a) Intern: Willkommen zur neuesten Ausgabe von AMIGA aktuell. Ganz besonders möchte ich diesmal die Ersteller und Leser des Diskettenmagazins HAM begrüßen, die dieses Mag im Mag möglicherweise zum ersten Mal lesen, und AMIGA aktuell kurz vorstellen: Wie wohl schon dem Namen zu entnehmen ist, geht es in dieser Rubrik v.a. um aktuelle Meldungen rund um den AMIGA. AMIGA aktuell erscheint seit September 1995, anfangs noch unter dem Namen "AMIGA in den Medien". Die Rubrik gab es zunächst nur im Rahmen des Diskettenmagazins NoCover, bis ich mich Ende letzten Jahres dazu entschloß, es auch anderen AMIGA-Anwendern zugänglich zu machen. Diese Ausgabe von AMIGA aktuell enthält zum ersten Mal ein Gewinnspiel, bei dem mehrere Preise verlost werden. Leider ist mein Vorrat begrenzt, sollte sich also jemand bereit erklären, mir weitere Preise zur Verfügung zu stellen, besteht die Chance, daß es nicht bei diesem einen Gewinnspiel bleibt. Diese Ausgabe von AMIGA aktuell ist unter Mithilfe von * Marco Siegel, der mir wie immer allerlei Informationen geschickt hat, entstanden. Vielen Dank! AMIGA aktuell lebt von der Beteiligung der Leser, von Euch! Wenn Ihr meint, daß Eure Beiträge zu dieser Rubrik passen, dann schickt sie mir bitte für eine Veröffentlichung zu. Natürlich bin ich auch sehr an Kritik, Anregungen, also an Eurer Meinung zu AMIGA aktuell interessiert. Meine Adresse: Carsten Schröder Helmoltstraße 10 37081 Göttingen E-Mail: CSchroe@Stud.Uni-Goettingen.de Fax (nach Vereinbarung): 0551/92620 Ich zähle auf Eure Unterstützung! Zur Zeit sind die Diskettenmagazine * NoCover (Herausgeber: APC&TCP) * HAM (Herausgeber: Karl-Heinz Bader) zur Veröffentlichung von AMIGA aktuell berechtigt. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von weiteren Möglichkeiten, an AMIGA aktuell zu kommen: - Die neueste Ausgabe kann jeweils ab Ende des Vormonats direkt bei mir angefordert werden, entweder gegen Diskette und Rückporto oder durch eine Anfrage per E-Mail. - AMIGA aktuell ist auch im Aminet (und mit entsprechender zeitlicher Verzögerung auf den Aminet-CDs) zu finden, und zwar im Verzeichnis docs/mags unter Aaktmmjj.lha, wobei "mm" der Monat und "jj" das Jahr darstellt. Die Januar-Ausgabe 1997 ist also unter Aakt0197.lha zu finden. In den letztgenannten Versionen sind manchmal auch Grafiken enthalten, die in den Disk-Mags keinen Platz finden. AMIGA aktuell wird als Freeware herausgegeben. Die Zusammenstellung steht also unter meinem Copyright und darf nicht verändert werden, für den Inhalt übernommener Beiträge bin ich jedoch nicht verantwortlich. Ich verpflichte mich nicht, jeden erhaltenen Text zu veröffentlichen. AMIGA aktuell darf von jedermann frei kopiert werden, solange als Gegenleistung (einschl. Datenträger) nicht mehr als 3 DM bzw. ein vergleichbarer Betrag in einer anderen Währung verlangt wird. Eine Lizenz zum Kopieren ist nicht notwendig. Über die Aufnahme von AMIGA aktuell in weitere AMIGA- Magazine, PD-Serien, auf CD-ROMs etc. möchte ich vorher informiert werden. In jedem Fall möchte ich ein kostenloses Exemplar des Endprodukts zugeschickt bekommen. b) Premiere: Das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel Zur Abwechslung gibt es diesmal in AMIGA aktuell ein kleines Gewinnspiel. Unter denjenigen, die alle Fragen richtig beantworten, verlose ich folgende Preise: * 6 Ausgaben der AMIGA Szene Coverdisk (Dez. 95 - Jun. 96) * AMIGA-CD-ROM: Gigantic Games mit mehr als 1000 FD-Spielen * SpeedUp System HD+CD (nur Software) Hier nun die Fragen: 1. Worüber haben sich viele AMIGA-Anwender aufgeregt, als der Commodore A 4000 erschien? a) Daß er serienmäßig keinen SCSI-Anschluß besitzt b) Daß er lediglich über 2 MB Chip-RAM verfügt c) Über ein zu schwaches Netzteil 2. Wieviel MB Chip-RAM besitzt der A 1200? a) 1 MB in der von Commodore hergestellten Ausführung, 2 MB im A 1200 von AMIGA Technologies b) Alle A 1200 wurden serienmäßig mit 2 MB Chip-RAM ausgeliefert c) Die ersten A 1200 besaßen 1 MB Chip-RAM, spätere Ausführungen 2 MB 3. Die Firma M-Tec war lange Zeit ein bekannter AMIGA- Hardware-Hersteller. Warum hört man jetzt nichts mehr von dem Unternehmen? a) M-Tec wurde von GVP gekauft. Die Produkte laufen unter anderem Namen weiter b) M-Tec hat sich vom AMIGA-Markt zurückgezogen c) M-Tec ist in Konkurs gegangen 4. Was bedeutet der Begriff "native" in Bezug auf PowerPC? a) Die PPC-Chips werden von Eingeborenen (engl. = "native") in Afrika in mühevoller Handarbeit gefertigt b) Ein Programm liegt direkt in dem Maschinencode vor, den der Prozessor versteht, so daß keine Emulation nötig ist c) Ein solches ausführbares Programm wird auch von anderen Prozessor-Typen (z.B. 68K, 80x86 usw.) verstanden 5. Wer oder was ist "Caipirinha"? a) Das ist eine japanische Firma, die die AMIGA-Technologie erwerben möchte b) Joseph Caipirinha ist der Hauptentwickler des AGA- Chipsatzes gewesen c) Das ist der in der Aox von Phase 5 zum Einsatz kommende System-Controller So, das war doch gar nicht so schwer. Schickt Eure Antworten bitte bis zum 20.02.96 an meine Adresse (s.o.). Bitte gebt auch an, welchen Preis Ihr im Gewinnfall am liebsten hättet. c) Top-Thema: Mit ProDad und PIOS in die Zukunft? Die folgenden beiden Artikel habe ich (mit Ausnahme von Grafiken und Links) komplett aus dem Internet übernommen. Der erste stammt von der PIOS-Homepage (www.pios.de) und enthält Informationen zum geplanten Computer PIOS One. Der zweite Text - die Kooperations-Mitteilung von PIOS und ProDad - ist unter www.prodad.de zu finden. "PIOS ONE - Das kreative Konzept Der PIOS ONE tritt als Gerät an, das neueste Technik mit zeitgemäßer Leistungsfähigkeit bei sparsamstem Aufwand zur Verfügung stellt. Es ist für jedermann erschwinglich und soll dafür sorgen, daß Computertechnik wieder Spaß macht, getreu dem Motto No RISC - no fun Hardware Die Hardware besticht durch ihr klares modulares Konzept, das den Leistungsbereich von der Heimanwendung bis zur Workstation abdeckt. Eine nachträgliche Aufrüstung des Einstiegsmodells zum Spitzenmodell ist problemlos und preiswert möglich. Als Prozessoren verwendet der PIOS ONE die PowerPC-Familie von Motorola, IBM und Apple. Die hohe Entwicklungskapazität dieser Firmen sichert diesen Produkten eine Zukunft unter ständiger Weiterentwicklung und Anpassung an aktuelle Anforderungen. Diese Technologie verspricht die volle Bandbreite an Leistungsangeboten, eine gesicherte Zukunft mit wohl definierten Ausbaupfaden für die nächsten Jahre und dabei eine ausgewogene Preisgestaltung. Allgemein stellen RISC-Prozessoren den Stand der Technik bei Mikroprozessoren dar. RISC steht für Reduced Instruction Set Computer oder Computer mit eingeschränktem Befehlssatz. Sie stellen dem Programmierer also nicht so viele verschiedene Verarbeitungsbefehle zur Verfügung wie die herkömmlichen CISC-Prozessoren (Complex Instruction Set Computer), dadurch wird aber die Hardware dieser Prozessoren so stark vereinfacht, daß man mit dem vergleichbaren Aufwand wie für einen CISC-Prozessor viel mehr Geschwindigkeit und damit Programmleistung erreichen kann. Für weitere typische Charakteristika von RISC-Prozessoren stehen Schlagworte wie Superskalarität und Pipelining. Speziell die PowerPC-Prozessoren sind in einer ganzen Familie von Ausführungen verfügbar. Damit läßt sich für jede Anwendung der optimale Prozessortyp finden. Außerdem sind die Prozessoren leicht untereinander austauschbar, so daß es leichtfällt, einen Computer so zu konstruieren, daß man seinen Prozessor später auf den dann aktuellen Stand umrüsten kann, meistens natürlich auf ein schnelleres Modell. Für die PowerPC-Prozessorfamilie liegen für die kommenden Jahre schon konkrete Pläne vor, wie sie weiter ausgebaut werden soll. Vor allem Spezialausführungen für Multimedia-Anwendungen und für besonders hohe Rechenleistungen stehen in Aussicht. Software An Betriebssystemsoftware wird der Benutzer unter mehreren Alternativen wählen können, die alle mit zum normalen Lieferumfang gehören werden: BeOS pOS Linux BeOS von der Firma Be Inc. ist ein neues, innovatives Betriebssystem, das modernste Konzepte wie Multithreading und Multiprocessing unterstützt. Unter Multithreading versteht man, daß jedes Anwendungsprogramm sinnvoll in mehrere selbständig im Multitasking parallel laufende Einzelprogramme, die "Threads", zerlegt wird. Dadurch kann die Software bestens das "Multiprocessing" ausnutzen, unter dem man das gleichberechtigte Arbeiten mehrerer Mikroprozessoren in einem Computer versteht. pOS von der Firma proDAD ist ein Betriebssystem, das den Brückenschlag in die AMIGA-Welt bedeutet. Es handelt sich daher um ein extrem schnelles, kompaktes und effizientes Betriebssystem, das verspricht, das Maximum an Leistung aus der aktuellen RISC-Hardware herauszuholen. Linux ist ein plattformübergreifendes Betriebssystem für höchste Ansprüche aus der Fachwelt. Entwicklerprogramm Speziell für den PIOS ONE, aber auch für Bezieher der BeBox bietet PIOS einen Entwicklersupport an. Neben aktuellsten und detailliertesten Informationen können Geräte auch direkt bezogen werden, konkret beim PIOS ONE auch schon Geräte der Nullserie. Verfügbarkeit Zunächst wird das Gerät in einer Nullserie für Entwickler aufgelegt, für die jetzt schon Bestellungen angenommen werden. Das Komplettsystem wird erstmals auf der CeBIT 97 vorgestellt und voraussichtlich ab Mai/Juni 1997 erhältlich sein. Der Gesamtpreis für das Einstiegsmodell wird um 1000 $ liegen! Die Vermarktung erfolgt über weltweite Handelsvertretungen und bestehende sowie neue Fachhändlernetze. Nähere Informationen sind erhältlich bei PIOS Computer AG Be Inc. ProDAD GmbH Diese Seite wurde am 20.12.96 erstellt, letzte Änderung am 23.12.96." Nun zur Kooperations-Mitteilung: "1996 Pro Digital Animation Development Noch eine Plattform für pOS - PIOS ONE Innovation statt Emulation, gemeinsam statt einsam ! Zwei Firmen, ein Motto im Sinne von Entwickler und Anwender ! PIOS Computer AG Borsigstr. 5 31135 Hildesheim BRD und proDAD Software Feldelestr. 24 78194 Immendingen BRD OFFIZIELLE KOOPERATIONS-MITTEILUNG Die Firma PIOS, Hardwarehersteller und -Distributor und der Softwarehersteller proDAD Software geben hiermit offiziell die Kooperation zur Erstellung eines neuen PowerPC- basierenden Rechnerkomplettsystems, genannt PIOS ONE, und dessen Kombination und Auslieferung mit dem Betriebsystems pOS bekannt. Ziel dieser strategischen Allianz ist es, mit vereinten Kräften eine optimale Kombination von leistungsfähiger doch preisgünstiger Hardware durch ein innovatives Betriebsystem mit zukunftsicherer Konzeption zu kreieren. Hierbei arbeiten Entwickler-Genies wie Andy Finkel, Dave Haynie (beide PIOS) und Holger Burkarth (proDAD) Hand in Hand. Deren einschlägige Erfahrungen gepaart mit dem gewissen Blick für Zukunft und Innovation fließen hierbei in ein anwenderfreundliches, preiswertes und modernes System, das in allen Lebenslagen Einsatz finden wird. DIE KOMPONENTEN Die Hardware besticht durch ihr klares modulares Konzept, das die Leistungsfähigkeit gegenüber bisherigen AMIGA- Systemem mit modernster RISC-Technologie auf neue Spitzenwerte steigert. Ein Motherboard enthält die Grundeinheiten des Rechners, die drei PCI und drei ISA-Steckplätze aund das gesamte I/O, in bewährter Technik, wie sie zuverlässig und preiswert bereits in Industriestandard-Geräten zum Einsatz kommt. Für die Grafik sorgt eine PCI-Bus-Steckkarte. Auf das Motherboard wird ein CPU-Modul gesteckt, das neben dem CPU-Chip auch das System-RAM (in standardmäßigen DIMM-Sockeln) und Cache-RAM (ebenfalls gesockelt, optional) sowie die Ansteuerlogik dafür enthält. Auf diese Weise ist eine maximale Performance auch bei schnelleren CPUs gewährleistet. Grundsätzlich werden CPUs der Familie PowerPC 603 verwendet, die mit Taktfrequenzen von derzeit 133 bis 200 MHz ausgeliefert werden können. Zukünftig sind auch CPU-Module mit mehreren CPUs für den Multiprozessorbetrieb möglich. Das Betriebsystem pOS zählt u. a. preemptives Multitasking, Multiprozessor-Unterstützung, JAVA, RTG, STG, sowie eine unschlagbare Kompaktheit und damit verbundene Geschwindigkeit zu seinen Stärken. Bereits umgesetzte oder im Moment in der Umsetzung befindliche Portierungen von Applikationen auf pOS garantieren ein reichhaltiges Softwareangebot in allen nur erdenlklichen Bereichen von Vertriebsstart an. DIE PHILOSOPHIE - EXKLUSIVE INTEGRATION STATT ZERMÜRBENDE ISOLATION ! Durch pOS, dem portablen OS, welches auch auf AMIGA 68k und AMIGA PPC- sowie anderen Systemen läuft, wird es möglich, die neue Hardware PIOS ONE in eine bestehende Welt von leistungsvollen Applikationen zu integrieren. Damit wird der AMIGA-Markt wiederbelebt, erweitert und erschlossen, Software-Entwicklungen werden wieder lohnenswert und somit pOSitiv im Sinne des Marktes und nicht zuletzt dessen Anwenderschaft gehandelt. Ein Vorteil, der sich mit jedem neuen von pOS unterstützten Rechner multipliziert - ein Vorteil, der nur durch leistungsfähige Hardware, gepaart mit einem leistungsfähigen OS geboten werden kann! Gleichzeitig ist es auf diesem reinrassigen PowerPC- basierten Rechner möglich, das Betriebsystem und die Anwendungen native und somit wesentlich schneller als auf einem 68k-Rechner, einer Emulation davon zu betreiben. Das gewohnte AMIGA-Feeling wird jedoch weitgehend erhalten. überzüchtete Systeme mit aufgeblähten Operating Systems können ab sofort der Vergangenheit angehören. DER ZEIT- und KOSTENPLAN Das Betriebsystem pOS existiert bereits, was auch offiziell bestätigt und mit beachtlicher Resonanz im Markt aufgenommen wurde. Die Hardware PIOS ONE wird bereits Anfang Januar fertiggstellt. Das Komplettsystem wird erstmals auf der CeBit 97 vorgestellt und voraussichtlich ab MAI/JUNI nächsten Jahres erhältlich sein. Der Gesamtpreis für das Einstiegsmodell wird um 1000 $ liegen ! DIE VERMARKTUNG erfolgt über weltweite Handelsvertretungen und bestehende sowie neue Fachhändlernetze. Nähere Informationen sind erhältlich bei http://www.pios.de und auf unseren Seiten pOS und EpOS Think pOSitive mit PIOS1 ! Hildesheim und Immendingen im Dezember 1996 gez. Stefan Domeyer, GF PIOS gez. Andreas Huber, GF proDAD" Fazit: Nun scheint uns Anwendern das bevorzustehen, was auf jeden Fall vermieden werden mußte: Die Zersplitterung des AMIGA- Marktes. Auf der einen Seite plant Phase 5 die Aox, einen zum AMIGA OS kompatiblen Computer mit einem herausragenden CustomChip- Design. Für 3000-4000 DM soll der Anwender die Leistung einer Workstation erhalten. Auf der anderen Seite versucht PIOS, unter Verwendung billiger Standardkomponenten aus dem Windows-PC-Bereich (Grafikkarte etc.) ihren Rechner PIOS One zu einem möglichst geringen Preis anzubieten, um mit einer für den durchschnittlichen Anwender angemessenen Leistung den Mid- Range-Bereich abzudecken. Die beiden gegensätzlichen Hardware-Konstruktionen wären (schon allein wegen der bei beiden Geräten zum Einsatz kommenden PowerPC-CPUs) durchaus miteinander zu vereinbaren, gäbe es eine gemeinsame Software-Schnittstelle. Eine solche ist aber nicht in Sicht: PIOS setzt auf mehrere Betriebssysteme (pOS, BeOS, Linux), wobei jedoch keines davon wirklich AMIGA OS kompatibel ist. Phase 5 dagegen möchte keine fremde System-Software verwenden, sondern hat es sich zum Ziel gemacht, selbständig ein AMIGA OS kompatibles Betriebssystem zu entwickeln. Eine mögliche Zwischenlösung wäre pOS, das sicherlich auch auf der Aox lauffähig sein wird. Eine Reihe von AMIGA- Software-Herstellern haben bereits Umsetzungen ihrer Produkte angekündigt. Sollte pOS jedoch nicht zur AOX mitgeliefert werden, müßte es von den Anwendern hinzugekauft werden. Aber auch damit wäre nur ein kleiner Teil des Dilemmas beseitigt: Was ist mit der bestehenden AMIGA-Software, die ja in der Regel ohne Quellcode ausgeliefert wird und somit nicht auf pOS umgesetzt werden kann? Es ist also sehr wichtig, daß BEIDE Systeme, PIOS One und die AOX, über eine AMIGA-OS-Emulation oder ein AMIGA OS kompatibles Betriebssystem verfügen. Am besten wäre eine identische Software. Denn es wäre ärgerlich, wenn ein AMIGA- Programm zwar auf der AOX, nicht aber auf PIOS One (oder umgekehrt) lauffähig wäre. Für dieses Grundsatz-Problem gibt es wohl nur eine Lösung: Phase 5 und PIOS müssen in der Frage der AMIGA-OS- Kompatibilität zusammenarbeiten, ansonsten wird eine gänzliche Teilung des ohnehin schon kleinen AMIGA-Marktes wohl nicht zu verhindern sein. Und das würde weder Phase 5 oder PIOS noch den anderen AMIGA-Firmen, und schon gar nicht den Anwendern nützen. d) Top-Thema: Die Pläne des Adlers Der folgende Text stellt die wichtigsten AMIGA-Projekte vor, die Eagle Computer in den nächsten Monaten auf den Markt bringen will. Der Artikel ist (mit Ausnahme der Bilder und Links) komplett von der Eagle-Homepage (www.eagle-cp.com) übernommen worden. "Zunkunftsaussichten eagle computer products zeigt den Weg in die Zukunft ! Der Verkauf von Amiga Technologies ist schon lange genug verzögert, die User fangen an den Amiga als tot zu begraben und vereinzelte Händler machen sich Gedanken um Ihre Zukunft. Auch wir machen uns Gedanken um die Zukunft im Amiga Markt, doch wir wollen nicht lamentieren, wir agieren ! Zu diesem Zweck ist unsere Geschäftsführung nach Amerika geflogen, um unsere Distributoren zu kontaktieren, neue Partner aufzusuchen und neue technische Entwicklungen zu finden. Resultat ist eine sehr enge Zusammenarbeit mit drei Entwicklerfirmen, und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit einer sehr bekannten amerikanischen Hardwarefirma. Aus diesen Verbindungen sind so schon die ersten Entwicklungen entstanden. Der interessanteste Bereich für den User liegt in der Entwicklung schnellerer Prozessorkarten, so daß auch wir mit unseren Entwicklern davor unsere Augen nicht schließen können. So wird Anfang ´97 eine Steckkarte mit einem DEC Alpha 21164 Prozessor für den Amiga mit integriertem Siamese System auf dem Markt erscheinen (mit Windows NT 4.0), womit das schnellste Multicomputing System ermöglicht wird. Mittels dieser Alpha PCI Karte ist es so möglich Renderfarmen mit mehreren Prozessoren in nur einem Tower aufzubauen. Doch auch im Bereich der reinen Prozessorkarten bietet eagle computer Neuerungen an. So bieten wir für unsere eagle 4000TE im Bereich der Prozessorkarten eine neue Möglichkeit für unsere Käufer an. Durch einen unserer amerikanischen Partner, Fa. QuikPak, ist es uns gelungen für den eagle 4000TE eine Prozessorkarte mit Motorola 68060 / 50MHz Prozessor anbieten zu können. QuikPak ist der Hersteller der Amiga Motherboards und Amiga Vertreiber in Amerika. Unsere ersten Tests mit dieser Karte hat eine grundsätzliche Performance-Steigerung gegenüber handelsüblichen Prozessorkarten von über 20% ergeben ! Technische Daten: * Prozessor MC68060 oder MC68040 mit bis zu 66 MHz * bis zu 128MB RAM on Board * EDO-RAM-Support mit 50ns * Einschaltbarer Full Burst Mode * RAM-Cache auf Video-RAM-Basis 10ns * max. CPU Speicherzugriff von über 118MB/s bei 66MHz * max. DMS Speicherzugriff von über 20MB/s * optionaler 32-Bit DMA SCSI-II-Controler * kostenloser Driver-Update-Service Da unser Geschäftsführer einen ganzen Koffer voller Karten mit über den Teich gebracht hat, sind diese Karten lieferbar, längstens innerhalb von 14 Tagen und das auch in größeren Stückzahlen. In wenigen Wochen wird diese Karte auch für die Amiga 4000 Desktop und Amiga 3000(T) erhältlich sein. Weítere Entwicklungen bewegen sich parallel in Richtung DEC ALPHA und PowerPC um beide High-Tech Märkte abzudecken. Mit dem DEC Alpha und seinen 500 MHz wird dem Amiga eine enorme Rechenpower geliefert, die sogar Echtzeitrendering mit einer neuen 3D Grafikkarte ermöglicht und somit den schnellsten Rechner der Amiga-Welt schafft. Die ersten Entwicklungen für die nächst höhere Rechnergeneration ist auch schon in Arbeit. Eindrucksvoll wurde dieses auf dem Amiga-Fest in Toronto, Canada, demonstriert, wo die erste Rechnerkombination basierend auf einem DEC Alpha 433 mit 32MB Ram und 2GB Festplatte sein Können zeigte und die User begeisterte. Insgesamt wurde das Amiga-Fest in Toronto als Erfolg bewertet sowohl von den anwesenden Händlern, als auch von den Besuchern. Der Alpha wird bereits mit abwärtskompatiblem Betriebssystem ab ca. April ausgeliefert, die PowerPC-Version schon im März. Beide Versionen laufen bereits in der Versuchsphase mit sehr stabilen Ergebnissen. Im Bereich des Betriebssystems werden wir auf das p-OS der Firma ProDad zurückgreifen, da dieses zum einen Amiga kompatibel ist und zum anderen in der Lage ist, die volle Performance dieser High-Tech-Prozessoren auszunutzen. In p-OS wird u.a die direkte Unterstützung von Siamese eingebaut, wodurch auch auf diesem Betriebssystem die Welt des Multicomputing erreichbar wird. Auch die Firma Haage&Partner entwickeln für unsere neuesten Produkte jeweils Compiler, z.b. für Siamese. Im Rahmen unserer Entwicklungen wird auch eine Steckkarte erscheinen, die dem Amiga seinen alten Stellenwert im Markt wieder ermöglicht. Es wird deffinitiv eine Überaschung sein. Nachdem die Nachfragen der User nach einem ZorroIII-DMS- Shuttleboard für den A1200 überhand nahmen, haben wir auch in dieser Hinsicht mit unseren Partnerfirmen Kontakt aufgenommen. Bislang war es uns aus rechtlichen Gründen nicht erlaubt ein solches Board zu entwickeln, doch durch den Konkurs von Amiga Technologies und nach Abklärung der rechtlichen Lage ist auch dieses jetzt für unsere Firma möglich. Auch in der Entwicklung dieses Shuttleboards ist wieder die Fa. QuikPak mit integriert, wodurch eine 100% Konformität zum A4000 möglich wird. Integriert in dieses Shuttleboard wird das Siamese-System und PCI-Busse für die PC-Seite. Außer in den Zubehörbereichen bieten wir aber auch auf dem Sektor der Komplettsysteme Neuerungen. So werden aufgrund unserer sehr guten Geschäftsbeziehung zu Phase5 unsere eagle 4000TE demnächst mit der Grafikkarte Cybervision 64 3D ausgerüstet und ausgeliefert. Zusätzlich wird es neue Rechner geben: der A5050TE: * MC68060 50 MHz * 1,2 GB HDD * 18MB RAM * High Density FDD * ZorroIII, Video und PCI-Slots * Integriertes Siamese-System * 150 MHz Pentium CPU für die PC-Seite * Erhältlich with MACLite, wodurch ein Dreirechnersystem möglich ist Ganz neu wird es auch endlich Amiga-Laptops geben, wobei wir uns nicht für die Lösung des A1200 Umbaues entschieden haben, sondern diese auf dem A4000 basierend anbieten. So werden demnächst zwei verschiedene Rechner auf den Markt kommen der A4040LE * MC68040 25MHz * 1GB HDD * 10MB EDO RAM * Hight Density Floppy * High Resulution LCD Display * Portables Gehäuse * Upgradebar auf MC68060 der A4060LE Gleiche Features wie der 4040LE, zusätzlich * MC68060 50MHz * 2GB HDD * 18 MB EDO RAM In Zusammenarbeit mit unseren Partnerfirmen werden so weitere Entwicklungen auf den Markt kommen und der Amiga- Markt wieder aufgefrischt werden. Doch wir suchen weiterhin nach Entwicklern, die bereit sind den Amiga Markt in Bewegung zu halten und mit uns zusamenn für die Zukunft zu arbeiten. Sollten Sie also Entwickler sein und noch einen Partner suchen, der Sie voll unterstützt, dann kontaktieren Sie uns. Die User sind AMIGA und eagle repräsentiert die User ! (c) 1996 by webmaster@eagle-cp.com - last change: 20.12.1996" Fazit: Allmählich gibt es immer mehr Firmen, die danach streben, das (AMIGA-) Heft selbst in die Hand zu nehmen. Kein Wunder, denn es ist nun beinahe schon ein Jahr her, daß Escom den Plan, AMIGA Technologies zu verkaufen, bekanntgab. Insbesondere nach dem Konkurs der beiden Firmen tat sich kaum noch etwas in Sachen Entwicklung. Ob es jedoch gelingt, mit Doppel-Computersystemen oder AMIGA-Laptops in der Größe eines Koffers viele Anwender zu begeistern? Was wirklich fehlt ist ein leistungsstarkes AMIGA- Komplettsystem zu einem günstigen Preis (mit Monitor um 1500 DM). Denn mit den PowerUp-Karten von Phase 5 werden hauptsächlich AMIGA-Anwender davon abgehalten, auf andere umzusteigen, aber kaum AMIGA-Neulinge gewonnen. Ob nämlich Computer-Einsteiger bereit sind, mehrere Tausend Mark für einen A 1200 im Tower mit Zorro-III-Erweiterung, Grafikkarte und PowerUp-Board auszugeben, um eine ansprechende Leistung zu bekommen? Ich glaube kaum. Diese werden sich wohl eher bei einem Computer-Discounter mit einem Pentium-PC eindecken. e) Hintergrund: Cybervision 64/3D jetzt lieferbar Die folgende Produktvorstellung ist auf der Phase5-Homepage (www.phase5.de) zu finden und wurde komplett (mit Ausnahme der Grafiken und Links) übernommen. "CyberVision64/3D Oberursel, Dezember 96: Seit Ende Dezember ist eine brandneue Grafikkarte von phase 5 digital products verfügbar: Mit der CyberVision64/3D tritt die nächste Generation mit einer bislang nicht gekannten Preis/Leistungsrelation an den Start. Ausgelegt für den Betrieb wahlweise im Zorro-II- oder Zorro-III-Bus, eignet sich diese Grafikkarte für alle Amiga 2000, 3000 und 4000(T) sowie zum Tower umgebaute und mit Zorro-II-Slots erweiterte Amiga 1200. Das modulare Konzept der CyberVision64/3D ermöglicht einen äußerst günstigen Einstiegspreis bei höchster Leistung und Erweiterbarkeit. Als Herz der Karte dient der neue 3D-fähige Grafikchip Virge des Herstellers S3, der in Hardware komplexe Funktionen wie schattierte und texturierte Oberflächen (mit tri-linearem Filtering), Shading und Fogging für eine 3D- Echtzeitdarstellung in extrem realistischer Qualität erlaubt. In Verbindung mit der CyberGraphX V3 Library, die Softwareentwicklern umfangreiche 3D-Funktionen zur Verfügung stellt, eignet sich die CyberVision64/3D damit auch hervorragend für Software-Entwickler, die den CGX3D-Standard in Zukunft unterstützen wollen. Über einen Feature-Connector kann darüber hinaus ein MPEG- Decoder angeschlossen werden, der MPEG-Audio- und Videodecoding erlaubt. Das MPEG-Video kann dabei formatfüllend auf einem eigenen Bildschirm oder auf einem Overlay-Fenster auf der Workbench angezeigt werden, wobei die 16- und 24-Bit-Darstellung der Workbench unter CyberGraphX eine hohe Darstellungsqualität erlaubt. Die Ausgabe des Stereotons erfolgt über eine Mini-Klinkenbuchse. Als weitere Option kann eine Monitorumschaltung mit integriertem ScanDoubler zugerüstet werden, die in den Videoslot des Amiga installiert wird und eine Umschaltung zwischen Amiga- und CV64/3D-Videosignal erlaubt. Die mechanische Ausführung der CyberVision64/3D und des Umschalters ermöglichen im A3000 und A4000 den Betrieb im untersten Zorro-Slot, so daß 3 Zorro-Slots freibleiben. Trotz dieser umfangreichen Leistungsmerkmale ist die CyberVision64/3D mit 4 MB Displaymemory für nur DM 449,- erhältlich. Das MPEG-Modul, das praktisch zeitgleich mit Erscheinen der neuen Karte verfügbar wird, schlägt mit DM 349,- zu Buche, die Monitorumschaltung mit ScanDoubler kostet DM 179,-. Im PowerUp-Programm eingetragene Entwickler erhalten die neue CyberVision64/3D zu einem speziellen Entwicklerpreis. Ein besonderes Upgrade-Angebot gibt es darüberhinaus für Besitzer einer CyberVision64: Da für dieses Vorgängermodell leider kein MPEG-Modul mehr verfügbar wird - ein solches würde aufgrund des von S3 und anderen Hersteller nicht mehr unterstützten Add-On-Bussystems aufgrund des hohen technischen Aufwands deutlich über DM 500,- kosten - können Besitzer einer CyberVision64, die in den Genuß eines MPEG- Moduls kommen möchten, die CyberVision64/3D mit MPEG- Erweiterung zum Preis von DM 549,- direkt über phase 5 digital products beziehen. (Dieses Angebot gilt nur für registrierte Erstbesitzer, die eine CyberVision64 über den authorisierten Fachhandel bezogen haben; Käufer von Gebrauchtgeräten sind von dieser Regelung ausgenommen.)" Fazit: Erfreulicherweise ist die unverbindliche Preisempfehlung entgegen früherer Ankündigungen deutlich niedriger ausgefallen: Bestückt mit 4 MB RAM kostet die Karte lediglich 449 DM. Laut erster unabhängiger Tests soll die Cybervision 64/3D den ihr vorausgeeilten Ruf einer hervorragenden Grafikkarte uneingeschränkt verdienen. Jedoch beweist das verspätete Erscheinen der Cybervision 64/3D eines wieder einmal: Wenn Phase 5 für einen bestimmten Zeitpunkt ein neues Produkt ankündigt, dauert es mindestens noch einige Monate, bis dieses dann wirklich lieferbar ist. Es bleibt zu hoffen, daß dies bei den geplanten PowerUp- Beschleunigern nicht so sein wird, auch wenn es, nach dem derzeitigen stockenden Informationsfluß zu urteilen, wohl befürchtet werden muß. f) Kurz & bündig 1. AMIGA-Special erscheint nur noch zweimonatlich Nach der Einstellung des AMIGA-Jokers und der Fusion von AMIGA-Magazin und AMIGA-Games geht der Niedergang der deutschen AMIGA-Zeitschriften weiter: In der aktuellen Ausgabe der AMIGA-Special informiert der Herausgeber darüber, daß die Zeitschrift ab sofort nur noch jeden zweiten Monat erscheinen wird. Hauptgrund seien die in letzter Zeit stark gesunkenen Werbeeinnahmen. Ausdrücklich wurde eine Mitschuld sinkender Leserzahlen ausgeschlossen. 2. c't berichtet über Scheitern des VIScorp-Deals Die aktuelle Ausgabe des Computermagazins c't berichtet über das Scheitern der AMIGA-Verkaufsverhandlungen mit VIScorp. Auch der neue AMIGA-Anwärter QuikPak wird in dem Artikel erwähnt. 3. Chip berichtet über PIOS One In der Februar-Ausgabe des Computermagazins Chip wird in einem kurzen Artikel über den für die CeBIT '97 angekündigten potentiellen AMIGA-Nachfolger PIOS One berichtet. 4. PC-Task 4.0 erhältlich Nach dem Pentium-Emulator PCx (vgl. AMIGA aktuell 1/97) ist nun auch der 486-Emulator PC-Task 4.0 erhältlich. Eine Demoversion ist im Aminet zu finden oder kann gegen Diskette und Rückporto bzw. per E-Mail bei mir angefordert werden (Adresse s.o.). PC-Task 4.0 soll auf schnellen AMIGAs etwa die Geschwindigkeit eines 486 SX erreichen, ähnlich wie auch PCx. 5. Preissenkungen bei Ossowski / Aminet Set 4 erhältlich Zum 15.01.97 hat die Schatztruhe GmbH die Preise einiger Produkte gesenkt: Das Aminet Set 1 bzw. 2 kostet nur noch 39 DM, die Tele-Info-CD Vol. 1 nur noch 29,90 DM und die XiPaint 4.0 CD-ROM 69 DM. Außerdem ist ab sofort das Aminet Set 4 zum Preis von 59 DM erhältlich. Neben etwa 4 GB FD-Software erhält der Käufer auch die updatefähige Vollversion von Directory Opus 5.11. 6. Spiele-News - Aurora Works ist ein neuer Hersteller von AMIGA-Software, dessen primäres Ziel es ist, Qualitätsspiele, insbesondere für besser ausgestattete AMIGAs, zu entwickeln. Das erste kommerzielle Produkt mit dem Namen "Zone 99" soll im März erscheinen, das derzeitige Haupt-Projekt "Betraved" soll vor Weihnachten '97 herauskommen. Demo- und Shareware-Versionen der Titel sollen bereits früher erhältlich sein. Informationen gibt es unter www.auroraworks.com . Fazit: Na endlich! Mittlerweile scheinen immer mehr Spiele- Hersteller einzusehen, daß es keinen Sinn mehr macht, Projekte für einen "AMIGA mit OS 1.3 und 1 MB RAM" umzusetzen, die Zeiten solcher Geräte sind endgültig vorbei. Übrigens soll bereits in Kürze mit "The Haunting" von Direct Software das erste AMIGA-Spiel erscheinen, das auf mehreren CD-ROMs ausgeliefert wird. Es handelt sich dabei um einen Adventure-Thriller im Myst-Stil, der mit gerenderten 256- Farben-Grafiken, Realtime-Video-Sequenzen, Stereo-Surround- Sound, gesprochenen Dialogen und detaillierten Animationen aufwarten kann. Beide Hersteller, Aurora Works und Direct Software, haben eines gemeinsam: Sie sehen für den AMIGA eine Zukunft. - Auf Grund des großen Verkaufserfolgs bringt Warner/Sensible ein neues Sensible Soccer 96/97 heraus. g) Zum Schluß - das (etwas andere) Nachwort "Wir wußten es ja schon immer" Diesen Eindruck gewinnt man nach dem Scheitern der AMIGA- Übernahmeverhandlungen mit VIScorp, wenn man sich einmal das Editorial des aktuellen AMIGA-Magazins durchliest. Dort ist zu lesen: "Wir können den maßgeblichen Managern und Handlungsbevollmächtigten, die sich um die Konkursabwicklung von AMIGA Technologies kümmern, den Vorwurf krassester Blauäugigkeit nicht ersparen - nicht zuletzt, da die Betreffenden noch im Herbst 1996 von einem bekannten Hardware-Hersteller- und -Entwickler der AMIGA-Szene (Name ist der Redaktion bekannt) vor dem "Heißluft"-Produzenten VIScorp eindringlich gewarnt wurden [...]" Ja, ja, liebe AMIGA-Magazin-Redaktion, Euch war natürlich alles schon viel früher klar. Laßt mich aber die bescheidene Frage stellen, warum Ihr dann a) Euer Wissen nicht schon früher preisgegeben habt, und b) Eure Weisheit nicht dazu nutzt, den desolaten Zustand Eurer Zeitschrift zu ändern? (Trotz - oder wegen? - der Fusion mit der AMIGA-Games hat die Februar-Ausgabe wieder einmal eine Stärke von lediglich 108 Seiten, warum wohl?) Nein, ich glaube, was Ihr von Euch gebt ist nichts als heiße Luft (so lautet ja auch die Überschrift des Editorials). Es wäre wohl eher angebracht, über Eure eigene Situation nachzudenken, anstatt große Töne zu spucken. Bis nächsten Monat, Carsten Schröder