--- X-COPY 5.0 DOKUMENTATION --- Wir bitten Sie, die beiliegende Registrierkarte schnellstens einzusenden. Nur als registrierter Benutzer können Sie am Update- Service teilhaben. Die mit XCOPY erstellten Sicher- heitskopien sind auch weiterhin kopiergeschützt. Wir haben bewußt darauf verzichtet in unser Produkt einen Modus ein- zufügen, der Originalsoftware modifiziert. Sollten Sie an solchen Dingen interessiert sein, ist unser Programm nicht das Richtige für Sie - und Sie sind nicht der richtige Kunde für uns. Richtig sind Sie bei uns, wenn Sie schnell und zuverlässig Ihre EIGENEN Disks kopieren oder sich eine SICHERHEITSKOPIE eines von Ihnen gekauften Originals anfertigen wollen. Be- denken Sie bitte, daß nicht das Werkzeug, sondern der, der das Werkzeug bedient, entscheidet, wozu es eingesetzt wird. Wir sind uns bewußt, daß fast alle Computerfreaks auch das eine oder andere Programm besitzen, das nicht gekauft, son- dern "getauscht" wurde. Zwar ist auch dies stafbar, aber Raubkopien GEWERBSMäßIG zu verkaufen, ist absolut DAS LETZ- TE. Wir werden JEDEN anzeigen den wir dabei erwischen, daß er Raubkopien VERKAUFT. Falsch verstandene KAMERADSCHAFT MIT KRIMINELLEN, die mit Raubkopien handeln, kann auch für Sie sehr TEUER werden. Neben dem Strafprozeß gibt es noch einen Zivilprozeß, bei dem Sie in der Regel zur Zahlung von SCHADENSERSATZ verur- teilt werden. Bei Wiederholungstätern und in schweren Fällen sind mittlerweile auch GEFAENGNISSTRAFEN ausgesprochen wor- den. Hüten Sie sich deshalb von solchen Subjekten. Wenn Sie erst VORBESTRAFT sind, wird dies für den Rest Ihres Lebens an Ihnen hängen bleiben. Ist es das wirklich wert? Sollten Sie dieses Programm nicht als Original erworben, sondern mit einem Ihrer Freunde "getauscht" haben, so würden wir uns freuen, wenn Sie nach einer gewissen TESTPHASE ein Original erwerben. Sie haben dann nicht nur den Vorteil le- gal im Besitz des Programmes zu sein, sondern können auch das Angebot unseres regelmäßigen UPDATE-SERVICE' wahrnehmen. Jedesmal wenn eine neue Version erscheint, erhalten Sie von uns eine entsprechende Nachricht. Außerdem bieten wir unseren Kunden noch andere Servicelei- stungen, wie z.B. Produktinformationen, Beratung, Messein- formationen u.a.m.. Auch unsere Programmierer danken Ihnen für Ehrlichkeit, denn sie haben viel Zeit und Mühe verwendet, um das Programm zu erstellen. Bei Raubkopien, deren Verbreitung und Verkauf kommen in der Bundesrepublik Deutschland folgende Gesetzesparagraphen zur Anwendung: 106UrhG (Freiheitsstrafe bis 1 Jahr), 108 UrhG (insbesondere 108a UrhG: Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren), 94, 98, 102, 103 und 105 StPO (Durchsuchung von Wohnungen, Personen und Sachen, sowie Beschlagnahme von Beweismitteln, auch ohne richterlichen Durchsuchungsbefehl), 127 StPO Absatz 3 und 130 STtPO (Haftbefehl, vorläufige Festnahme), 97 - 99 UrhG und BGB (Ordnungshaft, Gewinnherausgabe, SCHADENSERSATZ). In diesem Zusammenhang werden meist noch andere Rechtsbrüche begangen (Urkundenfälschung, Beihilfedelikte, Vereitelung etc.), die ebenfalls mit hohen Geld- und Haftstrafen belegt werden können. Daneben entstehen noch Ermittlungskosten, Prozeßkosten, Rechtsanwaltskosten (bei Schuld- spruch auch die Kosten des Klägers) und Geldstrafen. Die Rechtsprechung in anderen Ländern ist vergleichbar, be- sonders in Fällen der gewerbsmäßigen Nutzung von Raubkopien. Falls Sie mit uns sprechen wollen, oder Ihnen jemand eine Raubkopie ZUM KAUF anbietet - rufen Sie uns an - CACHET Tel: 0725 322 411 oder schicken uns einfach die Adresse des entsprechenden "Anbieters". ANLEITUNG XCOPY PROFESSIONAL - DEUTSCH/ENGLISCH: ein Teil der Texte innerhalb des Pro- gramms wurde eingedeutscht. Es gibt aber auch eine ENGLISCHE Version. Geben Sie bei Ihrer Updatebestellung biite an, wel- che Version Sie möchten. Sollten Sie Anregungen für die zukünftigen Updates haben oder in unserem Programm einen Fehler finden, schreiben Sie uns bitte. ANLEITUNG ZU XCOPY 1.0) LADEN Schalten Sie Ihren Amiga ein und legen Sie die KICKSTART- Diskette in das interne Laufwerk (gilt nur für Amiga 1000). Wenn der Rechner die WORKBENCH anfordert, legen Sie die XCOPY-Diskette ein. Sie können XCOPY entweder von der Work- bench oder direkt über CLI laden. Wenn das Arbeits- bild von XCOPY erscheint, kann die Diskette aus dem Laufwerk entfernt werden (wenn Sie XCOPY in die Startup-Sequence einbinden, dauert es vom Einlegen der Disk bis zum Programmstart nur wenige Sekunden. Außerdem läßt sich das Programm mühelos auf der Hard-Disk installieren). Das Arbeitsbild ist aufgeteilt in vier wesentliche Bereiche. Der erste Bereich (Parameterleiste) dient zum Einstellen aller Parameter, wie beispielsweise des Start-/Endtracks, des SYNCS usw. Direkt darunter befindet sich die Aktionsleiste mit den Ak- tionen START, REPEAT (NOCHMAL), STOP, DISKINFO (NAME und BELEGUNG der Diskette), DIRECTORY (INHALT), CHECKDISK (FEH- xLERSUCHE) und DEFAULT (AUSGANGSWERTE). Des weiteren ist in der Mitte links die Laufwerkskonfigura- tion zu sehen und in der Mitte rechts zwei Gitter (das Track Display), in denen Fehler- meldungen bzw. eine OK-Meldung für den gerade bearbeiteten Track ausgegeben werden. Ganz unten am Bildschirm ist die Statuszeile, in welcher Fehler ausgegeben bzw. in der Sie zu bestimmten Aktionen aufgefor- dert werden. 2.0) KONFIGURATION XCOPY stellt sich automatisch auf die Rechnerkonfiguration ein, d.h. es berücksichtigt sowohl die Anzahl der angeschlo- ßenen Laufwerke, als auch eventuell vorhandene Speicherer- weiterungen. Sie können das XCOPY auf zwei verschiedene Ar- treiben. In der ersten Betriebsart arbeitet das XCOPY sauber mit dem Betriebssystem zusammen, d.h. Sie kommen nach der Arbeit mit XCOPY wieder in Ihre Benutzeroberfläche zurück, also entweder auf die WORKBENCH oder zurück ins CLI. Der Nachteil dieser Betriebsart ist, das nicht der Ganze im Prinzip verfügbare Hauptspeicher (RAM) zur Verfügung steht. Der zur Verfügung stehende Hauptspeicher (RAM) den das XCOPY benutzen kann, wird nach dem Start von XCOPY in der Status- zeile angezeigt (FREE MEMORY: xxxxxx BYTES). Diese Größe ist allerdings nur von Bedeutung, wenn Sie über RAM kopieren wollen oder mit OPTIMIZE arbeiten, denn es ist klar. daß Sie um so weniger Disketten wechseln müßen, je mehr Speicher frei ist. Es besteht die Möglichkeit den oben erwähnten Nachteil auszugleichen, indem man das Betriebssystem aus- schaltet und so allen Speicher zu Verfügung hat. Wenn Sie dies wünschen, klicken Sie in der TOOLBOX das TOOL KILLSYS (steht für KILL SYSTEM) an. Danach erscheint der Arbeits- bildschirm von XCOPY in weniger Farben und Sie haben den maximal möglichen Speicher zur Verfügung. Dadurch, daß das Betriebssystem ausgeschaltet worden ist, haben Sie aber nun nicht mehr die Möglichkeit in die Benutzeroberfläche zurück- zukehren, sondern wenn Sie XCOPY verlassen wird ein Reset durchgeführt und der Rechner bootet neu. 3.0) BEDIENUNG Das Programm wird mit der Maus und der Tastatur bedient. Dabei gibt es eine Besonderheit: Der Mauszeiger kann durch Drücken des rechten Mausknopfes eingefroren bzw. freigegeben werden. Dies hat einen großen Vorteil wenn man beispielswei- se die gleiche PD-Disk oft hintereinander kopieren will. Der Mauszeiger kann dann einfach über dem Menuepunkt REPEAT (NOCHMAL) eingefroren werden und "wandert" beim versehentli- chen Verschieben der Maus nicht mehr über die Benutzero- berfläche. In der Parameterleiste können alle wichtigen Punkte einge- stellt werden. Möchten Sie z.B. den Kopiermode einstellen, fahren Sie mit der Maus auf den Knopf links nebem dem Schriftzug COPY und drücken die linke Maustaste. Es öffnet sich dann ein kleinesFenster, in dem Sie den entsprechenden Modus auswählen. Genauso wird die Option TOOLS (Werkzeuge) bedient. SIDE (SEITE), SYNC und DEVICE werden ebenfalls direkt in der Pa- rameterleiste eingestellt. Der Start/Endtrack wird mit den kleinen "Dreiecken" über den jeweiligen Zahlen eingestellt. Entsprechend verfährt man bei der Zahleingabe für SYNC. Über jedem angeschlossenen Laufwerk erscheint ein Glühbirn- chen. Wird die Maustaste über einem dieser Birnchen gedrückt, wird dieses Laufwerk selektiert oder deselektiert. Bei einem selektierten Laufwerk ist das Birnchen orange, bei einem deselektierten ist es grau. Ein Laufwerk kann entweder als Quellaufwerk (SOURCE) selektiert sein oder als Ziel- laufwerk (TARGET), wobei logischerweise von allen ange- schlossen Laufwerken nur eines als Quellaufwerk selektiert werden kann. Eine Besonderheit beim DOSCOPY, DOSCOPY+, BAMCOPY+ und FOR- MAT ist die VERIFY-Option. Diese wird hinzugeschaltet, wenn die linke Maustaste über jedem selektierten Ziellaufwerk noch einmal betätigt wird. Das jeweiliege Birnchen erhält dann ein Häkchen (V), um den eingeschalteten VERIFY anzuzei- gen. 4.0) DAS TRACKDISPLAY Eine Diskette auf dem Amiga ist aufgeteilt in 80 Cylinder (von 0 bis 79), wobei jeder Cylinder aus 2 Tracks besteht (der UPPER und der LOWER SIDE). Diese Einteilung spiegelt das Trackdisplay wieder. Insgesamt besitzt eine normale Dis- kette also 80*2 = 160 Tracks (einige alte Fremdformate be- nutzten auch die Cylinder 80-81). Für jeden dieser Tracks ist ein Kästchen im Trackdisplay reserviert. Greift XCOPY auf diesen Track zu, wird in dem Kästchen eine Zahl ausgegeben, die anzeigt, wie der Zugriff auf diesen Track verlaufen ist. Möglich sind dabei die Zah- len 0-8, wobei die Null in verschiedenen Farben erscheinen kann. Die Zahlen 1 bis 8 zeigen einen Fehler auf diesem Track an und sind immer ROT (Bedeutung der einzelnen Fehler- nummern siehe unter ERROR-OPTION). Eine Null bedeutet das der Track ordnungsgemäß gelesen oder geschrieben worden ist, wobei die verschiedenen Farben fol- gendes aussagen: GRUENE NULL > Ein normaler Dostrack wurde gelesen BLAUE NULL > Ein Fremdformat erkannt (nur NIBBLECOPY) GELBE NULL > Track wurde geschrieben GRAUE NULL > spezieller Kopierschutz erkannt und kopiert ROSA NULL > Sie sollten Ihre rosa Brille abnehmen 5.0) KOPIEREN VON DISKETTEN 5.1) ALLGEMEINES Der Kopiermodus wird mit dem Parameter COPY in der Paramter- leiste ausgewählt. Es stehen DOSCOPY, DOSCOPY+, BAMCOPY+ und NIBBLECOPY zur Wahl. Für jeden einzustellenden Modus kann der Start/Endtrack zwi- schen 00 und 81 eingestellt werden. Desweiteren kann der Start/Endkopf auf 0 oder 1 gesetzt werden, wobei 0 der UP- PER-SIDE (OBERE SEITE) entspricht und 1 der LOWER-SIDE (UN- TERE SEITE). Der Start/Endkopf wird rechts nebem dem Start- /Endttrack eingestellt. Es kann auch generell eingestellt werden, ob nur die UPPER (OBERE) oder die LOWER SIDE (UNTERE SEITE) kopiert werden soll. Dies geschieht mit der Option SIDE (SEITE) in der Parameterleiste. Die Option bietet sich hauptsächlich bei Fremdformaten an, so z.B wenn Sie eine einseitige ATARI ST Diskette kopieren möchten. Jeder gewählte Modus wird gestartet, indem START angeklickt wird. Ein laufender Modus läßt sich stoppen, indem STOP an- geklickt wird. Ist ein Modus beendet oder abgebrochen wor- den, erscheint eine Meldung in der Statuszeile und es ertönt ein akustisches Signal. Es bestehen nun prinzipiell zwei Möglichkeiten Disketten zu duplizieren. Man kann erstens direkt von Disk zu Disk kopie- ren, wozu man aber mindestens zwei Diskettenlaufwerke benö- tigt (eine SOURCE (QUELLE) und ein TARGET (ZIEL). Die zweite MKoglichkeit besteht darin zunächst den Inhalt der SOURCE (QUELLE) in den Hauptspeicher einzulesen, und erst dann auf das TARGET (ZIEL) zu schreiben. Dies bietet auch die Möglichkeit mit nur einem Laufwerk eine Kopie anzufertigen. Um mit der ersten Möglichkeit zu arbeiten, muß in der Para- meterleiste der Parameter DEVICE auf DISK gestellt sein. Wird der Kopiervorgang gestartet, wird der Inhalt vom SOUR- CE-DRIVE auf alle TARGET-DRIVES (maximal 3) kopiert. Anders sieht es aus, wenn Sie über den Hauptspeicher (RAM) kopieren möchten. Dazu stellen Sie zunächst das DEVICE auf RAM und selektieren eine SOURCE und bis zu 4 TARGET-DRIVES (nur wenn DEVICE auf RAM steht, kann die SOURCE auch als TARGET selektiert werden). Nach dem Start des Kopiervorgangs werden soviele Daten von der SOURCE in den Hauptspeicher eingelesen, bis dieser voll ist. Daraufhin erscheint die Meldung 'INSERT TARGET DISK(s)' (ZIELDISKS EINLEGEN). Legen Sie nun in alle Laufwerke, die Sie als TARGET angewählt ha- ben, leere Disketten ein. Haben Sie auch die SOURCE als TAR- GET angewählt, müßen Sie die Originaldiskette aus dem Sour- celaufwerk entnehmen und dafür nun eine leere Diskette ein- legen. Danach klicken sie START (oder REPEAT) in der Ak- tionsleiste an. Nun werden die Daten aus dem Hauptspeicher auf alle TARGET-DRIVES kopiert. Ist dies geschehen, er- scheint die Meldung 'INSERT SOURCE OR WRITE AGAIN' (QUELL- DISKETTE EINLEGEN ODER NOCHMAL SCHREIBEN). Sie können nun den Speicherinhalt erneut schreiben, indem Sie neue Leerdis- ketten in die Laufwerke legen und danach REPEAT (NOCHMAL) anklicken. Wünschen Sie dies nicht, legen Sie die Original- diskette wieder ins SOURCE-DRIVE und klicken START an. Nun wird wieder der Lesevorgang gestartet oder aber es sind alle Daten kopiert und der Kopiervorgang ist beendet. Die Anzahl der Diskettenwechsel hängt natürlich vom freien Hauptspeicher ab, es ist daher möglich mit KILLSYS das Be- triebssystem auszuschalten, um so einen möglichst großen freien Speicher zu haben. 5.2) DOSCOPY Das DOSCOPY bietet eine sehr schnelle Möglichkeit normale AMIGADOS- Disketten zu kopieren (ca. 67 Sekunden). Tritt auf der SOURCE-Diskette ein Lesefehler auf, wird eine entspre- chende Fehlernummer angezeigt (siehe LIST -Option). Anstatt nun den Lesevorgang abzubrechen, ruft XCOPY den NIB- BLEMODE auf und versucht so das zu kopieren, was eben noch zu kopieren geht. Das bedeutet aber, daß der Lesefehler auch auf der Kopie enthalten ist. Beim DOSCOPY kann ein VERIFY hinzugeschaltet werden (siehe Bedienung). 5.3) DOSCOPY+ Das DOSCOPY+ unterscheidet sich dadurch vom DOSCOPY, daß es beim Auftreten von Lesefehlern automatischen einen Repara- turversuch durchführt (es ruft nicht den NIBBLEMODE auf). Die Konsequenz ist, daß auf der Kopie keine Lesefehler en- thalten sind, auch wenn das Original welche hatte. Es kommt sehr stark auf die Art des Fehlers an, ob es durch die Repa- ratur gelingt Daten zu retten. Eine sehr gute Chance be- steht, wenn nur die Lesefehler 4, 5 oder 6 auftreten, bei allen anderen Fehlern sind schon Teile der Daten vernichtet, d.h sie sind physikalisch gar nicht mehr auf der Diskette enthalten. Auf jeden Fall weist die Kopie keinen Lesefehler mehr auf, auch wenn nicht alle Daten gerettet werden konn- ten. Auch beim DOSCOPY+ kann ein VERIFY hinzugeschaltet wer- den (siehe Bedienung). 5.4) BAMCOPY+ BAMCOPY+ entspricht DOSCOPY+, mit dem Unterschied, daß es nur die belegten Blöcke einer Diskette formatiert und ko- piert. Sie gewinnen dadurch zusätzlich Zeit beim Kopieren. Die nicht benutzten Tracks werden auch nicht formatiert.5.5) NIBBLECOPY Oft ist Originalsoftware kopiergeschützt oder benutzt ein anderes Aufzeichnungsformat als das AMIGADOS, ein sogenann- tes Fremdformat. Das NIBBLECOPY ist in der Lage viele Fremd- formate zu kopieren, so z.B auch IBM, ATARI ST, ACORN ARCHI- MEDES und diverse KEYBORAD-Disketten. Um Disketten von den ebengenannten Rechnern zu kopieren ist es am zweckmäßigsten den SYNC auf INDX zu stellen (siehe unten). Weiterhin er- kennt XCOPY einige bekannte Kopierschutz-Mechanismen und kann sie daher auch kopieren. Sollte auf dem AMIGA eine Diskette nicht mit DOSCOPY zu ko- pieren sein (erkennbar daran, daß fast nur rote Zahlen er- scheinen), können Sie versuchen diese Diskette mit dem NIB- BLECOPY zu kopieren. Erscheinen dann fast nur verschieden- farbige Nullen in der Anzeige, ist die Chance relativ hoch eine lauffähige Kopie zu erhalten. Eine rote Zwei bedeutet, daß das NIBBLECOPY kein bekanntes Fremdformat und keinen bekannten Kopierschutz gefunden hat, und die Daten deshalb nach einem Schätzverfahren kopieren muß. Erscheint gar eine rote Sieben, kann die Originaldiskette überhaupt nicht ko- piert werden, da dann das Original mit einer Spezialhardware hergestellt worden ist und auch nur mit dieser kopiert wer- den kann (dieses 'LONG-TRACK'-Schutzverfahren kann auch kein anderes Kopierprogramm softwaremäßig kopieren). Sie sollten es dann mit dem Programm CYCLONE und der dazugehörigen Hard- ware versuchen. Speziell nur für das NIBBLECOPY kann der schon oben erwähn- te SYNC eingestellt werden. Ein SYNC stellt eine Markierung auf einem Track dar, an welcher das Leseprogramm erkennen kann, wo die zu lesenden Daten auf diesem Track beginnen. Bei den SYNCS gibt es Software-SYNCS und Hardware-SYNCS. Bei dem Hardware-SYNC handelt es sich um das Indexsignal der Laufwerke. Soll auschließlich dieses beim kopieren verwendet werden, kann dies mit dem Knopf links neben dem Schriftzug SYNC eingestellt werden. In der Anzeige erscheint dann INDX (für Index), statt einer Hexadezimalzahl. Das NIBBLECOPY kennt nun für sehr viele Fremdformate die Software-SYNCS (z.B. ist $4489 das Standardsync, welches AMIGADOS benutzt). Es ist aber wahrscheinlich, daß ein Pro- grammhersteller irgendwann ein neues Fremdformat entwickelt, das andere Syncs benutzt, die uns jetzt noch nicht bekannt sind. Erfahren Sie diesen SYNC, können Sie Ihn in der Para- meterleiste einstellen und so das Fremdformat kopieren. Selbstverständlich werden die erscheinenden Updates von XCOPY neue Fremdformate automatisch berücksichtigen. Das Einstellen des SYNC ist nur dem erfahrenen Benutzter zu ra- ten, in aller Regel braucht der Defaultwert (STARTWERT) nicht geändert werden! Des weiteren ist beim NIBBLECOPY ein VERIFY weder technisch möglich noch sinnvoll ist. 6.0) BESCHREIBUNG DER TOOLKIT-FUNKTIONEN 6.1) OPTIMIZE Das Betriebssystem AMIGASDOS besitzt eine sehr unangenehme Eigenschaft, nämlich die verstreute Speicherung von Dateien und ihren Directory- Einträgen auf Disketten. Diese Eigen- schaft führt zu einem Effekt der sicherlich jedem Amigabe- sitzer bekannt ist, nämlich das ewig lange warten bis ein Directory geladen und angezeigt wird. Die Wartezeit ist umso größer je mehr Dateien auf der Diskette gespeichert sind und umso stärker sie verstreut liegen (der Fachmann spricht von Fragmentierung). Mit OPTIMIZE kann nun die Ladezeit für Di- rectories erheblich beschleunigt werden und auch die Daten- files werden danach schneller geladen. Bevor die OPTIMIZE-Funktion auf eine Diskette angewendet wird, sollte unbedingt eine Sicherheitskopie von dieser Dis- kette angelegt werden. Dies ist nötig, da bei der Optimie- rung die Diskette neu beschrieben wird. Tritt ein Fehler auf, der zum Abruch der Optimierung führt, bevor der Schreibvorgang beendet ist, sind die Daten auf der Diskette ungeordnet und damit nicht mehr zu gebrauchen. In diesem Fall kann dann auf die Sicherheitskopie zurückgegriffen wer- den. Fehler die zum Abruch führen, beruhen ausschließlich auf Dateien, deren Struktur nicht mit der vom AMIGADOS ge- forderten Struktur übereinstimmen. Diese Dateien können i.d.R. auch nicht mehr geladen werden, es empfiehlt sich die Diskette mit dem DiskDoctor oder DiskSalvage zu behandlen. Wird die Optimierung abgebrochen erscheint eine Fehlernummer in der Statuszeile. Folgende Abruchbedingungen sind möglich: 1 => BAD BLOCK TYPE - Ein Block entspricht nicht dem gefor- derten Typ, z.B. kein Datenblock oder kein UserDir. 2 => BAD SEQUENCE NUMBER - In der Verkettung der Datenblöcke des Files ist eine Unterbrechung aufgetreten. 3 => BAD KEY - Die logische Blocknummer stimmt nicht mit der Blocknummer im KEY des Blocks überein. 4 => DOUBLE BLOCK - Ein Block auf der Diskette wird von meh- ren Files oder Directories benutzt. Dieser Fehler taucht z.B. dann auf, wenn die Diretories durch Raubkopierer ver- murkst wurden! 5 => BAD EXTENS BLOCK - Es wurde ein Block als Extens-Block angegeben, der keiner ist. 6 => DISK FULL - Sollte nicht auftreten! Um die OPTMIZE-Funktion zu starten darf nur ein TARGET-DRIVE selektiert sein, auf welchem die Optimierung durchgeführt werden soll. Die OPTIMIZE-Funktion benötigt sehr viel Haupt- speicher, am besten ist es, wenn mindestens 880 KB (901120 Bytes) frei sind, damit alle Tracks eingelesen werden kön- nen. Ist sehr wenig Hauptspeicher frei, funktionert die Funktion zwar auch, aber der Schreib- /Lesekopf des Lauf- werks wird in diesem Fall sehr stark beansprucht, da er oft bewegt werden muß. Abhilfe kann hier mit der KILLSYS-Option erreicht werden. 6.2) FORMAT Ehe Sie eine neue Diskette zur Speicherung von Daten verwen- den können, müssen Sie diese formatieren. Normalerweise ge- schieht dies mit Initialize aus dem Disk-Menue der WORKBENCH oder mit dem FORMAT-Befehl des CLI. FORMAT bewirkt nun genau dasselbe wie der FORMAT-Befehl, arbeitet aber sehr viel schneller (Sie können ja mal einen Zeitvergleich durchfüeh- ren!). Zusätzlich führt FORMAT noch einen INSTALL der Dis- kette durch (d.h. die Diskette wird direkt bootfähig ge- macht) und bringt eine Einschaltmeldung im BootBlock der Diskette unter. Die Einschaltmeldung 'NO VIRUS ON BOOTBLOCK' wird bei jedem BOOTEN der Diskette kurz angezeigt, so daß Sie sicher sein können, daß sich kein Virus im BootBlock der Disktte befindet. Wenn Sie das FORMAT gestartet haben erscheint zunächst in der Statuszeile die Aufforderung einen Namen für die Disket- te einzutippen. Dann wird die im TARGET Laufwerk befindliche Diskette formatiert. Beim FORMAT kann ein VERIFY hinzu ge- schaltet werden (siehe Bedienung). 6.3) QFORMAT QFORMAT kann bei einer bereits formatierten Diskette benutzt werden um diese "warm" zu formatieren. Hierbei werden nur die Spuren 0 und 40 formatiert. 6.4) ERASEDISC löscht die Diskette blitzschnell und zerstört xdarauf befindliche Datenstrukturen. 6.5) SPEEDCHECK SPEEDCHECK ermittelt die Laufwerksgeschwindigkeit. Dazu sollten Sie stets eine unformatierte Diskette benutzen, da bei diesem Vorgang die Daten auf der Disk zerstört werden. 6.6) INSTALL Installiert den Anti-Virus-Bootblock 6.7) KILLSYS KILLSYS löscht alle im Hintergrund laufenden Programme und gibt dadurch den Speicher des Rechners frei. Sie erhalten dadurch mehr Speicher zum Arbeiten mit XCOPY. Beim Verlassen des Programms wird allerdings ein RESET durchgeführt. 7.0) BESCHREIBUNG DER RESTLICHEN FUNKTIONEN 7.1) DEFAULT-OPTION (STARTWERTE) Wird die Defaultoption in der Aktionsleiste betätigt, werden alle Parameter auf die Standartwerte vom Programmstart zurückgestellt. Diese Option erspart einige Arbeit, wenn man viele Parameter verstellt hat und sie nun so auf einen Schlag wieder auf die ursprünglichen Werte bringen kann. 7.2) ERRORS (FEHLER) Die möglichen Fehlermeldungen, die das XCOPY beim kopieren ausgeben könnte: 1 => LESS OR MORE THAN 11 SECTORS Es wurden zwar Lesemarkierungen gefunden, aber die Anzahl stimmt nicht mit der vom AMIGADOS geforderten Anzahl ube- rein. Es könnte sich dabei um ein Fremdformat handeln. 2 => NO SYNC FOUND Es wurden gar keine Lesemarkierungen gefunden. Auf diesem Track befindet sich wahrscheinlich ein Kopierschutz oder Fremdformat. 3 => NO SYNC AFTER GAP FOUND Der eingelesene Track besitzt zwar eine AMIGADOS Struktur, die aber teilweise zerstört ist. 4 => HEADER CHECKSUM ERROR Eine Prüfsumme die das AMIGADOS uber einen Teil der Daten gebildet hat, stimmt nicht mehr. Abhilfe kann geschaffen werden, wenn dieser Track mit DOSCOPY+ kopiert wird, da die- ser MODUS automatisch diesen Fehler korrigiert, so daß er auf der Kopie nicht mehr auftritt. 5 => ERROR IN HEADER/FORMAT LONG In diesem Fall stimmt nicht nur nicht die Prüfsumme uber dem Header, sondern der Inhalt des Headers selbst ist zerstört. Auch dies kann mit dem DOSCOPY+ beseitigt werden. 6 => DATA BLOCK CHECKSUM ERROR Die Prüfsumme uber einen Datenteil des Tracks stimmt nicht mehr. Das DOSCOPY+ korrigiert auch diesen Fehler. 7 => LONG TRACK Nur das NIBBLECOPY kann diesen Fehler feststellen. Er be- sagt, daß die Originaldiskette mit einer Spezialhardware kopiert worden ist und diese Diskette daher auch nicht mit normalen Laufwerken kopiert werden kann, sondern nur eben mit Spezialhardware. CYCLONE, das in diesem Paket enthalten ist, kann einen Teil dieser Software kopieren. 8 => VERIFY ERROR Die Diskette im TARGET-Laufwerk weist einen physikalischen Fehler auf, d.h. ihre Beschichtung mit Magnetpartikeln ist defekt. Aus Gründen der Datensicherheit sollte diese Disket- te nicht weiter verwendet werden. ACHTUNG: Bei XCOPY professional haben Se beim Auftreten ei- nes VERIFY- ERRORS folgende Tastaturkommandos: R - RETRY (nochmaliger Versuch), C - CANCEL (Abbruch) 7.3) DISKINFO XCOPY liest den Namen der Diskette ein, welche sich im als SOURCE selektierten Laufwerk befindet und zeigt ihn in der Statuszeile an. Dies setzt voraus das diese Diskette eine normale AMIGADOS Diskette ist und daher auch einen Namen besitzt. Ist dies nicht der Fall, erscheint die Meldung "IL- LEGAL NAME" in der Statuszeile. DISKINFO zeigt auf dem dar- gestellten Gitter auch die Belegung der Diskette an. Dies geschieht sowohl über eine %-Angabe des freien Platzes, als auch direkt über die Tracks (B - Blank, 0 bis A - freie Sek- toren). 7.4) DIRECTORY Das Inhaltsverzeichnis und die Unterverzeichnise der SOURCE- Diskette werden mittels dieser Option angezeigt. 7.5) CHECKDISK Diese Option dient dazu, die Diskette im als SOURCE selek- tierten Laufwerk auf Lesefehler zu untersuchen. Die Option liest alle Tracks einer Diskette kurz ein und uberprüft ob die Daten auf den einzelnen Tracks in Ordnung sind, d.h. ob sie den AMIGADOS Konventionen entsprechen. Sollten Fehler erkannt werden, so wird eine rote Zahl ausgeben. Diese Zahl stellt eine entsprechende Fehlermeldung dar (vgl. 7.2 ER- RORS/FEHLER). 7.6) STOPUHR Als kleiner Gag wird für alle Kopiermodi und Toolkitfunktio- nen die Zeit gestoppt, die sie zur Ausführung benötigen. Vergleichen Sie ruhig mal die Zeiten mit denen anderer Ko- pierprogramme! 7.7) VERLASSEN DES PROGRAMMS Entfernen Sie zunächst alle Disketten aus den angeschloßenen Laufwerken. Fahren Sie dann mit dem Mauszeiger in die obere, linke Ecke des Bildschirms und Drücken die linke Maustaste. Haben Sie nicht die KILLSYS-Option benutzt, kommen Sie nun sauber in Ihre Benutzeroberfläche zurück. Anderenfalls führt der Rechner einen RESET durch und verlangt danach die WORK- BENCH Diskette. 8.0) GEWÄHRLEISTUNG Sie benutzen dieses Programm auf eigene Gefahr. Sollten Sie damit durch unsachgemäße Benutzung oder irgenwie sonst, die Katze im Toaster Ihrer Tante zur Explosion bringen oder sonstige Unfälle verursachen, sind Sie selbst verantwort- lich. Wenn Sie den Rechner vor Benutzung dieses Programmes nicht ausschalten und sich einen Virus einfangen, sind Sie ganz alleine dafür verantwortlich. Da es besonders in den USA zur Zeit Mode ist, wegen nicht vollständiger Gebrauch- sanleitung irgendwelche Prozeße anzustrengen. lassen Sie uns noch einmal aus drücklich bemerken: Sie dürfen nicht den Finger in die Steckdose stecken, wäh- rend XCopy in Betrieb ist. Wir sind weder für Fehler im Pro- gramm noch in dessen Bedienung verantwortlich. Und wenn Sie unser Programm dazu benutzen um Raubkopien anzufertigen und diese zu verkaufen und auch noch dabei erwischt werden, so geschieht Ihnen dies zu recht. Wir fordern Sie dazu auf, XCOPY nur im gesetzlich erlaubten Rahmen zu benutzen. 8.1) COPYRIGHT DAS COPYRIGHT VON XCOPY UND DAS COPYRIGHT DER ANLEITUNG VON XCOPY LIEGEN IN ALLEN VERSIONEN UND UNEINGESCHRÄNKT BEI: CACHET, OSTENDSTR.32, D-7524 OESTRINGEN. JEDE COPYRIGHTVERLETZUNG WIRD ZUR ANZEIGE GEBRACHT. 9.0) SCHLUSSBEMERKUNG Wir hoffen, daß unser Programm zu Ihrer Zufriedenheit arbei- tet und bitten Sie, Ihre Registrierkarte unverzüglich einzu- schicken. Weitere Anwendungsprogramme von CACHET sind: MARK II - SOUND SYSTEM, Musik-Editor mit zehn Instrumenten- disketten und über 1000 Instrumenten. Dieses Programm können Sie für 59.- DM direkt bei CACHET bestellen. CACHET-Programme sind bei Fachhändlern, wie beispielsweise ABC-SOFT, CASABLANCA, ESD, GTI, HK-COPMPUTER, KARSTADT, MA- XON, LEISURESOFT, MEDIA-MARKT, PROFISOFT und SOFTPOWER (BER- LIN) erhältlich. Sollte Ihr Amiga-Händler eines unserer Produkte nicht vorrä- tig haben oder Sie mehr über eines unserer Produkte wissen wollen, bitte laßen Sie es uns wissen. Allerdings werden nur Anfragen bearbeitet, denen ein frankierter und mit Ihrer Adresse versehener Rückumschlag beiliegen. Sollten Sie technische Fragen haben, so rufen Sie uns bitte am Samstag zwischen 10 - 14 Uhr an oder schreiben Sie uns einfach an unsere Adresse: CACHET SOFTWARE, OSTENDSTR. 32, D-7524 ÖSTRINGEN; TEL. 0725 322 411, FAX. 0725 322 450