(w) by Holgi; 06.06.95  The Counter   Peter Händels neues Spiel ist draußen! Es nennt sich "The Counter" und ist natürlich wie immer Freeware. Startet man das Programm, erscheint nach kurzer Ladezeit ein neuer Screen. Es werden eine Liste mit gespeicherten Spielen und eine Highscoretable angezeigt. Um ein gespeichertes Spiel weiterzuspielen, klickt man den entsprechenen Eintrag mit der rechten Maustaste an. Um ein neues Spiel zu beginnen, wählt man einen freien Eintrag mit der linken Maustaste an, woraufhin man mit der Maus zwei Initialien bestimmen kann. Bei The Counter handelt es sich, wie sollte es anders sein, um ein Denkspiel, welches auf einem Brett mit 25 x 13 Felder stattfindet. Auf einigen Feldern sind Zahlen zwischen 1 und 9 zu sehen, wobei eine Zahl gelb unterlegt ist. Hier beginnt man: Ziel ist es, alle Zahlenfelder zu überqueren. Man darf dabei jeweils genau soviele Felder weiterspringen (horizontal und/oder vertikal), wie auf dem aktuellen Feld als Zahl dargestellt sind. Eine Kontrollampe hilft einem dabei, indem sie grün leuchtet, wenn ein Sprung möglich ist. Steht auf dem (gelben) Anfangsfeld beispielsweise eine Fünf, so muß man mit fünf Schritten zum nächsten Zahlenfeld kommen. Hat man ein Zahlenfeld überquert, so verschwin- det es automatisch. Hat man alle Felder überquert, gelangt man ins nächste Level - davon gibt es 100 Stück. Hört sich recht simpel an, ist es auch zunächst. Später werden die Levels natürlich schwerer, so daß man sein Köpfchen doch ganz schön anstrengen muß, bevor man loslegt. Außerdem hat Peter noch ein paar Extras eingebaut: Graue Steinfelder sind Hindernisse - man kann nicht von einem Feld zu einem anderen springen, wenn ein solcher Stein dazwischen liegt. Felder mit einem Fragezei- chen offenbaren einem ihre Zahl erst, wenn man auf sie gesprungen ist. Und Fel- der mit einem Stern erlauben es einem, von dort zu einem beliebigen Feld zu springen. Sollte man sich vertun und ein Level nicht schaffen, kann man dieses durch Klick auf "New" noch einmal spielen. Mit "Quit" verläßt man The Counter. Ist der Datenträger, von dem aus das Spiel gestartet wurde, nicht schreibgeschützt, so wird beim Beginn eines neuen Levels oder beim Beenden des Spiels automatisch der aktuelle Spielstand gespeichert. Sollte man irgendwann an den Punkt kommen, wo man keine Lust mehr hat oder alle Levels durchgespielt hat, so steht immer noch der Leveleditor zur Verfügung. Hier können bis zu 200 Levels frei nach eigenen Vorstellungen gebaut und gespeichert werden. Fazit: Wie alle Spiele von Peter ein solides Denkspiel für Leute, denen es nicht auf Graphik und Sound, sondern eine intelligente Spielidee ankommt.