Inhalt:

1. Anmerkungen zu den Programmen auf der AmigaPlus7\94
2. Der Entpack-Vorgang
3. Exemplarisches Entpacken von »VirusZ.run«
3.1. Entpacken mit nur einem Laufwerk (ohne Festplatte)
3.2. Entpacken auf die Festplatte



1. Anmerkungen zu den Programmen auf der AmigaPlus7\94
------------------------------------------------------


*** Asteroids II

AsteroidsII benötigt drei eigene (mitgelieferte) Zeichensätze,
die es im logischen Laufwerk »FONTS:« (auf der Workbench)
sucht.  Zum Installieren des Spiels doppelklicken Sie auf das
»Install_Fonts«-Piktogramm.

Sollte die Workbench-Diskette bereits voll sein, d.h. wenn Sie
während dem Kopieren eine entsprechende Fehlermeldung erhalten,
so sollten Sie eine Workbench-Kopie anlegen, darauf einige
unwichtige Programme/Dateien löschen (zusammen ca.  20 KByte),
und obigen Vorgang wiederholen.

Alternativ können Sie auch von der Shell den folgenden Befehl
eingeben, damit sparen Sie sich das Kopieren der Zeichensätze
auf die Workbench:

    assign fonts: ram:asteroidsII/fonts add



*** Life

Life läuft nur von der Shell aus. Geben Sie darin dann etwa

        life -h xmp/acorn

ein. Im Verzeichnis »xmp« befindet sich eine Auswahl von
Beispielen (z.B. acorn, bomb, city, wave).



*** VirusZ

Zum Installieren von »VirusZ« doppelklicken Sie auf das
Piktogramm »Install Libs«.



*** Allgemeines

-- Einige der Programme besitzen eine Anleitung, allerdings im
Amiga-Guide-Format. Zum korrekten Anzeigen benötigen Sie das
Programm »Multiview«, »AmigaGuide« oder ein dazu kompatibles.
Sie sind für alle Kickstart/Workbench-Versionen verfügbar und
Public-Domain (Fish-Disks!).

Sie können diese Textdateien zwar mit einem beliebigen
Anzeigeprogramm lesen, doch stören dann die vielen Steuersequenzen.

-- Sollte beim Starten eines Skriptes die Fehlermeldung
"c:iconX nicht gefunden" (oder ähnliches) erscheinen, so
klicken Sie entsprechende Piktogramm einmal an und wählen im
Menü "Piktogramm/Informationen". In der Mitte des
erscheinenden Fensters steht die Zeile "c:iconX". Ersetzen Sie
sie durch "c:Xicon". Sollte es immer noch Probleme geben, so
suchen in Shell mittels den Befehlen "cd" und "dir" nach dem
Verzeichnis, in dem diese Datei steht, und tragen dann die
Stelle im obigen Fenster ein.

-- Das gleiche gilt für Fehlermeldungen wie ":c/muchmore nicht
gefunden": Ersetzen Sie die Zeile durch "sys:Utilities/more".






2. Der Entpack-Vorgang
----------------------

In dieser Ausgabe haben wir die enorme Datenmenge von circa
1.7 MByte auf der Amiga-Plus-Diskette untergebracht.
Dazu haben wir sich selbst-entpackende Datei-Archive benutzt.
Zunächst einmal enthält die Amiga-Plus-Diskette keine Workbench
mehr und ist somit auch nicht mehr startfähig. Legen Sie die
Amiga-Plus-Diskette erst ins Laufwerk ein, nachdem Sie sich in
der Workbench befinden. Eine ausführliche Anleitung zum
Entpacken und die detaillierte Installationsbeschreibung für
die Programme finden Sie auf der Diskette in der Textdatei
»Anleitung.DOK«. Zum Lesen klicken Sie einfach in der
Workbench das Diskettensymbol und dann das darin erscheinende
Piktogramm an.

Zum Entpacken starten Sie die Shell (das CLI). Die Shell
befindet sich zum Beispiel auf Ihrer Workbench-Diskette im
Ordner »System« unter dem Namen »Shell« (bzw. »CLI«). In der
Shell geben Sie Befehle ein und starten Programme. So liefert
Ihnen etwa der Befehl »list AmigaPlus7\94:« ein ausführliches
Inhaltsverzeichnis der Diskette »AmigaPlus7\94«. Geben Sie den
Befehl »cd AmigaPlus7\94:« ein, so beziehen sich automatisch
alle weiteren Befehl auf die Diskette »AmigaPlus7\94«.
Detaillierte Informationen finden Sie im »AmigaDOS«-Handbuch.
Die Ausgabe des Inhaltsverzeichnisses der Amiga-Plus-Diskette -
etwa mit »list AmigaPlus7\94:« - zeigt sechs Programme
(Archive) und eine Textdatei:

    Adorage.run

    Angie.run

    Anleitung.DOK

    Magazin.run

    Spiele.run

    Tools.run

    VirusZ.run

Der Name der Dateien beschreibt ihren Inhalt. Die Dateien
mit der Endung ».run« sind ausführbare Programme, genauer
gesagt sind es ausführbare »LHARC«-Archive, die mit dem
Hilfsprogramm »LHASFX« ausführbar gemacht wurden. Den
Programmen können Sie beim Start Parameter in der
Kommandozeile übergeben. Der Parameter »-?« liefert Ihnen
eine Übersicht der erlaubten Parameter. Tippen Sie etwa

   AmigaPlus7\94:Adorage.run -?

ein, so erhalten Sie die Parameter-Übersicht. Der Aufruf

   AmigaPlus7\94:Adorage.run -v

zeigt den Inhalt des Archivs an, d.h. den relativen Pfad-
und Dateinamen, die Größe der entpackten Dateien und die
Gesamtgröße des entpackten Archivs.

Zum Entpacken eines Archivs fügen Sie dem Archivnamen den
Parameter »-x« und durch ein Leerzeichen getrennt den Pfad,
in den der Inhalt des Archiv abgelegt werden soll, an. So
entpacken Sie etwa mit dem Befehl

   AmigaPlus7\94:Adorage.run -x ram:

den Inhalt des Archivs »Adorage.run« in die RAM-Disk. Noch
ein Tip: Mittels des Parameters »-v« erhalten Sie die
Gesamtgröße des entpackten Archivs. Stellen Sie vor dem
Entpacken sicher, daß der Zielort - etwa die RAM-Disk, das
zweite Laufwerk »DF1:« oder ein Verzeichnis auf der
Festplatte - noch soviel Daten aufnehmen kann.

Besitzen Sie nur ein Laufwerk und keine Festplatte, so
empfiehlt es sich, das gewünschte Archiv in die RAM-Disk zu
kopieren, etwa »copy AmigaPlus7\94:Adorage.run ram:«, eine
Leerdiskette einzulegen und das Archiv in der RAM-Disk mit
dem Ziel »df0:« zu starten, beispielsweise »ram:Adorage.run -x df0:«.




3. Exemplarisches Entpacken von »VirusZ.run«
-----------------------------------------------

3.1. Entpacken mit nur einem Laufwerk (ohne Festplatte)
-------------------------------------------------------

Wir werden nun expemlarisch das Archiv »VirusZ.run« entpacken,
und zwar von der Amiga-Plus-Diskette auf eine andere Diskette.
Dazu entpacken wir das gewünschte Archiv zunächst in die
RAM-Disk, und von dort kopieren wir die neu erzeugte Schublade
auf eine andere Diskette.


0. Legen Sie sich eine leere Diskette zurecht. Notfalls
   formatieren Sie eine neue Diskette.

1. Workbench-Diskette einlegen

2. Amiga neu starten (CTRL - Links_AMIGA - Rechts_AMIGA drücken)

3. Starten Sie die Shell (»CLI« bzw. »Shell«)). Sie finden dieses
   Programm in der Schublade »System« ihrer Workbench-Diskette. Es
   öffnet sich nach dem Programmstart ein Fenster, in dem Sie Text
   eintippen können.
   (Alle folgenden Eingaben beziehen sich auf dieses Fenster.
   Schließen Sie jede Eingabe mit der RETURN- bzw. ENTER-Taste ab.)

4. Legen Sie nun die Amiga-Plus-Diskette ein.

5. Geben Sie in der Shell

      cd AmigaPlus7\94:

   ein. Verwechseln Sie das »\« nicht mir »/«!!
   (Wir gehen im folgenden davon aus, daß es sich um die Diskette
   der Ausgabe 7\94 handelt. Für andere Ausgaben ändern Sie
   einfach »7\94« entsprechend um. Bei älteren Ausgaben enthielt der
   Diskettenname auch noch ein Anhängsel der Form »_Seite130« oder
   ähnlich; auch diesen müssen Sie mit eingeben.)

(Optional:

   6. Wenn Sie sehen wollen, welche Dateien sich auf der Diskette
      befinden, geben Sie

         list AmigaPlus7\94:

      ein.
)

7. Wir werden nun das Archiv-Programm »VirusZ.run« starten, um das
   darin enthaltene Archiv in die RAM-Disk zu entpacken.
   Geben Sie dazu

      VirusZ.run -x ram:

   ein.
   Während dieses Vorgangs sehen Sie in einem Fenster die Liste der
   erzeugten Dateien. Alle Daten werden auf der RAM-Disk in die
   Schublade »VirusZ« abgelegt.

8. Öffnen Sie in der Workbench ein Fenster der RAM-Disk.
   Doppelklicken Sie dazu auf das RAM-Disk-Piktogramm. Sie sehen
   darin das Piktogramm der VirusZ-Schublade.

9. Legen Sie nun die leere Diskette ein, und öffnen ein Fenster
   dieser Diskette. Doppelklicken Sie dazu auf das erscheinende
   Disketten-Piktogramm.

10. Ziehen Sie nun das VirusZ-Piktogramm aus dem RAM-Disk-Fenster in
    das Disketten-Fenster. Dadurch kopieren Sie die VirusZ-Schublade
    auf die Diskette.

11. Bevor Sie »VirusZ« ausprobieren bzw. installieren, sollten Sie,
    falls Sie nur wenig Speicher haben, zunächst die RAM-Disk
    entleeren. Dazu geben Sie im Shell-Fenster

        delete ram:VirusZ#? all

    ein. Damit löschen Sie die VirusZ-Schublade samt Piktogramm
    von der RAM-Disk.

(Optional:
   12. Geben Sie

         endcli

       ein, um die Shell wieder zu verlassen. Das Fenster schließt
       sich daraufhin.
)

13. Doppelklicken Sie nun im Disketten-Fenster auf das
    »VirusZ«-Piktogramm. Es erscheint ein neues Fenster, in dem einige
    Piktogramme erscheinen. Zum Starten der Installation
    doppelklicken Sie auf das »Install Libs«-Piktogramm.

    Zum Starten von VirusZ doppelklicken Sie auf das
    »VirusZ«-Piktogramm.

    (Beachten Sie, daß Sie VirusZ auch automatisch starten lassen
     können, indem Sie es in den WBStartup-Ordner der Workbench
     kopieren!)



3.2. Entpacken auf die Festplatte
---------------------------------

Wir werden nun expemlarisch das Archiv »VirusZ.run« entpacken,
und zwar von der Amiga-Plus-Diskette auf die Festplatte.

3. Starten Sie die Shell (»CLI« bzw. »Shell«)). Sie finden dieses
   Programm in der Schublade »System« auf ihrer Festplatte. Es
   öffnet sich nach dem Programmstart ein Fenster, in dem Sie Text
   eintippen können.
   (Alle folgenden Eingaben beziehen sich auf dieses Fenster.
   Schließen Sie jede Eingabe mit der RETURN- bzw. ENTER-Taste ab.)

4. Legen Sie nun die Amiga-Plus-Diskette ein.

5. Geben Sie in der Shell

      cd AmigaPlus7\94:

   ein.
   (Wir gehen im folgenden davon aus, daß es sich um die Diskette
   der Ausgabe 7\94 handelt. Für andere Ausgaben ändern Sie
   einfach »7\94« entsprechend um. Bei älteren Ausgaben enthielt der
   Diskettenname auch noch ein Anhängsel der Form »_Seite130« oder
   ähnlich; auch diesen müssen Sie mit eingeben.)

(Optional:

   6. Wenn Sie sehen wollen, welche Dateien sich auf der Diskette
      befinden, geben Sie

         list

      ein.
)

7. Wir werden nun das Programm »VirusZ.run« starten, um das darin
   enthaltene Archiv auf die Festplatte zu entpacken. Dazu müssen
   Sie angeben, wo die erzeugte Schublade auf der Festplatte stehen
   soll. Wir wählen hier als Ort die Partition »sys:« aus.
   Geben Sie

      VirusZ.run -x sys:

   ein.

   (Anmerkung: Endet der Zielort mit einem Verzeichnis, so
   müssen Sie den Pfadnamen mit einem »/« abschließen. Beispiel:
        VirusZ.run -x sys:VirusZ/
   )

   Während dieses Vorgangs sehen Sie in einem Fenster die Liste der
   erzeugten Dateien. Alle Daten werden auf die »SYS:«-Partition in
   die Schublade »VirusZ« abgelegt.

(Optional:
   8. Geben Sie

         endcli

      ein, um die Shell wieder zu verlassen. Das Fenster schließt
      sich daraufhin.
)

9. Zum Starten der Installation doppelklicken Sie auf das
   »Install Libs«-Piktogramm.

   Zum Starten von VirusZ doppelklicken Sie auf das
   »VirusZ«-Piktogramm.

   (Beachten Sie, daß Sie VirusZ auch automatisch starten lassen
    können, indem Sie es in den WBStartup-Ordner der Workbench
    kopieren!)
