H A N D Y - P A I N T E R Version: 2.2 Datum: 02.04.1990 Vertrieb durch: CAMERON Elektronische Produkte GmbH Pfaffenweg 1 D-7024 Filderstadt 4 Copyright (c) 1988-90 bei: Imperial SOFTware Systems Gerdes KG Lessenicher Straße 9 D-5300 Bonn 1 Programm, Dokumentation und Ausführung sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen sind nur für den persönlichen Gebrauch zulässig. Jede Zuwiderhandlung wird zur Anzeige gebracht. Um den HANDY-PAINTER voll ausnutzen zu können, benötigen Sie den HANDY- SCANNER der CAMERON GmbH, den Mitsumi A4 Scanner oder den Gerdes Personal A4 Scanner. --------------------------------------------------------------------------- Dieses File dient dazu, Ihnen die neusten Verbesserungen und Änderungen des HANDY-PAINTERs zu erläutern. Außerdem wollen wir Ihnen an dieser Stelle bei häufig auftretenden Schwierigkeiten Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Sollten Sie selber Vorschläge zur Verbesserung unserer Produkte haben, so senden Sie diese bitte in Form eines kurzen Briefes an die CAMERON GmbH. Beachten Sie dabei jedoch, daß wir nicht den Anspruch erheben, mit dem HANDY- PAINTER das beste Malprogramm für den AMIGA entwickelt zu haben. Wir glauben jedoch, daß sich der HANDY-PAINTER nicht nur zur bequemen Erstbearbeitung von Bildern und anschließender Weiterverarbeitung mit anderen Programmen, sondern auch zu deren Fertigstellung eignet. --------------------------------------------------------------------------- Die Version 2.2 vom 02.04.1990 ist die achte Release-Version des Handy- Painters für den Commodore AMIGA und ersetzt die Version 2.1 vom 08.02.1990. Die erste Version stammte von 05.04.1988. Erste Änderungen wurden am 18.05.88 vorgenommen (Kennzeichnung durch I). Die Änderungen der dritten Release- Version (27.07.1988) sind durch II gekennzeichnet. Die Änderungen vom 22.12.1988 sind durch III gekennzeichnet. Die Änderungen des fünften Release (vom 15.02.1989) erkennen Sie an der IV. Änderungen im sechsten Release (vom 08.05.1989) sind mit einer V gekennzeichnet. Veränderungen in der Version 2.1 (siebtes Release - vom 08.02.1990) erkennen Sie an der 2.1. Die Modi- fikationen der neusten Version (Version 2.2) sind durch eine 2.2 gekenn- zeichnet. Folgende Fehler wurden korrigiert: - Mit einigen Personal A4 Scannern gab es zwischenzeitlich einen Bildversatz um ca. 2.8 cm. Dies tritt nun nicht mehr auf. (V) - Auf Rechnern mit mehr als 2.5MByte konnten mit dem Handy-Scanner im 200dpi-Modus Probleme auftreten, da das Programm schlichtweg nicht glauben konnte, daß Sie so viel Speicher haben. Es trat einfach ein Überlauf auf, der aber nun nicht mehr auftritt. (2.1) - Arbeiten mehrere Programme gleichzeitig, so werden Maus-Bewegungen auf anderen Bildschirmen nun korrekt ignoriert. (2.1) - Nach dem Verlassen des Programmes bzw. bei Ändern der Bildschirmgröße wurde der vom Bildschirm belegte Speicher nicht wieder freigegeben. Dies ist nun behoben und sollte angenehme Auswirkungen auf den zur Verfügung stehenden Speicher haben. (II) - Durch ungeschickte Bedienung der Menüs (sofortiges Wiederanklicken der rechten Maustaste nach dem Loslassen) konnte ein "Festfressen" des Maus- pfeils entstehen, falls ein Requester aufgebaut werden mußte. Dies tritt nun nicht mehr auf. (II) - Bei der Version vom 18.05.1988 konnte durch das erweiterte Menü bei "Bild" (ohne Interlace-Modus) ein Überschreiten der Bildgröße durch das Menü auf- treten. Dies führte teilweise zu Systemabstürzen. Dieses Problem wurde durch eine Verringerung der Höhe der einzelnen Menü-Zeilen beseitigt. (II) - Der EPSON-Druckertreiber verzerrte bei horizontalem Druck das Bild. Dieser Fehler tritt nun nicht mehr auf. (III) - Die Installationsdateien Deutsch/English/Francais arbeiten nun wesentlich sicherer und erstmals auch mit einer Workbench des AMIGA 2000. (II) - Alle Programmteile sind so modifiziert, daß sie automatisch ins CHIP- Memory gelegt werden - das Scannen sollte somit unabhängig vom Vorhanden- sein von Speichererweiterungen einwandfrei funktionieren. (IV) - Die LiesMich- und ReadMe-Dateien waren in der Version 2.1 über das Notepad nicht problemlos zugänglich. Dies wurde wieder korrigiert. (2.2) Folgende Erweiterungen wurden vorgenommen: - Direkte Zugriffe auf das CCR-Register finden nicht mehr statt. Somit müßte der Handy-Painter nun auch auf 68020-AMIGAs laufen. Mit dem Scannen könnte es hier aus Timing-Gründen allerdings Probleme geben (II). - Die Druckerausgabe (bis auf Amiga-Treiber) wurde ca. 1,5 mal schneller. (I) - Nun kann ebenfalls der EPSON LQ (oder kompatible Drucker) zum Bildausdruck verwandt werden. Er wird angesprochen, indem man an der ersten Stelle der Zeile für den Druckertyp ein "L" eingibt. Haben Sie z.B. einen P6, so können Sie hiermit einen ca. doppelt so schnellen Ausdruck machen; aller- dings auf Kosten der Auflösung. Sie müssen den P6 dazu bloß wie einen EPSON LQ behandeln. (III) - Ein zusätzlicher Druckertreiber ist auch "Quick". Man wählt ihn an, indem man die Zeile für den Druckertyp mit "Q" beginnt. Dieser Treiber erzeugt auf dem HP-Laserjet, und nur auf dem, einen sehr schnellen Ausdruck. Die Orientierung wird ignoriert, es wird nur das unterste Bit der Farben ver- wandt (schadet bei s/w nicht) und die Größe des Ausdrucks stimmt nicht immer ganz. Wünscht man einen sehr schnellen Ausdruck, so muß man dies in Kauf nehmen. (III) - Die Füll-Funktion des Handy-Painters verwendet nun den kompletten freien Speicher. Somit wird es Ihnen zum einen nun nicht mehr passieren, daß Sie beim Füllen den Handy-Painter mit der Meldung "Out of Memory" verlassen müssen. Zum Anderen können in der Regel nun auch wesentlich kompliziertere Figuren einwandfrei gefüllt werden. Sie sollten allerdings beim Füllen das Bewegen von Bildschirmen oder das Arbeiten in anderen Programmen vermeiden, da dies Speicherbedarf verursachen könnte und dieser Speicher natürlich nicht zur Verfügung gestellt werden kann. (II) - Die Requester beim Handy-Painter sind komfortabler geworden. So können diese nun in der Art der Windows auf dem Bildschirm verschoben werden. Die erste Eingabezeile wird automatisch aktiviert (nicht erst durch An- klicken); bei Druck auf gelangen Sie jeweils in die nächste Ein- gabezeile und in der letzten Zeile kommt ein Druck auf dem An- klicken von "OK" gleich. Sie werden also in der Regel auf die Maus ver- zichten können. (II) - Auch die Filenamenauswahl des Handy-Painters wurde verbessert. So merkt er sich nun den zuletzt für die entsprechende Operation angewählten Datei- namen, so daß er leicht wieder zu verwenden ist. (IV) - Beim Einrichten neuer Bilder werden Sie vom Handy-Painter gewarnt, falls nicht genug Speicher vorhanden ist. Sie werden deswegen also nicht mehr aus dem Programm herausgeschmissen. Trotzdem sollten Sie etwas aufpassen, denn wenn Sie die Größe eines Bildes ändern und es nicht in den Speicher paßt, so ist der alte Inhalt dennoch verloren (wäre er auch im Erfolgs- fall). (III) - Die Steuerung des Scan-Vorgangs wurde vollständig überarbeitet. So wird Ihnen vor dem Scannen mitgeteilt, welcher Scanner diagnostiziert wurde und welche Auflösung eingestellt ist. Die Einstellung der Auflösung sollte anschließend möglichst nicht mehr geändert werden ! Die Scanlänge wird nun in mm eingegeben; die Umrechnung in Punkte nimmt der Handy-Painter automatisch vor. Die Angabe einer maximalen Scanlänge, die in Version III eingeführt wurde, wurde wieder gestrichen, da sie recht problematisch war. Die Angabe einer Scanlänge ist auch genau genommen überflüssig geworden, denn geben Sie aus Versehen zu viel ein, so werden Sie gewarnt, falls es nicht mehr in den Speicher paßt und Sie haben dann sogar noch die Möglichkeit, die maximal verfügbare Scanlänge zu verwenden. Haben Sie absolut unmögliche Wünsche bezüglich der Scanlänge, so dauert die Ermittelung der maximal möglichen Länge lange, aber irgendwann können Sie ganz sicher scannen. Es gilt zu beachten, daß die Verwendung der maximal möglichen Scanlänge immer eine extreme Speicherausnutzung bedeutet. Es kann also durchaus sein, daß der Speicher anschließend knapp wird. Falls möglich, scannen Sie am besten mit einer geringfügig kleineren Länge noch einmal. Bei Speicherknappheit müssen Sie nun nicht immer die volle Scan-Breite ausnutzen, sondern Sie können mit Hilfe einer neuen Eingabezeile im Scan-Requester die Scan-Breite begrenzen. Dazu geben Sie einfach die maximal erlaubte Scan-Breite in der letzten Zeile des Requesters in mm ein. Beim Scannen wird dann maximal der angegebene Anteil des Scanners ausgenutzt - von der linken Vorlagenseite an gerechnet. Soll die Be- grenzung aufgehoben werden, d.h. Sie wünschen keine Breitenbegrenzung, so geben Sie einfach ein "?" ein. Im Programm Scan&Save ist zur Breitenbegrenzung ebenfalls eine eigene Eingabezeile vorgesehen. Ähnliche Regeln gelten auch für diese Zeile, nur erfolgt die Breitenangabe hier in Pixeln. (2.1) - Beim horizontalen Scannen wurde die Wartezeit nach dem Scannen erheblich verkürzt. (I) - Das Demo-Programm kann man nun durch Druck auf die linke Maus-Taste ver- lassen (II). - Das Demo-Programm stellt nun die Darstellung auf s/w um (vorher blieben die Farben bestehen). (III) - Das Software-Paket unterstützt nun auch einen Handy-Scanner in den Auf- lösungen 200/300/400 dpi. Die am Scanner eingestellte Auflösung wird jeweils vor dem Scan-Vorgang abgefragt und entsprechend ausgewertet. Haben Sie nur einen Scanner mit 200dpi, so werden beim Scannen eben 200dpi ein- gestellt. Bei den Auflösungen 300 und 400 dpi paßt das Bild nicht in voller Breite auf den Bildschirm. Deswegen fehlt der rechte Teil bei der Darstellung. Sowohl im Handy-Painter als auch bei Scan&Save wird das Bild aber selbstverständlich vollständig bearbeitet. (I) - Ebenfalls unterstützt wird nun der Personal A4-Scanner (DINA4, 200dpi). Eine Anzeige des gescannten Bildes während des Scannens erfolgt hier nur andeutungsweise. Eine komplette DINA4-Seite ist ca. 2400 Zeilen lang. Um eine ganze DINA4-Seite zu scannen brauchen Sie allerdings mindestens 1MByte RAM. (III) - Handy-Painter unterstützt nun auch sowohl den Handy-Scanner Type 10 (105mm breit, 200/300/400dpi Auflösung) sowie den Mitsumi A4 Scanner (200/300dpi in bis zu 64 Graurastern). Zu deren Betrieb wird allerdings das korrekte Interface benötigt. Zum effieienzten Einsatz dieser Scanner benötigen Sie allerdings ca. 1-2MByte RAM. (2.1) - Ebenso unterstützt wird nun auch der Farb-Handy-Scanner (64mm breit, 90dpi, 4096 Farben). Zu dessem Betrieb wird ebenfalls das bereits genannte Interface benötigt; 1-2MByte RAM sind ebenfalls Voraussetzung. Scan&Save sowie Demo unterstützen diesen Scanner lediglich als s/w-Scanner. Der Handy-Painter hat neben diesem s/w-Modus auch einige Farb-Modi implemen- tiert, die speziell auf diesen Scanner abgestimmt sind (s.u.). Der s/w- Modus ist aber dennoch sinnvoll, falls man z.B. Strichzeichnungen vor- liegen hat. (2.1) - In allen 3 Programm-Teilen wird nun überprüft, ob der Scanner auch ange- schlossen ist und ggf. eine Fehlermeldung ausgegeben. (II) - Der Handy-Painter hat neben "Normal" und "Invertiert" nun einige neue Scan-Modi, die im wesentlichen der Unterstützung des o.a. Farb-Handy- Scanners dienen. Diese Modi sind von 1 - 7 durchnummeriert. Sie werden angesprochen, indem man die entsprechende Ziffer in der 2. Zeile des Scanner-Requesters eingibt. Die Ziffern haben folgende Bedeutung: 1: Scannen in 16 Graustufen. 2: Scannen in 16 fest voreingestellten Farben. 3: Scannen in 16 optimal ermittelten Farben. 4: Scannen in 8 Farben mit Dithering (ergibt 4096 Farben !). 5: Scannen in 32 fest voreingestellten Farben. 6: Scannen in 32 optimal ermittelten Farben. (Modi 5 und 6 können vom Handy-Painter nicht mehr richtig dargestellt werden; es empfiehlt sich, daß Bild sofort abzuspeichern und mit einem anderen Programm weiterzuverarbeiten). (Modi 1-6 arbeiten nur mit dem Farb-Handy-Scanner !) 7: Scannen in 16 echten Graustufen. Dieser Scan-Modus arbeitet nur mit einem s/w-Scanner, der Dithering beherrscht, der auch in einem Grau- stufen-Modus betrieben werden sollte. Die Auflösung des Scanners wird dabei um den Faktor 4 herabgesetzt (aus 400dpi werden also z.B. 100dpi). Die Palette wird nach dem Scannen jeweils auf die nötigen Farben eingestellt. Beachten Sie bitte, daß Sie den Handy-Painter so einstellen, daß er die 4 (bzw. 3) Bitlagen auch darstellen kann. Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß Arbeiten mit Farbe extrem Speicher- und zeitintensiv ist. (2.1) - Der Handy-Painter gibt bei einigen besonders zeitintensiven Operationen jetzt eine Mitteilung aus, daß er beschäftigt ist. (2.2) - Im Falle eines System-Fehlers im Handy-Painter wird nun versucht, das Verlassen und evtl. Abspeichern von Bildern mittels Alerts abzuwickeln. Das Retten der Bilder wird damit auch beim Workbench-Start von Handy- Painter möglich. (2.2) - Handy-Painter unterstützt nun auch den PAL-Modus, indem die Bildhöhe für den Interlace-Modus in der Datei Text.txt definiert wird. Im Deutschen steht hier z.B. ":§|512|". Die Zahl 512 kann bei Bedarf geändert werden. Man beachte aber, daß: a) Nie weniger als 400 angegeben werden darf. b) Die Zahl ein Vielfaches von 8 sein muß. c) Nicht mehr als die von der Hardware unterstützte Zeilenzahl angegeben werden darf. (2.2) - Zur Erleichterung der Bedienung werden nun bei der Bearbeitung von Menüs und den meisten Requestern die Bildschrim-Farben zwischenzeitlich auf Standard-Farben eingestellt. (2.2) - Falls möglich wird nun der Bilduntergand farbig ausgemalt (und nicht gerastert). Dies entlastet besonders im Interlace-Modus das Auge. (2.2) - Es gibt einen neuen Menüpunkt "Zeigen". Nach Anwahl dieses Menüpunktes wird der Bildschirm zuerst gelöscht und Sie erhalten dann eine komplette Übersichtsdarstellung über Ihr Bild. Diese können Sie durch Druck auf eine beliebige Taste oder die linke Maus-Taste wieder verlassen und dann ganz normal weiter arbeiten. (I) - Neu sind ebenfalls die Menüpunkte "Farbe => Vordergrund" und "Farbe => Hintergrund". Damit kann die aktuelle Farbe zur Vorder- bzw. Hintergrunds- farbe umdefiniert werden. Damit haben Sie z.B. die Möglichkeit, bei einem gescannten Bild auch den Hintergrund einzufärben. Sie wählen dazu einfach die Hintergrunds-Farbe an und gehen auf "Farbe => Vordergrund". Nun können Sie den Hintergrund einfärben. Mit "Farbe => Hintergrund" können Sie auch bei einer Farbe festlegen, daß sie z.B. beim Einfärben nicht verändert werden soll. Wichtig sind diese Menü-Punkte auch, wenn Sie eigene Pinsel definieren wollen. Nach Möglichkeit sollten Sie Pinsel nämlich in der aktuellen Vordergrunds-Farbe definieren. Andernfalls erhalten Sie Mas- kierungseffekte, die zwar auch wichtig sein können, aber in der Regel nicht gewünscht sind. Beide Menüpunkte brauchen übrigens ihre Zeit - also keine Panik. (II) - Um einen weiteren neuen Menüpunkt handelt es sich um "Palette laden". Hiermit können Sie früher einmal gespeicherte Farb-Paletten wieder ein- laden, ohne daß darüber hinausgehende Änderungen an Ihrem Bild vorge- nommen werden. (2.1) - Neu ist ebenfalls "Palette speichern". Dieser Menüpunkt erlaubt das Ab- speichern der aktuellen Farbpalette unabhängig vom Bildschirminhalt. Damit können Sie z.B. die Farbpalette zuerst sichern, bevor Sie Änder- ungsversuche vornehmen. (2.1) - Ein weiterer neuer Menüpunkt ist "Gamma-Korrektur". Er ist speziell für mit Farbscannern erfaßte Bilder gedacht. Und zwar wird bei Aufruf dieses Menüpunktes die komplette Farb-Palette aufgehellt, damit die üblichen Nichtlinearitäten eines Farbscanners ausgeglichen werden können. (2.1) - Mit dem neuen Menüpunkt "Grauabgleich" können Sie Ihre Palette so umdefinieren, daß der Mittelwert ein neutrales Grau ergibt. Dieser Menü- punkt hilft vor allem bei farbstichigen Bildern. (2.1) - Der neue Menüpunkt "Farbsättigung ändern" wirkt wie der Farbsättigungs- regler Ihres Farbfernsehers. Dieser Menüpunkt erlaubt es Ihnen, sowohl die Farbsättigung zwischen ein reines Grau- (0%) und ein reines Farb- bild (100%) einzustellen, sowie die Farbsättigung auch zu überhöhen (>100%). (2.1) - Hinzugekommen ist auch der Menüpunkt "- Kopie zeigen". Hiermit können Sie anwählen, ob bei den Editier-Funktionen "Kopieren", "Ganzzahliges Zoom", "Ganzes Muster-Zoom" und "Raster => Graustufen" (s.u.) das Ziel-Gebiet nur durch einen gestrichelten Rahmen angezeigt wird (Default-Stellung), oder ob Sie gleich sehen, was für Effekte die angewählten Funktionen haben würden. Dies ist z.B. wichtig, wenn Sie mehrere eingescannte Streifen aneinander setzen wollen. (II) - Neu ist außerdem der Menüpunkt "- Verschmieren". Hiermit können Sie fest- legen, ob bei der Abwahl des Einfärbe-Icons eine Einfärbe- oder eine Verschmier-Funktion eingestellt werden soll. Haben Sie Verschmieren an- gewählt, so wird die Fläche um den Cursor auf die Farbe gesetzt, die dem Mittel am nächsten kommt. Sinn macht diese Funktion natürlich nur in einem Farb-Modus (mehr als 1 Bit-Lage). (2.1) - Bei den Menüpunkten "Ganzzahliges Zoom" und "Ganzes Muster-Zoom" handelt es sich um zwei zusätzliche Editier-Funktionen. Im Prinzip wird hier eine Kopie angefertigt, wobei gleichzeitig eine ganzzahlige Verkleinerung um den zwischendurch eingegeben Maßstab durchgeführt wird. Hiermit können Sie also Verkleinerungen um den Faktor 2, 3, 4, ... durchführen. Welche der beiden Funktionen Sie verwenden ist davon abhängig, ob Sie wünschen, daß Raster erhalten bleiben oder nicht. (II) - Um eine neue Editier-Funktion handelt es sich ebenfalls bei dem Menü-Punkt "Raster => Graustufen". Hier wird aus einem gerasterten Bild ein Bild mit 16 Graustufen erzeugt, wobei allerdings auch eine Verkleinerung um den Faktor 4 durchgeführt wird. Dieses funktioniert aber nur richtig, wenn Sie die Standard-Farben des Handy-Painters eingestellt lassen haben (und selbstverständlich brauchen Sie auch 4 Bit-Lagen). Aus einem gescannten Bild mit 400dpi (Graustufen-Stellung !) werden hierbei 16 Farben in 100dpi erzeugt. Dies ist eine sehr schöne Möglichkeit. Allerdings brauchen Sie dazu mindestens 1MB Speicher und etwas Geduld. (II) - Unter dem Menü "Extras" finden Sie einen neuen Menüpunkt: "- Kopie oben anpacken". Dieser legt fest, ob bei Kopier-Operationen beim Festlegen des Zielpunktes die linke untere oder die linke obere Ecke angegeben wird. Dies ist wichtig, wenn Sie z.B. Ausschnitte paßgenau in bestehende Bilder einfügen wollen, wobei bereits die Ausschnitte die Bildschirmgröße über- schreiten. (2.2) - Die Palette-bezogenen Menü-Operationen wurden unter einem eigenen, neuen Menüpunkt zusammengefaßt. Außerdem wurde dieses Menü gleich um den Menü- punkt "Palette invertieren" erweitert. Dieser Menüpunkt invertiert die gesamte Palette und bietet so die Möglichkeit, ein Negativ-Bild in ein farblich richtiges Positiv-Bild zu verwandeln (und umgekehrt). (2.2) - Das Verlassen von Handy-Painter ist durch eine Sicherheitsabfrage gegen versehentliches Anwählen geschützt worden. (V) - Ebenso ist das Löschen des aktuellen Bildes durch eine Sicherheitsabfrage gegen unbeabsichtigten Aufruf geschützt. (V) - Beim Anwählen eines noch nicht eingerichteten Bildes besteht nun die Option, es gleich einzurichten - genau wie bei Größe. (V) Folgende Probleme mit dem Handy-Painter sind derzeit bekannt: - Für Bilder, die breiter als 127Bytes (=1018 Punkte) sind, ist die Kompri- mierung in den IFF-Definitionen nicht eindeutig. Bei breiten, kompri- mierten Bildern sind deswegen Probleme bei der Übernahme in Fremdprogramme nicht auszuschließen. Sollten hier Probleme auftreten, so empfehlen wir, die fraglichen Bilder unkomprimiert abzuspeichern. (2.2) Derzeit sind uns keine weiteren Fehler oder Probleme beim Arbeiten mit dem Handy-Painter bekannt. Sollten Sie andere Erfahrungen machen, so wenden Sie sich bitte an CAMERON GmbH. Viel Erfolg beim Einsatz des HANDY-PAINTERs wünscht Ihnen die CAMERON GmbH, Filderstadt