* Neues Netzwerk: PCSI * Bulletin-ID: 263014DB0GV * de DK9OM @ DB0GV *

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 j <<< DECUS$DUA0:[NOTES$LIBRARY]NET_SIG.NOTE;1 >>>
 z   -< Network-SIG >-
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Note 59.0y PSCIz  1 reply
DECUS::PANIGL "TU-Wien/EDVZ 0043222/58801-3614"a 64 lines   6-FEB-1989 23:21
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 m NEUES ÜBERTRAGUNGSMEDIUM AM NETZWERKSEKTOR
bPSCI  (Power Supply Computer Interconnect)

   In einem gemeinsamen Projekt von Mitarbeitern des EDV-Zentrums, Abteilung
   Prozessrechenanlage und Assistenten des Institutes für Allgemeine Elektro-
   technik wurde eine revolutionäre neue Übertragungstechnik am Gebiet der
   Computernetze entwickelt.

   Die Ausgangssituation an der TU-Wien, mehrere Gebäude innerhalb des selben
   Stromversorgungskreises, animierte uns, auf der Basis von, in das Strom-
   versorgungsnetz eingespeisten Trägerfrequenzen, ein "verkabelungsfreies"
   Computernetz zu schaffen.

   Einige besondere Eigenschaften der Ethernetcontroller von DEC in
   "Zusammenarbeit" mit den Spannungsversorgungen bei Q-Bus-Systemen
   brachten uns auf die Idee, die vorhandenen DECnet-Protokolle mit einigen
   Erweiterungen zu versehen.

   Auf Q-Bus-Basis konnten wir den Testbetrieb bereits erfolgreich beenden.
   Sowohl DEQNA (ab Revision E) als auch DELQA haben sich hervorragend
   bewährt.

   Die Funktionen dieses Netzes umfassen nicht nur die bekannte und bewährte
bECnet-Funktionalität am Ethernet, sondern sogar (mittels spezieller
   Störfrequenzen) das sogenannte "Triggern" von LAVC-Knoten.  Das heißt, Sie
   haben nun jederzeit die Möglichkeit innerhalb des selben Stromversorgungs-
   kreises, jeden Rechner, dessen Ethernetadresse Sie kennen, "remote" zu
   Booten (wenn Sie wollen fungiert dabei Ihr Rechner als Boot-Knoten).

   Wir sind dabei, in einer zweiten Phase dieses Projektes auch BI-Bus und
   sogenannte "busless" Systeme (VAXstation 2000, 3100) zu integrieren.  Die
   PCSA-Protokolle werden auf Integrierbarkeit untersucht.

   Als Einschränkung muß lediglich angemerkt werden, daß wir bisher noch
   keine ausreichende Datensicherheit erreichen konnten, wenn das Zielobjekt
   nicht vom gleichen Umspannwerk versorgt wird.

   Wir mußten vorübergehend die verwendeten Protokolle nicht unerheblich
   um Fehlerkorrekturelemente erweitern, da sich gezeigt hat, daß das
   Umschalten von Generatoren in manchen Fällen zu Deadlock-Situationen und
   in einem Fall zum Zusammenbruch der Stromversorgung in einem gesamten
   Bezirk geführt hat (wir vermuten, daß die in der E-Wirtschaft häufig
   verwendeten Steuerrechner vom Typ PDP-8 eine zu große Kompatibilität mit
   den Nachfolgemodellen PDP-11 bzw. VAX aufweisen).  Weiters kam es in
   einigen wenigen Fällen zu einer Beeinflussung der Stromzähler.

   Die Übertragungsrate liegt derzeit effektiv (Controller <-> Controller)
   bei etwa 100 KW, kann jedoch theoretisch noch wesentlich gesteigert
   werden.

   Um die Betreibbarkeit des entwickelten Netzwerks gewährleisten zu können,
   müssen noch entsprechende Abkommen und Vereinbarungen mit den Elektrizi-
   tätsversorgungsbetrieben getroffen werden.

   Wenn Sie genauere Informationen benötigen (der Forschungsbericht ist in
   Arbeit und ergeht an alle E-Wirtschaftsbetriebe innerhalb der EG) wenden
   Sie sich bitte an Ihr zuständiges E-Werk.  In besonders dringenden Fällen
   bin ich allerdings gerne bereit auch selbst weitere Auskünfte zu erteilen.

All disclaiming
Yours
Chris$NETigel

   (Die bisher aufgewendeten Forschungsmittel belaufen sich auf etwa 0,28%)



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Note 59.1y PSCIz   1 of 3
DECUS::KOBE "Peter Kobe, Phys. Inst. Uni Bonn"b 13 lines   9-FEB-1989 13:53
 r -< PCSI Schwierigkeiten (59.9) >-
-z-z-p-

    Wir haben uns das Netz von unserem lokalen Umspannwerk installieren
blassen.
bEs läuft im Prinzip ausgezeichnet. Nur mit den Anschlüssen der
bTerminals haben wir noch Probleme. Die Schukodose unterscheidet
bnicht zwischen Phase und Nulleiter. Daher gibt es beim Übergang
bauf den Sub.-Min.-D 25 Pol Stecker immer wieder Vertauschungen
bzwischen Pin 2 und Pin 3. Wir haben jetzt einer Consulting-Firma
bden Auftrag gegeben, in unserem institut alle 3-Poligen Schuko-
bstecker durch Euro-Stecker zu ersetzen. Bei Terminals mit
bAnschluß an ein Modem geht es aber gut, da dort Drehstromstecker
bgenommen werden, an denen ja 5 Pinne belegt sind.

bPeter



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Note 59.2y PSCIz   2 of 3
DECUS::NEVELING "Walter J. Neveling, BAYER AG"b 31 lines   9-FEB-1989 16:12
 k -< Wir sind der Lösung bereits nahe(zu 59.1) >-
-z-z-p-

    Es gab früher mal Haussprechanlagen, die über das Stromnetz liefen.
bProbiert's doch mal mit den Dingern und entsprechend angepassten
bAccustikkopplern; solche, die den Pipser nicht in Strom umsetzen,
bsondern über eine Verstärkeranlage laut genug für die Sprechanlage
bmachen. Auf der Rechnerseite muß natürlich das Mikrofon am
bAkustikkoppler angepaßt werden. aber das dürfte Euch Physikern doch
bnicht schwer fallen. Unter Umständen gibts dafür auch
bForschungsmittel vom BMFT (Bundesminister für Formulare und
bTouristik). Bei Europaeischen Forschungsvorhaben dürft Ihr vielleicht
bauch jedes Quartal in Paris berichten! (Wenn die in Brüssel sitzen -
bda ist es auch schön - kann man ja mal ein soziologisches
bForschungsprojekt - natürlich mit Rechnereinsatz - starten, ob die
bnicht besser wo anders sein sollten (auch wieder ein Anlaß zum
breisen). Wenn sich das System durchsetzt, so muß man auch im Rahmen
bder internationalen Forschungsnetze zusätzliche genormte Umspanner
bbauen, da die oben erwähnten Sprechanlagen keine Vertauschung der
bPhasen vetragen. Da hat der DIN-Ausschuß (hat nicht direkt was mit
bAusschuß oder Abfall zu tun) und ISO oder CCITT auch wieder was zu tun
b(kann man als Initiator mitarbeiten). Wir rechnen dann baldigst mit
beine Blue Book, oder heißt das nicht im Englischen Pink Book. Beeilt
bEuch mal, wir von der Industrie haben bereits um Unterstützung für
bsolche Projekte gebeten; vor allem für internationale Kommunikation,
bda wir bereits viel Erfahrung mit 'langen Leitungen' bei EDV-Vorhaben
bhaben; möchte sagen: die haben wir immer!

bWalter

bPS: NU war aber schon Aschermittwoch!
bWorum gings eigentlich ursprünglich in der Konferenz?

calter


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Note 59.4y PSCIz   4 of 4
DECUS::GIMMz i 8 lines  16-FEB-1989 17:17
 y -< Netzwerktest >-
-z-z-p-

    Leider gab es nach Installation des Netzwerks durch das hiesige
bStromversorgungsunternehmen ein Problem: Bei Übertragungsraten
bvon mehr als 8 kW wurden nicht nur - wie beabsichtigt - alle
bWorkstations sondern (vermutlich über die im Stromversorgungsnetz
bbetriebenen Babyphone) auch alle Mitbürger unter 1 Jahr im Bereich
bdes örtlichen Umspannwerks gebootet. Was sollen wir jetzt machen ???

bH.Gimm



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Note 59.5x PSCIz    5 of 6
DECUS::BELLOF "Rüdiger Bellof, Degussa, FB IS"a 13 lines  17-FEB-1989 08:01
 y -< die Lösung?? >-
-z-z-p-

    Wir haben diesbezüglich gute Erfahrungen mit einer zusätzlichen
bModulation auf dem Träger erreicht.
bNach verschiedenen Tests zeigte es sich, daß das Wiegenlied von
bBrahms oder die Kleine Nachtmusik von Mozart verblüffende Wirkungen
bhervorbrachte.
bWie uns viele Anrufe erleichterter Mütter bestätigten, wurde durch
bdie zusätzliche Modulation ein SUSPEND der gebooteten jungen
bMitbürger in den Hibernate-Zustand erreicht.
bInwieweit dies auch der verbesserten Taktung der Netzknoten dient,
bwurde noch nicht untersucht...

bmfg R. Bellof



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Note 59.6y PSCIz   6 of 6
DECUS::TITZE "Otto, Kernphysik THD, 06151/162916"  38 lines  17-FEB-1989 10:19
 z    -< Irrwege >-
-z-z-p-

Irrwege...

Die bisher angegebenen Lösungen für die Störungen im PSCI
Netz zeigen zwar einen gewissen Einfallsreichtum, führen
aber doch letztlich in die falsche Richtung.

Auf Grund eines anderen laufenden Entwicklungsprojektes bei
uns glauben wir den entscheidenden Durchbruch erzielt zu haben.

Wir können mit 90% Sicherheit sagen, daß die Störungen und Ausfälle
von den wechselnden Anteilen von Atomstrom-Komponenten im Netz
herrühren. Dies sind spezielle Frequenzanteile die typisch für
jedes Kernkraftwerk("Jedes Kernkraftwerk hinterläßt seinen
eigenen Fingerabdruck im Netz") sind und leider partiell mit dem
Ethernet Spektrum überlappen.

Wir haben versuchsweise unseren "Anti-Biblis Filter" vor das Netz
geschaltet und konnten damit erstaunlich niedrige Ausfallraten
erreichen. Es handelt sich hierbei um ein vor der Fertigstellung
befindliches Gerät, Produkt einer mehrjährigen Forschungsarbeit, die
in einer "Volks-Version" demnächst auf den Markt kommen wird und es
jedem Mitbürger erlaubt Atomstrom-Anteile zuverlässig zu
detektieren(SHOW-Mode) und/oder diese Anteile zurückzuweisen(REJECT).

Da im REJECT Mode(wo normalerweise das Licht ausgeht) natürlich auch
PSCI zusammenbricht, mußten wir das Gerät mit einem AVERAGE Mode
modifieren, wo diese Anteile in eine unkritischen Frequenz-Bereich
verschoben werden. Man wird dies als zusätzliche Option erwerben
können.

 ***  Diese Mitteilung ist DECUS-VAX CONFIDENTAL und ich bitte Sie bevor
dsie dies lesen, eine entsprehende Non-Disclosure Erklärung per
dMail an mich zu senden. Bitte haben Sie Verständnis für diese
fssnahme, zumindest bis die Patente für unser Gerät erteilt
dsind. Es handelt sich hier um ein erhebliches Marktvolumen!

Otto Titze
