Von den 50.500 Bewohnern P2Z0AndorraZDP1s sind 14.000 Andorraner, die ethnisch zu den Katalanen gehören, ebenso 27.000 Spanier, 4.000 Franzosen und 5.500 anderer Nationalität. Entsprechend wird in Andorra spanisch (58%), katalanisch (35%) und französisch (7%) gesprochen. Die P2Z0BevölkerungsdichteZ:P1 ist mit 108 Bewohnern je km² für ein Gebirgsland recht hoch. Die Hauptstadt Andorra la Vella hat 15.600 Einwohner, Les Escaldes 10.758 und Encamp 4.558. In der Liste der Staaten mit der niedrigsten Einwohnerzahl steht Andorra weltweit an 9. Stelle, in Europa an fünfter. Die Bevölkerung Andorras ist mit über 99% eindeutig Katholisch. |1 Der Zwergstaat mit 453 km² liegt vollständig in den östlichen P2Z0PyrenäenZBP1 zwischen Frankreich im Norden und Spanien im Süden. Seine Länge und Breite betragen jeweils maximal 40 km. Geprägt ist das Land allein durch Hochtäler, die von über 2000 m hohen Gebirgszügen umgeben sind. Der höchste Gipfel ist der Coma Pedrosa mit 2946 m Höhe. Das Haupttal ist jenes des Rio Valira, der nach Spanien fließt, an das sich Seitentäler anschließen. Die Zufahrt von Frankreich führt über zwei Pässe, den Pas de la Case (2091 m) und den Port d'Envalira (2407 m). |2 Das Klima P2Z0AndorraZEP1s ist stark durch die P2Z0PyrenäenZCP1 geprägt, die als Hauptwasser- scheide wirken. Die Sommer sind kühl und feucht. Die Temperaturen können aber im Haupttal auf 26°C ansteigen. Die Winter sind in den Tälern P2Z0gemäßigtZ<P1 mit Temperaturen zwischen 0°C und -5°C. Die ganzjährig fallenden P2Z0NiederschlägeZ;P1 betragen etwa 800 mm pro Jahr. Sie können allerdings bis auf 2.000 mm in den Bergen anwachsen. Das höchste Monatsmittel beträgt 105 mm im Mai. |3 Das Fürstentum P2Z0AndorraZFP1 ist faktisch eine souveräne P2Z0RepublikZ=P1. Die Souveränität erlangte der Staat am 8.9.1278 durch einen vom Papst bestätigten Vertrag. Rechtlich gesehen ist es ein Lehensstaat unter der Hoheit sowohl des Bischofs von Seo de Urgel in Spanien, als Vertreter des Papstes, als auch des französischen Staatspräsidenten, als Rechtsnachfolger des Grafen von Foix. Das P2Z0ParlamentZ>P1 besteht aus einer Kammer, dem Conseil Général (Generalrat) mit 28 Abgeordneten, den Conseilleurs. Diese werden für vier Jahre gewählt und alle zwei Jahre zur Hälfte erneuert. In Andorra gibt es keine Parteien, sondern nur Gruppierungen. Andorra ist in 7 Gemeindebezirke, sogennante Täler, aufgeteilt. Jedes dieser Täler wählt vier Abgeordnete des Conseil Général. |4 Staatsoberhaupt sind zwei Co-Fürsten (Co-Princeps [katalan.]), nämlich der Präsident Frankreichs, François Mitterand, und der spanische Bischof von Seo de Urgel, Juan Alanis. Diese werden durch ständige Delegierte vertreten, den Präfekten des Départements Pyrénées Orientales und den Generalvikar von Seo de Urgel. Regierungschef ist Oscar Ribas Reic seit Januar 1990. Im Amt bestätigt wurde er am 4. Mai 1992. Der Staat strebt eine eigene Verfassung an, in der die vollständige Autonomie verankert sein könnte. Die diplomatischen Beziehungen nimmt Frankreich wahr. Nationalfeiertag ist der 8. September. |4 Die andorranische P2Z0LandwirtschaftZ?P1 beschränkt sich fast ausschließlich auf die Schafszucht, was sich aus der Lage im Hochgebirge erklärt. Finanzgeschäfte und Handel sind die wichtigsten Einnahmequellen, da P2Z0AndorraZGP1 weder Einkommens-, noch Mehrwert- oder Kapitalertragssteuer erhebt. Der Staatshaushalt wird zu 90% aus Einfuhrzöllen bestritten. Die P2Z0EGZAP1-Kommission dringt auf die Einführung einer Mehrwertsteuer bis 1993 und übt deshalb wachsenden Druck auf den Staat aus. Eine wichtige Rolle spielt der Fremdenverkehr, der jährlich ca. 12.000 Touristen in den Zwergstaat führte. Die elektrische Energie wird teilweise durch Wasser- kraft erzeugt. P2Z0WährungZ@P1 Andorras sind sowohl der Französische Franc, als auch die spanische Peseta. |5 |e 14 |:eLX1 |;eLX4 |ePRMT |?eLAWI |@eGLDH |AeEEGE |Bb348-124-A |Cb348-124-A |Db372-136-A |Eb372-136-A |Fb372-136-A |Gb372-136-A