Words of Art Von Andreas Regul Words of Art INSTALLIEREN UND STARTEN Zum Ausprobieren kann Words of Art von der AMIGA-Disk gestartet werden. Um richtig damit zu arbeiten, müssen Sie das Programm jedoch installieren. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, die davon abhängen, welche Geräte Sie zur Verfügung haben. 1. INSTALLATION AUF DER FESTPLATTE Diese Installation erfolgt ausschließlich in der Oberfläche der AMIGA-Disk. Kopieren Sie dazu "Words of Art" auf ihre Festplatte, weitere Schritte sind nicht nötig. Das Kopieren wird in der Anleitung zur AMIGA-Disk beschrieben. 2. ERSTELLEN EINER Words of Art-DISKETTE Wer mit Diskettenlaufwerken arbeitet, sollte Words of Art auf einer eigenen Arbeitsdiskette installieren. Diese Arbeitsdiskette ist dann bootfähig, sie wird also einfach durch Einlegen nach dem Einschalten gestartet und beherbergt alle nötigen Dateien. Das Installieren erfolgt in zwei Schritten. Für den ersten Schritt müssen Sie auf der Workbench eine Diskette mit dem Initialize-Befehl formatieren und ihr anschließend mit dem Rename-Befehl den Namen "WOA" (ohne Anführungszeichen) geben. Diese Diskette ist ihre Arbeitsdiskette. Rufen Sie anschließend die Oberfläche der AMIGA-Disk durch Booten auf. Schalten Sie den AMIGA aus und wieder ein bzw. lösen Sie mit einen Reset aus. Dann legen Sie die AMIGA-Disk in das interne Laufwerk Ihres Rechners. Nach kurzem Laden wird die AMIGA Disk-Oberfläche gestartet. Kopieren Sie in der Oberfläche das Programm Words of Art" auf die WOA-Diskette. Hinweise zu diesem Kopiervorgang finden Sie in der Anleitung zur AMIGA-Disk. Wurde Words of Art mit Hilfe der AMIGA-Disk auf die Arbeitsdiskette kopiert, geht es an den zweiten Schritt. Dieser Schritt wird von einem kleinen Programm automatisch erledigt. Bitte verlassen Sie dazu mit "Ende" die Oberfläche der AMIGA-Disk und rufen Sie in der Schublade "Words of Art" durch Doppelklick das Programm "Floppy-Install" auf. Dieses Programm kopiert einige Spezialdateien auf die Arbeitsdiskette. Es benötigt dazu die AMIGA-Disk und die WOA-Diskette und erklärt sich bei der Arbeit von selbst. Für dieses kleine Programm ist es wichtig, das ihre Diskette "WOA" heißt. Mit Beendigung dieses Schrittes ist die Installation komplett, und Sie haben nun eine Arbeitsdiskette vorliegen, mit der Sie nach Lust und Laune Text verarbeiten können. Sie läßt sich einfach durch Booten starten, wenn die Diskette beim Einschalten im Bootlaufwerk liegt. EINSTELLEN DER PARAMETER Mit dem Zusatzprogramm "Preferences V2.1" kann Words of Art ihren Wünschen entsprechend eingestellt werden. Sie legen dort zum Beispiel die Laufwerke und die Druckerparameter fest. Das Programm läuft unabhängig vom Hauptprogrmm und wird im hinteren Teil dieser Anleitung genau erklärt. Es wird jedoch nicht unbedingt benötigt, da die Standard-Einstellungen so gewählt wurden, daß sie der Mehrzahl der Anwender gefallen. START DES PROGRAMMS Liegt Ihr Words of Art nach der Installation auf der Fesplatte, so starten Sie Words of Art mit einem Doppelklick von der Workbench (auf das Icon "Words of Art"), alles andere wird automatisch erledigt. Sollten Sie Words of Art nicht auf Anhieb finden, so müsssen zunächst den Words of Art-Ordner durch Doppelklick öffnen. Wenn Sie Words of Art wie oben beschrieben bootfähig auf Diskette installiert haben, so müssen Sie die WOA-Diskette beim Einschalten in den Rechner legen. Alles andere läuft dann von selbst ab. Arbeiten sie nicht mit Festplatte, so müssen Sie zum Anwenden von Words of Art immer von der WOA-Diskette booten. Das Ladeprogramm prüft zunächst, ob für AmigaBasic und Words of Art genügend Speicher vorhanden ist. Im anderen Fall wird der Ladevorgang abgebrochen. Da zumindest 600 kByte benötigt werden, muß Ihr Amiga mindestens mit einem MByte ausgestattet sein. Sollte der Speicher trotz Erweiterung nicht ausreichen, beenden Sie alle laufenden Programme und schließen Sie alle Fenster. An dieser Stelle noch ein Hinweis: Programme, die auf das Betriebssystem zurückgreifen, haben manchmal Probleme mit anderen gleichzeitig laufenden Programmen. Bei unseren Tests gab es Schwierigkeiten, wenn gleichzeitig eines der Public-Domain-Programme "MachII" oder "VirusX" lief. Über die Gründe konnten wir noch nichts herausfinden. Wir empfehlen Ihnen daher, diese nicht zusammen mit Words of Art laufen zu lassen. Nachdem das Startbild von Words of Arterschienen ist, dauert es einige Sekunden, bis das Programm sämtliche Initialisierungen vorgenommen und die Zusatzdateien nachgeladen hat. Anschließend befinden Sie sich in der Benutzeroberfläche der Textverarbeitung. DIE OBERFLÄCHE Ganz oben am Bildschirm finden Sie die Titelzeile mit Datum und Uhrzeit und dem automatisch berechneten Wochentag. Datum und Uhrzeit können mit dem Preferences-Programm der Workbench eingestellt werden. Die darunterliegende Zeile enthält zunächst ein Gadget, mit dem das Hauptmenü aufgerufen werden kann. Im nächsten Feld wird angezeigt, auf welcher Seite und in welcher Spalte und Zeile sich der Cursor befindet. Gleich nach dem Programmstart ist das natürlich Seite 1, Spalte 1 und Zeile 1. Durch Anklicken der Wörter "Seite", "Spalte" und "Zeile" erscheint über den jeweiligen Zahlen ein Cursor, so daß man einen neuen Wert eingeben und den Cursor somit direkt an eine bestimmte Position im Text setzen kann. Mit dem nächsten Gadget ("Ins") kann zwischen Einfüge- und Überschreibmodus umgeschaltet werden. Ist das Gadget in der Hintergrundfarbe unterlegt, so ist der Einfügemodus aktiviert. Das bedeutet, daß bei Eingaben der rechts vom Cursor stehende Text weitergerückt wird. Im anderen Falle wird der Text rechts vom Cursor überschrieben. Ist der automatische Zeilenumbruch ("Umbr") aktiviert, so wird beim Schreiben ein Wort, das nicht mehr in die aktuelle Zeile paßt, automatisch in die nächste Zeile übernommen. Ohne Zeilenumbruch würden solche Wörte in der einen Zeile beginnen und in der nächsten enden. Zusätzlich verfügt Words of Art über eine halbautomatische Trennung. Wenn nämlich in einem Wort, welches nicht mehr in eine Zeile paßt, ein Bindestrich enthalten ist, dann wird an diesem Bindestrich getrennt. Der Einrückungs-Modus ("Einr") ist vor allem für beim Programmieren interessant. Wird eine Zeile beendet, die mit Leerzeichen beginnt (also eingerückt ist), so setzt Words of Art den Cursor in der nächsten Zeile auf die gleiche Anfangsspalte. Die letzten vier Gadgets in der Informations-Zeile bezeichnen die verschiedenen Formatierungsmöglichkeiten: linksbündig, rechtsbündig, zentriert und Blocksatz . Bei der Voreinstellung wird der eingegebene Text formatiert. Die nächste Zeile zeigt die sogenannten Tabulatoren und Randeinsteller an. Jeder waagrechte kleine Strich bezeichnet eine Spalte. Die senkrechten Striche zeigen die Tabulatoren ein, also die Positionen, welche durch die -Taste (auf der Tastatur über der -Taste) angesprungen werden. Ein Tabulator wird durch das Anklicken eines waagrechten Striches gesetzt. Gelöscht wird er dann durch nochmaliges Anklicken. Die Randbegrenzer (dargestellt durch Sternchen) zeigen den linken und rechten Textrand an. Verschoben werden sie, indem man das Sternchen anklickt, die linke Maustaste gedrückt hält und dann nach links oder rechts bewegt. In dem großen freien Feld darunter erfolgt die Texteingabe. Links davon und darunter befinden sich sogenannte Schiebegadgets, mit deren Hilfe der sichtbare Textausschnitt nach oben und unten beziehungsweise nach links oder verschoben wird (falls der Text breiter als das Eingabefeld sein sollte). Sollte während der Arbeit mit Words of Art ein Fehler auftreten, der nicht mit einer der üblichen Words of Art-Meldungen abzufangen ist, wird das Programm beendet. Vorher speichert Words of Art allerdings noch den im Speicher vorhandenen Text automatisch unter dem Namen "BACKUP" im eingestellten Verzeichnis. Von dort können Sie ihn dann später wieder laden. MENÜ- UND FUNKTIONSAUFRUF ÜBER TASTEN Alternativ zur Mausbedienung können nahezu alle Funktionen auch über die Tastatur aufgerufen werden. Um das Hauptmenü zu öffnen, betätigen Sie . Nun werden Untermenüs angezeigt. Hinter jedem Menüpunkt ist in Klammern ein Buchstabe angezeigt, durch Betätigen dieses Buchstabens rufen Sie den gewünschten Menüpunkt auf. Die Buchstaben sind zudem in den Hilfstexten angegeben, die Sie einfach über aufrufen. OK-Gagdets lassen sich generell mit oder bestätigen. Bei Fragen können Sie "j" oder "y" für "Ja", "n" für "Nein" angeben. DIE STEUERTASTEN Cursortasten: Sie bewegen den Cursor um jeweils eine Spalte oder Zeile in die entsprechende Richtung. Bei der Überschreitung der obersten oder untersten Zeile wird der sichtbare Textausschnitt nach oben oder unten verschoben. Wird die rechte oder linke Randeinstellung überschritten, so springt der Cursor an den jeweiligen gegenüberliegenden Rand der vorhergehenden beziehungsweise folgenden Zeile. Wenn die Seite insgesamt breiter ist als das Eingabefeld, so wird der sichtbare Ausschnitt beim Überschreiten der Ränder entsprechend verschoben. Gelangen Sie ans unteren Ende der Seite, so wird auf die neue Seite gefahren. Cursortasten am Zehnerblock: Auf dem Zehnerblock sind weitere vier Pfeile auf den Zahlentasten <4>, <6>, <8> und <2> zu finden. Die Tasten <8> und <2> (Pfeil nach oben und unten) setzen den Cursor an das obere beziehungsweise untere Ende des sichtbaren Ausschnittes. Die Taste <4> (Pfeil nach links) setzt den Cursor an die Position des linken Randeinstellers, die Taste <6> (Pfeil nach rechts) setzt ihn hinter das letzte Wort der Zeile. (Taste <7> am Zehnerblock): Der Cursor wird an den Anfang der aktuellen Textseite gesetzt und der sichtbare Ausschnitt entsprechend verschoben. (Taste <1> am Zehnerblock): Der Cursor wird an das Ende der aktuellen Textseite gesetzt und der sichtbare Ausschnitt entsprechend verschoben. (Taste <9> am Zehnerblock): Der sichtbare Textausschnitt wird um 19 Zeilen nach oben verschoben. Beim Überschreiten der Seitengrenze erfolgt ein Sprung auf die vorhergehende Seite. (Taste <3> am Zehnerblock): Der sichtbare Textausschnitt wird um 19 Zeilen nach unten verschoben. Beim Überschreiten der Seitengrenze erfolgt ein Sprung auf die nächste Seite. (Taste <0> am Zehnerblock): Der Einfügemodus wird eingeschaltet. (Taste <.> am Zehnerblock): Der Überschreib-Modus wird eingeschaltet. am großen Tastaturblock: Der Cursor wird in die nächste Zeile an die Position des linken Randeinstellers gesetzt. Sollte sich rechts neben dem Cursor noch Text befunden haben und ist der Einfüge-Modus eingeschaltet, so übernimmt Words of Art diesen in eine neu eingefügt nächste Zeile. am Zehnerblock: Diese Taste funktioniert wie bei "Return" beschrieben, mit dem Unterschied, daß der Einfüge-Modus nicht beachtet wird. (über der -Taste): Der Cursor wird an die nächste Tabulatorposition gesetzt. Die Tabulatoren werden in der Tabulatorleiste über dem Eingabefeld eingestellt. : Nach einer Sicherheitsabfrage wird Words of Art beendet. DIE FUNKTIONSTASTENBELEGUNG Die Funktionstasten bis sind jeweils dreifach belegt. Die erste Belegung ist durch das Drücken einer Funktionstaste zu erreichen. Für die zweite Belegung muß zusätzlich die linke -Taste und für die dritte Belegung die -Taste gedrückt werden. Bei manchen Amigas ist die -Taste auf der linken Seite auch durch das Amiga-"A" bezeichnet. Die Grundbelegung: gibt die nächste Textseite aus. gibt die vorhergehende Textseite aus. Wenn Sie die letzte Textseite erreicht haben, wird an den Anfang gesprungen. gibt das Sonderzeichen für Unterstreichung aus. gibt das Sonderzeichen für Fettschrift aus. gibt das Sonderzeichen für Kursivschrift aus. markiert für die Textblockoperationen die erste Zeile eines Textblockes. markiert für die Textblockoperationen die letzte Zeile eines Textblockes. speichert einen vorher festgelegten Textblock in der RAM-Disk fügt einen vorher in der RAM-Disk gespeicherten Textblock an der aktuellen Cursor-Position ein. Im Einfüge-Modus werden die nachfolgenden Zeilen nach unten gerückt, ansonsten überschrieben. löscht einen vorher festgelegten Textblock. Der Textblock wird vor dem Löschen automatisch in der RAM-Disk gespeicher, sodaß er im Notfall mit zurückzuholen ist. Im Einfüge-Modus werden die dem gelöschten Textblock folgenden Zeilen nachgerückt, ansonsten bleibt der Abschnitt leer. Die zweite Belegung: erlaubt die Eingabe der Seitennummer. erlaubt die Eingabe der Spaltennummer. erlaubt die Eingabe der Zeilennummer. schaltet den Wortumbruch ein oder aus. schaltet "Einrücken" ein oder aus. wählt als Formatierung "linksbündig". wählt als Formatierung "rechtsbündig". wählt als Formatierung "zentriert". wählt als Formatierung "Blocksatz". schaltet zwischen Einfügen und Überschreiben hin und her. Die dritte Belegung: gibt das Sonderzeichen für Breitschrift aus. gibt das Sonderzeichen für Eliteschrift aus. gibt das Sonderzeichen für Schmalschrift aus. gibt das Sonderzeichen für Hochstellung aus. gibt das Sonderzeichen für Tiefstellung aus. formatiert die aktuelle Textzeile linksbündig. formatiert die aktuelle Textzeile rechtsbündig. formatiert die aktuelle Textzeile zentriert. formatiert die aktuelle Textzeile im Blocksatz. löscht die aktuelle Textzeile. Im Einfüge-Modus werden die folgenden Zeilen nachgerückt. Will man Funktionen der zweiten oder dritten Tastenbelegung mehrmals hintereinander aufrufen, so muß jedesmal die - oder -Taste kurz losgelassen werden. DIE SEITENVERWALTUNG Words of Art verwaltet die Seiten dynamisch. Sobald Sie mit ein Seite vor blättern, wird diese Seite aufgerufen. Ist sie noch nicht vorhanden, so erzeugt das Programm von selbst eine neue Seite. Die Seiteanzahl hängt vom freien Speicher ab, ist durch andere Voreinstellungen jedoch nicht beschränkt. Wenn nur mehr 50 KByte Speicher frei sind, wird die Meldung "Speicher voll" ausgegeben. DIE HILFSTEXTE Für die erste Einarbeitungszeit bietet Words of Art eine außergewöhnliche Hilfsfunktion. Wenn Sie nämlich die -Taste drücken, so erscheint ein Menü, welches die wichtigsten Themenbereiche des Programms nennt. Zunächst erhalten Sie ein Auswahlmenü mit Oberbegriffen. Nach dem Anklicken des gewünschten Oberberiffs bekommen Sie am Bildschirm weitere Begriffe, die beim Anklicken schließlich die gewünschte Erklärung liefern. Ausführliche Hilfstexte mit Erläuterungen der Funktionen, Fehlermeldungen und Querverweisen helfen bei der Arbeit mit dem Programm.. Sollte bei der Arbeit mit Words of Art ein Fehler auftauchen, eine Eingabe verlangt oder ein Hinweis ausgegeben werden, so ist die Hilfsfunktion ebenfalls nützlich. Ein Druck auf die -Taste genügt, und Sie erhalten eine genaue Erläuterung des Problems. Da diese Texte recht umfangreich sind, lädt Words of Art sie erst bei Bedarf nach. Deswegen muß beim Drücken der -Taste die Words of Art-Diskette mit der Schublade "Hilfstexte" und den Hilfstexten 1 bis 13 im Laufwerk stecken. Mit den Einstellungen "Alle Dateien" und "ASCII-Datei" im Hauptmenüpunkt "Modi einstellen" ist es möglich, diese Hilfstexte nach eigenen Bedürfnissen zu verändern beziehungsweise zu erweitern. In der ersten Einarbeitungszeit sollten Sie von dieser Möglichkeit regen Gebrauch machen, die Arbeit wird dadurch wesentlich vereinfacht. DISKETTENBETRIEB Mit Hilfe der Programmfunktion "Diskettenbetrieb" im Hauptmenü können alle Arbeiten mit Dateien und Laufwerken vorgenommen werden. Beim ersten Aufruf dieser Funktion werden zunächst die Datei- und Verzeichnisnamen im aktuellen Verzeichnis zusammengestellt und alphabetisch sortiert ausgegeben. Verzeichnisnamen erhalten den Angang "DIR". Mit dem Schiebegadget rechts neben dem Fenster mit den Dateinamen wird der angezeigte Ausschnitt verschoben. Wenn man nun einen Dateinamen anklickt, so erscheint dieser in der gesonderten Zeile mit der Bezeichnung »Dateiname«. Ist hier noch kein Dateiname angegeben, so ist auch keine der Dateioperationen möglich. Wird ein Verzeichnisname angeklickt, so erscheinen im Fenster die in diesem Verzeichnis enthaltenen Dateien oder Unterverzeichnisse. Unter der Dateinamen-Zeile befinden sich fünf Gadgets mit den Bezeichnungen "DF0", "DF1", "DF2", "DH0" und "RAM". Wenn Sie eines davon anklicken, so lädt Words of Art das Verzeichnis des entsprechenden Laufwerks, soweit dies angeschlossen ist. Sollten Sie die RAM-Disk verwenden, denken Sie bitte daran, nach Beendigung des Programms die Texte aus der RAM-Disk auf Floppy oder Harddisk umzukopieren. Words of Art speichert Textdateien normalerweise in einem speziellen Format (Words of Art-Format), das neben dem eigentlichen Text noch folgende Informationen enthält: - Datum und Uhrzeit der Erstellung - Datum und Uhrzeit der letzten Bearbeitung - Seiten- und Spaltenzahl - Seitenlänge und -breite - Bemerkungstext Es ist jedoch auch möglich, Textdateien im gewöhnlichen ASCII-Format zu speichern, was zum Beipsiel dann nötig ist, wenn auf diese Daten von einem anderen Programm zugegriffen werden soll. Diese Option ist auch dann nötig, wenn eine ASCII-Datei eines anderen Programms unter Words of Art bearbeitet wird. Auf diese Weise ist der ungehinderte Datenaustausch zwischen Words of Art und anderen Programmen gesichert. Das tatsächlich verwendete Dateiformat legen Sie unter dem Menüpunkt "Modi einstellen" fest. Bitte beachten Sie, da die Auflistung der Dateien im aktuellen Verzeichnis von der Wahl des Datei-Formats (Words of Art oder ASCII) abhängt. Im Words of Art-Modus werden nur die im Eigenformat gespeicherten Dateien gelistet, im ASCII-Modus dagegen alle vorhandenen Dateien. Die ".info"-Dateien werden in beiden Fällen nicht angezeigt. TEXT LADEN Nach dem Wählen eines Dateinamens und der Eingabe des gewünschten Textbereichs wird der entsprechende Text durch Anklicken von "Text laden" geladen. Sie können den Text auch laden, indem Sie den Namen doppelt anklicken. Sie werden von Words of Art darauf hingewiesen, falls der geladene Text nicht in den angegebenen Textbereich paßt oder die Seitenbreite für den geladenen Text zu schmal sein sollte. TEXT SPEICHERN Auch beim Speichern muß zuerst ein Dateiname ausgewählt und der Textbereich eingestellt werden. Klicken Sie dann auf "Text speichern". Es erscheint ein neues kleines Fenster. In diesem werden nochmals Datei- und Verzeichnisname angezeigt. Zusätzlich können Sie einen kurzen Bemerkungstext in der darunterliegenden freien Zeile eingeben, der mit der Funktion "Textinformation" ausgelesen werden kann. Sollte schon eine Datei unter dem angegebenen Namen vorhanden sein, so gibt Words of Art eine entsprechende Meldung aus. TEXT LÖSCHEN Nachdem ein Dateiname und daraufhin "Text löschen" angeklickt wurde, macht Words of Art eine Sicherheitsabfrage und löscht den Text vom Datenträger. TEXT UMBENENNEN Mit Hilfe dieser Funktion benennen Sie eine vorhandene Datei um. Der neue Dateiname darf jedoch noch nicht im gleichen Verzeichnis vorkommen, sonst bricht Words of Art die Umbenennung ab. Auch wenn kein neuer Dateiname eingegeben wurde, geschieht keine Umbenennung. TEXTINFORMATION Die Textinformation zu einer Datei kann nur dann ausgegeben werden, wenn die Datei im Words of Art-Format gespeichert wurde. Ist dies der Fall, so erhalten Sie folgende Informationen: - Dateiname - Seiten- und Zeilenzahl - Erstellungsdatum und -uhrzeit - Datum und Uhrzeit der letzten Bearbeitung - Bemerkung LETZTES VERZEICHNIS Nach den Anklicken dieser Funktion gibt das Programm den Inhalt des zuletzt angewählten Verzeichnisses aus. Befindet man sich also in irgendeinem Unterverzeichnis, so kann man sich hiermit Ebene für Ebene zurück ins Hauptverzeichnis bewegen. NEUES VERZEICHNIS Zum Anlegen eines neuen Verzeichnisses im aktuellen Laufwerk klicken Sie "neues Verzeichnis" an. Der dann einzugebende Name darf natürlich noch nicht auf der Diskette benutzt worden sein. FUNKTION BEENDEN Auch nach Beendigung der Funktionen "Text laden" oder "Text speichern" verschwindet das Menü für Diskettenbetrieb nicht. Dies erleichtert die Arbeit, wenn zum Beispiel mehrere Dateien nacheinander geladen werden. In den Texteingabe-Modus kommen Sie erst nach Anklicken von "Funktion beenden" zurück. TEXT LÖSCHEN Mit dieser Funktion aus dem Hauptmenü läßt sich der gesamte Text im Speicher oder ein begrenzter Ausschnitt löschen. Nach dem Aufruf des Menüpunktes "Text löschen" erscheint ein neues kleines Fenster. Je nachdem, welches von den beiden quadratischen Gadgets Sie anklicken, wird entweder der gesamte Text gelöscht oder nur ein Ausschnitt. Diesen kann man wie üblich definieren, indem man die angezeigten Werte anklickt, löscht, und neue Werte dafür eingibt. Tatsächlich gelöscht wird der Text allerdings erst nach dem Anklicken von "Löschen". Sollten Sie es sich vorher doch noch anders überlegen, gelangen Sie mit "Abbruch" wieder in den Texteingabe-Modus, ohne daß gelöscht wurde. Wurde aber der ganze Text gelöscht, so setzt Words of Art eine Reihe von Parametern wieder auf die Ursprungswerte. Die rechte und linke Randeinstellung und die Tabulatoren werden zurückgesetzt und der Cursor links oben auf die erste Seite positioniert. Zudem werden alle belegten Seiten freigegeben. TEXT FORMATIEREN Um nicht nur eine einzelne Zeile (siehe Funktionstastenbelegung) sondern einen ganzen Textabschnitt neu zu formatieren, können Sie in dieser Hauptmenüfunktion entweder den vorher markierten Textausschnitt (siehe Funktionstastenbelegung oder "Textausschnitt") formatieren, oder einen explizit in Seiten und Zeilen angegebenen Bereich. Im unteren Teil des neu geöffneten Fensters können Sie dann noch die Art der Formatierung auswählen. Zur Verfügung stehen linksbündig, rechtsbündig, zentriert und Blocksatz. Zur Auswahl dienen wieder die quadratischen Gadgets. Nach dem Anklicken von "Formatieren" berechnet Words of Art die neue Formatierung und gibt das Ergebnis danach auf dem Bildschirm aus. Bitte bedenken Sie dabei, daß es sich um ein Basic-Programm handelt und daher längere Passagen (vor allem bei Blocksatz-Formatierung) etwas mehr Zeit benötigen. TEXTAUSSCHNITT In diesem Untermenü können alle Blockoperationen ausgeführt werden, die auch mit den Funktionstasten bis erreichbar sind. Wer allerdings reine Mausbedienung angenehmer findet, oder sich die Funktionstastenbelegung noch nicht so genau eingeprägt hat, wird sich eventuell dieses Untermenüs bedienen. Eine genauere Beschreibung der Funktionen finden Sie allerdings bei der Auflistung der Funktionstasten. TEXT SUCHEN/ERSETZEN Mit dieser Funktion ist es sowohl möglich, bestimmte Zeichenfolgen aus dem sich Text herauszusuchen, als auch diese durch eine andere Zeichenfolge zu ersetzen. Sie wählen, ob der gesamte Text oder nur ein bestimmter Bereich durchsucht werden soll. Hinter "Suchbegriff" geben Sie einen bis zu 26 Zeichen langen Text ein, nach dem gesucht werden soll. Hinter "Ersetzen" geben Sie dann die Zeichenkette ein, durch die der gesuchte Text ersetzt werden soll. Bleibt das Feld "Ersetzen" leer, so weiß Words of Art, daß es nur suchen soll. Die Eingaben hinter "Suchen" und "Ersetzen" werden zwischengespeichert, beim erneuten Aufruf stehen sie ohne Neueingabe bereit. Sobald nach dem Anklicken von "Suchen" das Programm einen entprechenden Begriff gefunden hat, wird der Cursor an den Anfang dieses Begriffes gesetzt. Haben Sie einen Ersatztext angegeben, dann werden Sie gefragt, ob ersetzt werden soll. Dieses Ersetzten geschieht genauso, wie wenn man den entsprechenden Text über Tastatur eingegeben hätte. Es werden also Überschreib- oder Einfüge-Modus beachtet, und bei Bedarf wird auch ein Zeilenumbruch ausgeführt. Nach jedem gefundenen Begriff wird man von Words of Art gefragt, ob weitergesucht werden soll. Wird kein passender Begriff (mehr) gefunden, so kehrt das Programm automatisch in den Texteingabe-Modus zurück. SCHRIFTSTIL ÄNDERN Anstatt die verschiedenen Steuerzeichen für Schriftstil-Änderungen einzugeben, kann dies auch über ein Untermen mit der Maus geschehen. Ob man nun die entsprechende Funktionstaste drückt oder den Schriftstil im Menü anklickt, kommt letztendlich auf das Gleiche heraus: Es wird ein Steuerzeichen an der Cursorposition eingefügt. Diese Steuerzeichen entstammen dem Amiga-Standardzeichensatz. Diese Zeichen sehen Sie sich am besten im Hilfstext zu den Schriftstilen an. Dabei gilt die Regel: Das erste Steuerzeichen schaltet den Schriftstil ein, das jeweils zweite Steuerzeichen schaltet ihn wieder aus. Auf diese Weise können ohne weiteres auch verschiedene Schriftstile gemischt verwendet werden. Beim Drucken ist zu beachten, daß die Steuerzeichen durch Leerzeichen ersetzt werden. Sollen hingegen diese Stellen ausgespart werden, kann dies unter dem Menüpunkt "Modi einstellen" festgesetzt werden. Klicken Sie dazu den Modus "Stilmarkierungen beim Ausdruck aussparen" an. SEITENFORMAT VERÄNDERN Mit Words of Art sind fast beliebige Seitenformate verwendbar. Beim Starten von Words of Art ist aber normalerweise ein Standard-Format mit 60 Zeilen und 73 Spalten eingestellt. Dies entspricht einer vollbeschriebenen DIN-A-4-Seite. Die Voreinstellung kann aber im Preferences-Programm verändert werden. Die Veränderung des Seitenformates muß bei leerem Textspeicher geschehen, da Words of Art dabei alle Seiten löscht. Außer der Zeilen- und Spaltenzahl wird unter dem Menüpunkt "Seitenformat ändern" auch die Position der Randbegrenzer zur Veränderung angeboten. Diese sind jedoch bequemer in der Tabulatorleiste mit der Maus zu verschieben. MODI EINSTELLEN Words of Art verfügt über eine große Anzahl von Parametern, die sich auf die Arbeitsweise verschiedener Programmfunktionen auswirken. Im Hauptmenü-Punkt "Modi einstellen" lassen sich diese Parameter einstellen. LÖSCHEN/EINFÜGEN/WORTUMBRUCH/EINRÜCKEN Diese Modi lassen sich auch am Standard-Editierschirm verändern, und wurden bereits oben im Text mit der Benutzeroberfläche erklärt. LINKSBÜNDIG/RECHTSBÜNDIG/ZENTRIERT/BLOCKSATZ Auch diese Formatierungsarten können unter der Benutzeroberfläche mit Gadgets eingestellt werden und sind auch dort erklärt. Allerdings soll hier noch ein kleiner Trick genannt werden: Wollen Sie einen Textbereich nachträglich formatieren, wählen Sie die gewünschte Formatierungsart sowie den Überschreib-(Lösch-)Modus an. Danach müssen die zu formatierenden Zeilen lediglich noch jede mit der -Taste bestätigt werden. GROß- UND KLEINSCHRIFT UNTERSCHEIDEN Bei der Menüfunktion "Text suchen/ersetzen" kann es sinnvoll sein, zwischen Groß- und Kleinschreibung zu unterscheiden. Sucht man zum Beispiel das Wort "Ei", so wird Words of Art ohne Unterscheidung von Groß- und Kleinschrift in dem Wort "Reiterei" zweimal fündig. Mit Unterscheidung können solche Fehler nicht passieren. STILMARKIERUNGEN BEIM AUSDRUCK AUSSPAREN Beim Ausdruck eines Textes werden gewöhnlich die Steuerzeichen im Text durch Leerzeichen ersetzt. Die auf dem Bildschirm angezeigte Länge einer Zeile bleibt somit erhalten. Häufig ist ein solches eingefügtes Leerzeichen aber nicht zu störend. Durch das Einschalten dieses Modus wird beim Ausdruck jeweils die Zeile nach einem Steuerzeichen um ein Zeichen vorgerückt ausgedruckt. Dadurch nehmen die Steuerzeichen keinen Platz weg und trennen Begriffe nicth an Stellen, die zusammenhängend gedruckt werden sollen. PROZENTWERT FÜR BLOCKSATZ Vielleicht ist es Ihnen schon einmal passiert, daß sich die eine oder andere Zeile nicht im Blocksatz formatieren läßt. Dies ist kein Programmfehler, sondern eher eine zusätzliche Hilfsfunktion. Es werden nämlich nur die Zeilen in Blocksatz formatiert, die mit einer Mindestanzahl von Zeichen gefüllt sind. Dies verhindert, daß beispielsweise eine Zeile mit nur zwei kurzen Worten auseinandergezogen wird. In diesem Fall wäre das erst Wort direkt am linken und das zweite Wort direkt am rechten Rand, und dazwischen bliebe ein unschöner Zwischenraum. An dieser Stelle nun kann man Words of Art angeben, ab welcher Zeilenfüllung die bearbeitete Zeile formatiert werden soll. Ist zum Beispiel die Zeilenbreite 73 und der Prozentsatz 70 (Voreinstellung), so werden nur Zeilen mit mehr als 73 mal 0.70, also 51 Zeichen formatiert. Durch den Prozentsatz 0 wird jede Zeile formatiert. DATEI IN Words of Art- / ASCII-FORMAT Wie bereits erwähnt stellt Words of Art zwei verschiedene Formate für Textdateien zur Verfügung. Im Words of Art-Format werden zusätzliche Informationen wie Format, Erstellungsdatum oder Bemerkungstext gespeichert. Mit diesen speziellen Informationen können andere Programme meist wenig anfangen. Soll ein Text noch auf einem anderen Editor benutzt werden, oder stammt der zu ladende Text von einem anderen Editor, so muß der ASCII-Modus eingeschaltet werden. NUR Words of Art-DATEIEN / ALLE DATEIEN Normalerweise werden im Inhaltsverzeichnis der Diskettenbetriebs-Funktion nur die mit Words of Art erstellten Texte angezeigt. Um jedoch auch auf andere Textdateien Zugriff zu haben, lassen sich hier mit der Einstellung "Alle Dateien" auch die übrigen Dateien laden. Sollte man dabei versuchen, eine Datei zu laden, die keine Textdatei ist, so gibt das Programm eine Fehlermeldung aus. Alle hier beschriebenen Paramter lassen sich als Voreinstellung speichern (siehe Funktion "Einstellungen speichern" des Hauptmenüpunktes "Optionen"). Nach dem Starten von Words of Art stehen diese Voreinstellungen sofort zur Verfügung. DRUCKPARAMETER EINGEBEN Nicht nur für die Eingabe von Texten können bestimmte Paramter eingestellt werden, sondern auch für den Ausdruck. Somit sind während des Ausdrucks am Druckers selbst keine Einstellungen für Schriftart, Zeilenabstand oder Zeichengröße notwendig. FORMAT Die Einstellung des Formates dient vor allem dazu, während des Ausdrucks am Ende einer Seite diese so weit vorzuschieben, da man sie bequem aus dem Drucker nehmen kann. Für die Papierlänge stehen hier die Formate "US-Lang" (14 Zoll) und "DIN A 4" (12 Zoll) zur Auswahl. Bei Endlos-Papier wird bis zum Anfang der nächsten Seite automatisch vorgeschoben. RÄNDER Durch die Definition der Ränder als Druckparameter können Sie angeben, welcher Bereich auf dem Blatt gedruckt wird. Hat zum Beispiel der linke Rand die Position 1, so wird direkt an den linken Rand des Papiers gedruckt. Auf jeden Fall muß aber die Differenz zwischen linkem und rechtem Rand mindestens so groß sein wie die Textbreite und die Differenz zwischen oberem und unterem Rand mindestens so groß wie die Anzahl der Zeilen pro Textseite. SCHRIFTART Hier können die verschiedenen Schriftarten Ihres Druckers ausgewählt werden. Words of Art wurde ursprünglich für einen NEC P6 Plus geschrieben. Das Programm läßt sich aber einfach für andere Drucker anpassen. Näheres dazu finden Sie bei der Beschreibung des Preferences-Programms. ZEILENABSTAND Der Zeilenabstand wird in Zeilen pro Zoll angegeben. Normalwert ist hierfür sechs Zeilen pro Zoll vorgesehen. Je größer der angegebene Wert ist, desto kleiner ist der Zeilenabstand. Der Zeilenabstand ändert nicht das Seitenformat (US-Lang, DIN A 4 oder Endlos), sondern die Anzahl der druckbaren Zeilen pro Seite. ZEICHENDICHTE Die voreingestellten Zeichendichten sind wiederum an den NEC P 6 Plus angepaßt und müssen möglicherweise für Ihren Drucker verändert werden (siehe Preferences-Programm). Bitte beachten Sie, daß bei der Wahl von 17 oder 20 Zeichen pro Zoll (Inch) diese Zeichendichte für den gesamten Text gilt. Der Schriftstil "Schmalschrift" hat in diesem Fall keine Veränderung des ausgedruckten Textes zur Folge. TEXT AUSDRUCKEN Mit diesem Menüpunkt aus dem Hauptmenü wird entweder der gesamte Text oder nur ein ausdrücklich angegebener Textausschnitt gedruckt. Weiterhin kann auch noch die Anzahl der Kopien angegeben werden, also wie oft der Text insgesamt ausgedruckt werden soll. Mit "Seitennummer" stellen Sie auf Wunsch am Anfang jeder Seite in der Mitte die Seitennummer dar. Ist diese Option aktiv, so wird jeder Seite um zwei Zeilen länger. Der Vorschub nach einer ausgedruckten Seite kann entweder automatisch oder manuell vorgenommen werden. Das automatische Vorschieben der Seite ist allerdings nur bei Endlospapier sinnvoll. Im Einzelblattmodus (US-Lang oder DIN A 4) fordert Sie Words of Art nach jedem ausgedruckten Blatt auf, ein neues Blatt einzulegen (bei manuellem Vorschub). Bitte klicken Sie erst dann "OK" an, wenn die Seite tatsächlich bis zum Ende ausgedruckt ist und Sie das neue Blatt eingelegt haben. Sollte man erst während des Ausdrucks feststellen, daß eine falsche Einstellung gewählt wurde, oder daß der Ausdruck aus irgend einem Grund nicht den Vorstellungen entspricht, läßt sich der Druck mit der -Taste abbrechen. Der Ausdruck muß dann aber nicht sofort aufhören, da die meisten Drucker einige Zeilen in ihrem eigenen Speicher abgelegt haben. Im Notfall drückt man einfach am Drucker die Taste (sodaß der Druckvorgang gestoppt ist) und schaltet den Drucker dann für einige Sekunden aus. Die Option "Ausdruck-Skizze" dient als Preview-Funktion und zeigt am Bildschirm die akutellen Textseite in verkleinerter Form an. Dabei werden alle Einstellunge berücksichtigt. Um die Ausdruck-Skizze zu verlassen, betätigen Sie eine beliebige Taste oder den linken Mausknopf. ACHTUNG: Sollte beim Ausdruck kein vernünftiges Ergebnis zustande kommen, so verlassen Sie Words of Art und rufen Sie das Zusatzprogramm "PreferencesV2.2" auf. Hier lassen sich alle Werte für den Drucker einstellen. Words of Art BEENDEN Um die Arbeit mit Words of Art zu beenden, wählen Sie diesen Menüpunkt. Tatsächlich beendet wird das Programm aber erst nach der Bestätigung der Sicherheitsabfrage. Übrigen kann es durchaus passieren, daß nach der Beendigung von Words of Art noch ein Listing-Fenster am Bildschirm stehen bleibt. Löschen Sie dieses, indem Sie das Close-Gadget links oben anklicken. Ein Abbruch des Programms ist auch durch gleichzeitiges Drücken von und möglich. In diesem Falle gelangt man aber (ebenfalls nach einer Sicherheitsabfrage) zur Amiga-Basic-Oberfläche zurück. OPTIONEN Durch Anklicken dieses Menüpunktes kommt ein neues Menü auf den Bildschirm, welches einige nützliche Hilfsfunktionen zur Verfügung stellt: SPEICHERBELEGUNG Zeigt an, wie viel Speicher in ihrem Computer noch frei ist. FARBWERTE ÄNDERN Um die Farbeinstellung Ihren persönlichen Wünschen anzupassen, bietet Ihnen diese Option die Möglichkeit, alle verwendeten Farben nach eigenen Wünschen zu verändern. Auf der linken Seite des neu geöffneten Fensters sind alle Farben mit der jeweiligen Verwendung im Programm angegeben. Durch Anklicken und Verändern der Schieberegler für rot, grün und blau mischt man sich dann die angenehmsten Farben zurecht. Sollte Ihnen die selbstgewählte Farbmischung doch nicht so behagen, dann erhalten Sie druch Anklicken des Gadgets "Grundeinstellung" wieder die Voreinstellung in den bekannten Braun- und Grautönen. TASCHENRECHNER Für kleine Berechnungen mit den vier Grundrechenarten können Sie den eingebauten Taschenrechner verwenden. Die einzelnen Funktionen müssen wohl nicht weiter erläutert werden, weil sie weitgehend denen der handelsüblichen Rechner entsprechen. Die Eingabe geschieht wahlweise über die Maus (Anklicken der Tasten des Rechners am Bildschirm) oder über den Zehnerblock es Amiga. Bei jeder Betätigung der <=>-Taste wird das Ergebnis zwischen gespeichert und kann mit der -Taste später wieder abgerufen werden. Man verläßt den Taschenrechner, indem man eine beliebige Position außerhalb des Taschenrechners anklickt. Der Taschenrechner läßt sich beliebig am Bildschirm verschieben, in dem man ihn mit der Maus packt und die linke Maustaste gedrückt hält. Ein Bewegen des MAuszeigers verschiebt nun den Rechner. Beim nächsten Aufruf erscheint der Rechner genau an dieser Position. KALENDER Mit Hilfe der Kalenderfunktion berechnet das Programm jeweils einen Monatskalender mit der richtigen Zuordnung der Wochentage. Auf diese Weise bringt man zum Beispiel leicht den Wochentag eines beliebigen Datums in Erfahrung. Die Eingabe von Monat und Jahr geschieht durch einen Schrägstrich getrennt, also zum Beispiel "5/89" oder "5/1989". Schaltjahre (nur 29 Tage im Februar werden berücksichtigt). WORKBENCH NACH VORNE Um vom Multitasking des Amiga auch während der Arbeit mit Words of Art Gebrauch zu machen wird mit dieser Option der Workbench-Screen nach vorne geschaltet. Nun können beliebige andere Programme gestartet und ausgeführt werden, ohne daß Words of Art davon verändert wird. Beachten Sie aber, da erstens die anderen Programme dank des Multitaskings ein gutes Stück langsamer arbeiten als sonst. Außerdem muß auf ausreichenden freien Speicher geachtet werden, da sonst bei vielen Programmen Absturzgefahr besteht. Von dem nach dem Laden von Words of Art noch freien Datenspeicher wird immer die Hälfte für Ihren Text reserviert. Um weiter mit Words of Art arbeiten zu können, klickt man am Workbench-Screen das linke Tiefen-Gadget an. EINSTELLUNGEN SPEICHERN Um eine bestimmte Einstellung von Words of Art festzuhalten, besteht die Möglichkeit, alle Parameter in einer gesonderten Datei zu sichern. Das Programm wird diese Werte beim nächsten Starten direkt nachladen, so da Ihnen sofort Ihre Einstellung zur Verfügung steht. Zu diesen gespeicherten Werten gehören alle unter "Modi einstellen" editierten Parameter, die Randeinstellungen, die Farbwerte, die Textbereichsgrenzen der einzelnen Menüfunktionen, die Formatierungsart und die Druckerparameter. DAS HILFSPROGRMM "PREFERENCESV2.1" Mit dem eigenständigen Hilfsprogramm "PREFERENCESV2.1" werden alle Voreinstellungen und Anpassungen an Ihre Wünschen beziehungsweise an Ihre Hardware vorgenommen. Das Programm ist so übersichtlich gestaltet, daß nur noch einige Einzelheiten näher erläutert werden müssen. Die meisten Parameter kennen Sie wahrscheinlich sowieso aus den Words of Art-Menüs "Modi einstellen" und "Druckerparameter". Blättern Sie also im Zweifelsfalle dorthin zurück. MAXIMALE SEITENZAHL Dieser Wert hat keine Bedeutung, da Words of Art in der neuesten Version den Speicher dynamisch verwaltet. Sie erhalten genau so viel Platz, wie ihre Seiten benötigen. QUELLLAUFWERK Das sogenannte Quellaufwerk bezeichnet das Laufwerk, von dem Words of Art beim Wählen des Menüpunktes "Diskettenbetrieb" zunächst das Inhaltsverzeichnis lädt. Benutzt man zum Beispiel für die Speicherung von Daten immer die Diskette im zweiten Laufwerk, so stellt man als Quellaufwerk "DF1:" ein. ZENTRIERMODUS / FORMATIERMODUS Unter Zentriermodus ist der Modus zu verstehen, der sofort bei der Eingabe eines Textes ausgeführt wird. Der Formatiermodus dagegen bezieht sich auf den Hauptmenüpunkt "Text formatieren". Dort ist der entsprechende Modus voreingestellt. Im Programm Words of Art selbst ist ein Wechsel dieses Modus selbstverständlich auch möglich. LÖSCHEN / FORMATIEREN / SUCHEN Auch bei diesen Punkten wird lediglich die Voreinstellung der entsprechenden Hauptmenüpunkte angewählt. TEXTBEREICH FESTLEGEN Entsprechend stellt man in diesem Untermenü die explizit angegebenen Textbereiche für die Words of Art-Funktionen "Diskettenbetrieb", "Text löschen", "Text formatieren", "Text suchen" und "Text ausdrucken" ein. LAUFWERKE Insgesamt fünf verschiedene Laufwerke können unter dem Hauptmenüpunkt "Diskettenbetrieb" von Words of Art angewählt werden. Um zu verhindern, daß man ein nicht vorhandenes Laufwerk (zum Beispiel "DF2:") anklickt, löschen Sie alle Laufwerke, die Sie nicht angeschlossen haben. Haben Sie stattdessen zum Beispiel eine zweite Festplatte, so ersetzen Sie "DF2" durch "DH1". DRUCKPARAMETER FESTLEGEN Die hier angebotenen Parameter entsprechen denen des Hauptmenüpunktes "Druckerparameter" im Words of Art-Hauptprogramm. DEUTSCHER ZEICHENSATZ Verschiedene Drucker verwenden oft auch verschiedene ASCII-Codes für die deutschen Umlaute. Zur Anpassung sollten Sie entweder die entsprechenden Codes aus dem Handbuch Ihres Druckers suchen, oder folgendes Amiga-Basic-Programm benutzen: OPEN "PAR:" FOR OUTPUT AS 1 FOR i=32 TO 255 PRINT #1,i;" ",CHR$(i) NEXT CLOSE 1 Nun wird der gesamte Zeichensatz Ihres Druckers ausgegeben, und man mu sich nur noch die Codes der deutschen Umlaute herausssuchen. DRUCKER-STEUERSEQUENZEN Nicht nur für die deutschen Umlaute, auch für die Ansteuerung der verschiedenen Schriftarten und -stile verwendet jeder Drucker andere Steuersequenzen. Sollten Sie keinen NEC P6 Plus oder kompatiblen besitzen, müssen Sie sich die einzelnen Steuersequenzen aus dem Drucker-Handbuch suchen und eingeben. Dafür gelten die Regeln von Amiga-Basic. Einzelne Codes werden als CHR$(Code) angegeben. Einzelne Buchstaben müssen in Anführungszeichen stehen. Schließlich müssen noch sämtliche einzelnen Codes durch jeweils ein Pluszeichen verbunden sein. So würde zum Beispiel die Steuersequenz zum Einschalten der NLQ-Schrift auf Epson-Kompatiblen folgendermaßen lauten: CHR$(27)+"x"+CHR$(1) Falls es in Ihrem Drucker-Handbuch nicht erwähnt sein sollte: Das -Zeichen entspricht dem CHR$(27). Natürlich haben auch nicht alle Drucker die gleichen Schriften eingebaut. Bei der Benennung wurde aus technischen Gründen auf die Namen der NEC-P6-Plus-Zeichensätze zurückgegriffen. Hat Ihr Drucker nicht ganz so viele Zeichensätze, geben Sie auch entsprechend weniger Steuersequenzen ein. Natürlich können dann auch im Words of Art-Hauptprogramm nicht alle angegebenen Zeichensätze verwendet werden. LADEN / SPEICHERN Eine bereits vorhandene Voreinstellung lädt man mit dem "Laden"-Gadget ein. Auf keinen Fall darf man aber vergessen, nach der Eingabe der Parameter die Voreinstellung auch zu speichern, sonst war die ganze Arbeit umsonst.