Document DosXS documentation
                             DosXS 2.4 (C)
                             ~~~~~~~~~~~~~
                                   
               Konfigurierbarer Dateimanager, SHAREWARE
                                   
                          Bedienungsanleitung
                                   
                  Copyright (C) 1992-97 Frank Dittmar
                                   

1. Einführung
=============
 
1.1. Kurzbeschreibung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 DosXS  (oder  lang: Dos-Access) ist ein Dateimanager mit  graphischer
 Benutzeroberfläche, der unter anderem folgende Möglichkeiten bietet:
 
 - frei konfigurierbare Gadgets, Menüs und Verknüpfungen.
 - frei konfigurierbare Bildschirmaufteilung.
 - Einbindung zusätzlicher externer Befehle.
 - konfigurierbare Zeichensätze für Menü, Gadgets und Anzeige.
 - proportionale (!) Zeichensätze für Verzeichnislisten.
 - zusätzliches Konfigurations-Programm DosXsPrefs (OnScreen).
 - unterstützt alle AGA-Bildschirm-Formate.
 - optionales Fenster auf der Workbench, mit Sizer.
 - unbegrenzter Verzeichnis-Puffer.
 - unterstützte Standard-Formate:
    IFF-ILBM, IFF-8SVX, Icon s, PowerPacker-Data, Fonts.
 - interner TextAnzeiger (HEX und ASCII).
 - DosXS und DosXsPrefs läuft auf jedem AMIGA ab KICK 1.3 .
 - "superplay.library"-Unterstützung.
 - kontextsensitive AmigaGuide-Hilfe.
 
 
 Der  Benutzer  erhält die Möglichkeit, mit den Dateien und  Verzeich-
 nissen  auf  seinen Speichermedien leicht, aber dennoch  komfortabel,
 umzugehen.
 
 Da  DosXS allein für diesen Zweck entwickelt wurde, befindet sich  im
 Programm  kein  Tool  zum  Kopieren von  ganzen  Disketten  oder  zum
 Anzeigen von EXEC-Listen oder Ähnliches.
 
 Solche Funktionen sind zwar interessant und nützlich, aber durch  die
 Einbindung  solcher speziellen Tools erhält der Benutzer letztendlich
 nur ein riesiges, unhandliches "Programm-Monster".
 
 Bei  Bedarf  könne  entsprechende  externe  Tools  selbstverständlich
 eingebunden werden.
 
 Für  die  meisten Benutzer mögen einige Teile dieser Anleitung  über-
 flüssig  sein,  dem  ungeübten Anwender helfen sie aber  hoffentlich,
 ein  mächtiges  Werkzeug  für seine tägliche  Beschäftigung  mit  dem
 Amiga zu konfigurieren und zu beherrschen.
 
 Die  Kenntnisse im Umgang mit Maus und Pull-Down-Menüs werden voraus-
 gesetzt, im Zweifelsfall hilft das Benutzerhandbuch zum Rechner.
 
 Damit auch ohne Konfigurationsarbeiten schon gearbeitet werden kann,
 sind  5  voreingestellte Masken für die Arbeitsoberfläche bequem  per
 Menü erreichbar.
 
 
1.2. Systemanforderungen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 DosXS benötigt (mindestens) folgende Systemvoraussetzungen:
 
 - Betriebssystem: KickStart 1.3
 - Prozessor     : 68000
 - RAM-Speicher  : 512 KB
 
 DosXS wurde problemlos getestet mit:
 
   Rechner CPU       Kick/WB  Chip/Fast  HD      FileSystem
   ---------------------------------------------------------
   A1200   68020     3.0/3.0  2/4  MB    120 MB  FFS
   A1200...68020     1.3/1.3  2/4  MB    --
   A4000   68030(EC) 3.0/3.1  2/20 MB    240 MB  AFS (16.16)
   A500+   68000     2.0/2.0  1/1  MB    --
 
 Für die optimale Ausnutzung aller DosXS-Funktionen empfiehlt sich
 der Einsatz folgender Software, die Sie im AMINET finden:
 
   Software     AMINET-Lokation             Verwendung in DosXS
   -------------------------------------------------------------
   powerpacker  util/libs/pplib16.lha       `Funktion ReadASCII'
   superplay    mus/play/splib51u.lha       `Funktion SuperPlay'
   amigaguide   text/hyper/amigaguide.lzh   Online-Hilfe
   
 PowerPacker is Copyright (C) Nico Francois.
 SuperPlay   is Copyright (C) Andreas Kleinert.
 AmigaGuide  is Copyright (C) Commodore-Amiga, Inc.
 
 DosXS paßt sich der Systemumgebung an, d.h. Ausdrucke werden mit  dem
 von  eingestellten Druckertreiber vorgenommen etc. Dies setzt  natür-
 lich  voraus,  daß  sich  die  entsprechenden  System-Libraries   und
 Devices  in  den  System-Verzeichnissen befinden. Kurz zusammengefaßt
 sind dies:
 
   Systemsoftware            Verwendung in DosXS
   ----------------------------------------------------------------
   devs:printer.device,
   devs:parallel.device,
   l:Port-Handler           `Funktion Print'
   libs:icon.library         Anzeigen von Icons (nur KICK 1.3).
   libs:diskfont.library     Anzeigen von Fonts `Funktion MultiShow'
   
 

1.3. Installation
~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Das  DosXS-Archiv enthält ein Installationsskript, mit dem DosXS  auf
 eine Festplatte installiert werden kann.
 
 Ist  keine  Festplatte vorhanden, kann DosXS auch problemlos  manuell
 installieren werden (was man so installieren nennt):
 Erzeugen  Sie ein Verzeichnis (z.b. mit dem Namen DosXS) und kopieren
 Sie folgende Ordner/Dateien in dieses Verzeichnis:
 
 minimale Installation:
    DosXS
    DosXS.info
    DosXsPrefs
    DosXsPrefs.info
    libs/
    s/
 
 zusätzlich: Zeichensatz für Standard-Konfiguration:
    fonts/
 
 zusätzlich: Online-Hilfe:
    guide.info
    guide/
 
 zusätzlich: Icons für Menupunkt <Icon erzeugen>:
    icons/
 
 zusätzlich: Dokumentation:
    doks.info
    doks/
 
 DosXS braucht KEINEN Assign oder ähnliches, die libs werden NICHT  in
 LIBS: und die Konfigurationsdatei DosXS.config NICHT in S: erwartet.
 Wenn  Sie den Zeichensatz DosXS.font nicht in anderen Programmen ver-
 wenden möchten, braucht dieser NICHT nach FONTS: kopiert werden.
 
 
1.3.1. DosXS starten
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 DosXS  kann  von  der Workbench per Doppelklick auf  sein  Icon,  vom
 CLI/SHELL  oder von Programm-Launchern wie dem Tool-Manager gestartet
 werden.  Obwohl  DosXS  einen eigenen Prozeß  erzeugt,  empfiehlt  es
 sich,  DosXS  vom CLI bzw. aus Programm-Launchern mit CLI-Option  per
 "run  >NIL: DosXS" zu starten, da sonst die Ausgaben einiger externer
 Programme  (wie  LHA, LZX) nicht ordentlich funkionieren.  Falls  Sie
 DosXS  mit  einem  Pack-Programm packen  möchten,  achten  Sie  bitte
 darauf, daß kein Hunk-Merging durchgeführt wird !!


1.4. Rechtliches
~~~~~~~~~~~~~~~~

 Copyright
 ~~~~~~~~~
 Das  Software-Paket sowie die begleitenden Texte  sind  Eigentum  von
 `Frank Dittmar'  und  durch  die internationalen  urheberrechtlichen
 Copyright-Bestimmungen geschützt. Es gelten hierfür  die  grundlegen-
 den Bestimmungen für Copyright-geschütztes Material.
 
   "Mein  besonderer Dank gilt `Ulrich Scholz', der sich meinen  etwas
   konfusen  Anleitungen  zu DosXS 2.2 und DosXsPrefs  angenommen  hat
   und  die  wohlstrukturierte  2.3-Anleitung  und  damit  auch  einen
   Grundstein für dieses Dokument erschaffen hat",
                                                         Frank Dittmar
 
 Beschränkte Garantie
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 Das  Programm wird in vorliegender Form geliefert, ohne jegliche Gar-
 antie  für  die  Qualität und Einsatzfähigkeit für  einen  bestimmten
 Zweck, weder in ausdrücklicher noch in implizierter Form.
 Der  Benutzer trägt das gesamte Risiko bezüglich der Qualität und der
 der  Leistung dieses Programmes. Ich übernehme desweiteren keine  Ga-
 rantie  dafür,  daß die Leistungsmerkmale des Programms individuellen
 Ansprüchen entsprechen oder die Software unterbrechungs- und  fehler-
 frei arbeitet.
 
 Beschränkte Haftung
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 Es  wird  jede Haftung ausgeschlossen. Dazu gehören u.a.  entgangener
 Gewinn,  Datenverluste oder sonstige Begleit- bzw. Folgeschäden,  die
 aufgrund  der  Benutzung  bzw. des nicht korrekten  Einsatzes  dieses
 Produktes enstehen, sowie Schadenersatzansprüche Dritter.
 
 Verbreitung
 ~~~~~~~~~~~
 Dieser  Text  darf nur mit dem kompletten Archiv der  unregistrierten
 Version  von DosXS weitergegeben werden. Andere Arten der Verwendung,
 auch Auszugsweise, bedürfen schriftlicher Genehmigung des Autors.
 
 Die unregistrierte Version von DosXS kann frei kopiert werden, WENN
 
 1. Das Verzeichnis <DosXS> vollständig und unverändert weitergegeben
    wird UND
 
 2. bei Inhaltsangaben oder Anzeigen darauf hingewiesen wird, daß es
    sich um die unregistrierte Version handelt.
 
 Die  registrierte Version und das Key-File dürfen NICHT weitergegeben
 werden!
 
 
2. Registrierung von DosXS
==========================
 
2.1. Unregistrierte Version
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 DosXS  ist  Shareware und wird in der unregistrierten  Version  durch
 einen  regelmäßig  auftauchenden Requester eingeschränkt,  der  daran
 erinnert,  daß  DosXS  Shareware  ist  und  dieses  System  nur  dann
 funktioniert, wenn sich viele ehrliche Benutzer registrieren lassen.
 
 Näheres dazu unter `Registrierung'
 
 Bereits  registrierte Anwender haben die Möglichkeit  einer  bequemen
 `Update-Registrierung'.
 
 
2.2. Update-Registrierung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Falls  Sie bereits registrierter Anwender (nach 12.05.95) sind,  wird
 die  unregistrierte  Version automatisch für Sie  registriert,  indem
 Sie  Ihr persönliches Key-File "DosXS.Key", das Sie mit Ihrer  ersten
 Registrierung erhalten haben, nach der Installation in das  Verzeich-
 nis dieser Version kopieren.
 Es  dürfte klar sein, daß nach dieser Update-Registrierung das DosXS-
 Verzeichnis mit dem Key-File NICHT weitergegeben werden darf.
 
 
2.3. Registrierung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Wenn  Ihnen  die  unregistrierte (Demo-)Version  von  DosXS  gefällt,
 können  (sollten  :)) Sie sich überlegen, ob Sie die  Vorteile  einer
 Registrierung warnehmen möchten:
 
 Sie  erhalten die neuste Version von DosXS zusammen mit einem  perso-
 nalisiertem  Key-File, mit dem alle zukünftigen Versionen  (zumindest
 alle  Updates einer Versions-Familie, z.b. 2.x) automatisch  für  Sie
 registriert  werden.  D.h.  keine  Shareware-Requester  mehr,   keine
 Update-Gebühren, kein umständlicher Postversand.
 
 Die  Kosten  für eine Registrierung sind vergleichsweise niedrig,  da
 im  wesentlichen nur die anfallenden Kosten (Disk, Porto, Verpackung)
 und  die  Motivation des Autors finanziert werden müssen.  Der  Autor
 ist, wenn überhaupt :), nur bedingt am Profit interessiert.
 
 Je  nachdem, welche Zahlungsart Sie bevorzugen, fallen für  Sie  fol-
 gende Kosten an:
 
 
   Zahlungsart         Kosten        Geltungsbereich
   ------------------------------------------------------
   Bargeld             20 DM         Europa (siehe unten)
   Überweisung         21 DM         Europa (siehe unten)
   Verrechnungsscheck  21 DM         Deutschland (!)
   Nachnahme           27 DM         Deutschland (!)
 
 
 Falls  Sie  nicht  das  `Registrierungsformular'  verwenden  möchten,
 erwähnen  Sie  bitte, ob  Ihr  Amiga HD-Disketten  lesen  kann.  Ohne
 diesen   Hinweis   erhalten  Sie  lediglich  eine   DD-Diskette   mit
 OldFilingSystem,  um  sicherzustellen, daß  Sie  die  Diskette  lesen
 können.
 
 Für  Registrierungen, Anfragen oder ähnliches wenden Sie  sich  bitte
 an:
 
           Frank Dittmar
           Grürmannstr. 24
           D-58239 Schwerte (Germany)
           
           Telefon: 02304-72254
           Email  : frank.dittmar@fernuni-hagen.de
           
           Bankverbindung: Volksbank Schwerte EG
                           BLZ: 44162460
                           Kto: 61254100
 
 Bargeld:
   Füllen  Sie  das  `Registrierungsformular' aus oder  schreiben  Sie
   eine  kurze  Notiz und fügen Sie 20 DM oder eine andere europäische
   Währung  im  Wert  von mindesten 23 DM (wegen Umtauschgebühren)  in
   Scheinen (!) hinzu.
 
 Überweisung:
   Überweisen Sie den Betrag von 21 DM auf das obige Konto.  Vermerken
   Sie  bitte im Verwendungszweck Ihren Namen, Adresse und den  Zusatz
   "DosXS-Share". Da die meisten Geldinstitute die Herkunft  bzw.  den
   Verwendungszweck nur lückenhaft übermitteln, ist eine kurzer  Brief
   (z.b.  `Registrierungsformular') oder  ein  Anruf  für  die  Angabe
   Ihrer Adresse UNBEDINGT ERFORDERLICH !
   
   HINWEIS:  Vergleichen Sie bitte die obige Kontonummer mit  der  des
   Shareware-Requesters.  Sollten Abweichungen  auftreten,  wurde  das
   Archiv  manipuliert.  In  diesem Fall ist  eine  schriftliche  oder
   telefonische Rückfrage dringend anzuraten!
 
 Verrechnungsscheck:
   Es   werden  NUR  Verrechnugsschecks  aus  Deutschland  und  in  DM
   akzeptiert! Vergessen Sie bitte nicht Unterschrift UND Ort.
 
 Nachnahme:
   Füllen  Sie  bitte  das `Registrierungsformular' aus  (Unterschrift
   nicht  vergessen  !) oder schreiben eine Notiz  und  senden  es  an
   obige  Addresse. Eine telefonische Nachnahme-Bestellung  ist  NICHT
   möglich!
 
 
 
2.3.1. Registrierungsformular
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Wenn  Sie  keine Lust haben, selbst einen Brief zu schreiben und/oder
 die  freiwilligen Angaben machen möchten (die mich vor allem für  die
 zukünftige  Entwicklung interessieren), können Sie eines  der  beiden
 Formulare  verwenden. Sie unterscheiden sich nur in der Anrede.  Alle
 Antworten  werden  diese Anrede berücksichtigen.  Beide  Anredeformen
 sind  in  völlig akzeptabel, niemand sollte in seinem Selbstverständ-
 nis beeinflußt werden.
 
 `Formular per Sie' Für alle, die kein "per Du" brauchen, um anderen
                    ihre Wertschätzung zu zeigen.
 `Formular per Du'  Für alle, die die AMIGA-User als gute Kollegen
                    ansehen und staubige Konventionen hassen.
 
 
2.3.1.1. Formular per Sie
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 An
 
 Frank Dittmar
 Grürmannstr. 24
 D-58239 Schwerte
 (Germany)
 
 
 
 Hallo Herr Dittmar,
 
 ich  habe Ihr Programm DosXS ausprobiert und möchte mich registrieren
 lassen. Ich habe mich für folgende Zahlungsart entschieden:
 
  ( ) Bargeld, 20 DM liegen diesem Brief bei.
  ( ) Verrechnungsscheck über 21 DM, liegt diesem Brief bei.
  ( ) Überweisung von 21 DM auf das Konto:
         Volksbank Schwerte EG
         BLZ: 44162460
         Kto: 61254100
  ( ) Zahlung per Nachnahme, 27 DM.
 
 Ich kann folgende Disketten lesen:
 
  ( ) DD: 880 KB  (z.b. AMIGA 500, 2000, 1200 mit Originallaufwerk)
  ( ) HD: 1.7 MB  (z.b. AMIGA 4000, oder wie oben mit HD-Laufwerk)
 
 Meine Adresse lautet:
 
 ____________________________
 ____________________________
 ____________________________
 ____________________________
 
 
 
 _______________,___________,__________________________
 (Ort)           (Datum)     (Unterschrift)
 
 Freiwillige Angaben:
 --------------------
 Tel.      : _____________________
 email     : _____________________
 
 AMIGA-Typ : _______________ (z.b. A500, A1200, A4000, ...)
 CPU       : _______________ (z.b. 68000, 68020, 68030, ...)
 CHIP-RAM  : _______________ (z.b. 512KB, 1MB, 2MB, ...)
 FAST-RAM  : _______________ (z.b. 512KB, 1MB, 2MB, ...)
 Festplatte: _______________ (z.b. keine, 40MB, 1.2GB, ...)
 Bildschirm: _______________ (z.b. 738*512 16 Farben, ...)
 
 Verbesserungsvorschläge/Wünsche/Fehler:
 
 
2.3.1.2. Formular per Du
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Frank Dittmar
 Grürmannstr. 24
 D-58239 Schwerte
 (Germany)
 
 
 
 Hallo Frank,
 
 ich  habe  Dein Proggy DosXS ausprobiert und möchte mich registrieren
 lassen. Ich habe mich für folgende Zahlungsart entschieden:
 
 ( ) Bargeld, 20 DM liegen diesem Brief bei.
  ( ) Verrechnungsscheck über 21 DM, liegt diesem Brief bei.
  ( ) Überweisung von 21 DM auf das Konto:
         Volksbank Schwerte EG
         BLZ: 44162460
         Kto: 61254100
  ( ) Zahlung per Nachnahme, 27 DM.
 
 Ich kann folgende Disketten lesen:
 
  ( ) DD: 880 KB  (z.b. AMIGA 500, 2000, 1200 mit Originallaufwerk)
  ( ) HD: 1.7 MB  (z.b. AMIGA 4000, oder wie oben mit HD-Laufwerk)
 
 Meine Adresse lautet:
 
 ____________________________
 ____________________________
 ____________________________
 ____________________________
 
 
 
 _______________,___________,__________________________
 (Ort)           (Datum)     (Unterschrift)
 
 Freiwillige Angaben:
 --------------------
 Tel.      : _____________________
 email     : _____________________
 
 AMIGA-Typ : _______________ (z.b. A500, A1200, A4000, ...)
 CPU       : _______________ (z.b. 68000, 68020, 68030, ...)
 CHIP-RAM  : _______________ (z.b. 512KB, 1MB, 2MB, ...)
 FAST-RAM  : _______________ (z.b. 512KB, 1MB, 2MB, ...)
 Festplatte: _______________ (z.b. keine, 40MB, 1.2GB, ...)
 Bildschirm: _______________ (z.b. 738*512 16 Farben, ...)
 
 Verbesserungsvorschläge/Wünsche/Fehler:
 
 
3. Bedienung von DosXS
======================
 
3.1. Allgemeines
~~~~~~~~~~~~~~~~

 DosXS kann über Menüs, Buttons und Gadgets bedient werden, wobei  die
 Menü-  und  die Button-Belegungen sowie die Aufteilung  des  Arbeits-
 bereiches  ebenso  konfigurierbar  sind,  wie  der  Screenmodus,  die
 Farbpalette und die verwendeten Fonts.
 
 Die  Bedienung  erfolgt  generell per Maus, jedoch  sind  für  einige
 Aktionen Eingaben in Textrequester erforderlich. Menüeinträge  können
 auch  über Tastaturshortcuts erreicht werden, wenn diese konfiguriert
 wurden.
 
 Da  DosXS  von  Ihnen sicher in weiten Bereichen selbst  konfiguriert
 wird,  wird  die  Bedienung lediglich anhand der Oberfläche  erklärt,
 die  man  erhält, wenn man es ohne Configuration startet  oder  Reset
 Config per Menü ausgewählt hat.
 
 
3.2. Verwendete Begriffe
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Für  die weiteren Ausführungen werden unter anderem folgende Begriffe
 mit den angegebenen Bedeutungen verwendet:
 
 Ordner: Verzeichnis, Directory (Dir)
 Datei : File
 Objekt: Ordner oder Datei
 Icon  : Piktogramm eines Objekts (*.info)
 Button: (meist) rechteckige Schaltfläche mit Text
 Gadget: (meist) quadratische Schaltfläche mit Grafik (z.b. Pfeil)
 
 Eingabefeld:
 ~~~~~~~~~~~~
   Umrahmtes Feld für Eingaben per Tastatur (String-Gadget).
 
 Rollbalken (Slider):
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
   waagerechte  oder senkrechte Schiebeschalter, manchmal mit  zusätz-
   lichen Pfeil-Gadgets "Links/Rechts" bzw. "Hoch/Runter".
 
 ListBox:
 ~~~~~~~~
   Listenauswahl-Bereich,  manchmal  mit  Rollbalken.  Listenelemente,
   d.h.  Zeilen,  können  per Mausklick angewählt  werden.  Selekierte
   Zeilen  werden  zumeist farbig gekennzeichnet. Bei  Mehrfachauswahl
   können  mehrere  Zeilen gleichzeitig selektiert sein (MultiSelect),
   bei  einfacher  Auswahl ist immer nur die zuletzt angewählte  Zeile
   selektiert.
 
 ComboBox:
 ~~~~~~~~~
   Kombination  aus  ListBox und Schalter bzw.  Eingabefeld.  Auf  dem
   Schalter  bzw.  im  Eingabefeld steht die  aktuelle  Auswahl.  Nach
   Aktivierung des Schalters bzw. des Eingabefeldes per Mausklick  auf
   den   "Runter-Pfeil",  klappt  eine  ListBox   aus   (normalerweise
   unterhalb,  aus  Platzgründen in Ausnahmen auch oberhalb).  In  der
   ListBox  stehen im Fall des Schalters alle möglichen Werte, während
   im  Fall  des  Eingabefeldes  lediglich  eine  Art  Vorschlagsliste
   angegeben  wird,  denn im Eingabefeld ist per Tastatur  im  Prinzip
   jede Eingabe möglich.
   Oft  werden Spezialfälle der ComboBox auch CycleGadget oder  Popup-
   Gadget genannt.
 
3.3. Arbeitsbereich
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Der Arbeitsbereich gliedert sich generell in vier Teile:
 
 - Verzeichnisliste mit Informationen über das Quell-Verzeichnis
 - Verzeichnisliste mit Informationen über das Ziel-Verzeichnis
 - Aktions-Buttons, die dazwischen oder darunter liegen können
 - Statuszeile am unteren Fensterrand
 
 Verzeichnisliste:
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~
 Fensterartige Bereiche, in denen die Unterverzeichnisse  und  Dateien
 eines  Verzeichnisses  angezeigt  werden.  Im  oberen  Bereich  einer
 Verzeichnisliste befindet sich eine Laufwerks- und Pfadauswahl.
 
   Laufwerksauswahl:
   ~~~~~~~~~~~~~~~~~
   Statische  ComboBox,  die bei Aktivierung  die  Liste  der  derzeit
   verfügbaren Laufwerke anzeigt. Per Maus kann aus dieser  Liste  ein
   neues Laufwerk ausgewählt werden.
 
   Pfadauswahl:
   ~~~~~~~~~~~~
   Editierbare  ComboBox.  Nach anklicken des  Texteingabefeldes  kann
   ein  Pfad eingegeben werden, der nach Betätigung der <Return>-Taste
   eingelesen  wird. Wird das Pfeil-Gadget der Pfadauswahl  aktiviert,
   erscheint  eine  Liste der bisher eingelesenen  Verzeichnisse,  die
   per Maus angewählt werden können.
 
 Für  die Verzeichnisse werden in der Laufwerksauswahl zusätzlich  zum
 Namen  auch der freie sowie der verfügbare Speicher auf dem  Laufwerk
 angezeigt.  Der  Eintrag "/PARENT" ermöglicht durch  Doppelklick  per
 Maus  den  Wechsel  ins übergeordnete Verzeichnis.  Direkt  über  den
 Einträgen   befinden  sich  Schalter,  die  die   jeweilige   Spalten
 beschreiben. Mit den Spaltenschaltern kann per Mausklick  sowohl  das
 Sortierkriterium  als auch die Sortierreihenfolge festgelegt  werden.
 Die  aktuelle  Sortierung ist am Dreieck in einem der Spaltenschalter
 erkennbar. Ein nach oben zeigendes Dreieck bedeutet, daß nach  dieser
 Spalte  aufsteigend sortiert wird. Ein nach unten  zeigendes  Dreieck
 zeigt eine absteigende Sortierung.
 
 Es  ist  immer nur eine der beiden Seiten aktiv, erkennenbar  an  der
 farbig unterlegten Laufwerksauswahl.
 Sie   können  eine  Seite  aktivieren,  indem  Sie  deren  Feld,  den
 Rollbalken,   die   Laufwerksauswahl  oder  die   Pfeile   anklicken.
 Alternativ  dazu  können  Sie mit der <TAB>-Taste  die  aktive  Seite
 wechseln.
 
 Aktions-Buttons:
 ~~~~~~~~~~~~~~~~
 Die  senkrechten und waagerechten Aktions-Buttons können so definiert
 werden,  daß sie, abhängig von der benutzten Maustaste, Aktionen  auf
 der rechten oder linken Seite herbeiführen.
 Alle  Aktionen  beziehen sich dann auf die angewählten  Einträge  der
 aktiven Seite. Nur beim Kopieren von Dateien wird die inaktive  Seite
 als Kopierziel miteinbezogen.
 
 Statuszeile:
 ~~~~~~~~~~~~
 Im  unteren  Rand des Fensters erscheinen normalerweise Informationen
 zur  aktiven  Seite wie Anzahl und Gesamtgröße der  Einträge  in  der
 Seite,  sowei  die Anzahl und Gesamtgröße der selektierten  Einträge.
 Ausserdem  wird  rechts  die  Größe des  freien  Speichers  in  Bytes
 angebenen.  Während  der  Dateibearbeitung wird  in  der  Statuszeile
 immer der Name der gerade bearbeiteten Datei angegeben.
 
 
3.4. Sonderfunktionen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 RECHTE Maustaste auf den Verzeichnislisten:
 
 Wenn  Sie  auf  einer  Verzeichnis-Seite mit  der  rechten  Maustaste
 klicken,  erscheint  die aktuelle Device-Liste,  d.h.  die  zur  Zeit
 vorhandenen  bzw.  gemounteten Volumes, Devices  und  Assigns.  Durch
 Doppelklick  mit  der  linken  Maustaste  wird  das  Verzeichnis  der
 entsprechen  den  Zeile  eingelesen.  Durch  erneutes  betätigen  der
 rechten  Maustaste  verschwindet  die  Device-Liste  wieder  und  der
 ursprüngliche Inhalt erscheint.
 
 
 LINKE Maustaste auf dem Verzeichnis-Rand:
 
 Im  äusseren Rand der Verzeichnisfelder ist ein unsichtbarer <Parent>
 Schalter integriert, d.h. in der linken Seite ganz links und  in  der
 rechten Seite ganz rechts.
 
 
 Befehls-Buttons:
 
 Der  in  den  Prefs  eingestellte Modus bestimmt,  wie  die  Aktionen
 ausgeführt werden.
 
 In  der Standardeinstellung sind einige Buttons doppelt belegt. Einen
 doppelt  belegten Button erkennt man an dem "Knubbel" in  der  linken
 oberen  Ecke.  Wenn Sie mit der Rechten anstatt der linken  Maustaste
 drücken, erscheint der zweite Befehl auf dem Button.
 
 Eine  Doppelbelegung macht immer dann Sinn, wenn  man  zwei  ähnliche
 Befehle  hat. Dadurch vermeiden Sie eine Flut von ähnlichen  Befehls-
 Buttons und erhöhen die Übersicht.
 
 Eine kleine Ausnahme bei der Doppelbelegung bilden die Pfadnamen:
 Wenn  Sie  einen doppelt belegten Pfad-Button anklicken, werden  ALLE
 Pfad-Buttons umgedreht; es hat sich einfach als praktisch erwiesen.
 
 Alternativ  gibt  es den Modus "Links-Rechts-Fix",  der  durch  einen
 zusätzlichen  "Knubbel" in der rechten oberen Ecke eines  Buttons  zu
 erkennen ist.
 
 In  diesem  Modus,  der  keine Doppelbelegung  zuläßt,  bestimmt  die
 Maustaste, auf welcher Seite eine Aktion stattfindet.
 
 
3.5. Bildschirmaufteilung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Zusätzlich  zu  den  bereits vordefinierten  Masken  können  Sie  die
 Bildschirmaufteilung  Ihren individuellen Ansprüchen  anpassen.  Dazu
 wird   der  Schalter  neben  den  "Links-Rechts"-Pfeilen  der  linken
 Verzeichnisliste verwendet.
 
 Der  Schalter im linken Verzeichnisfeld (rechts neben dem "Rechts"  -
 Pfeil)  dient zum Verändern der Verzeichnisfeldgröße. Er funktioniert
 wie die üblichen Größen-Schalter von Fenstern:
 Klicken   Sie auf den Schalter und halten Sie die Maustaste gedrückt.
 Es   erscheint  ein  Fadenkreuz  entlang  des  aktuellen  Feldrandes.
 Bewegen  Sie  nun  die Maus mit gedrückter Taste  an  die  gewünschte
 Position  und  lassen Sie dann die Maustaste wieder los.  Sie  können
 sowohl  die  Breite  (und damit das Verhältnis) der Verzeichnisfelder
 verändern  als  auch  deren Höhe (und damit die Anzahl  der  darunter
 aufgeführten Funktions-Schalter) verändern.
 
 Wenn  die  Breiten  der Verzeichnisfelder "ungefähr"  übereinstimmen,
 wird  das  Verhältnis automatisch zentriert, d.h.  beim  Übergang  zu
 einem  größeren oder kleinern Fenster bleibt die "mittige" Aufteilung
 erhalten.  Wenn  Sie  Ihre  individuelle  Bildschirmaufteilung  immer
 verwenden  möchten, starten Sie einfach DosXsPrefs und  sichern  dann
 die Konfiguration.
 
 
3.6. Menüs
~~~~~~~~~~
 
 Das Default-Menü enthält folgende Funktionen:
 
 
 Bezeichnung          Bedeutung/Befehl
 --------------------------------------------------------------------
 Config
  -Reset Config
  -DosXsPrefs..       Config-Editor starten
  -Maske      »
   --Maske 1          Maske Nr. 1
   --Maske 2           .
   --Maske 3           .
   --Maske 4           .
   --Maske 5          Maske Nr. 5
  -Iconify            DosXS ikonifizieren
  -Quit               DosXS verlassen
 
 Puffer
 -Lösche Puffer      internen Verzeichnispuffer löschen
  -DIR-Puffer      »
   --ON               Verzeichnispuffer ermöglichen
   --OFF              Verzeichnispuffer verbieten
 
 Tools
  -Editor..           "c:Ed" starten
  -Disk-Tool..        "DosXS:tools/DiskTool" starten
  -Print..            Druck-Requester beginnen
 
 Archive
  -Lha UnPack        selekierte Datei(en) in inaktive Seite mit c:Lha
                     entpacken
  -Lha Inhalt        den Inhalt der selektierten Lha-Dateien anzeigen
 
 User
  -Icon erzeugen »
   --Schublade        Für angewählte Verzeichnisse Icons
   --Programm         Für angewählte Dateien Programme
   --Text             Für angewählte Text-Dateien
 
 
4. interne Funktionen
=====================

 Die  folgenden  Funktionen  sind in DosXS  untergebracht  und  können
 mittels  `DosXsPrefs' frei konfiguriert werden, d.h. Sie legen  fest,
 wo  sich  die  Funktionen befinden oder ob sie überhaupt  auftauchen.
 Wenn  Ihnen  z.B. der SamplePlayer absolut nicht zusagt,  können  Sie
 ihn  einfach  weglassen.  Auch die Namen der  Funktionen  sind  nicht
 zwingend.  Sie können z.B. einem Gadget den Namen "kopiere"  und  die
 Funktion Copy zuweisen.


4.1. Funktion Clone Side
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Übernimmt für die aktive Seite das Verzeichnis der inaktiven Seite.
 

4.2. Funktion Comment
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Für  jeden angewählten Eintrag kann ein Kommentar hinzugefügt, verän-
 dert oder entfernen werden.
 

4.3. Funktion Copy
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Alle  ausgewählten  Ordner/Dateien der aktiven Seite  werden  in  das
 Verzeichnis der gegenüberliegenden Seite kopiert. Befindet  sich  auf
 beiden  Seiten  dasselbe  Verzeichnis, so werden  Backup's  angelegt,
 d.h. Sie erhalten eine Kopie mit dem Zusatz ".bak".

 In  DosXsPrefs kann für jeden Copy-Button bzw. jeden Copy-Menüeintrag
 getrennt eingestellt werden, ob das Erstelldatum, der Kommentar  oder
 die  Protection-Bits  der Quelldatei übernommen werden  sollen.  Wenn
 die  Zieldatei  bereits existiert UND in DosXsPrefs die  Sicherheits-
 abfrage  für  den Kopiervorgang eingestellt wurde, wird  nachgefragt,
 ob die Datei wirklich überschrieben werden soll.


4.4. Funktion Copy As
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Wie  `Funktion Copy', nur kann hier der Name der Ziel-Datei in  einem
 Requester verändert werden.


4.5. Funktion Delete
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Alle  selektierten Ordner/Dateien der aktiven Seite werden  gelöscht.
 Befinden sich in einem selektierten Ordner noch Dateien oder  weitere
 Ordner, so werden diese vorher gelöscht.
 Löschgeschützte Dateien oder Ordner werden nicht gelöscht, der Lösch-
 vorgang  wird  dann  abgebrochen. Wenn Sie  diese  Einträge  trotzdem
 löschen  wollen,  müssen  sie  vorher  mit  `Funktion Protect'   das
 Deletable-Flag setzen.
 Wenn  in  DosXsPrefs  die  Sicherheitsabfrage  für  den  Löschvorgang
 eingestellt  wurde, wird nochmals nachgefragt, ob die Datei  wirklich
 gelöscht werden soll. Sie können in dem entsprechenden Requester  die
 einzelne  Datei <Löschen> bzw. <Nicht Löschen> lassen  oder  für  den
 gesamten  Löschvorgang  die  Abfrage mit <Alle  Löschen>  abschalten.
 <Abbrechen> bricht den kompletten Vorgang ab.
 Am  Ende  des  Löschvorganges  ist die  Sicherheitsabfrage  natürlich
 wieder aktiv.


4.6. Funktion Delete Pattern
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Hier  werden  die  zu  löschenden  Ordner/Dateien  mit  einem  Muster
 verglichen (z.B. "*.info", "*" ist Joker). Wenn das Muster  zutrifft,
 wird  die  Datei  bzw. das Verzeichnis gelöscht.  Ordner  werden  nur
 gelöscht,  wenn sie leer sind. Das Muster kann vor dem  Lösch-Vorgang
 in   einem  Requester  angegeben  werden.  Wenn  für  "Delete"   eine
 Sicherheitsabfrage  eingestellt  wurde,  wird   auch   beim   "Delete
 Pattern" entsprechend nachgefragt.
 

4.7. Funktion DirCache Clear
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Der  Dir-Puffer  wird  bis  auf die gerade angezeigten  Verzeichnisse
 gelöscht.  Der  Puffer  wird dann im Gegensatz  zu  <Turn  OFF>  ganz
 normal   weiter  benutzt.  Wenn  Sie  z.b.  bis  jetzt  Verzeichnisse
 eingelesen  haben, die Sie auf absehbare Zeit nicht  mehr  benötigen,
 können Sie den belegten Speicher wieder freigeben.
 

4.8. Funktion DirCache OFF
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Der  DosXS-interne Verzeichnispuffer wird gelöscht und  abgeschaltet,
 d.h.  die  Verzeichnisse werden immer wieder neu eingelesen. Sinnvoll
 bei extrem knappem Speicher.


4.9. Funktion DirCache ON
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Der  interne Dir-Puffer wird wieder benutzt. Alle weiter eingelesenen
 Verzeichnisse werden zwischengespeichert.
 

4.10. Funktion DirSize
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Jeder  selektierte Ordner wird untersucht und die Größe aller Dateien
 in  diesem  Ordner  wird ermittelt. Anstelle der Kennzeichnung  "DIR"
 tritt  nun die Summe aller Datei-Größen in Bytes, etwa (498231),  die
 Zahl  steht  in  Klammern,  damit Ordner und  Dateien  unterscheidbar
 bleiben. Die ermittelten Werte werden sowohl bei der Sortierung  nach
 Größe  als auch bei der Angabe der selektierten Bytes in der  Status-
 leiste berücksichtigt.


4.11. Funktion DiskInfo
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Mit  dieser Funktion erhalten Sie nähere Informationen über das Lauf-
 werk der aktiven Seite. Im einzelnen:

   Volume   : Bezeichnug des Laufwerkes.
   Name     : Name des Laufwerkes.
   Date     : Datum der letzten Änderung.
   Size     : Anzahl der verfügbaren Blöcke.
   Used     : Anzahl benutzter Blöcke.
   Blocksize: Größe der Datenblöcke.
   Errors   : Anzahl Software-Fehler, normalerweise immer 0.
   Status   : Read_Only bzw. Read/Write.
   Disk-Type: benutztes File-System: OldFileSystem, FastFileSystem...
 
 Durch Klicken auf den <OK>-Button verschwindet diese Info wieder.


4.12. Funktion Iconify
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Diese  Funktion friert DosXS ein. Der eigene Screen bzw. das  Fenster
 auf  der  Workbench wird geschlossen. Links oben auf Ihrer  Workbench
 erscheint   ein  kleines  DosXS-Icon,  es  kann  per  Maus   beliebig
 verschoben  werden.  Wenn Sie DosXS reaktivieren wollen,  führen  Sie
 auf  dem  Icon einen Doppelklick mit der linken Maustaste oder  einen
 einfachen Klick mit der rechten Maustaste aus.


4.13. Funktion MakeDir
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Auf  der  aktiven Seite wird ein neuer Ordner hinzugefügt. Ein  neuer
 Ordner  kann  nur dann angelegt werden, wenn kein Ordner  oder  Datei
 mit  identischem Namen existiert. Optional wird automatisch eine Icon
 erzeugt, als Vorlage dient "icons/Drawer.info".


4.14. Funktion Maske 1-5
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Fünf  zum Teil völlig verschiedene vordefinierte Masken. Damit können
 Sie   DosXS  auf  Ihre  Bedürfnisse  anpassen.  Diese  Masken  dienen
 lediglich  als  schnelle Vorgabe. Sie können diese "Grundmasken"  mit
 DosXS  beliebig  ändern. Wenn Sie Ihre individuelle Maskeneinstellung
 immer  benutzen möchten, sollten Sie während DosXS läuft,  DosXsPrefs
 starten  und  die  Konfiguration mit  <Sichern>  oder  <Sichern  als>
 abspeichern.


4.15. Funktion Move
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Alle  angeklickten Einträge der aktiven Seite werden auf die inaktive
 Seite  "bewegt".  Wenn  beide  Seiten  dasselbe  Laufwerk  benutzten,
 werden die Ordner/Dateien verschoben, ansonsten kopiert und dann  auf
 der aktiven Seite gelöscht.


4.16. Funktion MultiShow
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Diese  Funktion  beinhaltet eigentlich drei, die der Reihe  nach  auf
 die   angewählten  Dateien  angewendet  werden,  bis  eine   Funktion
 erfolgreich ist.
 
 (ShowIcon)
 ~~~~~~~~~~
 
 Angewählte  Datei(en)  (bzw. die Dateien  eines  Ordners)  als  Icons
 interpretieren.  Handelt es sich um ein Icon mit zwei  Bildern,  wird
 durch  Anklicken das zweite Bild dargestellt. Außerdem wird der Icon-
 Typ,  der  Stack,  das Default-Tool und die Tool-Types,  sofern  vor-
 handen, angegeben.
 
 (ShowFont)
 ~~~~~~~~~~
 
 Wenn  es  sich um einen Zeichensatz handelt, wird dieser mit  einigen
 Informationen  angezeigt. Die angewählten Dateien müssen  sich  nicht
 im Fonts-Verzeichnis befinden.
 
 (ShowIFFILBM)
 ~~~~~~~~~~~~~
 
 Selektierte Datei als Bild laden und angezeigen. Während  des  Ladens
 werden  in  der Titelleiste Informationen angegeben: Breite  *  Höhe,
 Anzahl   der   Farben  bzw.  HAM  oder  Extra-HalfBrite.   Zusätzlich
 erscheint  der  Hinweis "NOT PACKED", wenn das Bild nicht kompremiert
 ist. Dies bedeutet immer Speicherverschwendung auf dem Laufwerk.  Sie
 sollten  dann  dieses  Bild  kompremieren  (etwa:  Laden  und  wieder
 Speichern  mit einem  Malprogramm). Das Bild wird schon  während  des
 Ladens  konvertiert und daher ist es möglich, auch bei  wenig  freiem
 RAM-Speicher,  noch  Bilder  anzuzeigen.  Aus  diesem  Grund  ist  es
 allerdings  nicht möglich, Bilder zu laden, die mit  dem  PowerPacker
 gecruncht wurden. Das angezeigte Bild verschwindet, sobald  Sie  eine
 Taste auf der Tastatur oder die linke Maustaste betätigen.
 
 HINWEIS:
   ShowIFFILBM  kann  nur  die  "alten" Bildformate  darstellen,  d.h.
   HiRes  (interlaced), LoRes (interlaced), Extrahalfbrite  und  HAM6.
   Die  neuen  Bildschirmformate  (HAM8,  ...)  sind  mittlerweile  so
   komplex  in  der  Auswertung  und Monitorzuordnung,  daß  es  nicht
   sinnvoll  ist,  DosXS mit diesen Möglichkeiten "aufzublähen".  Hier
   ist es sinnvoller, externe Bildanzeiger wie MultiView einzusetzen.
 

4.17. Funktion Parent
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Der  nächste, übergeordnete Ordner wird ausgelesen und in der aktiven
 Seite angezeigt.


4.18. Funktion PlaySample
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Spielt  die  angewählten  Ordner/Dateien als  Sample  ab.  Das  macht
 natürlich  nur  Sinn,  wenn es sich um ein solches  handelt.  Erkannt
 wird  IFF-8SVX. Da aber viele (die meisten ?) Samples nicht  im  8SVX
 Format  vorliegen (z.b. die ganzen SoundTracker-Samples) werden  auch
 Dateien  ohne dieses Format auf die Boxen "gejagt". Auch hier  können
 PowerPacker  Data-Files leider nicht berücksichtigt  werden,  da  das
 Sample,  ähnlich  wie  bei  den Bildern,  schon  während  des  Ladens
 gespielt wird.


4.19. Funktion Print
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Ausdrucken  von  selektierten  Dateien oder  Verzeichnislisten.  Beim
 Drucken  von  Dateien, die mit dem Powerpacker gepackt  sind,  werden
 diese zunächst mit Hilfe der "powerpacker.library" entpackt.

  Druck-Art     :  Hier können Sie wählen, ob die selektierten Dateien
                   (Files) oder nur deren Verzeichnisdaten (Directory)
                   gedruckt werden sollen. Wenn Sie Dateien drucken
                   lassen und Sie ein  Unterverzeichnis selektieren,
                   werden alle Files des Verzeichnisses gedruckt.
  Druck-Qualität:  Druckqualität Draft oder NLQ.
  Dir/File-Name :  Ausdruck des Verzeichnis- bzw. Dateinamens Ja/Nein.
  Time and Date :  Ausdruck des Datums Ja/Nein.



4.20. Funktion Protect
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Hiermit können alle angewählten Ordner/Dateien der aktiven Seite  mit
 neuen  Protection-Flags  versehen werden. Nach  Anwahl  der  Funktion
 erscheint  ein  Fenster, mit dem die Protection-Flags gesetzt  werden
 können.
 
 Die einzelnen Flags haben folgende Bedeutungen:
 
  H: HIDDEN  versteckte Datei, keine praktische Bedeutung.
  S: SCRIPT  die Datei wird beim Aufruf als Batch-Datei ausgeführt.
             (Nur im Zusammenhang mit der SHELL)
  P: PURE    die Datei kann resident in den Speicher eingelagert
             werden (resident <Datei> PURE).
  A: ARCHIVE dieses Flag hält bis zum nächsten Schreibzugriff
             auf die Datei.
  R: READ    die Datei ist lesbar.
  W: WRITE   die Datei darf verändert werden.
  E: EXECUTE die Datei ist ein ausführbares Programm.
  D: DELETE  die Datei darf gelöscht werden.
 
 Ist ein Flags nicht gesetzt, so gilt immer das Gegenteil.


4.21. Funktion ReadASCII
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Diese  Funktion lädt nacheinander alle angewählten Dateien  und  alle
 Dateien  eines  angewählten Ordners und zeigt diese dann  als  ASCII-
 Textdateien.  Die Dateien können auch mit dem PowerPacker  als  Data-
 File  gecruncht  sein.  Sie werden Mithilfe der  PowerPacker-Library,
 die in "LIBS:" sein sollte, entpackt und angezeigt.
 
 Im Textanzeiger haben Sie dann folgende Möglichkeiten:
 
   Cursor-Up,
   Cursor-Down      : Im Text Hoch- bzw. Runterscrollen.
                      Dabei gibt der Schieber im rechten Fensterrand
                      die aktuelle Position im Text an.
   Shift-Cursor-Up,
   Shift-Cursor-Down: Seitenblättern vor- bzw. rückwärts.
 
   t,T : Top of Text, d.h. Sprung zum Textanfang.
   b,B : Bottom of Text, d.h. Sprung zum TextEnde.
   h   : Wechseln zwischen HEX- oder ASCII-Darstellung.
   f   : Sezten des Such-Strings.
   w,n : Suchvorgang wiederholen.
   x,q : Exit : Reader verlassen.
   Esc : Abort: Reader verlassen und Vorgang abbrechen.

   Alternativ dazu können Sie auch den Ziffern-Block benutzen:
 
    8 : eine Zeile zurück
    2 : eine Zeile vor
    9 : eine Seite zurück (PgUp)
    3 : eine Seite vor    (PgDn)
    7 : zum TextAnfang    (Home)
    1 : zum TextEnde      (End )

 Mit  <Find> können Sie nach einer Zeichenfolge suchen lassen. Um  die
 Textanzeige  zu  beenden, klicken Sie einfach auf das  <EXIT>-Gadget.
 Oder auf <Abort> um den Gesamtvorgang abzubrechen.


4.22. Funktion ReadHEX
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Es werden die selektierten Daten als Hex-Dump angezeigt.
 
 Aufbau der Anzeige:
 
     Links : Adresse der entsprechenden Zeile relativ zum Dateianfang
     Mitte : Long-Staffeln im Hexadezimal-Format.
     Rechts: Nochmal als ASCII-Zeichen.
 
 Die Bedienung ist identisch zum normalen ASCII-Textanzeiger.
 
 Siehe auch: `Funktion ReadASCII'


4.23. Funktion Read Dir
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Sofern  nicht anders definiert, wird der Name (z.b. "DF0:") als  Pfad
 benutzt und dessen Verzeichnis in die aktive Seite eingelesen wird.


4.24. Funktion Reload Config
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Diese  Funktion  lädt eine angewählte DosXS-Konfigurations-Datei  ein
 und  setzt  sie um. In der Standard-Einstellung liegt diese  Funktion
 auf  dem  Doppelklick mit *.Config-Dateien, d.h. ein Doppelklick  auf
 eine  andere Konfiguration - und schon nimmt DosXS eine neue  Gestalt
 an.  Diese Funktion ist nur für Verknüpfungen sinnvoll und daher auch
 nur dort verfügbar.


4.25. Funktion Rename
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Alle   angewählten  Ordner/Dateien  können  mit  einem  neuen   Namen
 versehen   werden. Ein kleiner Requester gibt Ihnen die  Möglichkeit,
 den  Namen zu ändern (<OK>), den Namen unverändert zu lassen (einfach
 <Return>   oder  <CANCEL>)  oder  den  gesamten  Vorgang  abzubrechen
 (<ABORT>).  Wenn  Sie den Namen nicht verändert  haben,  wird  dieser
 natürlich  auch  nicht auf das Laufwerk übertragen,  d.h.  es  werden
 keine unnötigen Schreibzugriffe ausgeführt.


4.26. Funktion ReRead Dir
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Das  Verzeichnis der aktiven Seite wird neu eingelesen, und zwar ohne
 vorher im Puffer zu suchen.
 Diese  Funktion  ist  immer dann sinnvoll, wenn das  Verzeichnis  von
 einem  anderen  Programm (z.b. Anlegen einer neuen  Datei  mit  einem
 Editor) verändert wurde. Diese Änderung bekommt der Puffer von  DosXS
 nicht mit.


4.27. Funktion Reset Config
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Falls  Sie DosXS mit einem unerwünschten ConfigFile gestartet  haben,
 können  mittels  dieser  Funktion  wieder  die  Grundwerte  einstellt
 werden.  Das  gilt  für alle Werte, die Sie mit DosXsPrefs  verändern
 können.


4.28. Funktion Select All
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Alle  Einträge  der aktiven Seite werden angewählt.  In  der  Status-
 leiste wird die Summe der angewählten Bytes angezeigt. Wenn auch  die
 Größe  der Ordner angezeigt werden, muß vorher die `Funktion DirSize'
 durchgeführt werden.


4.29. Funktion Select Clear
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Alle angewählten Einträge werden wieder deselektiert.


4.30. Funktion Select Icon
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Selektiert  für  alle angewählten Einträge die Icons  (*.info),  wenn
 vorhanden.
 Für permanente (De)Selektion von Icons siehe:
 `Einstellungen Verzeichnislisten'


4.31. Funktion Select Invert
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Alle  Einträge  der aktiven Seite werden bezüglich  ihres  Selektier-
 zustandes  invertiert. Also: Alle derzeit nicht angewählten  Einträge
 werden automatisch selektiert und umgekehrt.


4.32. Funktion Select Pattern
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Oft  ist  es  notwendig, viele gleichartige Einträge zu  selektieren.
 Mit  PatternSelect  haben Sie die Möglichkeit,  Einträge,  die  einem
 bestimmten Muster genügen, automatisch selektieren zu lassen.
 Nachdem   Sie  <Select  Pattern>  anwählen,  erscheint  ein   kleiner
 Requester (Bedienung wie bei Rename), der Sie auffordert, ein  Muster
 einzugeben. Voreingestellt ist "*.info". "*" steht für Joker.
 AmigaDos-Standard wäre zwar "#?". Aber in diesem Fall  habe  ich  den
 sinnvolleren MS-Dos-Joker "*" verwendet. Wenn Sie also z.b. nach  dem
 Muster  "*.info"  selektieren lassen, werden alle  Einträge  mit  der
 Endung ".info" der aktiven Seite ausgewählt.
 Sie  können auch mehrere Joker verwenden: z.b. "*.*" selektiert  alle
 Einträge,  die ein "." im Namen haben. (z.b. "Disk.info" , ".info"  ,
 "MOD.Song"  ,  "Bild.IFF"). Groß/Kleinbuchstaben werden standardgemäß
 nicht unterschieden.


4.41. Funktion SetDate
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Das Datum der selekierten  Ordner/Dateien  wird  geändert. Das neue 
 Datum wird vor der Aktion in einem Requester abgefragt. Vorgabe ist
 das aktuelle Datum. Die Syntax muß dem CDN-Format genügen, d.h.

                    TT-MM-JJ hh:mm:ss

 z.B. "21-04-98 17:52:08" für den 21. April 1998 17 Uhr 52 und 8
 Sekunden.
 Alle Dateien oder Unterverzeichnisse eines selektierten Ordners werden
 ebenfalls mit dem neuen Datum versehen.


4.33. Funktion ShowDeviceList
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Die  zur Zeit aktuelle Deviceliste wird aufgebaut und angezeigt. Dazu
 gehören alle Laufwerke, Datenträger und Assigns. Diese Funktion  kann
 z.B.   durch   den   Klick   mit  der  rechten  Maustaste   auf   ein
 Verzeichnisfeld ausgelöst werden.
 
 ACHTUNG:
       Derzeit  zeigt  diese  Funktion keine  Reaktion.  Die  aktuelle
       Deviceliste     kann    jederzeit    durch    anklicken     der
       Laufwerksauswahl angezeigt werden.


4.34. Funktion ShowCacheList
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Alle  Verzeichnisse des DosXS-internen Cache's werden in der  aktiven
 Seite aufgelistet. Mit einen Doppelklick gelangt man dann direkt  ins
 gewünschte Verzeichnis.

 ACHTUNG:
       Derzeit  zeigt  diese  Funktion keine Reaktion.  Die  DirCache-
       Liste  kann jederzeit durch anklicken der Pfadauswahl angezeigt
       werden.


4.35. Funktion SuperPlay
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Mit  dieser Funktion können Sie Sound/ProTracker-Stücke, Samples, etc
 abspielen. DosXS öffnet für diesen Zweck die "superplay.library"  aus
 Ihrem "LIBS:"-Verzeichnis.
 Durch   das  Abspielen  über  eine  Library  entfällt  das   ständige
 Nachladen eines externen Players.

 Die   superplay.library   unterstützt  viele   Standardformate,   wie
 SoundTracker,   ProTracker,  MED,  IFF-8SVX,   VOC   und   WAV.   Die
 PlayerUnits   (SPObjects)  müssen  im  Verzeichnis  "LIBS:SPObjects/"
 vorliegen.

 Siehe auch: `Funktion SuperPlaySTOP'


4.36. Funktion SuperPlaySTOP
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Stoppt ein mit SuperPlay gestartetes Musikstück oder Sample.
 
 Siehe auch: `Funktion SuperPlay'


4.37. Funktion Swap Sides
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Die Verzeichnisse auf beiden Seiten werden getauscht.


4.38. Funktion Quit DosXS
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Das  Programm  DosXS  wird verlassen. Es erfolgt  KEINE  Sicherheits-
 abfrage.


4.39. Funktion EXTERN
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Mit  dieser  Funktion  können Sie eigene Befehle  oder  Programme  in
 DosXS einbinden. Diese können dann auf zwei Arten benutzt werden:
 Zum  einen können die Programme einfach nur gestartet werden  (  z.b.
 VirusZ, Imploder, PowerPacker, SuperDuper, ...).
 Die  zweite,  wichtigere,  Variante ist die Verwendung  der  externen
 Programme  als  sogenannte Batch-Befehle, d.h. diese  Befehle  wirken
 auf  alle selektierten Einträge der aktiven Seite. Wenn Sie also z.b.
 einen  SoundTracker-Player  auf diese Weise  einbinden,  klicken  Sie
 einfach  die  abzuspielenden Dateien oder Ordner  an,  und  betätigen
 diesen Befehl.
 In  der Standard-Einstellung von DosXS ist ein solcher Befehl bereits
 vorhanden:  immer  wenn Sie auf das <Edit>-Gadget klicken,  wird  der
 Editor  mit  Namen  "Ed"  aus  dem C-Verzeichnis  gestartet  mit  den
 selektierten Dateien als "Übergabe".
 
 Im  `Kommando'  wird  der  Aufruf  des  externen  Befehls  mit  allen
 `Parameter'  definiert, im `Output' kann bei Bedarf ein  Ausgabegerät
 angegeben werden.
 Um  ein  möglichst reibungsloses Arbeiten zu ermöglichen, können  für
 jeden eingebundenen Befehl diverse Einstellungen vorgenommen werden:
 
   `Selektierte Einträge bearbeiten'
   `Workbench nach vorne'
   `Warte-Modus aktivieren'
   `DosXS Ikonifizieren'
   `Quell-Verzeichnis neu einlesen'
   `Ziel-Verzeichnis neu einlesen'
   `Auf DosXS-Screen starten'
   `Keine Unterverzeichnisse'
   `CD in Verzeichnis(se)'
 


4.39.1. Selektierte Einträge bearbeiten
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Mit  diesem  Schalter  können  Sie einstellen,  ob  der  eingebundene
 Befehl  in  Verbindung mit den selektierten Einträgen benutzt  werden
 soll  oder  nicht. Ist der Schalter aktiv, wird der Befehl der  Reihe
 nach  mit den selektierten Einträgen als Übergabe aufgerufen.  Dieses
 bietet   sich  zum  Beispiel  bei  einem   Music-Player  oder   einem
 Textanzeiger  an.  Wenn  Sie  den  Schalter  ausschalten,  wird   das
 eingebundene Programm einfach nur gestartet.


4.39.2. Workbench nach vorne
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Dieser  Schalter  ist  notwendig,  weil  einige  Programme  auf   der
 Workbench  arbeiten, andere wieder nicht. Würde sich  DosXS  generell
 für  Umschalten bzw. nicht Umschalten entscheiden, müßten Sie oft die
 Workbench  wieder  nach  hinten klicken (z.b.  brauchen  Player  oder
 Bilder-Anzeiger weder Workbench noch Fenster), oder im anderen  Fall,
 müßten  Sie  DosXS nach hinten bringen, um z.b. mit  dem  gestarteten
 Editor arbeiten zu können.
 Ab  Kick  2.x  ist die Einstellung `Auf DosXS-Screen starten'  vorzu-
 ziehen.


4.39.3. Warte-Modus aktivieren
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Ein  Schalter,  der den Bedienkomfort von DosXS enorm erhöht:  Nehmen
 wir  an, Sie konfigurieren einen Sound-Player, der sich selbst in den
 Hintergrund  legt  (wie  z.b. SMP), als externen  Befehl  mit  Batch-
 Option  <ON>.  Sie selektieren mehrere Musikstücke und  klicken  dann
 auf  Ihr Gadget mit der Player-Funktion. Was passiert? Klar, zunächst
 wird der Sound-Player mit dem ersten Stück gestartet.
 Dieser  legt  sich aber selbst in den Hintergrund.  Da  das  AmigaDos
 dieses  als Beendigung des Programms ansieht, erhält DosXS  also  die
 Information, fortzufahren. D.h. das nächste Musikstück wird  mit  dem
 Player  geladen,  während  das erste Stück noch  spielt,  oder  wohl-
 möglich noch geladen wird. Chaos ist die unmittelbare Folge.
 Daher  schalten  Sie  bei eingebundenen Programmen,  die  sich  einen
 eigenen  Task  oder  Prozeß  erzeugen  und  die  Sie  zum  abarbeiten
 (batchen)  von selektierten Einträgen benutzen möchten, das Wait-Flag
 auf  <ON>. In diesem Fall erscheint dann nach Aufruf des Befehls  ein
 Fenster  mit  einer Bestätigungsaufforderung, d.h. DosXS wartet,  bis
 eine manuelle "Freigabe" erfolgt.


4.39.4. DosXS Ikonifizieren
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Dieses Flag bewirkt, daß DosXS beim Start des externen Befehls  seine
 Screen-  bzw.  Fensterstrukturen  freigibt,  was  Speicherplatzgewinn
 bedeutet.  Diese  Methode  ist  nur  dann  sinnvoll,  wenn  speicher-
 intensive  Aktionen ausgeführt UND ihr System nicht  gerade  mit  RAM
 gesegnet   ist,  ansonsten  kann  auf  diese  Einstellung  verzichtet
 werden.

 Wird   sowohl   "DosXS  Ikonifizieren"  als  auch   der   Warte-Modus
 aktiviert,  erscheint nach der Ausführung des externen Befehls  links
 oben  auf der Workbench das Iconify-Gadget mit dem Aufschrift "DosXS-
 Wait".  Mit  einem Doppelklick auf dasselbe können Sie  DosXS  wieder
 aktivieren.

 ACHTUNG:  Wenn  Sie DosXsPrefs als externen Befehl aufrufen,  sollten
 Sie  auf  das  Ikonifizieren verzichten, da sonst die  Zusammenarbeit
 von DosXS und DosXsPrefs nicht möglich ist.


4.39.5. Quell-Verzeichnis neu einlesen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Ist  dieser  Schalter aktiv, wird nach dem Ausführen  einer  externen
 Funktion  der  Inhalt  der aktiven Seite, dem Quell-Verzeichnis,  neu
 eingelesen.  Inhaltlich entspricht dies der "ReRead"-Funktion.  Diese
 Einstellung  ist immer dann sinnvoll, wenn Sie wissen oder  vermuten,
 daß  der  eingebundene externe Befehl den Inhalt des  Quell-Verzeich-
 nisses verändern wird.


4.39.6. Ziel-Verzeichnis neu einlesen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Hier wird das Ziel-Verzeichnis, d.h. die inaktive Seite, am Ende  des
 Batch-Vorganges neu eingelesen.


4.39.7. Auf DosXS-Screen starten
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Ab  Kick  2.x  wird der DosXS-Schirm für die Zeit der Ausführung  zum
 Default-PublicScreen, d.h. ALLE Fenster, die sich  normalerweise  auf
 der Workbench öffnen, werden auf den DosXS-Schirm "umgelenkt".


4.39.8. Keine Unterverzeichnisse
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Ist   diese  Einstellung  aktiv,  werden  selektierte  Ordner   nicht
 sukzessive  durchlaufen  und deren Dateien  bearbeitet,  sondern  die
 selektierten  Ordner  werden  dem externen  Befehl  übergeben.  Diese
 Vorgehensweise  bietet sich z.b. beim Umgang mit  LHA-,  LZX-Archiven
 an. Siehe dazu `Beispiele für externe Befehle' .


4.39.9. CD in Verzeichnis(se)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Bei  der  Bearbeitung der selektierten Einträge wird  in  das  gerade
 betroffene  Verzeichnis gewechselt (SetCurrentDir),  dies  entspricht
 einem  "CD"  im CLI/SHELL. Für die externen Befehle reicht  dann  der
 "einfache"  Dateinamen ([AFileName]) im Gegensatz zum  vollen  Datei-
 namen inklusive Pfad ([AFullName]).
 Siehe dazu auch `Beispiele für externe Befehle' .



4.39.10. Kommando
~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Hier  tragen  Sie einfach den Namen ein, mit dem DosXS  den  externen
 Befehl  starten kann. Unter dem Kommando-Feld finden Sie  einen  zwei
 Schalter,  mit  denen  `Parameter'  und  Dateinamen  einfügt   werden
 können.
 
 In  dem  Fall,  daß der externe Befehl nicht auf selekierte  Einträge
 angewendet werden soll, wird als Kommando der vollständigen Pfad  des
 Befehls eingesetzt, z.b.:
 
         c:Ed
         sys:Prefs/ScreenMode
         run >NIL: sys:Tools/Imploder NoMusic
         c:SMP -r
 
 Soll  der  Befehl  auf selektierte Ordner/Dateien angewendet  werden,
 ist  die  Syntax  etwas  komplizierter. Da  der  Befehl  während  der
 Abarbeitung  der  selektierten Einträge mit  diesen  verknüpft  wird,
 müssen  Sie  im  Kommando die Stelle kennzeichnen, an der  DosXS  den
 File-,  Dir-,  Seiten-  oder Zielnamen etc.  einfügen  soll.  Hierfür
 steht eine Reihe von `Parameter' zur Verfügung. an.
 
 Siehe dazu auch: `Beispiele für externe Befehle'
 
 
 
4.39.11. OutPut
~~~~~~~~~~~~~~~

 Ausgabe-Kanal  für  externe Befehle. Falls Ihr  Befehl  zum  Arbeiten
 z.b.  ein   RAW-Window  braucht oder im CLI ( Output wäre dann:  "*",
 aber  Vorsicht:  das  CLI  muß (!!) dann  auch  existieren)  Ausgaben
 machen  soll,  können  Sie  hier  den  Namen  angeben.  Normalerweise
 braucht  man  aber  kein Output, in diesem Fall  tragen  Sie  einfach
 garnichts  ein. DosXS nimmt dann "NIL:". Für einfache  Ausgaben  kann
 der `Parameter' [StandardCLI] bzw. [SCLI] verwendet werden.


4.39.12. Parameter
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 DosXS  stellt  externen Befehlen einige Parameter zur Verfügung,  die
 im  Kommando  und Output benutzt werden können. Die Parameter  werden
 grundsätzlich  in  eckige  Klammern gesetzt.  Groß/Klein-Schreibweise
 wird  nicht  unterschieden. Weiterhin existiert für  jeden  Parameter
 für  "geübte"  Benutzer  eine  Abkürzung,  die  alternativ  verwendet
 werden kann.
 Die  folgende  Aufstellung  zeigt  alle  verfügbaren  Parameter.  Die
 Gruppe  der  Batch-Parameter hat nur dann  Bedeutung,  wenn  für  den
 externen  Befehl  die  Einstellung `Selektierte Einträge bearbeiten'
 aktiviert ist.
 
 Permanente Parameter:
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Lang          kurz    Bedeutung
 -------------------------------------------------------------------
 [ADevice]     [ADEV]  aktive Seite: Devicename (z.b. "dh0:")
 [ADirName]    [ADIR]  Pfad der aktiven Seite (z.b. "dh0:s")
 [AVolume]     [AVOL]  aktive Seite: Volumename (z.b. "WB:")
 [BDevice]     [BDEV]  inaktive Seite: Devicename.
 [BDirName]    [BDIR]  Pfad der inaktiven Seite.
 [BVolume]     [BVOL]  inaktive Seite: Volumename
 [AskUser]     [ASK]   Benutzereingabe verlangen (siehe unten).
 
 Batch-Parameter:
 ~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Lang          kurz    Bedeutung
 -------------------------------------------------------------------
 [AFullName]   [AFF]   Name der selektieren Ordner/Dateien MIT Pfad.
 [AFileName]   [AF]    Name der selektieren Ordner/Dateien.
 [BFullName]   [BFF]   Name der/des Ziel-Ordners/Datei MIT Pfad.
 [BFileName]   [BF]    Name der/des Ziel-Ordners/Datei.
 
 Sonstige Parameter:
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Lang          kurz    Bedeutung
 -------------------------------------------------------------------
 [ScrWidth]    [SW]   Breite des DosXS-Bildschirms (in Pixel).
 [ScrHeight]   [SH]   Höhe des DosXS-Bildschirms (in Pixel).
 [PubName]     [PN]   Name des DosXS-(Public)Bildschirms.
 [/]           [/]    Dateinamen durch "/" erweitern, wenn erlaubt.
 [\n]          [\n]   DOS-Zeilentrenner (0xA) einfügen (siehe unten).
 [StandardCLI] [SCLI] Standardausgabefenster (siehe unten).
 
 Weitere Angaben zu speziellen Parametern:
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 [AskUser,"Prompt","Default"],[Ask, "Prompt","Default"]:
   
   Fordert  den Benutzer zu einer manuellen Eingabe auf und setzt  das
   Ergebnis  ein.  [Ask,"Archiv-Namen  eingeben:","archiv.lzx"]   etwa
   verlangt  nach einer Namenseingabe. Als Aufforderung wird  "Archiv-
   Namen   eingeben:"  ausgegeben  und  als  Vorschlag  steht  bereits
   "archiv.lzx" im Eingabefeld.
 
 [\n]:
 Der  DOS-übliche  Zeilentrenner (Hex: $0A, Dez: 10) wird  eingesetzt.
 Dadurch  ist  die  Eingabe mehrerer Zeilen  möglich.  Soll  z.b.  ein
 Editor  mit  der  selektierten  Datei  gestartet  werden,  der  einen
 Stack von 10000 Bytes benötigt, ginge dies etwa mit dem Kommando:
   
      Stack 10000[\n]edit [AFF]
 
 [StandardCLI],[SCLI]:
   Öffnet  auf  dem  DosXS-Schirm  ein Console-Fenster  mit  maximaler
   Breite  w, unterhalb der Schirm-Leiste y und mit einer Höhe h,  die
   den  Blick  auf die Statusleiste ermöglicht. Konkret verbirgt  sich
   dahinter:
   
           CON:0/y/w/h/CLOSE/DosXS_CLI/SCREEN[PubName]
   
   wobei y, w, h den obigen Ausführungen entsprechen.
 
 
4.40. Beispiele für externe Befehle
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Entpacken eines selekierten LHA-Archivs in die inaktive Seite:
 --------------------------------------------------------------
 
 Einstellungen:
  - Selektierte Einträge bearbeiten
  - Warte-Modus aktivieren
  - Ziel-Verzeichnis neu einlesen
 
 Kommando: c:lha -x x "[AFullName]" "[BDir][/]"
 OutPut  : [SCLI]
 
 Entpackt  die  selektierte(n) Datei(en) in die inaktive  Seite.  Wenn
 Sie  den Schalter "Ziel-Verzeichnis neu einlesen" setzen, wird danach
 der  neue  Inhalt  gelesen  und angezeigt. Ist  der  inaktiven  Seite
 ([BDir])  noch  kein  Laufwerk zugewiesen,  wird  eine  entsprechende
 Meldung  ausgegeben.  Wenn  die Zielseite ein  Unterverzeichnis  ist,
 bewirkt  der Parameter [/] das Einfügen des für LHA notwendigen  "/"-
 Zeichens (z.b. wird aus "ram:test" der Pfad "ram:test/", aber  "ram:"
 würde nicht verändert).
 
 
 Selektierte Ordner/Dateien in ein LHA-Archiv aufnehmen:
 -------------------------------------------------------
 
 Einstellungen:
  - Selektierte Einträge bearbeiten
  - Warte-Modus aktivieren
  - Ziel-Verzeichnis neu einlesen
  - Keine Unterverzeichnisse
  - CD in Verzeichnis(se)
 
 Kommando:
  lha -2 -a -e -r -x a "[BDIR][/][ASK,"Archiv:","archiv.lha"]" "[AF]"
 
 OutPut:  [SCLI]
 
 Die  slektierten  Ordner/Dateien werden in ein Archiv  gepackt.  Wenn
 das Archiv bereits existiert, werden die neuen Dateien hinzugefügt.
 Mit  dem  Parameter [Ask,...,...] wird vor der Ausführung ein Archiv-
 name abgefragt. Mit der Einstellung `CD in Verzeichnis(se)' kann  als
 Übergabe der Datei/Ordner-Name OHNE Pfad verwendet werden, so daß  im
 Archiv die Zugangspfade nicht auftauchen.
 Mit  der Einstellung Einstellung `Keine Unterverzeichnisse' wird  die
 Struktur der selektierten Ordner ins Archiv übertragen.
 
  Beispiel:
    Pfad der aktiven Seite: "ram:t"
    selektierte Einträge:   guide          DIR
                            libs           DIR
                            DosXS       148658
                            DosXS.info    1312
                            guide.info     628
    in den Ordner guide und libs seien folgende Dateien:
                            libs/ResTools.lib      51258
                            libs/FileReq.lib       20510
                            guide/DosXS.guide      85400
                            guide/DosXS.guide.info   630
 
    Archiv mit [AF], CD in Verz.    Archiv mit [AFF],ohne CD in Verz.
    -----------------------------------------------------------------
     guide/DosXS.guide               ram:t/guide/DosXS.guide
     guide/DosXS.guide.info          ram:t/guide/DosXS.guide.info
     libs/ResTools.lib               ram:t/libs/ResTools.lib
     libs/FileReq.lib                ram:t/libs/FileReq.lib
     DosXS                           ram:t/DosXS
     DosXS.info                      ram:t/DosXS.info
     guide.info                      ram:t/guide.info
 
 
 
 Selektierte Ordner/Dateien in einen Editor laden:
 -------------------------------------------------
 
 Einstellungen:
  - Selektierte Einträge bearbeiten
  - Auf DosXS-Screen starten
 
 Kommando: c:Ed [FileName]
 Output: kein Output
 
 startet den Editor mit der selektierten Datei.
 
 
 Selektierte Dateien als Musikstück abspielen:
 ---------------------------------------------
 
 Einstellungen:
 - Selektierte Einträge bearbeiten
 - Warte-Modus aktivieren
 
 Kommando: c:SMP "[FileName]"
 Output: Kein Output
 
 Bei  Musikstücken kommt es vor, daß innerhalb des Namens  Leerzeichen
 auftauchen.  In  diesem  Fall schließen Sie  den  Klammerausdruck  in
 Hochkommata ein.
 
 Wenn Sie z.b. das MOD-File mit dem Namen
 
       ST-00:Modules/MOD.Mozarts kleine Nachtmusik
 
 selektieren,  gibt  es keine Probleme. Wenn in  diesem  Beispiel  die
 Hochkommata gefehlt hätten, würde der Player versuchen, das MOD-File
 
       ST-00:Modules/MOD.Mozarts
 
 zu laden und der Rest würde als Parameter interpretiert.
 


5. DosXsPrefs
=============
 
 DosXsPrefs  ist  darauf  ausgelegt, mit DosXS zusammenzuarbeiten.  Es
 kann   zwar  alleine  betrieben  werden,  zeigt  aber  seine   wahren
 Qualitäten  erst  im  Zusammenspiel mit einem gleichzeitig  laufenden
 DosXS.
 
 DosXsPrefs  erscheint mit seinem Fenster direkt  auf  dem  Bildschirm
 von  DosXS. Einige DosXS-Funktionen wie "Quit" oder "Iconify"  werden
 dabei  gesperrt,  damit es nicht zu schweren Kollisionen  kommt  (der
 Fehler  "Zuerst  DosXsPrefs  beenden."  dokumentiert  die  Sperrung).
 Insbesondere die DosXS-Funktionen zur Bildschirmaufteilung sind  auch
 weiterhin verfügbar.
 
 Die  mit  DosXsPrefs vorgenommen Änderungen werden  unmittelbar  nach
 Verlassen   des  entsprechenden  Requesters  automatisch   an   DosXS
 übermittelt und dargestellt.
 
 Die  einzelnen  Funktionszeilen  führen  Sie  nach  einem  Klick   in
 spezielle  Requester,  etwa  Farb-, Druck-  oder  FileRequester.  Die
 einzelnen  Funktionen sind sehr intuitiv, Sie  können  in  der  Regel
 kaum  etwas  falsch machen. Die Bedeutung der einzelnen  Gadgets  und
 die  sich anschließenden Requester sollen nun der Reihe nach  erklärt
 werden:
 

5.1. Die Funktionen des Hauptfensters:
======================================

5.1.1. Menü Ändern
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Mit  diesem Schalter gelangen Sie in den Listen-Requester für  Menüs.
 Es  handelt  sich  hierbei  um einen relativ unversiellen  Requester,
 daher  wird  er auch bei `Gadgets Ändern' und `Verknüpfungen Ändern'
 verwendet.
 Die  Bedienung wird unter `Listenauswahl-Requester' erklärt. Speziell
 für Menüs stehen folgende Einstellungen zur Verfügung:

 Name
 ~~~~
   Text, der im Menü erscheinen soll.
   
 Typ
 ~~~
   Menü-Überschrift: klar.
   Menü-Eintrag    :.Eintrag der darüberliegenden Überschrift.
   Menü-SubEintrag : Eintrag eines Untermenüs. Der erste
                     darüberliegende Menü-Eintrag dient als Zuagng.
   
 ShortCut
 ~~~~~~~~
   Ein  Zeichen,  das  zusammen mit der rechten AMIGA-Taste  gedrückt,
   den Menü-Eintrag oder -SubEintrag auswählt.
   
 Funktion
 ~~~~~~~~
   Funktion,  die  bei Aktivierung des Menüpunktes durchgeführt  wird.
   Die  statische  ComboBox  enthält  die  `interne Funktionen'  als
   Auswahl.   Menü-Überschriften  kann  keine  Funktionen   zugewiesen
   werden.
   

5.1.2. Gadgets Ändern
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Neben  den  Allgemeinen Funktionen des `Listenauswahl-Requester'  für
 alle  Listen  stehen folgende Einstellungen speziell für Gadgets  zur
 Verfügung:
 
 Name
 ~~~~
   Text, der auf dem Schalter erscheinen soll.
   
 Text-Farbe
 ~~~~~~~~~~
   Einstellen  der Farbe, in welcher der Gadget-Text erscheinen  soll.
   Dadurch  kann man z.b. wichtige Funktionen wie "Delete" und  "Copy"
   hervorheben,  oder Gruppen bilden. Durch Anklicken öffnen  Sie  ein
   Farb-Menü,  in  dem  Sie mit der linken Maus die  gewünschte  Farbe
   anklicken können.
 
 Hintergrund
 ~~~~~~~~~~~
   Hintergrund-Farbe für Buttons einstellen.
   
 Typ
 ~~~
   Art des Gadgets festlegen, mögliche Arten sind:
   
   Erste Belegung  : Hauptbelegung des Gadgets.
   Zweite Belegung : Nebenbelegung des Gadgets, wird erst nach
                     anklicken mit rechter Maus sichtbar.
   Links-Rechts-Fix: In Abhängigkeit von der Aktivierung per linke
                     bzw. rechte Maus, wirkt sich die Funktion auf
       die
                     linke bzw. rechte Seite aus. Gadgets mit diesem
                     Typ können KEINE zweite Belegung haben.
   
 Funktion
 ~~~~~~~~
   Funktion,  die bei Aktivierung des Gadgets durchgeführt  wird.  Die
   statische ComboBox enthält die `interne Funktionen' als Auswahl.
   


5.1.3. Verknüpfungen Ändern
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Verknüpfungen   sind   Verbindungen   zwischen   Datei-Gruppen    und
 bestimmten  Aktionen,  die  bei  einer Selektierung  per  Doppelklick
 automatisch   ausgeführt  werden.  Sinnvoll  sind  diese  Zuordnungen
 immer, wenn Sie in Bezug auf ihren Namen ähnliche Dateien häufig  mit
 denselben Aktionen bearbeiten: Icons haben immer die Endung  ".info".
 Daher  ist  bei  Doppelklick auf ".info"-Dateien die  Aktion  "Multi-
 Show"  vordefiniert. Das Muster dazu ist bei Verwendung von  "*"  als
 Joker: "*.info"
 Die   allgemeine   Bedienung   wird  unter  `Listenauswahl-Requester'
 erklärt. Darüber hinaus stehen folgende Einstellungen zur Verfügung:
 
 Muster
 ~~~~~~
   Muster,  welches mit dem Dateinamen verglichen wird. Als Joker  für
   beliebige Zeichenfolgen dient das "*"-Zeichen.
   
 Funktion
 ~~~~~~~~
   Funktion,  die  bei Übereinstimmung des Muster mit  dem  Dateinamen
   durchgeführt  wird. Die statische ComboBox enthält einen  Teil  der
   `interne Funktionen' als Auswahl.

5.1.3.1. Die Default-Verknüpfungen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Bei Doppelklick auf Dateien sind folgende Muster vordefiniert:

 Muster    Dateityp       Funktion bei Doppelklick
 ------------------------------------------------------------------
 *.PIC     IFF-Bild       anzeigen mit `Funktion Multishow'
 *.SND     Sound          mit `Funktion PlaySample' abspielen
 *.info    Icon           anzeigen mit `Funktion Multishow'
 *.Config  Config         testen auf DosXS-Config und einladen
 *.txt
 *.dok
 *.doc     Texte          anzeigen mit `Funktion ReadASCII'
 *ReadMe*
 Contents  Inhaltsangabe  anzeigen mit `Funktion ReadASCII'
 *.lha     LHA-Archiv     Inhalt mit "c:lha" anzeigen
 *.lzx     LZX-Archiv     Inhalt mit "c:lzx" anzeigen
 *.guide   Hypertext:     mit "sys:Utilities/MultiView" anzeigen
 *.MOD
 MOD.*     Sound-Module   mit `Funktion SuperPlay' abspielen
 *.WAV     Wave-Datei     mit `Funktion SuperPlay' abspielen
 *.GIF     GIF-Bild       mit "sys:Utilities/Multiview" anzeigen
 *.JPG     JPEG-Bild      mit "c:FJPEG" anzeigen


5.1.4. ScreenMode Ändern
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Mit  diesem Schalter gelangen Sie in den `ScreenMode-Requester',  mit
 dem  Sie  den Bildschirm, die Größe und Anzahl der Farben  für  DosXS
 festlegen können.


5.1.5. Zeichsätze
~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Nach  Betätigung  dieses Gadgets gelangen Sie in  einen  universellen
 `Zeichensatz-Requester'.
 Dieser  Requester  ist nur dann anwählbar, wenn die  diskfont.library
 verfügbar ist. Ansonsten erscheint eine entsprechende Fehlermeldung.


5.1.6. Einstellungen Verzeichnislisten
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Die  Folgenden  Einstellungen wirken sich auf alle  Verzeichnislisten
 aus.
 
 Statische ComboBoxen für Farben (zur Zeit stehen nur die ersten  vier
 Farben zur Auswahl):
 
  Ordner     : Textfarbe für Ordner.
  Dateien    : Textfarbe für Dateien (Files).
  Hintergrung: Hintergrundfarbe für Ordner und Dateien.
  Selekiert  : Hintergrundfarbe für selekierte Ordner und Dateien.
 
 Vertikale Scroll-Verzögerung:
 
   Bremse  für  Scrolling per Pfeil-Gadgets Hoch/Runter.  Die  Palette
   reicht von "keine Verzögerung" bis "groß".
 
 Dir-Cache:
 
   DosXS  legt beim Lesen der Verzeichnisse interne Listen  an,  damit
   gleiche  Verzeichnisse nicht mehrmals eingelesen werden. Falls  Sie
   diese  Pufferung nicht möchten, können Sie sie mit diesem  Schalter
   ausschalten (bzw. auch wieder an).
 
 Zentrierung:
 
   Vertikale  Rollbalken  zentrieren  und  versteckte  Parent-Schalter
   links/rechts, d.h. den "klassichen" Dateimanager-Look herstellen.
 
 ".info" automatisch IMMER (de)selektieren:
 
   Bei  jeder  Auswahl  werden  zugehörige info-Dateien,  d.h.  Icons,
   selektiert   bzw.   deselektiert.   Diese   Option   stellt    eine
   Verallgemeinerung der `Funktion Select Icon' dar. Man  sollte  hier
   im  Gegensatz  zu "Select Icon" allerdings beachten, daß  es  nicht
   möglich  ist,  nur  das Icon zu selektieren,  wenn  der  zugehörige
   Ordner/Datei nicht selekiert ist.
 


5.1.7. Farb-Palette
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Eine  Standard-RGB-Farbpalettenfunktion. Läßt sich  genauso  bedienen
 wie in jedem Mal-Program:
 Das  Kästchen der zu ändernden Farbe anklicken und dann mit den  drei
 Balken  für  Rot,  Grün und Blau die Farbe ändern. Die  eingestellten
 Farben   werden   mit  <OK>  übernommen.  Wenn  Sie  Änderung   nicht
 übernehmen wollen , drücken Sie einfach <Cancel>.


5.1.8. Druck-Optionen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Einstellung   der   Druck-Konfiguration.   Die   Möglichkeiten   sind
 dieselben wie vor Beginn des Druckvorganges in DosXS:

 Print-Mode:   Files    : selektierten Dateien/Verzeichnisse drucken.
               Directory: Informationen drucken (Name,Größe,Datum,..)
 Dir/FileName :On/Off   , Name Drucken oder nicht.
 Time and Date:On/Off   , Aktuelle Systemzeit drucken bzw. nicht.
 Quality      :Draft/NLQ, Druckqualität.


5.1.9. Protection-Flags
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Mit  dieser  Funktion können Sie die Protection-Maske  voreinstellen,
 die  beim Aufruf von <Protect> in DosXS benutzt wird. Sie haben  auch
 in  DosXS  die  Möglichkeit, diese Flags zu ändern.  Die  Einstellung
 hier  dient  lediglich dem Zweck, die von Ihnen am  meisten  benutzte
 Maskierung als Vorgabe zu setzen.

 Voreingestellt ist: ----RWED


5.1.10. Verschiedenes
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Unter diesem Begriff verbergen sich allgemeine Voreinstellungen:
 
 Sicherheitsabfragen:
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
   Hier  können Sie bestimmen, ob DosXS beim Kopier- oder Löschvorgang
   eine Sicherheitsabfrage vornehmen soll.
 
 Die weiteren Einstellungen betreffen die Fensteraufteilung.
 
 Anordnung der waagr. Schalter:
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
   Bestimmt,  ob  die  Buttons im unteren (waagerechten)  Button-Block
   zeilenweise oder spaltenweise angezeigt werden.
 
 Anzahl waagr. Schalterzeilen:
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
   Legt  die Anzahl Zeilen der unteren Aktions-Buttons fest. Der  Wert
   0 steht für keine waagr. Schalter.
 
 Senkrechte Schalterleiste:
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
   Ist  dieser  Schalter  aktiv, wird zwischen  die  Verzeichnislisten
   eine senkrechte Schalterleiste eingefügt.
 
 Anzahl Spalten in linker Seite:
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
   Legt   die   Breite  der  linken  (und  damit  auch  der   rechten)
   Verzeichnisliste  fest.  Die  Dimension  "Spalten"  ist  eigentlich
   etwas   unpassend,  da  sich  für  Proportional-Zeichensätze  keine
   einheitliche  Spaltenbreite  ermitteln  läßt.  Ein   Wert   von   0
   bedeutet,  daß  die  linke  und  rechte  Verzeichnisliste  dieselbe
   Breite haben.
 


5.1.11. Default-Einstellungen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Die  Konfiguration  wird auf die Standard-Werte zurückgesetzt.  Diese
 entspricht  dann  der  Einstellung,  die  benutzt  wird,  wenn  keine
 Konfiguration gefunden wird.


5.1.12. Laden
~~~~~~~~~~~~~

 Eine  neue  Konfiguration  laden.  Hierfür  wird  der  programmeigene
 `FileRequester' benutzt. Das "S"-Verzeichnis von DosXS  ist  Vorgabe.
 Sie können auf diese Weise jede DosXS-Konfiguration einladen.


5.1.13. Sichern
~~~~~~~~~~~~~~~

 Die  eingestellte Konfiguration wird unter dem Namen "S/DosXS.Config"
 gesichert. Anschließend wird das Konfig-Tool verlassen.


5.1.14. Sichern als
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Analog  zu  `Laden'  haben Sie hier die Möglichkeit,  beliebig  viele
 Konfigurations-Dateien mit beliebigen Namen zu erzeugen.


5.1.15. Über
~~~~~~~~~~~~

 Es erscheint ein kleiner Info-Requester.


5.1.16. Hilfe
~~~~~~~~~~~~~

 Wenn  Sie das AmigaGuide-System installiert haben, gelangen  Sie  mit
 diesem Schalter in die Online-Hilfe von DosXsPrefs.
 Sie  sollten darauf achten, daß Ihr AmigaGuide-System die Version V34
 oder  höher  hat.  Einige Verweise, wie Bilder, werden  erst  ab  V39
 korrekt dargestellt.


5.1.17. Verlassen
~~~~~~~~~~~~~~~~~

 Verlassen des Programms DosXsPrefs.


5.2. Listenauswahl-Requester
============================

 Mit  diesem  allgemeinen Requester können Sie die Menü-, Gadget-  und
 Verknüpfungsliste   bearbeiten.  Es  stehen  folgende   Bearbeitungs-
 funktionen zur Verfügung:

 Listenfeld:

   Hier  sehen Sie alle Einträge des Menüs bzw. alle Gadgets bzw. alle
   Verknüpfungen. Mit dem Ziehbalken oder den Pfeilen können  Sie  die
   Zeilen   scrollen.  Die  zur  Zeit  ausgewählte  Zeile  ist  farbig
   gekennzeichnet.  Sie können eine andere Zeile anwählen,  indem  Sie
   die  gewünschte Zeile mit der linken Maustaste anklicken. Wenn  die
   eingestellte  Funktionen weitere Einstellungen ermöglicht,  gelangt
   man  mit einem Doppelklick auf eine Listenzeile ohne Umwege in  den
   entsprechenden Requester.


 Zeilen-Operationen:

   Hier befinden sich Schalter zum Verändern der Liste:
   
   Neu           unter der aktuellen Zeile eine leere Zeile einfügen.
   Löschen       die aktuelle Zeile löschen.
   Kopieren      die aktuelle Zeile in den Zwischenspeicher kopieren.
   Ausschneiden  die aktuelle Zeile in den Zwischenspeicher  überneh-
                 men und aus der Liste entfernen.
   Einsetzen     unter der akt. Zeile eine mit "Kopieren" oder "Aus-
                 schneiden" erhaltene Zeile aus dem Zwischenspeicher
                 einsetzen.

 Über  den Zwischenspeicher können auch Zeilen zwischen Menü,  Gadgets
 und  Verknüpfungen ausgetauscht werden (Sie können  z.b.  ein  Gadget
 ins  Menü  verschieben,  indem  Sie  das  Gadget  mit  "Ausschneiden"
 entfernen,  danach  in den Menü-List-Requester wechseln  und  an  der
 gewünschten Stelle mit "Einfügen" einsetzen).

 Weitere Einstellungen:

   Wenn  die  eingestellte Funktion der aktuellen Zeile  weitere  Ein-
   stellungsmöglichkeiten hat, ist dieser Schalter anklickbar  (sonst:
   Schalter kursiv), zur Zeit:
   
                Pfad  für Funktion ReadDIR
                Flags für Funktion PROTECT
                Flags für Funktion PRINT
                Flags für Funktion EXTERN

 Fertig:

   Requester  verlassen.  Wenn DosXsPrefs mit DosXS  zusammenarbeitet,
   werden alle Änderungen automatisch an DosXS weitergeleitet.


5.3. FileRequester
==================

 Der   programminterne  FileRequester  entspricht  in   Funktion   und
 Bedienung den Verzeichnislisten von DosXS.
 Mit  Mausklick auf die Laufwerksauswahl erhalten Sie eine  Liste  der
 verfügbaren Devices, Volumes und Assigns.
 Der  Erste  Eintrag  eines  Unterverzeichnisses  (gekennzeichnet  mit
 "/Parent")  bewirkt  bei  Doppelklick die Parent-Funktion,  d.h.  man
 gelangt  ins  übergeordnete Verzeichnis. Return im  Namens(File)-Feld
 oder  <Okay>  bedeutet Auswahl; <Cancel> oder  ein  Klicken  auf  das
 Schließ-Gadget links oben bedeuten Abbruch.


5.4. Zeichensatz-Requester
==========================

 Mit  dem  Zeichensatz-Requester können Sie die  Zeichensätze  (Fonts)
 für  den  Bildschirm  und unabhängig davon  den  Font  für  die  zwei
 Verzeichnisbereiche  einstellen.  Ausserdem  kann  für  die   Gadget-
 Leisten ein dritter Zeichensatz definert werden.
 
 Links  im  Requester  finden  Sie die Liste  der  verfügbaren  Fonts,
 direkt  daneben  die verfügbaren Größen, darunter steht  der  aktuell
 eingestellte  Font für den derzeit betrachteten Bereich  Bildschirm-,
 Verzeichnislisten- oder Gadget-Bereich.
 
 Im  Rechten  Teil  des  Requesters sehen Sie  eine  Schriftprobe  des
 aktuellen  Fonts. Darunter befinden sich noch ein paar  Informationen
 wie
 
   SizeX: Breite des Fonts. Falls in Klammern ein weiterer Wert
          erscheint, handelt es sich dabei um den gerundeten
          Durchschnitt, der von den Angaben im Font abweicht.
   SizeY: Höhe des Fonts.
   Flags: Eigenschaften des Fonts:
          ROM   : Font befindet sich im ROM (i.d.R. Topaz 8 und 9).
          DISK  : Font stammt von Diskette bzw. Festplatte.
          PROP  : Es handelt sich um einen Proportional-Font.
          FIXED : Jedes Zeichen hat konstante Breite.
          CREATE: Der Font ist Original.
 
 <Fonts neu lesen>: Erneutes Einlesen der Font-Liste.
 <Okay>           : Übernimmt die eingestellten Fonts.
 <Cancel>         : bricht den Requester ab.
 

5.5. ScreenMode-Requester
=========================

 Verändern   der   Bildschirms.  DosXS   unterstützt   alle   Monitore
 (ScreenModi),  die  auch für die Workbench anwählbar sind.  Wenn  Sie
 Ihrem  System  neue  Monitore hinzufügen  möchten,  sollten  Sie  die
 entsprechenden Kapitel in Ihrer Workbench-Anleitung nachlesen.  (KICK
 3.0:  gewünschten Monitor in "SYS:Storage/Monitors/"  anklicken  oder
 für permanente Verfügbarkeit nach "SYS:Devs/Monitors/" kopieren)
 
 Anzeige-Modus:
 
 In dieser Listenauswahl finden Sie alle zur Zeit verfügbaren Monitor-
 Modi.  Der  aktuelle  Anzeige-Modus ist farbig  hinterlegt.  Mit  der
 linken Maustaste können Sie einen anderen Anzeige-Modus auswählen.
 
 Modus-Eigenschaften:
 
 Hier werden Informationen zum aktuellen Anzeige-Modus angezeigt,  wie
 minimale,   maximale   und  sichtbare  Größe,  maximal   darstellbare
 Farbtiefe, etc.
 
 Screen/Fenster-Größe:
 
 Hier  können  Sie  weitere Angeben zur Größe des  aktuellen  Anzeige-
 Modus machen:
 
  Breite : Breite des Bildschirms (bei WB-Fenster Fensterbreite).
  Höhe   : Höhe des Bildschirms (bei WB-Fenster Fensterhöhe).
  Vorgabe(Breite): automatisch die sichtbare Breite benutzen.
  Vorgabe(Höhe)  : automatisch die sichtbare Höhe benutzen.
 
 Anzahl Farben:
 
 Einstellung  der  Farbtiefe. Zur Auswahl  stehen  2,  4,  8  oder  16
 Farben.   Für   eine   übersichtliche  Anordnung  mit   verschiedenen
 Hintergrundfarben  für  Gadgets sind 8 Farben erforderlich.  Je  mehr
 Farben  verwendet  werden,  desto mehr  CHIP-Speicher  wird  für  den
 Bildschirm  benötigt.  Ausserdem sinkt die Darstellunggeschwindigkeit
 auf alten bzw. unbeschleunigten AMIGA's.
 
 Okay:
 
 Die  neuen Einstellungen werden akzeptiert. Wenn DosXsPrefs mit DosXS
 zusammenarbeitet, werden alle Änderungen an DosXS weitergeleitet  und
 dargestellt.
 
 Cancel:
 
 Der Requester wird beendet, ohne die Veränderungen zu übernehmen.
 

6. Diverses
===========
6.1. Fehlermeldungen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Auftretende Fehler werden in einem kleinen Requester ausgegeben.  Sie
 müssen  mit <OK> bestätigt werden. Kann der Requester nicht  geöffnet
 werden,  erscheint  ein Recoverble Alert mit derselben  Meldung.  Ein
 besonders  harter  Fehler ist z.b. "Very low  Memory".  Nach  Ausgabe
 dieses Fehlers wird DosXS automatisch verlassen.


6.2. Updates
~~~~~~~~~~~~~
 
 Sobald  eine  neue  Version  von  DosXS  existiert,  die  ausreichend
 getestet  wurde,  wird  sie  als  unregistrierte  Version  im  AMINET
 abgelegt.
 
 
6.3. Kontaktadressen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

6.3.1. Frank Dittmar
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Frank Dittmar ist erreichbar:

   Post:           Grürmannstr. 24, D-58239 Schwerte

   Telefon:        02304-72254

   Email:          frank.dittmar@fernuni-hagen.de

   Bankverbindung: Volksbank Schwerte EG
                   BLZ: 44162460
                   Kto: 61254100


6.3.2. Ulrich Scholz
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Ulrich Scholz ist erreichbar:

   Post:           Moltkestr. 115, 40479 Düsseldorf

   Telefon:        Q 0211,466383

   Email:          scholly@wanderer.gun.de
                   scholly@wanderer.dssd.sub.org
                   Ulrich Scholz 2:2433/20.10


6.4. Danksagungen
~~~~~~~~~~~~~~~~~
 
 Mein  besonderer  Dank  im  Rahmen des  DosXS-Projekts  geht  an  (in
 alphabetischer Reihenfolge):
 
 - Gerd Frank
    .. für seine lange Liste von Verbesserungsvorschlägen und die
       Möglichkeit, DosXS als Vollversion auf seiner AmigaInside-CD
       zu verewigen.
 
 - Olaf Löhrke
    .. für seinen Bug-Fix-Support per email (OpenWorkBench() suxs).
 
 - Hajo Reinsch
    .. für seine zahlreichen Anregungen und die Beharrlichkeit, mit
       der er sie vorträgt (die deutsche Telekom schließt sich mit
       Sicherheit meinem Dank an :) ).
 
 - Ulrich Scholz
    .. für den Grundstein dieser Anleitung und seine Vorschläge.
 
 - Jürgen Selle
    .. für seinen Support als ständiger Beta-Tester, der geduldig
       alles testet, was ich so an Sinn und Unsinn produziere.
 
 sowie an alle registrierten Anwender.
 
7. Anhang
=========

7.1. Funktionsübersicht
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 Übersicht aller DosXS-internen Funktionen
 
 `Funktion Clone Side'     Verzeichnis in aktive Seite übernehmen.
 `Funktion Comment'        Ordner/Dateien mit Kommentar versehen.
 `Funktion Copy'           Ordner/Dateien in inaktive Seite kopieren.
 `Funktion Copy As'        wie Copy mit neuem Namen.
 `Funktion Delete'         Datei(en)/Dir(s) löschen.
 `Funktion Delete Pattern' Datei(en)/Dir(s) löschen, die mit einem
                           Muster übereinstimmen.
 `Funktion DirCache Clear' Verzeichnispuffer leeren.
 `Funktion DirCache OFF'   Verzeichnispufferung abschalten.
 `Funktion DirCache ON'    Verzeichnispufferung wieder aktivieren.
 `Funktion DirSize'        Größe der selektierten Ordner ermitteln.
 `Funktion DiskInfo'       Laufwerkinformationen der aktuellen Seite.
 `Funktion Iconify'        DosXS als Icon verkleinern.
 `Funktion MakeDir'        Verzeichnis erzeugen.
 `Funktion Maske 1-5'      Maskenvoreinstellung benutzen.
 `Funktion Move'           Ordner/Dateien verschieben.
 `Funktion MultiShow'      Icon, IFF-ILBM-Bild oder Font anzeigen.
 `Funktion Parent'         Ins übergeordnete Verzeichnis wechseln.
 `Funktion PlaySample'     Sample abspielen.
 `Funktion Print'          Datei(en) oder Verzeichnislisten drucken.
 `Funktion Protect'        Schutz-Bits für Datei(en)/Dir(s) ändern.
 `Funktion ReadASCII'      Datei(en) im ASCII-Format anzeigen.
 `Funktion ReadHEX'        Datei(en) im HEX-Format anzeigen.
 `Funktion Read Dir'       Verzeichnis einlesen.
 `Funktion Reload Config'  Neue Konfiguration laden.
 `Funktion Rename'         Datei(en)/Dir(s) umbenennen.
 `Funktion ReRead Dir'     Verzeichnis ohne Puffer neu einlesen.
 `Funktion Reset Config'   Konfiguration zurücksetzen.
 `Funktion Select All'     Alle Ordner/Dateien selektieren.
 `Funktion Select Clear'   Auswahl der akt. Seite aufheben.
 `Funktion Select Icon'    zugehörige Icons selektieren.
 `Funktion Select Invert'  Auswahl invertieren.
 `Funktion Select Pattern' Datei(en)/Dir(s) nach Muster auswählen.
 `Funktion Set Date      ' Datum der selek. Datei(en)/Dir(s) ändern.
 `Funktion ShowCacheList'  Verzeichnispuffer anzeigen.
 `Funktion ShowDeviceList' Device/Assign-Liste anzeigen.
 `Funktion SuperPlay'      Objekte mit superplay.library abspielen.
 `Funktion SuperPlaySTOP'  spielendes superplay-Objekt stoppen.
 `Funktion Swap Sides'     Inhalt aktive/inaktive Seite tauschen.
 `Funktion Quit DosXS'     DosXS verlassen.
 
 `Funktion EXTERN'         Externen Befehl einbinden.
 
