***************************************** * * * Hinweise zum GFA-Assembler V1.5 AMIGA * * * * Programmlängen: * * - GFA-ASM : 188928 Bytes * * - GFA-DBG : 80400 Bytes * * * ***************************************** ************** * zum Editor * ************** - Wenn beim Starten des GFA-Assemblers von der Workbench mehrere Texte angeklickt wurden, wird für diese Texte eine Belegungstabelle mit dem Namen ´GFA-ASM.BEL´ erzeugt. Diese Tabelle kann später auch zum Laden der Texte ohne die Workbench verwendet werden. - Der GFA-ASSEMBLER verfügt ab Version V1.5+ über eine neue Dateiauswahl. Die Dateiauswahl ist nun ein sich über den gesamten Bildschirm erstreckendes Fenster mit den folgenden Elementen: - Escape-Pfeil: Der Pfeil links oben erlaubt das Verlassen der Dateiauswahl. Wenn sich allerdings keine Texte im Speicher befinden, kann die Dateiauswahl nicht ver- lassen werden. - Aktionsmeldung: Der neben dem Escape-Pfeil stehende Text erklärt den Anlaß für die Dateiauswahl. - Seitenzähler: Gibt die aktuelle Seitennummer im Inhaltsverzeichnis an. Das Verzeichnis kann mit den entsprechenden Cursortasten oder durch anklicken der Pfeile links und rechts von der Seitenzahl durchgeblättert werden. - Freier Speicher: Rechts oben befindet sich die Mitteilung, wie viel Speicher noch auf der Diskette / Hard Disk zur Verfügung steht. - Pfad: In der zweiten Zeile steht der aktuelle Suchpfad und die aktuelle Suchmaske. Suchmaske bedeutet, daß im Inhaltsverzeichnis nur die Dateien angezeigt werden, auf die die Suchmaske passt. Ist die Suchmaske zum Beispiel 'hd:sources/a#?.is', dann werden nur die Dateien im Verzeichnis 'hd:sources' angezeigt, die mit einem 'a' beginnen und mit '.is' enden. Die Suchmaske kann durch anklicken editiert werden. Nach der Eingabe von Return wird das Verzeich- nis neu eingelesen. Anklicken von '[Help]' oder drücken der 'Help'-Taste bewirkt das Wechseln in das nächst höhere Verzeichnis. Im Stammverzeichnis wird nach 'Help' die Suchmaske auf '#?' gesetzt, sodaß alle Dateien angezeigt werden. - Datei: In der dritten Zeile kann die zu ladende Datei von Hand eingegeben werden. Wird eine Datei mit der Maus angeklickt, so wird deren Namen hier eingetragen. Bedienung der Dateiauswahl: - Mit 'Return' oder 'Enter' wird die nach 'Datei' angegebene Datei geladen. - Mit 'Esc' kann die Dateiauswahl verlassen werden, außer wenn sich kein Text im Speicher befindet. - Mit '' und '' kann das eingelesene Verzeichnis durchgeblättert werden. - Wenn während des Einlesens des Verzeichnisses eine Taste gedrückt oder die linke Maustaste gedrückt wird, wird das Einlesen des Verzeichnisses abgebrochen. So kann eine schon sichtbare Datei sofort ausgewählt bzw. ein Dateiname eingegeben werden, ohne daß auf das Erscheinen des gesamten Verzeichnisses gewartet werden muß. - Verzeichnisse haben zur Unterscheidung von normalen Dateien ein ''- Zeichen vor dem Namen. Wird ein Verzeichnis angeklickt, so wird dessen Inhalt eingelesen. - Doppelklick auf einer Datei bewirkt deren Auswahl. - Beim Laden und beim Löschen von Dateien können auch mehrere Dateien selektiert werden. Dazu muß eine Shift-Taste festgehalten werden. - Ergänzungen zu den Tastaturmakros: - Durch die Tastenkombination ´Alt+F9´ wird eine danach gedrückte Taste in ihrer hexadezimalen Schreibweise ($qqss00aa) an der aktuellen Cursor- position eingefügt. Dabei bedeutet: - qq : Qualifier (Umschalttasten) \ - ss : Scancode der Taste - Aufgelistet in Anhang A2 - aa : ASCII-Code der Taste Beispiel: Nach Drücken von ´Alt+F9´ und dann ´Ctrl+Q´ erscheint an der aktuellen Cursorposition der Ausdruck ´$08100000´. Dabei be- deutet: - 08 : Ctrl wurde festgehalten - 10 : Q hat den Scancode $10 - 00 : ´Ctrl+Q´ liefert kein Zeichen - Der neu eingeführte Befehl ´LABEL "label"´ gestattet das Suchen einer Symboldefinition ab der aktuellen Cursorposition. Zum Vergleich: Der Befehl ´LINE "label"´ sucht eine Symboldefinition ab dem Textanfang. Beispiel: Umbelegung der Taste ´Shift+F1´ : PROGRAM KEY $01500000 LABEL "1" END Sucht ab Cursorposition nach dem Label "1" (das natürlich auch lokal sein darf). - Beim Umprogrammieren von Mausevents (´PROGRAM KLICK´ und ´PROGRAM DOUBLECLICK´) werden evt. angegebene Parameter (Position der Maus) nicht ausgewertet. - Wenn innerhalb eines Makros ´KLICK´ oder ´DOUBLECLICK´ verwendet wird, darf die Position der Maus auch weggelassen werden. In diesem Fall wird der Klick (Doppelklick) an der aktuellen Mausposition ausgeführt. Beispiel: Löschen von Worten per Doppelklick: PROGRAM DOUBLECLICK KLICK KEY WORDDEL END ACHTUNG: An dieser Stelle sei nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, daß der Editor durch ungeschickte Umbelegungen von Tasten unbedienbar werden kann! Sollten Sie jemals in eine solche Situation gelangen und die Umbelegung durch Verlassen des GFA-ASSEMBLERs gesichert haben, benennen Sie bitte mit dem CLI die Datei ´GFA-ASM.MON´ beliebig um und laden die umbenannte Datei dann als ASCII-Text. In diesem Text können Sie die fatalen Umbelegungen entfernen (durch Löschen der Zeilen) und ihre wieder brauchbare Makro- datei mit ´F9´, ´Tabelle verwenden´ dem Editor übergeben. - Auch die sog. ´dead keys´ (Tasten, die z.B. einem geeigneten danach ein- gegebenen Zeichen einen Modifizierer wie ´, `, ^, ~, ¨ aufsetzen und damit Zeichen wie á, à, â, ã, ä erzeugen) dürfen umprogrammiert werden. Ihre Eigenschaft als dead keys geht dadurch allerdings für die Dauer der Umbelegung verloren. ***************** * zum Assembler * ***************** - Im Assembler-Tutorial (TEIL B) wird zur Bedienung des Assemblers nicht ausreichend auf die Speicherpartitionierungs-Vorwahl zur Assemblierung eingegangen. Lesen Sie bei Unklarheiten hierzu bitte im Handbuch-TEIL C die Seiten 194 ff.! - Änderungen in der Speicherzuteilung des Assemblers ab V1.5: (Vgl.Assembler-Handbuch, Seiten 194 ff.!) - Die Einstellungen für Source- und Symbol-Speicher in Menü-6-2 (Assembler -Aufruf) werden bei Speichermangel bei der Assemblierung automatisch um 25% erhöht (unter Umständen sogar mehrfach!). Die Assemblierung wird so- fort wieder gestartet. Dadurch kann eine manuelle Einstellung unterblei- ben. Die korrigierten Werte stehen nach der Assemblierung im Menü-6-2, s.d. bei allen weiteren Assemblier-Versuchen mit dem gleichen Quelltext gleich im ersten Anlauf ausreichend Speicher zur Verfügung steht. - Sie sollten bei wenig freiem Systemspeicher darauf achten, daß Sie nicht mehr Speicher anfordern, als vom System als frei gemeldet wird. Eine automatische Verkleinerung der Benutzer-Einstellungen ist nicht vorge- sehen. - Die Default-Einstellung nach dem Start des GFA-ASSEMBLERs betragen: 12.5% des bei einer Assemblierung verfügbaren Speichers für Source-Speicher, 25% für Symbol-Speicher. - Eine manuelle Speicher-Vorwahl ist nach wie vor uneingeschränkt möglich! **************** * zum Debugger * **************** - Im Eingabefenster wird mit der Tastenkombination Shift+Del (statt F8) die aktuelle Zeile gelöscht. - Mit der Tastenkombination Shift+Ctrl+Cursor_up wird das gesamte Eingabe- fenster gelöscht. - Im Handbuch wurde auf den Seiten 329 und 378 für das Abbrechen des Pro- gramms durch den Debugger die Taste ´HELP´ angegeben. Die korrekte Tasten- kombination hierfür lautet ´Ctrl+HELP´. - Weiterhin wurden auf Seite 378 die Tastenbelegungen zur Änderung der Prioritäten von Debugger und kontrolliertem Programm vergessen. Sie sind jedoch auf der Referenzkarte zum Debugger unter ´Tasten- und Mausbelegung´, ´Alle Fenster´ genannt. - Der GFA-DEBUGER kann zwar von der Workbench aus gestartet werden, aber in diesem Fall kann aus technischen Gründen kein Programm nachgeladen werden. Wird dies versucht, erscheint die Fehlermeldung ´Start von WB!´.