#Titel Forum / Amiga-Magazin-Bewertung #Logo gadget36:Pinsel/AG.Forum #Font Losse 16 #C31 Amiga-Magazin-Bewertung #Font topaz 8 #C21 In den letzten Wochen wird ja andauernd über die Reste des einst so hochgelobten Amiga-Magazins gelästert. Dass über die derzeitige Situation niemand glücklich sein kann ist klar. Allerdings wird dabei nie der Inhalt analysiert, was ich hiermit endlich mal tun will. Ich werde versuchen, das ganze etwas objektiv zu betrachten. #C10 1. CD-ROM 6/7 1998 #C21 Das meiste, was drauf ist, ist nicht der Rede wert. Die Heft-Disks (8/95 bis 6/96) sollte inzwischen eigentlich jeder haben, genauso wie die übrigen Inhalte. Für Internet-User dürfte kaum interessantes Material dabei sein. Für Nicht-DFÜler könnten aber vielleicht zumindest die Patches nützlich sein. Ebenso kann man sich natürlich trefflich darüber streiten, ob der Magazin-eigene Navigator nötig bzw. nützlich ist. Ich finde ihn einfach überladen und völlig unnötig. Überrascht hat mich eigentlich nur die Sammlung der 64er-Disks, auch wenn ich (wie wahrscheinlich die meisten User) die überhaupt nicht benötige. Es scheint mir eher so, dass man hier nur Platz geschunden hat. Fazit: CD-ROM - Schulnote 5, überflüssig. #C10 2. "Magazin" 6/98 (wenn man's denn so nennen will) #C21 Ganz interessant fand ich die Berichte zur Beta von "EasyWriter" bzw. "CrossDos 7" und "Eagle Linux". Ich kann mich nicht erinnern, in den anderen Magazinen so etwas gefunden zu haben. Ganz nützlich könnten auch die Workshops zur PPC-Programmierung, zum Grafikformat PNG sowie zu "Turboprint Professional" sein. Vor allem für Leute, die sich nicht beruflich mit solchen Sachen wie Farbkorrektur befassen. #C10 3. Ausgabe 7/98 #C21 Auch hier finden sich wieder ein paar interessante Sachen, so zum Beispiel ein Messereport von der "World of Amiga 1998", in dem recht ausführlich auf die Äußerungen seitens Amiga Inc. eingegangen wird, und ein Überblick über den Freeware-C-Compiler "vbcc". Als Fazit könnte man also sagen: "Klasse statt Masse". Natürlich ist die derzeitige Erscheinungsform nicht ausreichend, trotzdem scheint es aber doch so, als würde sich der "harte Kern" bemühen, ein paar nützliche Infos zusammenzustellen, die man teilweise so in den beiden übriggebliebenen "vollwertigen" Magazinen bisher noch nicht gefunden hat. Vielleicht sollten sich also die vielen Kritiker mal überlegen, wie man die restlichen Mitarbeiter unterstützen bzw. den Verlag zum Umdenken bewegen kann, anstatt nur über alles sinnlos herzuziehen (was doch auch uns Usern zugute kommen würde). #C31 (c) 1998 Stephan Hübner