@DATABASE "Default"
@NODE "Main" "AMIGA aktuell 4/98 - Inhalt"
@TOC "MAIN"
A M I G A   a k t u e l l  -  Ausgabe 4/98  (Stand: 28.03.98)

M  © 1998 Carsten Schröder / Spieleteil: © 1998 Jens Schröder
             (aakt@gmx.de)   <= E-Mail =>   (jschroe@gwdg.de)     
I N H A L T                          
                                                              
G  @{"Vorwort" LINK "Vorwort"}                    
   
A  Intern                     
   ------
    @{"Redaktion & Mithilfe" LINK "Intern"}
a   @{"Aufruf" LINK "Intern"76}                 
    @{"Distribution" LINK "Intern"119}
k   @{"Rechtliches" LINK "Intern"201}             
   
t  @{"AMIGA-aktuell-Gewinnspiel" LINK "Gewinnspiel"}
 
u  AMIGA-aktuell-Forum
   -------------------
e   @{"Tip zu Marco Boths Netzwerk-Problem (von Marc Jochimsen)" LINK "Forum"}
    @{"Diverse Fragen" LINK "Forum"29} 
l   @{"Reaktionen auf den Leserbrief von Andreas Beinke" LINK "Forum"62}
    @{"Leserbrief zur Zukunft des AMIGAs (von Tobias Weihmann)" LINK "Forum"190}
l   @{"Leserbrief zur Zukunft des AMIGAs (von Jörg Handwerg)" LINK "Forum"290}
    @{"Leserbrief zur Situation u. Zukunft des AMIGAs (von M. Zwerschke)" LINK "Forum"363}
    @{"Kommentar zur AMIGA Future (von Marc Jochimsen)" LINK "Forum"426}
    @{"Reaktion auf einen c't-Artikel über Emulatoren (von M. Jochimsen)" Link "Forum"446}
    @{"Monitor, Turbokarte und Spiele für Kinder- und Jugendhaus gesucht" LINK "Forum"485}
    @{"Genlock zu verkaufen" LINK "Forum"507}

   Workshops / Hintergrundberichte
   -------------------------------
    @{"Generationswechsel: SCSI goes Ultra-Wide (von Marko Koscak)" LINK "Workshops"}
    @{"Nutzung des ZIP-Drives am AMIGA (von Marc Jochimsen)" LINK "Workshops"183}
    @{"ARexx-Kurs - Teil 3 (von Heiko Kuschel)" LINK "Workshops"296}

   Testberichte
   ------------
    @{"Hardwaretest: Blizard603e+/200+25MHz (von Achim Akkermann)" LINK "Testberichte"}
    @{"Softwaretest: Elastic Dreams (von Achim Klopsch)" LINK "Testberichte"98}
    @{"Erfahrungsbericht: A1200-Tower von Micronik (von Uwe Pannecke)" LINK "Testberichte"187}

   AMIGA AGPJ - der AMIGA-aktuell-Spieleteil - von Jens Schröder   
   -------------------------------------------------------------
    @{"Danksagungen" LINK "Spieleteil"}
    @{"Aufruf" LINK "Spieleteil"24}
    @{"Vorwort" LINK "Spieleteil"58}
    @{"Spiele-News aus aller Welt" LINK "Spieleteil"79}
    @{"Charts" LINK "Spieleteil"377}
    @{"Review: Sixth Sense Investigations (Disketten-Version)" LINK "Spieleteil"492}
    @{"Release-Liste" LINK "Spieleteil"558}
    @{"Bookmarks" LINK "Spieleteil"670}
    @{"PD-Reviews: Neue Spiele im Aminet" LINK "Spieleteil"746}
    @{"Emulator-News" LINK "Spieleteil"1169}
    @{"Schlußwort" LINK "Spieleteil"1209}
    
   AMIGA International, Inc. / AMIGA,  Inc
   ---------------------------------------
    @{"Sind Haage & Partner und Phase 5 am AMIGA OS 3.5 beteiligt?" LINK "AMIGA"}
    @{"Phase 5 erhält Lizenz zur Verwendung des AMIGA OS 3.1" LINK "AMIGA"80}
    @{"AMIGA International vergibt weitere Lizenz für Werbeartikel" LINK "AMIGA"122}
    @{"Das Tagebuch von AMIGA International" LINK "AMIGA"140}

   PowerUp-to-date
   ---------------
    @{"Phase 5 liefert Blizzard603e(+) aus" LINK "PowerUp-to-date"}
    @{"CyberstormPPC im Preis gesenkt / Neues Modell mit 233 MHz" LINK "PowerUp-to-date"41}
    @{"Phase 5 kündigt AMIGA-kompatibles Computersystem an" LINK "PowerUp-to-date"54}
    @{"Phase 5 legt Projekt A\BOX auf Eis" LINK "PowerUp-to-date"303}
    @{"Chr. Bauer schließt PowerUp-Version von »SheepShaver« nicht aus" LINK "PowerUp-to-date"413}
    @{"Ergebnis der PowerUp-Umfrage von Stefan Schulze" LINK "PowerUp-to-date"456}
    @{"Kurzmeldungen" LINK "PowerUp-to-date"488}
    @{"Neue PowerPC-Software" LINK "PowerUp-to-date"510}
    @{"PowerPC-Software im Überblick" LINK "PowerUp-to-date"544}

   Produktankündigungen
   --------------------
    @{"Ankündigung: ImageFX v3.0" LINK "Produkte"}
    @{"Ankündigung: MasterIso v2.0" LINK "Produkte"111}
    @{"Ankündigung: AsimCDFS v3.9" LINK "Produkte"174}
    @{"Ankündigung: Siamese RTG Package" LINK "Produkte"260}
    @{"Ankündigung: AMIGA-Version von Pyromania Classics" LINK "Produkte"332}
    @{"Ankündigung: CallMan v1.3" LINK "Produkte"362}

   Diverse Neuigkeiten    
   -------------------
    @{"AGA-Treiber für CyberGraphics erschienen" LINK "Diverses"}
    @{"VoyagerNG 2.95 endlich erhältlich" LINK "Diverses"21}
    @{"Kostenloses IBrowse-Update auf v1.2 erhältlich" LINK "Diverses"81}
    @{"Wordworth v7.0 erschienen" LINK "Diverses"130}
    @{"Elastic Dreams auf dem Markt" LINK "Diverses"170}
    @{"Reflections 4.2 erscheint" LINK "Diverses"297}
    @{"Käufer des Aminet Set 6 erhalten Wildfire zum Sonderpreis" LINK "Diverses"556}
    @{"Magische Tage in Trier werden zum dritten Mal veranstaltet" LINK "Diverses"616}
    @{"AMIGA-Anwender wählen Mitglied im ICOA-Steering-Committee" LINK "Diverses"700}
    @{"Neuauflage des AMIGA-University-Wettbewerbs gestartet" LINK "Diverses"751}

   @{"Gehört - notiert" LINK "Kurzmeldungen"}

   @{"Gerüchteküche" LINK "Geruechte"}

   @{"Abschließend" LINK "Schlusswort"}
   
@ENDNODE

@NODE "Vorwort" "Vorwort"
@TOC "MAIN"

Vorwort
-------

Willkommen zur neuen Ausgabe von AMIGA aktuell.

Nachdem in den ersten Monaten des Jahres im Bereich der kommerziellen 
Anwendungs-Software kaum Updates und erst recht keine Neuerscheinungen zu 
verzeichnen waren, hat sich diese Situation in den letzten Tagen und Wochen 
entscheidend geändert: Reflections, Wordworth, ImageFX, Eagle Linux und 
Elastic Dreams sind nur einige Programme, die derzeit in neuen Versionen 
bzw. erstmals veröffentlicht werden.

Abgesehen davon beherrschten den Monat März folgenden Meldungen:

- Irritationen gab es um eine mögliche Beteiligung von Haage & Partner und  
  Phase 5 am AMIGA OS 3.5.

- Phase 5 hat die ersten Blizzard603e(+)-Boards ausgeliefert, die Preise    
  der CyberstormPPC-Karten deutlich gesenkt sowie eine 233MHz-Version       
  dieser Reihe auf den Markt gebracht. Im Mittelpunkt stand jedoch die      
  Ankündigung eines AMIGA-kompatiblen Computersystems namens pre\box.


Für Aufsehen hat zudem ein Gerücht gesorgt, wonach sich der britische 
AMIGA-Hersteller und -Hoffnungsträger Index Information in Konkurs befände. 
Dies hat sich glücklicherweise nicht bestätigt.

Zwei wichtige Dinge in eigener Sache:

* Mit dieser Ausgabe begrüßen wir Bastian Frank, der ab sofort die          
  Betreuung der AMIGA-aktuell-Homepage und die HTML-Konvertierung jeder     
  Ausgabe übernehmen wird.
  Ein großes Dankeschön geht an Henning Rowlin, der diese Aufgaben seit     
  fast einem Jahr verrichtet und sie aus beruflichen Gründen aufgeben       
  mußte.

* Nachdem bereits Anfang März kein einwandfreier Schreib-Zugriff auf die    
  AMIGA-aktuell-Homepage mehr gelang, hat der Website-Anbieter Mitte des    
  Monats die privaten Homepages gänzlich gestrichen. Für Ersatz ist aber    
  bereits gesorgt: Die neue AMIGA-aktuell-Homepage ist unter der Adresse 
  http://www.mediaspace.net/amigaaktuell erreichbar. Dank geht an Bastian   
  Frank und seinen Bruder, die AMIGA aktuell auf ihrem Server den           
  benötigten Speicherplatz zur Verfügung stellen.


Jetzt wünsche ich noch viel Spaß bei AMIGA aktuell,

Euer

Carsten Schröder
@ENDNODE

@NODE "Intern" "Intern"
@TOC "MAIN"

Intern
------

1. Redaktion & Mithilfe

Die AMIGA-aktuell-Redaktion besteht derzeit aus folgenden Personen:

Leitender Redakteur:                 Carsten Schröder (E-Mail: aakt@gmx.de)
Redakteur Spieleteil:               Jens Schröder (E-Mail: jschroe@gwdg.de)
1. Übersetzer:           Gernod Schomberg (E-Mail: G.Schomberg@t-online.de)
Ersteller HTML-Version, WWW-Site:        Bastian Frank (E-Mail: bhf@opf.de)

Wir suchen ständig weitere Teammitglieder, die bereit sind, eine der AMIGA-
aktuell-Rubriken oder eine andere größere Aufgabe zu übernehmen.


Auch über freie Mitarbeiter (z.B. Softwaretester - bitte melden!) freuen 
wir uns. An dieser AMIGA-aktuell-Ausgabe haben sich beteiligt (in 
alphabetischer Reihenfolge):


* Achim Akkermann
* Achim Klopsch
* Andreas Etzrodt
* Heiko Kuschel
* Ioannis Nikitopoulos
* Jörg Handwerg
* Marc Jochimsen
* Marko Koscak
* Matthias Zwerschke
* Stefan Schulze
* Tobias Weihmann
* Uwe Pannecke
* Volker Grabbe,

ferner:

* Andreas Etzrodt (danke für das, was erst in Ausgabe 5/98 kommt...)
* Andreas Kleinert (" für die Infos [nicht nur] zu Deinen Produkten)
* Andreas Magerl (" für die diversen News)
* Christian Wimmer (" für die interessanten Phase5-Infos)
* Dirk Neubauer (endlich danke für die Ateo-Anregung, mal schauen...)
* Elisabeth Meesters (danke für den Artikel, BITTE nächstes Mal auf Disk)
* Felix Schwarz (" für das, was erst in Ausgabe 5/98 kommt...)
* Jörg Burhenne (" für den Artikel, BITTE nächstes Mal auf Disk)
* Jürgen Marhoff (" für die Anregung, mal schauen...)
* Lars Decker (" für die Fusion-Info, war schon in Ausgabe 3/98...)
* Markus Poellmann (" für die Zusage und Infos)
* Raphael Pilarczyk (" für die Photogenics-Info)
* Steffen Häuser (" für die hilfreichen PowerPC-Infos),

und alle, die an dieser Stelle vergessen wurden...

In der letzten Ausgabe ist das geschehen bei:

* Udo Kastilan


Mit Preisen für das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel haben uns unterstützt:

* Frank Weber
* Patrick Bernau
* Stefan Schulze
* Peter Elzner
* Thomas Hasemann 


Vielen Dank auch an alle AMIGA-Entwickler und -Firmen, die uns 
Informationen zu ihren Produkten sowie Testexemplare geschickt haben.


Und nicht zu vergessen: Ein Dankeschön allen Teilnehmern des Gewinnspiels. 

---------------------------------------------------------------------------

2. Aufruf

AMIGA aktuell lebt von der Beteiligung der Leser, von Euch! 
Wenn Ihr einen Beitrag für uns habt, dann zögert nicht lange, sondern 
schickt ihn uns bitte für eine Veröffentlichung zu! Dabei kann es sich 
sowohl um aktuelle News, als auch um Messeberichte, Produkttests, 
Interviews etc. handeln. 
Übrigens müssen Eure Texte nicht unbedingt exklusiv für AMIGA aktuell sein. 
Falls Ihr sie bereits in anderen Publikationen veröffentlicht habt, genügt 
uns Eure Erlaubnis, sie innerhalb von AMIGA aktuell weiterzuverbreiten, 
sofern Ihr die Rechte an den Artikeln nicht aufgegeben habt.

Natürlich sind wir auch sehr an Kritik, Anregungen, also an Eurer Meinung 
zu AMIGA aktuell interessiert.


Aufruf an alle Programmierer und innovativen AMIGA-Firmen:

Haben Sie Interesse, in einem der bekanntesten deutschsprachigen AMIGA-
News-Magazine, beinahe kostenlos für Ihr(e) Produkt(e) zu werben?
Dann stiften Sie für das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel doch einen oder mehrere 
Preise! Jedes Produkt wird mit dem von Ihnen gewünschten Text vorgestellt. 
Als Händler haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen besser 
bekanntzumachen.

Die AMIGA-aktuell-Redaktion ist auch an Testmustern von AMIGA-Produkten 
aller Art interessiert.


AMIGA aktuell ist per Post ->  Carsten Schröder
                               Helmoltstraße 10
                               37081 Göttingen
                               Deutschland

oder per E-Mail ->             aakt@gmx.de

erreichbar. Den Spieleteil betreffende Mails sind direkt an den zuständigen 
Redakteur Jens Schröder (jschroe@gwdg.de) zu richten. Anregungen zum Design 
der AMIGA-aktuell-Homepage sowie "Bugreports" sollten direkt an Bastian 
Frank (bhf@opf.de) geschickt werden.        

---------------------------------------------------------------------------

3. Distribution

Viele Wege führen zu AMIGA aktuell:

Zur Zeit sind die Diskettenmagazine

* NoCover      (Herausgeber: APC&TCP)
* HAM          (Herausgeber: Karl-Heinz Bader)
* AA           (Herausgeber: Berlin PD)
* StarMag      (Herausgeber: Christian Keller)

zur Veröffentlichung von AMIGA aktuell berechtigt.

Achtung: In einigen der Diskmags werden die in AMIGA aktuell enthaltenen 
Grafiken aus Platzgründen nicht oder nur teilweise veröffentlicht.


Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten, an AMIGA aktuell 
zu kommen:

* per Post: Die neueste Ausgabe kann jeweils ab Ende des Vormonats gegen 
  Diskette und Rückporto (auch in Briefmarken) direkt bei mir angefordert   
  werden. Alternativ kann statt einer Diskette auch ein um 1 DM erhöhter    
  Betrag mitgeschickt werden.

* per E-Mail-Abo: Wer AMIGA aktuell regelmäßig bei Erscheinen automatisch 
  zugeschickt bekommen möchte, und angehängte Dateien empfangen kann,       
  sollte mir eine entsprechende Mail (unter Angabe der gewünschten Version:  
  1. AMIGAGuide oder HTML; 2. mit oder ohne Grafiken) senden. Anschließend  
 
  wird AMIGA aktuell jeweils zum Ende eines Monats UU-kodiert und LhA-      
 
  gepackt zugeschickt. Außerdem gibt es zu wichtigen Anlässen               
  Sonderausgaben bzw. Newsletter. 
  Eine Abbestellung ist natürlich jederzeit möglich, Mail genügt.

* über das Aminet: AMIGA aktuell ist auch im Aminet (und mit entsprechender 
  zeitlicher Verzögerung auf den Aminet-CDs) zu finden, und zwar im 
  Verzeichnis docs/mags unter AaktMMJJHTML.lha (HTML-Ausgabe) bzw. 
  AaktMMJJGuide.lha (AMIGAGuide-Ausgabe), wobei "MM" den Monat und "JJ" das 
  Jahr darstellt. Seit Ausgabe 03/98 liegen die Grafiken in einem Extra-    
  Archiv (AaktGFXMMJJ.lha) vor.
  Bei Eingabe von "Aakt" in einem Aminet-Suchprogramm werden alle           
  verfügbaren AMIGA-aktuell-Ausgaben aufgeführt.

* Über das WWW: Auf der Homepage http://www.mediaspace.net/amigaaktuell
  sind alle Ausgaben von AMIGA aktuell ab Januar 1997 abgelegt.

* über folgende Mailboxen (geordnet nach Tel.-Vorwahl):
  
  - Empire, Modem/ISDN (wird automatisch erkannt): 0201/8903136

  - Karsoft, Modem: 0345/8051181 (tägl. 22:30 bis 0:00, Fr & Sa bis 1:00)

  - DataType, Modem: 04231/71150 

  - Soundbox, Brett: 0-5-Box-Intern-Talk/Amiga_aktuell
    Modem/ISDN (wird automatisch erkannt): 05341/396607, 05341/396728

  - Bluebird, Brett: /100-AMIGA-PD/104-AMIGA-aktuell,
    Modem/ISDN (wird automatisch erkannt): 05522/920030, 05522/919162

  - Insufficent Memory, Brett: /Amiga-Files/AMIGA_aktuell-Support/,
    Modem: 0571/3201921, ISDN: 0571/31923
  
  - HighVoltage, Brett: LOKAL/SUPPORT/Amigaaktuell,
    Modem: 08642/598919, 08642/895003, ISDN: 08642/899952, 08642/899954

  - SunHouse, Brett: F04.AmigaAktuell ->AAkt-HTML_Version bzw. 
    ->AAkt-AGuide_Version, Modem: 0991/2709685 (ab 21:00)

 
  Achtung, Mailboxbetreiber: Habt Ihr Interesse, ein Brett für 
  AMIGA aktuell einzurichten, dann meldet Euch bitte unter aakt@gmx.de bei 
  uns!

* per Packet Radio: Eine Hinweis-Datei zum Download der AMIGAGuide-Version  
  (ohne Grafiken) per Packet Radio, oder eventuell die eigentliche Ausgabe,  
  liegt weltweit in der AMIGA-Rubrik des Netzes bereit.

---------------------------------------------------------------------------

4. Rechtliches

AMIGA aktuell darf PRIVAT frei kopiert werden, solange als Gegenleistung 
(einschl. Datenträger und Porto) nicht mehr als 3 DM bzw. ein 
vergleichbarer Betrag in einer anderen Währung verlangt wird. Eine 
gewerbliche Weiterverbreitung bedarf jedoch der Zustimmung von 
Carsten Schröder.

Die Zusammenstellung steht unter dem Copyright von Carsten Schröder; der 
AMIGA-aktuell-Spieleteil steht unter dem Copyright von Jens Schröder.

Die von der AMIGA-aktuell-Redaktion verfaßten Artikel stehen unter dem 
Copyright des jeweiligen Autors und dürfen ohne dessen Genehmigung nicht 
verändert oder republiziert werden. 

Für den Inhalt übernommener Beiträge (erkennbar an den Zeichen » am Anfang 
und « am Ende des Artikels) ist der jeweilige Autor verantwortlich. Die 
AMIGA-aktuell-Redaktion verpflichtet sich nicht, jeden erhaltenen Beitrag 
zu veröffentlichen.

Über die Aufnahme von AMIGA aktuell in weitere Magazine, PD-Serien, auf CD-
ROMs etc. entscheidet Carsten Schröder.

Die Distribution von AMIGA aktuell betreffende Anfragen sind an folgende 
Anschrift zu richten:

Carsten Schröder        E-Mail: aakt@gmx.de
Helmoltstraße 10
D-37081 Göttingen
@ENDNODE

@NODE "Gewinnspiel" "Gewinnspiel"
@TOC "MAIN"

Das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel
-----------------------------

Wohl wegen der Turbulenzen um die Homepage und, damit verbunden, der 
fehlenden Möglichkeit der Online-Teilnahme, gab es diesmal einen Einbruch 
bei der Beteiligung: Lediglich 28 Leser gaben ihre Antworten ab. 


Zur Auflösung:


Standard-Frage: Die Blizzard 603e(+) wird in 18 verschiedenen Versionen     
                (dabei neunmal mit, neunmal ohne Fast-SCSI-II-Controller)   
                angeboten. Addiere die von Phase 5 empfohlenen              
                unverbindlichen Verkaufspreise der 18 Varianten zu einer    
                Zahl (Tip: sie ist fünfstellig). Dies ist die Lösung der    
                Standard-Frage.

Antwort: Die (mehr oder weniger einfache) Addition besitzt die Lösung       
         20362.


Master-Frage: Es gab vor Jahren einen AMIGA-Hardwarehersteller namens
              "Advanced Systems & Software". Was ist aus ihm geworden?

Antwort: Die meisten Einsender wußten die richtige Antwort. Für die übrigen  
         wird die Lösung möglicherweise eine Überraschung sein: Das         
         fragliche Unternehmen hat sich 1995 umbenannt, und zwar in 
         "Phase 5 digital products"...

Meinungsfrage: Hast Du vor, Dir in den nächsten sechs Monaten ein PowerUp-
               Board zu kaufen?


Die Auswertung:

Antwort                                              Häufigkeit der Nennung
---------------------------------------------------------------------------
1 (Ich besitze bereits eines.)                                        6 mal
2 (Ja, auf jeden Fall.)                                               7 mal
3 (Ja, wahrscheinlich.)                                               3 mal
4 (Ich bin noch unentschlossen.)                                      6 mal
5 (Nein, wahrscheinlich nicht.)                                       6 mal
6 (Nein, auf keinen Fall.)                                            0 mal


Fazit:
------

Etwa jeder fünfte Teilnehmer ist bereits stolzer Besitzer einer PowerUp-
Karte, weitere 35 Prozent planen, in den nächsten sechs Monaten ein Board 
zu kaufen. 
Was aus der Auswertung nicht hervorgeht: Nicht alle, die mit "4" oder "5" 
geantwortet haben, stehen PowerUp kritisch gegenüber. Einige Leser planen  
zwar den Kauf einer Karte, jedoch nicht in den nächsten sechs Monaten. 
Andere sehen sich aus finanziellen Gründen zu einer solchen Ausgabe derzeit 
und in naher Zukunft nicht in der Lage. Eine weitere Gruppe möchte erstmal 
das Erscheinen der pre\box bzw. einer möglichen Eigenentwicklung von AMIGA, 
Inc. abwarten.

Im Vergleich mit der ersten Auswertung der Frage (sie wurde in AMIGA 
aktuell 10/97 bereits einmal gestellt), fällt auf, daß sich die Meinung der 
AMIGA-aktuell-Leser in den letzten sechs Monaten offenbar recht wenig 
geändert hat. Auch damals stand eine Mehrheit positiv zu PowerUp, Besitzer 
von PowerPC-Karten waren zu dem Zeitpunkt jedoch noch nicht unter den 
Teilnehmern.

          
Die Gewinner des letzten Gewinnspiels:


1 x Vollversion von "Diamond Caves II": Thomas Krpic-Mocilar
1 x Vollversion von "AFiloFaxPro": Volker Grabbe
1 x Vollversion von "Vokabi 2": Christian Wimmer
1 x Vollversion von "Crossfire": Andreas Winterer
1 x CD³²-Emulation "CD-Boot": Marco Saupe


Herzlichen Glückwunsch!


Und jetzt gibt es für alle eine neue Chance auf einen Preis:


Frank Weber hat sein Programm CDCat für das Gewinnspiel zur Verfügung 
gestellt:

«CDCat (MUI) ist DER CD-ROM-Katalogisierer. Es eignet sich auch besonders 
für Aminet-CDs, da Alter, Größe und Archiv-Beschreibungen mitberücksichtigt 
werden. Im Browser können CDs durchstöbert werden, ohne eingelegt zu sein. 
Auch ist Entpacken, Texte anzeigen etc. aus CDCat heraus möglich. Ab 
Version 1.2 wird auch XPK zum Packen der Scankataloge unterstützt.»

Eine Demo-Version des Programms ist im Aminet verfügbar. Aktuell ist 
Version 2.1. Ein Test von CDCat läßt sich unter 
http://www.amigaworld.com/support/cdcat/C_test.html abrufen.

Der Autor ist unter folgender Adresse erreichbar:

Frank Weber
Schlizstraße 53
74076 Heilbronn
Deutschland 

E-Mail: fweber@amigaworld.com


Patrick Bernau hat sein Programm Vokabi 2 für das Gewinnspiel zur Verfügung 
gestellt:

«Vokabi 2 ist der erste Shareware-Amiga-Vokabeltrainer, mit dem man seine
Wörter wirklich so lernen kann, daß man sie auch ein halbes Jahr später 
noch kann und beim Abfragen nicht daran verzweifelt, daß man eben "klauen" 
statt "stehlen" eingegeben hat. Es hat einige hervorzuhebende Eigenschaf-
ten: intelligenter Abfrage-Algorithmus, Jockersuche, Wörterbuchdruck.»

Eine Demo-Version des Programms ist im Aminet verfügbar. Achtung: In der  
Version 1.0 befand sich ein schwerer Fehler, der seit v1.1 behoben ist.

Der Autor ist unter folgender Adresse erreichbar:

Patrick Bernau
Daimlerweg 3
71032 Böblingen
Deutschland

E-Mail: pbernau@aeg.bb.bw.schule.de


Stefan Schulze hat sein Programm Crossfire für das Gewinnspiel zur 
Verfügung gestellt:

»Crossfire ist _Das_ Multiplayer-Shotem'up für 2-4 Spieler (Im Team oder
alle gegen alle). 20 verschiedene Waffen und 15 andere Items sind die
Garantie für monatelangen Spielspaß. Dazu gibt's noch äußerst reichliche 
Optionsmenü's z.B. für grundlegende Sachen wie Namen, Farben, Steuerung, 
Rundenanzahl, Spiel-Modi oder auch Panzerungsstärke und die (speicherbaren)
Highscores.
Sämtliche Waffen, Items und Kampfarenen lassen sich einzeln ab- und
zuschalten, z.B. um sich mit Spiel und Steuerung vertraut zu machen ohne
gleich /überrumpelt/ zu werden. Viel Liebe zum Detail, massenweise
kleine Feinheiten und eine effektvolle Aufmachung runden das Spiel ab.«

Eine Demo-Version des Programms ist im Aminet verfügbar.

Der Autor ist unter folgender Adresse erreichbar:

Thomas Schulze
An der Winkelwiese 2
01109 Dresden

E-Mail: stefan.cbyte@sz-online.de


Peter Elzner hat sein Programm ManiacBall für das Gewinnspiel zur 
Verfügung gestellt:

»ManiacBall basiert auf dem klassischen Breakout, bei dem mit einem 
Schläger und einem Ball Steine getroffen werden müssen und diverse Extras 
das Leben erleichtern. ManiacBall bietet als Erweiterung die Möglichkeit 
von mehreren Schlägern und mehreren Bällen auf einem Spielfeld, ein 
lustiger Zwei-Spieler-Modus (gleichzeitig!) und jede Menge Extras, wie z.B. 
Laser, Schutzschild und vieles mehr. Wem die vorhandenen Level zu 
langweilig werden, kann sich mit dem Leveleditor auch eigene Spielstufen 
erschaffen.
Voraussetzungen: Amiga mit Kick2.0, 1MB Speicher.
          Grafikkarten werden unterstützt, MUI wird für den Editor benötigt
Unregistrierte Version: 25 Level, Editor eingeschränkt
Registrierte Version: 25 DM«

Eine Demo-Version kann von http://www.diamond-pro.com heruntergeladen 
werden.

Der Autor ist unter folgender Adresse erreichbar:

Peter Elzner
Grudene 6a
58644 Iserlohn
                  
E-Mail: order@diamond-pro.com (Bestellungen) bzw.
        peter.elzner@diamond-pro.com (Fragen)


Desweiteren hat mir Thomas Hasemann die Präsentations-Software
"Maxon Multimedia" zur Verfügung gestellt.


Aufruf an alle innovativen Programmierer und AMIGA-Firmen:

Haben Sie Interesse, in einem der bekanntesten deutschsprachigen AMIGA-
News-Magazine, beinahe kostenlos für Ihr(e) Produkt(e) zu werben?
Dann stiften Sie für das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel doch einen oder mehrere 
Preise! Jedes Produkt wird mit dem von Ihnen gewünschten Text vorgestellt. 
Als Händler haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen besser 
bekanntzumachen.
       

Hier die neuen Fragen (nur ZWEI davon müssen beantwortet werden):


Standard-Frage: Nenne eine Firma, die von AMIGA International eine Lizenz   
                zur Vermarktung von AMIGA-Werbeartikeln erhalten hat.


Master-Frage: Wie hieß a) der letzte Geschäftsführer von Commodore          
              Deutschland, und wer war b) sein Vorgänger?

              
Wie schon im Vormonat, ist in diesen Wochen eine weitere, bereits gestellte 
Frage, wieder aktuell geworden. Um einen Vergleich zu den früheren 
Antworten ziehen zu können, ist sie an dieser Stelle erneut zu beantworten:


Meinungsfrage: In welchem Zeitraum wird Deiner Meinung nach das 
               AMIGA OS 3.5 erscheinen?

Mögliche Antworten:
                  
1: Spätestens Juli '98
2: August '98 bis November '98
3: Dezember '98 bis März '99
4: Später als März '99
5: Nie

Es genügt, die Nummer anzugeben.


Unter allen Teilnehmern, die mindestens ZWEI dieser Fragen bis zum 20. 
April (Einsendeschluß) beantworten (die Wissensfrage[n] natürlich 
richtig), werden die folgenden Gewinne verlost:

1 x Vollversion von "ManiacBall" (Wert: DM 25,-)
1 x Vollversion von "CDCat" (Wert: DM 30,-)
1 x Vollversion von "Vokabi 2" (Wert: DM 25,-)
1 x Vollversion von "Crossfire" (Wert: DM 20,-)
1 x Präsentations-Software "Maxon Multimedia" (Wert: nach Ermessen)


Wer alle drei Fragen beantwortet (die Wissensfragen müssen natürlich 
richtig sein), nimmt mit ZWEI Stimmen an der Verlosung teil und hat somit 
die doppelte Chance auf einen Preis.


Schickt Eure Antworten bitte bis zum 20. April an folgende Adresse:

Carsten Schröder
Helmoltstraße 10
37081 Göttingen
Deutschland

oder per E-Mail an:

aakt@gmx.de


Bitte vergeßt nicht, Eure Post-Anschrift anzugeben, und ggf. den 
bevorzugten Preis. Eine Garantie, daß Ihr im Gewinnfall dann auch genau 
diesen Preis erhaltet, kann natürlich nicht gegeben werden.
@ENDNODE

@NODE "Forum" "Forum"
@TOC "MAIN"

AMIGA-aktuell-Forum
-------------------

In dieser Rubrik sind die - bei den meisten anderen Magazinen getrennt 
geführten - Rubriken "Leserbriefe", "Kleinanzeigen", und "Problemecke" 
zusammengefaßt. 

Wenn Ihr einen Beitrag habt, schreibt bitte an:

        Carsten Schröder
        Helmoltstraße 10
        37081 Göttingen

E-Mail: aakt@gmx.de

---------------------------------------------------------------------------

1. Tip zu Marco Boths Netzwerk-Problem (von Marc Jochimsen)

»Wenn Du den Betrieb über die Ethernetkarten und TCP/IP nicht hinbekommst, 
versuch es doch einmal mit TWINexpress (AmiNet bzw. CDs) und einem 
Nullmodemkabel über die serielle Schnittstelle. Die Software besteht aus 
einem Programm für den Amiga und einem für den PC. In einem 1995er-Amiga-
Magazin müßte auch ein Bericht darüber sein, ich habe ihn aber noch nicht 
gefunden.«

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2. Diverse Fragen 

Marc Jochimsen hat einige Software-Fragen:

»Außer Wolfram Partikel, der mir das Amiga Magazin 10/97 geschenkt hat, hat 
kein Leser auf meinen Aufruf in der letzten Ausgabe reagiert. Ich sitze 
also immer noch vor einem instabilen Amiga-System und suche nach des 
Rätsels Lösung. Ich hoffe aber trotzdem noch, ein Leser nimmt sich ein Herz 
und gibt mir ein paar Tips.

Auch in dieser Ausgabe habe ich ein paar Fragen:

I. Gibt es ein Shell-Programm, das Workbench-Fenster öffnen kann? Ich 
stelle mir ein Programm vor, das einfach das Fenster eines Verzeichnisses 
öffnet, als ob man die entsprechende Schublade im Mutterverzeichnis doppelt 
angeklickt hätte. Z.B. "openwindow ZIP0:Playstation/Simulationen/". Ich 
will nämlich mit Hilfe von Toolmanager ein Dock anlegen, das die 
wichtigsten Unterverzeichnisse per Klick öffnet, weil ich es leid bin, mich 
immer durch alle Directories hangeln zu müssen.

II. Wer kann mir eine Audiokassettenverwaltung empfehlen (PublicDomain, am 
liebsten Freeware :-) ? Ich möchte damit alle wichtigen Daten meiner MCs 
abrufen (Typ, Spiellänge, freie Zeit, Titel und Interpreten der einzelnen 
Lieder etc.) sowie anschließend alles ausdrucken können.

III. Wie bringe ich meinem System weitere Default-Icons bei, zum Beispiel 
für CrossDos-Laufwerke oder Kickstartdisketten? Die Standard-Icons stören 
nämlich mein harmonisches Erscheinungsbild auf der WB. :-) Einfaches 
Kopieren in  Sys:Prefs/Env-Archive/Sys, z.B als def_Kick.info, bringt 
nichts.«

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3. Reaktionen auf den Leserbrief von Andreas Beinke

Volker Grabbe äußert sich zu Andreas Vorschlägen wie folgt:

»Hallo,
ich gebe mal meinen Senf hierzu:

aakt> 00. Mainboard ATX Standard / FlashROM fuers KICK-ROM

Dies ist meines Erachtens ein guter Vorschlag.

aakt> 01. CPU 604e 150-300 MHz / CPU 6xx 200 MHz - ???)

Die Fixierung auf einen bestimmten PPC-Prozessor ist meines Erachtens ein 
Fehler. Das Konzept des A4000, CPU auf Karte, sollte beibehalten werden.
Dadurch sind bei gleicher Grundplatine verschiedene Preis- und Power-
Kategorien möglich.

aakt> 02. 512 KB oder 1024 KB Cache

Bei Einsatz eines PPCs sehr sinvoll.

aakt> 03. vier SDRAM-Sockel fuer maximal 512 MB Speicher

Welche Form? Ich denke, 2 PS/2-Sockel und 3 DIMM-Sockel wären angebracht. 
Es sollten aber auch günstigere EDO-RAMs unterstützt werden.

aakt> 04. 64- oder 128Bit-Bus-System, 5 * (Zorro IV/V) (Bustakt 75 MHz /    
      150 MHz) oder PCI und ABG

Ein eigenes System zu entwickeln würde dauern. Dave Haynie hat selbst 
gesagt, daß sein ZorroIV-Konzept fast mit PCI identisch ist. Daher denke 
ich mal, da es von Motorola ein PCI-Chipset für den PPC gibt, sollte man 
dieses nehmen. Zumal man dadurch auf bestehende Karten auf dem Markt 
zurückgreifen kann. Apple hat den Schritt zu PCI nie bereut. 

aakt> 05. 4-fach IDE-Controller

Ist im Motorola-Chipset enthalten, wie Multi I/O, wieder ein Punkt für 
dieses Konzept.

aakt> 06. UltraWide-SCSI

Damit kann man den letzten Punkt NIE einhalten. Ich denke, es gibt genug 
PCI-Adapter von Symbios Logic und Adaptec. Optional ja, von Haus aus nein. 
Zu teuer, um mit PCs der 1000-Dollar-Preisklasse mitzuhalten.

aakt> 07. Grafik 1280 * 1024 True Color / 80 - 90 Hz / 3D / MPEG

Bei PCI kann man es sich aussuchen. Es gibt genug Karten für alle
Preiskategorien.

aakt> 08. Sound 16 Bit (OUT / MICRO / MIDI / IN <DIGI/ANALOG>)

Es gibt bereits PCI-Soundkarten. Also PCI!

aakt> 09. 2 * Ser. mit maximal 460800 Baud

Wer braucht das? 230bps sind bei Kanalbündelung von ISDN das max., was ISDN
verträgt. Für andere Sachen werden eher noch weniger gebraucht. 

aakt> 10. 1 * Par. fuer Drucker

Auch diese ist im Motorola-Chipset vorhanden.

aakt> 11. zwei Anschluesse fuer Mouse / Joy usw. (Digital)
aakt>12. Tastatur PC oder AMIGA (Auto-detection)
aakt>13. ein Diskettenlaufwerk 1.44 MB oder 2.88 MB, Option fuer ein 
zweites

All das ist nicht schlecht. Aber es ist alles im MOT-602-PCI-Chipset
vorhanden. Da dieses Chipset für den PPC entwickelt wurde, ist es dafür 
ideal. 

aakt> 5. brauchen wir einen Rechner, der vom Preis-Leistungsverhaeltnis den 
aakt> PC das Wasser reichen kann!

All das ist aber mit Eigenentwicklungen nicht möglich. Wenn man vorhandene
Hardware verwendet und diese mit Zusatzkarten anpaßt, denke ich mal, würde 
es mehr bringen.

Als Basis, denke ich mal, sollte ein CHRP-Board von Motorola verwendet 
werden, wie es bei einigen Apple-Clones verwendet wurde. In Verbindung mit 
einer 68k-Emulation und RTG für Sound und Grafik ist das meines Erachtens 
die beste Lösung.

aakt> 6. Software : Da sollte es eigentlich keine Probleme geben wenn, 
HAAGE &
aakt> PARTNER endlich MERAPI (JAVA-SERVER) auf den Markt bringen!«
                                 
Dem schließe ich mich an.


Mit freundlichen Grüßen

Volker Grabbe«


Auch Ioannis Nikitopoulos möchte sich zu Wort melden:

»Hallo Users,

zum Leserbrief von Andreas Beinke aus der AAkt 0398 möchte ich meine
Meinung kundtun.

Zum Punkt 1 stimme ich zu, doch bei der Umsetzung des AmigaOS auf PPC
(Punkt 2) hat AI bereits seine Marschrichtung bekanntgegeben.
Der Punkt 3 hört sich toll an, oh Mann, willste etwa, daß PPC-Käufer kein
einziges Amiga-Programm mehr nutzen können? Nicht alles wird umgesetzt
werden.
Der Punkt 4 ist der Hammer, was Andreas Beinke da aufzählt, ist weder
ein Amiga, noch ein PC, eher eine Silicon-Valley-HiTech-Machine.
Diese Ausführung ist mit dem Punkt 5 (brauchen wir einen Rechner, der vom
Preis-Leistungsverhaeltnis den PC das Wasser reichen kann!) in keinster
Weise zu vereinbaren. So ein PC würde heute mindestens 4000,-DM, wohl eher
mehr, kosten.
Zum Punkt 6 will ich mich nicht äußern.

Hochstapeln hat der Amiga-Gemeinde nie gut zu Gesicht gestanden, eher den
PC-Usern. Die Stärke der Amiganer und der Software-Produzenten war es schon
immer, aus wenig VIEL herauszuholen.

Have a nice Day,

Johnny.«

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4. Leserbrief zur Zukunft des AMIGAs (von Tobias Weihmann)

»Leserbrief zur Zukunft des Amigas
(mit Reaktionen auf die Briefe von Markus Lunk, Andreas Beinke und tosh)

>Daher sollten auch endlich die Spielereien aufhören in Sachen 68k bzw.
>überhaupt CISC, ganz gleich, mit wieviel MHz.

Kann sich denn irgend jemand diese wahnwitzigen 68k-Ideen erklaeren?
Entweder leben die meisten Amiga-Oberen auf einem anderen Planeten, oder 
sie wollen uns und alle potentiellen User weiterhin fuer dumm verkaufen. 
Wer heute versucht, einen derartigen Rechner auf den Markt zu schmeissen, 
sei es dieser unselige Staubsauger-Verschnitt oder diese neuen (?) 
Visionen, hat es verdient, so schnell wie moeglich vom Markt zu 
verschwinden. Auf Nimmerwiedersehen, ciao!

Die beste Loesung fuer den Amiga waere dann wohl: Freigabe der wichtigsten 
Copyrights, Aufloesung von Amiga#?, Weiterentwicklung durch User (und 
Firmen wie phase5 und Pios) nach Unix- und AROS-Manier.

Eine Eigenbroetler-Loesung à la Phase 5 taugt IMHO nur als Interim-Loesung. 
Meine Wunschvorstellung waere ein System, das auf meinen PPC-Rechnern ohne 
zusaetzliche Hardware laufen wuerde, wie BeOS es vormacht. Das schliesst 
natuerlich Spezial-Hardware (A/BOX) nicht aus, nur sollte diese nicht 
allein ins Auge gefasst werden.

>Wir muessen unbedingt die letzten 6
>Jahre aufholen, und zwar nicht im Kleckertempo, sonst ist der Ofen
>endgültig aus.

Manchmal habe ich den Eindruck, es seien 20 Jahre. :-(

Die Ausmistung der Hardware ist nicht genug. Warum immer der Entwicklung 
mit Amiga-spezifischen Rechnern hinterherhinken? Entwickelt AmigaOS 4.0 
moeglichst Hardware-unabhaengig. Lasst uns etablierte PPC-/Sparc-/Intel- 
Systeme verwenden, und Klagen ueber veraltete Hardware werden fuer immer 
der Vergangenheit angehoeren.

Viele Amiga-User haben Macs oder PCs. Sparen wir uns die Anschaffung von 
mehreren Computern, wenn einer es auch tun koennte!

Spezial-Hardware koennte man dann auch als "Amiga-PlugIn"-Karten in 
beliebige Rechner einstecken. Ich schlage also praktisch den umgekehrten 
Weg als Markus ein, also den Amiga in verbreiteten Systemen, statt 
verbreitete Systeme in Amigas. Das hallte ich fuer sinnvoller, von der 
Leistung und vom Geld her.

Zur Hardware von Andreas: Man nehme einen modernen PPC-Computer (z.B. von 
Apple) und installiere AmigaOS 4.0. Apple sollte generell alle 
Spezialvorrichtungen (Video, Seriell...) aufgeben, und sich den Standards 
anpassen.

Ausserdem fordere ich mehr Orientierung an UNIX-Systemen, damit Neu-
Compilierungen wie ein Mozilla oder Java auf dem Amiga ohne besondere 
Modifikationen moeglich sind. Fuer UNIX-Systeme wird es nie Software-Mangel 
geben. Rhapsody basiert auf NetBSD und wird ohne Probleme Unix-Programme 
laufen lassen. Ixemul ist ein richtiger Weg. Ich koennte mir auch (Frevel, 
Frevel) ein AWindows-System fuer Unix-Derivate vorstellen, 68k-Emu 
inklusive.

Merapi ist wirklich eine weitere grosse Chance fuer den Amiga.
pOS ist aber kein wirklicher Fortschritt. Schaut euch BeOS an!!!

>»Schön, daß es bei der Weiterentwicklung des Amigas voran geht. Jedoch
>habe ich meine Bedenken, den Zukunfts-Amiga als Multisystem-Rechner
>herauszubringen. Apple beispielsweise nähert sich immer mehr dem
>Windoof-PC-Standard - und gleichzeitig werden immer höhere Verluste
>eingefahren.

Apple faehrt in letzter Zeit keineswegs immer hoehere Verluste ein.
MacOS 8 ist (fuer die angepeilte Benutzer-Gruppe) grandios, und
Rhapsody (das bereits auf Intel-Rechnern laeuft) sehr vielversprechend.

>Um eine wirkliche Alternative zum PC zu bieten, muß ein Rechnersystem
>her, das sich durch einfache Assemblerprogrammierung auszeichnet (ohne
>Millionen Treiber und "Standards").

Und damit Rueckkehr zu den Hardware-abhaengigen Systemen der 80'er???
Nein, die Zukunft liegt in der Standardisierung und den offenen Systemen. 
Rhapsody fuer Intel / Windows fuer PPCs - ich finde das gut.
Wer Windows fuer besser haelt als Apple's System, installiert Rhapsody.
Wer gerne mit einem Amiga-System arbeitet, installiert sich AmigaOS.
Ueber Schichtenmodelle steht die Hardware dabei jedem installierten
System offen. Software-Portierung ist ein Kinderspiel.

Ein solches System sollte eigentlich alle Wuensche befriedigen. Ich freue 
mich auf Anregungen und Kritik. Wer seine Meinung ueber die Zukunft des 
Amiga abgeben moechte, kann auch meine Umfrageseiten auf 
http://www.geocities.com/SiliconValley/Park/3680 besuchten.

Zu diesem Thema kann ich http://www.be.com und 
http://www.rhapsodyOS.com sehr empfehlen.

Tobias Weihmann
rosenkranz@geocities.com

P.S. Ich wuerdige dem "Amiga"-Magazin keinen Kommentar mehr.

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5. Leserbrief zur Zukunft des AMIGAs (von Jörg Handwerg)

»Gerade habe ich in der neusten Ausgabe der AAkt. den Artikel von Tosh 
gelesen, der seine Vorstellung eines AMIGAs der Zukunft beschreibt. Dazu 
möchte ich auch mal einiges anmerken:

1. Vollkommen richtig ist sicherlich, daß man ohne Werbung keine Rechner
verkauft. Allerdings muß der Artikel den ich preise auch gut sein, und das 
kann man beim heutigen Verhältnis Preis / Leistung von AMIGAs wohl kaum 
behaupten.
Auch wenn's etwas teurer ist, greift man zu, wenn man besondere Vorteile 
mit einem Rechner hat, die des AMIGAs sind für den Normaluser einfach zu 
gering (zumindest vordergründig), um das mangelnde Softwareangebot 
auszugleichen.
Außerdem muß ich AMIGAs nicht nur bewerben, sondern auch kaufen können, und
vor allem die Software dazu, und wo kann man das schon noch ?

2. -

3. Teuer ist sicherlich richtig, aber was wäre die Alternative gewesen: 
Alle Software in den Müll und dann einen komplett neuen Rechner kaufen, 
oder über Emulation arbeiten, die für den Prozessor viel zu langsam ist ?? 
Es ist schon beim MAC sehr schwierig gewesen, den Übergang zu schaffen, und 
für viele AMIGA-Produzenten unrentabel, für die anfangs vorhandenen paar 
User PPC-Code zu schreiben. Bei der jetzigen "Lösung" können die 
Softwareproduzenten Schritt für Schritt auf PPC umstellen und so noch 
genügend Kunden mit der 68k-Version bedienen, bis der Stamm der PPC-Kunden 
ausreicht, um eine Produktion rentabel zu machen. Wären alle AMIGA-Besitzer 
auf dem heutigen Stand der Technik, und es wäre Zeit, um 2 Jahre in ein 
PPC-Betriebssystem zu investieren, dann wäre vielleicht eine reine PPC- 
Lösung besser. Beim heutigen Zustand allerdings würden von den 
verbleibenden Usern sicherlich eine Menge auf PC statt auf PPC wechseln, 
wenn ihr Rechner nicht mehr unterstützt wird.

4. Ob es AMIGAs von AI geben wird steht nicht einmal fest !

Meine Überzeugung ist, daß man nur Kunden gewinnen kann, wenn man anderen
Plattformen voraus ist, was der A1000 damals ja war. Das wird natürlich 
auch zusehends schwieriger, da es eben keinen Sinn macht, die Auflösung 
einer Graka unendlich zu steigern etc. Allerdings hat die "Version" eines 
AMIGAs, die Tosh hier beschrieben hat, für mich NICHTS mit Zukunft zu tun, 
sondern ist eben lediglich "State of the Art". All das, was hier 
beschrieben wird, ist heute erhältlich (nicht alles für den AMIGA leider,   
:-( ...mal abgesehen von Widersprüchen CPU 604e und 64 Bit Bus [604e hat 
extern "nur" 32 Bit] ). Im Prinzip, könnte man sagen, stellt das keinen 
AMIGA dar, sondern all das, was den AMIGA ausmacht, wird gegen einen 
Standard-PC ausgetauscht, und nur der Prozessor bleibt !
Der größte Unterschied des AMIGAs zum PC besteht nun mal eben in seinem
Mainboard, sprich Customchips, Unified Memory Architecture, Zorro-Bus ! 
Wenn man dies wegläßt, kann man es nicht mehr AMIGA nennen. Es müßte zwar 
kein Zorro mehr sein, aber sicherlich brauchen wir ein besseres Bussystem 
als im PC (ist eh total veraltet). Mein "Traumrechner" wäre die A\Box, 
obgleich ich nicht daran glaube, daß P5 jemals einen zustande bekommt, da 
er jedem erhältlichen PC in Punkto Speed und Architektur haushoch überlegen 
sein wird.

5. Vergiß es ! Träum weiter ! Sorry, aber anders kann man es ja nicht 
sagen. Wer ständig davon redet, wir sollten einen Rechner mit dem gleichen
Preis/Leistungsverhältnis wie bei den PCs bekommen, der sollte mal 
aufwachen ! Es ist nun mal UNMÖGLICH, ein paar Geräte zum gleichen Preis 
anzubieten wie Millionen von PCs.

6. Wer JAVA mal gesehen hat, der weiß, daß es zum tagtäglichen Arbeiten
unerträglich langsam ist. Erst wenn die Prozessoren noch schneller werden 
oder spezielle Java-Prozessoren verfügbar sind, wird das eine mögliche 
Alternative.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Handwerg«

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6. Leserbrief zur Situation und Zukunft des AMIGAs (von M. Zwerschke)

»Die neue Amiga aktuell liegt mir vor, und ich möchte meinen Senf dazu 
geben.

Erstens (Situation Amiga)

Die gegenwärtigen Irritationen bei G2000 und der Amiga-Gemeinde liegen
eigentlich in einem einfachen Fakt begründet. Amiga International hat nach 
wie vor  k e i n  tragfähiges von der Mutterfirma abgesegnetes Konzept 
für einen generellen Neuanfang. Nur so lassen sich die widersprüchlichen 
Aussagen von Petro T. begründen. Die Monate verrinnen, und noch ist man 
sich nicht mal über den Prozessor der Zukunft einig, redet von 200 MHz, 
wo man in anderen Bereichen die 1000er anpeilt und 400 bereits vor einem 
Jahr erreichte (Intel Alpha). Immer mehr Softwarefirmen legen Ihre Amiga-
Projekte auf Eis (Vulcan, Maxon, SoftWood). 
Ich kann Michael Kramer leider nur zustimmen, was seine momentane 
Einschätzung der Lage betrifft. Insofern habe ich heute nur noch wenig 
Hoffnung, was die Aufmischung des Marktes betrifft. 
Es kann nur eine Lösung geben. Der neue Amiga im Jahr 1999 kostet nicht 
mehr als 4000.- DM, er hat einen 500 MHz-RISC-Prozessor mit 64 Bit 
Bandbreite auf alle Ports und Bausteine, DVD-Schreib/Leselaufwerk, 10GB- 
Festplatte, UltraWideSCSI, ISDN integriert, Videoeingang für Bildtelefon, 
Videocapturecart mit Audiodigitizer onboard, Emulatoren für PSX, 
Modulschacht und Emulator für N64, sowie Workbench 4.0, Softwarepaket mit 
24Bit-Malprogramm, Viedeoschnitt- und Gestaltung, Schreibprogramm mit 
Browser und HTML/Javascriptfähigem Editor.
Wenn hier einer sagt: "Der spinnt!" Vielleicht - aber fragt Euch mal, wie 
weit in zwei Jahren ein PC für diesen Preis ist.
(Wieso zwei Jahre ? 1998 und 1999 sind zwei Jahre.)
 
Zweitens (Spiele)

OnEscape ist sicher kein schlechtes Spiel, doch wer heute nur spielen 
will, kauft sich nicht für 1500.- DM eine PowerUp-Karte und für 300.- DM 
ein CD-ROM-Laufwerk mit SCSI-Karte, sondern für 300.- DM 'ne PSX oder N64.
Man kann einfach nicht den heutigen Markt mit der guten alten Zeit von 
damals vergleichen. Damals war die einzige Möglichkeit, Computerspiele zu 
nutzen, ein C64 oder A500. Den Amiga als Spielecomputer wiederzubeleben 
scheint mir verlorene Zeit. Man braucht ein System, das dem PC bei 
gleichem Preis überlegen ist, erst dann kann man auch wieder Spiele 
anbieten. Wie viele PowerUp-Karten wurden bis jetzt eigentlich verkauft 100 
oder 1000 ? Interessant wird das ganze doch erst ab einer Million. Vorher 
steigt kein großer Spielehersteller mehr ein.

Drittens ("AmigaMagazin")

Wer die Sache beim C64er verfolgt hat, wußte beim "AmigaMagazin" Bescheid. 
Es geht nur darum, einige Leute für PCgo! zu werben. Man kann aber den 
Redakteuren keinen Vorwurf machen, daß sie loyal zu Ihrem Brötchengeber 
sind - wessen Brot ich ess, dessen Lied ich pfeif. Das war schon immer 
so.

Auch wenn dies alles recht pessimistisch klingt, bin ich kein Amiga-Feind. 
Doch gehört eine ehrliche wahre Analyse einfach dazu, um zu wissen, wo 
man wirklich steht. Uns helfen keine Wunschträume und Utopien, sondern 
nur reale Ansätze, und die sehen trotz aller Wünsche nicht sehr gut aus.
Ein paar Schwalben machen eben noch keinen Frühling, auch wenn wir uns 
dies alle sehr wünschen. In diesem Sinne bleibt kritisch, wenn Petro 
Tyschtschenko wieder mal seine Überraschungsversprechungskiste öffnet.«

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7. Kommentar zur AMIGA Future (von Marc Jochimsen)

»Ich habe mir dieses neue Amiga-Spiele-Magazin nicht gekauft (kein Geld... 
:-(  ), aber mehrmals am Kiosk darin geblättert. Das erste, was mir 
aufgefallen ist, ist die nicht nur redaktionelle Verwandtschaft zur Amiga 
Plus. Sicher, die beiden Zeitschriften erscheinen im gleichen Verlag, da 
dürfen Ähnlichkeiten nicht verwundern, dennoch denke ich, die Amiga Future 
sollte sich mehr von der Mutterzeitschrift abheben, vor allem in bezug auf 
Titelbild (z.B. das AP-Logo) und Layout. Daß Mißgeschicke wie fehlendes 
Editoral, Aufdruck Sonderheft 11, massenhaft Rächtschraybfeler etc. 
auftraten, kann bei der ersten Ausgabe einer Zeitschrift verziehen werden, 
nichtsdestotrotz wirkt es unprofessionell und könnte Erstleser 
verschrecken. Merkwürdig ist es allemal, hat die Amiga-Plus-Redaktion doch 
genug Erfahrung im Erstellen von Sonderheften. Bleibt zu hoffen, daß die 
nächste Ausgabe besser wird (ich glaube dran) und Neueinsteiger in den 
"kommerziellen" Journalismus wie Carsten Schröder und Jens Schröder für 
frischen Wind sorgen.

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8. Reaktion auf einen c't-Artikel über Emulatoren (von Marc Jochimsen)

»In der Ausgabe 5 des Computermagazins c't taucht im Artikel 
"Klötzchendämmerung" seit langer Zeit mal wieder der Name unseres 
Lieblingscomputers auf. Der Artikel befaßt sich mit dem Revival alter 8- 
und 16bit-Computerveteranen in Form von Emulatoren für PC, Mac etc. In 
diesem Zusammenhang wird auch ein kleiner Überblick über die Geschichte der 
emulierten Rechner und Spielekonsolen gegeben. Der Amiga kam dabei in bezug 
auf seine Leistungsfähigkeit und Akzeptanz bei Usern und 
Softwareherstellern ganz gut weg, im Gegensatz zum Beispiel zur PC-Engine 
oder zu den verschiedenen Atari-Modellen. Unverständlich ist mir jedoch, 
warum dem Autor Erik Möller als herausragendste Amiga-Spiele gerade "die 
fulminante 2D-Ballerei Turrican, das Fantasy-Echtzeit-Strategie Mega-Lo-
Mania und das Freibeuter-Epos Pirates" im Sinn geblieben sind. 
Gab es nicht noch bessere Spiele als die genannten, die ja auch zu Zeiten 
des Commodore-Crashs längst nicht mehr die aktuellsten waren? Und daß er im 
nächsten Satz den Amiga-Bestsellern eine Qualitätsstufe zugesteht, "die 
heutige Sharewarespiele auf dem PC nur mit Mühe erreichen", finde ich schon 
etwas dreist. Da stimmt es mich auch nicht versöhnlich, wenn er bekennt, 
daß der UnixAmigaEmulator UAE selbst auf einem Pentium II mit 333 MHz 
keinen Amiga 1200 oder gar 4000 emulieren kann.
Zumindest offenbarte der Artikel mir eine äußerst interessante 
Internetadresse, nämlich die des "größten Archivs für Amiga-Software und 
ROMs". Unter http://prim1.aqcom.com/Lazarus findet man .adf-Files 
(Diskettenimages) von Demos, Spielen und Anwendungssoftware. Außerdem kann 
man sich ROMs und Workbenchdisketten (bisher nur OS1.3) herunterladen, 
natürlich ist das alles nur legal, wenn man selbst auch die Originale 
besitzt. Dann kann man nämlich die .adf-Files mit geeigneten Programmen aus 
dem Aminet (z.B. adf2disk oder adfblitzer) auf 880kB-Disketten 
zurückschreiben. Ich jedenfalls stehe dem UAE jetzt nicht mehr so einseitig 
gegenüber wie zu Beginn.

Übrigens, die zum Artikel gehörenden Tabellen verschweigen gänzlich, daß es 
auch für das Amiga OS Emulatoren für C64, die verschiedenen Ataris, NES und 
Lynx gibt, lediglich beim Virtual Gameboy steht in der Spalte 
Betriebssysteme neben einem halben Dutzend anderen "Amiga".«

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9. Monitor, Turbokarte und Spiele für Kinder- und Jugendhaus gesucht

»Suche fuer ein Kinder- und Jugendhaus einen Monitor fuer Amiga 1200
bis maximal 100DM, besser 50DM, ein 1084er Monitor reicht. Raum
Frankfurt.

Suche eine Turbokarte fuer den Amiga 1200, 68030 mit 50 MHz und 4MB
RAM fuer 150DM, ohne RAM fuer 135DM.

Suche ausserdem billig Originalspiele fuer folgende Konfigurationen:

A500 OCS, 2.3MB RAM, AmigaOS 2.1
A1200, 2 MB Chip, hoffentlich bald 1230/50/4MB Fast 

Die Spiele sollten fuer Kinder und Jugendliche von 10-16 Jahren
geeignet sein.

Wer mir ein Angebot machen kann, schreibe bitte direkt an
steigerw@stud.uni-frankfurt.de.«

---------------------------------------------------------------------------

10. Genlock zu verkaufen

Verkaufe neuwertiges Neptun-Genlock für DM 450,--

Karlheinz Bauer, E-Mail: khb@dialup.nacamar.de
@ENDNODE

@NODE "Workshops" "Workshops / Hintergrundberichte"
@TOC "MAIN"

Workshops / Hintergrundberichte
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1. Generationswechsel: SCSI goes Ultra-Wide (von Marko Koscak)

Spätestens seit Phase 5 seine Turbokartenserie CyberStormPPC mit einem
Ultra-Wide-SCSI-Controller ausgestattet hat, ist dieses Thema nun auch für 
uns Amiga-Besitzer interessant geworden. Was muß man beachten, wenn man von 
SCSI auf Ultra-Wide-SCSI umsteigen will oder muß? Laufen noch meine "alten"
Festplatten, CD-Rom-Laufwerke und Scanner? Lohnt es noch, neben dem neuen
SCSI-Controller auch den alten weiter laufen zu lassen?  Grund genug, um 
sich mal etwas näher mit der Materie zu befassen. 

Das SCSI-Bus-System ist bereits vielen Amiga-Anwendern vertraut, und es 
wird nicht nur für den Anschluß von CD-Brennern und Scannern verwendet. In 
den meisten Amigas tun SCSI-Festplatten ihre Arbeit, so selbstverständlich, 
wie in den PCs IDE-Platten. Das mag daran liegen, daß viele Turbokarten für 
den Amiga eine Option für einen SCSI-Controller bieten. Deshalb war die
Entscheidung für eine SCSI-Platte für viele auch naheliegend.
So, nun soll also eine neue Turbokarte in den Rechner. Die alte fliegt 
'raus, samt des Controllers, und man steht plötzlich vor dem Problem, daß 
der neue SCSI-Hostadapter einen ganz anderen Stecker hat, auf welches das 
alte 50-polige Flachbandkabel nicht mehr paßt. Dieses ist bis jetzt erst 
bei der CyberStormPPC und MK 3 der Fall.

Was ist nun genau der Unterschied zwischen dem älteren Fast-SCSI- und dem
Ultra-Wide-SCSI-Standard?
Rein äußerlich fällt zunächst der kleinere Stecker auf. Wer sich die Mühe
macht und die kleinen Pins abzählt, kommt zu dem Schluß, daß sich die
Pinanzahl von 50 auf 68 erhöht hat. D. h. mehr auf weniger Raum. Dies macht 
es notwendig, daß die Flachbandkabel anders ausgelegt werden. Dazu später 
mehr.
Technisch hat sich auch einiges geändert. Der Datenbus ist von 8 auf 16 Bit
gewachsen. Dies verdoppelt die Datenrate, die über den Bus geschickt werden
kann. Zusätzlich wurde das Timing halbiert, womit die Datenrate nochmal
verdoppelt wird. Insgesamt bedeutet das, daß dieser Hostadapter bis zu 40
MByte/s über seinen Bus scheuchen kann, im Gegensatz zu den max. 10 MByte
eines Fast-SCSI-Controllers. Allerdings beschränken die steileren
Signalflanken und das verkürzte Timing die Länge des SCSI-Kabels. Möchte 
man mehr als vier Geräte (Hostadapter mit drei Devices) an den Strang 
klemmen, ist die SCSI-Kabellänge auf 1,5 Meter begrenzt, ansonsten sind 
drei Meter zugelassen. Bei Fast-SCSI sind im "synchronous mode" 3 Meter und 
im "asynchronous mode" 6 Meter erlaubt. Die Anzahl der anschließbaren 
Geräte bleibt auf sieben beschränkt, obwohl die Hostadapter-Elektronik 
theoretisch 15 Geräte ansteuern könnte. Aufgrund der auftretenden 
Reflexionen bei neun und mehr SCSI-Einheiten ist kein störungsfreier 
Betrieb möglich.
Insgesamt sind das doch schöne Aussichten. Man kann leicht erkennen, daß 
Phase 5, als derzeit einziger Anbieter dieser Technologie, dem Amiga 
professionelle Leistungsstandards zugänglich machen möchte.

Werden wir Amiga-User heute dieses Potential, das in dem Ultra-Wide-
Controller steckt, auch wirklich voll ausschöpfen können?
Ich glaube eher nicht. Der Otto-Normal-User hat ein oder zwei Festplatten,
CD-ROM und vielleicht einen CD-Brenner oder einen Scanner. Selbst die etwas
exotischeren Geräte, wie Zip-Drives, nutzen bei weitem nicht die Bandbreite
von Ultra-Wide-SCSI aus. Ein 32x-CD-ROM schaft "nur" gemächliche 4,8 
MByte/s, und auch die durchaus schnelle 4-GByte-Festplatte von IBM, die 
DCAS 34330, bringt einen Spitzenwert von ca. 8 MByte/s. Erst im absoluten 
Profilager kann man dieses enorme Potential ausnutzten. Sogenannte Solid-
State-Disks, das sind "Festplatten" aus reinem RAM, oder Harddisk-Arrays, 
quasi im Multiplex-Betrieb laufende Festplattenverbände, bei denen sich die 
einzelnen Spitzentransferwerte addieren, können die 40 MByte-Grenze 
erreichen und auch überschreiten. Wieviel solche Anlagen kosten, kann sich 
jeder selbst ausrechnen. Hier stecken also noch "genügend" Reserven für die 
nächsten Jahre.

Wie kompatibel sind die verschiedenen SCSI-Geräte-Generationen?
Das gesamte SCSI-System ist durchgehend abwärts- sowie 
aufwärtskompatibel(!). Bis auf manche, sehr alte, Festplatten laufen alle 
älteren Geräte anstandslos an einem U-W-Hostadapter. Dabei bremsen sie 
nicht die schnelleren am Bus hängenden Geräte aus, wie es bei dem IDE-Bus-
System prinzipiell der Fall ist.
Neue U-W-Platten laufen auch noch unter einem normalen SCSI-Controller, 
wobei sie, wenn sie nicht höhere Datentransferraten als der Controller 
besitzen, mit voller Geschwindigkeit arbeiten können. Um eine Verbindung 
zwischen Fast-SCSI-Geräten und einem Ultra-Wide-Bussystem zu erhalten, gibt 
es spezielle Adapterstecker, die sich Wide-to-Narrow-Adapter nennen. Diese 
steckt man auf die Buchsen der Festplatten, und auf diese dann das U-W-
Kabel. Die Adapter gibt es auch für den umgekehrten Fall, wenn man eine U-
W-Platte an einem Fast-SCSI-Strang anklemmen möchte. Hier muß man beim Kauf 
des Steckers darauf achten, für welchen Fall er ausgelegt sein soll.
Leider ist die Sache mit den Adaptern nicht gerade billig. Etwa 30-50 DM 
muß man schon für einen Stecker hinblättern. Aber Vorsicht, man muß schon 
etwas suchen, bis man einen Händler findet, der einem die Adapterstecker 
besorgen kann. Wer allerdings heute eine große und schnelle Festplatte 
sucht und (noch) keinen U-W-Controller besitzt, sollte sich eine U-W-
Festplatte aussuchen und das Geld für einen Adapter auch noch 
zusammenkratzen, weil die U-W-Modelle kaum mehr kosten und darüber hinaus 
mit der neuen Controller-Elektronik schneller sind. Später beim Umstieg hat 
man dann keine Anschlußprobleme.

Prinzipiell schließt man alle SCSI-Geräte mittels der erhältlichen Adapter 
an den U-W-Controller an. Das U-W-SCSI-Kabel läßt schon beim ersten Anblick
vermuten, daß man nicht mehr so einfach zusätzliche Stecker aufquetschen 
kann. Die sehr viel feineren Leitungen und Stecker benötigen spezielle
Quetschwerkzeuge, wenn man eine saubere Verbindung herstellen will. Und
außerdem ist es ärgerlich, wenn man ein neues teures Kabel kaufen muß. 
Durch einen schief aufgesetzten Stecker können eine oder mehrere Leitungen
durchtrennt werden. Dann kann man es vergessen, das Kabel noch repariert zu
bekommen. Denn dicke Löttropfen können zu Reflexionen führen und die 
schnelle Datenübertragung beeinträchtigen. Am besten, man kauft sich schon 
zu Anfang ein Kabel mit fünf oder mehr Steckern. Dafür muß man allerdings 
schon 50-70 DM einkalkulieren. Noch teurer wird es, wenn man externe Geräte 
anschließen möchte. Die steileren Signalflanken und das verkürzte Timing 
des U-W-Busses erfordern speziell abgeschirmte Kabel, selbst dann, wenn man 
nur normale Fast-SCSI-Devices anschließen möchte. Externe U-W-Kabel erkennt 
man daran, daß sie einen Durchmesser zwischen 1,5 und 2 cm haben und etwas 
über 70 DM kosten. Auf die Länge sollte man auch achten, denn es gilt: 
internes + externes Kabel = Gesamtlänge.
Bei der Terminierung eines U-W-SCSI-Busses muß man leider auch einige
Besonderheiten beachten. Es muß sichergestellt sein, daß beide Enden 
richtig abgeschlossen werden. D. h. es müssen auch zusätzlich die oberen 8
Datenleitungen (DB 8 - 15) und die Parity1-Leitung terminiert werden. Wenn
nur U-W-Geräte an den Bus angeschlossen werden, hat man diesbezüglich keine
Probleme. In diesem Fall terminieren die beiden Endgeräte den U-W-Bus. 
Anders sieht es aber aus, wenn man Fast-SCSI-Geräte anschließt. Diese 
können nämlich nicht einen U-W-Bus ordnungsgemäß terminieren, weil sie nur 
den 8Bit-Bus abschließen und von den übrigen 8 Datenleitungen nichts 
"wissen"! Die oberen 8 Bit werden also offengelassen, und das ist verboten. 
Fast-SCSI-Geräte muß man also an den mittleren Steckern des Kabels 
anschließen. Wenn man nur Fast-SCSI-Geräte besitzt, muß man sich (16Bit-) 
Terminatoren kaufen und mit diesen den Bus abschließen. Diese müssen 
"aktiv" arbeiten (passive Terminatoren genügen also nicht), weil der 
modernere und schnellere U-W-Bus dies erfordert. Aktive Terminatoren für U-
W-SCSI kosten zwischen 60 und 100 DM.
Problematisch wird es bei externen (8Bit-) Fast-SCSI-Geräten. Sie haben 
zwar immer einen durchgeschliffenen Bus, so daß man denken könnte, man muß 
nur einen 16Bit-Terminator ans Ende anschließen. Allerdings sind nur die 
unteren 8 Datenleitungen durchgeschliffen, so daß ein U-W-Terminator nichts 
bringt.

Besitzt man nun eine CyberStormPPC oder MK 3, hat sich mit dem Wechsel der
Turbokarte auch der SCSI-Hostadapter geändert. Wenn man einen Amiga 3000, 
eine Zorro-SCSI-Karte oder das Busboard Z3 der Firma MicroniK sein Eigen 
nennt, kann man auf diese alternativen Fast-SCSI-Controller ausweichen, 
wenn man nicht noch zusätzlich Geld für Kabel, Adapter und Terminatoren 
ausgeben will.
Falls man externe Geräte betreiben will, sollte man unbedingt, wenn 
möglich, auf Fast-SCSI-Controller ausweichen. Man spart dadurch nicht nur 
Geld, sondern auch Nerven, wenn es um die Terminierung der Geräte geht. Für 
alle anderen (vorwiegend Amiga 4000-) Benutzer gibt es diese Alternative 
nicht. Hier muß man sich überlegen, was der bessere Kompromiß ist, wenn man 
noch keine U-W-Geräte besitzt: eine neue U-W-Festplatte und ein 16Bit- 
Terminator oder zwei 16Bit-Terminatoren kaufen. Des weiteren sollte man 
darauf bestehen, daß der Händler ein U-W-Kabel kostenlos oder billiger 
beilegt. Ansonsten muß man es auch noch zusätzlich kaufen.
Die älteren 8Bit-Geräte schließt man dann, wie erwähnt, zwischen den beiden
16Bit-Endgeräten an. Der U-W-SCSI-Hostadapter, der auf den CyberStormPPC- 
und MK3-Turbokarten seinen Dienst verrichtet, kann den SCSI-Bus nicht
terminieren. Deshalb muß man mindestens zwei U-W-Geräte oder Terminatoren
haben.
Um den U-W-Bus auch externen Geräten zugänglich zu machen, braucht man 
einen 68-poligen HD-Adapterstecker, den man an der Rückwand des Rechners 
anbringt und mit einem Ende des U-W-Kabels verbindet. Hierbei muß man aber 
darauf achten, daß der externe Bereich immer korrekt terminiert ist. Also 
entweder einen aktiven Terminator (als 68-polige HD-Buchse ausgeführt) 
aufstecken oder ein terminiertes U-W-Gerät anschließen.

Jetzt gibt es nur noch ein Problem: Was macht man, wenn man externe (8Bit-)
Fast-SCSI-Geräte an den (16Bit-) U-W-Bus anschließen muß, weil man keinen
zweiten (einfachen) SCSI-Hostadapter besitzt?
Hier muß man sich Terminatoren in Sonderanfertigung bedienen. Sie müssen 
die oberen 8 Datenleitungen (DB 8 - 15) und die Parity1-Leitung terminieren 
und alle anderen Leitungen durchschleifen. Wo es diese Adapter zu kaufen 
gibt und wieviel sie kosten, kann ich nicht sagen. Theoretisch kann man sie 
auch selbst basteln. Aber sicherer wäre es, das einem Fachmann zu 
überlassen. Vielleicht nimmt Phase 5 diese Adapter mit in sein Sortiment 
auf?

Fazit: Mit dem Ultra-Wide-SCSI-Controller findet der Amiga auch in diesem
Bereich wieder zurück zur Spitze. Wenn man einige Regeln beachtet, läuft 
das neue System mindestens genauso gut wie vorher. Letztlich werden auch
professionelle Anwender mit der Leistung, die Phase 5 anbietet, zufrieden
sein.

von Marko Koscak

(Informationsquelle: c't 2/98, SCSI 1x1)«

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2. Nutzung des ZIP-Drives am AMIGA (von Marc Jochimsen)

»Falls jemand Probleme mit Iomegas ZIP-Laufwerk am Amiga hat, hier ein paar 
Tips: Einfach eine Mountdatei nach folgendem Schema erstellen und in das 
Verzeichnis Devs:Dosdrivers kopieren, damit das Laufwerk bei jedem 
Systemstart automatisch eingebunden wird:

Amiga FFS (wird als Wechselplatte gemountet, das heißt, man kann die Medien 
wie große Disketten behandeln):

Device = gvpscsi.device
   Unit = 5
   Flags = 1
   Surfaces = 2
   BlocksPerTrack = 32
   Reserved = 2
   Interleave = 0
   LowCyl = 2
   HighCyl = 3071
   Buffers = 32
   GlobVec = -1
   BufMemType = 1
   Mask = 0xFFFFFFFE
   MaxTransfer = 0x7FFFFFFF
   Mount = 1
   DosType = 0x444F5300
   StackSize = 4000
#

Zum Datenaustausch mit MS-DOS-Systemen hat sich bei mir folgende Mountdatei 
bewährt:

Device = gvpscsi.device
Unit = 5
Priority = 10
Flags = 0
Surfaces = 1
BlocksPerTrack = 68
Reserved = 0
PreAlloc = 0
Interleave = 0
LowCyl = 0
HighCyl = 2890
Stacksize = 4096
Buffers = 30
BufMemType = 0
MaxTransfer = 0xFFFFFF
Mask = 0xFFFFFE
GlobVec = -1
BootPri = 0
FileSystem = L:CrossDOSFileSystem
DosType = 0x4D534800
#

Das gleiche für den Macintosh:

Device = gvpscsi.device
Unit = 5
FileSystem      = L:CrossMacFileSystem
Flags           = 0
Surfaces        = 2
BlocksPerTrack  = 64
SectorsPerBlock = 1
SectorSize      = 512
Mask            = 0x7ffffffe
MaxTransfer     = 0x100000
Reserved        = 0
Interleave      = 0
LowCyl          = 0
HighCyl         = 1535
Buffers         = 50
BufMemType      = 0
StackSize       = 2000
Priority        = 10
GlobVec         = -1
DosType         = 0x4d414300
#

Bei Device und Unit sind natürlich die eigenen Werte einzutragen, 
alternativ kann man das auch per ToolType (Icon der MountDatei anklicken 
und Menüpunkt "Piktogramm/Informationen" aufrufen) 
erledigen.
Alternativ kann man ein Medium auch mit HDToolBox oder der 
Partitionierungs-Software seines Hostadapters wie eine Festplatte 
behandeln. Dann lassen sich mehrere Partitionen einrichten und sogar 
mittels RDB bootfähig machen. Nur muß man dann beim Wechseln der Medien 
vorsichtig sein, denn das AmigaOS rechnet nicht damit, daß während des 
Betriebs eine Platte entfernt wird oder durch Einlegen einer neuen ZIP100- 
Diskette eine andere Größe/Partitionierung etc. aufweist.
Ich benutze mein MS-DOS-formatiertes Medium zum Beispiel, wenn ich mir am 
PC größere Dateien (>720 kB, wegen DD formatierten Disketten, die ich sonst 
zum Transfer benutze) aus dem AmiNet herunterlade. In diesem Zusammenhang 
würde ich gerne wissen, ob ein Leser schon Erfahrungen mit dem neuen ZIP+- 
Laufwerk gemacht hat, welches ja bekanntlich sowohl einen SCSI- als auch 
einen Parallelport-Anschluß besitzt und selbständig erkennt, an welchem es 
angeschlossen ist. Bisher brauche ich nämlich immer einen PC mit SCSI-
Hostadapter, wenn ich auf die Datenautobahn will, und die sind fast 
seltener als ein Amiga mit demselben.
Als Hilfsmittel zur Verwaltung und Sicherung der ZIP-Medien empfiehlt sich 
das Programm ZJTool von Oliver Hitz aus dem AmiNet. Damit lassen sich alle 
Operationen wie mit der Original-Iomega-Software ausführen, also z.B. Lese- 
oder Schreibschutz einrichten (mit oder ohne Paßwort), Schreibschutz ganz 
oder temporär aufheben, LowLevel-Formatieren, etc. Übrigens: Das 
Paßwort des mitgelieferten Mediums lautet: APlaceForMyStuff oder 
APlaceForYourStuff.«


=> Übrigens: Mit Hilfe einer einfachen Schaltung können am AMIGA auch ZIP-   
             Laufwerke mit paralleler Schnittstelle angeschlossen werden.   
             Eine Anleitung gibt es im Aminet (hard/hack/ppazip.lha).

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3. ARexx-Kurs - Teil 3 (von Heiko Kuschel)

»ARexx-Kurs: Übersicht

1. Einführung in ARexx.
    - Wie funktionierts?
    - Was brauche ich?
    - Installation
    - ein erstes kleines Programm
        - Ein- und Ausgabe
        - do...end

2. Programmstruktur und Ansteuerung von anderen Programmen
    - if
    - do...end
    - address
    - Tracing

3. Ein- und Ausgabe; Funktionen
    - Ein- und Ausgabe
    - Stringfunktionen
    - mathematische Funktionen
    - Konvertierungsfunktionen
    - Bitmanipulation

4. komplexere Programmstrukturen
    - Operatoren
    - Procedure
    - Libraries
    - sonstiges

5. Beispiele für die Vernetzung von Programmen
    - Wordworth
    - GoldEd
    - Database Professional
    - YAM
    - Miami
    - usw.

Änderungen vorbehalten. Spezielle Wünsche werden, wenn möglich, gerne 
aufgenommen.«


»3. Ein- und Ausgabe; Funktionen
3.0. Vorbemerkungen
Hier wiederhole ich für Quereinsteiger noch einmal einen Teil der
Vorbemerkungen, die ich zum ganzen Kurs gemacht habe.

Der Kurs wird als reine Text-Datei angefertigt, da auch Amiga aktuell u.a. 
in ASCII-Form verschickt wird. Um den Text etwas zu gliedern, habe ich 
daher ein paar "Textmarker" eingefügt.

********** unterteilt einzelne Abschnitte

__________ bezeichnet Beginn und Ende eines ARexx-Programms. Die Striche 
gehören nicht zum Programm!
ARexx-Befehle werden in diesem Kurs immer GROSS geschrieben, obwohl das
eigentlich nicht nötig ist. Auf diese Weise kann man sie aber leichter 
erkennen.

Ich hoffe, daß diese Regelung den Kurs etwas leserlicher macht.

Wenn Ihr spezielle Fragen habt, etwas nicht verstanden habt oder Anregungen 
und Ideen für weitere Kursteile habt, könnt Ihr euch gerne an mich wenden.
Ich selbst benutze folgende ARexx-fähige Programme und kann daher auf deren
Programmierung kurz eingehen, wenn das gewünscht wird:
Wordworth, GoldEd, Database Professional, YAM, Miami, Voyager, TurboCalc.

Hier meine Kontaktadresse:

Heiko Kuschel
Lehmgrubenweg 13
97280 Remlingen
E-Mail: hk0006@wuerzburg.baynet.de

Und jetzt... viel Spaß mit ARexx!

****************************************************
3.1. Ein- und Ausgabefunktionen
Heute möchte ich Euch eine ganze Menge Funktionen von ARexx vorstellen. 
Viele sind sehr ähnlich in Aufbau und Funktion, daher werde ich in diesem 
Kursteil nicht für jede Funktion ein Beispiel bringen, sondern statt dessen 
nur ein, zwei jeweils ausführlicher erklären.
Es geht heute verstärkt darum, mit Variablen zu "jonglieren", mit dem/der
BenutzerIn zu kommunizieren, Ausgaben zu machen usw.
Natürlich kennen wir schon einen Befehl zur Ausgabe von Text, nämlich ECHO.
Und der für die Eingabe lautet PARSE PULL bzw. PULL.
Nur: Damit kann ich überhaupt nicht definieren, wie mein Ein-
/Ausgabefenster beschaffen sein soll. Und wenn das ARexx-Skript aus einem 
Programm heraus gestartet wird, kann es sein, daß überhaupt nichts zu sehen 
ist, weil die Ausgabe des Skripts irgendwohin geleitet wird (z.B. nach 
NIL:, das "Nimmerwiedersehen-Gerät").
Und vielleicht muß ich ja auch einmal eine Zeile oder ein Zeichen aus einer
Datei lesen...

Für alle diese Fälle gibt es die Möglichkeit, Dateien zu öffnen und zu
schließen. Sinnvollerweise mit der Funktion OPEN().

Erfolg=OPEN(Test,"Text:Golded/Amigaaktuell/ARexx-Kurs/03.txt","R")

öffnet diesen Text zum Lesen (R) und weist der Variable Erfolg den Wert 1 
zu, wenn die Operation Erfolg hatte, und 0, wenn ein Fehler aufgetreten ist 
(z.B., weil ich eine Verzeichnisebene ausgelassen habe... :-) ).
Die Datei kann jetzt unter dem Namen Test mit anderen Befehlen (keine 
Angst, die kommen gleich!) angesprochen werden. Das ist der sogenannte 
logische Dateiname.
Es gibt folgende Optionen:
R (Read)   -  Lesen
W (Write)  -  Schreiben (Achtung: Eine evtl. vorhandene Datei wird          
                                                                 gelöscht!)
A (Append) -  Anhängen

So, jetzt haben wir also eine Datei (hoffentlich) erfolgreich geöffnet. 
Statt einer Datei kann man mit OPEN() auch ein AmigaDos-Device öffnen, z.B. 
ein Konsolenfenster (CON:, oder für besondere Fälle, s.u., RAW:).

Was können wir mit der geöffneten Datei nun alles anfangen?

Wir können ein oder mehrere Zeichen aus der Datei lesen:
Zeichen=READCH(Test,Anzahl)
Vorsicht! Die Funktion wartet, bis so viele Zeichen wie angegeben 
eingetrudelt sind!

Wir können eine ganze Zeile (bis zum nächsten Absatzendezeichen) lesen:
Zeile=READLN(Test)

Das gleiche gibt's natürlich auch zum Schreiben in die Datei:
Ergebnis=WRITECH(Test,"Das hier soll in meine Datei geschrieben werden")
Ergebnis=WRITELN(Test,"Das hier soll in meine Datei geschrieben werden")
Im zweiten Fall wird am Schluß ein Absatzendezeichen angefügt.

Zum besseren Merken:
READ  heißt Lesen
WRITE heißt Schreiben.
CH    steht für Char, d.h. Zeichen.
LN    steht für Line, d.h. Zeile.

Wenn ich nun eine Weile aus der Datei gelesen habe, kann es ja passieren, 
daß mir irgendwann die Zeichen ausgehen, weil die Datei zu Ende ist. Das 
kann ich überprüfen, indem ich folgenden Befehl anwende:
Erfolg=EOF(Test)
ergibt 1, wenn das Dateiende erreicht ist, ansonsten 0.

... man kann statt dessen auch die Zeilen zählen, und zwar mit der Funktion
Ergebnis=LINES(Test)
Das gibt allerdings die Zeilen zurück, die im Eingabepuffer stehen, ohne 
Angabe eines Namens die Anzahl der Zeilen, die in STDIN stehen.

Unter Umständen kann es natürlich auch sinnvoll sein, den Zeiger auf ein 
anderes Zeichen innerhalb der Datei zu verschieben. Das geht zeichenweise 
vor sich, man sollte also genau wissen, wie die Datei aufgebaut ist.
NeuePosition=SEEK(Test,Offset,Modus)
Offset bedeutet die Anzahl der Zeichen, die weitergegangen werden soll.
Modus kann folgendes sein:
B - Begin
C - Current (momentane Position)
E - End
und besagt, worauf sich der Offset bezieht.
Vorsicht mit Offsets, die über das Dateiende hinausgehen!

Wie wäre es, das Ganze nun einmal mit einer Eingabekonsole zu versuchen? 
Unser gutes altes HelloWorld aus dem ersten Kursteil, aufgepeppt mit einer 
selber geöffneten Konsole:
--------------------------------
/* Hello World Version 1.5.*/

Erfolg=OPEN(Fenster,'CON:20/20/620/100/Hello World 1.5./CLOSE',R)
IF ~Erfolg THEN ECHO "Fehler!"

DO WHILE Eingabe~="Ende"
  Erfolg=WRITELN(Fenster,"Gib was ein!")
  Eingabe=READLN(Fenster)
  Erfolg=WRITELN(Fenster,"Du hast "||Eingabe||" eingegeben.")
END
--------------------------------

Es reicht auch, einfach nur CON: einzugeben. Dann kannst Du allerdings 
Position und Titel des Fensters nicht beeinflussen.
Im Unterschied zu CON: gibt RAW: jeden Tastendruck sofort weiter. Es muß 
nicht erst die Return-Taste gedrückt werden.
Auf diese Weise kann man auch abfragen, ob eine bestimmte Taste gedrückt 
wurde.

****************************************************
3.2. Stringfunktionen

Oft braucht man von einer Zeichenkette nur einen Teil, vielleicht den 
Vornamen, wo doch der ganze Name in einer Variablen gespeichert ist o.ä.
Zur Behandlung von Zeichenketten gibt es in ARexx eine große Anzahl von
Funktionen. Zwei davon haben wir schon im letzten Teil kurz angesprochen:

LASTPOS(Buchstabe,Zeichenkette)
gibt die Position des Buchstabens an, an der er zum letzten Mal in einer
Zeichenkette auftritt
--------------------------------
Position=LASTPOS("e","Heiko Kuschel")
ECHO Position
--------------------------------
ergibt 11
LEFT(Zeichenkette,Zahl)
ergibt den linken Teil einer Zeichenkette, bis zum xten Zeichen.
--------------------------------
ECHO LEFT("Heiko Kuschel",6)
--------------------------------
ergibt "Heiko"

Genauso sind alle anderen Stringfunktionen auch aufgebaut, die ich hier 
einfach mal aufliste:

ABBREV(Lang,Kurz,Länge)

Testet, ob Kurz eine Abkürzung (abbreviation) von Lang ist. Optional kann 
auch noch eine Anzahl von Zeichen angegeben werden, bis zu der verglichen 
werden soll.
Liefert 0 (falsch) oder 1 (wahr)

CENTER(Text,Länge,Füllzeichen)
CENTRE(Text,Länge,Füllzeichen)

Liefert einen String, der die in Länge angegebene Zahl von Zeichen hat. 
Optional kann ein Füllzeichen angegeben werden.
ECHO CENTRE("TesttextTesttext",4)
XTTE
ECHO CENTRE("TesttextTesttext",20)
  TESTTEXTTESTTEXT
ECHO CENTRE("TesttextTesttext",20,".")
..TESTTEXTTESTTEXT..
ECHO CENTRE("TesttextTesttext",40,".")
............TESTTEXTTESTTEXT............

COMPRESS(String[,Liste])

Entfernt die in Liste angegebenen Zeichen aus einer Zeichenkette. Wird 
Liste nicht angegeben, entfernt es alle Leerzeichen.
ECHO COMPRESS("Haeaikgog Kausgchael","ag")

COMPARE(Text1,Text2[,Füllzeichen])

Gibt die erste Stelle zurück, an der sich die beiden Texte unterscheiden.
Optional kann angegeben werden, mit welchem Füllzeichen der kürzere der 
Texte aufgefüllt werden soll, wenn die zwei nicht gleich lang sind. 
Voreingestellt sind Leerzeichen.

COPIES(Zeichenkette,Anzahl)

Gibt Zeichenkette so oft aus, wie Du willst. Nur negativ darf die Zahl 
nicht sein.

DATATYPE(Zeichenkette[,Typ])

Gibt NUM als Ergebnis zurück, wenn Zeichenkette eine gültige Zahl ist, 
ansonsten CHAR.
Wird ein Typ angegeben, dann kann auf diesen Typ geprüft werden. Ergebnis 
ist in diesem Fall 0 oder 1.
Folgende Typen gibt's:
Alphanumeric A-Z, a-z, 0-9
Binary       Binär-String
Lowercase    a-z
Mixed        A-Z, a-z
Upper        A-Z
Numeric      Zahl
Symbol       ARexx-Symbol
Whole        ganze Zahl
X            Hexadezimalstring

DELSTR(Zeichenkette,Pos[,Länge])

Diese Funktion schneidet von Zeichenkette alles ab dem Buchstaben mit der 
Nummer ab, die in Pos angegeben ist. Wird Länge mit angegeben, so wird ab 
Pos ein Teilstring "herausgeschnitten".

DELWORD(Zeichenkette, Pos[,Anzahl])

Ähnlich wie DELSTR, nur geht's hier um ganze Wörter.

FIND(Zeichenkette,Worte)

Gibt die Anfangsposition der Worte in der Zeichenkette zurück. 0, wenn 
nicht gefunden.
ECHO FIND("Heiko Kuschel", "Kuschel")
2

INDEX(Zeichenkette,Muster[,Start])

Sucht nach dem ersten Auftreten von Muster in Zeichenkette und gibt die 
Position aus. 0, wenn nicht gefunden. Eine Startposition kann auch 
angegeben werden.
Gleichbedeutend damit ist POS(). INDEX() existiert allerdings nur auf der
Amiga-Version von REXX.

INSERT(Quellstring,Zielstring[,Start,Länge,Füllzeichen])

Fügt den Quellstring ab der Startposition in den Zielstring ein. Wenn eine 
Länge angegeben ist, kann sie auch mit Füllzeichen erreicht werden.
ECHO INSERT("ARexx-Kurs ","Ein ist eine klasse Sache",4)
EIN AREXX-KURS IST EINE KLASSE SACHE
Vorsicht: Die Füllzeichen werden an den Quellstring angehängt:
ECHO INSERT("ARexx-Kurs ","Ein ist eine klasse Sache",4,30,"!")
EIN AREXX-KURS !!!!!!!!!!!!!!!!!!!IST EINE KLASSE SACHE

LASTPOS(Muster, Zeichenkette[,Start])

Wie POS() bzw. INDEX(), nur von hinten.

LEFT(Zeichenkette,Länge[,Füllzeichen])

Gibt den linken Teil der Zeichenkette zurück, der Länge lang ist. Evtl. 
kann mit Füllzeichen aufgefüllt werden, falls die Zeichenkette kürzer ist 
als die Zahl, die in Länge steht.

LENGTH(Zeichenkette)

Gibt die Länge in Zeichen zurück

OVERLAY(Quelle, Ziel[,Start,Länge,Füllzeichen])

Damit wird eine Zeichenkette über eine andere gelegt. Im Gegensatz zu 
INSERT() geht dabei ein Teil des Zielstrings verloren. Das entspricht so 
ungefähr dem Überschreib-Modus in einem Editor oder einer Textverarbeitung.

POS()
ist gleichbedeutend mit INDEX()

REVERSE(Zeichenkette)
Dreht die Zeichenkette um. Aus ARexx wird xxeRA.

RIGHT(Zeichenkette,Länge[,Füllzeichen])
Wie LEFT(), nur daß der rechte Teil abgeschnitten wird.

SPACE(Zeichenkette, Zahl[,Füllzeichen])

Damit können zwischen einzelnen Wörtern im String beliebig viele 
Leerzeichen (oder andere Füllzeichen) eingefügt werden.

STRIP(Zeichenkette[,B|L|T,Zeichen])

... und damit kannst Du sie wieder entfernen.
Optional können auch nur die vorangestellten oder nachfolgenden (Leer-) 
Zeichen entfernt werden.
L steht für Leading (vorangestellte)
T steht für Trailing (nachgestellte)
B steht für Both (beides) und ist voreingestellt.

SUBSTR(Zeichenkette,Start[,Länge,Füllzeichen])

Damit kann ein Teilstring aus einer Zeichenkette übernommen werden, und 
zwar ab Position Start, optional mit angegebener Länge und Füllzeichen.

SUBWORD(Zeichenkette,Start[,Anzahl])

Ähnlich wie SUBSTR(), nur mit ganzen Wörtern.

TRANSLATE(Zeichenkette[,rein,raus,Füllzeichen])

Leider kann dieser Befehl nichts in andere Sprachen übersetzen... aber 
praktisch kann er trotzdem sein.
Er vergleicht die in raus angegebenen Zeichen mit der Zeichenkette. Findet 
er eines, ersetzt er es durch das Zeichen, das in rein an gleicher Stelle 
angegeben ist. Ist rein dafür zu kurz, nimmt er ein Leerzeichen oder das 
optional angegebene Füllzeichen. Hmmmh. Kapiert? Vielleicht einmal ein 
Beispiel:
ECHO TRANSLATE("Hioku Kaschil","aeiou","eioua")
HEIKO KUSCHEL
ECHO TRANSLATE("Amiga 1200","60","12")
AMIGA 6000

TRIM(Zeichenkette)

entfernt alle nachgestellten Leerzeichen in der Zeichenkette.

UPPER(Zeichenkette)

Wandelt alles in GROSSBUCHSTABEN um. Als ob ARexx das nicht sowieso schon
dauernd tun würde...

VERIFY(Zeichenkette,Liste[,M|N,Startposition])

Überprüft, ob Zeichenkette nur Zeichen aus der Liste enthält. Wenn ja, ist 
das Ergebnis 0, ansonsten die erste Position, an der ein fremdes Zeichen 
gefunden wurde. Durch Angabe einer Startposition für die Suche kann man 
dann auch weiter hinten stehende "falsche" Zeichen finden.
N steht für NOMATCH und ist voreingestellt, d.h., es wird nach Zeichen 
gesucht, die *nicht* vorkommen.
Mit M (MATCH) wird dann nach Zeichen gesucht, die in der Zeichenkette 
vorkommen.

WORD(Zeichenkette,x)

Gibt das x-te Wort aus der Zeichenkette aus, oder eine leere Zeichenkette, 
wenn so viele Wörter gar nicht vorhanden sind.

WORDINDEX(Zeichenkette,Zahl)

Gibt die Position in Zeichen aus, an der das x-te Wort steht.
ECHO WORDINDEX("Das ist ein kleines Beispiel",4)
13
Das heißt: Das vierte Wort beginnt mit dem 13. Buchstaben.

WORDLENGTH(Zeichenkette,Zahl)

Gibt die Länge des an Nummer Zahl stehenden Wortes zurück, oder 0, wenn es 
nicht so viele Wörter gibt.

WORDS(Zeichenkette)

Liefert natürlich die Anzahl der Wörter.

XRANGE([Start,Ende])

Liefert eine Zeichenkette, die alle ASCII-Codes von Start bis Ende enthält.
Voreingestellt ist 0 bis 255.

Uff, das war's. Eine lange, ziemlich trockene Liste. Aber irgendwann muß 
ich Euch die ganzen Befehle ja mal sagen...
Und deswegen geht's jetzt gleich noch weiter:

****************************************************
3.3. mathematische Funktionen
Keine Angst, das sind nicht ganz so viele!

ABS(Zahl)
Gibt den absoluten Wert einer Zahl zurück. Völlig unmathematisch 
ausgedrückt: Entfernt das Minuszeichen vor der Zahl, wenn eins vorhanden 
ist

DIGITS()
FORM()
FUZZ()

Diese Funktionen liefern die gerade eingestellten Werte für NUMERIC, der 
gleich noch besprochen werden soll.

MAX(Zahl1,Zahl2[,Zahl3,...])
liefert die größte dieser Zahlen

MIN(Zahl1,Zahl2[,Zahl3,...])
liefert die kleinste dieser Zahlen

RANDOM([MIN,MAX,STARTWERT])

Liefert eine Zufallszahl, optional kann eine kleinste und größte Zahl 
angegeben werden. Als voreingestellter Startwert wird die Systemzeit 
verwendet. Wenn Du immer die gleiche Abfolge von Zufallszahlen haben 
willst, kannst Du einen Startwert angeben, der statt der Systemzeit 
verwendet wird.
Anmerkung: Zufallszahlen zu erzeugen, ist mit einem Computer praktisch
unmöglich. Denn ein Computer arbeitet mit mathematischen Formeln, und deren
Ergebnis ist immer gleich. Deshalb nimmt man eine Formel, bei der die 
nächste Zahl nicht so ohne weiteres vorhersehbar ist und bei der die 
Ergebnisse halbwegs gleichmäßig über alle Zahlen verteilt sind, und füttert 
sie mit einem Startwert, der weitgehend zufällig ist, nämlich der 
Systemzeit zum Zeitpunkt des ersten Aufrufs dieser Funktion. Wird dagegen 
immer der gleiche Startwert genommen, kommt auch immer die gleiche Folge 
von Zahlen heraus. Auch das kann nützlich sein, wenn man einen immer 
gleichen Ablauf haben will.

RANDU([Startwert])

Wie RANDOM(), nur daß der Rückgabewert immer zwischen 0 und 1 liegt. Die 
Zahl der Nachkommastellen wird mit NUMERIC DIGITS bestimmt (s.u.).

SIGN(Zahl)

liefert das Vorzeichen der Zahl oder 0 für 0.

TRUNC(Zahl[,Stellen])

Schneidet die Nachkommastellen ab (rundet nicht!). Optional kann eine 
Anzahl von Nachkommastellen angegeben werden.

Nun brauchen wir noch den NUMERIC-Befehl, der schon ein paar Mal 
angesprochen wurde. Er hat die folgenden Optionen:

NUMERIC DIGITS Zahl
    Stellt ein, wie viele Stellen bei einer numerischen Operation           
    signifikant sind (1-14).
    Ist die Zahl länger, wird die Exponentialschreibweise verwendet, z.B.   
    2.122E+3
NUMERIC FUZZ Zahl
    Stellt ein, wie viele Stellen (von rechts) bei Vergleichsoperationen    
    *nicht* berücksichtigt werden sollen.
NUMERIC FORM (Scientific|Engineering)
    Stellt die Form der Exponentialschreibweise ein. Da gibt es einen       
    Unterschied zwischen akademischer und Ingenieursschreibweise, der mir   
    allerdings nicht klar ist.

****************************************************
3.4. Konvertierungen

Jetzt brauchen wir natürlich noch die Möglichkeit, z.B. Zahlen in 
Zeichenketten zu verwandeln usw.
Dafür gibt es in ARexx ein sehr einfaches System von Funktionen: Jede "Art" 
von Zeichen hat einen Buchstaben:
B - Binär
C - Character (Buchstaben)
D - Dezimal
X - hexadezimal

... und "2" steht im Englischen manchmal für "to", weil's genauso 
ausgesprochen wird.

Also:

ECHO B2C("00100010 01101001")
"i
Gibt die Zeichen aus, die im ASCII-Code den hier angegebenen Binärzahlen
entsprechen.

Leider sind nicht alle Konvertierungsmöglichkeiten vorhanden, nur die 
folgenden:
B2C()
C2B()
C2D()
C2X()
D2C()
D2X()
X2C()
X2D()

Bei C2D darf die Zeichenkette, die übergeben wird, maximal 4 Zeichen 
enthalten. Sie darf auch ein Hex-String, z.B. "FFFF"x oder ein Binärstring, 
z.B. "0011"b sein.
Optional kann bei C2D() ein Argument angegeben werden:
C2D("FFFF"x,2)
In diesem Fall wird der Binärwert der Zeichenkette als Zweierkomplement von 
2 Bytes Länge behandelt. So kann man auch vorzeichenbehaftete Zahlen 
erzeugen.

Bei D2C(Zahl[,Bytes]) kann ebenfalls ein zusätzlicher Wert angegeben 
werden. Er bewirkt, daß das Ergebnis die entsprechende Länge hat und 
entweder links abgeschnitten oder mit "00"x aufgefüllt wird.

Bei D2X() und X2D() kann die Zahl von Nibbles (4 Bits, also 2 Nibbles= 1 
Byte) angegeben werden, damit auch negative Zahlen dargestellt werden 
können.
ECHO X2D("FFE0",4)
-32
ECHO X2D("FFE0",6)
65504
ECHO X2D("FFE0")
65504


****************************************************
3.5. Bitmanipulation

Noch ein paar Funktionen zur Bitmanipulation, mehr der Vollständigkeit 
halber.
Binärzahlen werden in ARexx folgendermaßen geschrieben: "00010000"b
Leerzeichen dürfen nur an den Byte-Grenzen eingefügt werden!

Folgende Funktionen gibt es:

BITAND(BitStr1[,BitStr2,Füllzeichen])

ergibt eine UND-Verknüpfung der Bit-Strings. Die Funktion arbeitet nicht
korrekt, wenn die Strings unterschiedlich lang sind, da dann mit 
Leerzeichen aufgefüllt wird! Dann muß das richtige Füllzeichen gewählt 
werden, was auch nicht ganz problemlos ist.
ECHO C2B(BITAND("01010001"b,"11101110"b))
01000000

zu UND, ODER etc. vgl. unten!

BITCHG(BitString,Bit)

Invertiert das Bit an der angegebenen Stelle. Gezählt werden die Bits von 
rechts nach links!

BITCLR(BitString,Bit)

Löscht das angegebene Bit.

BITCOMP(BitStr1,Bitstr2[,Füllzeichen])

Vergleicht die beiden Bitstrings und liefert 0, wenn sie gleich sind, 
ansonsten die erste Position, an der sie sich unterscheiden. Sind die 
Strings nicht gleich lang, wird der kürzere am linken Ende mit Füllzeichen 
aufgefüllt.

BITOR(BitStr1[,BitStr2,Füllzeichen])

ergibt eine ODER-Verknüpfung der Bit-Strings. Ansonsten wie bei BITAND().

BITSET(BitString,Bit)

Setzt das angegebene Bit auf 1.

BITTST(BitString,Bit)

Testet, ob das angegebene Bit gesetzt ist. Liefert 1, wenn ja, sonst 0.

BITXOR(BitStr1[,BitStr2,Füllzeichen])

ergibt eine Exklusiv-ODER-Verknüpfung der Bit-Strings. Ansonsten wie bei 
BITAND().


Was bedeutet UND-, ODER- etc. Verknüpfung?
Ganz einfach: zwei Bits (also einzelne Speicherstellen) werden miteinander
verglichen, und abhängig von ihrem Zustand (0 oder 1) kommt es zu einem
Ergebnis.
Das geht nach folgender Tabelle:

Bit 1 |  0   1   0   1 |  Vergleich
Bit 2 |  0   0   1   1 |
______|________________|____________
UND   |  0   0   0   1 |  Ergebnis
ODER  |  0   1   1   1 |
XODER |  0   1   1   0 |



****************************************************
3.6. Zusammenfassung
So, das war heute eine riesige Fülle von Befehlen. Leider ist dieser 
Kursteil dadurch etwas trockener geworden als die ersten zwei. Ich hoffe, 
Ihr verkraftet es und probiert nun selbst ein bißchen herum.
Hier noch einmal die Zusammenfassung aller Befehle und Funktionen dieses 
Kursteils:

Ein-/Ausgabe:
EOF(LogName)
LINES(LogName)
OPEN(LogName,Pfad,"R"|"W"|"A")
READCH(LogName,Anzahl)
READLN(LogName)
SEEK(LogName,Offset,Modus)
WRITECH(LogName,Text)
WRITELN(LogName,Text)

Zeichenketten:
ABBREV(Lang,Kurz,Länge)
CENTER(Text,Länge,Füllzeichen)
CENTRE(Text,Länge,Füllzeichen)
COMPARE(Text1,Text2[,Füllzeichen])
COMPRESS(String[,Liste])
COPIES(Zeichenkette,Anzahl)
DATATYPE(Zeichenkette[,Typ])
DELSTR(Zeichenkette,Pos[,Länge])
DELWORD(Zeichenkette, Pos[,Anzahl])
FIND(Zeichenkette,Worte)
INDEX(Zeichenkette,Muster[,Start])
INSERT(Quellstring,Zielstring[,Start,Länge,Füllzeichen])
LASTPOS(Muster, Zeichenkette[,Start])
LEFT(Zeichenkette,Länge[,Füllzeichen])
LENGTH(Zeichenkette)
OVERLAY(Quelle, Ziel[,Start,Länge,Füllzeichen])
POS()
REVERSE(Zeichenkette)
RIGHT(Zeichenkette,Länge[,Füllzeichen])
SPACE(Zeichenkette, Zahl[,Füllzeichen])
STRIP(Zeichenkette{,B|L|T,Zeichen])
SUBSTR(Zeichenkette,Start[,Länge,Füllzeichen])
SUBWORD(Zeichenkette,Start[,Anzahl])
TRANSLATE(Zeichenkette[,rein,raus,Füllzeichen])
TRIM(Zeichenkette)
UPPER(Zeichenkette)
VERIFY(Zeichenkette,Liste[,M|N,Startposition])
WORD(Zeichenkette,x)
WORDINDEX(Zeichenkette,Zahl)
WORDLENGTH(Zeichenkette,Zahl)
WORDS(Zeichenkette)
XRANGE([Start,Ende])

mathematische Funktionen:
ABS(Zahl)
DIGITS()
FORM()
FUZZ()
MAX(Zahl1,Zahl2[,Zahl3,...])
MIN(Zahl1,Zahl2[,Zahl3,...])
NUMERIC DIGITS Zahl
NUMERIC FORM (Scientific|Engineering)
NUMERIC FUZZ Zahl
RANDOM([MIN,MAX,STARTWERT])
RANDU([Startwert])
SIGN(Zahl)
TRUNC(Zahl[,Stellen])

Konvertierungen:
B2C()
C2B()
C2D()
C2X()
D2C()
D2X()
X2C()
X2D()

Bitmanipulation:
BITAND(BitStr1[,BitStr2,Füllzeichen])
BITCHG(BitString,Bit)
BITCLR(BitString,Bit)
BITCOMP(BitStr1,Bitstr2[,Füllzeichen])
BITOR(BitStr1[,BitStr2,Füllzeichen])
BITSET(BitString,Bit)
BITTST(BitString,Bit)
BITXOR(BitStr1[,BitStr2,Füllzeichen])


So, das war's für heute. Sehr viele Informationen, sehr wenig Beispiele. 
Dafür haben wir schon fast alles von dem, was ich erst für den nächsten 
Kursteil geplant hatte, mit behandelt. Nächstes Mal gibt's wieder mehr 
"richtige" Beispiele, versprochen!«
@ENDNODE

@NODE "Testberichte" "Testberichte"
@TOC "MAIN"

Testberichte
------------
 
1. Hardwaretest: Blizard603e+/200+25MHz (von Achim Akkermann)

»Hier meine ersten Erfahrungen mit der PPC 603e+ Karte von P5. 
Voranschicken möchte ich an alle Amiga-Experten, mir meine teilweise 
Unerfahrenheit zu verzeihen. Ich bin ein purer User und kenne mich mit 
Programmierung oder Rendern oder was auch immer nicht sonderlich aus. Meine 
Lady nutze ich hauptsächlich zum Tippen (WW6) und für´s Internet. 
Trotzdem möchte ich hier meine Eindrücke wiedergeben, auch wenn ich nicht 
zu allen Facts Auskunft geben kann.

Da liegt sie nun endlich vor mir, die 603e+, mit der "zarten" Seriennummer 
005. Heute, am 06.03.98 ist sie endlich bei mir angekommen. Ich weiß gar 
nicht mehr, wie lange ich darauf gewartet habe, eigentlich schon seit ich 
den ersten Prototypen auf der Computer '97 gesehen habe.

Die Karte mit dem PPC200 in Verbindung mit dem 040/25er mit FPU erschien 
mir für meine Zwecke vom Preis-/ Leistungsverhältnis her am 
interessantesten. Gern hätte ich auch dieselbe Karte mit 060/50er gekauft, 
aber DM 999,-- war für mich die absolute Schmerzgrenze. Meine "alte" 1230-
IV habe ich übrigens nicht "gePower-up´t" (hätte mir DM 100,-- gebracht), 
sondern für 130,-- DM an einen anderen User verkauft...

Der erste Eindruck ist sehr gut. Das Paket besteht aus der Turbokarte, zwei 
Disks, einer CD-ROM und einem Manual. Die Karte ist, wie von P5 gewohnt, 
absolut sauber verarbeitet. Den PPC kann man allerdings nicht richtig 
sehen, denn ein großer Kühlkörper mit Ventilator verdeckt ihn. Der 040/25 
kommt ohne solchen "Schnickschnack" aus. Auf der Rückseite befinden sich 
die angekündigten zwei RAM-Bänke (autokonfigurierend) für SIMMs oder EDOs 
bis maximal insgesamt 128MB, laut Anleitung ist übrigens auch 
Mischbestückung möglich. Ohne mindestens ein SIMM oder EDO läuft die PPC 
603e(+) nicht (aber wer hat bei den heutigen RAM-Preisen schon kein 
zusätzliches RAM?). 
Außerdem gibt es natürlich eine akkugepufferte Echtzeituhr und den SCSI-
Anschluß, sowie den Port für die Grafikkarte BVisionPPC, die ich bereits 
mit Spannung erwarte...

Der Einbau in meinen Mikronik-Tower verlief ohne Komplikationen. Einfach 
Deckel und rechtes Seitenteil ab, und nach ein paar Sekunden steckt die 
Karte in ihrem Slot. Zur Zeit betreibe ich sie übrigens mit einem 16MB-
SIMM, aber bis spätestens Ende des Jahres werden 2x 32MB EDO-RAM 
angeschafft. In einen Standard-Tastatur-A1200 paßt die 603e aber auch ohne 
Probleme. Der SCSI-Anschluß wird dann an dem freien Deckel an der 
Rückseite herausgeführt.

Das Booten dauert (zumindest subjektiv) mit der Blizzard 603e+ etwas 
länger.

Die Karte läuft auch ohne Treibersoftware. Soweit ich weiß, allerdings nur 
im 68k-Modus. Damit auch die PowerUp-Programme laufen, muß man die Soft von 
den Disketten bzw. der CD-ROM installieren. Und die ist anscheinend (wie 
von p5 ebenfalls gewohnt) noch nicht so ganz perfekt. Bei mir äußert sich 
das folgendermaßen: Es kann sein, daß ein Warmstart nicht klappt (blauer 
oder hellblauer Bildschirm) oder daß gebootet wird, aber mein AsimCDFS 
nicht gestartet werden kann. Dieses Phänomen tritt nur manchmal auf. 
Wenn es passiert, hilft nur ein Kaltstart, dann funzt alles ganz normal. 
Also ein Bug, der zwar nicht so ganz angenehm ist, aber zu verschmerzen. 
Ich hoffe auf Weiterentwicklung der PowerUp-Software.

Ich habe die Karte bisher zwangsläufig fast nur im 68k-Modus betrieben. Im 
Vergleich zu meiner 1230-IV ist eine gewisse Geschwindigkeitssteigerung zu 
merken. An PowerUP-Software habe ich die ak-Datatypes probiert, und sie 
gefallen mir sehr gut. Die Geschwindigkeit des Bildaufbaus benötigt nur 
einen Bruchteil der Zeit unter 68k.

Software gibt's reichlich auf den Disks und der CD-ROM. Die Programme 
entsprechen dem Software-Paket, das den 604e-Karten für A3k und A4k 
beiliegt. Sofort installiert habe ich das neue CyberGfx für AGA, das nur in 
Verbindung mit der PPC-Karte läuft und u.a. ermöglicht, mit dem ebenfalls 
beiliegenden Software-MPG-Player IsisPPC MPEGs anzuschauen. Mit CyberGfx 
AGA dauert das Booten noch ein wenig länger. Der Player liefert Filme in 
annehmbarer Qualität und Geschwindigkeit auch auf "nicht-Graka"-Systemen. 
Ich hab mir natürlich gleich das Video aus dem Aminet angeschaut, in dem 
Bill Gates eine Torte ins Gesicht bekommt!

Wenn man CyberGfx AGA installiert hat, kann man leider nicht mehr die 
Standard-Bildschirmauflösungen fahren, nur noch die CyberGfx-Modi, die aber 
den der WB beiliegenden Modi entsprechen. Welche Vorteile das bringt, 
vermag ich nicht zu sagen, irgendwie kommt es mir so vor, als ob der 
Bildschirmaufbau unter CGfx schneller ist, das kann aber auch täuschen. 
Wenn ich Mitte des Jahres die BVisionPPC anschaffe, bin ich ja sowieso auf 
CGfx angewiesen, so kann ich mich jetzt schon einmal daran gewöhnen. Ach 
ja: CGfx AGA läuft absolut stabil und verträgt sich mit allen Programmen, 
die ich benutze. Der einzige Nachteil ist die längere Bootzeit.

So, mehr fällt mir fürs erste nicht ein. Trotz der oben beschriebenen 
kleinen Nachteile bereue ich meinen Kauf nicht und freue mich auf die 
BVisionPPC, sowie eine neue Generation von Software und auf die Zukunft des 
Amiga.

Achim Akkermann
akkermann@bigfoot.de«

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2. Softwaretest: Elastic Dreams (von Achim Klopsch)

»Begegnung der anderen Art - Elastic Dreams - DAS Fun-Zeichenprogramm

Ganz überraschend hielt mir der Postbote einen dicken Umschlag unter die
Nase - tatsächlich: Elastic Dreams war da!
Auf der AMIGA-Messe '97 war ich neugierig geworden. Eine dicke Traube von 
Leuten versperrte den Bildschirm eines Messestands, auf dem der bekannte 
blaue Affe "bearbeitet" wurde. Natürlich hab' ich gleich vorbestellt. 
Unbedingte Lieferung vor Weihnachten wurde zugesichert. Na ja.

Elastic Dreams wird auf CD mit 68k- und PPC-Version geliefert. Die 
Installation läuft problemlos über den Installer. Also gleich gestartet 
und...
"Kann Programm nicht öffnen." Ich brauchte etwas länger, um das Rätsel zu 
lösen, ein Blick in die beiliegende Guide-Datei hätte allerdings auch 
gereicht.
Bei der Installation wird die Eingabe der Registrierung verlangt. Hier ist 
unbedingt darauf zu achten, daß die Seriennummer richtig eingegeben wird. 
Sonst startet das Programm nicht.

Nachdem diese Klippe umschifft war, war endlich der Arbeits-Screen zu 
sehen.
Allerdings nicht ganz. Die untersten Zeilen waren abgeschnitten.
Elastic Dreams öffnet immer einen Bildschirm von 640*512. Dafür hatte ich 
keinen Bildschirmmode vorrätig, worauf sich das Programm für 640*480 
entschied.
Also flugs CVMode aktiviert, den 640*480-Mode geklont und die Höhe auf 512 
verändert.

Es wird immer der beste vorhandene Mode benutzt. Falls eine Grafikkarte 
entdeckt wird, wird ein 24-Bit-Mode geöffnet. Wer lieber eine höhere 
Zeilenfrequenz (Bildflimmern) bevorzugt, kann z.B. mit NewMode auf einen 
16-Bit-Screen umlenken.

Auffällig ist der Aufbau des Arbeitsbereichs. Überall feine 3D- 
Bedienelemente anstelle fader Standard-Einsteller. Dadurch wird allerdings 
auch einiger Platz auf der Arbeitsfläche verbraucht. Für den eigentlichen 
Bildbereich steht nicht die volle Screen-Größe zur Verfügung.

@{"Screenshot" LINK "ElasticDreams1.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Die Arbeit mit Elastic Dreams ist sehr angenehm.
Der eigentliche Kick ist die Echtzeitbearbeitung. Die angewendeten Effekte
lassen sich direkt im Bild beobachten. Mir ist keine andere
Bildbearbeitungssoftware bekannt, die das erlaubt.

Das Composer-Modul:
Kein umständliches Maskieren und Einfügen. Einfach mit einem kompletten 
Bild malen.
Dabei kann mit einem Quell-Bild direkt in dem Ziel-Bild gemalt werden. Die 
Übergänge lassen sich einstellen.
Es muß im Quell-Bild ein Referenzpunkt gewählt werden. Im Zielbild wird
nun diese Bildumgebung eingetragen. Je konsequenter eine Bildstelle mit der
Maus bearbeitet wird, um so stärker wird das Quell-Bild eingetragen.
Das macht echt Spaß.
Eine Undo-Funktion steht hier zwar nicht zur Verfügung, jedoch kann die
Veränderung durch einfaches Einkopieren des Ausgangsbilds ins Zielbild
wieder rückgängig gemacht werden.

Das Elastic-Modul:
Hier stehen Bearbeitungen wie Ziehen, Schieben, Wischen zur Verfügung.
Sehr angenehm zur Fotobearbeitung. Dem grimmigen Onkel kann schnell zu 
einem freundlichen Lächeln verholfen werden.

Zusammenfassung:
Umständliches Hantieren und mehrfaches Maskieren, wie man es bisher gewohnt
war, ist überflüssig.
Das Bild von meinem letzten "Kampfeinsatz" (aus ALIEN3) wurde wirklich in
nur wenigen Minuten erstellt.

Die Arbeitsgeschwindigkeit ist bei meinen Prozessor völlig ausreichend. Nur 
bei den Effektbearbeitungen im Elastic-Modul kommt sofort der Wunsch nach 
einem PPC auf. Speicher sollte man allerdings soviel wie möglich haben. 
Trotz meiner 32MB blieb ein Turboprint-Ausdruck über Elastic Dreams hängen. 
(PPaint war gleichzeitig geöffnet, und meine WB läuft in 15 Bit.)

Leider fehlen noch Funktionen wie Zoomen (für Detailarbeiten), direkte
Skalierungsmöglichkeiten oder Einfärbungen.
Aber ich bin sicher, daß Elastic Dreams seine Freunde finden wird.
Ich jedenfalls bin schon auf der Suche nach Ideen für neue Fotomontagen...

@{"Screenshot" LINK "ElasticDreams2.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Mein System:
A4000D mit 32MB, Cyberstorm MKII/040 und Cybervision 64 (CyberGfx V3).«

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3. Erfahrungsbericht: A1200-Towergehäuse von Micronik (von Uwe Pannecke)

»Der geniale ?! Micronik-Tower

Vor ein paar Wochen besuchte mich ein Bekannter, der seinem A 1200 ein 
größeres Gehäuse spendieren wollte, um alle im Laufe der Jahre 
angesammelten Erweiterungen unterbringen und zukünftige Entwicklungen
möglichst nutzen zu können. Außerdem sollte/wollte ich ihm beim Umbau
helfen.
Wir diskutierten mehrere Tower-Varianten. 
Am Ende fiel die Wahl auf den Micronik-A1200-Tower.
Ausschlaggebend waren die phantastischen Wertungen der einschlägigen AMIGA-
Magazine. 92% AMIGA Magazin (Gott hab es selig), 98 % (!!!) AMIGA Plus, 
"Geniales Konzept" und "beste Tower-Lösung für den A1200" waren die 
Schlagworte in beinahe jedem dieser Testberichte.
Nun, bei diesen Wertungen bleibt schon beim Studieren der Texte kaum ein 
Auge trocken.
Also 'ran ans Telefon und den Tower samt ZorroIII-Board sowie 
CyberVision64/3D geordert.
Nach kurzer Zeit stand dann vor dem kleinen A1200 der große Tower samt 
Zubehör. In Null Komma nichts Verpackung entfernt und der Tower nackt vor 
uns. Einen Fakt der Testberichte konnten wir schon zu diesem Zeitpunkt 
bestätigen: Der Tower sieht schnuckelig aus - ehm, besitzt ein 
ansprechendes Design.
Jetzt gab es natürlich kein Halten mehr - der A1200 sollte alsbald 
umziehen. Der Griff nach der Anleitung, einer kleinen Hochglanzbröschüre 
für den Tower und ein fotokopiertes Zettelchen zum ZorroIII-Board, brachte 
dann die erste Ernüchterung.
Hochglanzpapier für eine Umbauanleitung ist sehr schön. 
Eine leere Seite, auf der eigentlich der Anschluß des neuen 
Tastaturinterfaces an den A1200 beschrieben werden sollte, ist es weniger.
Diese Stelle wäre für einen AMIGA-User ohne Hardwareerfahrung sicher schon
das Ende seiner Umbauversuche.
Noch besser wurde es, als die Beschreibung des ZorroIII-Boards studiert
wurde: Da waren doch Jumper, DIP-Schalter, Slots und Schaltkreise 
abgebildet, die man so auf dem vorliegenden realen Board überhaupt nicht 
oder an ganz anderer Stelle fand.
Diese Beschreibung war völlig unbrauchbar.
Die Gesichter wurden noch länger, als auf dem Beschreibungszettelchen zum
ZorroIII-Board zu lesen stand, daß selbiges ausschließlich mit OS 3.1
funtionieren würde.
Im vorliegenden A1200 steckten die 3.0-ROMs.
Und in allen uns bekannten Micronik-Anzeigen kein Wort von OS 3.1-
Voraussetzung für ZorroIII!
Nach tiefem Luftholen und leichtem Abklingen des ersten Ärgers der Griff
zum Telefon und Micronik angerufen.
Als ich den mit mir telefonierenden Mitarbeiter der Firma auf die OS3.1-
Voraussetzung ansprach, meinte er doch:
"Ja, in unseren Anzeigen ist das nicht vermerkt, aber der Käufer hätte sich
vor dem Erwerb doch die diversen Testberichte in den Magazinen durchlesen 
können. Dort sei auf diesen Umstand hingewiesen worden. Und übrigens gibt 
es diesen Tower schon seit Jahren. Da hätten sich die 
Betriebsvoraussetzungen doch herumsprechen müssen."
Diese Antwort befremdete mich doch sehr. Was soll das - muß ich als
potentieller Kunde sämtliche Testberichte lesen, um alle für den Einsatz
notwendigen(!) Informationen zu erfahren?
In einem weiteren Punkt konnte ich die Behauptung des Micronik- 
Mitarbeiters nicht nachvollziehen: In keinem der mir vorliegenden 
Testberichte wird von einer OS 3.1-Bedingung für das Zorro-Board 
gesprochen.
Auf meine Nachfrage, weshalb am Telefon während der Bestellung denn nicht 
auf diese OS 3.1-Bedingung hingewiesen wurde, kam als Antwort: "Ja, hätte 
man machen können, aber man glaubte nicht, daß es noch A1200 mit OS 3.0 
geben würde."
Toll!
Nächster Versuch: Ich dachte an Kulanz und bat um finanzielle Beteiligung 
am nun notwendigen Kauf der 3.1-ROMs.
Denkste, Antwort: "Das machen wir nicht. Sie können ja das ZorroIII-Board
zurückschicken."
Das nenne ich Entgegenkommen und Kundenfreundlichkeit!!
Nun, wenigstens versprach uns ein Micronik-Techniker, für die falsche 
ZorroIII-Anleitung in den nächsten Tagen eine für die gelieferte Board- 
Revision passende Beschreibung nebst Jumper zu schicken.
Wieder zwei Tage warten, dann kam der Brief, und der Umbau konnte jetzt 
endlich beginnen.
Nachdem der Tower seiner Seitenverkleidung entledigt war, führte jede
Berührung, so beim Einlegen einer Diskette ins Laufwerk, zu einer 
erheblichen Verwindung des Gehäuses. Also nur noch mit Samthandschuhen 
gearbeitet.
Der Innenbereich des Gehäuses ist mit einer elektrisch leitfähigen
Beschichtung (sicher zur Abschirmung) versehen. Wer hier meint, am Plastik-
Gehäuse kann es zu keinem elektrischen Kurzschluß kommen, könnte sehr 
schnell sein blaues Wunder erleben.
Stellt sich die Frage, weshalb man nicht von vornherein auf ein 
Metallgehäuse (höhere Stabilität bei vergleichbarer Abschirmwirkung) 
zurückgegriffen hat.

Der A1200 wanderte mit 3.1-ROMs flink aus seinem alten Gehäuse auf den
Einschubrahmen, der einen schnellen und eleganten Ein- und Ausbau der 
A1200-Platine ermöglicht. Also genial, oder?
Tja, wenn nicht die Kontaktreihen des Tastaturinterfaces der elektrisch
leitfähigen Beschichtung bedenklich nahe kommen würden.
Also sicherheitshalber noch ein Plastikplättchen als Abstandshalter 
zwischen Kontakte und Beschichtung geschoben.
Ran an die Montage des ZorroIII-Boards.
Kein Problem - wenn da nicht die Steckerleiste der Stromversorgung am 
Einbaurahmen mit einer größeren lackierten Kupferfläche der Zorro-Platine 
direkten Kontakt bekommen würde. Solange der Lack zwischen Kupferbahn und 
Stromversorgungsstecker nicht beschädigt ist, wird schon alles gut gehen...
Auch hier zur Sicherheit ein Plastikplättchen eingeschoben.
A1200 mit montierter ZorroIII-Platine eingeschoben und Tower von innen
betrachtet. Oh. Sollte einmal eine A3000/A4000-Turbokarte eingebaut werden, 
kann der unterste Einschub für Laufwerke nicht mehr benutzt werden.

So, jetzt noch Jumper nach neuer Anleitung gesteckt, die CyberVision64 in 
einen Zorro-Slot, HDs und CD-ROM angeschlossen,  für Spannung gesorgt und
Test:
Der Rechner bootet ... noch ... nicht.
Reset-Taste am Tower betätigt. Aha, jetzt geht's los.
Der SCSI- Hostadapter ist sehr schnell. Da ist schon die Workbench.
CyberGraphX installiert. Wo bleibt die CyberVision?
Reset und ins Amiga Early Starup Control.
Expansion Board Diagnostic meint, es existiert keine CyberVision-Hardware.
Kann nicht sein, habe sie selbst eingesteckt. Der Puls wird wieder einmal
schneller.
Keine Panik, sage ich mir, probier den nächsten Slot.
Das gleiche Ergebnis.
Durch Zufall oder besser ausdauerndes Probieren teste ich die
CyberVision in allen, also endlich auch im mittleren Slot.
Man, hab ich ein Glück - das ist der einzige Slot, der mit der 
installierten Blizzard 1230-IV UND CyberVision64 funktioniert. Dabei heißt 
es, alle Zorro-Slots arbeiten im ZorroII-Modus, solange keine A3000/A4000- 
Turbokarte eingebaut ist. Jedenfalls nicht mit der CyberVision64/3D.
Auch darüber findet sich kein Hinweis in der Umbauanleitung.
Aber was soll's, endlich funktioniert alles!!
Und ich kann mir in Ruhe den Schweiß von der Stirn wischen. Puh.

Fazit:
------

Die gepriesene Genialität und die 98% in der Bewertung (AMIGA Plus) 
hinterlassen bei mir ein flaues Gefühl.
Da war wohl der Wunsch der Vater der Bewertung.
Die mit dem Tower ausgelieferte Dokumentation ist aus o.a. Gründen 
praktisch unbrauchbar.
Die Hardware genügt bei sehr wohlwollender Bewertung dem Urteil GUT, die
Beschreibung verdient ein klares MANGELHAFT.
Jeder Hardware-Laie sollte die Finger von einem selbständigen Umbau lassen.
Wenn es dieser Tower unbedingt sein soll, dann ordert das Gerät komplett
zusammengebaut von Micronik.
Sitzt der A1200 samt Erweiterungen erst einmal im Tower, hat man ein
ansehnliches Gerät mäßiger Stabilität und bei entsprechender Ausstattung
durchaus den Wolf im Schafspelz (Stichwort CyberStormPPC).

Uwe Pannecke

Uwe.Pannecke@t-online.de«


Uwe Pannecke hat übrigens vorgeschlagen, zu einem Towergehäuse-
Vergleichstest aufzurufen, was aus unserer Sicht eine sehr gute Idee ist. 
Also: Habt auch Ihr Euren AMIGA in einen Tower umgebaut? Schickt uns Eure 
Erfahrungen: aakt@gmx.de
@ENDNODE

@NODE "Spieleteil" "Spieleteil"
@TOC "MAIN"

AMIGA ActionGamesPlayerJoker - von Jens Schröder (jschroe@gwdg.de)
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AMIGA AGPJ - das garantiert unabhängige AMIGA-Games-Magazin

April 1998 (2. Jahrgang - Nummer 08)


1. Danksagungen
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Vielen Dank den folgenden Firmen und Personen:

- epic marketing für die Testversion von Sixth Sense Investigations

- Stefan und Thomas Schulze für die Zuverfügungstellung von Crossfire für
  das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel.

- allen Lesern, die sich an den AMIGA AGPJ-Lesercharts beteiligt haben,
  und sonstige Kritik und Lob geäußert haben. Macht weiter so !

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2. Aufruf
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Liebe Leser,

auch in dieser Ausgabe gibt es wieder Lesercharts. Es beteiligen sich immer
mehr Leser an den Charts, aber ich kann nicht genug davon bekommen. Wenn
Ihr also meint, daß Euer Lieblingsspiel in die Top 10 gehört, schreibt mir
Eure persönliche Top 10. Alle Zuschriften nehmen an der Verlosung von AMIGA
aktuell teil. Vergeßt aber bitte nicht, die Meinungsfrage von AMIGA aktuell
zu beantworten, da Ihr nur dann etwas gewinnen könnt. Wenn Ihr mit zwei
Stimmen an der Verlsoung teilnehmen wollt, müßt Ihr außerdem die
Masterfrage beantworten. Ihr könnt übrigens alle Amiga-Spiele in Eure Top
10 aufnehmen, egal ob kommerziell oder Shareware, Hauptsache es macht Spaß
und läuft auf einem AMIGA. Diese Zeitschrift lebt durch Eure Mithilfe,
bitte schreibt mir, was ich anders oder Eurer Meinung nach besser machen
soll. Aber schreibt mir auch, wenn ihr News zu Spielen habt.


Liebe Programmierer und Softwarefirmen,

jetzt, da es in Deutschland nahezu keine geeignete Publikation mehr gibt,
die über AMIGA-Spiele berichtet, ist es um so wichtiger, jede verbliebene
Möglichkeit zu nutzen, um die treuen AMIGA-Fans mit News, Previews und
Tests zu versorgen. Ich denke, AMIGA AGPJ ist eine sehr gute dieser
Möglichkeiten. Mit seinen extrem vielen Verbreitungswegen hat es sicherlich
einige Tausend potentielle Leser. Es liegt an Ihnen, ob Sie mich bei meiner
Arbeit unterstützen und Ihre Spiele bekannt werden. Bitte schicken Sie mir
News zu Ihren Spielen, aber auch Demoversionen. Auch über das eine oder
andere Testmuster Ihrer Spiele würde ich mich freuen. Dies würde natürlich
mit einem ausführlichen Test des Spiels gewürdigt.

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3. Vorwort
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Hallo Spieler!

Leider war die Beteiligung an den Lesercharts in diesem Monat nicht so hoch
wie beim letzten Mal. Schade! Es wäre sehr nett, wenn ich im folgenden
Monat viele TOP 10s bekommen würde. Und es ist doch auch kein sooo großer
Aufwand. Eine kleine E-Mail mit den 10 Spielen, die man im Moment am
liebsten hat...Und wer keinen Internet-Zugang hat...eine kleine Postkarte
(Adresse ganz unten)... Bitte, bitte, bitte... Die Einsendungen für die
Lesercharts sind auch so eine Art Bestätigung dafür, daß es dort draußen
Leute gibt, die AGPJ lesen, und je mehr TOP 10s ich bekomme, desto höher
ist meine Motivation.
Ihr habt sicherlich auch gemerkt, daß die neuen Wertungskästen in der
letzten AGPJ nicht so erschienen sind, wie sie sollten. War nicht meine
Schuld. Diesmal sind die Kästen aber (hoffentlich) in Ordnung.
So, und jetzt viel Spaß beim Lesen...

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4. Spiele-News aus aller Welt
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- Quake-Update

@{"Screenshot" LINK "Quake.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Ein erstes Amiga-Quake-Demo ist verfügbar. Der QuakePlayer ist nicht
spielbar, sondern zeigt nur selbstablaufende Quake-Demos. Da clickBOOM
bestätigte, daß die Engine im QuakePlayer zu 99 % identisch mit der im
endgültigen Spiel ist, zeigt der QuakePlayer die wahre Geschwindigkeit
des Spiels. Viele Gerüchte dazu kursierten in der letzten Zeit, und manch
ein Besitzer von 030- oder 040-Prozessoren hofften heimlich, daß Quake
auch auf ihren AMIGAs spielbar sein wird. clickBOOM hatte ja schließlich
als Mindestvoraussetzung lediglich einen 020-AMIGA angegeben. Um so
ernüchternder waren dann auch die Kommentare der ersten Leute, die den
QuakePlayer ausprobiert hatten. Allerhöchstens auf einem 060-AMIGA ist
Quake spielbar. Die Ergebnisse auf diesen AMIGAs lagen zwischen 10 und 15
Frames pro Sekunde. Bei vielen Gegnern im Bild, kann dieser Wert auch mal
auf ca. 5 Frames pro Sekunde nach unten gehen, sicherlich nicht das, was
viele erhofft hatten. Auf 68040- oder sogar 68030-AMIGAs ist Quake nicht
spielbar und auf 68020-AMIGAs wird sicher nur ein Wert von 2 Sekunden pro
einem Frame erreichbar sein, aber clickBOOM hat ja auch nur gesagt, daß
Quake auf solchen Rechnern laufen wird, nicht, daß es auch spielbar ist.
Also machen wir uns nichts vor, Quake ist viel aufwendiger als Doom und
überfordert die veralteten 680x0-Prozessoren, und so lange es kein QuakePPC 
geben wird, wird AMIGA-Quake leider kein Konkurrent zur PC-Version
sein, und dies liegt sicher nicht an der Umsetzung des Spiels, sondern an
der leider nicht ausreichenden AMIGA-Hardware.
clickBOOM hat außerdem in einem Interview angemerkt, daß Grafikkarten
keine große Geschwindigkeitsverbesserung für Quake bewirken. Man
empfiehlt dagegen den 68060-Prozessor auf 66 Mhz zu übertakten.
Zu einer eventuellen PowerPC-Version von Quake merkte clickBOOM an, daß
diese auf der Prioritätsliste nicht sehr weit oben stehe, da die PowerUp-
Karten noch nicht so weit verbreitet wären, daß sich große Investitionen
in diesem Bereich lohnen würden. clickBOOM wolle statt dessen erst einmal
QuakeWorld und QSpy für den AMIGA umsetzen und danach weitere Spiele für
den AMIGA umsetzen. Interessant klingt dagegen die Anmerkung, daß
clickBOOM in Gesprächen mit Phase 5 sei, in denen es darum geht, eine
eventuelle Quake-PowerPC-Version in einem Bundle mit den PowerUp-Karten
zu verkaufen.
Quake soll übrigens in Kürze erscheinen.

- clickBOOM zufrieden

Die Firma clickBOOM ist zufrieden mit den bisherigen Myst-Verkaufszahlen
und den Vorbestellungen für Quake. Man sieht durchaus noch Potential, im
AMIGA-Sektor Geld zu verdienen und plant, weitere PC-Spiele umzusetzen.

- Doom-Update

ADoom ist inzwischen in der Version 1.2 erhältlich. Es ist weiterhin der
beste und ausgereifteste Doom-Port für den AMIGA.
Die anderen Ports wurden seit Februar bzw. Januar nicht mehr 
weiterentwickelt. DoomAttack befindet sich im Moment bei Version 0.7,
psiDoom bei 0.8. AmiDoom und amigaDoom befinden sich noch bei den Januar-
Versionen 0.7c bzw. 0.6ß.
Weiterhin sind mehrere Tools für die Amiga-Doom-Portierungen erschienen.
ADoom GUI 1.1 ist ebenso wie ADooMUI 1.0 ein Grafik-Interface für ADoom.
DoomGate 0.8 Beta und Gui4Doom 1.0 sind dagegen Launchtools für alle
verfügbaren Doom-Portierungen.
Die beiden Amiga-PPC-Portierungen befinden sich momentan bei den Versionen
0.6 (ZhaDoom) und 0.3 (VDoomPPC).

- Descent-Update

Die beiden Amiga-Descent-Portierungen befinden sich inzwischen bei den
Versionen 0.3 (ADescent) und 0.25 (Descent). Beide Ports laufen jetzt auch
unter AGA. Man benötigt aber auf jeden Fall die kommerzielle Version 1.5
des PC-Descents. Ein Patch von Version 1.0 auf 1.5 kann man im WWW
downloaden.

- Genetic Species erscheint am 4. Mai

@{"Screenshot" LINK "GeneticSpecies.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Genetic Species soll nun endgültig am 4. Mai erscheinen. Vulcan Software
machte mit einer sehr langen Presseankündigung auf die Features des Spiels
aufmerksam. Ein Höhepunkt des 3D-Shooters wird sicherlich die 300 MB große
Intro-Animation sein. Erste Screenshots aus dem Intro sehen zumindest sehr
gut aus.

- Wasted Dreams-Entwicklung geht weiter

@{"Screenshot" LINK "WastedDreams.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Die Entwickler des Spiels Wasted Dreams haben beschlossen, ihr Projekt
fortzusetzen. Vulcan Software hatte im letzten Monat verkündet, die
Entwicklung des Spiel sei vorerst gestoppt, bis die Programmierer neue
Impulse im AMIGA-Markt erkennen. Wasted Dreams ist ein Action-Adventure
aus einer isometrischen Perspektive mit einem 2-Spieler-Modus, das
Mystery, Aliens, und viel Gewalt bietet. Im Moment werden 350 MB an
Sprachausgabe aufgenommen, die in das Spiel integriert werden. Wasted
Dreams soll bereits im Mai erscheinen.

- Desolate

Auch Desolate, das Spiel mit sehr großen Ähnlichkeiten zum Bitmap Bros.-
Klassiker Gods soll in Kürze erscheinen. Auch hier nimmt man noch digitale
Sprachausgabe auf und designt eine Intro-Animation. Man ist im Moment 
also fleißig bei Vulcan Software. Wollen wir hoffen, daß die Spiele auch
allesamt gut sind.

- Worms-Patches erscheinen demnächst

Die bereits in einer früheren AGPJ-Ausgabe angekündigten Worms-Patches
sollen in Kürze erscheinen. Andy Davidson, Schöpfer der Worms-Spiele hat
scheinbar 3 verschiedene Patches programmiert. Der erste Patch ist für
das Original-Worms. Er macht das Spiel stabiler und entfernt den Paßwort-
Kopierschutz, da sich viele Spieler über den nervigen Schutzmechanismus
geärgert hatten. Das zweite Update betrifft Worms - Director's Cut. Es
enthält einige Bugfixes und mehr Kompatibilität. Der dritte Patch wird
eine Festplatte und Fast-RAM benötigen, da Worms - Director's Cut durch
ihn zu groß wird, um in der ursprünglichen Form zu laufen. Der Patch wird
sogar einige Features aus Worms 2 bieten. Alle 3 Updates werden frei im
Aminet verfügbar sein.

- die nächsten epic-Titel...

...sind Mobile Warfare, ein Mix aus North & South, Dune 2 und Risiko,
sowie Virtual Karting 2, das im April erscheinen soll.

- Software 2000 zurück zum AMIGA ?

Laut Petro Tyschtschenko steht Amiga International in Kontakt mit Software
2000, und es laufen ernsthafte Gespräche, nach denen geplant ist,
PC-Software für den AMIGA umzusetzen.

- Sayonara Software

Sayonara Software beobachtet den Amiga-Markt und überlegt, einen Nachfolger
für Samba Partie Professional zu veröffentlichen.

- Evil's Doom Special Edition

@{"Screenshot" LINK "EvilsDoom.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Der nächste Titel von Titan Computer wird Evil's Doom Special Edition
sein. Die Originalversion dieses Fantasy-Rollenspiels kam bereits 1996
als Shareware raus. In diesem Sommer soll Evil's Doom nun als Special
Edition kommerziell veröffentlicht werden. Systemvoraussetzungen sind AGA
oder Grafikkarte, 020-Prozessor, 4 MB Fast-RAM, 2x-CD-ROM-Laufwerk und
eine Festplatte mit 30 MB Platz. Eine neue Demoversion soll demnächst
erscheinen.

- Wingnuts von Skunkworks

Wingnuts ist ein Multiplayer-Action-Spiel, bei dem man seltsame Piloten
in genauso seltsamen Flugzeugen steuert. Das Spiel ist bereits erhältlich
und setzt AGA, Festplatte und Fast-RAM voraus. Die Reviews in den
englischen Magazinen waren eher mittelmäßig.

- Cinetech's Pläne

Cinetech, Programmierer des Adventures Sixth Sense Investigations (Test
in dieser Ausgabe), haben bereits neue Pläne. In der Planung sind eine
Fortsetzung des Spiels und ein anderes Adventure. Voraussetzung für diese
Pläne sind akzeptable Verkaufszahlen von Sixth Sense Investigations.

- Hurricane Software geben PowerPC-Support bekannt

Hurricane Software gaben bekannt, daß sie in Zukunft auch PowerPC-AMIGA-
Spiele veröffentlichen werden. Ob es spezielle PowerPC-Versionen der
angekündigten Spiele geben wird, oder komplett neue PowerPC-Spiele, ist
noch nicht klar.
Das Fußballspiel Eat the Whistle wird nun übrigens bei epic herauskommen,
die auch an dem Adventure Escape towards the Unknown interessiert sind.

- Engine-X

Ein besonderes Projekt ist Engine-X. Es handelt sich dabei um ein System,
das es bis zu 8 Spielern ermöglichen soll, gegeneinander diverse
verschiedene Spiele zu spielen. Der Autor von Engine-X beschreibt es als
eine Art "Olympische Spiele des Computerspiels". 6 verschiedene Spiele
(diverse Shoot Em Ups und Beat Em Ups) müssen nacheinander gespielt werden.
Dies geschieht so, daß aus jedem der 6 Spiele per Zufallsystem ein Level
ausgesucht wird. Die 6 Spiele wurden durch Spiele wie Double Dragon II,
R-Type, UN Squadron, Ikari Warriors, Forgotten Worlds, Dragon Ninja,
Renegade, Smash TV, Gryzor und Midnight Resistance beeinflußt.
Engine-X benötigt einen 060-Prozessor, eine Festplatte und 4 MB Fast-RAM.
Je nach Spielerzahl benötigt man 4-Player-Adapter oder 2 AMIGAs. Noch hat
Engine-X keinen Publisher, aber bei einem so schlüssigen Konzept dürfte es
nicht schwierig sein, einen zu finden. Die Entwicklung dauert bereits 7
Monate und soll in weiteren 7 fertiggestellt sein.

- neue Caveman Species-Screenshots

@{"Screenshot" LINK "CavemanSpecies.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Die Programmierer des Echtzeit-Strategiespiels Caveman Species haben neue
Screenshots veröffentlicht, die auf ein hervorragendes Spiel schließen
lassen. Angeblich haben schon mehrere Publisher Interesse bekundet, das
Spiel zu veröffentlichen. Caveman Species wird über 256 Farben, Digital-
Sound, Support für 2 Spieler und evtl. über einen Internet-Link verfügen.
Caveman Species ist zu 20 % fertig und soll im Sommer auf CD-ROM
erscheinen.

- Trauma Zero

Die Entwickler des Shoot Em Ups Trauma Zero gaben bekannt, daß es auch eine
PowerPC-Version des Spiels geben soll. Wir warten unterdessen immer noch
auf die 680x0-Version...

- neue Lambda-Screenshots

@{"Screenshot" LINK "Lambda.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Auch vom geplanten 3D-Weltraum-Shoot Em Up Lambda gibt es neue Screenshots.

- Moonbases von Homegrown Software

@{"Screenshot" LINK "Moonbases.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Ein weiterer Titel in der langen Liste der angekündigten
Echtzeit-Strategiespiele ist Moonbases von Homegrown Software. Es wird über
diverse Screenmodes bis 640x256, "geraytracte" Grafik und Sprachausgabe
verfügen, und für 1 oder 2 Spieler konzipiert sein. Systemvoraussetzungen
sind lediglich AGA, 1 MB Fast-RAM und eine Festplatte. Ein noch ungenannter
Publisher hat angeblich bereits Interesse an dem fast fertigen Spiel
gezeigt, so daß einem baldigen kommerziellen Release nichts im Wege stehen
sollte.

- Great Nations-Entwicklung zeigt Fortschritte

@{"Screenshot" LINK "GreatNations.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Great Nations ist ein Strategiespiel im Stile von Civilization. Es wird
über Multiplayer-Fähigkeiten verfügen. Mehrere Spieler sollen an einem
Computer oder über Netz gegeneinander spielen können. Verschiedene
Landschaften, Gebäude, Einheiten usw. sollen das Spiel ebenso attraktiver
machen wie die Ankündigung, daß die Größe der Karten nur durch den
Speicher des AMIGAs begrenzt wird. Karten sollen mit dem beiliegenden
Map-Editor entworfen werden können. Great Nations benötigt AGA oder eine
Grafikkarte, einen 020-Prozessor oder höher und 6 MB RAM. Eine Grafikkarte
wird dringend empfohlen. Das Spiel soll nicht kommerziell, sondern als
Shareware erscheinen. Eine Demo-Version ist unter http://gn.gameshock.com/
erhältlich.

- Shadow of the third Moon 2 ?

Gerüchten zufolge sollen die Programmierer des Spiels Shadow of the third
Moon an einer Fortsetzung arbeiten. Dieses Spiel soll angeblich nur für
PowerPC-AMIGAs erscheinen und fotorealistische Hintergründe bieten.

- The Rim-Website gestartet

Die Entwickler des Diablo-Clones "The Rim" haben eine Website für das Spiel
gestartet, auf der man Informationen über die Entwicklung des Spiels und
den Story-Hintergrund erfahren kann. Die URL ist:
http://members.xoom.com/denan/therim/therim.html

- offizielle CounterStrike-Website

Auch das Spiel CounterStrike hat eine offizielle Website erhalten, die über
den Entwicklungsstand und andere Details des Command&Conquer-Clones
informiert. Wegen rechtlicher Probleme mit dem Namen des Spiels suchen die
Programmierer nun einen neuen Namen. Wer Vorschläge hat, gibt sie bitte
hier ab: http://homepages.enterprise.net/dallsopp/

- Ultra Violent Worlds

Das Spiel Ultra Violent Worlds, das ursprünglich bei Vulcan erscheinen
sollte, soll nun auf einer Multi-Format-CD mit Versionen für AGA-Amiga,
Windows 95, Linux und DOS veröffentlicht werden. Ein Publisher existiert
noch nicht.

- Bermuda

Bermuda soll ein Mix aus Elementen von Myst, Secrets of Luxor und Monkey
Island werden. Das Spiel hat eine Science Fiction-Story mit geraytracten
Animationen. Systemvoraussetzungen sind ein AMIGA 1200 mit 4 MB Fast-RAM
und 2x-CD-ROM-Laufwerk.

- Daydream

@{"Screenshot" LINK "Daydream.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Daydream wird ein Grafik-Adventure im Monkey-Island-Stil von APC & TCP.
Es soll über 100 Räume verfügen und über eine Auflösung von 640x256 und
256 Farben verfügen. Es erscheint wahrscheinlich erst 1999. Gesucht werden
noch einige gute Grafiker mit Erfahrungen im Raytracing- oder 2D-Bereich
und Musiker. Wer sich angesprochen fühlt, maile an: Augi@asam.baynet.de

- weitere Stellenangebote

World Foundry suchen einen 3D-Grafiker für das angekündigte Spiel Maim &
Mangle. Kontakt: deimos@fundy.net
Homegrown Software suchen neue Mitarbeiter (z.B. 3D-Grafiker, 2D-Grafiker,
C-Programmierer,...) für das Spiel Moonbases (homegrown@eclipse.co.uk).
2260 Designs suchen Programmierer für das Spiel New Horizons. Kontakt:
korhonen@zetnet.co.uk
Fullspeed Creative Development suchen einen Grafiker für das horizontale
Shoot-Em-Up Pulsator. Kontakt: Fullspeed@t-online.de
Earl Enterprises sucht Programmierer für ein Spiel mit Ähnlichkeiten zu
Elite 2, Doom, Breed96, Colonization,...

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5. Charts
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AGPJ Lesercharts (Erhebungszeitraum: Februar 1998):

01 (01) Myst                                      (4.Monat)
02 (03) Die Siedler                               (6.Monat)
03 (04) Doom 2                                    (3.Monat)
04 (02) Doom                                      (3.Monat)
05 (06) Slam Tilt                                 (6.Monat)
06 (09) Sensible World of Soccer                  (6.Monat)
07 (13) Bundesliga Manager Hattrick               (6.Monat)
08 (08) Dune II                                   (6.Monat)
09 (05) Deluxe Galaga                             (6.Monat)
10 (--) Colonisation                              (2.Monat)
11 (14) Worms                                     (3.Monat)
12 (17) Formula 1 Grand Prix                      (3.Monat)
13 (19) Worms - The Director's Cut                (6.Monat)
14 (--) Turrican 2                                (4.Monat)
15 (--) Street Racer                              (1.Monat)
16 (10) The Shadow of the third Moon              (5.Monat)
17 (15) Xtreme Racing                             (2.Monat)
18 (16) Frontier - Elite II                       (4.Monat)
19 (--) Civilization                              (2.Monat)
20 (--) Speedball 2                               (4.Monat)

rausgefallen:

-- (07) onEscapee                                 (2 Monate)
-- (11) The Final Odyssey                         (3 Monate)
-- (12) Capital Punishment                        (2 Monate)
-- (18) Wing Commander                            (1 Monat)
-- (20) Secret of Monkey Island                   (1 Monat)

Ein weiterer Monat für Myst auf Position 1. Die Siedler-Fans haben ihr
Spiel wieder auf Platz 2 zurückgebracht, doch an Myst reicht es nicht
heran. Dahinter befinden sich die beiden Dooms. Doom 1 ist allerdings um
zwei Plätze zurückgefallen. Neben 4 Re-Entrys (Colonisation immerhin auf
Platz 10) ist Street Racer der einzige echte New Entry. Scheinbar hat das
Spiel trotz mittelmäßiger Kritiken einige Fans gefunden. onEscapee ist
nach dem Sprung von 0 auf 7 im letzten Monat ebenso wie The Final Odyssey
schon wieder aus den Lesercharts verschwunden. Schade um diese beiden
hervorragenden neuen Spiele.


GTI Verkaufscharts Spiele (Erhebungszeitraum: Februar 1998):

01 (01) CD Myst (deutsche Version)
02 (03) CD Myst (englische version)
03 (02) CD onEscapee
04 (--) CD Theme Park
05 (08) CD Pinball Brain Damage
06 (06) CD Nemac IV
07 (10) CD Final Odyssey
08 (21) CD Ultimate Super Skidmarks
09 (24) Disk Triple Fun
10 (--) Disk Blade
11 (04) CD Ultimate Gloom
12 (--) Disk MegaBlast
13 (20) CD Games Room
14 (29) CD Erben der Erde
15 (--) CD Grandslam Gamers Gold
16 (09) CD Trapped 2
17 (07) CD Street Racer
18 (17) Disk Dune 2
19 (11) Disk Colonisation
20 (38) Disk Wing Commander
21 (19) CD Civilization
22 (--) Disk Gunship 2000
23 (18) CD APC & TCP Vol. 4
24 (31) Disk Flyin' High Data Disk
25 (30) Disk Civilization
26 (26) Disk Pinball Brain Damage
27 (22) CD Flyin' High
28 (33) CD Mag!
29 (16) CD Uropa2
30 (23) CD Wendetta 2175
31 (13) Disk Formula One Grand Prix
32 (15) Disk Hugo
33 (43) Disk U.F.O.
34 (40) Disk Railroad Tycoon
35 (--) Disk Samba Partie Pro
36 (35) CD Gamers Delight 2
37 (--) Disk Dogfight
38 (37) Disk Formula One Masters
39 (44) Disk Amiga Spiele Highlights 2
40 (14) Disk Capital Punishment
41 (25) Disk Street Racer
42 (39) Disk FIFA International Soccer
43 (--) CD Amiga A7 Compilation
44 (36) Disk Fields of Glory
45 (--) Disk Theme Park ECS
46 (--) Disk Tin Toy Adventure
47 (34) CD Pinball Illusions
48 (47) Disk Amiga Spiele Highlights 1
49 (49) Disk Jetpilot
50 (42) Disk Sword

rausgefallen:

-- (05) CD Shadow of the third Moon
-- (12) Disk Chaos Engine 2 ECS
-- (27) Disk Mahjong AGA
-- (28) Disk Testament AGA
-- (32) Disk Special Forces
-- (41) Disk Starlord
-- (45) Disk F19 Stealth Fighter
-- (46) Disk Kick Off 2
-- (48) Disk B-17 Flying Fortress
-- (50) Disk Theme Park AGA

Quelle: GTI

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6. Review: Sixth Sense Investigations (Disketten-Version)
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Seit Simon the Sorcerer ist kein vernünftiges Grafik-Adventure im Stile der
Lucasarts-Klassiker mehr erschienen. Dies ändert sich nun mit Sixth Sense
Investigations.
Der Spieler übernimmt die Rollen von Frank Easyfire und Benjamin McGregor,
die zusammen mit dem Geist Arthur David Fieldstone die Detektei "Sixth
Sense Investigations" betreiben. Eines guten Tages passiert Seltsames in
dem kleinen Heimatort der Detektive. Mr.Cheeser, Besitzer einer Käsefabrik,
wird unter einem riesigen Käse begraben, und die ortsansäßige
Spielzeugfabrik wurde von Robotern überfallen. Als ob das nicht schon
reichen würde, ist Ben auch noch von den Robotern entführt worden. Frank
hat nun also die Aufgabe, seinen Freund Ben zu finden. Sixth Sense
Investigations führt den Spieler nun durch drei Welten (Erde, Toon-Welt
und Roboter-Welt). Dabei lernt man diverse skurile Charaktere kennen,
wie z.B. Brad Pig (!), den Bankräuber. An bestimmten Stellen des Spiels
wird automatisch zwischen Frank und Ben hin- und hergeschaltet. Insgesamt
gibt es 30 Orte in den drei Dimensionen, die der Spieler besuchen kann.
Als Running Gag gibt es in jeder Dimension eine Filiale der Detektei.
Die Besonderheit hinter Sixth Sense ist das Grafikadventure-
Entwicklungssystem VEGA, das unter anderem butterweiches Scrolling von
50 Frames pro Sekunde und ein Zoomen der Spielfiguren bietet. Bewegen sich
die Figuren aus dem Vordergrund in den Hintergrund, so werden sie langsam
kleiner. Etwas seltsam sehen die Charaktere aus, wenn sie reden, da sie
dabei sehr seltsame Armbewegungen ausführen. Der Sound besteht aus 24 recht
mittelmäßigen Hintergrundmusiken und einigen Soundeffekten. Die Steuerung
des Spiels läuft nach dem bekannten Lucasarts-Schema ab. Ein praktischer
Parser ermöglicht alle wichtigen Handlungsabläufe.
Überraschend gelungen ist die gedruckte Anleitung des Spiels. Leider sieht
man ja in letzter Zeit nicht mehr sehr viele gedruckte Anleitungen im
AMIGA-Spiele-Bereich. Um so gelungener ist die Idee, die epic hatte. Die
Anleitung befindet sich in einem kleinen Detektiv-Notizbuch. Zwar ist die
Größe des Druckes nicht sehr groß, aber die Idee ist gut.
Negativ an Sixth Sense Investigations sind lediglich die Fehler in der
deutschen Übersetzung und einige Grafikfehler.
Demnächst soll die CD-Version des Spiels erscheinen, die zusätzlich 300 MB
deutsche Sprachausgabe bietet. Da die CD-Version ebenfalls 79 DM kosten
soll, sollten Besitzer von CD-ROM-Laufwerken auf jeden Fall auf die CD-
Version warten.
Alle Fans von humorvollen Adventures sollten einen Blick auf Sixth Sense
Investigations riskieren, eine spielbare Demoversion ist auf diversen CDs
und im Aminet erhältlich.

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 / Name:          Sixth Sense Investigations                             \
|  Hersteller:    epic marketing, Paul Lechler Straße 4, 72076 Tübingen,  |
|                 Tel.: 07071/63525, E-Mail: epic@swol.de                 |
|  Preis:         79 DM                                                   |
|  Datenträger:   10 Disketten                                            |
|  Genre:         Adventure              | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       deutsch,...            | Anleitung: deutsch + englisch  |
|  System:        mind. AGA + 2 MB Chip RAM + Festplatte bzw. CD-ROM-Lauf-|
|                 werk                                                    |
|  Fazit:         gelungenes Grafik-Adventure mit einer guten Portion     |
|                 Humor und Spielspaß.                                    |
|  Wertung:                                                               |
|                             Grafik:     8/10                            |
|                             Sound:      6/10                            |
|                             Handhabung: 9/10                            |
|                             Spielspaß:  9/10                            |
 \                            GESAMT:     85 %     AMIGA AGPJ AWARD      /
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7. Release-Liste
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In der folgenden Liste könnt Ihr alle Spiele sehen, die in den letzten
Monaten angekündigt wurden.
Für Korrekturen bin ich jederzeit dankbar; einfach eine E-Mail schicken.

Name                                  Hersteller
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ACSYS                                 Unique
Adventure-Shop                        APC & TCP                   Mai 1998
Alien Presence: Dawn of the sixth Sun Apex Systems               März 1998
Alive                                 Darkage Software
AmiBee                                APC & TCP                  Juni 1998
Aphasia                                                          Ende 1998
ArcAngel                              Crystal Software                1998
Battle
BattleCraft                           Ravager's Reality
Bermuda
Betrayed                              Aurora Works              Mitte 1998
Brainkiller                           Titan Computer
Bubble Heroes                         Arcadia Developments
Caveman Species                       Black Flag               Sommer 1998
Championship Manager 3
Claws of the Devil                    Titan Computer             Juni 1998
Construction                          The Hidden
Counterstrike
Dafel: Bloodline                      Sadeness Software        Sommer 1998
Dark Child                            MWI
Dark Forces                           Crystal Software
Daydream                              APC & TCP                  1998/1999
Delta 4                               Hellhound Software
Desolate                              Vulcan Software        Frühjahr 1998
Diversia                              Ablaze Entertainment  Ende März 1998
Drive U Crazy                         Daztechnique Promotions
Drok+                                 The Hidden
Eat the Whistle                       Epic Marketing
Engine-X                                                              1998
Escape towards the Unknown            Hurricane Software              1998
Eurofighter 2000
Evils Doom Special Edition            Titan Computer
Explorer 2260                         The World Foundry/Vulcan        1998
Ffigy                                 Effigy Software
Forgotten Forever                     Sadeness Software        Sommer 1998
Fortress of Fear                      Digital Reality SoftworX Sommer 1998
Foundation                            Sadeness Software    März/April 1998
Frankenstein Through The Eyes of...   Crystal Software
Fratzengeballer                       Oxyron/New Generation    Sommer 1998
fUbAR                                 Q-Group                Frühjahr 1998
Genetic Species                       Vulcan Software           4.Mai 1998
Genetic Species World Creator         Vulcan Software        Frühjahr 1998
Gilbert Goodmate and the Mushroom...  Crystal Software         Herbst 1998
Gnomes                                OTM
Grand Prix Simulator / Virtua GP
Gun Fury                              Guildhall Leisure
H-Bomb                                Aurora Works               März 1998
H.A.R.D. Corps                        GeoSync Media
Hard Target                           Vulcan Software        Frühjahr 1998
Haunted                               Crystal Software       Frühjahr 1998
In Shadow of Time                     Shadow Elks
KRUD TV                               Skillo Interactive
Lambda
Last Days of Paradise                 Titan Computer
Lego Blast                            Proxima
Links Pro                             Crystal Software
Magic Island                          APC & TCP                        ???
Maim & Mangle                         The World Foundry/Vulcan  Mitte 1998
Marblelous 2                          APC & TCP                  Juli 1998
Martian Tales                         Skillo Interactive
MAX Rally                             Fortress Software               1998
Moonbases                             Homegrown Software     Frühjahr 1998
New Horizons                          2260 Designs
Nothingness                           Melina Software / Cassiopee Develop.
Olofight                              The Real Ologram          April 1998
Oyup Oyup                             Darkage Software
Pax Imperialis                        Amiga Jihad
Phoenix                               APC & TCP                  Juni 1998
Powder                                Verkosoft              Frühjahr 1998
Powerball                             Skywards Software
Pulsator                              APC & TCP                 April 1998
Puzzle Heroes
Quake                                 clickBOOM                  März 1998
Quake TNT Pack                        clickBOOM                  März 1998
Quiet Please Tennis                   Spooky Fellows
Radiaction                            Skillo Interactive
Riven                                 clickBOOM                   Mai 1998
Scions of the Forgotten World         Vulcan Software
Sega Rally-Clone                      Darkage Software
Shadow of the third Moon 2
Skaut                                 APC & TCP             September 1998
Skimmers                              APC & TCP / Islona     Dezember 1998
SpaceLander
Star Fighter: D'Yammen's Reign        GeoSync Media
Tank Goblins                          Crystal Software                1998
Testament 2                           APC & TCP                   Mai 1998
The Force of Temera                   Dark City Productions
The Game
The Golem                             Underground Software       Juni 1998
The Rin                               The World Foundry
Total Combustion                      Titan Computer             Juni 1998
Total Destruction 3D                  Deepcore Entertainment   Sommer 1998
Trauma Zero                           Trauma Zero
Ultra Violent Worlds
Virtual Karting 2                     Epic                      April 1998
Wasted Dreams                         Vulcan Software             Mai 1998
Westerados                            APC & TCP                       1998
Wet - The Sexy Empire                 New Generation Software
World Golf                            Islona                 Frühjahr 1998
Zone 99                               Aurora Works           Frühjahr 1998

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8. Bookmarks
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- Homepages von AMIGA-Spiele-Entwicklern:

Ablaze Entertainment: http://www.vadium.sk/ablaze/
ACSYS: http://www.rz.tu-ilmenau.de/~sobotta/acsys.html
Alpha Software: http://www.users.globalnet.co.uk/~gazy/
Aurora Works: http://www.auroraworks.com/
Black Flag: http://homepage.esoterica.pt/~cOntact/index.htm
Charm Design: http://dragon.klte.hu/~zavacki/
clickBOOM: http://www.clickboom.com/
Corruption Software: http://www.thehub.u-net.com/
Digital Anarchy Software: http://www.users.zetnet.co.uk/dasoft/
Digital Demons: http://www.geocities.com/SiliconValley/Bay/9883/
                Aphasia.htm
Engine X: http://www.cabfirm.demon.co.uk/enginex.html
Fortress: http://www.allcomm.co.uk/~fortress/
Fullspeed Creative Development: http://home.t-online.de/home/fullspeed/
Future Tales Entertainment: http://www.xgw.fi/~slice/ftales/
GeoSync Media: http://www.ozemail.com.au/~geosync/
Homegrown Software: http://www.eclipse.co.uk/homegrown/
Invictus Team: http://dragon.klte.hu/~dakos/
Islona (Epic): http://www.valivue.demon.co.uk/islona/index.html
Marble Eyes: http://www.marble-eyes.dk/
Mutation Software: http://www.mutation.demon.co.uk/
Oxyron: http://homepages.microdata.de/~michael/
Pernat Hard & Software: http://home.t-online.de/home/pernat/homepage.html
Prelusion: http://home1.swipnet.se/~w-10215/index.htm
Pulse: http://www.ntostud.mh.se/~ping9747/game.htm
Q-Group: http://bessie.mojo.org/~oondy/
Ravager's Reality: http://cybercomm.nl/~peterdb/rav_noframes.html
Red When Excited: http://www.ldngedge.demon.co.uk/
Sadeness Software: http://www.sadeness.demon.co.uk/
Shadow Elks: http://home1.swipnet.se/~w-10724/IST.html
Skillo: http://www.bomb.demon.co.uk/skillo/main.html
Skunkworks: http://www.anakin1.demon.co.uk/skunkworks/
Snakepit: http://homepages.enterprise.net/dallsopp/
Spooky Fellows: http://www.sgol.it/amiga/main/tsf-news.html
Team Mango: http://homepages.enterprise.net/alvaro/tm/
The Rim: http://members.xoom.com/denan/therim/therim.html
Titan Computer: http://www.vossnet.de/titanhb/
Verkosoft: http://www.verkosoft.de/
Vulcan Software: http://www.vulcan.co.uk/
World Foundry: http://www.d-n-a.net/users/dnetEFoE/wf/

- Portierungen (Doom, Descent,...)

The Amiga Porting Resource: http://homepages.which.net/~bartlett/

- Doom

AmiDoom download page: http://adoom.ml.org/
Nixon's Amiga Doom Homepage: http://w1.2321.telia.com/~u232100006/doom.html

- Quake

Quake Amiga: http://edc.ml.org/qa/main.html
Stuart Paterson's Amiga Quake Information Page:
                   http://www.cyberus.ca/~spaterson/index.shtml

- Descent:

The Amiga Descent Page: http://www.informatik.uni-trier.de/CIP/tfrieden/

- Weitere Homepages mit Spiele- und Emulator-Informationen:

AMIGA Nutta: http://www.nutts.demon.co.uk/
AMIGA Flame: http://www.amigaflame.co.uk/
Amiga Games: http://www.tfs.net/~eivanov/
AMIGA Emulation Central: http://www.classicgaming.com/aec/
Emulators for the AMIGA: http://www.pncl.co.uk/~martinc/emulators/
                         index.html

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9. PD-Reviews
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Neue Spiele im Aminet (25. Februar 1998 - 26. März 1998)

Anmerkung: Die Wertung gibt den Gesamteindruck des Spiels (mit dem Schwer-
punkt auf Spielspaß) auf einer Skala von 1 bis 10 wieder, wobei 10 die
Höchstwertung ist.

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 / Name:          3DSpaceBattle v1.1                                     \
|  Programmierer: Giuseppe Perniola (perniolapa@bccsanteramo.it)          |
|  Archiv-Name:   game/2play/3DSB.lha                                     |
|  Archiv-Größe:  76 KB                                                   |
|  Genre:         Shoot-Em-Up            | Spieler: 2                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AGA                                                     |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        mieses "3D-Weltraum-Shoot-Em-Up".                       |
 \ Wertung:       1/10                                                   /
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 / Name:          Amiga Angband                                          \
|  Programmierer: Mark Howson (Mark.Howson@nottingahm.ac.uk)              |
|  Archiv-Name:   808 KB                                                  |
|  Archiv-Größe:  game/role/zngam206.lha                                  |
|  Genre:         Rollenspiel            | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        mind. OS 1.3 + 1.4 MB RAM                               |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        Rollenspiel-Umsetzung                                   |
 \ Wertung:       6/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
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 / Name:          AmiTron v2.42d                                         \
|  Programmierer: Michael Zimmer                                          |
|  Archiv-Name:   game/2play/amitron.lha                                  |
|  Archiv-Größe:  452 KB                                                  |
|  Genre:         Geschicklichkeit       | Spieler: 2                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AMIGA                                                   |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        Tron-Clone für 2 Spieler mit netten Extras.             |
 \ Wertung:       6/10                                                   /
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  -----------------------------------------------------------------------
 / Name:          Back of the Grid (C5 Sim)                              \
|  Programmierer: Chris Young                                             |
|  Archiv-Name:   game/misc/c5sim.lha                                     |
|  Archiv-Größe:  303 KB                                                  |
|  Genre:         Rennspiel              | Spieler: 1-2                   |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AMIGA                                                   |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        minimalistisches Rennspiel aus der Vogelperspektive mit |
|                 C64-Grafik und Track-Editor.                            |
 \ Wertung:       4/10                                                   /
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 / Name:          BarricadeWB 1.0                                        \
|  Programmierer: Michal Szafranski (ms174761@students.mimuw.edu.pl)      |
|  Archiv-Name:   game/board/Barricadewb.lha                              |
|  Archiv-Größe:  11 KB                                                   |
|  Genre:         Brettspiel-Umsetzung   | Spieler: 1-4                   |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch + polnisch |
|  System:        OS 2.0                                                  |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        sehr kleines Brettspiel für 1-4 Spieler.                |
 \ Wertung:       5/10                                                   /
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 / Name:          Boulder Däsh 4.18                                      \
|  Programmierer: Guido Mersmann (geit@studST.FH-Muenster.DE)             |
|  Archiv-Name:   game/jump/boulderdaesh.lha                              |
|  Archiv-Größe:  1.9 MB                                                  |
|  Genre:         Geschicklichkeit       | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: deutsch + englisch  |
|  System:        OS 2.0 + 1 MB RAM (läuft mit Grafikkarte)               |
|  Distribution:  Shareware (Gebühr: 30 DM)                               |
|  Kritik:        sehr guter 1:1-Clone des 80er-Jahre-Klassikers          |
|                 Boulderdash mit Level-Editor. Im Lieferumfang sind sage |
|                 und schreibe 3612 Level enthalten.                      |
 \ Wertung:       9/10                                                   /
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 / Name:          Breakout v0.98B                                        \
|  Programmierer: Jeroen Knoester (jeroen@infothuis.nl)                   |
|  Archiv-Name:   game/misc/breakoutv98b.lha + breakoutv98b_2.lha         |
|  Archiv-Größe:  417 KB + 423 KB                                         |
|  Genre:         Geschicklichkeit       | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AMIGA                                                   |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        mittelmäßiges Break Out-Spiel.                          |
 \ Wertung:       6/10                                                   /
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 / Name:          Collision Course Alpha                                 \
|  Programmierer: Matt Daniels (matt@underused.u-net.com)                 |
|  Archiv-Name:   game/actio/ccalpha.lha                                  |
|  Archiv-Größe:  271 KB                                                  |
|  Genre:         Geschicklichkeit       | Spieler:                       |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AGA                                                     |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        seltsames Geschicklichkeitsspiel, in dem man mit einem  |
|                 Raumschiff Gegenständen ausweicht.                      |
 \ Wertung:       4/10                                                   /
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 / Name:          Deface v1.4.1                                          \
|  Programmierer: Ian J. Howle (ijhowle@worldnet.att.net)                 |
|  Archiv-Name:   game/think/Deface.lha                                   |
|  Archiv-Größe:  1.7 MB                                                  |
|  Genre:         Denkspiel              | Spieler:                       |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AGA, 4 MB Fast RAM                                      |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        technisch hervorragender Shanghai-Clone mit hohem       |
|                 Schwierigkeitsgrad und leider etwas unübersichtlicher   |
|                 Grafik und zu einfarbigen Steinen.                      |
 \ Wertung:       7/10                                                   /
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 / Name:          Desperadoes                                            \
|  Programmierer: Chris Padgett + Josha Jacobsen                          |
|  Archiv-Name:   game/2play/Desperadoes                                  |
|  Archiv-Größe:  121 KB                                                  |
|  Genre:         Shoot Em Up            | Spieler: 1-2                   |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AMIGA                                                   |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        Splitscreen-Western-Shoot Em Up für möglichst 2 Spieler |
|                 (Computergegner viel zu schlecht) - Grafik unter C64-   |
|                 Niveau.                                                 |
 \ Wertung:       2/10                                                   /
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 / Name:          Evil 1.21                                              \
|  Programmierer: Kimmo Kasila (kkasila@students.cc.tut.fi)               |
|  Archiv-Name:   game/think/Evil121.lha                                  |
|  Archiv-Größe:  1.1 MB                                                  |
|  Genre:         Strategie-Rollenspiel-Mix | Spieler: 2-4                |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AGA + 2 MB Chip RAM + 2 MB Fast RAM                     |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        Spiel mit Ähnlichkeiten zu Lords of Chaos und Laser     |
|                 Squad. Aufgabe: Ausrottung aller feindlichen Monster.   |
 \ Wertung:       7/10                                                   /
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 / Name:          Forest Fight                                           \
|  Programmierer: Sylvain Zangiacomi                                      |
|  Archiv-Name:   game/2play/Forest.lha                                   |
|  Archiv-Größe:  570 KB                                                  |
|  Genre:         Geschicklichkeit       | Spieler: 2                     |
|  Sprache:       französisch            | Anleitung: englisch            |
|  System:        1 MB Chip RAM                                           |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        2 Spieler bewerfen sich mit Bumerangs in schlechter     |
|                 Grafik.                                                 |
 \ Wertung:       2/10                                                   /
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 / Name:          Kangy demo 1.02                                        \
|  Programmierer: Luca Carminati (toffi@spm.it)                           |
|  Archiv-Name:   game/jump/kangy_demo1_02.lha                            |
|  Archiv-Größe:  202 KB                                                  |
|  Genre:         Jump N Run             | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        PAL + 1 MB RAM                                          |
|  Distribution:  Volversion: 25000 Lire                                  |
|  Kritik:        unterdurchschnittliches Jump N Run mit nervigem Sound.  |
 \ Wertung:       4/10                                                   /
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 / Name:          Kniffel                                                \
|  Programmierer: Lars Eing                                               |
|  Archiv-Name:   game/misc/KniffelGer.lha                                |
|  Archiv-Größe:  173 KB                                                  |
|  Genre:         Würfelspiel            | Spieler: 1-6                   |
|  Sprache:       deutsch                | Anleitung: deutsch             |
|  System:        AMIGA                                                   |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        gelungene Umsetzung des Würfelspiels Kniffel.           |
 \ Wertung:       7/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
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 / Name:          Lawnmower Games                                        \
|  Programmierer: Diverse                                                 |
|  Archiv-Name:   game/misc/mowersim.lha                                  |
|  Archiv-Größe:  256 KB                                                  |
|  Genre:         ???                    | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AMIGA                                                   |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        Rasenmäher-Simulation??? Kein Kommentar!!!              |
 \ Wertung:       0/10                                                   /
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 / Name:          Nedsuw 2: Ula Tor                                      \
|  Programmierer: Ragnar Fyri (ragnar_fyri@hotmail.com)                   |
|  Archiv-Name:   game/role/Ula_Tor0.lha                                  |
|  Archiv-Größe:  82 KB                                                   |
|  Genre:         Textadventure          | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AMIGA                                                   |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        kleines, altes, schlechtes Textadventure.               |
 \ Wertung:       2/10                                                   /
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 / Name:          NetHack 3.22 b8                                        \
|  Programmierer: Christian Stieber (stieber@informatik.tu-muenchen.de)   |
|  Archiv-Name:   game/role/nethack322b8.lha                              |
|  Archiv-Größe:  1.2 MB                                                  |
|  Genre:         Rollenspiel            | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AMIGA                                                   |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        sehr aufwendiges Rollenspiel mit gutem Grafik-Interface.|
 \ Wertung:       8/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
  -----------------------------------------------------------------------
 / Name:          Offence                                                \
|  Programmierer: Frank Otto (Robocop@dame.de)                            |
|  Archiv-Name:   game/shoot/offence.lha                                  |
|  Archiv-Größe:  363 KB                                                  |
|  Genre:         Shoot Em Up            | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: -                   |
|  System:        AMIGA                                                   |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        extrem ruckelndes Weltraum-Shoot-Em-Up mit Grafik im    |
|                 Stile der 80er, wenn nicht 70er Jahre ohne jeglichen    |
|                 Spielspaß.                                              |
 \ Wertung:       1/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
  -----------------------------------------------------------------------
 / Name:          Rokkit V1.2                                            \
|  Programmierer: Tom Gelli Newydd (s-t.e.downes@tees.ac.uk)              |
|  Archiv-Name:   game/actio/rokkit.lha                                   |
|  Archiv-Größe:  128 KB                                                  |
|  Genre:         Geschicklichkeit       | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: ---                 |
|  System:        AMIGA                                                   |
|  Distribution:  Communicationware (Autor schreiben, wenn Spiel gefällt) |
|  Kritik:        Spiel mit verblüffend einfachem Spielprinzip - man      |
|                 steuert ein kleines Raumschiff auf einem Pong-ähnlichen |
|                 Spielfeld durch einige Hindernisse und hat eine Menge   |
|                 Spaß.                                                   |
 \ Wertung:       7/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
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 / Name:          Solitarexx v1.1                                        \
|  Programmierer: Michal Szafranski (ms174761@students.mimuw.edu.pl)      |
|  Archiv-Name:   game/board/solitarexx.lha                               |
|  Archiv-Größe:  120 KB                                                  |
|  Genre:         Kartenspiel            | Spieler:                       |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch + polnisch |
|  System:        OS 3.0                                                  |
|  Distribution:  Cardware (man soll dem Autoren eine Postkarte schicken) |
|  Kritik:        Solitaire-Spiel ohne Besonderheiten.                    |
 \ Wertung:       5/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
  -----------------------------------------------------------------------
 / Name:          Soliton V1.60 beta                                     \
|  Programmierer: Kai Nickel (Kai.Nickel@stud.uni-karlsruhe.de)           |
|  Archiv-Name:   game/think/soliton160b.lha                              |
|  Archiv-Größe:  276 KB                                                  |
|  Genre:         Kartenspiel            | Spieler:                       |
|  Sprache:       deutsch,...            | Anleitung: deutsch,...         |
|  System:        OS 3.0 + MUI 3.6                                        |
|  Distribution:  Giftware (kleines Geschenk an Autor schicken)           |
|  Kritik:        hervorragendes Solitaire-Spiel. Die neue Version ist    |
|                 noch eine Beta-Version und hat daher noch einige        |
|                 Schwächen.                                              |
 \ Wertung:       8/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
  -----------------------------------------------------------------------
 / Name:          Stratego - the computer version V1.3                   \
|  Programmierer: George Hornmoen & Trevor Morris (trevor@jot.nb.ca)      |
|  Archiv-Name:   game/board/Stratego.lha + game/board/StrategoUpdate.lha |
|  Archiv-Größe:  1.1 MB + 42 KB                                          |
|  Genre:         Brettspiel-Umsetzung   | Spieler:                       |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        OS 3.0 + 1 MB Chip RAM                                  |
|  Distribution:  E-Mailware (E-Mail an die Autoren)                      |
|  Kritik:        hervorragende Umsetzung des Brettspiels "Stratego".     |
|                 Es fehlt (noch) ein 1-Spieler-Modus.                    |
 \ Wertung:       8/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
  -----------------------------------------------------------------------
 / Name:          TaskForce V0.17                                        \
|  Programmierer: Jens Granseuer (jensgr@gmx.net)                         |
|  Archiv-Name:   game/think/TaskForce.lha                                |
|  Archiv-Größe:  136 KB                                                  |
|  Genre:         Strategie-Action       | Spieler:                       |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        OS 2.04                                                 |
|  Distribution:  Mailware (E-Mail oder Brief an Autor schicken)          |
|  Kritik:        Beta-Version eines Strategie-Spiels im Stile von Laser  |
|                 Squad.                                                  |
 \ Wertung:       5/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
  -----------------------------------------------------------------------
 / Name:          The 3 Islands (Demo Release)                           \
|  Programmierer: Andreas Falkenhahn (Andreas.Falkenhahn@mail.regio.net)  |
|  Archiv-Name:   game/demo/The3Islands_PV.lha +                          |
|                 game/patch/The3IslandsFx1.lha                           |
|  Archiv-Größe:  2.1 MB + 3 KB                                           |
|  Genre:         Adventure              | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       deutsch + englisch     | Anleitung: deutsch + englisch  |
|  System:        AGA + 68020 + 2 MB Chip RAM                             |
|  Distribution:  Shareware (Vollversion: 30 DM)                          |
|  Kritik:        Grafik-Adventure im Monkey Island-Stil mit gescannten   |
|                 Hintergründen.                                          |
 \ Wertung:       7/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
  -----------------------------------------------------------------------
 / Name:          Time Campaign v1.0                                     \
|  Programmierer: Chris Jarvis (c.j.r.jarvis@wkac.ac.uk)                  |
|  Archiv-Name:   game/shoot/timecamp.lha                                 |
|  Archiv-Größe:  136 KB                                                  |
|  Genre:         3D-Shooter             | Spieler:                       |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AMIGA                                                   |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        frühes Demo eines 3D-Shooters.                          |
 \ Wertung:       4/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
  -----------------------------------------------------------------------
 / Name:          T.V.Chubbies(tm) - Armchair Assassin AGA               \
|  Programmierer: Gagde Software (simonh@borghome.demon.co.uk)            |
|  Archiv-Name:   game/shoot/TCAA.lha                                     |
|  Archiv-Größe:  154 KB                                                  |
|  Genre:         Shoot Em Up            | Spieler: 1                     |
|  Sprache:       englisch               | Anleitung: englisch            |
|  System:        AGA                                                     |
|  Distribution:  Freeware                                                |
|  Kritik:        ein kleines Spiel, dessen einziges Ziel es ist, nahe    |
|                 Verwandte der Teletubbies (britische Fernsehserie) dem  |
|                 Erdboden gleichzumachen.                                |
 \ Wertung:       5/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------
  -----------------------------------------------------------------------
 / Name:          WB Wort 2.3.1                                          \
|  Programmierer: Oliver Lüthje (olli@blue-ami.prometheus.de)             |
|  Archiv-Name:   game/board/wbwort_v2_3_1.lha                            |
|  Archiv-Größe:  143 KB                                                  |
|  Genre:         Brettspiel-Umsetzung   | Spieler: 1-2                   |
|  Sprache:       deutsch,...            | Anleitung: deutsch,...         |
|  System:        OS 2.0                                                  |
|  Distribution:  Shareware (Gebühr: 10 DM)                               |
|  Kritik:        gute Scrabble-Umsetzung mit Möglichkeit, gegen den      |
|                 Computer oder einen menschlichen Gegner zu spielen.     |
|                 Besonderheit: erweiterbarer Wortschatz in mehreren      |
|                 Sprachen.                                               |
 \ Wertung:       8/10                                                   /
  -----------------------------------------------------------------------


Zusammenfassung:

 1. Boulderdäsh 4.18                      9/10 <----- AGPJ TOP TIP
 2. Nethack 3.22 b8                       8/10 <----- AGPJ TOP TIP
    Soliton V1.60 Beta                    8/10 <----- AGPJ TOP-TIP
    Stratego - the computer version V1.3  8/10 <----- AGPJ TOP-TIP
    WB Wort 2.3.1                         8/10 <----- AGPJ TOP TIP
 6. Deface v1.4.1                         7/10
    Evil 1.21                             7/10
    Kniffel                               7/10
    Rokkit V1.2                           7/10
    The 3 Islands (Demo Release)          7/10
11. Amiga Angband 2.0.6                   6/10
    AmiTron v2.42d                        6/10
    Breakout v0.98B                       6/10
14. BarricadeWB 1.0                       5/10
    T.V.Chubbies(tm) - Armchair Assassin  5/10
    Solitarexx V1.1                       5/10
    TaskForce v0.17                       5/10
18. Back of the Grid (C5 Sim)             4/10
    Collision Course Alpha                4/10
    Kangy demo 1.02                       4/10
    Time Campaign v1.0                    4/10
22. Desperadoes                           2/10
    Forest Fight                          2/10
    Nedsuw 2: Ula Tor                     2/10
25. 3DSpaceBattle v1.1                    1/10
    Offence                               1/10
27. Lawnmower Games                       0/10
----------------------------------------------

nicht lauffähig (030-50, AGA, OS 3.1, 18 MB RAM, 2.1 GB HD):

- game/demo/intgolf.lha
- game/think/ceporro.lha


Rückblick: Die bisherigen TOP TIPs (AMIGA AGPJ 1-7):

01 Deluxe Galaga 2.6                     10/10
   Blitzbombers                          10/10
03 Boulder Däsh 4.18                      9/10
   PIGbase4 2.7                           9/10
   Risiko 1.5                             9/10
   FaYoh                                  9/10
07 Bürgermeister 2.76                     8/10
   Diamond Caves II V1.4                  8/10
   Tiger's Bane                           8/10
   Battle Othello V0.7                    8/10
   Battle ShipsII v1.1.6                  8/10
   Waponez 2 - Groundwars                 8/10
   BOTSS 3                                8/10
   Schlachtfeld 1.0                       8/10
   Soliton V1.60 Beta                     8/10
   STARTREKQuiz V1.5 AGA extended         8/10
   AQuix 1.04                             8/10
   WB Wort 2.3.1                          8/10
   NetHack 3.22 b8                        8/10
   Stratego - the computer version V1.2   8/10

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10. Emulator-News
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- DarkNESs-Update

DarkNESs 0.23 bietet einige Bugfixes, Optimierungen der CPU-Emulation und
benötigt nun 1 MB RAM.

- CoolNESs-Update

Auch CoolNESs 0.65 bietet viele Bugfixes und Optimierungen. Neue Mapper
wurden hinzugefügt und die Grafik-Routinen neu geschrieben, um Splitscreens
und flickerfreies Scrolling zu ermöglichen. Es ist nun auch möglich, die
Shareware-Gebühr mit D-Mark zu bezahlen (30 DM).

- A/NES-Update

Auch der dritte NES-Emulator A/NES ist in einer neuen Version erschienen.
0.99.5b bietet eine neue Sound-Emulation, einige Bugfixes und eine
besondere Neuheit: A/NES ist jetzt Giftware.

- MySNES-Update

MySNES 0.06 ermöglicht inzwischen das Spielen von Super Mario World. Es
gibt den SNES-Emulator in 2 Versionen, einer Version für 1MB-ROMs und einer
für 3MB-ROMs.

- M.A.M.E. PPC-Update

Die PowerPC-Version des beliebten Arcade-Emulators M.A.M.E. ist nun in der
Version 0.30.3 erschienen.

- Virtual 2600-Update

Die Version 0.83 des Atari 2600-Emulators ist erschienen. Sie bietet
einige Bugfixes und Verbesserungen, die Interessierte sich am besten
selbst ansehen.

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11. Schlußwort
--------------

Im Moment werden leider mal wieder nicht sehr viele Spiele für unseren
AMIGA veröffentlicht. Nach den Hits Myst, onEscapee und Final Odyssey
herrscht im Moment eine Flaute, angekündigte Titel wie Quake, Genetic
Species oder Foundation werden nach hinten verschoben. Da kommen Spiele
wie Sixth Sense Investiations gerade richtig, um die Langeweile etwas zu
vertreiben. Welche Titel im kommenden Monat veröffentlicht werden, weiß
nur der Geier, und Ihr, wenn Ihr auch im nächsten Monat AGPJ lest, denn
dort gibt es Testberichte aller neuen Titel und die üblichen News,
Aminet-Tests, usw... Also bis dann, und vergeßt die Lesercharts nicht.

bis dann.
jens. (jschroe@gwdg.de)

(Jens Schröder, Augustinerstr. 26, 37077 Göttingen)
@ENDNODE

@NODE "AMIGA" "AMIGA International, Inc. / AMIGA, Inc."
@TOC "MAIN"

AMIGA International, Inc. / AMIGA, Inc.
---------------------------------------

1. Sind Haage & Partner und Phase 5 am AMIGA OS 3.5 beteiligt?

Nachdem es am 20. März schon ganz so aussah, als ob wir uns auf ein 
gemeinschaftlich von AMIGA, Inc., Haage & Partner und Phase 5 digital 
products entwickeltes AMIGA OS 3.5 einstellen könnten, steht mittlerweile 
wieder ein mehr oder weniger großes Fragezeichen über der Meldung.
Was war geschehen?
Im Verlauf des vergangenen Monats wurden die Gerüchte immer lauter, nach 
denen Haage & Partner und/oder Phase 5 digital products an der Entwicklung 
der Version 3.5 des AMIGA-Betriebssystems beteiligt seien.
Daraufhin fragte AMIGA aktuell bei den Geschäftsführern von AMIGA, Inc., 
AMIGA International, Inc., Haage & Partner sowie Phase 5 digital products 
an, ob denn an den Gerüchten etwas Wahres dran sei. Petro Tyschtschenko 
antwortete als erster, er bestätigte die Meldungen und gab nähere 
Informationen, woraufhin AMIGA aktuell sich zur Herausgabe des folgenden 
Specials entschloß:

--

Haage & Partner und Phase 5 arbeiten am AMIGA OS 3.5 mit
--------------------------------------------------------

Petro Tyschtschenko, Praesident von AMIGA International, Inc., bestaetigte
soeben gegenueber AMIGA aktuell Geruechte, nach denen der
Softwarehersteller Haage & Partner und der Hardwareproduzent Phase 5
digital products an der Entwicklung des AMIGA OS 3.5 beteiligt sind.
Ausserdem arbeiten Olaf Barthel und Fleecy Moss (Mitglied beim Industry
Council for Open AMIGA) mit. Die Regie bei der Weiterentwicklung des
AMIGA-Betriebssystems hat Jeff Schindler, Chef der
AMIGA-Entwicklungsabteilung AMIGA, Inc., USA.

Mehr dazu in AMIGA aktuell 4/98.

--

Kurz nachdem diese Nachricht in verschiedene AMIGA-Newsgroups gelangt ist, 
meldete sich Olaf Barthel mit einem Posting zu Wort und bestätigte darin, 
daß Fleecy Moss und er an der Entwicklung des AMIGA OS 3.5 beteiligt seien. 
Dagegen entspräche die Aussage über eine Beteiligung von Haage & Partner 
und Phase 5 "in dieser Form nicht der Wahrheit". 

Etwa zur selben Zeit schrieb mir Jürgen Haage, Geschäftsführer von Haage & 
Partner. Demnach stünde das Unternehmen zur Zeit in Verhandlungen mit AMIGA 
International, und man sei sehr zuversichtlich, bei zukünftigen OS-
Projekten mitwirken zu dürfen. Damit bestätigte er indirekt die Worte Olaf 
Barthels.


Fazit:
------

Kaum zu glauben, aber wahr: Erst in der letzten Ausgabe von AMIGA aktuell 
habe ich kritisiert, daß gewisse AMIGA-Mitarbeiter ihre persönlichen 
Meinungen in der Form verbreiten, als wären sie bereits beschlossene 
Tatsachen. 
Ich meine, mit Vorsicht sagen zu können, daß die Anzahl dieser Personen 
wohl in erster Linie auf eine einzige zu reduzieren ist. Leider ist es 
nicht das erste Mal, daß die betreffende AMIGA-Kraft unrichtige 
Behauptungen aufstellt, insbesondere in den letzten Wochen ist dies 
vermehrt vorkommen, ohne daß ich einen Grund sehe, auf jede falsche Aussage 
im einzelnen einzugehen.
Ich kann nur nochmals appellieren, meinen Kommentar in der letzten Ausgabe 
zu Herzen zu nehmen.

Aber jetzt "Schwamm drüber".

Positiv ist wenigstens, daß Haage & Partner mit AMIGA, Inc. in 
Verhandlungen über eine Beteiligung an der Entwicklung des AMIGA OS 3.5 
steht. Denn so wie es mittlerweile aussieht, kommt die AMIGA-
Entwicklungsabteilung mit der Arbeit nicht so recht voran - insofern wäre 
es ganz einfach töricht, nicht zu einer Übereinkunft mit Haage & Partner 
(und vielleicht auch Phase 5) zu kommen. Aber mehr dazu in meinem 
Schlußwort am Ende dieser Ausgabe.

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2. Phase 5 erhält Lizenz zur Verwendung des AMIGA OS 3.1

»9. Maerz 1998                                          Lizenz fuer Phase 5

Langen/Oberursel, 9. Maerz 1998 - AMIGA International, Inc. und phase 5
digital products haben heute bekanntgegeben, dass ein Lizenzvertrag
unterzeichnet wurde, der es phase 5ermoeglicht, das AMIGA OS 3.1 in
zukuenftigen Produkten zu nutzen.

"Wir freuen uns, dass mit phase 5 digital products einen weiterer
wichtiger Entwickler und Hersteller aus dem AMIGA-Markt seine Verbundenheit
zum AMIGA OS 3.1 zeigt", sagte Petro Tyschtschenko von AMIGA International,
Inc.
"Da phase 5 fuehrender Entwickler der AMIGA PowerPC-Produkte ist", so
Petro Tyschtschenko weiter, "stellt dieser Vertrag einen wichtigen Impuls
fuer kuenftige Entwicklungen im Bereich AMIGA / AMIGA kompatible Systeme
dar - eine Erwartung, die von der Zusammenarbeit der verschiedenen
AMIGA-Lizenzunternehmen gestuetzt wird."

Der Lizenzvertrag gestattet phase 5 digital products, das AMIGA OS 3.1 in
kuenftigen Produkten zu nutzen und dadurch die PowerUP-Produktlinie um
Stand-Alone-Systeme zu erweitern. Als logischen Schritt hat das Unternehmen
unverzueglich die Entwicklung eines solchen unabhaengigen Computersystems
bekanntgegeben.
"Wir sind sehr erfreut, dass es zu einer Uebereinstimmung gekommen ist, die
es uns ermoeglicht, mit viel Aufwand an dieses neue Projekt zu gehen, und
wir schaetzen die Unterstuetzung fuer unser Projekt seitens AMIGA
International, Inc. und vor allem Petro Tyschtschenko", sagte Wolf
Dietrich, Geschaeftsfuehrer von phase 5 digital products. "Diese
Partnerschaft verdeutlicht unsere Verbundenheit zum AMIGA und ist ein
wichtiges Signal fuer die Zukunft des Systems."

Fuer weitere Informationen:

Phase 5 Digital Products (http://www.phase5.de/)
Wolf Dietrich (wd@gf.phase5.de)
Petro Tyschtschenko (ptysch@amiga.de)«

(Quelle: AMIGA International, Inc.)

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3. AMIGA International vergibt weitere Lizenz für Werbeartikel

»2. Maerz 1998                                          L@Bine Lizenznehmer

L@Bine Productions, Kalifornien, USA, hat mit sofortiger Wirkung die
Lizenz zur Verwendung des AMIGA Markenzeichens fuer Werbeartikel wie
T-Shirts, Baseballmuetzen, Kaffeetassen usw.

Kontakt:
L@Bine Productions
2351 West Buena Vista Drive
Rialto, CA 92377-3619
USA«

(Quelle: AMIGA International, Inc.)

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4. Das Tagebuch von AMIGA International

Um die AMIGA-Fans über das Geschehen auf dem laufenden zu halten, hat AMIGA 
International eine Art Tagebuch in sein WWW-Angebot aufgenommen, das 
ständig aktualisiert wird:

»Amiga International, Inc. Tagebuch

02.03.1998
L@Bine Lizenznehme

09.03.1998
Lizenz fuer Phase 5«

(Quelle: AMIGA International, Inc.)

Ergänzungen werden laufend in AMIGA aktuell veröffentlicht.
@ENDNODE

@NODE "PowerUp-to-date" "PowerUp-to-date"
@TOC "MAIN"

PowerUp-to-date
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1. Phase 5 liefert Blizzard603e(+) aus

Nach dem Beginn der Serienfertigung im letzten Monat hat Phase 5 digital 
products mittlerweile die ersten PowerPC-Karten vom Typ Blizzard603e(+) an 
die Händler ausgeliefert. Ein Testbericht des Boards ist in der 
entsprechenden Rubrik dieser AMIGA-aktuell-Ausgabe zu finden.

Fazit:
------

Es ist nicht einmal zwei Jahre her, da legte man knapp 700 Mark auf die 
Ladentheke und bekam dafür ein A1200-Turboboard mit 68040/25MHz als 
Prozessor. Heute gilt dieser Preis wieder - mit dem Unterschied, daß man 
nun zusätzlich einen mit 160 MHz getakteten PowerPC603e für sein Geld 
erhält, der immerhin mehr als 200 Millionen Befehle pro Sekunde ausführen 
und sich somit leistungsmäßig mit taktgleichen Pentium-CPUs messen kann. 
Das Benchmark-Programm Dhrystone (verfügbar im Aminet) beispielsweise 
bescheinigt einem mit 200 MHz getakteten PPC603e mehr als die zehnfache 
Geschwindigkeit eines 68040/25MHz bzw. die vierfache Leistung eines 
68060/50MHz.

Endlich kommt auch die Softwareentwicklung für APUS (AMIGA-PowerUp-System) 
in Gang, und die erfreuliche Entwicklung hat erst begonnen: Immer mehr 
PowerUp-Karten werden verkauft, so daß die Zahl der auf PowerPC umgesetzten 
Programme weiter ansteigt, wodurch sich wiederum der Absatz der PowerUp-
Karten verstärkt - ein kaum aufzuhaltender Kreislauf.

Als nächstes wartet die AMIGA-Gemeinde auf das Erscheinen der wohl 
unangefochten besten AMIGA-Grafikkarten, CyberVisionPPC und BVisionPPC. Mit 
letzterer erhält der A1200 endlich die Grafikleistung moderner Computer, 
die wohl auch den immerhin schon acht Jahre alten ZorroIII-Bus überfordern 
würde.
Wohl etwa zur selben Zeit werden sich die verbliebenen A2000-Nutzer über 
das Erscheinen der Blizzard 2604 freuen können.

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2. CyberstormPPC im Preis gesenkt / Neues Modell mit 233 MHz

Phase 5 hat seine CyberstomPPC-Reihe den Marktgegebenheiten angepaßt: 
Nachdem inzwischen Windows-PCs mit mehr als 200 MHz zum Standard geworden 
sind, hat der Oberurseler Hersteller handeln müssen und eine 233MHz-Version 
der Prozessorkarte herausgebracht, die für 1649 Mark erhältlich ist.
Gleichzeitig wurden die unverbindlichen Verkaufspreise der übrigen Modelle 
deutlich gesenkt: Die 180MHz-Version kostet statt 1449,- Mark nur noch 
1249,- Mark, der Preis der 200MHz-Variante wurde sogar um 300 Mark auf 1495 
Mark reduziert. Die Beträge verstehen sich ohne 68k-Prozessor. 

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3. Phase 5 kündigt AMIGA-kompatibles Computersystem an

Einen Tag nach Bekanntwerden der AMIGA-OS-3.1-Lizensierung meldete sich 
Phase 5 digital products mit folgender Ankündigung zu Wort:

»10. Maerz 1998

PHASE 5 DIGITAL PRODUCTS KÜNDIGT DIE ENTWICKLUNG DER PRE\BOX AN,
EINES AUF POWERPC BASIERENDEN COMPUTERSYSTEMS MIT AMIGA OS 3.1

Neben der Fertigstellung geplanter Produkte, wie z.B. die CyberVisionPPC-
und die BVisionPPC-Grafikkarten, hat PHASE 5 DIGITAL PRODUCTS die
Entwicklung eines neuen Projekts gestartet, nämlich ein selbständiges
auf PowerPC basierendes Computersystem mit Namen pre\box, welches mit dem
lizensierten AMIGA OS 3.1 und einer weiterentwickelten Version der PowerUP-
Systemsoftware ausgestattet sein wird, um für Amiga-Kompatibilität auf
der Ebene von AMIGA OS/Workbench 3.1 unter CyberGraphX V3 zu sorgen.

"Die Lizenzvereinbarung, die wir mit Amiga International unterzeichnet
haben, erlaubt uns, das Entwicklungprojekt dieser neuen Maschine zu
beginnen, das wir seit einigen Monaten in der Entwurfplanung hatten.
Es ist ein wichtiger Schritt zur Wiederbelebung des Amiga-Marktes, zur
Ermutigung der Entwickler und zum Ausbau eines Marktes, der stark genug
ist, sich selbst zu erhalten", sagt Wolf Dietrich, General Manager von
PHASE 5. In einer gesonderten Veröffentlichung erklärt Dietrich, daß die
A\BOX, das Langzeit-Technologie-Projekt von PHASE 5 DIGITAL PRODUCTS, zwar
zurückgestellt, aber nicht aufgehoben wurde. "Das A\BOX-Projekt wird
weitergeführt mit angepaßten Zielen und Eigenschaften und mit erweiterten
Mitteln, die auf der erfolgreichen Einführung der neuen Produktlinien
beruhen werden". Dietrich weist darauf hin, daß der Schlüssel für das
Überleben des Amiga und des Amiga-Markts die frühest mögliche Verfügbarkeit
neuer herausragender selbständiger Hardware-Produkte ist, ein Ziel, das mit
dem Entwurf der pre\box erreicht werden soll. "Wir brauchen in der nächsten
Zukunft einen expandierenden Markt, oder die Schlacht ist für das Amiga-
Computersystem verloren", fügt er hinzu.

MIT DEM NÄCHSTEN SCHRITT IN RICHTUNG AUF POWERPC-MULTIPROCESSING STARTET
DIE PRE\BOX IN NEUE LEISTUNGSDIMENSIONEN DURCH.

Die neuen pre\box-Maschinen zielen auf die mittleren und gehobenen Preis-
Bereiche für PCs oder Personal Workstations, sind aber für unglaubliche
Leistungen entworfen. Alle Systeme erscheinen als Multi-Prozess-Geräte
mit wenigstens vier eingebauten PowerPC-CPUs, durch die eine extrem hohe
Computerleistung zu einem außergewöhnlichen Preis/Leistungs-Verhältnis
geboten wird. "Multi-Prozessor-Technik war eines der wichtigsten, wenn
nicht gar DAS wichtigste Ziel für die Erzeugnisse von PHASE 5 DIGITAL
PRODUCTS in den letzten 18 Monaten", erklärt Wolf Dietrich. "Genau hier
bietet die alternative Technologie Vorteile und Überlegenheit über die
üblichen Produkte auf dem PC-Markt. Während unsere derzeitige PowerUP-
Produktlinie, die aus Aufrüstungskarten für existierende Maschinen besteht,
dem Anwender hilft, sein System aufzurüsten und seine Investitionen in
existierender Hard- und Software zu sichern, ist es eine Herausforderung,
neue selbständige Hardware-Produkte zu bauen, die im Preis mit üblichen
PCs mithalten können - besonders unter dem Eindruck, daß PC-Systeme
regelmäßig zu Dumpingpreisen hinausgeworfen werden, und daß ein heute
gekauftes PC-System in weniger als einem Jahr überholt und nahezu wertlos
sein kann". Folgerichtig plant die Gesellschaft nicht die Herstellung
von Einzel-CPU-Systemen, welche mit einem ähnlichen Leistungspegel der
Intel-basierenden Systeme konkurrieren müßten, sondern will vollständig
die Möglichkeiten ausnützen, die ihr die Hinwendung zum PowerPC bietet.
"Entwickler, die sich schon heute der PowerPC-Gruppe anschließen, können
ihre Produkte recht einfach für das Multiprocessing anpassen. Damit können
wir zwei riesige Schritte - vom System mit der einzelnen 68k-CPU zum
Mehrfach-PowerPC-System - innerhalb eines einzigen Jahres machen, ein
eindrucksvoller Fortschritt für die Amiga-Gemeinde, die viele nicht für
möglich gehalten haben", fügt Wolf Dietrich hinzu.

Das pre\box-System wird auf einem ATX-Motherboard in Normgröße entwickelt
und erhält ein schnelles auf SDRAM beruhendes Speicher-Subsystem mit
zunächst bis zu 100 MHz Zugriffsgeschwindigkeit. Abhängig von der
Bus-Geschwindigkeit des verwendeten PowerPC-Prozessors läuft der
Prozessorbus auch mit bis zu 100 MHz. Die vier PowerPC-Prozessoren, die auf
einer getrennten CPU-Karte untergebracht sind, werden mit vorder- oder
rückseitigen (inline or backside) Cache-Speichern ausgerüstet, je nachdem,
welcher Prozessortyp tatsächlich verwendet wird. Da die Software des
PowerUP-Systems eine Software-kontrollierte Cache-Zuteilung (cache
coherency) besitzt, kann die pre\box sogar mit CPUs bestückt werden,
die Hardware-seitig das Multiprocessing nicht unterstützen, wie die
PPC603e oder die PPC750 (G3).

In das pre\box-System ist auch ein 3D-Grafik-Subsystem integriert, welches
über ein 66-MHz-Bussystem PCI 2.1 mit einer Spitzen-Übertragungsleistung
von 264 MB/s verbunden ist und acht MB Grafikspeicher aufweist. Mit
diesem Gfx-Subsystem ist ein leistungsfähiger Standard für die Minimal-
Konfiguration geboten, auf die sich Software-Entwickler verlassen können.
Aber noch mehr: Auf dem gleichen 66-MHz PCI-Bus ist noch ein besonderer
Steckplatz für eine auf Voodoo2 basierende 3D-Beschleunigerkarte, die
direkt mit dem eingebauten Grafik-Chip verbunden ist. "Wir planen, entweder 
selbst oder in Zusammenarbeit mit anderen Herstellern, eine durch Voodoo2 
unterstützte Lösung als mächtige Aufrüstungs-Option", kommentiert Wolf 
Dietrich. "Wir wollen die Forderungen ernsthafter Spieler nicht vergessen." 
Die ausgezeichneten Eigenschaften der Bildschirm-Darstellung werden ergänzt 
durch ein leistungsfähiges Klangsystem in CD-Qualität in Stereo mit 
weitreichenden Klangsynthese-Möglichkeiten.

Gleichfalls als Standard werden ein Ultra-Wide-SCSI-II-Controller und ein
100-Mbit-Ethernet-Controller integriert sein, wodurch die Verwendung der
heutigen leistungsfähigen UW-SCSI-Geräte und der Anschluß an schnelle
Netze möglich wird - Eigenschaften, die auch die Konzepte mit verteilten
Multiprozessoren (distributed multiprocessing concepts) von PHASE 5 
DIGITAL PRODUCTS unterstützen.

Um die Verwendung preiswerter Hardware-Erweiterungen zu ermöglichen, ist
ein Standard-PCI-Bus mit drei Steckplätzen integriert. Dieser PCI-Bus
läuft mit 66 MHz, er akzeptiert aber auch 33-MHz-PCI-Platinen. Durch den
integrierten PCI-Bus ist die Entwicklung bester Hardware-Produkte für
das pre\box-System ganz leicht; und noch mehr: Entwickler können vorhandene
PCI-Geräte verwenden und sie einfach an das pre\box-System anpassen, indem
sie die Software zur Unterstützung schreiben.

Es ist noch nicht entschieden, ob ein Sockel für eine optionale 68k-CPU
auf der Platine sein wird. "Bei diesem Erzeugnis der nächsten Generation
ist die Konsequenz für die Verwendung von 68k-Software die Emulation. Wir
ermutigen ständig die Amiga-Entwickler, unsere neue MP-Technologie und die
Richtlinien, die wir mit unserer PowerUP-Systemsoftware einführten, zu
unterstützen, und diejenigen, die diesen Empfehlungen folgen, werden
Anwendungsprogramme liefern können, die die ungeheuere Leistungsfähigkeit
unseres entstehenden pre\box-Systems von Anfang an ausnützen. Hier müssen
die Kräfte jetzt eingesetzt werden", sagt Wolf Dietrich.

Neben diesen hauptsächlichen Eigenschaften wird die pre\box alle üblichen
Funktionen bieten, die man heute von einem Computersystem erwartet, wie
schnelle serielle und parallele Schnittstellen, einen USB-Bus und eine
EIDE-Schnittstelle für z.B. billige CD-ROM-Laufwerke oder zusätzliche
billige Festplatten.

Die Markteinführung der pre\box ist vorgesehen für den Anfang des vierten
Quartals 1998. Der zu erwartende Preis für das pre\box-System wurde schon
ermittelt auf der Basis der derzeitigen Preise für PowerPC-Prozessoren.
Derzeit ist geplant, die verschiedenen Versionen der pre\box zu folgenden
empfohlenen Preisen anzubieten:

* pre\box 604/800 mit vier PPC604e-200 MHz CPUs
  Empfohlener Einzelhandels-Preis:
  DM 3.995,- / US$ 1995.00/ UK£ 1495.00

* pre\box 604/1000 mit vier PPC604r-250 MHz CPUs
  Empfohlener Einzelhandels-Preis:
  DM 4.995,- / US$ 2495.00/ UK£ 1895.00

* pre\box 604/1200 mit vier PPC604r-300 MHz CPUs
  Empfohlener Einzelhandels-Preis:
  DM 6.995,- / US$ 3395.00/ UK£ 2595.00

* pre\box 750/1200 mit vier PPC750-300 MHz CPUs,
  jede mit 1 MByte Backside Cache
  Empfohlener Einzelhandels-Preis:
  DM 8.995,- / US$ 4495.00/ UK£ 3395.00

(Deutsche und UK-Preise enthalten Mehrwertsteuer, US-Preise sind ausschl.
örtlicher Steuern, alle Preise basieren auf den derzeitigen Wechselkursen.
Technische Daten und Preise der Geräte können ohne vorherige Nachricht
geändert werden.)

Diese Preise gelten für pre\box-Systeme in einem ATX-Minitower einschl.
Maus und Tastatur sowie des AMIGA OS 3.1 und der PowerUP-Systemsoftware,
ausschl. Speicher, Festplatte und CD-ROM. Für eine Anfangs-Konfiguration
mit Speicher, Festplatte und CD-ROM (32MB, 4GB, 24speed) muß mit weiteren
DM 750.- (US$ 375.00 oder UK£ 275.00) gerechnet werden. "Natürlich können
Preisänderungen und unterschiedliche Konfigurationen/Geschwindigkeiten
durch Preisanpassungen bei PowerPC-CPUs und die Verfügbarkeit neuer 
und/oder schnellerer PowerPC-Prozessoren auftreten", fügt Wolf Dietrich
hinzu.

Um Anwender, die PowerUP-Platinen in ihren Amigas haben, zu unterstützen 
und sie zu ermutigen, wird PHASE 5 DIGITAL PRODUCTS ihnen beträchtliche 
Nachlässe beim Kauf von pre\box-Systemen gewähren. "Wir möchten dem 
heutigen Anwender Sicherheit für seine Investition bieten. Offensichtlich 
müssen Amiga-Anwender und Entwickler heute eine schnell wachsende Basis von 
PowerUP-Systemen sehen, um den Entwicklungsfortschritt zu fördern. Wir 
wollen die Anwender ermutigen, schon jetzt in die PowerPC-Technologie zu 
investieren", meint Wolf Dietrich. Besitzer von PowerUP-Karten, die den 
Discount beim Erwerb einer pre\box in Anspruch nehmen, brauchen die Karte 
nicht zurückzugeben, sondern können ihren PowerUP-Amiga weiterhin als 
Einzelgerät verwenden oder sogar seine Fähigkeiten von der pre\box aus über 
ein Verbindungssystem verwenden, welches Bestandteil der pre\box sein wird, 
und mit dem im Netzwerk die Multi-Prozessor-Möglichkeiten der PowerUP-
Systemsoftware nutzbar gemacht werden können.

Mit diesem neuen Produkt-Fahrplan und einer zu erwartenden Auswahl
mächtiger und ausgezeichneter Gerätschaften unterstreicht PHASE 5 DIGITAL
PRODUCTS seine Stellung als führender Neuentwickler für PowerPC-Hardware
und Systemsoftware auf dem Amiga-Markt. "Wir wollen auch weiterhin den
Amiga-Markt mit diesen Anstrengungen unterstützen", stellt Wolf Dietrich
fest. "Teil unserer Bemühungen wird auch die Unterstützung der Entwickler
sein und wir strengen uns an, sie zur Entwicklung für PowerUP zu ermutigen.
Wir wollen alles mögliche tun, um die Entwickler beim Amiga zu halten und
versuchen dazu, Entwickler zurückzuholen, die unsere Plattform verlassen
haben oder die ihre Arbeit einstellten. Derzeitig erschienene Ausgaben von
PowerUP-kompatibler Software, die von ihren Entwicklern innerhalb von nur
einigen Wochen realisiert wurden, zeigen, wie leicht und effizient
bestehende Programme portiert werden können, um die neue Prozessor- und
Leistungsgeneration zu unterstützen. Um die Software-Entwickler zu
überzeugen, müssen wir ihnen auch das Marktpotential und die Aussichten
für die Zukunft zeigen, die wir ihnen bieten. Auch alle Anwender können
diese Anstrengungen unterstützen, indem sie sich mit ihren bevorzugten
Software-Händlern in Verbindung setzen und PowerUP-Versionen ihrer
Programme verlangen."«

Die Übersetzung stammt von Gernod Schomberg.
(Quelle des Originals: Phase 5 digital products)


Fazit:
------

Nun plant also auch Phase 5 ein AMIGA-kompatibles Computersystem. Offenbar 
ist man mittlerweile zu der korrekten Auffassung gelangt, daß nur ein 
Computer, der auch AMIGA-OS-Kompatibilität bietet, von der Mehrzahl der 
AMIGA-Anwender akzeptiert wird. Insofern ist der Aufschub der A\Box (siehe 
nächster Artikel), der aus meiner Sicht eher einer Einstellung des Projekts 
gleichkommt, ein logischer Schritt. Denn was bringt den Nutzern von AMIGA-
Software die beste Hardware, wenn als Betriebssystem ein Unix-Derivat zum 
Einsatz kommt? Nichts - es wäre kein AMIGA mehr.

Phase 5 bekennt sich in der obigen Erklärung eindeutig zum AMIGA OS. Egal, 
ob als native Emulation oder durch Verwendung eines 68k-Prozessors, wichtig 
ist, daß nahezu jedes AMIGA-OS-3.1-kompatible Programm  auf der pre\box 
lauffähig ist. Nur so gelingt der Übergang zur nächsten Generation von 
AMIGA-Computern. Dabei ist es nicht unbedingt von Nachteil, wenn die 
Hersteller unterschiedliche Hardware-Konzepte verfolgen, viel wichtiger 
ist, daß bei jedem Rechner dasselbe Betriebssystem Verwendung findet: das 
AMIGA OS. 

Auch die Gerüchteküche macht vor der pre\box nicht halt: Auf einer 
Macintosh-Seite im Internet war doch glatt zu lesen, daß einer verläßlichen 
Quelle zufolge bereits einige Prototypen des Rechners bei europäischen 
AMIGA-Anwendern im Einsatz seien. Wer's glaubt, kennt Phase 5 nicht...

Überhaupt scheint die Macintosh-Welt ein Auge auf das Gerät geworfen zu 
haben. Und das ist kein Zufall: Phase 5 verspricht nicht nur ein 
Preis/Leistungsverhältnis, das jedem PowerMac-Nutzer Tränen in die Augen 
schießen läßt, nein, der Hersteller will die von Haus aus nicht Multi-
Prozessor-geeignete G3-Serie des PowerPCs (in diesem Fall den PPC750) eben 
mit dieser Fähigkeit ausstatten - auf Softwarebasis. Eine solche Lösung ist 
im Macintosh-Bereich derzeit nicht in Sicht.

Bevor jedoch die pre\box das Stadium der Serienfertigung erreicht, wird 
noch viel Zeit vergehen, sicher viel mehr, als uns Phase 5 mit dem 
genannten Termin "Anfang des vierten Quartals 1998" Glauben machen will. 
Nicht nur aus meiner persönlichen Sicht käme selbst das Erscheinen der 
pre\box in der ersten Hälfte 1999 geradezu einem Wunder gleich. Denn wenn 
Phase 5 bereits zwei Jahre benötigt, um ein Projekt wie PowerUp zur 
Serienreife zu führen, wie soll es bei vergleichbaren Rahmenbedingungen 
möglich sein, einen rundherum erneuerten AMIGA innerhalb weniger Monate auf 
den Markt zu bringen? 

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4. Phase 5 legt Projekt A\BOX auf Eis

Gleichzeitig mit der Ankündigung der pre/box veröffentlichte Phase 5 
digital products die folgende Erklärung:

»10. März 1998

MIT BLICK AUF DAS NEUE JAHRTAUSEND

Die Zukunft des A\BOX-Projekts.

Gleichlaufend mit der Ankündigung des pre\box-Computers, des kommenden
auf PowerPC basierenden und mit Amiga OS 3.1 kompatiblem Betriebssystem
ausgerüsteten Computersystems, veröffentlicht PHASE 5 DIGITAL PRODUCTS
auch eine Mitteilung über den derzeitigen Projekt-Status der A\BOX-
Entwicklung. Das wichtigste in dieser Mitteilung ist, daß, obwohl das
A\BOX-Projekt zurückgestellt wurde und wesentliche neue Zielvorgaben und
Termine erhielt, es nicht eingestellt wurde. "Zuallererst möchten wir allen
Enthusiasten danken, die uns mit ihren positiven Mitteilungen und ihrem
Vertrauen im vergangenen Jahr unterstützt haben", sagt Wolf Dietrich,
General Manager von PHASE 5 DIGITAL PRODUCTS. "Unglücklicherweise können
wir diese Unterstützung nicht durch die Ankündigung würdigen, daß unser
A\BOX-System kurz vor der Auslieferung steht. Während des letzten Jahres
mußten wir bedeutend mehr Kapazität in die Entwicklung von PowerUP stecken,
als wir ursprünglich geplant hatten, und die Verzögerung in der PowerUP-
Entwicklung ebenso wie die allgemein zurückhaltende Entwicklung im 
Amigamarkt erlaubten uns nicht, unsere Entwicklungspläne für 1997 
aufrechtzuerhalten." 
Während die Gesellschaft bis weit ins Ende des letzten Jahres vorhatte, die
meisten Entwicklungskapazitäten nach Fertigstellung der letzten PowerUP-
Platinen und Zusatzgeräten auf die A\BOX anzusetzen, wurde nun entschieden,
zunächst das pre\box-Computersystem zu realisieren. Dieser Schritt wurde
getan, um ein Komplett-System zur Verfügung zu stellen, welches den Markt
und die Umsätze ausbauen kann und damit eine wirtschaftliche Grundlage für
die Entwicklung des A\BOX-Projekts bereitstellt, ebenso wie es die Basis 
für die Zunahme der Software-Entwicklung und eine wachsende Zahl von 
Anwendern bietet.

"Wir glauben, daß genügend Platz für ein Computersystem bleibt, welches
die Ideen in sich vereinigt, die wir im A\BOX-Projekt vorgezeichnet haben",
stellt Wolf Dietrich fest. "Dies ist ein Projekt, das durch Visionen 
getragen wird, die nicht veralten. Die A\BOX bleibt unser Langzeit-
Technologie-Projekt und der wichtigste Beitrag zu den technologischen 
Zielen unserer Gesellschaft. Da wir mehr Kapazität in diese Entwicklung 
einbringen müssen, und da wir auch wissen, daß wir mehr Zeit brauchen, 
wollen wir aus der A\BOX ein Projekt machen, das auf das Jahr 2000 zielt - 
und wir wollen, daß es die Erwartungen der vielen Menschen erfüllt, die sie 
in einen Computer setzen, der mit dem Beginn eines neuen Jahrtausends in 
Erscheinung tritt." Inzwischen verwirklicht das pre\box-Projekt ein System, 
das mehr sein wird als nur ein einziger Schritt zur A\BOX.

Dietrich zeigt auf, daß die Entwicklung der PowerUP-Geräte ebenso wie das
neue pre\box-Computersystem Schritt für Schritt Technologien enthalten, die
in der A\BOX Verwendung finden werden. "Heute ist es klar, daß die A\BOX
gleich von Anfang an als Multi-Prozessor-System verwirklicht wird, eine
Technologie, die schon mit der pre\box eingeführt wird. Das hilft mit,
wesentliche Erfahrungen und Erkenntnisse im Entwurf der MP-Programmierung
auf der Seite der Software-Entwickler zu gewinnen und gibt eine stabile
Software-Grundlage für die A\BOX, wenn sie ausgeliefert wird." Wenn die
A\BOX auf den Markt kommt, werden neue Generationen von PowerPCs mit
integrierten VMX-Multimedia-Treibern den Eingangs-Standard für die A\BOX
darstellen, Diese Entwicklungen müssen auch beim Entwurf des CAIPIRINHA-
Custom-Chips in Betracht gezogen werden, welcher die Funktionen und 
Leistungen dieser Prozessoren der nächsten Generation verarbeiten können
muß. Spätere Versionen des pre\box-Systems werden solche CPUs schon
enthalten und damit solide Erfahrungen bei der Einrichtung der 
entsprechenden Technologie und ebenso Erfahrungen in anderen technischen 
Bereichen für den Entwurf A\BOX vermitteln.

PHASE 5 DIGITAL PRODUCTS wird weiterhin die neusten Technologien bewerten -
nicht nur die schon heute am Markt befindlichen, sondern auch die in der
Zukunft erscheinenden - und sie für die A\BOX-Entwicklung ins Auge fassen.
Für die Entwurfs-Leistungswerte des CAIPIRINHA-Custom-Chips bedeutet das,
daß die fortgeschrittenste zur Verfügung stehende Technologie in die 
Planung eingehen wird, wenn der CAIPIRINHA in Silizium gegossen wird. 
"Während wir noch vor einem Jahr über 0.35-Micron-Technologie und 200 MHz 
Kern-Frequenz gesprochen haben, sind heute 0.25-Micron-Technologie und 
Kern-Frequenzen von 300 MHz oder mehr die Zielpunkte; wir werden jedoch auf 
der Höhe der der Entwicklung und der Verfügbarkeit der neueren und 
schnelleren ASIC-Technologie bleiben", meint Wolf Dietrich. Weitere 
Entwicklungen und Technologien, die für revidierte A\BOX-Leistungen 
beobachtet und bewertet werden, enthalten (sind aber nicht beschränkt auf):

 * Breitere Datenbusse für die Prozessoren und möglicherweise auch für
   den Hauptspeicher
 * Höhere Taktgeschwindigkeit auf den Datenbussen zum Speicher und zu
   den Prozessoren
 * Verwendung neuer Speichertechnologien, wie z.B. DDR-SDRAM, ESDRAM,
   SLDRAM oder alternativ RAMBUS und andere Technologien
 * Lizensierung von DSP und/oder 3D-Kerne der nächsten Generation für
   komplementäre Integration in den angepaßten Entwurf

In einem Prozeß der dauernden und umfassenden Bewertung der am weitesten
fortgeschrittenen Technologien und Entwicklungsmöglichkeiten soll in der
Zukunft garantiert werden, daß innerhalb des A\BOX-Projekts ein 
Computersystem verwirklicht wird, das überragende konzeptionelle und 
technologische Innovationen bietet, selbst im Hinblick auf die schnell 
fortschreitende Technologie der Computer-Industrie.

Zu Referenzzwecken können alle älteren A\BOX-Ankündigungen im A\BOX-Archiv
eingesehen werden. Bitte beachten Sie aber, daß diese älteren Dokumente
Informationen enthalten, die nicht mehr aktuell sind oder revidiert
werden müssen, besonders in Hinblick auf die Freigabe-Termine und die
Entwicklungsplanung, aber auch in bezug auf die technischen Informationen.«

Die Übersetzung stammt von Gernod Schomberg.
(Quelle des Originals: Phase 5 digital products)

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5. Christian Bauer schließt PowerUp-Version von »SheepShaver« nicht aus

Andreas Etzrodt hat Christian Bauer, den Autor des Macintosh-Emulators 
Shapeshifter kontaktiert, um Neuigkeiten zur Zukunft seiner AMIGA-Programme 
zu erfahren:

»> WIRD ES EINE POWERPC-VERSION VON SHAPESHIFTER GEBEN?

Diese Frage ist so nicht besonders sinnvoll. Es gibt (demnächst) von mir 
(und Marc Hellwig) ein mit ShapeShifter vergleichbares Programm namens
"SheepShaver" für BeOS/PPC (siehe dazu http://www.sheepshaver.com).
In gewissem Sinne gibt es also schon einen "PowerPC-ShapeShifter".
Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine PowerPC-"Version" von
ShapeShifter, sondern um eine komplette Neuentwicklung. Da Du mit "PowerPC"
aber vermutlich "PowerUP" meinst, so lautet die Antwort, daß im Moment
keine AmigaOS-Version von SheepShaver in Arbeit ist und wir, wenn wir
überhaupt eine AmigaOS-Version machen (was nicht ausgeschlossen ist),
vermutlich zuerst eine Linux-Version fertigstellen (solange die BeOS-
Version nicht fertig ist, wird es sowieso keine Portierungen auf andere 
Plattformen geben). Der Grund dafür ist ganz einfach, daß BeOS (und Linux 
auch) eine _wesentlich_ bessere Plattform zur Entwicklung dieser Art von 
Programm ist.

> WENN NEIN, WÄREST DU BEREIT, DEN SOURCECODE FREIZUGEBEN BZW. ABZUGEBEN?

Der Source von ShapeShifter wird releast, wenn sich "keiner mehr dafür
interessiert" (das ist im Moment noch nicht der Fall).

> Wird es eine PPC-Version von Frodo 4.1 (C64-Emulator; Anm.) von DIR geben  
> oder darf auch ein anderer "ran"?

Hier gilt das gleiche: Es gibt PPC-Versionen, und zwar die für BeOS/PPC,
MacOS und Versionen, die unter Unix laufen. Wer Frodo für PowerUP 
kompilieren will, kann das gerne machen.

> Darf man sein Keyfile für Shapeshifter weiterverkaufen (KEINE Kopie
> behalten)?

Ja, ich bitte aber in diesem Fall um eine kurze Nachricht des Verkäufers,
damit ich meine "Datenbank" aktualisieren kann.«

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6. Ergebnis der PowerUp-Umfrage von Stefan Schulze

»Ich habe die Kriterien ein bißchen geändert. Da sich genau 3 (in Worten 
drei) Leute gemeldet haben, die irgend etwas planen (die 3) oder keines 
haben wollen (das will niemand), lasse ich diese Punkte einfach mal 'raus.

Aber jetzt:

Ich besitze leider nur eine 603er(+): 4
Ich besitze dagegen bereits eine 604er: 15

Auch beim RAM habe ich aus Gründen der Zweckmäßigkeit etwas geändert.

Ich habe 512 KB Fast-RAM :) : Null
Ich war total (zensiert) und habe deswegen weniger als 32 MB: Null
Ich habe gerade mal 32 MB Fast-RAM: 3
Ich habe schon 32 - 64 MB Fast-RAM: 12
Ich habe eine Familienpackung mit mehr als 64 MB Fast-RAM: 4

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Wir werden also in Zukunft 32 MB RAM 
als Minimum voraussetzen. Wer wider Erwarten weniger besitzt, hat jetzt 
Pech, er hatte einen ganzen Monat Zeit.

Zu den geplanten Spielen nehme ich später Stellung, ich will aber soviel
sagen, daß unter PPC, 32MB Fast-RAM, CD-ROM und 24Bit-fähiger Grafikkarte 
ABSOLUT NICHTS laufen wird. Zu dem Zeitpunkt, wenn die Spiele das erste Mal 
irgendwo (z.B als Preview) zu sehen sein werden, wird es hoffentlich dann 
auch SCHON die BVision geben, so daß TrueColor als Voraussetzung kein 
Problem mehr darstellen sollte.«

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7. Kurzmeldungen

* Unter http://home.t-online.de/home/Andreas_Kleinert/support.htm befinden  
  sich Links zu den PowerPC-Programmen von Andreas Kleinert.
  Die Anzahl der verfügbaren PPC-Module für die SuperView-Library
  beträgt übrigens mittlerweile 48, darunter befinden sich auch Loader fuer  
  JPEG, PNG, TIFF und PICT. Näheres dazu auf 
  http://home.t-online.de/home/Andreas_Kleinert/sviewppc.htm

* Steve Krueger hat mit seinen SAS/C-PPC-Betaversionen den Server           
  gewechselt. Die neue URL: http://www.thule.no/~stevek/ 

* Wird es eine PowerPC-Version der Video-Software Lightwave3D geben?        
  Entsprechende Gerüchte sind wieder einmal auf der kürzlich in St. Louis,  
  USA abgehaltenen Messe "AMIGA '98" laut geworden. Jetzt stellte Don Pence  
  von Newtek klar: Der Hersteller beobachte die PowerPC-Technologie sehr    
  genau, könne zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nichts versprechen. 
  Ebenso unsicher scheint, ob es eine neue 68k-Version von Lightwave3D      
  geben wird. 

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8. Neue PowerPC-Software

AmigaAMP:       MPEG-Audio-Abspieler mit GUI für PowerUp
CandyPPC:       Grafiken interaktiv erstellen (PowerUp)
crcPPC:         CRC-Tools für PowerUp
crcWOS:         Dito, aber für WarpOS
DeMimePPC:      Mime-Entpacker für PowerUp
Elastic Dreams: Echtzeit-Morph-Software für PowerUp
GGUUcode:       UU-(De-)Kodierer für PowerUp
hscPPC:         Software zur HTML-Erzeugung für PowerUp
Linux:          Linux-Port für PowerUp
Lucas:          Lucas-Lehmer-Test für PowerUp
MesaGl:         In der letzten AMIGA aktuell bereits aufgeführt, ist die     
                OpenGL-Implementierung nun erhältlich.
PCD_Manager:    PhotoCD-Converter mit GUI für PowerUp
PPCnroff:       nroff-Formatierer" für PowerUp
PPCSmallEiffel: GNU Small Eiffel für PowerUp
PPCUnTGZWOS:    UnTGZ für WarpOS
PPCxDMS:        DMS-Entpacker für PowerUp
PPUnpackWOS:    Entpacker für "powergepackte" Dateien (WarpOS)
TurboprintPro:  Auf der Homepage des Herstellers (http://www.irseesoft.com)  
                kann nun das Update auf v6.02 heruntergeladen werden, das   
                auch PowerPC-Code enthält.
UnLzxWOS:       UnLZX für WarpOS
WarpAMP:        MPEG-Audio-Decoder für die Soundkarte Prelude (WarpOS)
WarpViewPPC:    Bildanzeiger für WarpOS
ZipPPC:         Zip und UnZip für PowerUp
ZLibWOS:        Kompressions-Software für WarpOS

Die Download-Adressen der genannten Programme sind der PowerPC-Liste (s.u.) 
zu entnehmen.

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9. PowerPC-Software im Überblick

In den beiden folgenden Listen sind die erhältlichen bzw. geplanten 
PowerPC-Programme aufgeführt. 


Erhältliche PowerPC-Programme:

Produkt (Kernel: P=PowerUp, W=WarpOS)      Bezug/Download bzw. Aminet-Pfad
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AkJFIF (P)                                         util/dtype/AkJFIF-dt.lha
AkPNG (P)                                           util/dtype/AkPNG-dt.lha
AmigaAMP (P)                                        mus/play/AmigaAMP11.lha
AmigaVGBPPC (P)                                    misc/emu/AmigaVGBPPC.lha
ArtEffect PowerUp Effects (W)                                    Fachhandel
ArtStudio (P)                                                    Fachhandel
Benoit (P)                                               www.vgr.com/benoit
CandyPPC (P)                                          gfx/edit/candyPPC.lha
crcPPC (P)                                                 dev/c/crcPPC.lha
crcWOS (W)                                                 dev/c/crcWOS.lha
CyberGraphX-Libraries (P)                    www.vgr.com/v3/cgxv41_r69c.lha 
Cybermand (W)                             www.haage-partner.com/wu_form.htm  
DeMimePPC (P)                                            util/arc/DeMimePPC
DhrystonePPC (P)                                 util/moni/DhrystonePPC.lha
Elastic Dreams (P)                                  www.vossnet.de/titanhb/ 
Frogger (P)                                            gfx/show/frogger.lha
GGUUcode (P)                                          util/arc/GGUUcode.lha
GNU-C-Compiler (P)                                     CD zu PowerUp-Boards
hscPPC (P)                                            text/hyper/hscPPC.lha
IsisPPC (P)                                            CD zu PowerUp-Boards
JPEGWOS (W)                                             gfx/con/JPEGWOS.lha
Linux (P)             ftp://sunsite.auc.dk/pub/os/linux/680x0/testing/apus/
LW Show (P)                                              www.vgr.com/lwshow  
LhA (P)                                   ftp.phase5.de/pub/ppc/lha_ppc.lha
Lucas (P)                                                gfx/conv/Lucas.lha
M.A.M.E (P)                                            misc/emu/mameppc.lha
Memtest (P)                                            CD zu PowerUp-Boards
MesaGl (W)                                www.haage-partner.com/dl_mesa.htm  
Mountains (P)                                          CD zu PowerUp-Boards
mpg123 (P)                        www.ph-cip.uni-koeln.de/~jakob/mpg123.lha
MusicIn (P)                                            CD zu PowerUp-Boards
PCD_Manager (P)                                    gfx/conv/PCD_Manager.lha
PictureManager (P)                                               Fachhandel 
Plane (P)                                              CD zu PowerUp-Boards
PowerSearch (P)                                  disk/cdrom/PowerSearch.lha
PPaint-Blitter-Library (P)                          biz/cloan/PBlit_PPC.lha
PPCbwb (P)                                                dev/lang/PPCbwb#?
PPCcforth (P)                                        dev/lang/PPCcforth.lha
PPCDeTar (P)                                              util/arc/PPCDeTar
PPCDeTarWOS (W)                                    util/arc/PPCDeTarWOS.lha
PPCGNUtar (P)                                          util/arc/PPCGNUtar#?
PPCLimbo (P)                                          gfx/conv/PPCLimbo.lha
PPCLimboCWOS (W)                                  gfx/conv/PPCLimboCWOS.lha
PPCMpegPlayer (P)                                      CD zu PowerUp-Boards
PPCnroff (P)                                         text/misc/PPCnroff.lha
PPCsiod (P)                                            dev/lang/PPCsiod.lha
PPCSmallEiffel (P)                              dev/lang/PPCSmallEiffel.lha
PPCsmalltalk (P)                                  dev/lang/PPCsmalltalk.lha
PPCtbl_lwc.lha (P)                                   dev/src/PPCtbl_lwc.lha
PPCtinyprolog (P)                                dev/lang/PPCtinyprolog.lha
PPCtroepfel (P)                                    misc/sci/PPCtroepfel.lha
PPCUnACEWOS (W)                                    util/arc/PPCUnACEWOS.lha
PPCUnArj (P)                                            util/arc/PPCUnArj#?
PPCUnArjWOS (W)                                    util/arc/PPCUnArjWOS.lha
PPCunlzx (P)                                          util/arc/PPCunlzx.lha
PPCUnTGZ (P)                                          util/arc/PPCUnTGZ.lha
PPCUnTGZWOS (W)                                    util/arc/PPCUnTGZWOS.lha
PPCuucoders (P)                                   comm/mail/PPCuucoders.lha
PPCUUWOS (W)                                          util/arc/PPCUUWOS.lha
PPCxDMS (P)                                            util/arc/PPCxDMS.lha
PPCxDMSWOS (W)                                      util/arc/PPCxDMSWOS.lha
ppunpackPPC (P)                                    util/arc/ppunpackPPC.lha
PPUnpackWOS (W)                                    util/arc/PPUnpackWOS.lha 
PreludeAMP (P)                                        mus/play/preludeamp#?
RC5 (verschiedene Clients)   homepage.cistron.nl/~ttavoly/rc5/download.html
QBist (P)                                                gfx/misc/QBist.lha
rtgmaster.library (W)  gfx/board/rtgmaster_user.lha bzw. /rtgmaster_dev.lha  
SetFastAvec (P)                             www.vgr.com/ppc/setfastavec.lha
Set60nsMode (P)                             www.vgr.com/ppc/set60nsmode.lha
SIP (P)                                                   util/moni/SIP.lha
SManPPC (P)                                         gfx/fract/smanppcb2.lha
StormC PowerUP-Modul (P/W)                                       Fachhandel  
SuperView PowerUP-Libraries (P)                            gfx/show/svppc#?
TurboPrint Prof. (P)                                      www.irseesoft.com  
UAE (P)                              www.ph-cip.uni-koeln.de/~jakob/uae.lha
ucb_logoPPC (P)                                    dev/lang/ucb_logoPPC.lha
UnLzxWOS (W)                                          util/arc/UnLzxWOS.lha
Vbcc (P)                                                       vbcc_ppc.lha
VDoomPPC (P)                                        game/shoot/VDoomPPC.lha
WarpAMP (W)                                            mus/play/WarpAMP.lha
WarpOS (was wohl? :-) )                   www.haage-partner.com/wu_form.htm  
WarpViewPPC (W)                                    gfx/show/WarpViewPPC.lha
Wildfire (P)                                   Demo: biz/demo/wildfireppc#?
xpkbZIP.library (P)                                    CD zu PowerUp-Boards
ZhaDoom (W)                                       game/shoot/ZhaDoomPPC.lha
ZipPPC (P)                                              util/arc/ZipPPC.lha
ZLibWOS (W)                                             dev/src/ZlibWOS.lha

Geplante PowerPC-Programme:

Product                                                                Info  
---------------------------------------------------------------------------
Adorage                                                       www.prodad.de 
AHI                          www.phase5.de/products/statement/puplistd.html
Alladin4D                                                www.novadesign.com  
AmiWin                       www.phase5.de/products/statement/puplistd.html 
ArtEffect                    www.haage-partner.com / info@haage-partner.com
Betrayed                                               www.auroraworks.com/ 
BurnIt                                              www.vossnet.de/titanhb/  
Claws of the devil                                  www.vossnet.de/titanhb/ 
CyberGL                                                       www.phase5.de  
Decision-Reihe (Büro-Anwendungen)                                         -
Eagle Linux                                                www.eagle-cp.com
EasyWriter                   www.haage-partner.com / info@haage-partner.com
Escape towards the Unknown                               Hurricane Software  
Explorer 2260                                  www.worldfoundry.home.ml.org
Foundation                                  foundation@sadeness.demon.co.uk
Fusion                                                  www.ctaz.com/~msdei  
IBrowse (PlugIns)            www.phase5.de/products/statement/puplistd.html 
ImageFX                                                  www.novadesign.com  
Imagine                                                     www.impulse.com  
Isis                                                          www.phase5.de 
Maim & Mangle                                  www.worldfoundry.home.ml.org  
MathX                                                                     -
MaxonCinema 4D                                       www.maxon-computer.com  
Miami                        www.phase5.de/products/statement/puplistd.html  
Monument 3D                                                   www.prodad.de  
Moria 3D                                                                  -
MPEGA  www.info.univ-angers.fr/~puerto/raphael tavenard@xiii.univ-angers.fr
MYST                                 www.clickboom.com / info@clickboom.com
PersonalPaint                            www.cloanto.com / info@cloanto.com
p.OS                                                          www.prodad.de
POV (Raytracer)              www.phase5.de/products/statement/puplistd.html
Raystorm                     www.phase5.de/products/statement/puplistd.html
Quake                                www.clickboom.com / info@clickboom.com
QT                                                    marcus@lysator.liu.se
Real3D                                    www.didgmbh.com / didgmbh@aol.com
Reflections                                                www.oberland.com 
Samplitude                   www.phase5.de/products/statement/puplistd.html
StormPowerASM                www.haage-partner.com / info@haage-partner.com
Tornado3D                    www.haage-partner.com / info@haage-partner.com
Total Combustion                                    www.vossnet.de/titanhb/ 
Trauma Zero                                                               -
UltraConvert              http://www.amigaworld.com/support/uconv/pupd.html
WaveTracer DS                                                             -
Wolfpac                                                                   -
World Construction Set                    home.t-online.de/home/renderland/  
X-Trace                                                                   -

Achtung, Software-Entwickler: Ihr geplantes oder bereits entwickeltes PPC-
Programm ist hier nicht aufgeführt? Dann melden Sie sich bitte bei mir (E-
Mail: aakt@gmx.de), damit ich es in die richtige Liste eintragen kann!
@ENDNODE

@NODE "Produkte" "Produktankündigungen"
@TOC "MAIN"

Produktankündigungen
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1. Ankündigung: ImageFX v3.0

»Nova Design Now Shipping ImageFX 3.0

Contact: Kermit Woodall
         Nova Design, Inc.
         http://www.novadesign.com/

For Immediate Release Nova Design, Inc., producers of the award winning
ImageFX package and the highly received Aladdin 4D package, are proud to
announce that the exciting version 3.0 upgrade to ImageFX is now shipping! 
ImageFX has been the required graphics application for all Amiga owners and
has been a part of Video Toaster/Flyer owner's toolkits for years. 
Combining painting, image file format conversion, image processing, and
special effects, ImageFX is the undisputed leader in graphics manipulation
on the Amiga.

"ImageFX 3.0 can be called the 'Users Request' upgrade as it is built upon
the input of our users.", says Bob Fisher, Vice-President in charge of
sales at Nova Design, Inc. "We've made wonderful changes to the interface,
adding instant asynchronous redrawing of your images, larger previews that
can be magnified, multiple image windows, real image layers, and many more
special effects!"

Highlights of ImageFX 3.0

The interface still follows professional standards for the Amiga and the
video and film industry with its paintbox style approach.  This has been
built on in ImageFX 3.0 to allow child menus to remain open for quick
access to frequently used functions, larger effects previews that you can
zoom in and out of and move around in, font sensitivity, multiple image
windows including the ability to open multiple windows for the same image,
real image layers that allow you to compose complex composited images that
can be modified over and over with ease, and many other improvements
throughout.

Cross platform connectivity has been a top concern with ImageFX, from its
Video Toaster/Flyer support, to its wide range of image file format support
for all computer platform image formats.  With this new release ImageFX
improves its Flyer support and also now gains support for the Photoshop
native file format so that layered images can be shared from Photoshop to
ImageFX.  ImageFX also now directly supports loading, and preserving,
color-mapped (CMAP) image data for quick, accurate, conversion of these
formats.

Optimizations are also included now for all processor types including the
68040 and 68060 chipsets.

Special effects have always been one of the touchstones of the power of
ImageFX.  From the earliest days ImageFX pioneered bringing high-end
"Hollywood-style" special effects to the desktop with it's morphing and
warping, wire removal, lightning and fire effects.  The effects in this
release extend this even further!

The all-new Clouds module allows you to generate true fractal clouds that
can animate their movement and evolve over time, via batch processing, from
one form to another.  The clouds can be layered to create three-dimensional
effects and combine with custom, or supplied, palettes to create wild
plasma designs as well.

Scatter is an amazing new effect that can shatter an image into pieces as
small as a single pixel and blast them apart in many different patterns. 
This can be used for artistic designs or for dramatic transitions.

Also new in ImageFX 3.0 is Splash.  Splash uses ray tracing and bump
mapping to create liquid simulations of rain, water ski surf, gelatinous
wiggles and more. The effect can be batched to animate puddles of rainwater
and create highly organic transitions.

A classic effect from other computer platforms, Pagecurler, has been added
as well.  This can add a cool curled page effect to the edge of an image or
make letters appear to peel off of the page!

The true gem in the new effects is called FXForge.  FXForge uses simple
mathematical expressions that, when applied against each pixel in the
image, can create hundreds upon hundreds of new effects.  It uses a
superset of the same technology used in Adobeä Photoshopä' s Filter
Factoryä plug-in and is completely compatible to formulas for effects
created for that package.  Due to the overwhelming popularity of these
formulas, you can find hundreds, if not thousands, of them available on the
Internet.  Experienced users can create these as well to extend their
toolkit of special effects on their own! Unique to ImageFX's FXForge is the
ability to animate the parameters and access ImageFX's swap buffer for
transitional effects as well!

Ordering the Upgrade

The upgrade from the ImageFX 2.0 through 2.6 release is only $79.95 plus
shipping. ($5 in the US, $10 elsewhere)  Versions of ImageFX prior to 2.0
can be upgraded for only $124.95. You can order via 1-800-IMAGE-69 in the
US and Canada or call (804) 282-1157 elsewhere.  Orders can also be faxed
to (804) 282-3768 or mailed to our address. Anyone purchasing ImageFX 2.6
after January 15th, 1998 can upgrade for free with proof of purchase.

ImageFX is also available, new, through your local Amiga dealer or via mail
order at a suggested retail price of $349.95.

Nova Design, Inc., 1910 Byrd Avenue, Suite 204, Richmond, VA 23230. For
customer support or information call (804) 282-6528, or fax us at; (804)
282-3768.

ImageFX, and Aladdin 4D are trademarks of Nova Design, Inc. Video Toaster
and Toaster are trademarks of Newtek, Inc. All other trademarks are held by
their respective owners.«

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2. Ankündigung: MasterIso v2.0

»Asimware Innovations Inc. Releases MasterISO v2.0
February 27th, 1998

Asimware is proud to announce today's release of MasterISO v2.0; our next
generation CD-R/RW writing software program.

Building upon our years of experience in CD-ROM and CD-R software with
AsimCDFS and MasterISO v1, we have re-designed MasterISO v2.0 from the
ground up to provide an extremely stable CD-R/RW writing program.
MasterISO v2.0 represents the input of hundreds of our users in both the
design and testing phases.  MasterISO v2.0 includes the features users have
requested, organized in a logical and easy-to-use fashion.

New features in MasterISO include:
   * Disc-At-Once writing;
   * CD to CD-R/RW copying;
   * Full File Manager for editing directory structures;
   * On-the-fly writing from hard drive to CD-R/RW;
   * Rock Ridge and Joliet file system support;
   * Incremental multisession;
   * Jukebox support for the Elms DVL (optional);
   * Firmware update functionality for selected CD-R/RW drives.

MasterISO v2.0 comes with a comprehensive 228 page printed manual.  This
provides an invaluable reference and guide for both the novice and expert
user alike.

MasterISO's graphical user interface is completely font-sensitive,
supports Amiga screen modes and utilizes alternate language
translations.  German and Italian language files are standard.

Along with the features and power of MasterISO, we are equally pleased to
announce our new suggested retail price of $89.00 (US$), or $119.00
(Canadian$).  MasterISO is an affordable addition to your CD-R/RW drive.

We believe that MasterISO represents the future of CD-R/RW mastering
software for the Amiga platform.  But don't take our word for it - download
our demonstration version, from either Aminet or our WWW site, and give it
a try yourself.

e.g.
ftp://ftp.doc.ic.ac.uk/aminet/biz/demo/MasterISO2demo.lha

Asimware Innovations Inc. is a Canadian software development house
providing innovative software solutions since 1992.  We are specialists
in DVD, CD-ROM, CD-R and CD-RW technologies.


For ordering details please see or contact either of:

         Asimware Innovations Inc.
         600 Upper Wellington Street, Unit #D
         Hamilton, Ontario  L9A 3P9
         Canada

  Phone: (905)575-1042
    Fax: (905)575-0095
    WWW: http://www.asimware.com«

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3. Ankündigung: AsimCDFS v3.9

»Asimware Innovations Inc. Releases AsimCDFS v3.9
March 4th, 1998

FOR IMMEDIATE RELEASE

Contact: Tammy Lynn Rodley (tammy@asimware.com) 

         Asimware Innovations Inc.
         600 Upper Wellington Street, Unit #D
         Hamilton, Ontario  L9A 3P9
         Canada

         Phone:  (905)575-1042
         Fax:    (905)575-0095
         WWW:    http://www.asimware.com/

Asimware is proud to announce today's release of AsimCDFS v3.9.

This is a maintenance update for the AsimCDFS v3 package.

The update highlights include:

Added support for the following drives:

*  Yamaha CDR-400 CD-R drive
*  Yamaha CRW-4260 CD-RW drive
*  Yamaha CRW-2260 CD-RW drive
*  Sony CDU-926S CD-R drive
*  Sony CDU-415 CD-ROM drive
*  Plextor UltraPlex CD-ROM drive
*  Plextor PX-R412C CD-R drive
*  Teac CD-R55S CD-R drive
*  Ricoh MP6200 CD-RW drive
*  Ricoh MP6201 CD-RW drive
*  Pioneer DR-503s (24x) CD-ROM drive
*  Pioneer DR-506s (32x) CD-ROM drive
*  Toshiba XM-6201B (32x) CD-ROM drive
*  ATAPI CD-R/RW drives

AsimCDFS v3.9 also added the following:

*  4-way IDE splitter support for the Amiga 1200
*  CDDA to 8svx 8-bit mono conversion in the virtual CD-Audio volume.
*  updated the Inhibit dos packet to prevent any commands from being    
   sent to the CD-ROM drive by asimcdfs.device
*  asim_atapi.device now supports the complete trackdisk command suite
*  asim_atapi.device now supports the NewStyleCommands protocol

Registered users can obtain this release via our WWW or ftp site.   
   
   ftp: ftp://ftp.asimware.com
   WWW: http://www.asimware.com/

You will need your AsimCDFS serial number to obtain access.

The AsimCDFS software package is a CD-ROM control system which allows the
user to read most CD-ROM discs with an Amiga computer and a suitable SCSI
or ATAPI CD-ROM drive.

AsimCDFS is equipped with the following advanced features:

*  access to ISO 9660, High Sierra, Rock Ridge and Macintosh HFS CD-ROM   
   formats;
*  FishMarket, a CD-ROM disc containing the public domain Fred Fish    
   collection;
*  AsimTunes, an audio librarian/controller providing advanced librarian  
   and playback features;
*  support for direct digitizing from standard audio CDs and playing    
   audio via the Amiga hardware;
*  CDTV and CD32 emulation modules, complete with autobooting from    
   CD-ROM discs;
*  integrated support for Kodak and Corel PhotoCD discs.  Colour    
   WorkBench icons are created for easy identification.  Support for    
   resolutions from 192x128 up to 3072x2048;
*  support for both SCSI and ATAPI CD-ROM drives;
*  preferences editor for all AsimCDFS settings; and,
*  full ARexx command set available for all programs.

Asimware Innovations Inc. is a Canadian software development house
providing innovative software solutions since 1992.  We are specialists in
DVD, CD-ROM, CD-R and CD-RW technologies.«

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4. Ankündigung: Siamese RTG Package

»Siamese Systems Ltd Launch Budget Siamese RTG Package on CD-ROM

For Immediate release   24th March 1998

Due to requests from many potential customers who want to see what the
Siamese system v2.5 can do before parting with their money, Siamese Systems
ltd have decided to launch the new  "Siamese Remote Amiga v2.1"  package
for only  ( UK 29.95 pounds,  Germany 79.95dm,  USA $49.95 ). This can be
used as a full Serial based system in its own right, or evaluated and then
part exchanged for the full "Siamese V2.5 Pro"  package, by paying the
diference.

This software is based on the Siamese v2.5 software but without the TCP/IP
( Internet / Ethernet ) capabilities, and uses a normal null modem serial
cable (not supplied) for connection. The software supports serial speeds up
to 115,200 bps on a standard AGA Amiga serial connection. This version of
the Siamese system also supports Cybergraphics screen modes but please
remember when using 16bit graphics over a serial line it is not as quick as
the Ethernet version which is up to 50 times faster.

Main features of  "Siamese Remote Amiga v2.1" CD-ROM.

*  Supports all serial speeds available to both the Amiga and PC, standard
   maximum is 115200 bps.
*  Supports third party Amiga and PC high speed serial cards.
*  Remote control Amiga from PC, most RTG friendly Amiga screens appear in
   a Window on Win95/NT4.
*  Single Keyboard and Mouse control for both Amiga and PC.
*  Works on Intel and Alpha processors. ( Alpha needs FX32! )
*  PC drives are accessible from standard AGA Amiga with up to 13kbytes
   per second.
*  Supports SCSI networking to speed up file transfer ( 1mb/sec ) with
   suitable controllers on the PC and Amiga.
*  Emulates Cybergraphics screen modes, remember bitmaps will transfer at
   serial speed.
*  Can be part exchanged for Siamese v2.5 Professional, (TCP/IP Ethernet
   version 99.95 pounds.)
*  Special WinUAE set up files to transfer your WB3 to a WinUAE
   environment by using Sisys MountPC.
*  Will create ideal "Real Amiga" and "WinUAE Amiga" giving the best of
   both worlds.
*  Great for creating the Amiga floppy disk files for WinUAE
*  Works with the "Amiga Forever" package or PD downloaded version.(not
   included on CD)
*  Has videos on board to explain Siamese system v2.1, v2.5 and the new
   Siamese v4 PCI Amiga.
*  Many utilities and PD programs that work over RTG and aid the
   integration.
*  Available from Siamese Systems ltd or many dealers,
   www.siamese.co.uk/ordering.html

Siamese v2.5 to Siamese v4 PCI Amiga Upgrade offer.

Many people who have shown interest in the Siamese v4 PCI Amiga have asked
if the deposit scheme could be made part of the Siamese v2.5 package.
Therefore we have decided to offer the following special deal to people who
want to pre order the Siamese v4 from us. Order Siamese v2.5 for  99.95
pounds sterling plus P&P direct from Siamese systems ltd before April 30th
and we will put 50.00 pounds towards your deposit on the Siamese v4 system.
With the 50.00 pounds discount this will mean that the Siamese v2.5 will
actually work out free of charge.

Yours sincerely

Stephen Jones
Managing Director
Siamese Systems ltd.«

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5. Ankündigung: AMIGA-Version von Pyromania Classics

»VCE and Bill Panagouleas Announce Amiga Version of Pyromania Classics

VCE, leading Hollywood visual effects company for 20 years & Bill
Panagouleas developer bringing many popular PC & Mac applications to the
Amiga is proud to release PYROMANIA CLASSICS! Amiga/Video Toaster 4000
version.

PYROMANIA CLASSICS brings your productions all the firepower of the top gun
visual effects companies.

PYROMANIA CLASSICS contains over 30 Explosive Visual Effects Sequences
including explosions, fire, smoke, Zero-G explosions and depth shockewaves.
Individual files in sequence are provided for maximum usage in a variety of
programs such as ImageFX, Photogenics or Toasterpaint.All files are
photographed in 35mm motion picture film, scanned at 2k resolution and down
sampled to full overscan video resolution. In addition, the Amiga/Toaster
version includes Sequences in native FlyerClip format and Real-time Color
Toaster Effects/Wipes. Toaster Effects may be used Real-time in your
project and FlyerClips can be used for advanced compositing in Lightwave 3D
& Toasterpaint.

Call 1-800-242-9627 for more information, dealer inquires welcome.or on the
web go to http://www.vce.com/.AGA Amiga or Graphics card required. Video
Toaster 4000 with A4000 or higher spec Amiga required for Real-time
Effects. Video Toaster Flyer or Lightwave 5.5 required for FlyerClips.«

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6. Ankündigung: CallMan v1.3

»TITLE

    CallMan 1.3

AUTHOR

    Alexander 'Sascha' Fichtner
    Vulpiusstr. 99
    81739 Muenchen
    Germany

    fichtner@informatik.tu-muenchen.de

DESCRIPTION

    CallMan is an integrated phone dialer, logfile analyzer, cost
    calculator and small address manager.

    CallMan uses MUI.

    CallMan saves you the time looking for your address book and
    allows you to manage your addresses using its database. Using a
    modem connected to your Amiga you can let CallMan dial up any of
    the persons in your database. As soon as dialling has been
    completed the phone call will be returned to your telephone. Some
    informations on each phone call (date, time, duration,
    conversation partner) will be saved to a logfile.

    Furthermore CallMan can switch to "TelephoneBill" mode,
    calculating the total costs of your phone calls within regular
    (free adjustable) intervals. As a bonus CallMan can analyze the
    ASCII logfiles of the following programs and add these costs to
    your total costs: Miami (TCP/IP stack), Term and NComm (terminal
    software), MultiFax and GPFax (fax software), MultiTerm/KIT
    (BTX software), MicroDot-1 and Trapdoor (FIDO point programs).

    CallMan offers the possibility to analyze these logfile. You can
    view a list of all phone/modem calls, the total time of all
    calls, and their total costs. You can restrict the analysis using
    different criteria.

    Using the statistics option you can have a look at the number and
    costs of all the different calls and on how the calls are
    distributed over the different weekdays and the daytime.

NEW FEATURES

    - simple database "multimedia" section

    - database category list

    - support for "costs/second" and "minimum charge" calculation

    - online help

    - new/extended scanner modules: MICRODOT-1, GPFax, TRAPDOOR,
                                     MULTITERM 5.0

    - ARexx commands: NUMBEROFENTRIES, GETENTRY, DIAL,
                      LOGWITHOUTDIALLING, CONVERSATIONSTART,
                      CONVERSATIONEND, CONVERSATIONABORT

    - several bug fixes

SPECIAL REQUIREMENTS

    - Requires: AmigaOS 3.0, MUI 3.3+, 1 MByte RAM.

    - Recommended: AmigaOS 3.1, hard drive, additional memory, and
      an accelerator, a Hayes-compatible modem and a telephone
      hooked to the same phone line.

AVAILABILITY

    Available via FTP from Aminet sites.
    ftp://wuarchive.wustl.edu/pub/aminet/comm/misc/CallMan13.lha
    (209,029 bytes)

PRICE

    Shareware registration fee is $15, 10 UK pounds or DM20 (or             
    equivalent).

DISTRIBUTABILITY

    Shareware. Archive is freely distributable.

    CallMan is Copyright (C) Alexander 'Sascha' Fichtner 1997-1998«
@ENDNODE

@NODE "Diverses" "Diverse Neuigkeiten"
@TOC "MAIN"

Diverse Neuigkeiten
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1. AGA-Treiber für CyberGraphics erschienen

Wie bereits in AMIGA aktuell angekündigt, dringt der Grafikkartenstandard 
CyberGraphics v3 nun auch zu reinen AGA-AMIGAs vor. Ab Release 70 ist ein 
entsprechender Treiber enthalten, der es AGA-Anwendern ermöglicht,  
CyberGraphics-only-Software zu benutzen, aufgrund der 
Hardwarebeschränkungen jedoch nur in 8 Bit (256 Farben). Während zum 
Betrieb offiziell eine PowerUp-Karte benötigt wird, hat sich dies in der 
Praxis als teilweise falsch herausgestellt - der AGA-Treiber funktioniert 
nachweislich auch auf manchen AMIGAs ohne PowerPC-Prozessor.
Die CyberGraphics-Release 70 ist auf der aktuellen PPC-CD-ROM enthalten, 
die allen PowerUp-Karten beiliegt. Die bei jetzigem Stand neueste Version 
70a kann u.a. von der CyberGraphics-Homepage 
(http://www.vgr.com/v3/cgxv41_r70a.lha) heruntergeladen werden.

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2. VoyagerNG 2.95 endlich erhältlich

Nach langem Warten und der Ankündigung in AMIGA aktuell 3/98 ist jetzt 
endlich die neue Version 2.95 des WWW-Browsers VoyagerNG erschienen. Im 
Vergleich zur letzten öffentlichen Version 2.88 gibt es folgende 
Verbesserungen:

»-  Neu geschriebener Network-Code. der den HTTP/1.1-Standard unterstützt.
   Das erlaubt es Voyager, Verbindungen zu HTTP/1.1-fähigen Websites zu
   "parken", um sie später bei Bedarf wieder zu verwenden. Geparkte
   HTTP/1.1-Verbindungen werden als graue LEDs dargestellt. Das verbessert
   ganz besonders die Geschwindigkeit, wenn man sich in einer Website
   herumbewegt dadurch, daß jedes TCP-Overhead für die Herstellung
   der Verbindung eliminiert wird.

-  Beständige FTP-Einrichtung. Das erlaubt es Voyager, die Verbindungen
   zu FTP-Servern bestehen zu lassen, anstatt sie jedesmal neu              
   herzustellen, wenn der Anwender etwas tut. Damit hat man schnelleren     
   Zugang zu FTP-Plätzen und bessere FTP-Suche.
 
-  Voyager kann nun bei ECS/AGA-Systemen Bilder direkt in das und aus dem
   Fast-RAM übertragen. Das eliminiert vollständig die 1/2-MB-Chip-RAM-
   Grenze und damit verbundene Probleme.

-  Voyager vervollständigt nun so gut wie möglich eine URL, die Sie
   eintippen. Wenn Sie zum Beispiel www.yah eingeben, ergänzt Voyager
   das mit "oo.com", wenn Sie kürzlich Yahoo besucht haben.

-  Die Druck-Möglichkeiten wurden wesentlich optimiert und können nun
   Grafiken, Grafiken mit Hintergrund oder nur Text drucken. Voyager
   unterstützt nun auch Turboprint zum Druck von 16/24-Bit-Schirmen.

-  Nun ist Text-Suche in Dokumenten möglich.

-  Cache-Behandlung wurde verbessert und optimiert, einschließlich einem
   neuen Cache-Browser.

-  SSL-Zertifikat-Behandlung ist in der Voyager-Einstellung eingeschlossen.
   Beachten Sie, daß diese Eigenschaft nur aktiviert wird, wenn Sie
   Voyagers eigenes SSL-Plugin verwenden, nicht MiamiSSL.

-  Der Bild-Decoder unterstützt nun auch das XBM-Format.

-  Voyager kann nun Dateien durch die Verwendung von MimePrefs zeigen und
   speichern.

-  SSL-Sitzungen können nun im Cache abgelegt werden.

-  Die allgemeine Darstellungs-Geschwindigkeit wurde wesentlich verbessert.

-  Die Voyager-Menüs enthalten nun auch eine WebTV-Schnittstelle.

-  Voyager hat eine direkte Schnittstelle zu Microdot II für News/Mail.«


Die Übersetzung stammt von Gernod Schomberg.
(Quelle des Originals: Vaporware)

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3. Kostenloses IBrowse-Update auf v1.2 erhältlich

»Thank you for your interest in iBrowse, the world wide web browser from
HiSOFT that is used by more Amiga users than any other browser. We are
delighted to announce that version 1.2 of iBrowse is now available.  Please
surf to the iBrowse page of the HiSOFT web site to download a program that
will update you from v1.12a to v1.2 of iBrowse. As usual, this update is
completely free of charge.

http://www.hisoft.co.uk/cgi-bin/hisoft/upgrade

Below is a summary of the changes made in 1.2 from 1.12a.

* Added PNG and XBM support.
* Added a Global History window where you can view visited URLs.
* Added save as plain ASCII.
* Added smart window activation mode.
* Added an option to not select the download window.
* Added a minimum chip memory limit in prefs.
* Added options to have windows open on startup.
* Added clipboard support.
* Improved cache browser opening speed.
* Improved colour handling for images. (Made it possible to store images
  in fastram. Good-bye 2MB chip memory limit! As a side effect, image
  decoding is much faster on AGA systems.)
* Alt cursor left/right now means back/forward.
* Fixed a few bugs in the ftp code that could lead to crashes.
* Fixed a few bugs in the ARexx code.
* Fixed problems on sites which had traling spaces in their cookies.
* Fixed a lot of small problems in the image decoders that could lead to
  crashes.
* Fixed (finally!) the >80 chars long file comment bug. IBrowse now
  truncates the URL nicely and tries to remove the most unnecesary parts of  
  the URL.

Once again, thank you for you interest in iBrowse and we hope you enjoy
using the new version.

Best regards,
__________________________________________________________________
HiSOFT SYSTEMS, The Old School, Greenfield, Bedford MK45 5DE, England.
Freecall 0800 223 660 sales (UK only)
+44 (0)1525 718181 voice
+44 (0)1525 713716 fax
sales@hisoft.co.uk
http://www.hisoft.co.uk/«

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4. Wordworth v7.0 erschienen

Die neue Version 7 der Textverarbeitung Wordworth ist jetzt erhältlich. 
Nach Angaben des Herstellers Digita International bietet die Software, 
verglichen mit der Version 6, folgende Verbesserungen:

»1. Bessere Text-Handhabung: Textrahmen mit Text-Verbindungsmöglichkeiten,
   verwenden Sie Schrift-Stile mit TextEffects, verbesserte RTF-Datei-
   Hilfe (unterstützt nun Stil-Blätter, Fuß-/Endnoten und Texte in 
   Kopf-/Fußzeilen).

2. Besser buchstabieren: Automatische Rechtschreibhilfe und mehr Vorgabe-
   Einstellungen (ignoriert Worte mit Zahlen, ignoriert Worte in
   Großbuchstaben).

3. Bessere Ausrichtung: Ausrichten im Gitternetz und automatische
   Ausrichtung von Objekten.

4. Bessere Grafik mit neuen Quick Shapes.

5. Bessere Bilder mit Rändern

6. Bessere Benutzerschnittstellen: Popup-Menüs und eine coole Darstellung.

7. Besseres Undo (berücksichtigt jetzt z.B. Textformatierung, Verschiebung
   und Größenveränderung von Objekten, Löschen von Texten und Objekten
   usw).«


Die Übersetzung stammt von Gernod Schomberg.
(Quelle des Originals: Digita International)


Wordworth 7 kann bei der Schatztruhe GmbH zum Preis von 129 Mark erworben 
werden. Das Update von einer beliebigen älteren Version ist für 89 Mark 
erhältlich. Für ein Bundle mit TurboCalc 5.0 sind 228 Mark (Erstkäufer) 
bzw. 188 Mark (Update) fällig.

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5. Elastic Dreams auf dem Markt

Die Echtzeit-Morphing-Software "Elastic Dreams" ist jetzt erschienen. Eine 
ca. 5 MB umfassende Demo-Version läßt sich von der Homepage des Herstellers  
Titan (http://www.vossnet.de/titanhb/) herunterladen.

Weitere Informationen im Überblick:

»ElasticDreams
 =============

Das erste Echtzeit-Morphing-Programm für den Amiga. Durch die Verwendung
von hochwertiger Codiertechnik können Sie nun Bild-Verschmelzungen in
Echtzeit durchführen.

Sie müssen nicht mehr Stunden und Stunden auf ein Ergebnis warten, wie es
bisher bei den Verwandlungsprogrammen üblich war. Frei nach dem Slogan:
WYSIWYG (What You See Is What You Get - Was Sie sehen, ist das, was Sie 
bekommen werden). Und das ganze mit atemberaubender Geschwindigkeit, Sie 
werden glauben, Sie träumen!

ElasticDreams ist die erste Wahl, wenn es darum geht, Ihre Heim-Videos
mit lustigen und eindrucksvollen Effekten zu versehen. Bestens geeignet
für Hochzeiten, Geburtstagsparties und andere Jubiläen.

Lassen Sie Ihrer Phantasie die Zügel schießen, und der Erfolg Ihrer 
nächsten Party ist gesichert!

Mit der neuartigen graphischen Oberfläche werden (können!) Sie einfach
nicht aufhören! Vergessen Sie die Zeit, steigen Sie ein in die Welt Ihrer
Träume und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.


Technisches
-----------

ElasticDreams besteht aus drei Teilen.

Der Composer-Teil: Hier können Sie zwei vollständig verschiedene Bilder
zusammenfassen. Hier entsteht aus Mammi und Pappi eine neue Rasse.
Gentechnologie ist OUT, ElasticDreams ist IN!

Der Elastic-Teil: Hier sehen Sie die volle Leistung des Programms. 
Zögern Sie nicht! Sie können quetschen, verschmieren, deformieren und
noch mehr. Besondere Effekte zeigen Ihnen Ihre besten Freunde in ganz
besonderem Licht. Erzeugen Sie ganze Filmsequenzen. Sie können Ihre
Werke leicht in andere Programme als Bild oder als Animation exportieren.

Und zu guter Letzt der Manager-Teil: Hier werden alle notwendigen
Voreinstellungen für ElasticDreams gemacht.


Eigenschaften
-------------

*  Neuartige, leicht erlernbare Benutzerschnittstelle

*  Höchste Verarbeitungsqualität mit 24 Bit (16.8 Millionen Farben)

*  Über 50 verschiedene grafische Formate werden automatisch erkannt,
   z.B. IFF, IFFDEEP, JPEG, PHOTOCD usw.

*  Sie können Ihre Bilder in 11 verschiedenen Grafik-Formaten speichern,
   z.B. JPEG, IFFDEEP, YUV usw.

*  Die erzeugten Filmstreifen können als Einzelbilder oder im IFF-ANIM5-
   Format gespeichert werden, aber auch ein spezielles ElasticDreams-
   Format für mehr Abspiel-Geschwindigkeit ist vorhanden.

*  Direkte ScanQuix-Unterstützung

*  Beste Druckqualität dank direkter TurboPrint-Einbindung (24 Bit
   direkt)

*  Automatische, frei einstellbare Erzeugung von Bewegungsunschärfe

*  Spezielle Glättungsroutinen für beste Ergebnisse bei Bilder und 
   Animationen

*  Online-Hilfe

*  Die CD enthält die MC680x0- und PowerPC-Versionen

*  14 Spezialeffekte für den Elastic-Teil, wie z.B. Wellen, Wirbel,
   Rotationen, plastische Effekte, Pressungen, Zittern usw.

*  Und eine Menge weiterer Möglichkeiten


Preis: Nur DM 149.-

Eine technische Hotline besteht für registrierte Anwender.


   Motion Studios
   Wildermuthplatz 3
   D-28211 Bremen

   Tel.  : +49/421/249966
   Fax.  : +49/421/481620
   BBS   : +49/421/438829
   Email : MotionStudios@mail.netwave.de
   WWW   : www.vossnet.de/titanhb/motionstudios

   Hotline-Zeiten
   Mo. - Fr. 16.30-18.00 Uhr


   Vertrieb über

   Titan Computer
   Mahndorfer Heerstr. 80a
   D-28307 Bremen
   Tel. : +49/421/48 16 20
   Fax  : +49/421/48 16 20
   BBS  : +49/421/43 88 29

   Geschäftszeiten:
   Mo.-Fr. 10.00-13.00 und 15.00-19.30 Uhr
   Sa. 10.00-14.30 Uhr«


Die Übersetzung stammt von Gernod Schomberg.
(Quelle des Originals: Motion Studios / Titan Computer)

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6. Reflections 4.2 erscheint

Auch der Raytracer Reflections kommt in diesen Tagen in einer neuen Version 
auf den Markt. Der Verkaufspreis für die AMIGA-Version (68k und PPC) 
beträgt 399 Mark (Studenten erhalten gegen Nachweis eine Ermäßigung von 100 
Mark), Updates von älteren Versionen kosten zwischen 89 Mark (von v4.1) und 
349 Mark (von v1 oder v2). Für 299 Mark ist ein Cross-Update von einem 
anderen AMIGA-Raytracer erhältlich.
Im folgenden sind die Verbesserungen im Vergleich zu v4.1 aufgeführt:

»Die neue Reflections-Version 4.2 bietet eine Fülle an neuen Funktionen und 
umfangreiche neue Möglichkeiten, die dem Anwender die Erstellung 
faszinierender Effekte und umfangreicher Szenen wesentlich vereinfachen. 
Darüber hinaus wurden viele Editierfunktionen verbessert und erweitert, so 
daß auch die Erstellung realistisch wirkender, komplexer Objekte einfach 
von der Hand geht. 

Die wichtigsten Neuerungen, die wir Ihnen im Detail vorstellen möchten in 
der Übersicht:
        
 * Neue Importformate
 * Neue interaktive Animations- und Partikel-Effekte, Morphing
 * Neue Editierfunktionen
 * Neue Grundkörper
 * Interne Erweiterungen
 * Überarbeitete Hilfe, jetzt auch im HTML-Format
 * Unterstützung für Software-Entwickler
        
Als Bonus-FreeWare haben wir der Version 4.2 zusätzlich folgende FreeWare 
beigepackt:
        
 * PlugIns, Skripts und AnimFx von den Entwicklern des REFTools! Teams
 * und wie immer - vieles vieles mehr...


- Neue Importformate
--------------------        

Reflections 4.2 bietet nun Import-Möglichkeiten für die wichtigsten 3D-
Dateiformate. Damit ist der Zugriff auf eine Vielzahl der verschiedensten 
Objekte und Szenen möglich, die z. B. im Internet ( 3D-Café,  Avalon) meist 
kostenlos oder zu günstigen Preisen auch auf diversen CDs erhältlich sind. 
            
Ladbar sind:
            
 * LightwaveTM Objektdateien
 * ImagineTM Objektdateien
 * VistaProTM DEMLandschaftsdateien 
   (siehe Zusatz-CD "DEM Collection")
 * Auto-CADTM DXF und
 * Cinema 4DTM Szenendateien. 

Neu ist auch der DXF-Export von Modellen. 

Zur einfachen Erstellung von Umgebungen, wird die neue mathematische Textur 
"Landschaft" mitgeliefert.
     
Speziell für die neue Importfunktion für VistaProTM DEM-Dateien haben wir 
die Zusatz-CD "DEM Collection" erstellt, die eine Sammlung von ca. 1000 
DEM-Landschaftsdateien der USA enthält. Alles von Alaska bis Yakima. Für 
nur 69.- DM sicher eine interessante Erweiterung.


- Neue interaktive Animations- und Partikel-Effekte, Morphing
-------------------------------------------------------------

Im Bereich Animations- und Partikel-Effekte hat sich sehr viel getan:

 * Die neue Morphing-Funktion (Formwandeln) ermöglicht das Verwandeln       
   beliebig vieler Objekte. Mit dieser Funktion auch verschiedene Objekt-   
   Typen kombiniert werden.

 * Der neue AnimFX "Schweif" erzeugt einen Schweif von zerstäubenden        
   Partikeln hinter einem sich bewegenden Objekt. Ein Muß für jede Space-   
   Opera! 

 * Der neue AnimFX "PartFall" läßt die Partikel eines beliebigen            
   Partikelobjekts zu Boden fallen und dort auf Wunsch wie Gummibälle       
   abprallen. 

 * Der neue AnimFX "SnowFall" läßt aus einer Wolke von Partikeln            
   "Schneeflocken" herabrieseln, die von Wind verweht und verwirbelt werden  
   können und dann auf ausgewählten Objekten liegenbleiben. 
   Natürlich können die Flocken auch schmelzen.

 * Eine weitere Partikelfunktion ist die Möglichkeit, beliebige             
   Dreiecksobjekte mit Partikeln zu füllen.

 * Zusätzlich neu ist das Generieren von Partikelwolken, -zylindern, -      
   kugeln, -tori, -würfeln, -spiralen wie auch Partikel-Rauch und Partikel-  
   Dampf. 

 * Das Erzeugen einer Haut aus Partikeln auf einem beliebigen               
   Dreiecksobjekt und das Generieren einer Schicht aus Partikeln auf einem  
   Objekt gehören ebenfalls zu den neuen Fähigkeiten der Version 4.2.

Alle Partikeleigenschaften sind interaktiv editierbar und bieten immense 
Kombinations- und Effektmöglichkeiten!


- Neue Editierfunktionen
------------------------

Eine Reihe von Editierfunktionen sind ebenfalls neu:

 * Erweiterte Funktionen zum Positionieren und Skalieren von Objekten

 * Direkte Vergabe von Oberflächenmaterialien durch "Bemalen" von Dreiecken  
   mit der Maus

 * Maßband zum Abmessen des Abstandes zwischen zwei Punkten

 * Überführung von selektierten Punkten eines beliebigen Objekts in ein 3D-  
   Polygon

 * Interaktives Zerknautschen von Objekten

 * Automatische Erzeugung von scharfen Kanten bei Objekten mit gerundeten   
   Dreiecken mittels Angabe eines Winkelwertes

 * Direktes Selektieren von Dreiecken durch Anklicken oder durch Ziehen der  
   Maus über mehrere Dreiecke. Auch das Selektieren von Punkten durch       
   Anklicken oder Führen der Maus über die Punkte bei gedrückter Maustaste.  
   Der Auswahlradius am Mauszeiger ist frei einstellbar

 * Zusätzliche interaktive Auswahl von Punkten anhand bestimmter            
   Eigenschaften

 * Interaktive Auswahl von Dreiecken anhand bestimmter Materialien
 
 * Erzeugung einer Splinehaut zwischen zwei oder mehreren 3D-Polygonen mit   
   frei wählbarer Auflösung

 * Automatische Generierung von Gebäuden anhand einer Textdatei, in der     
   Eigenschaften wie Grundriß, Anzahl der Fenster oder Türen pro Wand,      
   Mauerstärke und die Anzahl der Stockwerke definiert werden können. Die   
   Türen und Fenster können wahlweise mit Rahmen und Glas erzeugt werden.   
   Eine ausführliche Anleitung dieser Funktion finden Sie in der neuen      
   Reflections HTML-Hilfe.


- Neue Grundkörper
------------------

Ab Version 4.2 stehen die folgenden neuen Grundkörper zur Verfügung: 

 * Gefaster Würfel:
   Ein Quader mit abgeschrägten Kanten (Fasen)

 * Gefaster Zylinder: 
   Ein Zylinder mit Fasen und optionaler Wölbung

 * Fraktale Landschaft:
   Ein aus Fraktalen generiertes Terrain mit veränderbarer Topologie

 * Polygonkäfig:
   Ein zylindrisches Grundgerüst aus Polygonen

 * Platonische Körper:
   Die 5 regulären Platonischen Grundkörper Tetraeder, Hexaeder, Oktaeder,  
   Dodekaeder und Ikosaeder (20 Flächen, 30 Kanten, 12 Ecken, siehe Bild)   
   und als Zugaben die Körper Kristall und Fußball.
   Eine ausführliche Beschreibung der Platonischen Körper finden Sie auf    
   der Web-Site der TU Freiberg
   (http://www.mathe.tu-freiberg.de/~hebisch/cafe/platonische.html).


- Interne Erweiterungen
-----------------------

Im internen Bereich wurden ebenfalls Erweiterungen vorgenommen. 

 * Die AVI-Implementation wurde erweitert. Jedes auf Ihrem System           
   installierte AVI-Format kann nun von REFLECTIONS gelesen und erzeugt     
   werden. 

 * Die Nutzung von AVI-Dateien als Animationstexturen ist nun ebenfalls     
   möglich.

 * Die Verarbeitung von Szenen mit weit über 1 Mio. Punkte ist nun ohne     
   Einschränkung möglich. 

 * Ab sofort werden Transparenzeigenschaften auch im Solidmodus             
   dargestellt.

 * Zwei neue Antialiasing-Stufen bieten Renderergebnisse in nochmals        
   verbesserter Qualität für höchste Ansprüche.

 * Die PlugIn-Schnittstelle wurde weiter ausgebaut, so daß Sie in naher     
   Zukunft mit interessanten und kostengünstigen Erweiterungen rechnen oder  
   auch eigene erstellen können. Alle neuen Animationseffekte wurden        
   bereits in dieser Version als PlugIns realisiert und erreichen somit ein  
   Vielfaches der Geschwindigkeit bisheriger Effekte.


- Überarbeitete Hilfe, nun auch im HTML-Format
----------------------------------------------

 * Die Reflections Hilfetexte wurden komplett überarbeitet 

 * Eine Suchfunktion und ein Hilfe-Index erleichtern die Navigation         
   innerhalb der Hilfe.

 * Die komplette Hilfe-Dokumentation liegt jetzt zusätzlich auch im HTML-   
   Format vor. Wegen langer Dateinamen ist diese momentan nur unter Windows  
   95 oder Windows NT 4.0 nutzbar. Eine Version mit kurzen Dateinamen ist   
   in Arbeit und kann demnächst kostenlos aus unserem Download-Archiv       
   geladen werden.
   Die aktuelle Online-Version der HTML-Hilfe kann von allen                
   Betriebssystemen genutzt werden.


- Unterstützung für Software-Entwickler
---------------------------------------

 * Software-Entwickler können zur Erstellung eigener PlugIns eine           
   umfangreiche Dokumentation und Quelldateien sowie fertige                
   Programmgerüste anfordern. Schreiben Sie an ref@oberland.com!


- Bonus-FreeWare im Lieferumfang derVersion 4.2:
------------------------------------------------

 * Von den Entwicklern des REFTools! Teams:

   * TextureMagic 3D I und TextureMagic 3D II 
     für Windows 95 und Windows NT
     PlugIn mit jeweils 20 prozeduralen Texturen und einer kleinen Windows-  
     Hilfedatei. (nur für Reflections-Vollversion!)

   * verschiedene nützliche Skripts

   * interessante AnimFX-Skripte wie z. B. Plasma-Ring-Explosion oder       
     flackernde Lichtquelle

   * PowerTools PlugIn mit Funktionen zur interaktiven Objektmanipulation


Ausführliche Infos und Downloads zu diesen und anderen FreeWare-Zusätzen 
finden Sie direkt auf den Seiten des  REFTools! Team 
(http://www.duisburg.netsurf.de/~michael.krafzik/ref/reflections.html).

 * und wie immer - vieles vieles mehr...
   Den kompletten Umfang des CD-Inhalts der Windows-Version finden Sie auf  
   einer eigenen Seite!


Anwender der Version 4.0 oder älter kommen natürlich auch in den Genuß 
aller neuen Features der Version 4.1, die im vorigen Update (Juli 1997) 
implementiert wurden.


Noch Fragen? Schreiben Sie an ref@oberland.com!«


(Quelle: Oberland Computer)

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7. Käufer des Aminet Set 6 erhalten Wildfire zum Sonderpreis

»Wildfire\5(_PPC) & Aminet Set 6


Mit dem soeben bei Stefan Ossowskis Schatztruhe erschienenen Aminet Set 6
erhalten die Käufer einen Gutschein, mit dem Sie die preisgekrönte
(Amiga Plus Award 1997, bestes Animationsprogramm) spezial-Effekt Software
für Animationen und Einzelbilder, Wildfire\5 oder Wildfire\5_PPC, zu einem
Sonderpreis bei Oberland Computer (info@oberland.com) erhalten können.

Das Wildfire-Team (email: eksec@eure.de) hat sich mit Stefan Ossowski
darauf geeinigt, daß Käufer des Aminet Sets 6   50 DM beim Kauf von
Wildfire\5(_PPC) angerechnet bekommen.


                     normaler         Preis für Käufer
                      Preis           des Aminet Set 6

Wildfire\5           299,00 DM            249,00 DM

Wildfire\5_PPC       399,00 DM            349,00 DM


Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Arbeit mit Wildfire.


Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Küssner



Wildfire Support:
contact:  eksec@eure.de
homepage: http://www.oberland.com/amiga/wildfire/


Wildfire Verkauf:
Oberland Computer
In der Schneithohl 5
61476 Kronberg
Germany
Tel. ++49-(0)6173-6080
email: info@oberland.com


Aminet Set 6 Verkauf:
Stefan Ossowskis Schatztruhe Gesellschaft für Software mbH
Veronikastr. 33 - 45131 Essen - Germany
Phone: ++49-201-788778  Fax ++49-201-798447
mailto:stefano@schatztruhe.de http://www.schatztruhe.de/
Visit our Web site and join our mailing-list.«


Noch einige Informationen zum Aminet Set 6: Es ist ab sofort zum Preis von 
59 Mark bei der Schatztruhe GmbH erhältlich. Neben etwa 4 GB FD-Software 
enthält es die Vollversionen der Aminet-CDs 20 bis 23.

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8. Magische Tage in Trier werden zum dritten Mal veranstaltet

Nachfolgend die wichtigsten Daten der wohl nach der Köln-Messe größten 
AMIGA-Veranstaltung Deutschlands:

»MTT'98 in Kurzform

Termin:
Samstag, den 25. April 1998
Sonntag, den 26. April 1998

Ausstellungsort:
Gebäude C der Universität Trier
Nähere Infos wie man die Uni findet, und wo sich das Gebäude C findet,
könne sich sich auf den Informationsseiten der Universität ansehen.

Veranstalter:
Amiga1 e.V.
Sauertalstr. 18
D-54675 Wallendorf

Tel./Fax.: 06565/944006
EMail: mtt98@amiga1.org

Eintrittspreis:
Kostenlos!

Öffnungszeiten:
Samstags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sonntags von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Ziele:
Als wir uns vor mehr als zwei Jahren mit dem Gedanken befaßten, eine Amiga-
Messe zu veranstalten, hatte dies einige sehr klare Gründe. Zum einen ging
es darum, zu versuchen, die stetig kleiner werdende Amiga-Gemeinschaft 
wieder näher zusammenzubringen, und vor allem auch um zu zeigen, daß der 
Amiga immer noch eine durchaus interessante Plattform ist. Desweiteren 
wollten wir versuchen, den Kontakt zwischen Entwicklern/Händlern und den 
Amiga-Usern in unserer Region zu fördern. Dies gilt heute mehr denn je, da 
es im Umkreis von mehr als 150km keinen Amiga-Händler mehr gibt.
Bis heute haben sich diese Ziele nicht verändert, aber sie wurden ergänzt.
Die MTT sollen vor allem auch Shareware-Entwicklern und kleinen Firmen eine
Möglichkeit bieten, ihre Produkte vor einem interessierten Publikum zu
zeigen, und dies, ohne dafür unbezahlbare Standmieten zahlen zu müssen.
Nicht zuletzt geht es bei den MTT 98 auch darum, ALLEN Computerbegeisterten
zu zeigen, daß es noch Alternativen zu den Windows-Systemen gibt.

Themenbereiche:
Nachdem die beiden vorhergehenden Ausgaben der MTT durchaus als erfolgreich
bezeichnet werden können, wollen wir das Konzept der Messe nicht ändern.
Aber wir haben es ausgebaut! Eines der erklärten Ziele der MTT 98 ist es,
Alternativen zu Windows-Systemen zu zeigen. Wir werden daher 4 verschiedene
Plattformen berücksichtigen. Dies sind: Amiga (natürlich), Newton, Apple
Macintosh und Linux. Es dürfte also für jeden etwas Interessantes dabei
sein.
Aber auch andere Bereiche rund um die Informatik werden vertreten sein.
Hierzu gehört natürlich auch das Internet mit all seinen Facetten.
Hinzu kommt dann noch eine Reihe mit Vorträgen und Workshops.

Seminare und Workshops:
Nach dem durchschlagenden Erfolg der Seminare und Vorträge im letzten Jahr
werden wir natürlich auch während den MTT 98 einige Seminare organisieren.
Sobald wir nähere Details hierzu haben, werden wir den Abaufplan hier
veröffentlichen.«


Folgende Firmen/Personen haben ihre Teilnahme zugesagt:

* Amiga International
* Haage & Partner
* Phase5
* RBM
* Stefan Ossowski
* Stefan Kost (Sound FX)
* Feo Elektronik GmbH (Steffen Raach)
* Stefan Ruppert
* Village Tronic
* Amiga User Group Wiesbaden

Auf http://www.amiga1.org/html/mtt98.html kann man nähere Informationen 
über die Veranstaltung abrufen.

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9. AMIGA-Anwender wählen Mitglied im ICOA-Steering-Committee

»Candidates announced for User Representative election

The Jay Miner Society (JMS) today released the official list of
candidates for the forthcoming election of a User Representative to
the Steering Committee of the Industry Council of the Open Amiga
(ICOA).  Voting will begin on 23rd March.

The User Representative will have a full voting seat on the Steering
Committee for a period of one year, alongside the four seats for those
elected by ICOA members and a permanent non-voting veto seat occupied
by an Amiga Inc representative.  This position has been created to
ensure that the ICOA makes decisions that not only satisfy programmers
and manufacturers, but benefit Amiga users in general.  It combines
the roles of consumer advocate, opinion-gatherer, strategist and
community liaison. The JMS and other user organizations will provide
support for this demanding job.

The candidates are:

    Bill Borsari <tekmage@wam.umd.edu>
    Craig Delahoy <craigd@ansonic.com.au>
    Paul Haggins <graphixd@wonder.ca>
    Timothy Vincent Rue <timrue@mindspring.com>

Voters can submit their votes from 23rd March onwards at the JMS
election web site <URL:http://www.jms.org/election/> or by e-mail.
Forms for voting by e-mail can be obtained by writing to
<jms@cnct.com> with the Subject line "send english voting-form".

For further information about the election, please contact Ben
Hutchings <worc0223@sable.ox.ac.uk> of the Jay Miner Society, or
Fleecy Moss <fleecy@netreach.net> of the Industry Council of the Open
Amiga.

---

The ICOA <URL:http://www.amiganet.org/icoa/> is a non-profit
organization which develops and promotes standards, and provides
support for Amiga developers.  It has been chosen by Amiga Inc to
provide the official developer support program for the Amiga in
future.

The JMS <URL:http://www.jms.org> is a non-profit international user
group devoted to empowering Amiga users and fostering the spirit of
the Amiga.  It created the ICOA initiative and launched it in May
1997.«

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10. Neuauflage des AMIGA-University-Wettbewerbs gestartet

»FOR IMMEDIATE RELEASE -- March 17, 1998

Just a few months ago, four lucky Amiga-users won fantastic prizes playing
the Amiga University trivia game at http://www.amigainformer.com/amigau/.

Now's YOUR chance to win one of the following prizes:

GRAND PRIZE : A1200 Magic Pack computer system

FIRST PRIZE : An assortment of Vulcan Software games, including:

 *  Valhalla 1, 2, and 3
 *  Uropa 2 CD
 *  Final Odyssey CD
 *  The Strangers AGA CD
 *  JETPilot
 *  Burnout AGA
 *  Tiny Troops
 *  Hillsea Lido
 *  Bograts AGA
 *  Time Keepers
 *  Time Expansion
 *  PC-to-Amiga analog joystick adapter

SECOND PRIZE : Aladdin 4D 5.0 modeling and rendering software

(2) THIRD PRIZES : Aweb-II 3.1/AirMail Pro Bundle

(4) FOURTH PRIZES : A selection of Turtle Lightning CD-ROM software

(4) FIFTH PRIZES : Golden Image Pen-mouse

All told, there's almost two thousand dollars worth of prizes. You can make
yourself eligible to win prizes by attempting our challenging
Amiga-oriented trivia questions. The more answers you get correct, the
better chance you have of winning! New questions will be posted every two
weeks for two months.

Don't delay, play the Informer's Amiga University Online Sweepstakes game
right now!

The Amiga University is sponsored by The Amiga Informer magazine, Pantheon
Systems Company, Amiga International, Turtle Lightning Software, Nova
Design, Amitrix Development, and Toysoft Development.

--

Thanks,

Ted Wallingford

Pantheon Systems / GamaSoft

http://www.pantheonsys.com/«
@ENDNODE

@NODE "Kurzmeldungen" "Kurzmeldungen"
@TOC "MAIN"

Gehört - notiert
----------------

AMIGA-Meldungen
---------------

* Die von Index Information geplante AMIGA-kompatible Neuentwicklung mit    
  Namen "BoXeR" soll gut informierten Kreisen zufolge in zwei bis drei      
  Monaten zum Preis von etwa 1500 US-Dollar für die 68060-Version auf den   
  Markt kommen. Genaue Preise sollen in Kürze bekanntgegeben werden. 

* Anti-Gravity plant angeblich einen auf dem "BoXeR" von Index Information   
  basierenden AMIGA-Clone, bei dem für die PowerPC-Erweiterung jedoch        
  WarpOS statt der Softwarelösung von Phase 5 zum Einsatz kommen soll.

* Das "AMIGA-auf-einer-Karte"-Projekt (AMIGA aktuell berichtete in Ausgabe  
  2/98) droht zu scheitern. Hersteller HiQ hat offenbar erst von einem      
  kleinen Teil der Besteller Geld erhalten, mit dem die Entwicklung          
  finanziert werden soll.

* Virus im Aminet: Für etwa elf Stunden befand sich Anfang März eine Datei  
  im Aminet, die bei Aufruf die Startup-Sequence und User-Startup löschte.  
  Das Programm war im Archiv util/wb/ReOrgIt.lha enthalten.

* Aminet, die zweite: Der FD-Pool beinhaltet neuerdings ein Verzeichnis, in  
  dem Support-Software von Phase 5 zu finden ist: biz/p5.

* Und Aminet zum dritten: Der Hauptserver in den USA ist schon wieder       
  ausgefallen. Diesmal hat man jedoch reagiert und einen Ersatz-Hauptserver  
  http://de.aminet.net/aminet eingerichtet. Somit ist gewährleistet, daß    
  bis zur Wiederaufnahme des Betriebs in den USA (voraussichtlich           
  Anfang April) weiterhin neue Software in den weltweiten FD-Pool gelangt.
 
* Bei Haage & Partnber sind die Videoeffekt-Software X-DVE und der          
  Schriften-Generator FontMachine jeweils in Version 3 erschienen.
  Des weiteren ist der Raytracer Tornado 3D nun in der Version 1.5          
  verfügbar, das Update ist kostenlos.
  Ein kostenpflichtiges Update auf v3.1 gibt es für den Macintosh-Emulator  
  Fusion. Der Preis für Besitzer älterer Fusion-Versionen beträgt 30 Mark   
  plus 8 Mark für Porto und Verpackung. 

* Nach langem Warten liefert Eagle Computer mittlerweile sein Linux-Paket   
  aus. Der Verkaufspreis beträgt 69 Mark. Eine PowerPC-Version ist in       
  Planung.

* Paul Nolan, Programmierer der bekannten Bildbearbeitungssoftware          
  Photogenics, deren Vertriebsfirma Almathera vor einer Weile in Konkurs    
  gegangen ist, arbeitet an einer Neuauflage des Programms.                 
  "Photogenics Ng", so der Projektname, soll ein vollkommen neues Programm   
  mit einer anderen grafischen Benutzeroberfläche werden, das keinerlei     
  Sourcecode des Vorgängers enthält. Nähere Informationen sind auf          
  http://www.users.dircon.co.uk/~pnolan/photogenics.html nachzulesen.

* Zum ersten Mal seit über vier Jahren findet an der Westküste der          
  Vereinigten Staaten wieder eine AMIGA-Messe statt: Die "AmiWest '98" wird  
  am 11. und 12. Juli in Sacramento, Kalifornien, abgehalten. Vom 10. bis   
  13. Juli wird zudem eine vom Industry Council for Open AMIGA (ICOA)       
  organisierte Entwicklerkonferenz veranstaltet. Weitere Informationen gibt  
  es im Internet unter http://www.sacc.org/amiwest/

* Nachdem Netscape den Sourcecode seines Navigators voraussichtlich in      
  diesen Tagen veröffentlicht, wird die Entwicklung (mindestens) einer      
  AMIGA-Version immer wahrscheinlicher. Mittlerweile haben sich Software-   
  Programmierer zu Teams zusammengeschlossen, um die Internet-Software für  
  möglichst viele Plattformen zu portieren. Kontaktadresse im Internet ist  
  http://www.openscape.org

* Dagegen ist eine AMIGA-Version des WWW-Browsers "Opera" offenbar wieder   
  in weite Ferne gerückt. Obwohl sich mehrere Tausend AMIGA-Anwender beim   
  Hersteller Opera Software für eine Portierung stark gemacht hatten - von  
  fünf Plattformen erhielt lediglich eine Macintosh-Portierung größeren     
  Zuspruch -, ist man sich einem offiziellen Statement des Unternehmens     
  zufolge nicht sicher bezüglich der Ernsthaftigkeit des Interesses.


Von DOSen und Äpfeln (sowie weitere Nicht-AMIGA-Meldungen)
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* Der Hildesheimer Computerhersteller Pios vertreibt nun auch                
  Pentium(II)-Rechner. 

* T-Online-Chef Peter Tschenkotysch informierte AMIGA aktuell schon im      
  Vorfeld über das Ergebnis einer am 29.02. dieses Jahres in Auftrag        
  gegebenen Untersuchung, die am 01.04. in Berlin-Bad Godesberg             
  veröffentlicht wird: Demnach ist T-Online der Online-Dienst mit dem       
  besten Datenschutz. Es sei für Hacker praktisch unmöglich, Zugangsdaten   
  von Kunden o.ä. an sich zu bringen. Die in Selbstversuchen ermittelte     
  Wahrscheinlichkeit liege bei ca. 1 : 1.498.000.000.000.000, so            
  Tschenkotysch weiter. Wem es dennoch gelinge, fremde Daten zu ermitteln,  
  erhalte als Anerkennung die beliebten "T-Online Power Tools".
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@NODE "Geruechte" "Gerüchteküche"
@TOC "MAIN"
  
Gerüchteküche
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* Die Programmiersprache "BlitzBasic" soll in einer PowerUp-Variante        
  erscheinen. 

* Derzeit soll sich ein Freeware-C-Compiler, der WarpOS-Programme erzeugen  
  kann, im Beta-Stadium befinden.

* Carl Sassenrath arbeitet angeblich am AMIGA OS 3.5 mit.

* DCE erwägt einem Gerücht zufolge die Entwicklung eines AMIGA-Laptops.
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@NODE "Schlusswort" "Abschließend"
@TOC "MAIN"

Abschließend
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Das Beispiel "AMIGA OS 3.5" hat gezeigt, daß auch unter Gateway 2000 nicht 
alles so schnell und reibungslos abläuft, wie erhofft - aber wer hätte das 
auch erwartet? 
Jetzt, ein Jahr nach dem Aufkauf der AMIGA Technologies GmbH, wird endlich 
mit der Entwicklung der neuen AMIGA-Betriebssystemversion begonnen. Kein 
Wunder, daß mittlerweile selbst bei den AMIGA-Offiziellen nicht mehr von 
einem Erscheinungstermin Sommer oder gar Frühjahr dieses Jahres die Rede 
ist. Das AMIGA OS 3.5 wird wohl im günstigsten Fall etwa zu dem Zeitpunkt 
erscheinen, für den ursprünglich bereits der runderneuerte Nachfolger, 
Version 4.0, geplant war, Ende dieses Jahres also - es sei denn, man 
beschränkt sich beim OS 3.5 auf kosmetische Korrekturen und Integration 
bestehender AMIGA-Software. Vorausgesetzt, eine Zusammenarbeit mit der  
jeweiligen Nummer 1 im Hard- und Software-Bereich käme zustande, wäre mehr 
als ein solcher Mini-Schritt zu erwarten:

Mit Haage & Partner sowie Phase 5 wären an dem Projekt zwei der wichtigsten 
AMIGA-Firmen beteiligt, die auf ihren Gebieten bereits großartige Arbeit 
geleistet haben:

* Phase 5 hat den AMIGA im Alleingang mit dem PowerPC-Prozessor             
  ausgerüstet. Weitere spektakuläre Projekte befinden sich in Entwicklung   
  bzw. sind geplant.

* Haage & Partner macht immer wieder mit sehr hochwertigen AMIGA-           
  Anwendungen auf sich aufmerksam, sei es als Hersteller oder Distributor.
  Schlüssel zum Erfolg sind v.a. die hervorragenden Programmierer, die das   
  Unternehmen beschäftigt. Dies würde sich auch positiv auf das AMIGA OS    
  3.5 niederschlagen.

Eine spannende Frage bliebe: Würden die beiden Hersteller ihre deutlichen 
Differenzen im PowerPC-Bereich beilegen oder wenigstens ungeachtet dieser 
problemlos zusammenarbeiten können?

Bleibt abschließend zu hoffen, daß es bis zur nächsten Ausgabe von AMIGA 
aktuell endlich Konkreteres zum AMIGA OS 3.5 zu vermelden gibt. 


Damit bis nächsten Monat, oder auf gut deutsch: Ich habe fertig.

Euer

Carsten Schröder


@ENDNODE

