Die  P2Z0SchweizZOP1  hat  6,75  Mio.  Einwohner,  was  einer P2Z0BevölkerungsdichteZ:P1 von 163
Menschen je km² entspricht. Davon sind 5,65 Mio. Schweizer, die übrigen 1,1 Mio.
Ausländer, überwiegend aus der P2Z0EGZMP1.
Der Anteil  der städtischen  Bevölkerung beträgt  61%. Die  Hauptstadt P2Z0BernZ]P1  hat
134.600 Einwohner, P2Z0ZürichZ`P1 341.300, P2Z0BaselZcP1 171.600 und P2Z0GenfZgP1 (Genève) 167.200.
P2Z0AmtsspracheZ>P1n  sind Deutsch,  Französisch und  Italienisch. Rätoromanisch ist als
Landessprache anerkannt. Über 4 Mio. Schweizer sprechen deutsch, 1,2 Mio.  spre-
chen französisch, 650.000 italienisch und 52.000 rätoromanisch.
Die  Schweizer sind  zu fast  gleichen Teilen  P2Z0ProtestantenZ@P1 (44%) und P2Z0KatholikenZ?P1
(48%), daneben gibt es eine P2Z0jüdischeZAP1 Minderheit (18.000).
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Der Alpenstaat in Mitteleuropa hat eine  Fläche von 41.293 km². Die P2Z0SchweizZPP1  be-
steht  aus drei Landschaftseinheiten, die  parallel von Nordosten nach Südwesten
verlaufen:
Die Schweizer Alpen  mit 60% der  Landesfläche, das Mittelland  mit 30% und  der
Jura mit 10%.
Die  Alpen haben eine Durschnittshöhe von 1800-2500 m. Die höchsten Gipfel gehö-
ren den P2Z0Walliser AlpenZTP1 an, so die Dufourspitze, mit 4634 m der zweithöchste Berg
der Alpen, das Matterhorn (4.476 m), der Monte Rosa und der Dom, beide über 4500
m hoch. Weitere Viertausender sind  Eiger, Mönch, Jungfrau, Aletschhorn und  das
Finsteraarhorn der P2Z0BernZ^P1er Alpen.
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Die  Alpen werden von  der westlich strömenden  Rhône und dem östlich fließenden
Vorderrhein deutlich geteilt. Neben Rhône  und P2Z0RheinZUP1 entspringen hier auch  Aare
und  Reuß. Nach Nordwesten schließen sich die Voralpen an, die in das tiefer ge-
lege  Mittelland  übergehen.  Große  Seen,  wie  der P2Z0Vierwaldstätter SeeZWP1 und der
P2Z0P2Z0ZürichZaP1seeZXP1 liegen in den Voralpen.
Das  Mittelland ist ein 40 bis 60  km breiter Landstrich zwischen P2Z0P2Z0GenfZhP1er SeeZYP1 und
P2Z0BodenseeZZP1. Er fällt nach Nordwesten flach ab, bis zum Bett der Aare. Hier  liegen
der P2Z0Neuenburger SeeZ[P1 und der Bieler See.
Nordwestlich der Aare erhebt sich relativ steil der bis zu 1700 m hohe Schweizer
Jura, ein Mittelgebirge.
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Das  Klima der P2Z0SchweizZQP1  ist im Norden  feuchtP2Z0gemäßigtZBP1, in den Alpen kühlgemäßigt
und im Süden teilweise P2Z0mediterranZCP1.
Drei Viertel des Landes erhalten  mehr als 1.000 mm P2Z0NiederschlagZ;P1,  besonders die
Gebirgsflanken.  Geringer ist  der Niederschlag  in den  Inneralpen (550 mm) und
Teilen des Mittellandes (800 mm).
So fallen in P2Z0BaselZdP1 783  mm und in P2Z0GenfZiP1 852  mm im Jahr, in P2Z0BernZ_P1  hingegen 986 mm
und  in P2Z0LausanneZjP1 gar 1051 mm. Ebenfalls über 1.000 mm erhalten P2Z0ZürichZbP1 (1.136 mm)
und P2Z0LuganoZkP1 (1.742 mm).


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Die Temperaturen fallen im Winter unter den Gefrierpunkt, steigen aber im Sommer
auf über 20°C  an. Nur in  den höheren Gebirgslagen  der Alpen liegen  die Werte
zwangsläufig niedriger.
In  Bern reicht die Spanne von  -4 bis 23°C, in Basel  von -3 bis zu 25°C und in
Genf von -1,5 bis 25°C. In Davos, auf 1561 m Höhe, sinkt die Temperatur im  Win-
ter auf -11°C ab und steigt im Sommer auf 18°C.
Wärmer ist es im P2Z0TessinZ\P1, im äußersten Süden der Schweiz. So wird es in Lugano im
Winter zwar auch -2°C kalt, dafür aber im Sommer auch 28°C warm. Dies resultiert
aus der Lage an der Südseite der Alpen.

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Die  P2Z0SchweizZRP1erische Eidgenossenschaft  ist ein  P2Z0parlamentarischZEP1 - direktdemokra-
tischer P2Z0BundesstaatZFP1  mit Kollegialregierung.  Die Bundesversammlung  (P2Z0ParlamentZDP1)
besteht  aus zwei gleichberechtigten Kammern, dem Ständerat und dem Nationalrat.
Die Mitglieder des Nationalrates werden auf vier Jahre gewählt.
Seit März  1991 besteht  ein allgemeines  Wahlrecht ab  18 Jahren.  Vorher waren
Frauen zumindest teilweise von Wahlen ausgeschlossen.
Die  politische Gliederung des Staates erfolgte in 23 Kantone, von denen drei je
zwei Halbkantone umfassen.  Diese Halbkantone sind  P2Z0BaselZeP1 Stadt und  Basel Land,
Ober-  und  Nidwalden,  sowie  Appenzell  Außerrohden und Appenzell Innerrohden.
Jeder Kanton hat einen Kantons- und einen Regierungsrat, insgesamt sind es 26.
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Regierungschef ist der jährlich  von der Bundesversammlung neu  gewählte Bundes-
präsident.  Er vertritt  den Staat  auch nach  außen. 1992  ist es  René Felber.
Vizepräsident ist Adolf Ogli. Er wird 1993 Bundespräsident.

Die de facto  Unabhängigkeit wurde am  22.9.1499 durch den  "Basler Frieden" er-
langt.  Die  Anerkennung  erfolgte  jedoch  erst am 24.10.1648 im "Westfälischen
Frieden".
Nationalfeiertag ist der 1. August, der Tag des "Rütlischwures".


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In der P2Z0SchweizZSP1 stellen die Viehzucht und die Milchwirtschaft über 80% der  land-
wirtschaftlichen  Produktion. Agrarprodukte  sind Getreide,  Kartoffeln, Zucker-
rüben, Obst und Wein. Hauptanbaugebiet ist das Schweizer Mittelland.
Das Land ist praktisch ohne  P2Z0BodenschätzeZJP1. Aber es werden Bausteine  wie Granit,
Gneis, Schiefer, Kalk, Ton und Sandstein abgebaut.
Die  wichtigsten P2Z0IndustrieZGP1zweige  sind der  Apparatebau, sowie Textil-, Metall-,
Schuh-, Uhren-, Nahrungsmittel- und chemische Industrie. Die Industrieproduktion
ist vielseitig ausgelegt und erfolgt überwiegend in Klein- und  Mittelbetrieben.
Die  Industrie ist  überwiegend auf  arbeitsintensive Veredlungs- und Qualitäts-
arbeiten ausgerichtet, da keine eigenen P2Z0RohstoffZKP1e zu verarbeiten sind.
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Haupthandelspartner der Schweiz  sind P2Z0P2Z0EGZNP1-LänderZLP1, auf  die über 70%  des P2Z0ImportZ<P1es
und  gegen 60% des P2Z0ExportZ=P1es  entfallen. An erster Stelle  steht die BRD, gefolgt
von  Frankreich  und  Italien.  Die  elektrische  Energie  wird  zu  75%   durch
Wasserkraft  gewonnen.  So  ist  die  Schweiz  kaum  von  der  Verfügbarkeit der
Energierohstoffe auf dem Weltmarkt abhängig.
Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus. Die Schweiz ist ein wichtiges
Durchgangsland, entsprechend ist das  P2Z0VerkehrsnetzZHP1 gut entwickelt: Das  Straßen-
netz  ist dicht mit zahlreichen Paßstraßen über die Alpen, das Bahnnetz ist voll
elektrifiziert. Wichtigster Schiffahrtsweg ist der P2Z0RheinZVP1 mit dem Hafen P2Z0BaselZfP1.
P2Z0WährungZIP1 ist der Schweizer Franken (sfr) zu 100 Rappen.
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