DMouse 1.06 FredFish 145 ----------- Wow, ich hätte niemals einen solch durchschlagenden Erfolg erwartet! O.K. Hier ist die Version 1.06. - Die Anzahl der erforderlichen Klicks für die Funktion "Window-to-Front" ist nun einstellbar - der Default ist 1. Sie können Werte von 1, 2, 3, 50... oder was auch immer einstellen. - Das Problem mit dem Nicht-Verschwinden der Maus ist nun auf ähnliche Weise gelöst wie das des `screen blanking´, obwohl über Letzteres niemand berichtet hatte. - Der ( bei dem Programm "OnLine" ? ) festgestellte Fehler mit dem Verschwinden des `screen title´ ist noch nicht behoben. Ich besitze leider nicht das bewußte Programm. -Matt ------------------------------------------------------------------------------- V1.06 DMOUSE.DOC 18.Mai 1988 Matthew Dillon 891 Regal Rd Berkeley, California 94708 USA YAIH ( Yet Another Input Handler )...na, wahrscheinlich finden Sie "DMouse" ( für "Dillons Mouse" ) besser. Es ist nur deshalb Public Domain, weil es so ein flottes, kleines Programm ist! Nachdem ich einige "Mouse-Intuition-Inputhandler-Erweiterungen" ( Sie wissen schon: Mausbeschleunigung, "Click-to-Front", usw. ) ausprobiert und als für mich unbrauchbar verworfen hatte, schrieb ich meine eigene. - Jede Option kann auch abgeschaltet oder modifiziert werden. - Der Bildschirm schaltet sich automatisch nach N1 Sekunden ab ( Default = 300 ). - Der Mauszeiger verschwindet, wenn die Maus länger als N2 Sekunden nicht bewegt wird ( Default = 5 ). - Windows werden automatisch aktiviert, wenn man mit dem Mauszeiger über sie fährt. Ebenso werden sie aktiviert ( wenn sie´s nicht schon sind ), wenn man eine Taste drückt. - Maus-Beschleuniger: "packt den Tiger in die Maus"! Tippen Sie die Maus sanft an, und ich garantiere Ihnen, daß sie eine bis zu 5 cm dicke Putzschicht durchschlägt ( die Durchschlagskraft ist einstellbar ). Haben Sie das erst einmal erlebt, so möchten Sie es nie mehr missen! - Programmierbar sind Befehlstaste und Befehlsstring àla PopCli - der Default ist < LEFT-Amiga + ESC >¹ - Ein Klick mit der linken Maustaste in ein Window bringt dieses in den Vordergrund, NICHT ABER EINES, DAS SCHON VORNE IST. Andere Programme rufen bei jedem Klick die Routine `WindowToFront´ auf, was aber sehr aufwendig ist, wenn es sich nur um ein `simple-refresh window´ handelt. - Die Anzahl der erforderlichen Klicks ist einstellbar. - Halten Sie den linken Mausknopf gedrückt ... und das Window wird in den Hintergrund gelegt! Das ist wunderbar geeignet zum "Rotieren-lassen" von mehreren Windows. Näheres darüber lesen Sie beim nächsten Feature. - Die gleich Sequenz wie zuvor: wenn kein Window unter der aktuellen Mauszeiger-Position liegt, nur ein einziges Window geöffnet, oder das Window unter dem Mauszeiger ein BACKDROP-Window ist, so "rotieren" statt der Windows die vorhandenen Screens. - Und keine der VERDAMMTEN UHREN. Dafür müssen Sie ein anderes Utility be- mühen. Auch keine anderen schillernden Tricks. DMouse ist kurz, ansprechend und funktionell. - DMouse braucht keinen CLI-Prozeß, es kann in der `startup-sequence´ auf- gerufen werden. INSTALLATION: Legen Sie den `dmouse-handler´ in das `l´-Directory ( oder in das aktuelle Directory, falls Sie DMouse mit RUN starten ). START VOM CLI ( Beispiel ): Dieser Aufruf entspricht der Befehlszeile in der `startup-sequence´ für den Start auf der WorkBench: 1> DMouse -C newcli "nil: con:320/120/320/80/Shell c:shell.exe" BEENDEN: 1> DMouse QUIT QUELLCODE: Dieser ist unter Aztec mit `+L´ ( 32 Bit Integer ) kompilierbar und angepaßt an das `precompiled include file´ ( Sie erinnern sich, daß das `precompiled include file´ auch mit `+L´ prekompiliert werden muß ). ARGUMENTE: Auch wenn DMouse schon früher aufgerufen wurde: alle noch eingegebenen Optionen mit ihren Argumenten werden stets ausgeführt. quit QUIT ... löscht DMouse -h HELP -a# setzt Beschleunigung auf #; Default = 3; der Wert 1 schaltet die Option ab -t# setzt den Schwellenwert für die Beschleunigung in Pixeln pro "mit-der-Maus-auf-dem-MousePad-zurückgelegte-Strecke"; Default = 0 -s# setzt die Zeit bis zum Abschalten des Screens auf # Sekunden; Default = 300; der Wert 0 schaltet die Option ab -m# setzt die Zeit bis zum Abschalten des Mauszeigers auf # Sekunden; Default = 5; der Wert 0 schaltet die Option ab -c# setzt die Anzahl der erforderlichen Klicks für "Window-to-Front"; Default = 1 -L0 schaltet die Funktionen "Window-to-Front" = < LEFT MOUSE-BUTTON > und "Window-to-Back" = < LEFT + RIGHT MOUSE-BUTTON > ab -A0 schaltet die "Auto-Aktivierung" der Windows ab -Rqqqq definiert den `Qualifier´¹ ( hex ) zu RIGHT MOUSE-BUTTON für die Funktion "Window-to-Back"; Default = LEFT MOUSE-BUTTON -Kcccc definiert Tasten-Code ( hex ) für die Befehlstaste; Default = "0045" -Qqqqq definiert den `Qualifier´¹ ( hex ) für die Befehlstaste; Default = "8040" ( der Hex-Wert für Tastencodes muß immer 4stellig eingegeben werden ) -C CMD definiert den Startbefehl; Default = "newcli"; die übrigen Argumente in dieser Befehlszeile bilden den eigentlichen Befehl -------------------------------------------------------------------------------- Anmerkungen des Übersetzers: ¹) womit das CLI aufgerufen wird ²) qualifier = ohne Entsprechung im deutschen Fachjargon; Tastencode derjenigen Taste, die zugleich mit der eigentlichen Befehls- taste gedrückt werden muß - genauer gesagt, die zuerst ge- drückt UND gehalten werden muß, während man die andere Taste drückt; dient normalerweise der Unterscheidung von Text- und Befehlseingabe in einem Editor, d.h. also dem Umschalten in einen anderen Modus, wie z.Bsp. SHIFT, ESC, CTRL, ALT oder LEFT/RIGHT-Amiga in den meisten Editoren dtsch.v.K.-H.Hensel, 28.08.88