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 Forum Amiga (Bruno Jansen) BRETT Film und Musik    Author: Werner Spiro
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13. April 1970. Apollo 13 ist auf dem WEg zum Mond. Zum drittenmale sollen
Menschen auf dem Erdtrabanten landen. Alles verläuft planmäßig. Für die
NASA scheinen Mondlandungen schon fast zur Routine geworden zu sein. Doch
dann aufeinmal die Schreckensnachricht aus dem All von dem Kommanandanten
der Mission: "Houston, wir hatten ein Problem". Zunächst ist man nur
enttäuscht das die bevorstehende Mondlandung abgesagt werden muß. Doch den
Männern im Kontrollzentrum wird schnell klar, das das Leben der
Astronauten auf dem Spiel steht. niemand wagt es auszusprechen, doch eine
sichere Rückkehr der drei Männer aus dem All scheint fast aussichtslos.

25 Jahr später hat Director Ron Howard die Apollo13-mission auf die
Leinwand gebracht. Authentisch, ohne große Hollywood Klischees, mit einem
Minimum an technischem Jargon, viel Gefühl für den Zeitgeist der Epoche
und spannend, obwohl der Ausgang der Geschichte bekannt ist.

Die Geschichte ist genau so gut wie die Geschichten, Sagen der alten
Griechen, meinte Tom Hanks in einem Interview. Er überzeugt wieder aufs
Neue, diesmal in der Rolle des Komanndanten.

Apollo 13 ist eine erstaunliche Sache. Schon als Kind habe ich die
Apollo-missionen verfolgt, und dachte niemand könnte sich eine bessere 
Gechichtre Ausdenken.

Auch Tom Hanks soll alles unternommen haben dabeizusein, als er hörte, das
Apollo 13 verfilmt werden sollte.

200.000 Meilen von der Erde entfernt, explodierten die Sauerstofftanks des 
Raumschiffs. Schaden und Energieverlust sind so hoch, das die drei
Astronatuen gezwungen sind, in die kleine lediglich zur Mondlandung 
entworfenenen Landefähre Aquarius umsteigen müssen. 
Unter äußerster Nervlicher Anspannung und extremen Zeitdruck arbeiten die 
Astronauten und die Bodenstation Tag und Nacht daran, die Apollokapsel,
ihr 'Rettungsboot' durch den Rückflug durchs All, und eine sichere Landung 
im Pazifik funktionstüchtig zu machen.

Lange zeit galt Apollo 13 als gescheiterte Mission. Erts viel später
erkannte man den eigentlichen Triumpf, das die Crew dank der guten 
Teamarbeit, der Astronaten und Missioncontrol sicher zur Erde 
zurückkehrten. Das ist die tatsächliche Geschichte, und das der 
Öffentlichkeit das eigentliche Drame in seiner komplexen Tragweite
verschwiegen wurde.

Der Film basiert auf dem Buch, das Jim Lowell 20 jahre später nach der 
Beinahekatastrophe schrieb.
Obwohl es Director Ron Howard auf Authentizität ankam, endschied er sich, 
im Film kein Dokumentarmaterial zu verwenden. Die Bilder von Start 
realiesierte er anhand von Aoriginal aufnahmen mit Hilfe moderner 
Filmtechnik.

Nachdem der Entwurf für eine Scene feststand wurde mit Modellen, 
computererzeugten Bildern, richtigen Feuer und Zeichnungen gefilmt - das 
entspricht jedem bekannten Trick der in Büchern zu finden ist. Die
Überraschung dabei ist, wie echt die ganze Sequence aussieht. Das muß für 
einen Director eine große Herausforderung seinen, einen Take off durch 
Specialeffects so darzustellen, das das ganze wie Dokumentarmaterial 
aussieht.

Die ganze Welt hatte damals Angst um die Astronauten. Gespant wartete die 
Welt auf jede neue Nachricht. 3Tage und 11 Stunden dauerte das Life-Drama, 
das sich im Weltall abspielte.

Fazit: Bei den über 30jährigen weckt dieser Film natürlich alte
       Erinnerungen. Für jüngere Zuschauer ist Apollo13 ein Stück
       geschichte, zur Unterhaltung aufbereitet, technisch gut gemacht und
       keine Minute Langweilig. Ein Film, der vielen Neustarts, z.B.
       'Waterworld' schwer macht. Denn wenn es um die Heroik des Amerika
       on Pur geht, dann muß selbst SciFi zurückstehen.

       ApolloFreaks in Europa müssen sich noch eine Weile gedulden, Denn
       Apollo13 kommt erst im Oktober in die Deutschen Kinos


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 exclusiv für Forum Amiga (Bruno Jansen)                     © Spiro '95
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