Aktuelle Hinweise zu BECKERtext II Amiga Zusätzlich zu den im Handbuch beschriebenen Befehlen sind noch drei weitere hinzugekommen: WORKBENCH [0/1] Dieser Befehl ermöglicht es bei Verwendung eines eigenen Screens für BECKERtext II, den Workbench-Screen zu schließen bzw. zu öffnen. Beim Start von BECKERtext II auf einem eigenen Screen versucht das Programm, den un- nötigen Workbench-Screen zu schließen. Sollte dies nicht funktioniert haben, weil z.B. noch ein aktives Fenster geöffnet war, so können Sie bei Speichermangel dieses schließen und mit dem Befehl WORKBENCH 0 den Screen schließen. Umgekehrt können Sie den Workbench-Screen wieder mit WORKBENCH 1 öffnen, wenn genügend Speicher vorhanden ist. MLÖSCHE Dieser Befehl löscht die Inhalte aller Maskenfelder, wenn Sie eine Maske geladen haben. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie eine Maske ausge- füllt und gedruckt haben und wieder neu ausfüllen wollen. LÖSCHEDATEI [dateiname] Dieser Befehl löscht Dateien auf externen Datenträgern wie Disketten oder Festplatten. Wird ein Dateiname angegeben, so wird die gewünschte Datei gelöscht. Ohne Angabe einer Datei erscheint der Dateirequester. Vor dem Löschen erfolgt eine Sicherheitsabfrage, ob die Datei wirklich gelöscht werden soll. Der Befehl 'Lösche Datei...' erscheint auch im Standardmenü unter 'PROJEKT'. OHNEKOPF [0/1] Im WYSIWYG-Modus wird beim Druck auf die Tasten PgUp und PgDn die jeweils vorherige oder nächste Seite angezeigt. Dabei beginnt die Ausgabe jeweils am Seitenanfang. Ist jedoch ein sehr großer Kopf oder oberer Rand definiert, so wird nur der Kopf und die erste Zeile angezeigt. Nach dem Befehl OHNEKOPF 1 beginnt die Ausgabe mit der ersten Textzeile der Seite. Druckausgabe in Datei: Ab dieser Version ist es möglich, die Druckausgabe in eine Datei anstatt zum Drucker zu schicken. Die Druck-Dialogbox enthält dazu unter 'Optionen' das Feld 'in Datei'. Wird diese Option ausgewählt, erscheint vor dem Druck ein FileRequester, mit dem man den Namen für die Ausgabedatei bestimmen kann. Diese Datei kann dann später gedruckt werden, z.B. durch 'Copy text.out to PAR:' oder 'Copy text.out to SER:' (jedoch nicht 'to PRT:' !) Werden beim Druck in eine Datei mehrere Kopien verlangt, so wird dies bei der Ausgabe ignoriert, da es schneller und platzsparender ist, die erzeugte Datei mehrfach mit 'Copy' auszugeben. Neue Steuersequenzen für Druckertreiber: BECKERtext unterstützt jetzt auch Drucker, die selbsttätig mehrere Kopien von einer Druckseite ausgeben können. Dies ist vor allem für Laserdrucker interessant. Durch dieses Verfahren muß der Inhalt einer Seite nur einmal zum Drucker geschickt werden, wodurch die Übertragungszeiten zum Drucker geringer werden. Folgende Sequenzen werden von BECKERtext benutzt: Vor Beginn der mehrfach zu druckenden Seite kann eine Sequenz definiert werden, die optional die Anzahl der Kopien enthält: .copystart * Startsequenz zu Beginn der Seite .startpara * Parameter-Typ für Anzahl der Kopien, -1 bedeutet kein Parameter .copystart2 * optionale Abschlußsequenz Am Ende der Seite werden analog folgende Sequenzen zum Drucker geschickt: .copyend * Sequenz am Ende der Seite .endpara * Parameter-Typ für Anzahl der Kopien, -1 bedeutet kein Parameter .copyend2 * optionale Abschlußsequenz Ein Beispiel für die neuen Sequenzen steht in HP_Laserjet.prt Während des Druckens erscheint jetzt in der Titelzeile die Nummer der Seite, die gerade gedruckt wird so wie die Anzahl der noch zu druckenden Seiten. Der Ausdruck kann einfach durch Betätigen des Close-Gadgets dieses Fensters abgebrochen werden. Ergänzung zum Handbuch, Kapitel 2.3 Wenn Sie mit dem Workbench-Befehl 'Duplicate' eine Kopie der Original- Disketten erstellt haben, sollten Sie anschließend den Namen der Kopie von 'copy of BT-II-2' wieder in 'BT-II-2' ändern. Benutzen Sie dazu den Befehl 'Relabel' aus dem Workbench-Menü. Korrektur zum Handbuch, Kapitel 3.4 Anders als im Handbuch auf Seite 162 beschrieben vergibt BECKERtext-II die folgenden Dateikennungen automatisch: .TXT für BECKERtext-Dokumente .MSK für BECKERtext-Masken .OUT für den Dateinamen beim Drucken in eine Datei Die Kennung muß also nicht, kann aber angegeben werden. Die Kennung .ASC für ASCII-Dateien wird nach wie vor nicht automatisch vergeben. Andernfalls müßte nach einer Änderung an einem Druckertreiber oder einem Menü der Dateiname jedesmal geändert werden, da aus einem STANDARD.PRT ein STANDARD.PRT.ASC würde. FileRequester Durch Eingabe von können die Gadgets der Laufwerke der Reihe nach aktiviert werden. Bei der Auswahl eines Laufwerkes erscheint in der Zeile "Ordner" nicht mehr der physikalische Laufwerksname, sondern der logische (evtl. mit ASSIGN gesetzt). Beim Anklicken der Gadgets für TXT: oder PIC: wird automatisch der Suffix auf "*.TXT" bzw. "*.IFF" gesetzt. Maske Beim Erstellen einer Maske ist jetzt bei Definition von Maskenfeldern ein zusätzlicher Parameter zulässig. Bei 'MASKE 5 Z' wird ein Maskenfeld für die Aufnahme von 5 Zeichen mit 10 CPI erzeugt. Ohne diesen zusätzlichen Parameter wird die Angabe nach wie vor je nach Lineal als cm- oder Inchwert interpretiert. Werden Masken mit Proportionalschriften oder z.B. 12 CPI ausgefüllt, so scheint sich die Maske in ihrer Länge zu ändern. Das ist allerdings nur auf dem Bildschirm so, der Ausdruck erfolgt exakt justiert. Die Ursache liegt in der begrenzten Auflösung des Bildschirms und damit zusammenhängenden Ungenauigkeiten. Druckertreiber Es steht jetzt ein BT-II Druckertreiber 'Generic.PRT' zur Verfügung, der im Zusammenhang mit dem gleichnamigen Preferences-Treiber dazu dient, Texte zu erstellen (am zweckmäßigsten über den Druck in eine Datei), die mit TYPE auf dem Bildschirm ausgeben werden können. Dabei werden die Texteffekte FETT, UNTERSTRICHEN und KURSIV sowie Blocksatz unterstützt. Neue AREXX-Variablen Es existieren vier neue AREXX-Funktionen: 1. GET TOC liefert die Information, ob der aktuelle Absatz für die Aufnahme in ein Inhaltsverzeichnis markiert ist und ggf. die vorhandene Gliederungstiefe als zwei durch Leerzeichen getrennte numerische Werte. Der erste Wert ist entweder 0 oder 1 (Inhaltsverzeichnis Nein/Ja), der zweite Wert kennzeichnet die Ebene im Gliederungseditor (0 ...) 2. GET LINENO liefert die Zeilennummer der aktuellen Zeile. 3. GET BLOCK liefert in einem String die Information, ob ein Block markiert ist. Ist ein Text markiert, so enthält der String z.B. "Text 23 56". In diesem Fall ist Text von der Zeile 23 bis Zeile 56 markiert. Ist eine Grafik markiert, so erhält man z.B. "Pict DF0:dragon 130 100". Die beiden Werte geben die Größe der Grafik in Pixeln in X- und Y-Richtung an. 4. GET FILENAME erlaubt die Benutzung des BECKERtext-Filerequesters von AREXX aus. Ein Beispiel für die Anwendung finden Sie in der Datei arexx/yesno.rexx.