Italien hat 57,7 Mio. Einwohner. Von diesen sind 1,5 Mio. Sarden, 0,5 Mio. Friauler und Ladiner, 300.000 P2Z0SüdtirolZ‡P1er und 200.000 Franco-Provenzalen im Aostatal und Piemont. Desweiteren leben fast 30 Mio. Auslandsitaliener in Europa und Übersee. Die P2Z0BevölkerungsdichteZ:P1 Italiens beträgt 192 Bewohner je km². Der Anteil der P2Z0städtischen BevölkerungZ;P1 beträgt 68%. Die Hauptstadt P2Z0RomZUP1 (die Ewige Stadt) hat 2,8 Mio. Einwohner, P2Z0MailandZYP1 hat 1,45 Mio., P2Z0NeapelZeP1 1,2 Mio., P2Z0TurinZ\P1 1,0 Mio., P2Z0PalermoZhP1 730.000, P2Z0GenuaZaP1 700.000 und P2Z0FlorenzZdP1 420.000. |1 P2Z0AmtsspracheZ?P1 ist Italienisch, daneben Deutsch in Südtirol und Französisch im Aostatal. Ladinisch ist teilweise Schulsprache in Südtirol, Slowenisch in P2Z0TriestZqP1 und Gorizia. Die Italiener sind zu über 99% römisch-P2Z0katholischZ@P1en Glaubens. Es gibt noch rund 180.000 P2Z0ProtestantenZAP1 und 35.000 P2Z0JudenZBP1. |1 Der Staat in Südeuropa ist fast 1.000 km lang, zwischen 130-250 km breit und erstreckt sich über fast 10 Breitengrade. Wegen seiner Form spricht man auch vom "Italienischen Stiefel". Italien grenzt im Norden an Frankreich, die Schweiz, Österreich und Slowenien. Ansonsten ist es vom Mittelmeer umgeben. Im einzelnen sind es das P2Z0LigurischeZsP1- , das P2Z0TyrrhenischeZtP1-, das P2Z0IonischeZuP1- und das P2Z0AdriaZvP1tische Meer. Das Land läßt sich in drei Bereiche aufteilen, in das Festland, die Halbinsel und die Inseln. Der erste Bereich umfaßt im Norden den südlichen Alpenrand mit der anschließenden P2Z0PoZwP1-Ebene. Bedeutende Berge der italienischen Alpen sind der Monte Viso(3841 m), der Gran Paradiso(4061 m) und der Ortler(3899 m). |2 Am Alpensüdrand liegen auch die großen Seen Italiens, der P2Z0GardaseeZzP1, der Comer See und der P2Z0Lago MaggioreZ{P1. Die Po-Ebene hat eine Ost-West Ausdehnung von etwa 500 km und eine Breite zwischen 50 und 120 km. Der Po ist der größte Fluß Italiens und mündet südlich von P2Z0VenedigZ^P1 in einem Delta in die Adria. Die Apenninen-Halbinsel, der zweite Bereich, wird von dem Faltengebirge Apennin geprägt. Es beginnt als Fortsetzung der Ligurischen Alpen im Westen und zieht sich südöstlich an der Adria-Küste entlang bis nach P2Z0KalabrienZ|P1 und P2Z0SizilienZ}P1. Der höchste Berg ist der Gran Sasso d'Italia mit 2914 m. Der Apennin trennt die Halbinsel in eine breite, reichgegliederte Westküste mit den Beckenlandschaften der P2Z0ToskanaZP1 und P2Z0UmbrienZ‚P1s und eine schmale Ostküste. |2 Im Süden teilt sich die Apenninen-Halbinsel in das östliche P2Z0ApulienZƒP1 mit P2Z0BariZlP1 und P2Z0TarentZnP1 und das südliche Kalabrien mit P2Z0CosenzaZpP1 und P2Z0ReggioZŠP1 di Calabria. Der dritte Bereich, die Inseln, liegen hauptsächlich westlich der Halbinsel. Die mit Abstand größten Inseln Italiens sind Sizilien mit dem aktiven 3.340 m hohen Vulkan P2Z0ÄtnaZ„P1 und Sardinien mit dem Monte Gennargentu (1834 m). Dies sind zugleich die größten Inseln des Mittelmeeres. Weitere Inselgruppen sind die Toskanischen Inseln mit P2Z0ElbaZ…P1, die Pontinischen- mit P2Z0IschiaZ†P1 und die Liparischen Inseln mit Stromboli und Vulcano, die auch Äolische Inseln genannt werden. Von den vielen weiteren Inseln ist Capri die bekannteste. Die bedeutendsten Flüsse sind Po, Etsch, P2Z0TiberZyP1 und Arno. |2 Aufgrund der großen Länge der Halbinsel und der Höhengliederung gehört Italien klimatisch zwei Zonen an, der warmP2Z0gemäßigtZDP1en im Norden und der P2Z0mediterranZEP1en im Süden. Die erste Zone erstreckt sich von den Südalpen bis zu dem Nord-Apennin. Das P2Z0NiederschlagZ<P1smaximum liegt im Frühjahr und Herbst. Die Temperaturen liegen für P2Z0MailandZZP1 zwischen -0,5°C im Januar und 30,4°C im Juli. Südlich von P2Z0RomZVP1 beginnt die zweite Zone mit P2Z0NiederschlägeZ=P1n im Winter und trockenen, heißen Sommern. Die Temperaturen liegen zwischen 6,6°C und 29,3°C für P2Z0NeapelZfP1 und 5,8-30,6°C in P2Z0PalermoZiP1. Die P2Z0aridZCP1e Zeit dauert in Mittel-Italien 1-2 Monate, in P2Z0SizilienZ~P1 hingegen 4-6 Monate. |3 Die Niederschläge liegen generell im Westen höher als im Osten und Süden. Sie betragen in P2Z0GenuaZbP1 1.295 mm, P2Z0VenedigZ_P1 770 mm, Rom 882 mm und P2Z0BariZmP1 609 mm. Im Apennin steigen die Werte bis zu 1.000 mm, in den Alpen bis zu 3.000 mm. |3 Die Italienische P2Z0RepublikZFP1 (Repubblica Italiana) ist eine P2Z0parlamentarischZHP1 - demokratische Republik mit einem P2Z0ParlamentZGP1 (Parlamento) aus zwei Kammern, der Abgeordnetenkammer (Camera dei Deputati) und dem Senat der Republik (Senato della Repubblica). Die Abgeordnetenkammer hat 630 Sitze, der Senat 315. Die Abgeordneten werden auf 5 Jahre gewählt. Zur Verwaltung ist Italien in 20 Regionen mit 94 Provinzen aufgeteilt. Einen Sonderstatus (statuto speciale) haben dabei Sardinien, P2Z0SizilienZP1, P2Z0SüdtirolZˆP1, das Aostatal und Friaul-Julisch P2Z0VenetienZ‰P1 inne. Staatspräsident ist Luigi Scalfaro seit dem 26. Mai 1992. Ministerpräsident ist seit Juni 1992 Giuliano Amato. |4 Italien hat eine alte staatliche Geschichte, die in der Antike (Imperium P2Z0RomZWP1anorum) begann. Die nationale Einheit Italiens in neuerer Zeit besteht seit 1861, Republik ist es seit 1946. Nationalfeiertag ist der erste Sonntag im Juni. |4 Die exportorientierte P2Z0LandwirtschaftZIP1 Italiens stützt sich vor allem auf Obst, Getreide, Oliven, Gemüse, Wein, Südfrüchte und Naturseide. Sie stellt etwa 20% des P2Z0ExportZ>P1wertes. Hauptanbaugebiet ist die P2Z0PoZxP1-Ebene. Viehzucht wird im Apennin, auf P2Z0SizilienZ€P1 und Sardinien betrieben. Der Fischfang ist trotz recht guter Erträge von Überfischung bedroht. An P2Z0BodenschätzeZMP1n gibt es Schwefel, P2Z0EisenerzZOP1, P2Z0ZinkZQP1, P2Z0BleiZPP1 und P2Z0ErdgasZNP1 (1990: 17,3 Mrd. m³). Die P2Z0IndustrieZJP1 konzentriert sich in Nord- und Mittelitalien in der westlichen Po-Ebene von P2Z0MailandZ[P1 bis P2Z0TurinZ]P1, um P2Z0VenedigZ`P1, P2Z0GenuaZcP1 und Livorno. Sonst noch um P2Z0NeapelZgP1, P2Z0TarentZoP1, P2Z0CataniaZkP1 und P2Z0PalermoZjP1. |5 Die bedeutendsten Industriezweige sind die Eisen- und Metall-, die Textil-, die Kraftfahrzeug- und die chemische Industrie. Wichtigste P2Z0HandelspartnerZRP1 sind die P2Z0P2Z0EGZTP1-LänderZSP1, allen voran Deutschland und Frankreich. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus bei 175 Mio. Übernachtungen 1990. Das P2Z0VerkehrsnetzZKP1 ist, besonders in Nord-Italien, gut ausgebaut. Wichtige Häfen sind Genua, P2Z0TriestZrP1, Neapel, Venedig und Tarent. Große Flughäfen sind in P2Z0RomZXP1 (Fiumicino), Mailand und Catania. Staatliche Fluggesellschaft ist die Alitalia. P2Z0WährungZLP1 ist die Italienische Lira (Lit) zu je 100 Centesimi (Cent). |5 |e 81 |:eLX1 |;eLX3 |eLX: |?eAMSP |@eCHRS |AeCHRS |BeJUUD |CeAARI |DeGEMT |EeMDIK |FeREPK |GePRMT |HePRMT |IeLAWI |JeIDST |KeVRKZ |LeGLDH |MeBOSH |NeEGAS |OeENRZ |PePLBM |QeZNKM |ReHAPA |SeEGLN |TeEEGE |Uf128-166-D |Vf128-166-D |Wf128-166-D |Xf128-166-D |Y00620042D |Z00620042D |[00620042D |\f024-052-D |]f024-052-D |^f136-054-D |_f136-054-D |`f136-054-D |af052-070-D |bf052-070-D |cf052-070-D |df096-102-D |ef170-200-D |ff170-200-D |gf170-200-D |hf134-284-D |if134-284-D |jf134-284-D |kf180-304-D |lf234-198-D |mf234-198-D |nf240-218-D |of240-218-D |pf214-254-D |qf168-050-D |rf168-050-D |sb048-100-D |tb120-220-D |ub256-272-D |vb190-134-D |wf080-054-D |xf080-054-D |yf124-144-D |zf096-046-D |{f052-026-D ||b214-270-D |}b152-300-D |~b152-300-D |b152-300-D |€b152-300-D |b096-120-D |‚b124-134-D |ƒb250-212-D |„b176-298-D |…b078-128-D |†f156-202-D |‡b110-022-D |ˆb110-022-D |‰b148-040-D |Šf196-288-D