Document Background

									Background v1.32

Background und dieser Text sind Copyright © 1996 Roland Haas



1. Copyright&Rechtliches
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Vertrieb

Background darf frei vertrieben werden, solange der Inhalt des Archivs
komplett weitergegeben wird. Außerdem darf nur eine Gebühr für den
Arbeits- und Materialaufwand verlangt werden.

Background darf mit frei kopierbarer Software vertrieben werden, solange die
oben genannten Bedingungen erfüllt sind. Der Vertrieb zusammen mit einem
kommerziellen Programm ist nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung
des `Autor's erlaubt.

Gewährleistung

Es wird keine Haftung für Schäden übernommen, die dieses Programm verursacht,
selbst wenn der Autor davon gewußt hätte.
				SIE BENUTZEN DIESES PROGRAMM AUF EIGENES RISIKO

2. Einführung
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Was ist "Background"?

Background ist ein Programm ähnlich den NickPrefs von Nicola Salmoria. Anders
als bei NickPrefs WBPICTURE kann jedoch jedem einzelnen Workbenchfenster ein
eigenes Bild zugeordnet werden.

Weshalb?

Background wurde geschrieben, weil ich zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit
hatte an NickPrefs heranzukommen. Als ich dann NickPrefs hatte reichten mir
die Möglichkeiten nicht aus. Da ich nicht weiß, ob ein ähnliches Programm
existiert, habe ich eben mein eigenes geschrieben.

3. Systemvoraussetzungen
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Zwingend benötigt werden:

 · mindestens OS 2.0
 · IFFPARSE.library in LIBS:

Nicht erforderlich, aber empfehlenswert sind:

 · 1 MBYTE Chip-RAM
 · Festplatte

4. Installation
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Kopieren Sie als erstes das Programm Background in die WBSTARTUP Schublade.
Dann starten Sie einen Texteditor und erstellen die Datei
"ENVARC:Background.conf". ("ed envarc:Background.conf" in einer Shell eingeben)
Genaueres zum Aufbau dieser Datei finden sie in `Konfiguration'. Nachdem Sie
die Datei erstellt haben, führen Sie entweder einen Neustart durch oder
kopieren die Datei von ENVARC: nach ENV:


5. Konfiguration
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Background erhält die Informationen zu den Fenstern aus der Datei
ENV:Background.conf. Das Betriebssystem kopiert diese Datei während des
Bootvorgangs von ENVARC: dorthin. Das hat zur Folge, daß Sie, um dauerhafte
Änderungen vorzunehmen immer die Datei in ENVARC: verändern müssen und sie
dann anschließend nach ENV: kopieren müssen. Lesen Sie dazu auch `Zukünftiges'.


5.1. Die Datei Background.conf

Die Datei muß folgenden Aufbau haben:

Erste Zeile  : Pfad_zu_einem_Bild,TILE/S
Zweite Zeile : Pfad_zu_einem_Bild,TILE/S
Übrige Zeilen: Pfad_zu_einem_Bild,Erkennungsmuster,TILE/S


Pfad_zu_einem_Bild bezeichnet dabei das IFF-Bild, das als Hintergrund dient.

Wird TILE angegeben, dann wird das Bild als Muster verwendet, das so oft
aneinandergesetzt wird wie nötig. Dabei muß natürlich die untere Kante an die
obere und die linke an die rechte passen. Wird TILE dagegen weggelassen, wird
alles, was nicht vom Bild bedeckt wird mit der Hintergrundfarbe (grau) gefüllt.

Das Erkennungsmuster ist ein DOS-Muster, das angibt, für welche Fenster das
Bild verwendet werden soll. Mögliche Muster sind zum Beispiel:

(Prefs|Presets)					  - die Schubladen Prefs und Presets
Pictures.~(HAM)					  - alle Pictures. Schubladen außer der
											 Schublade Pictures.HAM
"#? % voll, #? frei, #? belegt" - alle Diskettenfenster

Beachten Sie die Anführungszeichen um das letzte Muster, sie sind nötig, weil
das Muster Leerzeichen enthält.


5.1.1. Die Bedeutung der Zeilen

Die einzelnen Zeilen haben folgende Bedeutung:

Zeile 1: Gibt an, welches Bild verwendet werden soll, falls keines der Namens-
			muster paßt.

Zeile 2: Diese Zeile muß nicht zwingend vorhanden sein. Wenn vorhanden, gibt
			sie an, welches Bild verwendet werden soll, wenn das Fenster keinen
			Titel hat. Dies trifft z.B. auf das Workbench Hauptfenster zu. (Nur
			wenn "Backdrop" angewählt ist)

Andere : Legen fest, daß für Fenster, auf deren Titel das Erkennungsmuster
			paßt, das Bild Pfad_zu_Bild verwendet werden soll. Paßt ein Fenster-
			name auf mehrere Muster, dann wird das Bild, das zuletzt angegeben
			wurde verwendet. Sieht die Background.conf folgendermaßen aus,

			dh0:Gfx/Pix/Back1 "#? % voll, #? frei, #? belegt" TILE
			dh0:Gfx/Pix/Game	#?Spiele#? TILE

			dann wird für das Fenster "Spiele 50 % voll, 24 M frei, 24 M belegt",
			das Bild "dh0:Gfx/pix/Game" verwendet.

5.2. Beispiel
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Work:gfx/Pix/Back1 TILE ;Standartbild für alle, für die sonst nichts paßt
Work:Gfx/Pix/Romantique ;Workbenchfenster
Work:Gfx/Pix/Disks "#? % voll, #? frei, #? belegt" TILE ;Alle Disketten
Work:Gfx/Pix/Back2 (Prefs|Presets|Devs|System) TILE ;Systemschubladen


6. Starten
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Background kann sowohl vom CLI als auch von der Workbench aus gestartet werden.
In beiden Fällen kann das Schlüsselwort NOSCAN angegeben werden. Dieses
Schlüsselwort verhindert, daß Background den Hintergrund schon offener
Fenster ändert.

CLI: background NOSCAN/S
WB:  NOSCAN als Tooltype


7. Zukünftiges
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Sicher implementiert:

	· Voreinstellungseditor à la NickPrefs
	· Ändern der Bilderliste ohne das Programm neuzustarten

Wahrscheinlich implementiert:

	· Programmgröße und Speicherverbrauch verringert

Vorschläge bitte an den `Autor'.

8. Danksagungen
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Dank an folgende Leute, ohne die ich dieses Programm nie geschrieben hätte:

David Benn : Für seinen ACE Compiler, mit dem dieses Programm geschrieben
				 wurde. Siehe auch `Geschichte'.

Meinem Bruder : Niemand findet so viele Fehler ;-)

Nicola Salmoria : Für die Nickprefs, die mich auf die Idee brachten das
						Programm zu schreiben.

9. Bekannte Fehler
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	· Bei sehr kleinen Bildern (<64x64) stürzt das Programm ab
	  Workaround: Bild mit DPAINT aneinandersetzen

	· Kein richtiger Fehler: Es ist _nicht_ möglich einen Patch sicher aus dem
	  System zu entfernen.

	· Wird Background gestartet, bevor die Workbench läuft tut sich gar nichts

10. Autor
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	Wer einem armen Schüler eine kleine Spende für seine Mühe zukommen lassen
	will, der schicke Geld, Programme etc. an :


		Roland Haas
		Mühlweg 16
		77948 Friesenheim
		Deutschland

		Telefon: 07821/68084

11. Geschichte
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Die Anfänge des Programms sind mir selbst unbekannt, es begann alles
irgendwann im November '95 mit einer Laderoutine für IFF-ILBM Bilder.
Hier die dokumentierten Ereignisse seit dem 20 Januar '96:

 20.01.1996: V1.15 Lauffähige Version (na ja fast)
 20.02.1996: V1.20 Mungwall-hit und andere Unstimmigkeiten
 24.02.1996: V1.21 Noch'n Mungwall-hit
 25.02.1996: V1.25 MatchWin und TestHook jetzt Assembler
 05.03.1996: V1.30 ViewPic nach Assembler
 09.03.1996: V1.31 Kleinere Fehler in CleanExit
 16.03.1996: V1.32 Fehler bei der Erkennung des aufrufenden Tasks

Ab V1.25 sind die Routinen, die vom System aufgerufen werden in Assembler
geschrieben (A68k).
Ab V2.0 wird wahrscheinlich das gesamte Programm Assembler sein.
