Das Programm MIGNON-PS ist ein grafisch orientierter, multitaskingfähiger Sequenzer für den Computer Commodore Amiga mit integrierter Funktion eines polyphonen Sample-Players für Toccata- und AMIGA-Sound. Programm: Jürgen Lange, SEK´D polyphone Toccata-Wiedergabe (TMCS): Lutz Viehweg Demo-Song/Samples: Andreas Krug Hardware-Voraussetzungen: AMIGA mit 2 MB freiem Ram und Toccata Karte sowie 68030-Prozessor Zum Start des Demos booten Sie entweder von der MIGNON-PS-Diskette und starten dann "MIGNON-PS-Demo" auf der Workbench. Oder Sie starten den Rechner von der Festplatte und aktivieren dann das Icon "Start-Demo" auf der MIGNON-PS-Disk. Im Sequenzer starten Sie den Song mit einem Druck auf das Start-Gadget. Zum Echtzeit-Spiel der Toccata-Samples über MIDI oder die AMIGA-Tastatur können Sie über verschiedene Thru-Kanäle (ganz unten in der Mitte) folgende Sounds erreichen: Kanal 1 - Orgel Kanal 3 - Kalimba Kanal 4 - Hit Kanal 5 - Flöte Kanal 6 - C-Moll Kanal 7 - Chance Kanal 8 - Bass Kanal 10 - Drumkit, pro Taste 1 Instrument Die AMIGA-Tastenbelegung ist der eines Keyboards nachempfunden, die unteren 2 Reihen sind die tiefere, die oberen 2 Reihen die höhere Oktave. Viel Spaß bei diesem einzigartigen Feature! Hier die wichtigsten Parameter von MIGNON-PS: - 40 Spuren (eine Tempospur und 39 Mehrkanalspuren), - bis zu 10 Songs gleichzeitig im Zugriff, - Auflösung wählbar zwischen 96tel und 3072tel, - wählbares Metrum, - Anzeige der SMPTE-Zeit, - Echtzeit-Einspiel über MIDI oder AMIGA-Tastatur - parallele Nutzung des Amiga als Sample-Player für max. 100 Samples, - Sample-Ausgabe über Amiga-Sound (8-Bit, IFF-Sample) und/oder über Toccata-Karte (16-Bit Stereo, Samplitude-RAM-Projekte), - grafische, partiturorientierte Spurenübersicht, - Blockoperationen (Kopieren, Schneiden, Einfügen usw.) mit Filter - Blockmarkierung in der grafischen Spurdarstellung oder in der Ereignisliste einer Spur, - komfortable Einzeleditierung in der Ereignisliste, - Generieren von Ereignissen, - Quantisierung, Transposition, Druck von Ereignislisten, - jede einzelne Spur kann eigene Schleife erhalten, - Aufnahmefilter, - Verarbeitung von System-Exclusive-Daten, - Laden und Speichern von Standard-MIDI-Dateien (Format 0 und 1), - beliebige Tempoänderungen, - extern synchronisierbar über MIDI-Clock (eine spezielle Version auch über SMPTE und MTC), - Start-/Stop-Synchronisation mit "Samplitude", - interaktiv steuerbar vom Interaktiven System IAS. Viele Funktionen des MIGNON-PS lassen sich auch bei laufendem Sequenzer ausführen. Dazu zählen insbesondere das Muten/Aktivieren von Spuren, Veränderungen des Songtempos, das Laden/Speichern von Songs, Positionierungen, Songumschaltungen, Öffnen von Informations- und Ereignisfenstern sowie das Scrollen in den Ereignisfenstern. Eine besonders preisgünstige Junior-Version ist für den Nicht-Profi ausreichend, um mit den vorhandenen MIDI-Instrumenten zu musizieren und/oder die Sample-Player-Funktion zu nutzen. Die wichtigsten Parameter der Junior-Version sind: - 17 Spuren (eine Tempospur und 16 Mehrkanalspuren), - Auflösung wählbar zwischen 96tel und 3072tel, - wählbares Metrum, - Anzeige der SMPTE-Zeit, - Echtzeit-Einspiel über MIDI oder AMIGA-Tastatur - parallele Nutzung des Amiga als Sample-Player für max. 100 Samples, - Sample-Ausgabe über Amiga-Sound (8-Bit, IFF-Sample) und/oder über Toccata-Karte (16-Bit Stereo, Samplitude-Projekte), - grafische, partiturorientierte Spurenübersicht, - Blockoperationen (Kopieren, Schneiden, Einfügen usw.) mit Filter, - Blockmarkierung in der grafischen Spurdarstellung oder in der Ereignisliste einer Spur, - komfortable Einzeleditierung in der Ereignisliste, - Generieren von Ereignissen, - Quantisierung, Transposition, Druck von Ereignislisten, - jede Spur kann eigene Schleife erhalten, - Aufnahmefilter, - Verarbeitung von System-Exclusive-Daten, - Laden und Speichern von Standard-MIDI-Dateien (Format 0), - beliebige Tempoänderungen, - Start/Stop-Synchronisation mit "Samplitude". Mignon-PS bedeutet "Mignon plus Sample" und ist die Erweiterung der Versionen Mignon2.0 um die Funktionen eines Sample-Players. Wahlweise können (zusätzlich zur MIDI-Ausgabe) 8-Bit-IFF-Samples über die interne Amiga-Tonausgabe oder 16-Bit-Stereo-Samples über eine Toccata-Karte von MakroSystem ausgegeben werden. Die Sample-Erweiterung ist in allen Versionen gleich. Der in Mignon-PS realisierte Sample-Player funktioniert eigentlich wie ein externes Gerät. Zusätzlich zu (und unabhängig von) den normalen Sequenzerfunktionen lassen sich über ein neues Menü bis zu 100 Samples laden und 16 Kanälen zuordnen. Die 16 Kanäle des Sample-Players existieren zusätzlich zu den 16 MIDI-Kanälen. Sowohl in der THRU-Funktion als auch in jeder einzelnen Spur können Sie auswählen, ob die Ausgabe über MIDI oder über den Sample-Player erfolgen soll.