#Titel Lifestyle / FSR / Arschkrampen: Robinson Kurt #Logo gadget36:Pinsel/AG.Lifestyle #Font Losse 16 #C31 Arschkrampen: Robinson Kurt #Font topaz 8 #C21 Eine tropische Insel, irgendwo in der Karibischen See. Der Passatwind hat die Blätter der Kokuspalmen am Strand zerrupft. Zwischen angenagten Papageien und leeren Tsatsiki-Bechern liegt ein röchelnder Haufen Lumpen. Es ist Robinson Kurt, dessen Schiff, die Santa Gertrudis, vor acht Jahren hier vor der Insel auf Grund lief. Einzig Überlebender der Havarie war der schanghaite Matrose Kurt, der zum Zeitpunkt der Katastrophe tief unter Deck seinen Rausch auf der Ladung ausschlief. Die Santa Gertrudis war mit 600 Tonnen Tsatsiki unterwegs von Piräus nach Britisch-Westindien. Der Tsatsiki war fuer die weißen Plantagenbesitzer bestimmt, die sich damit der nächtlichen Negerüberfaelle auf ihre Besitzungen erwehrten. Als der Rumpf der Santa Getrudis vom Korallenriff aufgeschlitzt wurde, ertrank die komplette Mannschaft in den Fluten bis auf einen Matrosen, der laut schnarchend mit dem Großteil der Ladung an Land gespült wurde. Seit acht Jahren hat er sich nicht von der Stelle gerührt. Weder schien ihn das Innere der Insel zu interessieren noch hoffte er auf Rettung durch ein vorbeikommendes Schiff. Seit acht Jahren ernährt er sich von verfaultem Tsatsiki und lebenden Papageien, die durch den bestialischen Gestank des vergorenen Knoblauchquarks angelockt wurden. So verging ein Tag wie der andere, bis Robinson Kurt an diesem Morgen eine merkwürdige Entdeckung macht. Kurt: Welches dämliche Warzenschwein latscht hier mitten durch mein Frühstück? Zwischen einem angefressenen Gelbbrustara und versteinertem Tsatsiki laufen Spuren durch den Sand. Kurt: [göbel] Scheiß die Wand an. Riesenleguane! Brettermeier will mich killen! Doch es ist nicht der bekannte Gurkenträger, der über das verlorene Eiland spaziert, sondern ein Eingebohrener von der Nachbarinsel, der vor seinen menschenfressenden Stammesbrüdern geflohen ist und nun auf seiner dritten Runde um die Insel angehalten wird. [Schritte im Sand] Kurt: Bleib stehen, Du blöde Sau, sonst freß' ich Dich auf! Höhöhö, hö! Ferkel: Hucka, hucka? Kurt: Was is' los? Ferkel: ... tacka picki nmucku. Kurt: ? Ferkel: Sacki ratti, ficki - lucku lucku. Hihihihi, hihihi. Kurt: Mann, ist der blöd. Hey, Du Gaul! Wie heißt Du? Ferkel: Ticki, ticki. Hihihihi. Kurt: Was? Ferkel: ... aeh, ficki facki - packi packi. Hihihihihihi... Kurt: Halt endlich die Fresse, Du dummes Arschloch! Ich nenn' Dich Ferkel, weil heut' Freitag ist, klar!? Ferkel: Hä? Kurt: Ich bin Robinson Kurt, ne. Und Du kleine miese dumme Wanze, ne, ..., Du bist Ferkel! Ferkel: Ja,ja... Kurt: So, sprich mir nach: Fer-kel. Ferkel: Aeh, ficki ficki... Kurt: Ferkel! Du blödes Gezuppe... Fer-kel! Ferkel: Hihihihi... Ficki ficki. Kurt: [göbel] ... wo ist der Papageienprengel?! Der Papageienprengel! Ferkel: Fickifickificki [plock] auh [plong] auh, fi-[plong] auh [plong] ... Kurt: Mann, war der heute scheißen-dämlich. Einem genauen Beobachter der Szene hätte schon früher bei Betrachtung der überall im Sand verstreuten Knochen auffallen müssen, daß Papageien nur äußerst selten 1,75m groß werden. Kurt: Genau! Aggi, aggi! Höhö, höhöhö. #C10 (abgetippt von Matjaz Erat)