Autor: [Guido Wegener] Außerirdische [0m Die Wissenschaft gründet sich auf viel fadenscheinigere "Beweise" als die UFOlogie. Grüne Männchen will man anfassen, an Elektronen und Leptonen glaubt man, nur weil es Forscher gibt, die Indizien dafür haben, daß man sich gewisse Phänomene damit erklären kann. Die Widersprüche der modernen Physik stören niemanden, aber wenn ein Fehler in einer UFO-Theorie gefunden wird, dann gilt das als Gegenbeweis. Bis heute suchen Forscher nach der "dunklen Materie", damit das übliche Bild des Universums aufrechterhalten werden kann. Diese Vorgehensweise widerspricht allerdings den Grundprinzipien der Beweislehre: Wir haben eine Theorie, die sich nicht mit unseren Erfahrungen deckt, also suchen wir Erfahrungen (=Daten), die sich mit der Theorie decken. Nach tausenden von Jahren kann man Intelligenz noch immer nicht definieren, geschweige denn erklären. Es stört niemanden, daß in die von uns intelligenten Wesen mit Bewußtsein aufgestellten Theorien keine Erklärung für Intelligenz und Bewußtsein geben. Die physikalischen Gesetze lassen keinen Platz für die Phänomene, die sie aufgestellt haben. Die Wissenschaft ist also wesentlich unwissenschaftlicher als die UFOlogie. Natürlich sind viele wissenschaftliche Ergebnisse mit großer Wahrscheinlichkeit richtig. Und viele Thesen der UFOlogie sind grundlegend falsch. Mit Vorsicht zu genießen sind z. B. Berichte von sehr menschenähnlichen Außerirdischen. Daß gerade eine humanoide Rasse als erste auf einen Planeten kommt, auf dem sich humanoide Formen entwickelt haben, ist SEHR unwahrscheinlich. Also müßten wir mit ihnen verwandt sein. Wenn sie von uns abstammen, dann müßten wir schon früh eine hochentwickelte Technik besessen haben, was sicherlich deutliche Spuren hinterlassen haben müßte. Wenn wir von ihnen abstammen, dann müssen auch die Affen von ihnen abstammen, weil auch sie menschenähnlich sind. (Erstes Argument.) Aber auch die Affen können nicht von Außerirdischen abstammen, weil auch sie ihren Vorfahren zu sehr ähneln. Oder anders ausgedrückt: Die Evolutionskette ist zu dicht, um für eine von Außen angesiedelte Rasse Platz zu lassen. Die vielen Beschreibungen von Außerirdischen in den Religionen der Welt sind allerdings zu genau und einander ähnlich, als daß sie der Phantasie der Menschen entsprungen sein könnten. Welchen Sinn hätte auch die Erfindung von Raumschiffen, Waffen und Außerirdischen in den Religionen, wenn man sich die Welt auch viel einfacher erklären kann? Die römische Religion war sehr naiv und entsprach den Bedürfnissen des menschlichen Geistes: Die Götter verhalten sich wie Menschen und bedienen sich ähnlicher Mittel. Wenn man Naturerscheinungen erklären will, dann muß man doch nicht noch welche hinzudichten. Warum ähneln sich dann in der ganzen Welt die uralten Beschreibungen von dem Menschen zuwiderlaufenden Details der Technologie der Götter? Wer das Buch von Eibon, die Pnakotischen Manuskripte oder die R'lyeh Texte gelesen hat, der weiß, daß das Universum sich von unserer Vorstellung grundlegend unterscheidet. Leider glauben viele, daß die Kenntnis dieser außerirdischen Fragmente die Menschheit zu sehr erschüttern würde, weshalb sie nur schwer zugänglich sind. Von den Celaeno Fragmenten ist mir sogar nur der Name bekannt. In diesen uralten Überlieferungen wird zum Thema Außerirdische folgendes ausdrücklich und unabhängig voneinander gesagt: Die Werke selbst stammen nicht von der Erde. Sie wurden von uns fremden Lebensformen verfaßt. Sie behandeln deren großes Wissen um die Beschaffenheit des Universums: Die Menschen sind nur eine unbedeutende Rasse unter vielen. Sie leben in einer instabilen Phase der Ruhe im Universum, denn die Großen Alten und die Älteren Götter sind verbannt. Doch die Äußeren Götter sind fern oder schlafen, und die Alten könnten bald wieder erwachen und die Menschheit ausrotten. (Dazu gibt es eine Inschrift auf einem Mayatempel, die nach unserem heutigen Wissensstand mit "Der Schläfer (Träumer) ist nicht gestorben. Denn (?) der Schläfer träumt [noch?]." übersetzt werden kann.) So, jetzt wird es wohl zu lächerlich, oder?-) Ich wollte nur mal zwei Dinge zeigen: 1. Ich kann durchaus auch andersherum argumentieren. 2. "Lom"s Texte müssen nicht unbedingt ernstgemeint sein... Nach diesem Gedankenspiel wenden wir uns nun "Lom"s Theorien zu: Erkläre mir mal einer, wie man die Grenzgeschwindigkeit c umgehen kann. Von Raum/Zeit-Abkürzungen habe ich noch nie etwas gehört. Wenn damit durch Gravitation (oder andere Kräfte) hervorgerufene Raumkrümmung gemeint ist, dann ist es ziemlicher Schwachsinn. Selbst ein Schwarzes Loch krümmt den Raum nicht so, daß eine Abkürzung entsteht. Jetzt erkläre ich nochmal ganz langsam, wie ein Fernsehteam die Statuen auf den Osterinseln bewegen konnte: Mit langen Balken wird der liegende Kopf etwas aufgerichtet. Sofort werden Stein untergelegt. Dann wird der Hebel wieder angesetzt und der entstehende Spalt mit Steinen ausgefüllt. Wenn man das oft genug macht, steht der Kopf irgendwann. Dann werden die Steine weggeräumt. Nun werden Seile oben und unten an der Statue befestigt. Die Seilenden werden von ca. 15 Personen gehalten. Durch abwechselndes Ziehen wird die Statue dazu gebracht zu schwanken. Wenn sie bei dieser Schwingung nur noch auf einer Seite Bodenkontakt hat, wird die andere Seite etwas nach vorne gezogen. Langsam schaukelt der Gigant zum Zielort. Mit etwas Übung und einer eingespielten Mannschaft kann man es leicht schaffen. Wie gesagt: Ich habe einen erfolgreichen Versuch dieser Art im Fernshen gesehen. War zwar keine rein wissenschaftliche Sendung, aber SF war es auch nicht. Das Herausmeißeln der Statuen wird ein größeres Problem gewesen sein. Aber die Ägypter haben auch riesige Obelisken aus dem Fels gehauen. Das "Tasch-Mahal" (ich weiß leider nicht mehr, wie es geschrieben wird) in Indien ist komplett aus dem Fels gemeißelt worden. Ich würde gerne noch andere Punkte ansprechen, habe aber keine Zeit mehr. Das Meckern werden sicher andere ebensogut machen.