Anleitung zum Eagleplayer Version 1.01 Anleitung $VER: V1.01 (14.05.93) © 1993 Defect Software Productions externes Playerkonzept ©(P) Delirium, erweitert von Defect Inhaltsverzeichnis: 1. Copyright und Vertriebsbedingungen 2. Einleitung 2.1 Was ist und kann der Eagleplayer ? 2.2 Entstehung des Eagleplayers 2.3 Was fehlt in dieser Version noch ? 3. Installation und Start 3.1 Systemanforderungen 3.2 benötigte zusätzliche Dateien 3.3 Installation auf Diskette,Festplatte,... 3.4 Start des Eagleplayers von CLI/SHELL 3.5 Start von der Workbench aus 4. Benutzung des Programms 4.1 Das Hauptfenster 4.1.1 Steuerung des Programms über die Schalter (Gadgets) 4.1.2 Steuerung über die Pulldown-Menüs 4.1.3 Tastaturkürzel 4.1.4 die Appwindow-Funktion 4.1.5 Interne & externe (De)Packer 4.2 Das Player-Fenster 4.2.1 Öffnung und Funktion des Player-Fensters 4.2.2 Steuerung über die Schalter und Erklärung der Funktionen 4.2.3 Interne Player 4.3 Die User-Programme 4.3.1 Einleitung 4.3.2 Steuerung der User-Programme 5. Fehler 5.1 Fehlermeldungen 5.2 Fehler des Programms 5.3 Problemecke 6. die Programmierung externer Player 6.1 Das externe Player Konzept 6.1.1 Schematischer Aufbau von externen Playern 6.1.2 Schematischer Aufbau von Custom Modulen 6.2 Anpassung von Playern 6.2.1 Playerheader 6.2.2 Modulerkennung 6.2.3 Interrupts 6.3 Bedeutung der Tags 6.4 DeliTracker support Funktionen 6.5 Tips zur Anpassung 6.6 die Besonderheiten und Neuerungen des Eagleplayers 6.6.1 die neuen Tags 6.6.2 Moduleinfo 6.6.3 Analyzeransteuerung 6.6.4 Bemerkung zu den Globals 7. Danksagungen 1. Copyright und Vertriebsbedingungen ===================================== Der Eagleplayer ist in der vorliegenden Version als Shareware zu betrachten. Dies heißt, daß wir bei regelmäßiger Benutzung eine Gebühr von 20 DM (bzw. 30US$ außerhalb von Deutschland) erwarten, die in BAR oder als Eurocheque zu entrichten ist (andere Währungen oder Cheques können wir leider nicht akzeptieren). Als Gegenleistung erhalten Sie die neueste Version des Eagleplayers zurück, die einige, in der SharewareVersion gesperrte Funktionen (z.B. Save, Konfiguration) besitzt. Außerdem gibt`s die verbesserten Versionen inclusive neuer Userprogramme alle ständig gratis, so daß die Sharewaregebühr angesichts der Postpreise durchaus gerechtfertigt ist. Schicken sie die ausgefüllte Registrierkarte (Orderform) an: Eagleeye Buggs -------- ----- Jan Blumenthal Henryk Richter Erich Mühsam Straße 33 oder Stephan-Jantzen-Ring 47 O-2510 Rostock 5 O-2520 Rostock 26 Germany Germany Neue PLZ ab 01.07.93: Eagleeye: 18069 Buggs: 18106 Falls Sie irgendwelche Bemerkungen, Vorschläge, Bugreports, neue Soundformate, Drohbriefe, zu verschenkende Amigas, ... zu vermelden haben oder Probleme in der Benutzung haben, können Sie sich auch an die obenstehenden Adressen wenden. NO DISK, NO ANSWER !! Wir können nicht tausende (na ja fast) Disks verschicken. Wer uns eine Disk schickt, bekommt die neueste Demo- oder ent- sprechende registrierte Version zurück. Der Eagleplayer darf unter folgenden Bedingungen auf Public-Domain Serien, Shareware-Serien und Netzwerken vertrieben werden: - das Eagleplayerpaket muß komplett vorliegen, die zu diesem Paket gehörenden Dateien sind in `Distribution` aufgelistet - weder das Programm, noch die Dokumentation dürfen verändert werden, eine Ausnahme stellt das Packen dar, solange sich der Original- zustand wieder 100% herstellen läßt (z.B.LHA,ZOO,ARC,ZIP,Powerpacker) - der Vertriebspreis für Eagleplayer selbst oder der Preis für Disketten, auf denen der Eagleplayer enthalten ist, darf nicht mehr als den Betrag von 5 DM oder den entsprechenden Betrag in einer anderen Währung ausmachen, gleiches gilt für die Übertragungsgebühren in Netzwerken - der Eagleplayer darf nicht in Softwarepaketen vertrieben werden, mit Ausnahme von PD- oder Sharewareserien (z.B. Fish,Time), ohne daß eine SCHRIFTLICHE Genehmigung der Autoren vorliegt - dies gilt ebenso für kommerzielle Nutzung oder Verbreitung, die ohne SCHRIFTLICHE Genehmigung der Autoren ausdrücklich untersagt ist Wir, die Autoren des Programms, übernehmen keinerlei Haftung für die durch dieses Programm eventuell entstandenen Schäden an Hard- und Software. Die Nutzung des Programms erfolgt auf eigene Gefahr. WIR, DIE AUTOREN, BEHALTEN UNS DAS RECHT VOR, DEN VERTRIEB DES EAGLEPLAYERS EINZELNEN ANBIETERN ZU UNTERSAGEN, FALLS DIESE SICH NICHT AN UNSERE COPYRIGHT- BEDINGUNGEN HALTEN. Der Eagleplayer wurde nicht geschrieben, damit irgendwelche Leute sich daran eine goldene Nase verdienen können. Er soll die Amigawelt um ein sinnvolles Musikabspielprogramm zum -fast- Nulltarif erweitern. 2. Einleitung ============= 2.1 Was ist und kann der Eagleplayer ? Der Eagleplayer ist ein Programmpaket zum komfortablen Abspielen von Musik ver- schiedenster Soundformate. Er ist NICHT zum Erstellen von Musikstücken nutzbar, und sollte auch nicht mit einem Musikeditor, Sequencer, Tracker usw. verwechselt werden. Er besitzt bereits die Abspielprogramme für Sound/Noise/Protracker, Startrekker(AM) & AudioSculpture(AM) sowie den schon vom Delitracker her bekannten Customplay - Port intern und ist in der Lage, weiterhin benötigte, externe Player nachzuladen. Der Vorteil dieser Methode liegt auf der Hand: Es brauchen nur die jeweils benötigten Player mitgeladen werden, was Ladezeit und Speicher spart, außerdem steigert sich die Länge des Hauptprogramms nicht ins Unendliche. Alle internen SoundTrackerRePlayer unterstützen Song-Loading. Die Songs und Samples können gepackt sein. Der Instrumenten-Phad kann über die Config (Kap. 4.2.2) eingestellt werden. Die Samples dürfen gepackt sein. Sie werden alle als RAW-Daten geladen. Einige Möglichkeiten des Eagleplayers, die das Vorbild, der Delitracker, nicht besitzt: - die Anzahl der nachzuladenden Player ist nur durch den vorhandenen Speicher begrenzt (Kap. 3.4) - alphabetische Ordnung der Player im Playerwindow - AddPlayer-Dir Funktion - DeleteAll Funktion - Player erlaubt/ausgeschaltet - Möglichkeit von bis zu 15 extern zu ladenden User- (z.B. Analyzer-) programmen - Auswahl des zu spielenden Musikstückes kann direkt über Pulldown-Menü erfolgen (Kap. 4.1.2) - umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten (FadeIn, LoadNext ...) - Geschwindigkeitsregelung über Schieberegler (Kap 4.1.1) - alle Stimmen getrennt ein- und ausschaltbar - Statusanzeige durch Scroller - sorgflältiger und umfangreicher angepaßte Playroutinen, fast alle funktionieren auf A4000 (Siehe Player.Dok) - kann Powerpacker- (auch ohne XPK), FileImploder-, Crunchmania- und LH- (mit Libraray) Module entpacken (XPK-Files sowieso) sowie Stone- cracker4.0. - kann die Delitracker-Players benutzen, wenn der entsprechende, an den Eagleplayer angepaßte Player fehlen sollte - umfangreiche Moduleinfos, wenn der Replayer entsprechend angepaßt wurde - eine Version für alle Kickstarts (ab Kick1.2) - Gadgets passen sich beim Window öffnen automatisch der Farbpalette an (3D-Lock) - zeitmäßiges Styling - unterstützt in allen Windows AppWindow (Kick2.0+) - interne SoundTrackerplayer können Songs laden - PlayFaster-Gadget Ein besonderer Vorteil des Eagleplayer gegenüber vielen Konkurrenten ist, daß er mit den allermeisten Playroutinen (die nicht hinhauen, siehe Problemecke) unabhängig von der Bildwiederholrate arbeitet, also genausoschnell unter PAL, als auch NTSC oder Productivity spielt. 2.2 Entstehung des Eagleplayers Vor etwa einem Jahr entschied sich Jan, nachdem dauernd über seinen Noiseplayer- ähnlichen Megaplayer gelästert wurde, ein neues Soundplayerprogramm zu schreiben, das Maßstäbe setzen sollte. Er programmierte fleißig, erstellte eine an- sprechende Oberfläche, versuchte möglichst viele Playroutinen heranzuschaffen und diese in das Programm einzubauen. Doch dann geschah das Unfaßbare, ich (Buggs) bekam von einem Kumpel die Version 1.15 des Delitrackers. Welten stürzten ein, die Arbeit am Eagleplayer wurde dennoch fieberhaft weitergeführt, bis zu dem Tag, an dem wir die Fish Disk 748 in den Händen hielten. Und auf dieser Disk befand sich, o Terror, die Version 1.3 des Delitrackers mit ver- ändertem, flexibel erweiterbarem Konzept für die externen Players. Tja, nun war die Entscheidung klar : entweder den Eagleplayer aufgeben oder sich den neuen Gegebenheiten anpassen. So entschiend man sich für den letzteren Weg, es wurde ein Delitrackerport eingebaut und unsere eigenen Vorstellungen konnten durch das - ich muß das nochmal ausdrücklich sagen - wirklich flexible Player- prinzip des Delitrackers mit einfließen. Das vorliegende Programm stellt den aktuellen Stand des Resultats dar. Obwohl wir einige Erweiterungen einbauten, blieben wir Deliplayer-kompatibel, unsere, meist verbesserten Playroutinen, können auch im Delitracker benutzt werden (einige Funktionen fehlen dann eben). ******************************************************************************* Somit ist wohl eindeutig klar, warum diese Anleitung im Aufbau haargenauso aus- sieht wie die des Delitrackers, warum das Hauptfenster so aussieht,usw. usf. Es wurden keine Routinen des Delitracker-Hauptprogramms benutzt, das Programm "Eagleplayer" wurde 100% selbst programmiert ! Lediglich einige externe Player des Delitrackers wurden übernommen entsprechend erweitert und verbessert, da wir für diese dann den Originalsourcecode nicht besaßen. Bei diesen Play- routinen wurde dann natürlich das Copyright nur erweitert. ******************************************************************************* 2.3 Was fehlt in dieser Version noch ? Eine ganze Menge, bis heute stehen noch aus: - englische Docs (keine Zeit, keine Zeit) - Iconify, inclusive Appicon, Appitem - weniger Bugs * Konfigurationsfile * ARexx-Port (ist zwar fertig, aber noch nicht eingebaut) * verschiedene Filerequester * online-Hilfe * Moduleinfo als Überblick mit Fenster * Sampleinfo (mit Abspeicherung einzelner Samples,Sampleabspielen usw.) * UserPrginfo als Überblick über die geladenen UserProgramme * Abspeicherung der Module als gepackte oder ungepackte Files * Commodityfunktionen * Pubscreen * mehr Fileentpacker (z.B. Powerpacker, TurboSpike, Crunchmania) * Subdirs laden Anmerkung: die mit '*' bezeichneten Funktionen wird es vorraussichtlich nur in der registrierten Version geben ! 3. Installation und Start ========================= 3.1 Systemanforderungen Der Eagleplayer benötigt zum Start mindestens Kick 1.2 und 512 KByte Ram. Es muß aber dazu gesagt werden, daß einige Funktionen des Eagleplayers, so z.B. Appwindow (siehe dort) nicht unter 1.2/1.3 nutzbar sind. Gleiches gilt für einen Großteil der von uns verfaßten Userprogramme. Auf Rechnern, die noch mit 2.0 Quasi-Versionen arbeiten (alle 36-er Kickstart Versionen), garan- tieren wir für nichts, da diese Betriebssystemversionen noch nicht ausgereift waren. Wenn wir im folgenden von "2.0" sprechen, meinen wir die Betriebs- systemversionen ab 37.175 (OS2.04), die serienmäßig ab A500+, A2000E als ROM vorliegen. Eingeschlossen sind die darauffolgenden Versionen 3.0 usw., die im A1200, A4000 verwendet werden. Tests auf diesen Maschinen waren erfolg- reich. :)-=-= Weiterhin erscheint des Öfteren der Hinweis (r.V), dies bedeutet lediglich, daß diese Funktion nur in der registrierten Version benutzbar ist. Natürlich hat der Amiga an einen Monitor mit Lautsprechern oder an eine Anlage/ Henkelmann angeschlossen zu sein, da ansonsten nichts zu hören ist. (wie auch?) Es ist darauf zu achten, daß nicht gleichzeitig ein anderes Soundprogramm arbeitet, das die Tonausgabekanäle belegt. In diesem Fall gibt der Player nach dem Laden eines Modules eine Meldung aus, siehe bei "Fehlermeldungen" Achtung: Auch wenn hier davon gesprochen wird, daß der Eagleplayer mit 512KByte Speicher läuft, so ist die Lage derzeit so, daß mit allen unseren bis jetzt fertigen Userprogrammen und allen zur Verfügung stehenden externen Playern selbst 1 Megabyte Ram nicht ausreicht. Wer also über nicht viel Speicher ver- fügt, sollte abwägen, welche Player er braucht! 3.2 Benötigte zusätzliche Dateien Der Eagleplayer ist auf die Req.library & ASL.Library angewiesen, die sich im Verzeichnis "LIBS:" befinden müssen. Ohne diese startet er nicht ! Ansonsten versucht des Eagleplayer die XPKMaster.Library, die PowerPacker- Library sowie die LH.Library zu öffnen, um dementsprechend gepackte Files zu laden. Diese Libraries sind NICHT UNBEDINGT zum Start notwendig, aber durchaus zu empfehlen, wenn Sie solcherart gepackte Module haben, sowieso. 3.3 Installation auf Diskette,Festplatte,... Um den Eagleplayer per Hand zu installieren, sind folgende Schritte nötig: - als erstes sind die o.g. Librarie(s) nach "Libs:" zu kopieren (Verzeichnis "libs" auf der Bootdiskette/Bootpartition) - der zweite Schritt ist das Kopieren der Datei "Eagleplayer" in das gewünschte Verzeichnis (ein Beispiel wäre: "DH0:Music/Players/" oder "DF0:" ...) - als nächstes sind die sofort beim Programmstart zu ladenden Players zu be- stimmen und in eines der folgendes Verzeichnisvarianten zu kopieren. (der Eagleplayer sucht in der untenstehenden Reihenfolge und lädt dann vorerst nur die externen Player, die sich im erstgefundenen Verzeichnis be- finden) "Eagleplayers/" \ jeweils im "Deliplayers/" / aktuellen Verzeichnis "Sys:Eagleplayers/" "Sys:Deliplayers/" - als letztes sind noch die Userprogramme zu installieren, indem entweder das Verzeichnis "EP-Userprograms" oder "Sys:EP-Userprograms" angelegt wird, in das die gewünschten Userprogramme zu kopieren sind. Beispiel: copy Eagleplayer to dh0:Music/Players/ makedir dh0:Music/Players/Eagleplayers makedir dh0:Music/Players/EP-Userprograms copy eagleplayers/ to dh0:Music/Players/Eagleplayers/ all copy EP-Userprograms/ to dh0:Music/Players/EP-Userprograms/ all Wer zu faul ist, das Ganze manuell zu erledigen, kann dies mit den bei- liegenden Installationsskripts tun (Copylibs, InstallEagle). 3.4 Start des Eagleplayers von CLI/SHELL Zum Start von Cli/Shell aus, genügt ein einfacher Aufruf des Players. Vorher wechseln Sie bitte in das Verzeichnis (DOS-Befehl 'CD'), in dem sich der Player samt Players und Userprogrammen befindet. Dies ist für den Fall wichtig, in dem sich das Playerverzeichnis (Deli-oder Eagleplayers), sowie das User- programsverzeichnis im selben Verzeichnis befinden, wie der Eagleplayer selbst. Sofern die Eagleplayers und Userprograms im Verzeichnis "SYS:" liegen, ist der 'CD'-Befehl überflüssig, es reicht, den Player einfach aufzurufen. Der Befehl 'Run' ist nicht notwendig, um den Eagleplayer von der Cli/Shell los- zulösen, nach dem Start koppelt sich der Eagleplayer von der Cli/Shell ab, so daß diese sofort weiter nutzbar ist und auch geschlossen werden kann. In der unregistrierten Version können weder vom CLI noch von der Workbench Argumente übergeben werden. 3.5 Start von der Workbench aus Zum Start von der Workbench genügt ein einfacher Doppelclick, durch den der Eagleplayer geladen wird. Achtung: Bis jetzt werden noch KEINE Tooltypes unterstützt. 4. Benutzung des Programms ========================== 4.1 das Hauptfenster ---------------------- Nach erfolgreichem Start ergibt sich für den Benutzer folgendes Bild: I n f o S a w b i o t u c t h I M F c o i o Q d l n u u t i i l e f t e r y | | | | | | | | v v v | ________________________________________________________________ | |*| Eagleplayer V1.0 Party Prerelease | | | | |--------------------------------------------------------------| | | |1| | | Volume | | | |---| | | |_| ? | F |----------------------------------------------|| || <- |_|2| | | Balance| | | |---| | |_|----------------------------------------------------------| |_|3| |< | < |<<| |[]> | |> | >> | |>>| > | >| | [] | ^ | 00| | |_| | | | | | | | | | | - | 00| | |4|----------------------------------------------------------| | |_| Welcome to Eagleplayer | |--------------------------------------------------------------| ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ | | | | | | | | | | | | | | S V p p p r P F n n n S e L p o r r r e l a e e e t j o e i e e e p a s x x x o e a e c v v v l y t t t t p c d d e i i i a t s o o o y / P P S M a u u u l a u o M s s s S P a t b d o M o a y t s u d o M S P n u e o l u d o u a g s r n e l u d b t e n g e l u s t e l o e e n r g n 4.1.1 Steuerung des Programms über die Schalter (Gadgets) Sofort nach dem Start sollten die meisten der Schalter des Hauptfensters ge- sperrt sein (durch Rasterung erkennbar). Um nun ein Musikstück zu laden, ist es einfach nur nötig, das Diskettensymbol anzuklicken. Danach öffnet sich ein Filerequester, in dem man sich die gewünschte Datei auswählt und mit "OK!" bestätigt. Danach können je nach dem aktuellen RePlayer folgende Schalter freigegeben sein. Speed - Regler für die Abspielgeschwindigkeit, steht dieser in der Mitte, ist die Normalgeschwindigkeit eingestellt, eine Bewegung nach oben erhöht die Geschwindig- keit, eine Bewegung nach unten verlangsamt die Geschwindig- keit - oder Plus - und Minus Gadget, um kompatibal zum Delitracker zu bleiben, wurde diese Mög- lichkeit zusätzlich vorgesehen, dabei erhöht eine Anwahl von [+] die Geschwindigkeit und [-] verlangsamt den Ab- spielprozeß Voices - die 4 Stimmen der Standard-Amigas lassen sich hiermit einzeln ein- und ausschalten, ist der Schalter "reingedrückt" (und unterscheidet sich in den Rändern somit von den anderen Schaltern) , ist die jeweilige Stimme ausgeschaltet, ansonsten an previous Module - veranlaßt den Player das vorherige Modul der aktuellen Liste zu laden, ist das aktuell gespielte Modul bereits das erste, so wird dann das letzte geladen. Wenn Load Dir ausgeschaltet ist, wird die Funktion gesperrt. previous (Sub)song - für Soundsysteme, bei denen ein Module mehrere Songs enthält, diese Funktion spielt den vorherigen Untersong ab, ist der gespielte bereits der erste, passiert nichts. Wenn das Module nur einen SubSong unterstützt, wird das Gadget ge- sperrt. previous Pattern - spielt das vorherige Pattern, ist bereits das erste erreicht, wird das letzte Pattern gespielt. Für weniger Versierte : Ein Pattern ist mit einem Notenblatt zu vergleichen, einige Soundsysteme bauen darauf auf, indem eine solche Liste von Befehlen nacheinander ausgeführt wird, diese Befehlslisten (oder Notenblätter,eben Patterns genannt) lassen sich meist beliebig kombinieren. Replay Song - das geladene Musikstück wird noch einmal von vorn gespielt. Play / Pause - der Eagleplayer stoppt oder startet den Song,(wechselt den Modus ständig) je nachdem ob gerade gespielt wurde oder nicht. Fast Play - "schneller Vorlauf", erleichtert die Suche nach einer be- stimmten Passage im Titel. next Pattern - spielt das nächste Pattern (siehe auch oben) ab, wenn das Ende des Musikstückes erreicht wurde, wird das erste Pattern abgespult (ich meine abgespielt). Next (Sub)song - spielt den nächsten Untersong eines Musikstückes mit mehreren UnterSongs. Wenn das Module nur einen Song hat, wird die Funktion gesperrt. Next Module - der Player lädt das nächste Musikstück der Liste. Wenn Load Dir ausgeschaltet ist, wird die Funktion gesperrt. Stop - hält den Song an, setzt den Zeiger für die Position wieder auf den Anfang des Stücks. Eject Module - stoppt das aktuelle Module (falls dieses gespielt wird) und entfernt es aus dem Speicher. Load Module - öffnet den Filerequester zur Anwahl eines anzuhörenden Musik- stückes, es dürfen auch mehrere ausgewählt werden (Shift- Taste gedrückt halten); ist dies der Fall, wird die Liste der ausgewählten Dateien übernommen und kann über die Funktionen 'previous Module' und 'next Module' genutzt werden; weiterhin bietet sich beim Eagleplayer die Möglich- keit, die Musikstücke direkt über das Pulldownmenü aufzu- rufen (Modules-Directory); wird nur ein Modul selektiert, so wird je nach Einstellung (siehe bei Kapitel 4.1.2 'Pulldown Menüs') das gesamte Verzeichnis eingelesen, dabei werden die Dateien, die mit 'smpl.' beginnen, sowie mit '.nt','.nt.pp','.txt' und '.s' aufhören automatisch "versteckt", also nicht berücksichtigt Iconify - verkleinert das Hauptfenster auf ein Minimum, beziehungs- weise schließt es je nach Einstellung ganz und legt in diesem Falle entweder ein sogenanntes "Appicon" auf der Workbench ab oder fügt einen Menüeintrag im Tolls-Menü der Workbench dazu, (beide Funktionen sind erst ab OS2.04 zugänglich) um das Hauptfenster des Eagleplayers wieder zu öffnen, genügt ein Doppelclick auf das Appicon beziehungsweise eine Anwahl des Menüitems Switch Filter - Schaltet den Tiefpaßfilter des Amigas ein und aus (ohne Wirkung beim Amiga 1000 und Amiga 2000A) Info About Module - Scrollt einen Informationstext durch das Hauptfenster,der Angaben über das aktuelle Musikstück und den verwendeten Player macht. Der Umfang des Textes variiert je nach Player, im ungünstigsten Fall wird lediglich der Name der geladenen Datei und deren Länge ausgegeben. Wenn kein Module geladen wird, wird ein InfoText über den Player ausgegeben. Quit - das Close-Gadget beendet den Eagleplayer (Oh Nö!). Volume - Regelung der Lautstärke. Balance - Lautstärkeverhältnis zwischen linkem und rechtem Kanal beeinflussen. 4.1.2 Steuerung über die Pulldown-Menüs Der Eagleplayer besitzt folgende Pulldown-Menüs: Project Commands Special Modules-Directory Die Funktionen des 'Commands'-Menüs sind identisch mit denen,die im vorherigen Kapitel 'Gadgets' erläutert wurden, es wird hier nicht weiter darauf einge- gangen. Die Funktion des "Modules-Directory" ist im vorherigen Kapitel unter "Load Module" mit erläutert worden. Das Project Menü ---------------- Load Module - lädt ein Module (siehe im Kapitel zu den Gadgets) Save Module - nur in der registrierten Version zugänglich, öffnet den Filerequester, um Datei zu selektieren, in die das aktuell geladene Modul abgespeichert werden soll About Module - Scrollt einen Informationstext durch das Hauptfenster,der Angaben über das aktuelle Musikstück und den verwendeten Player macht. Der Umfang des Textes variiert je nach Player, im ungünstigsten Fall wird lediglich der Name der geladenen Datei und deren Länge ausgegeben. Wenn kein Module geladen wird, wird ein InfoText über den Player ausgegeben. Add Player - Öffnet den Filerequester, um einen zum Eagleplayer hinzuzu- fügenden Player zu selektieren. Show Players - Öffnet das Playerinfofenster (siehe Kapitel 4.2.1) Show Moduleinfo - nur in der registrierten Version verfügbar Show Samplesinfo- nur in der registrierten Version verfügbar Load Settings - Konfiguration laden, nur in der registrierten Version verfügbar. Save Settings - Konfiguration sichern, nur in der registrierten Version verfügbar. Delete File - Datei löschen (warum das noch nicht eingebaut ist,weiß ich nicht) Help - Online Hilfe, nur in der registrierten Version verfügbar. Iconify - siehe unter "Iconify" im Kapitel 4.1.1. "Gadgets" About - Scrollt Informationen über das Programm durch das Haupt- fenster. Quit - beendet den Eagleplayer. Das Special-Menu ---------------- Preferences: Quickstart - Das Module wird sofort nach laden abgespielt Loadnext - Wenn Songend oder PlayTime einge- schalted sind, wird das nächste Module geladen. Loaddir - Das Directory wird ins Pull-Down Menu geladen. Wenn Load Dir ausgeschaltet ist, werden NextModule und PrevModule gesperrt. Ein LoadNext findet ebenfalls nicht statt. Autodir - Wenn das Directory geändert wird oder die Diskette gewechselt wird, wird das Dir neu geladen. ScrollInfos - Die Informationen wie Filter on/off werden gescrollt. RandomPlay - Bei Betätigung von Next- oder PrevModule wird ein zufällig ausgewähltes Module abgespielt. Dabei werden erst alle Module des geladenen Dirs gespielt, ehe ein Module doppelt geladen wird. Aller- dings ist es möglich ein Module über das Pull-Down Menu anzuwählen, ohne das der interne Zähler sich das merkt, d.h. es kann per Randomplay auch noch mal ge- spielt werden. FlashPointer - Beim Entpacken eines Modules flackert Mauspfeil. Fadein - Ein Module wird mit steigender Laut- stärke eingeblendet. FadeOut - Ein Module wird mit abnehmender Laut- stärke ausgeblendet Filter - Gibt an, ob der Filter beim Initiali- sieren des Modules gesetzt werden soll oder nicht. UVolume - Ist UVolume gesetzt, werden die Volumen werte für die UserProgramme verändert, z.B: Sie haben FadeOut eingeschaltet. Jetzt drücken Sie auf Pause und das Module wird langsam ausgeblendet, dabei ändert sich die Höhe des Analyzeraus- schlags mit der Volume. (r.V) See Password - Man kann das Passwort bei XPK-Files beim Eingeben sehen. (r.V) Overwrite - Es wird vor dem Überschreiben einer Datei beim Module saven gewarnt. (r.V) LoadSubDirs - Ermöglicht ein Laden aller Sub-Dirs, Dadurch können alle Modules-Dirs ohne Laden gewechselt werden. (r.V) Use SongName - Beim Saven des Modules wird der Songname angegeben, falls vorhanden. (r.V) User-Programs Add UserProgram -- Unused -- Create PList - Erstellen einer eigenen Liste von Modulen, die nachein- ander abgespielt werden. (r.V) Toggle Filter - Dreht den Zustand des Filters um. Wenn z.B ein Power- packer oder CrunchMania den Filter hin- und herschaltet, kann man ihn mit diesem Item umdrehen. Set PlayTime - Es kann eine max. Spieldauer eingegeben werden, in dezimal. Achten Sie bitte darauf, daß der Prpgrammode PlayTime auf On geschaltet ist ! Set Voices - Die Stimmen könne einzeln an und ausgeschaltet werden, dabei ändern sich natürlich die Zustände der Gadgets. Set Volume - Die Volume kann auf den max. Wert gesetzt werden oder eine Stufe lauter oder leiser, dabei ändern sich natürlich die Zustände der Gadgets. Set Balance - Die Balance kann nach Links oder nach Rechts bzw. auf den Mittelstand gesetzt werden, dabei ändern sich natürlich die Zustände der Gadgets. Set Speed - Der Speed kann schneller oder langsamer gesetzt werden. Wenn der derzeitig benutzt Replayer einen Speed-REGLER zuläßt, kann der Speed zusätzlich auf den Normalwert gebracht werden. File-Requester - Hier erfolgt die Auswahl des gewünschten File- Requesters(r.V). Die Demoversion benutzt die Req.Library. Programm-Mode - Hier kann eingestellt werden, ob das Module bis Song- ende (falls es der Player zuläßt) gespielt werden soll oder nach einer bestimmten Zeit aufhören soll zu spielen oder ob er immer (Loop) spielen soll. Iconify - Wenn Sie Kick2.0 oder höhere Kickstartversionen besitzen können Sie in der Registrierten Version den Iconify- Modus zwischen LittleWin (Default) oder AppIcon oder AppItem auswählen. Save-Mode - Sie können auswählen, ob das Module ungepackt, XPK-, Powerpacker- oder LH-gepackt gesaved werden soll. 4.1.3 Tastaturkürzel -------------------- Die wichtigsten Funktionen des Pull-Down-Menus unterstützen Tastaturabfragen. Die unregistrierte Version unterstützt keine Hotkey in dem Sinne. Im folgenden werden die Tastaturkombinationen aufgelistet durch die einige Funktionen aufgerufen werden können. Da wären: * Project-Menu * Load Module A + l Save Module A + w About Module A + a Help A + h Iconify A + i About A + A Quit A + q * Command-Menu * Prev Module A + b Prev Song A + c Prev Pattern A + y Replay Song A + r Play Song A + p Player Faster A + o Next Pattern A + x Next Song A + v Next Module A + n Stop A + s Eject Module A + e * Special-Menu * Create PListe A + t Toggle Filter A + f SetPlayTime A + z Set Voices A + 1-4 (je nach Voice) Set Volume Default Volume A + 5 Higher Volume A + 6 Lower Volume A + 7 Set Balance Default Balance A + 8 Balance to Left A + 9 Balance to Right A+ 0 Set Speed Default Speed A + # Higher Speed A + + Slower Speed A + - 4.1.4 Die AppWindow-Funktion ---------------------------- Der Eagleplayer nutzt in allen Windows die AppWindow-Funktion. Wenn Sie z.B ein Icon für ein SoundModule haben, ziehen Sie es über eines der Windows des EaglePlayers und lassen es los, das Module wird dann geladen und abgespielt. Sollten Sie durch durch Multiselect mehrere Icons über den Windos loslassen, werden diese in alphabetische Reihenfolge ins Pull-Down Menu übernommen. Die Icons müssen dann aber aus einen Directory stammen! 4.1.5 Interne und externe (De)Packer ------------------------------------ Der EaglePlayer in der vorliegenden Version kann Datenfiles entpacken, wenn diese mit folgenden Crunchern gepackt sind: - CrunchMania - Powerpacker - LH (PMC vom Powerplayer- doch was ist am Power- player POWER ???) - Fimp - Pack - XPK - StoneCracker V4.0 Bei Crunchmania und Fimp wird nur ein Memoryblock allokiert, in den das Module geladen wird und auch entpackt wird. Diese Methode funktioniert wunderbar, aber eben nur bei CRM und Fimp. Bei den anderen Packern muß erst ein Memoryblock zum Laden und einer zum Entpacken besorgt werden. Diese Methode verbraucht natürlich viel Speicher, und das ist nicht gut. Nach dem Entpacken wird der Speicher des geladene & gepackten Files wieder freigegeben. Der EaglePlayer unterstützt die XPKMaster.Library, wenn die entsprechenden Libs auf der Diskette sind. Sollte eine Datei ein Passwort benötigen, kann dieses über ein StringGadget im Hauptwindow eingegeben werden. Für das Entpacken von PCM-Files, also mit der LH.Library gepackten Files, wird diese Library benötigt, ist diese nicht vorhanden, kann das Module nicht entpackt werden. Bei Pack handelt es sich um den SongPacker der ganzen Tracker (NoiseTracker, Protracker, Startrekker). Diese Files werden automatisch beim Laden entpackt, d.h. jeder externe Player könnte auch gepackte Songs seines Formats laden. Powerpacker-, CrunchMania-, Fimp-, Pack- und StoneCracker4.0-Files können ohne Hilfsmittel entpackt werden. Die entsprechenden Decrunchroutinen sind im EaglePlayer enthalten. Wird die Powerpacker.Library gefunden, wird diese zum Entpacken von PP-Datein genutzt. Der EaglePlayer kann weiterhin auch executable Files entpacken, wenn diese mit ImploderV4.0 (NormalMode ohne Library) gepackt sind. Diese Funktion wurde implementiert, weil das Programm zunehmend länger und länger wurde, vor allem die Player und UserProgramme. Um diese einem durchschnitts-User auch zugänglich zu machen, kann man sie eben alle packen. CustomModule können ebenfalls mit Imploder gepackt vorliegen. Ron-Klaren-Modules müssen ungepackt sein ! In späteren Versionen werden auf jeden Fall mehr File-Entpacker unterstützt, tut mir leid, das es gerade Imploder erwischt hat, aber besser als gar nicht packen, oder ? In späteren Versionen des EaglePlayers kann man Module auch gepackt saven. Vorbereitet wird u.a. XPK-Packer, LH-Packer, PP-Packer und vielleicht noch mehr und das Alles intern. 4.2 Das Player-Fenster ------------------------ 4.2.1 Öffnung und Funktion des Player-Fensters Das Playerwindow können Sie über die Menu-Funktion Show Player öffnen und schließen. Bei einem Iconify wird das Window ebenfalls geschlossen. Sollten Sie LittleWin eingestellt haben, können Sie es im Iconify trotzdem öffnen. Das Playerwindow wurde bei uns anders gestaltet als beim Delitracker, schon allein wegen der vielen neuen Funktionen. Über dieses Window erhalten Sie Informationen der einzelnen Player, wie z.B Creator, VersionsNr des Players. 4.2.2 Steuerung über die Schalter und Erklärung der Funktionen In dem eingerahmten Feld links können Sie die Player anwählen. Haben Sie einen Player selectiert können Sie folgendes tun: - lesen, was er alles unterstützt, e.g. ModuleInfo, Save, Packabe - ihn löschen (außer interne Player) - ihn disablen/enablen, d.h Sie können Ihn auschalten ohne ihn zu löschen. Über das Playerwindow können die folgenden Aktionen getätigt werden: Add-Player - Laden eines neuen Players. Falls der Player bereits vorhanden ist, wird er nur geladen, wenn di