Von den 3,14 Mio. Einwohnern P2Z0AlbanienZSP1s sind 97% Albaner, die zwei Volksgruppen angehören. Im Norden des Landes leben die Gegen, im Süden die Tosken. Es gibt kleine slawische, griechische und walachische Minderheiten. Über 30% des albanischen Volkes lebt im Ausland, 1,5 Mio. allein in Kosovo, Makedonien und Montenegro im ehemaligen Jugoslawien. Die P2Z0BevölkerungsdichteZ:P1 liegt mit 109 Einwohnern je km² im Vergleich zu West- europa weit zurück. Der Anteil der P2Z0städtischen BevölkerungZ;P1 beträgt gerade mal 35% (BRD 86%). Siedlungszentrum ist das Küstengebiet und das küstennahe Hügel- land. |1 Die Hauptstadt P2Z0TiranaZNP1 hat 226.000 Einwohner, in der zweitgrößten Stadt P2Z0DurrësZQP1 sind es 72.400, in P2Z0ElbasanZXP1 70.000 und in P2Z0VlorëZYP1 61.000. Die P2Z0AmtsspracheZ?P1 ist Albanisch, welches auf der Grundlage des Toskischen Dialektes aufbaut. In Albanien gibt es etwa 1 Mio. P2Z0MuslimeZAP1, hauptsächlich Sunniten, sowie ca. 160.000 orthodoxe und 125.000 P2Z0katholischZ@P1e Christen. Das Religionsverbot wurde am 9.11.1990 aufgehoben. Seit der Erklärung zum "atheistischen Staat" 1967 durch die sozialistische Regierung war die praktische Religionsausübung verboten. |1 P2Z0AlbanienZTP1 liegt im Westen der Balkan-Halbinsel. Es hat eine Länge von 300 km und eine Breite von maximal 150 km. Im Norden grenzt das Land an Jugoslawien, im Osten an Makedonien, im Süden an Griechenland und im Westen an die P2Z0AdriaZ[P1. Das Land wird durch drei Großlandschaften gegliedert: Gebirge, Hügelland und Küstengebiet. Im Norden grenzen die Albanischen Alpen (bis 2693 m hoch) an Montenegro. Südlich schließen sich im gesamten Hinterland Kalksteinmassive an, die im Süden bis an die Adria reichen. Beide Gebirgszüge umschließen bogenförmig ein Hügelland, das gegen Westen in die Küstenebene übergeht. In diesem liegen auch die größten Städte: P2Z0TiranaZOP1 und Elbesan im Westen, P2Z0DurrësZRP1 und P2Z0VlorëZZP1 direkt am Mittelmeer. |2 Die Flüsse Albaniens, P2Z0DrinZ\P1, Shkumbin, Seman und Vjosë, strömen alle westlich in die Adria. Der Schwarze Drin fließt zunächst auf einer Länge von 100 km nördlich, bis er, mit dem südlich verlaufenden Weißen Drin vereint, als Drin auch westwärts strömt. Der P2Z0Schwarze DrinZ]P1 entspringt dem P2Z0OhridseeZ^P1. Dies ist einer der drei Grenzseen Albaniens, an der Grenze zu Makedonien gelegen. Der östlichere P2Z0PrespaseeZ_P1 ist Grenzsee gegen Makedonien und Griechenland. Im Landesnorden liegt der P2Z0SkutariseeZ`P1, teilweise zu Montenegro (Jugoslawien) gehörend. |2 Das Klima P2Z0AlbanienZUP1s unterscheidet sich in der Küstenebene und den Gebirgen deutlich. Im Küstengebiet und dem Hügelland herrscht P2Z0mediterranZBP1es Klima vor. So sind die Sommer trocken und warm mit Temperaturen um 30°C und 32 mm P2Z0NiederschlagZ<P1 in P2Z0TiranaZPP1. Die Winter sind mild und regenreich. In der Hauptstadt liegen die Temperaturen um 11°C und die P2Z0NiederschlägeZ=P1 zwischen 180-210 mm. Der Jahres- niederschlag beträgt an der Küste 2.000 mm, in Tirana 1.300 mm. In den Gebirgen des Nordens und Ostens herrscht hingegen P2Z0kontinentalZCP1es Klima. Zwar sind auch hier die Sommer warm (um 28°C), aber die Niederschläge fallen ganzjährig. Im Winter zeigt sich der Unterschied: Die Temperaturen sinken bis auf -3°C ab, es fallen bis zu 150 mm Regen pro Monat und 800 mm im gesamten Jahr. |3 P2Z0AlbanienZVP1 ist seit dem April 1991 aufgrund einer neuen Verfassung eine P2Z0RepublikZFP1. Das P2Z0ParlamentZGP1 besteht aus einer Kammer, der Volksversammlung. Die 250 Abgeord- neten werden auf 4 Jahre gewählt. Es besteht Wahlpflicht für Bürger ab 18 Jahren. Der Staat ist in 26 Bezirke (rrethët) aufgeteilt. Staatsoberhaupt ist der Vorsitzende des Präsidiums der Volksversammlung, seit April 1992 Salih Berisha. Ministerpräsident ist Aleksander Meksi seit seiner Ernennung am 11.4.92. Nach dem Wahlsieg von 62% bei den Neuwahlen im März 1992 für die "Demokratische Partei" und dem Rücktritt des bisherigen Präsidenten Ramiz Alia endete die mehr als 45jährige Ära des P2Z0KommunismusZDP1. Die Unabhängigkeit erlangte Albanien am 28.11.1912. Der 29.11. ist Nationalfeiertag. |4 Die P2Z0LandwirtschaftZIP1 spielt in P2Z0AlbanienZWP1 eine große Rolle. In ihr sind etwa 60% der P2Z0ErwerbstätigeZHP1n beschäftigt. Hauptanbaugebiete sind das Küstengebiet und das Hügelland. Angebaut werden Getreide, Wein, Obst und Oliven. Die Viehwirtschaft stellt etwa 30% der P2Z0landwirtschaftlichZJP1en Produktion. Das Land ist reich an P2Z0RohstoffZLP1en, besonders an Chromerzen und P2Z0ErdölZMP1. Bergbau- produkte machen etwa die Hälfte des P2Z0ExportZ>P1volumens aus. Die Fördermenge an Chromerz betrug 1988 750.000 t, was etwa 7% der Weltproduktion entspricht. Die P2Z0IndustrieZKP1 ist schwach entwickelt und konzentriert sich auf die Verarbeitung der vorhandenen Güter. So werden neben Bergbauprodukten hauptsächlich landwirt- schaftliche Güter wie Tabak, Felle, Wolle und Früchte exportiert. |5 Seit Anfang 1991 ist ein starker Produktionsrückgang in Albanien zu verzeichnen, der durch die Abkehr von der reinen sozialistischen P2Z0PlanwirtschaftZEP1 hervorgerufen wird. Der Rückgang beträgt in der Landwirtschaft teilweise über 50%. Neben den erwähnten wirtschaftlichen Problemen zeichnen sich Exportschwierigkeiten ab, da bisher 60% des Exports in sozialistische Länder floßen. Dieser Absatzmarkt ist stark rückläufig, da die Wirtschaftslage dieser Länder selbst äußerst schlecht ist. Bis Januar 1991 hatte Albanien mit der Durchführung marktwirtschaftlicher Reformen nicht einmal begonnen. Hingegen hatten P2Z0UngarnZaP1 und Polen die Reformen u.a. des Eigentums-, Vertrags- und Handelsrechts zu 75% abgeschlossen und mit Reformen des Kapitalmarktes begonnen. |5 |e 40 |:eLX1 |;eLX3 |eLX: |?eAMSP |@eCHRS |AeISLM |BeMDIK |CeKNNT |DeKMUS |EePLNT |FeREPK |GePRMT |HeEWBT |IeLAWI |JeLAWI |KeIDST |LeRSTF |MeERDL |Nf174-266-L |Of174-266-L |Pf174-266-L |Qf164-268-L |Rf164-268-L |Sb180-272-L |Tb180-272-L |Ub180-272-L |Vb180-272-L |Wb180-272-L |Xf178-272-L |Yf164-296-L |Zf164-296-L |[b126-260-L |\f168-244-L |]f190-256-L |^f200-280-L |_f206-286-L |`f158-236-L |ab164-066-L