgang, wenn neue Post eingegangen ist. Was ein Modul nun tut spielt für PEA keinerlei Rolle. PEA fungiert hier lediglich aus Aktivator.
Um ein Modul von PEA aus starten zu können muß es im Verzeichnis "PEA:Module" mit der Endung ".Modul" gespeichert sein und ein ARexx Programm sein. Alles andere ist egal.
PGP ist wohl das beste Verschlüsselungssystem, was es für E-Mails momentan gibt. Da es aber auf dem Amiga noch keinen E-Mailer gibt, welche PGP direkt von Haus aus unterstützt, habe ich PEA die Fähigkeit gegeben, PGP Dateien zu verschüsseln und zu entschlüsseln. Dabei tut PEA nichts anderes, als was man selbst macht, wenn man eine Datei ver-, oder entschlüsselt. Es geht mit PEA eben nur über eine Benutzeroberfläche, es ist letzten Endes also etwas für Faule.
Zum Verschlüsseln von Nachrichten habe ich den Coder entwickelt. Er besteht aus zwei Eingabefeldern sowie aus einem Knopf, von dem im Normalfall jedoch kein Gebrauch gemacht wird.
Das erste Eingabefeld (links) gibt die zu verschlüsselnde Datei an. Es ist mit einem ASL ausgerüstet, welches die Auswahl erleichtert.
Das zweite Eingabefeld gibt den Empfänger an, für den die Datei verschlüsselt werden soll. Nachdem dieses Feld bestätigt wurde, beginnt der Verschlüsslungsvorgang (pgp -esta Datei ID), wobei das Mantra eingegeben werden muß. Aber das ist alles das Gleiche wie wenn man PGP vom Shell aus startet.
Zum Entschlüsseln habe ich den Decoder entwickelt. Er besteht aus einem Eingabefeld und einem Knopf, welcher im Normalfall nicht gebraucht wird.
Das Eingabefeld gibt die zu entschlüsselnde Datei an. Es ist mit einem ASL ausgerüstet, welches die Auswahl erleichtert. Wurde das Feld bestätigt, so wird die Datei entschlüsselt. Will man auf diese Nachricht eine Antwort schreiben, was der Normalfall sein sollte, so will man wahrscheinlich einiges aus dem geschriebenen Text in seiner Antwort behalten, was dem Empfänger das Verstehen erleichtert. Benutzt man PGP aus der Shell, so wird die Datei in Klartext ausgegeben und man muß die beibehaltenen Texte von Hand kenntlich machen. PEA macht das selbstständig nach dem Entschlüsseln und startet dazu gleich noch den Standarteditor (c:ed) mit dem Text.