Da die Kenntnisse über Vogelspinnen durch Veröffentlichungen der letzten Jahre enorm zugenommen haben, wurden die Texte nach eigenen Erfahrungen erstellt und teilweise schon vorhandene Daten übernommen. Gleichwohl sind inhaltliche Fehler nicht vollständig auszuschliessen, daher erfolgen die Angaben etc. ohne jegliche Verpflichtung. Wegen etwaiger inhaltliche Unrichtigkeiten werden keinerlei Verantwortung oder Haftung übernommen. Jeder Leser oder Vogelspinnenhalter muss beim Umgang mit den genannten Tieren, Materialien, Geräten usw. Vorsicht walten lassen, die Gebrauchsanweisungen und Herstellerhinweise beachten und den Zugang für Unbefugte verhindern. Dies gilt besonders bei Vogelspinnen-Arten die dem Menschen gefährlich werden können.
GESCHÜTZTE ART !!! WA 2
VERBREITUNG : Mexiko
MAXI.GRÖßE : 8 cm
BESCHREIBUNG :
Brachypelma smithi ist eine typische Bodenbewohnende Art. Gattungstypisch sind das kompakte gedrungene Aussehen und die Samtschwarze Grundfärbung. Alle Brachypelma-Arten sind Bombadierspinnen. Besonders die Brennhaare von B.smithi können zu Schwellungen im Schleimhautbereich, zu Hustenkrämpfen und zu wochenlangem Juckreiz führen. Daher ist hier besondere Vorsicht (speziell bei Kindern) beim Umgang mit den Tieren geboten. Neben der samtschwarzen Färbung besitzt B.smithi viele längere Haare auf dem gesamten Körper (Ausnahme Carapax), die hellbraun bis orange gefärbt sind. Tarsus und Metatarsus sind am unteren Viertel mit einem hellbraunen Band umgeben, ebenso die Patellen, die aber oberseitig mit einem tieforangen Fleck überdeckt sind. Der Carapax ist schwarz und besitzt eine hellbraune Randbehaarun
HALTUNG :
ZUCHT:
Die Zucht ist nicht leicht. Die größten Schwierigkeiten liegen in der Beschaffung von Männchen und darin, daß beide Partner zur gleichen Zeit paarungswillig sein müssen. Vier bis sechs Wochen nach der Kopulation baut das Weibchen in einem selbstgegrabenen Versteck einen Eikokon, der bis zu 1000 Eier enthalten kann. Solche Eizahlen sind aber nicht die Regel. Bei einer Zeitigungstemperatur von 25`C schlüpfen die Jungen nach rund acht bis elf Wochen. Die sehr kleinen Laven (ca.5mm) Häuten nach zwei bis drei Wochen und nehmen dann zum erstenmal Nahrung (Drosophila) auf.
(C) Mirko Born BLACKSPIDER@raptor.dontpanic.sub.org